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Alt 29.12.09, 14:55   #16
Duis.burg.er
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Büro-Mieten in Duisburg Spitze

Nach einem Bericht des Essener Unternehmens „Brockhoff & Partner“ gab es trotz der Wirtschaftskrise eine stabile Nachfrage nach kleineren Büroflächen zwischen 150 und 500 Quadratmetern, die Nachfrage nach Flächen über 500 Quadratmetern sei jedoch deutlich gesunken.

Obwohl der Gesamtflächenumsatz in den größten Städten des Reviers (Essen: 101 000 m2, Duisburg 62 000 m2, Dortmund 60 000 m2 und Bochum 55 m2) gesunken ist, seien die Mieten stabil geblieben. Die Spitzenmieten werden mittlerweile mit 13,50 Euro in Duisburg gezahlt.

Leicht erhöht hat sich nach Angaben des Unternehmens angeblich in Duisburg die Leerstandsquote, die im Vergleich zu den anderen Ruhrgebietsstädten deutlich niedriger ausfällt. Brockhoff & Partner sieht für 2010 eine Erholung des Immobilienmarktes.

Aufgrund der abzusehenden Entwicklung in der Innenstadt mit Königsgalerie, Stadtfenster und Neupositionierung der Münzstraße glaubt das auf Handelsimmobilien spezialisierte Unternehmen Kemper’s Jones Lang LaSalle aus Düsseldorf an einen „Aufwärtstrend auf dem Vermietungs- und Investmentmarkt für handelsgenutzte Gewerbeimmobilien.“ (Quelle: WAZ vom 29. Dezember 2009)
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Alt 05.01.10, 16:57   #17
nikolas
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Wohnungsleerstand

Der bundesweite Techem-empirica-Leerstandsindex weist für das Jahr 2008 [vgl.2007] in Duisburg einen Wohnungsleerstand von 8.800 der insgesamt 197.670 vermarktbaren Wohnungen aus. Dies entspricht einer Quote von 4,4 %.
Vergleichszahlen:
  • BRD [gesamt]: 780.000 Wohnungen = 3,7 %
  • alte Bundesländer: 400.000 Wohnungen = 2,7 %
  • neue Bundesländer incl. Berlin: 380.000 Wohnungen = 6,6 %
  • bundesweiten Durchschnitt in städtischen Regionen = 3,4 %
  • NRW: 156.500 [von 4 776.625] Wohnungen = 3,3 %
Quellen:
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Alt 08.08.10, 19:09   #18
nikolas
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Duisburg: Cubion Büromarktbericht

PM: "Die CUBION Immobilien AG ermittelte für Duisburg die konstanteste Büromarktentwicklung im Ruhrgebiet.

Der Halbjahresumsatz an Büroflächen ist nach Recherche der Ruhrgebietsmakler seit 2007 nahezu identisch und liegt in diesem Jahr bei 32.000 m² Bürofläche (2007 bis 2008 lagen die entsprechenden Werte bei 33.900 m², 33.500 m² und 33.700 m²).

„Gerettet“ wurde dieses respektable Ergebnis diesmal allerdings durch einen großen Eigennutzer. Das Land NRW errichtet für das „Landesamt für Zentrale Polizeitechnische Dienste“ ein neues Gebäude an der Schifferstraße im Duisburger Innenhafen, welches sich an das ebenfalls projektierte NRW-Landesarchiv anschließen wird.

Insgesamt entfielen rund 13.500 m² auf Eigennutzer, so dass die Vermietungsleistung mit ca. 18.500 m² deutlich hinter dem Vorjahresergebnis zurück blieb (-40 %). Die Vermietungsleistung verteilt sich zu rund 11.000 m² auf das erste Quartal und etwa 7.500 m² auf das zweite Quartal 2010. [...]

