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Alt 16.08.12, 18:15   #31
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Der Duisburger Süden bleibt beliebter Wohnstandort

Die Stadtbezirke Rheinhausen und Süd weisen die höchste Nachfrage nach Eigenheimen auf. Gleichzeitig sind die Wohnungen mit im Schnitt 77,4 Quadratmetern im Stadtbezirk Süd am größten. Die durchschnittliche Wohnungsgröße im Bezirk Meiderich/Beeck beträgt hingegen nur 64,5 Quadratmeter. In den Stadtbezirken Rheinhausen und Süd hat jede fünfte Wohnung sechs oder mehr Räume, womit die beiden Bezirke auch hier eine Spitzenposition unter den sieben Duisburger Stadtbezirken einnehmen. Ein- und Zweiraumwohnungen findet man dagegen im Duisburger Süden selten, ebenso ist das Angebot an Mietwohnungen im Vergleich zu den anderen Bezirken gering.

Die Gesamtstadt verzeichnete zwischen 1990 und 2010 einen deutlichen Rückgang bei den Sozialwohnungen. Lag die Zahl 1990 noch bei 87.000 Wohnungen, so sank sie in zwanzig Jahren auf unter 26.000.

Besonders deutlich wird das Nord-Süd-Gefälle beim Wohnungsleerstand. Dieser ist im Duisburger Norden um das zwei- bis dreifache höher als im Süden der Stadt. Wobei es auch hier deutliche Unterschiede gibt. So gibt es dort ein West-Ost-Gefälle. So verzeichnen die westlichen, Rhein nahen Stadtteile Wanheim, Mündelheim und Hüttenheim die höchsten Leerstände auf. Die meisten Leerstände weisen Wohnanalgen aus den 60er und 70er Jahren sowie industrienahe Altbauwohnungen vor.

Wie beliebt der Duisburger Süden als Wohngebiet ist zeigt die Betrachtung des Bevölkerungsrückgangs. Obwohl der Stadtbezirk Süd den höchsten natürlichen Bevölkerungsrückgang aufweist, hat er nach Hamborn nur geringsten Bevölkerungsgang. Auch ein Blick in das Internetportal woledu.de zeigt, dass der Stadtbezirk beliebt ist. 17 % aller Wohnungsabfragen betrafen Duisburg-Süd, mehr waren es nur für Duisburg-Mitte mit 37 %.

Zum Abschluss noch ein interessanter Blick auf die Wanderungen. Gegenüber 16 Umlandgemeinden und –städten muss Duisburg einen Wanderungsverlust verzeichnen, einzig gegenüber der südlichen Nachbarstadt Düsseldorf kann Duisburg ein positives Wanderungssaldo vorweisen. Zurückgeführt wird das auf die verhältnismäßig geringen Grundstückspreise.

Quelle: Erfolgreich aus Düsseldorf abgeworben (Der Westen vom 13. August 2012)
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Alt 28.08.12, 13:47   #32
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Büromarkt I. Halbjahr 2012

  • Gesamtumsatz auf dem Duisburger Büromarkt ist rückläufig, dafür nahm die Zahl der Vertragsabschlüsse zu
  • die meisten Abschlüsse orientieren sich am kleinflächigen Bedarf der Firmen
  • Flächenumsatz im ersten Halbjahr betrug 23.500 qm
  • es wurden ca. 80 Vertragsabschlüsse getätigt
  • Der Ausblick für das zweite Halbjahr ist optimistisch, weil einerseits einige bedeutendere Verträge unterzeichnet wurden und andererseits Vertragsverhandlungen für größere Objekte laufen

Quelle: Gesellschaft für Wirtschaftsförderung
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Alt 11.09.12, 19:18   #33
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Expo Real 2012

Die Expo Real in München vom 8. bis 10. Oktober wirft ihre Schatten voraus. In diesem Jahr wird der Stadtteil Ruhrort in den Fokus rücken, des weiteren werden bekannte Projekte vorgestellt. So wird die Duisburger Freiheit ein Thema sein, ebenso wie das Stadtfenster, die Hauptverwaltung von Multi Development und das noch als Bibliothek genutzte Gebäude an der Düsseldorfer Straße. Dagegen werden zwei Ruhrorter Projekte ein Comeback feiern. Nicht so überraschend ist die Präsentation des Projektes Waterfront, da der Projektentwickler bereits im Frühjahr signalisierte, einen neuen Anlauf unternehmen zu wollen. Überraschender ist, dass es einen neuen Anlauf für den RIW-Porttower geben soll!