Die Leerstandsquote hat sich seit Jahresfrist von 2,9 % auf immer noch sehr niedrige 3,6 % erhöht und damit in gewisser Weise zu einer Markterholung beigetragen. Begründet ist diese Entwicklung einerseits in der Fertigstellung noch nicht vollständig vermieteter Objekte, andererseits in der temporär zurückgegangenen Vermietungsleistung, welche zu einer abnehmenden Nettoabsorption geführt hat.

Die realisierte Spitzenmiete lag im ersten Halbjahr in Duisburg um 13,00 EUR/m², wobei in den Topobjekten am Innenhafen nach wie vor auch über 14,00 EUR/m² erzielbar sind. Die Durchschnittsmieten liegen knapp unter 8,00 EUR/m². Detaillierte Informationen zu den erzielbaren Duisburger Büromieten je nach Lage und Qualität des Objektes im Stadtgebiet liefert das aktuelle Kartenwerk „Büromarktzonen und –mieten Duisburg“, welches bei CUBION angefordert werden kann oder online und interaktiv einsehbar ist."

Quelle: CUBION – Büromarkt Duisburg
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Alt 28.09.10, 14:44   #19
Duis.burg.er
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Expo Real in München

In der kommenden Woche beginnt in München die Immobilienmesse Expo Real, Duisburg wird wie in den vergangenen Jahren vor Ort präsent sein. Allerdings sind dieses Jahr keine neuen Projekte zu erwarten, wie beispielsweise im vergangenen Jahr mit dem Duisport Sky Center. Grund hierfür sei, dass derzeit wenig Initiative von Investoren ausgeht, im Ruhrgebiet und speziell in Duisburg zu investieren. Gezeigt werden hingegen aktuelle Bauvorhaben wie die Königsgalerie, einen Berufsschulneubau oder die Waterfront. Thema des Duisburger Auftritts soll das „Green Building“ sein, bei dem über nachhaltiges Bauen und Energie-Effizienz informiert wird. Als Highlight ist derzeit angekündet, ein Modell des Stadtfensters zu präsentieren.

Was wenig überraschend ist, dass sich die Duisburger Delegation die Frage stellt, ob die Loveparade-Katastrophe negative Auswirkungen auf das Verhalten von potentiellen Investoren hat.

Quelle: Westdeutsche Allgemeine Zeitung vom 27. September 2010
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Alt 31.12.10, 19:23   #20
Hancock
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Immobilienmarkt

Immobilien in Duisburg 2010 begehrt wie lange nicht mehr im WAZ-Portal. Der Immobilienverband IVD West berichtet, die Nachfrage nach Immobilien war 2010 "so hoch wie lange nicht mehr". Besonders nachgefragt waren Immobilien in den City-nahen Stadtteilen Neudorf, Duissern, Dellviertel und Wasserviertel sowie Eigentumswohnungen am Innenhafen. Begehrt waren außerdem Buchholz, Großenbaum und Huckingen im Süden. Besonders der Anstieg der Nachfrage nach Eigentumswohnungen zur Selbstnutzung oder als Mietobjekte ist auffällig. Die Anleger zahlten für gepflegte Zwei- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen 1000 bis 1200 Euro pro qm, die Selbstnutzer 1400 bis 2000 Euro im Bestand und um 2200 Euro in Neubauten.

Die Nettokaltmieten blieben in einfachen Lagen bei 3,50 bis 4,80 Euro pro qm stabil, in guten stiegen sie um 5% auf 7,80 Euro pro qm.