Die Duisburger Delegation wird aus Mitgliedern der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung bestehen, hinzu kommen nur vier Teilnehmer der Stadt. Der Messeauftritt wird der Stadt ca. 100.000 Euro kosten, größtenteils durch Partner und Sponsoren finanziert. Die Stadt muss allerdings in diesem Jahr sparen, so dass es nur einen abendlichen Empfang geben wird.

Nach Angaben der rheinischen Post werden in diesem Jahr wohl keine neue Projekte vorgestellt. Damit dürfte sich die Hoffnung zerschlagen haben, dass im Oktober die Pläne für das von Manfred Stüdemann geplante Bürogebäude am Innenhafen vorgestellt werden.

Quelle: Ruhrort erneut im Fokus (Rheinische Post vom 11. September 2012)
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Alt 29.09.12, 20:29   #34
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Mieten günstig, Preise für Mehrfamilienhäuser steigen kräftig an

Mit einem durchschnittlichen Mietpreis von fünf Euro pro Quadratmeter ist Duisburg nach dem Wohnungsmarktbericht des Wohnungsunternehmens LEG nach Gelsenkirchen die zweitgünstigste Großstadt Nordrhein-Westfalens. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Preis damit unverändert. Im unteren Preissegment legte er dagegen um 0,5 % zu, während er im oberen Preissegment um 2,3 % auf 6,93 Euro pro Quadratmeter und damit unter die Marke von sieben Euro fiel. Der Durchschnittspreis für das untere Preissegment liegt bei 3,95 Euro, was ebenfalls den zweitniedrigsten Wert nach Gelsenkirchen bedeutet.

Allerdings treten im Stadtgebiet große Unterschiede auf. Günstig sind die Mieten vor allen Dingen in den nördlichen Stadtbezirken Meiderich-Beeck und Hamborn. So liegen die günstigsten Mieten bei 3,44 Euro in Obermeiderich sowie bei 3,50 Euro in Marxloh. In zehn von 25 PLZ-Bezirken wird die Grenze von sieben Euro, die als Grenze für das obere Preissegment gilt, überschritten. Nur drei Bezirke weißen Spitzenmieten von über acht Euro auf. Diese werden in der Altstadt, in der sich der Innenhafen befinden, in den an der Stadtgrenze zu Düsseldorf liegenden Stadtteilen Großenbaum und Rahm sowie im linksrheinischen Baerl verzeichnet. Mit einer Miete von 8,78 Euro liegt das niederrheinsche Dorf Baerl an der Spitze aller Duisburger Stadtteile. Höhere Mieten werden zudem rund um die Innenstadt, im Duisburger Süden und im Westen der Stadt gemeldet.

Der Quadratmeterpreis für Eigentumswohnungen im oberen Preissegment stieg im vergangenen Jahr um 2,3 % und konzentriert sich vor allem auf den Süden und den Osten der Stadt. Im unteren Preissegment sanken dagegen die Zahlen um fast fünf % auf 324 Euro.

Im Durchschnitt liegt der Quadratmeterkaufpreis für ein Mehrfamilienhaus bei 597 Euro und konnte damit um 3,9 % gesteigert werden. Deutliche Preisanstiege konnten bei inserierten Mehrfamilienhäusern verzeichnet werden. Bei einfach gelegenen und unterdurchschnittlichen Häusern lag die Steigerungsrate bei 16,6 %, bei Häusern in prädestinierten Lagen bei 15,9 %. Übertroffen werden diese Werte nur noch in Düsseldorf, wo die Raten bei 25 % lagen. Allerdings sind die Preise für Mehrfamilienhäuser in der benachbarten Landeshauptstadt doppelt so hoch wie in Duisburg.