Büroimmobilien erzielten einen Umsatz von 64.000 qm bei 4% Leerstand. Das Institut der deutschen Wirtschaft prognostiziert langfristig sinkende Nachfrage um 5% (Wohnobjekte) bzw. 10% (Büroobjekte) bis 2025 aufgrund des Bevölkerungsrückgangs.
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Alt 25.07.11, 12:57   #21
Nick
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Duisburg: Büromarkt 1. Halbjahr 2011

  • Flächenumsatz von 32.000 Quadratmetern
  • Insgesamt entfielen rund 6.500 Quadratmeter auf Eigennutzer
  • Die reine Vermietungsleistung liegt bei ca. 25.500 Quadratmetern
  • Immobilien Zeitung
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Alt 30.09.11, 14:26   #22
Duis.burg.er
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Duisburger Projekte auf Expo-Real

In der kommenden Woche findet in München die Expo-Real statt und dort wird auch wieder eine Duisburger Delegation präsent sein. Unter anderem wird Aurelis einige Projekte vorstellen. Neben dem Büroquartier am Hauptbahnhof sollen auch Pläne für Gebiete in Hamborn und Wedau vorgestellt werden. Der Investor des Factory Outlet Centers, die Düsseldorfer German Development Group, will ebenfalls neue Pläne für das Projekt vorstellen. Eines der Highlights soll die Vorstellung eines Modells der Duisburger Freiheit werden, das Kurt Krieger am Mittwoch vorstellen will. Es beinhaltet neben dem Möbelmarkt einen Zentralpark und eine Bürostadt.

Quelle: Fachwelt schaut auf Duisburg (Rheinische Post vom 29. September 2011)
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Alt 07.10.11, 20:33   #23
Hancock
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Expo Real

Duisburgs großer Aufschlag im RP-Portal fasst die ersten Messetage zusammen. Auf der Duisburger Freiheit könnte die Entwicklung der Bürostandorte zehn Jahre dauern, das Möbelhaus Krieger viel früher stehen. Bis 2013 werden das Möbelhaus der Höffner-Gruppe und das Duisburger Factory Outlet in Marxloh erwartet.

Für das Gelände zwischen Burgplatz und Kuhlenwall gab es bereits erste Anfragen. Das frühere Berufskolleg am Burgplatz wird zwischenzeitlich für kulturelle Zwecke genutzt und dann abgerissen.
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Alt 09.02.12, 13:26   #24
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Immobilienwirtschaft

Büromarkt 2011
  • erzielter Flächenumsatz 2011: 63.000 Quadratmeter (+ 1,6 %)
  • insgesamt 120 bekannte Vertragsabschlüsse
  • es gab keine Vertragsabschlüsse über 5.000 Quadratmeter
  • Die niedrige Leerstandsquote stellt sich weiterhin als problematisch dar, da größere Ansiedlungen nicht zeitnah bedient werden können. Ansiedlungswillige Unternehmen haben sich daher 2011 in Nachbarstädten angesiedelt.
  • größte Abschlüsse mit zwei Tochterunternehmen von ThyssenKrupp über 4.240 bzw. 3.000 Quadratmeter
  • Duisport und Buhlmann tube solutions errichteten eigene Bürohäuser mit einer Nutzfläche in Höhe von je 3.000 Quadratmetern
  • der Hafenstadtteil Ruhrort ist seit 2011 zweitgrößter Bürostandort der Stadt, überraschend stark entwickelte sich der Standort Rheinhausen dank Ansiedlungen auf dem Logport-Gelände
  • für 2012 wird ein ähnliches Ergebnis erwartet, wobei auch in diesem Jahr hauptsächlich auf kleine und mittlere Unternehmen gesetzt wird

Quelle: Büroflächenumsatz in Duisburg bleibt konstant (GFW-Duisburg vom 8. Februar 2012)
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Alt 23.02.12, 14:23   #25
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Zahlen von Hafen und Hotels

Duisburger Häfen vermelden Rekordzahlen

Im vergangenen Jahr wurden in den Duisburger Häfen insgesamt 125,6 Millionen Tonnen Güter umgeschlagen, was ein Wachstum von zehn Prozent ergibt. In den öffentlichen Häfen der Duisport-Gesellschaft stieg der Gesamtumschlag um 10 Millionen Tonnen bzw. 18 Prozent auf insgesamt 64 Millionen Tonnen. Der restliche Anteil wurde von den privaten Werkshäfen erzielt. Ebenfalls um zehn Prozent legte der Containerumschlag zu. So wurden 2011 2,5 Millionen Containereinheiten (TEU) umgeschlagen. Damit wurde das Vorkrisenniveau sogar um 20 Prozent übertroffen.

Die größten Wachstumsraten wurden bei chemischen Erzeugnissen, Mineralölen, Eisen- und Stahlerzeugnissen und der Kohle erzielt. 51 Millionen Tonnen des Gesamtumschlages entfielen auf den Umschlag per Schiff, 28 Millionen Tonnen wurden mit der Eisenbahn umgeschlagen.

Für das Jahr 2012 wird aufgrund der sich abschwächenden Weltwirtschaft mit leicht rückläufigen Zahlen gerechnet.

Quelle: Duisburger Hafen legt mit Kohle und Containern weiter zu (Der Westen vom 10. Februar 2012)

Zahl der Übernachtungen liegt erneut bei über 400.000

Im Jahr 2011 wurden in Duisburg insgesamt 402.188 Übernachtungen gezählt. Damit konnte zum zweiten Mal nach 2010 die Grenze von 400.000 Übernachtungen überschritten werden. Im Vergleich zum Kulturhauptstadtjahr sank die Zahl der Übernachtungen um 1,6 Prozent, obwohl die Zahl der Gäste um 1,5 Prozent zu legen konnte. Grund hierfür ist die geringe Übernachtungsdauer von 1,9 Übernachtungen, die im Landesschnitt bei 2,1 liegt.

Die Zahl der ausländischen Gäste konnte im Jahr 2011 sogar um 5,4 Prozent gesteigert werden. Im Dezember ist ein sehr positiver Trend zu verzeichnen. Gegenüber dem Jahr 2010 konnte die Zahl der Gäste um 19,6 Prozent und die Zahl der Übernachtungen um 24,9 Prozent gesteigert werden. In wie weit sich die in Duisburg eingeführte Bettensteuer auf die Zahlen auswirken konnte, konnte empirisch nicht nachgewiesen werden.

Quelle: Übernachtungsstatistik 2011 liegt vor: Erneut über 400.000 Übernachtungen in Duisburg (Stadt Duisburg vom 17. Februar 2012)
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Alt 14.04.12, 01:44   #26
Duis.burg.er
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Ladenmieten steigen, dennoch geringe Durchschnittsmieten

In der vergangenen Woche hat das Immobiliendienstleistungsunternehme n CBRE einen Bericht zur Situation des innerstädtischen Einzelhandels in Duisburg veröffentlich. Gleichzeitig hat die IHK Niederrhein erstmals einen Mietspiegel veröffentlicht, der künftig alle zwei Jahre erscheinen soll.

Die Aussagen der Berichte bescheinigen dem Standort Duisburg eine positive Entwicklung auf mäßigem Niveau. Gleichzeitig steht der innerstädtische Einzelhandel vor verschiedenen Herausforderungen.

Doch zunächst einmal ein Blick auf die Zahlen.
Laut des Berichtes von CBRE belaufen sich die Ladenmieten auf der Königstraße, der Top 1a-Lage der Stadt, monatlich auf rund 75,00 Euro pro Quadratmeter. Vergleicht man den Wert mit attraktiven Mittelstädten wie Freiburg oder Münster, so fällt auf, dass die Mietpreise dort doppelt so hoch sind wie in Duisburg. Ähnliche Werte wie in Duisburg werden in Essen (80 Euro/qm) und Bochum (90 Euro/qm) erzielt. Die Situation der 1b-Lagen Münzstraße, Sonnenwall und Kuhstraße wird als negativ bewertet, wobei sich für die Kuhstraße seit Eröffnung der Königsgalerie im Oktober 2011 die Chance bietet, sich zu einer 1a-Lage zu entwickeln.