Quelle: Nur Gelsenkirchen ist bei Mieten günstiger als Duisburg (Der Westen vom 28. September 2012)
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Alt 08.10.12, 21:35   #35
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Expo Real - Tag 1

Wie am Rande der Expo Real der Duisburger Baudezernent Carsten Tum berichtet, steigt das Interesse Düsseldorfer Investoren an Büro- und Wohnflächen. Gerade der Duisburger Süden wird für Wohnraum interessant. Mit der Firma Aurelis stünde man bereits in Kontakt, um über eine Umnutzung des alten Güterbahnhofsgeländes zwischen Wedau und Bissingheim zu reden. Es ist möglich, dass bereits in nächsten Jahr konkrete Pläne auf der Expo Real für das Gelände vorgestellt werden können. Eine weiteres potenzielles Gebiet für Wohnbebauung stelle der Angerbogen 2 dar.

Da die Fläche rund um das alte Ausbesserungswerk in Wedau erst enteignet und Hochspannungsleitungen verlegt werden müssen, dauert die Entwicklung eines uni-nahen Gewerbegebietes länger. Optimistisch ist man seitens der Stadt, dass die Vermarktung der Büroflächen südlich des Hauptbahnhofes zügig vorangehen wird. Es gebe eine Nachfrage nach Top-Lagen.

Quelle: Duisburger Süden wird für Düsseldorfer Investoren interessant (Der Westen vom 8. Oktober 2012)
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Alt 22.10.12, 15:59   #36
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Ergänzende Meldungen zur Expo Real

Ein Vertreter des Lokalkompasses hat die Duisburger Delegation auf der Expo Real begleitet. Aus dem Bericht folgen ergänzende Informationen zum Messeauftritt der Stadt Duisburg.
  • Das Unternehmen K + K Projektentwicklung präsentierte einige kleinere Projekte, die in nächster Zeit in Duisburg realisiert werden sollen
  • K + K Projektentwicklung wird zudem seinen Firmensitz von Oberhausen nach Duisburg verlegen
  • Hauptaugenmerk lag auf der Präsentation laufender Projekte sowie der Vorstellung laufender Planungen
  • auf die Präsentation von Luftschlössern wurde gezielt verzichtet
  • in den kommenden Monaten sollen dafür neue Projekte vorgestellt werden, darunter auch einige größere Projekte
Bericht & Bilder: Duisburger Entwicklungsflächen und Immobilien mit Potenzial - Mit neuer Stadtspitze und guten Plänen in die Zukunft (Lokalkompass vom 12. Oktober 2012)
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Alt 20.11.12, 23:33   #37
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Stadtgespräch: Innenstadtmonitoring vorgestellt

Am vergangenen Donnerstag wurden die Ergebnisse des City-Monitorings vorgestellt. Insgesamt wird der Duisburger Innenstadt seit der Eröffnung des Forums im September 2008 eine positive Entwicklung bescheinigt. Dennoch könne sie noch nicht mit den Innenstädten von Dortmund oder Essen mithalten.

Zahlen & Fakten
  • untersucht wurden 435 Ladenlokal im Innenstadtbereich
  • die Zahl der Geschäfte hat sich in den vergangenen Jahren um 70 erhöht
  • der Leerstand stieg von 78 auf 92 Ladenlokale
  • die Verkaufsfläche sei vergleichbar mit der des Centros und damit halb so groß wie in Essen oder Dortmund
  • Bekleidung und Schuhe bilden den Schwerpunkt der angebotenen Waren, allerdings könnte das Angebot in diesen Bereichen noch weiter ausgebaut werden
  • ein Großteil der Geschäfte weist Verkaufsflächen zwischen 50 und 150 Quadratmeter auf
  • die Passantenfrequenz ist an einem Samstagvormittag mit 3.800 am höchsten und konzentriert sich vor allem auf das Umfeld des Forums
Vorteile
  • positiv sei die Nahversorgung, die durch zwei Discounter und zwei Supermärkte sichergestellt wird
  • das Gastronomieangebot hat sich sowohl auf der Königsstraße als auch in den Nebenstraßen wie dem Sonnenwall, der Düsseldorfer- und Münzstraße positiv entwickelt
Nachteile
  • es gibt zu wenig große Ladenlokale (ab 1.000 Quadratmeter), was sich vor allem in Bezug auf die Ansiedlung von Filialisten auswirkt
  • zu wenig große Ketten betreiben in Duisburg eine Filiale