Einem Bericht des Immobilienverbandes Deutschland (IVD) zufolge, der sich auf die Mietpreise bei Neuvermietungen bezieht, konnten in Duisburg die Ladenmieten in 1a-Lagen seit 2006 um 50 % gesteigert werden. Bei Geschäften mit einer Flächen von über 100 Quadratmetern stieg die Mieter pro Quadratmeter von 45 auf 70 Euro, bei kleinen Geschäften mit bis zu 100 Quadratmetern stieg der Mietpreis sogar von 60 auf 90 Euro. In den 1b-Lagen des Geschäftskerns, sowie in den Nebenzentren konnten leichte Steigerungen verzeichnet werden.

Für die 1a-Lagen der Stadt weisen nach Angaben der IHK die Immobilienberichte der Unternehmen Brockhoff & Partner, Plötz und LÜHRMANN mit rund 70 Euro pro Quadratmeter ähnliche Werte auf wie im CBRE-Bericht. Interessant sind die Angaben von LÜHRMANN für die 1b-Lagen. Für kleine Ladenlokal bis 120 qm liegen die Werte bei 23 (Sonnenwall) bis 28 Euro (Kuh- und Münzstraße) pro Quadratmeter. Bei größeren Ladenlokalen bis 400 qm variieren die Quadratmeterpreise von 10 (Sonnenwall) bis 22 Euro (Kuh- und Münzstraße).

In seinem ausführlichen Bericht sieht CBRE einige Herausforderungen für den Standort Duisburg. Auch wenn die Duisburger Innenstadt durch die Eröffnung der Einkaufszentren FORUM und Königsgalerie deutlich belebt wurde, kann die Königstraße nicht als Top 1a-Lage bezeichnet werden. Grund hierfür ist die enorme Konkurrenz im Rhein-Ruhr-Gebiet. Mit dem Centro Oberhausen, dem Limbecker Platz in Essen und dem Rhein-Ruhr-Zentrum in Mülheim liegen gleich drei große Malls in unmittelbarer Nähe. Konkurrenz bekommt der Standort durch das wiedererstarkte Zentrum Essens, sowie durch die Innenstadt der südlichen Nachbarstadt Düsseldorf.

Weitere Konkurrenz wird es ab Ende 2013 in der eigenen Stadt durch das Factory-Outlet-Center im Norden Duisburgs geben. CBRE bezeichnet das Center für den Gesamtstandort Duisburg zwar als Gewinn, doch werden negative Auswirkungen auf die Innenstadt befürchtet.

Allerdings sieht der CBRE-Bericht abschließend Chancen auf eine positive Entwicklung und stützt sich dabei auf den Masterplan Innenstadt, den man als „richtigen Schritt in Richtung Repositionierung der Duisburger Innenstadt“ sieht.

Quellen:
Duisburgs Innenstadt kämpft mit Konkurrenz im Umfeld (Propercity Düsseldorf)
Mietpreisspiegel von Gewerbeimmobilien (IHK Niederrhein)
Die Königstraße ist keine Top 1a-Lage (Rheinische Post vom 11. April 2012)
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Alt 20.04.12, 16:20   #27
Duis.burg.er
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Immobilienpreisen steigen stark an

Laut dem Grundstücksmarktbericht 2012 der Stadt Duisburg sind im vergangenen Jahr die durchschnittlichen Preise für Ein- und Zweifamilienhäuser in um sechs Prozent gestiegen. Während der Preis für ein Eigenheim mit 300 Quadratmeter großem Grundstück im letzten Jahr noch bei 248.050 Euro lag, so liegt er heute bei 262.680 Euro. Zum Vergleich, vor fünf Jahren zahlte man nur rund 230.000 Euro. Insgesamt lag 2011 das Verkaufsvolumen für Immobilien bei 624 Millionen Euro, wobei es sich bei der Hälfte aller verkauften Eigenheime um gebrauchte Ein- und Zweifamilienhäuser handelte. Ebenfalls um gut sechs Prozenten sind die Preise für Eigentumswohnungen gestiegen, so dass der Quadratmeterpreis 2.024 Euro beträgt. Abgesehen vom Stadtbezirk Rheinhausen, stiegt im Vergleich zum Vorjahr in den restlichen sechs Stadtbezirken die Zahl der verkauften Wohnungen.