Handlungsempfehlungen

Aufgrund der Ergebnisse gaben die Autoren folgende Empfehlungen. Unterschiedliche Hauseigentümer sollten Flächen zusammenlegen. Dabei würde zwar der Quadratmeterpreis sinken, letztendlich würde sich die Vermietbarkeit erhöhen. Bei der Planung der Neubebauung des Grundstückes, auf dem sich heute noch die Stadtbücherei befindet, sollte berücksichtigt werden, dass in zu wenig Filialisten ansässig sind. Für die Münzstraße würde sich anbieten, dort jugendorientierte oder „szene-spezifische“ Geschäfte anzusiedeln.

Quelle: Nur rund ums „Forum“ geht’s richtig rund (Der Westen vom 15. November 2012)
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Alt 06.01.13, 15:18   #38
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Duisburg-Dellviertel: Bundesbank-Filiale steht vor dem Verkauf

Die im September geschlossene Bundesbank-Filiale an der Düsseldorfer Straße steht zum Verkauf. Ein möglicher Nutzer sei bereits gefunden, allerdings habe man noch keine Verträge unterzeichnet. Das viergeschossige Gebäude aus dem Jahr 1983 verfügt über 1.300 Quadratmeter Bürofläche, hinzu kommen Hallen-, Lager- und Verkehrsräume mit einer Nutzfläche von 850 Quadratmetern. Zum Gebäude gehört zudem eine Tiefgarage mit 25 Stellplätzen. Nach dem Auszug der Bundesbank wurde die Sicherheitstechnik ausgebaut, es sind lediglich noch einige Tresore zu finden. Insgesamt beträgt der Kaufpreis rund 2,5 Millionen Euro.

Quelle: Bundesbank-Filiale steht vor dem Verkauf (Der Westen vom 28. Dezember 2012)
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Alt 16.01.13, 23:03   #39
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Mietbremse ohne Auswirkungen

Die im Zuge des einsetzenden Bundestagswahlkampfes diskutierte Mietbremse, mit der dem Anstieg der Mietpreise in Großstädten entgegengewirkt werden soll, habe nach Aussagen des Mieterschutzbundes und von Haus und Grund keine Auswirkung auf Duisburg. Der Wohnungsmarkt sei entspannt. Sorgen bereitet dagegen im geringen Ausmaße der Mangel an Wohnungen für finanziell schwächer gestellte Personen. Trotz Leerstand sei es für diese Berufsgruppe nicht leicht eine vernünftige Wohnung zu finden. Daher fordert der Mieterschutzbund, dass wieder verstärkt Wohnungen für finanziell schwächere Bevölkerungsgruppen gebaut werden.

Im Vergleich des Mietpreisniveaus mit anderen Städten belege Duisburg den 48. Platz. Die Mieten seien so gering, dass potenzielle Investoren abgeschreckt würden, weil sie in Duisburg kaum einen Gewinn erwirtschaften könnten.

Quelle: Mietbremse ohne Effekt auf Duisburg (Der Westen vom 13. Januar 2013)
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Alt 04.02.13, 13:08   #40
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Büromarkt 2012

  • erzielter Flächenumsatz 2012: 49.000 Quadratmeter (- 22,2%)
  • insgesamt 110 Vertragsabschlüsse (-8,3%)
  • Gesamtumsatz liegt aufgrund der vielen kleineren Ansiedlungen deutlich unter dem langjährigen Durchschnitt von 60.000 Quadratmetern
  • Markt für großflächige Büros ist nahezu ausgeschöpft
  • die Angebotsreserve beträgt 60.000 Quadratmeter, was einer Leerstandsquote von ca. drei Prozent entspricht
  • Teile der Angebotsreserve sind nicht mehr zeit- bzw. bedarfsgerecht
  • für 2013 wird damit gerechnet, dass das Vermietungsniveau der Vorjahre erreicht wird
  • wichtige Impulse für die Zukunft setzen nachhaltige Projekte wie die Aufwertung des Bahnhofs oder der Lückenschluss der A 59 zwischen Duisburg und Düsseldorf

Quelle: Duisburger Büroflächenumsatz (GfW Duisburg)
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Alt 16.02.13, 01:53   #41
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Cubion Büromarkt Report Duisburg 2012

PM: "Mit einem Büroflächenumsatz von nur rund 49.000 m² blieb das Bürovermietungsjahr 2012 in Duisburg gemäß Research der CUBION Immobilien AG leider hinter allen Erwartungen zurück. „Die dabei überdurchschnittlich hohe Eigennutzerquote von 22 % (langfristiger Durchschnitt 16 %) lässt erkennen, dass es auf dem Bürovermietungsmarkt mehr als ruhig zugegangen ist. Mit nur etwa 38.000 m² wurden so wenige Büroflächen vermietet, wie seit 11 Jahren nicht mehr.“, erläutert Markus Büchte, Vorstand der CUBION Immobilien AG die Situation. Die mittelfristigen Durchschnittwerte wurden 2012 sowohl in der Vermietung als auch im Gesamtumsatz deutlich verfehlt (5-Jahres-Durchschnitt Vermietungsleistung: 59.000 m²; 5-Jahres-Durchschnitt Umsatz: 70.000 m²).

Dieses Ergebnis schlägt dann natürlich auch auf die Nettoabsorption durch, für die sich 2012 ein negativer Wert von etwa minus 3.500 m² errechnet, wobei der langfristige Durchschnittswert für Duisburg bei immerhin positiven 24.000 m² liegt.

„Es war 2012 einfach ein tatsächlich schwaches Büromarktjahr für Duisburg. In diesem Jahr ist der niedrige Flächenumsatz sicher nicht mehr vorrangig auf die geringe Leerstandsquote und damit ungünstige Flächenverfügbarkeit zurückzuführen.“ so Büchte und analysiert die Lage weiter: „Neben der geringen Nachfrage kommt in Duisburg hinzu, dass auf dem Büromarkt überwiegend entweder relativ teure Flächen am Innenhafen oder Flächen relativ schlechter Qualität angeboten werden. Anmietungen im gehobenen Segment lagen im vergangenen Jahr in Duisburg nicht im Trend, was man angesichts der gesamtwirtschaftlichen Situation auch verstehen kann. Schlechte Qualitäten allerdings sind ab einem bestimmten Punkt auch in wirtschaftlich ungünstigen Zeiten nicht mehr absetzbar.“

Die Anzahl der relevanten analysierten Mietverträge reduzierte sich 2012 abermals auf 89 Stück (2011: 99 Stück; 2010: 109 Stück) und setzte einen leider bemerkenswerten Abwärtstrend fort. Großvolumige Mietverträge wurden wie in den Vorjahren so gut wie gar nicht abgeschlossen. Der größte Mietvertrag, wenn man hier von einem großen Volumen sprechen möchte, beläuft sich auf gerade einmal 1.800 m² Bürofläche. Diese sicherte sich das Unternehmen UDO BÄR GmbH & Co. GmbH an der Kuhstraße 4-8 in der Duisburger City. Die folgenden Mietverträge in den Top-Five großer Kontrakte umfassen alle jeweils nur um die 1.500 m².

Die meisten Flächen wurden auch 2012 wieder im „Citykern“ vermietet. Auf diese Büromarktzone entfällt mit 29 % ein nahezu identischer relativer Anteil wie im Vorjahr. In der Beliebtheit folgen „Sonstige Lagen“ außerhalb klassischer Büromarktzonen mit rd. 18 % und gleichauf mit jeweils knapp 11% die Zonen „Rheinhausen/Logport“, „Innenhafen“ und „Duissern“.