Es wird davon ausgegangen, dass die hohe Nachfrage weiterhin anhält. Als Indikatoren werden unter anderem die Zahl der verkauften Privatimmobilien durch die Sparkasse (1.500 in 2011) und die Anzahl der abgeschlossenen Bausparverträge der LBS (5.200 in 2011) herangezogen. Weitere Indikatoren für die hohe Nachfrage sind die Zahl der Immobilienverkäufe (+ 7,3 %) und der Preis unbebauter Grundstücke (+ 15 %). Für ein 400 Quadratmeter Grundstück mussten durchschnittlich rund 100.000 Euro investiert werden. Hierdurch ergibt sich ein Quadratmeterpreis von 250 Euro, der vor allem darauf zurückgeführt wird, dass die meisten Grundstücke im Duisburger Süden verkauft wurden.

Insgesamt zeigt sich ein Nord-Süd-Gefälle bei den Immobilienpreisen. So kostet im Stadtnorden ein neues Ein- oder Zweifamilienhaus im Schnitt 211.600 Euro, im Duisburger Süden hingegen 315.200 Euro. In den linksrheinischen Stadtteilen liegt der Durschnittspreis bei 242.000 Euro. Deutlich werden die Unterschiede auch bei der Grundstücksgröße. Sie beträgt in den südlichen Stadtteilen 342 Quadratmeter, im Norden 257 Quadratmeter.

Quelle: Häuserpreise ziehen kräftig an (Der Westen vom 20. April 2012)
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Alt 10.06.12, 02:07   #28
Duis.burg.er
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City-Monitoring in der Innenstadt

Die Stadt Duisburg hat ein City-Monitoring zur Unterstützung der Einzelhandelsentwicklung in Auftrag gegeben. Ziele sind es einerseits die Entwicklung der Innenstadt und andererseits die Auswirkung neuer Einzelhandelsprojekte (Forum, Königsgalerie und City Palais) messbar zu machen. Das Gutachterbüro Stadt+Handel hat unter anderem Daten zu Sortimenten und Verkaufsflächen erhoben. Hieraus will man Trendentwicklungen und Verlagerungsprozesse ableiten. Auch sollten an mehreren Stellen mehrmals Passentenfrequenzzählungen durchgeführt werden. Begonnen hat man am 21. Mai mit dem Monitoring, bei dem rund 500 Einzelhandelseinrichtungen und 400 Dienstleistungsunternehmen in der Innenstadt befragt wurden. In der letzten Woche wurde die Datenaufnahme abgeschlossen, mit Ergebnissen wird Ende August gerechnet.

Quellen:
Das so genannte City-Monitoring in der Duisburger Innenstadt ist beendet. (Radio Duisburg vom 4. Juni 2012)
City-Monitoring zur Unterstützung der Einzelhandelsentwicklung (Stadt Duisburg)
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Alt 10.06.12, 17:01   #29
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Mangel an Büroneubauten

Angesichts der extrem niedrigen Leerstandsquote von 3,8 % fürchtet die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung (GfW) aufgrund der fehlenden Büroneubauten negative Auswirkungen auf den Duisburger Büromarkt. Als problematisch erweist sich, dass eingehen Nachfragen nach Büroräumen nicht schnell bedient werden könnten.