Die mit Abstand größte Nachfrage entwickelte sich in Duisburg traditionell aus dem Branchen-Cluster der „Gewerbe-, Handels- und Verkehrsunternehmen“. Überraschend ist dabei lediglich die Größenordnung von etwa 54 % relativem Anteil (Vorjahr: 37 %). Einen so hohen Wert erreichte diese Nachfragergruppe innerhalb der letzten Dekade zu keinem Zeitpunkt. Es folgen „Unternehmensbezogene Dienstleistungen“ mit rd. 15 % und die „Öffentliche Hand“ mit etwa 13 % relativem Anteil an der Vermietungsleistung.

Die in Duisburg seit Jahren problematisch niedrige Leerstandsquote hat sich von 3,1 % im Vorjahr auf jetzt immerhin rund 3,8 % deutlich entspannt. Sie markiert damit einen Höchstwert, seitdem in Duisburg der Büromarkt professioneller Beobachtung unterliegt. Die Verfügbarkeiten an Flächen im Neubauerstbezug haben sich im Jahresverlauf 2012 allerdings um 35 % auf jetzt nur noch etwa 5.500 m² weiter reduziert.

Es wurden 2012 nur etwa 11.000 m² neuer Bürofläche fertig gestellt, wobei der langfristige Durchschnitt bei fast 29.000 m² liegt. Zudem wurde nahezu die gesamte neu erstellte Fläche durch Eigennutzer errichtet oder war bereits vor Fertigstellung vermietet, so dass dem Markt kaum neues Angebot zugeführt wurde. Für 2013 erwartet CUBION derzeit ein Fertigstellungsvolumen von etwa 25.000 m² Bürofläche. Auch davon sind aktuell aber nur noch maximal 8.000 m² verfügbar.

Die Spitzenmiete (Höchstwert), die am Innenhafen erzielt wird, pendelt konstant um 13,50 Euro/m². Die gewichtete effektive Durchschnittsmiete im Bestand reduzierte sich von 7,64 EUR/m² im Vorjahr auf jetzt 7,46 EUR/m². Berücksichtigt man die Abschlüsse in Neubauten, so liegt der gewichtete Durchschnittswert für alle Vertragsabschlüsse bei effektiv rund 7,82 EUR/m². Ein niedriger Wert, der daraus resultiert, dass nur wenige Vertragsabschlüsse 2012 im Neubaubereich zustande gekommen sind."

Quelle: http://www.cubion.de/seiten/index.php?news=344
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Alt 02.03.13, 15:33   #42
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Immobilienmarkt verzeichnet teils starke Rückgänge

Der Duisburger Immobilienmarkt verzeichnete 2012 die niedrigsten Werte seit Jahren und stellt damit keinen Vergleich zu den Märkten der Boomstädte rheinaufwärts dar. So wurden lediglich 3.083 Immobiliengeschäfte mit einem Gesamtvolumen von 565,8 Millionen Euro verbucht.

Der Gutachterausschuss der Stadt gab weitere Zahlen bekannt:
  • bei 51,6% aller Immobiliengeschäfte wurden bebaute Grundstücke verkauft
  • hiervon waren 58% Ein- und Zweifamilienhäuser
  • neue Ein- und Zweifamilienhäuser kosteten im Durchschnitt 264.399 Euro (+ 0,7%)
  • dabei lag der Preis für ein bereits genutztes Einfamilienhaus wie im Vorjahr bei rund 1.450 Euro pro Quadratmeter
  • für ein gebrauchtes Zweifamilienhaus betrug der Preis etwa 1.000 Euro pro Quadratmeter
  • es wurden nur 79 unbebaute Grundstücke verkauft
  • die Grundstücke hatten eine durchschnittliche Größe von 425 Quadratmetern, der durchschnittliche Preis pro Quadratmeter betrug 250 Euro
  • es wurden 96 neue Ein- und Zweifamilienhäuser verkauft (2011: 119/ca. - 20%)
  • der Rückgang bei den weiterverkauften Häusern betrug 14%
  • neu gebaut wurden 1229 Eigentumswohnungen (- 9%)
  • eine neue Eigentumswohnung kostete im Schnitt 2.100 Euro/Quadratmeter, bei einer gebrauchten Eigentumswohnung lag der Preis bei 950 Euro/Quadratmeter