Mit 63.000 Quadratmetern liegt die Vermietungsleistung auf dem Niveau der Vorjahre. Im Vergleich zum Jahr 2010 konnten die Zahlen sogar leicht gesteigert werden. Ab 2013 ist jedoch mit einem dramatischen Rückgang der Vermietungsleistung zu rechnen, was auf die mangelnde Bautätigkeit zurückgeführt wird. Im letzten Jahr wurden noch rund 30.000 Quadratmeter neue Bürofläche fertiggestellt, für dieses Jahr wird ein Wert von 36.000 Quadratmetern erwartet. Im nächsten Jahr soll der Wert dann nur noch ein Drittel betragen.

Nach Angaben des Immobilienexperten Axel Quester sei die Loveparade-Katastrophe sowie deren politischen Nachwirkungen für die Investitionslücke verantwortlich. Wichtige Impulse für den Büromarkt erhoffen sich Quester und die GfW von den Plänen der Duisburger Freiheit.

Meiner Meinung macht man es sich zu einfach die Gründe für den Investitionsstau nur bei der Loveparade und deren Auswirkungen zu suchen. Es gibt sicherlich noch mehr Gründe hierfür. Ein wesentlicher Grund dürfte noch die Gewerbesteuer sein, die mit einem Satz von 490 schon einen Spitzenwert in der Region einnimmt. Im Zuge des Sparparketes soll dieser nochmals angehoben werden. Dies dürfte einige Unternehmen und demzufolge auch Investoren abschrecken. Ähnliche Auswirkungen sieht man in der Hotelbranche, wo es nach der Einführung der Bettensteuer zu Einbrüchen bei den Übernachtungszahlen kam während alle Städte im Umfeld Zuwächse verzeichnen konnten. In wie weit sich die Zahlen auf Hotelprojekte auswirken bleibt abzuwarten, dennoch hört man bspw. seit längerer Zeit nichts mehr von den Plänen an der Steinschen Gasse. Die Vorstellung der Pläne war für Februar vorgesehen.

Auch sollten Fehler bei der Vermarktung nicht ganz unter den Tisch gekehrt werden. Als Duisburg potenzieller Kandidat für den Unternehmenssitz von DB Schenker war, hat man seitens der Stadt Duisburg zu stark darauf gesetzt, DB Schenker im Duisport Sky Center unterzubringen. Dies um ein Beispiel zu nennen. Ebenfalls schlecht für das Image sollten die Verzögerungen bei Bauprojekten in der Stadt in den letzten Jahren sein.

Quelle: Es fehlt an neuen Bürobauten (Der Westen vom 6. Juni 2012)
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Alt 05.08.12, 12:16   #30
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Seit langem wieder mehr Zu- als Fortzüge

Erstmals seit vielen Jahren vermeldet die Stadt Duisburg wieder mehr Zu- als Fortzüge! Nach Angaben des Statistischen Landesamtes zogen im Jahr 2011 19.781 Menschen nach Duisburg, während 19.465 Personen aus Duisburg wegzogen. Das Wanderungssaldo von 316 konnte aufgrund des hohen Sterbeüberschusses jedoch nicht den Bevölkerungsrückrang aufhalten.
Insgesamt zeichnete in Bezug auf das Wanderungssaldo sich in den letzten Jahren ein „positiver“ Trend ab. Im Jahr 2000 lag der Wert noch bei -3.492, so lag das Wanderungssaldo 2005 bei noch -967. 2010 lag der Wert dann nur noch bei -400, ehe im letzten Jahr eine positive Wende verzeichnet werden konnte.

Das positive Wanderungssaldo ist auf den starken Zuzug aus dem Ausland zurückzuführen. Bei den Ausländern lag es bei + 1.972, bei den Bürgern mit deutscher Staatsbürgerschaft lag es 2011 bei -1.656. Knapp 6.500 Ausländer zogen nach Duisburg, wobei die meisten aus Polen kamen (1251).

Quelle: Erstmals wieder mehr Zugezogene in Duisburg (Der Westen vom 20. Juli 2012)
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