Grafik: Duisburger Grundstücksmarkt (Der Westen vom 24. Februar 2013)
Quelle: Wenig Bewegung im Immobilienmarkt (Der Westen vom 24. Februar 2013)
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Alt 16.03.13, 21:24   #43
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Meldung zur Mipim in Cannes

In den vergangenen Tagen war auch eine Duisburger Delegation auf der Mipim in Cannes vertreten. Das Hauptaugenmerk lag dabei auf der Vermarktung der vielen bestehenden Projekten, damit diese zeitnah umgesetzt werden können. Auf die Vorstellung neuer Projekte wurde daher verzichtet. Im Fokus standen dieses Jahr die Duisburger Freiheit, der 2. Bauabschnitt des Rheinparkes und die Entwicklung rund um das ehemalige Ausbesserungswerk der deutschen Bahn in Wedau. Thematisiert wurden aber auch das Factory-Outlet-Center in Marxloh, der neue Projektplan für das Mercator-Quartier und möglicherweise neue Pläne für das Eurogate.

Quelle: „Pläne endlich in die Realität umsetzen“ (Der Westen vom 15. März 2013)
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Alt 08.08.13, 00:37   #44
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Duisburg-Dellviertel: Bundesbank-Filiale vor Verkauf

Laut Radio Duisburg Informationen steht die ehemalige Bundesbank-Filiale an der Düsseldorfer Straße vor dem Verkauf. In der kommenden Woche soll der Vertrag mit dem Käufer unterschrieben werden. Informationen über den Käufer sind jedoch noch nicht bekannt.

Quelle: Radio Duisburg Lokalnachrichten vom 6. August 2013
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Alt 09.10.13, 01:18   #45
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Duisburger Auftritt auf der Expo Real

Wie viele andere Städte präsentiert sich auch die Stadt Duisburg seit gestern auf der Expo Real. Erwartet wird, dass in diesem Jahr wenige neue Projekte vorgestellt werden. Im Fokus stehen wie im vergangenen Jahr geplante Projekte wie die Duisburger Freiheit, das Stadtfenster oder das Factory-Outlet-Center (FOC). Am Mittwoch soll es bezüglich des FOC ein Krisengespräch mit dem Projektentwickler, der Douvil GmbH, geben. Dieser kam bisher nicht der Aufforderung der Stadt nach, seine Bonität nachzuweisen. Sollte das Gespräch zu keinen klaren Ergebnissen führen, könnte dies erst einmal das Ende der Planungen bedeuten.

Gestern wurde unterdessen offiziell bekannt gegeben, dass der neue Projektentwickler Fokus Development den Bau des Stadtfensters übernimmt und zu Ende führen wird (siehe Stadtfenster-Thread). Bei Fokus Development handelt es sich um das neue Unternehmen des ehemaligen Chefs von Multi Development, das künftig seinen Firmensitz in Duisburg haben wird. Bisher hat das Unternehmen vier Mitarbeiter, eine Vergrößerung des Teams ist jedoch vorgesehen. Außerdem hat das Unternehmen Interesse bekundet, zwei weitere Projekte von Muli Development zu übernehmen, den Bau des geplanten Bürogebäudes an der Mercatorstraße und den des House of Fashion an der Düsseldorfer Straße. Mit der Stadt Duisburg sollen zeitnah Gespräche geführt werden.

Quellen:
Die Entscheidung über das FOC fällt in München (Der Westen vom 2. Oktober 2013)
Ein Glasdach über dem Factory Outlet Center (Rheinische Post vom 5. Oktober 2013)
Funke verspricht Weiterbau am Duisburger Stadtfenster (Der Westen vom 8. Oktober 2013)
Duisburg auf der Expo Real 2013 (Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg)
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