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Alt 10.10.13, 17:57   #46
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Bilanz der Expo Real 2013

Einen Tag nach der Ende Expo Real haben die lokalen Medien den Duisburger Auftritt auf der Messe als nüchtern bewertet. Während in den vergangenen Jahren viele Projekte verkündet wurden, habe die Stadt dieses Jahr ganz bewusst darauf verzichtet. Ziel der Stadt war es zu zeigen, dass an der Projekten seriös gearbeitet wird. Auch musste die Stadt in diesem Jahr die Scherbenhaufen beiseite kehren, die sich durch verschiedene Ereignisse in den vergangenen Jahren angehäuft haben. Es wurde trotz dieser Scherbenhaufen wieder ein gesteigertes Interesse am Standort Duisburg festgestellt. Dabei wird das Ende des Küppersmühlen-Desaster als wichtiger Befreiungsschlag angesehen. So verzeichnete die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Nachfragen in den Bereichen Wohnen, Einzelhandel und Gastronomie. Nach Angaben des Oberbürgermeisters wurden einige Gespräche geführt, die zu wichtigen Projekten in Duisburg führen können, die wiederum im nächsten Jahr auf der Expo Real präsentiert werden könnten. Dann sollen auch die neuen Pläne für das Mercator-Quartier vorgestellt werden.

Quellen:
Es geht weiter mit dem Stadtfenster (Rheinische Post vom 9. Oktober 2013)
Nüchterner Auftritt auf Immobilienmesse (Der Westen vom 10. Oktober 2013)
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Alt 06.11.13, 12:28   #47
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^^

Der Verkauf der ehemaligen Bundesbank-Filiale ist vorerst gescheitert. Der Kaufinteressent hat die von der Bundesbank bis Ende Oktober gesetzte Frist nicht eingehalten. Somit sucht die Bundesbank nun nach einem neuen Käufer.

Quelle: Radio Duisburg Lokalnachrichten vom 6. November 2013
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Alt 08.11.13, 22:20   #48
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Mittelstand entdeckt Standort Duisburg neu

Der Immobilienmakler Quester berichtet, dass es in Duisburg eine hohe Nachfrage seitens des Mittelstandes hinsichtlich kleiner Gewerbe- und Bürogebäude gibt. So habe beispielsweise ein Architektenbüro Eigentum an der Fürstenstraße erworben und sei daraufhin vom Innenhafen in die Innenstadt gezogen. Gründe für solche Entscheidungen seien die zurzeit niedrigen Zinsen sowie die moderaten Immobilienpreise in Duisburg. Gerade in Bezug auf die Innenstadt ist die Nachfrage mittlerweile so hoch, dass sie das Angebot übersteige. Ebenfalls stark nachgefragt werde der Duisburger Süden, insbesondere bei Düsseldorfer Unternehmen. Allerdings können dort viele Anfragen mangels verfügbarer Flächen nicht bedient werden. Insgesamt sei das Angebot an kleinen Bürogebäuden und Gewerbehallen in Duisburg zu klein, so dass man manche Unternehmen nur in Nachbarstädte ziehen lassen kann. Gerade Bürointeressenten seien auf der Suche nach individuellen Standorten. Jedoch wollen sie nicht in Großbüros ziehen. Bevorzugt werden neben der Innenstadt die Stadtteile Neudorf, Duissern und Ruhrort. In Bezug auf Wohngebäude ist die Situation nicht so rosig. Laut Quester seien potentielle Bauträger zu mutlos, da sie sich sorgen, keine guten Preise in Duisburg zu erzielen.

Quelle: Trend zum eigenen Gebäude (Der Westen vom 16. Oktober 2013)
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Alt 03.12.13, 00:22   #49
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In Duisburg fehlen vor allem Seniorenwohnungen

Ein hoher Wohnungsleerstand, das Fehlen von Seniorenwohnungen und eine immer größer werdende Schere zwischen Wohnungen des oberen und unteren Preissegmentes: So lässt sich der Wohnungsmarkt in Duisburg charakterisieren.

Thema Leerstand
  • in Duisburg stehen rund 12.000 Wohnungen leer, was einer Quote von fünf bis sechs Prozent entspricht
  • viele dieser Wohnungen befänden sich in einem schlechten Zustand
  • Ziel müsse es sein, diese zu sanieren, statt tausende Wohnungen neuzubauen
  • in industrienahen Lagen wie in Marxloh und Bruckhausen sei der Abriss von Wohngebäuden sinnvoll
  • alleine in Bruckhausen liegt der Wohnungsleerstand bei 40%

Thema Mietpreise
  • in Bruckhausen konzentrieren sich zudem soziale Probleme – ein Grund warum die Mieten im Stadtteil vergleichsweise gering sind
  • auch wirkt sich die Nähe zur Industrie und den damit verbundenen Lärm-, Geruchs- und Staubbelastungen negativ auf den Mietpreis aus
  • in Marxloh betrug in 2012 die Miete für Wohnungen einfacher Qualität durchschnittlich 3,50 Euro pro Quadratmeter während sie in Baerl oder Großenbaum-Rahm doppelt so hoch war
  • im selben Jahr stiegen stadtweit die Preise für Wohnungen im oberen Segment um 2,3%
  • gleichzeitig sanken die Preise für Wohnungen im unteren Marktsegment um 5,1%

Thema seniorengerechtes Wohnen
  • in den kommenden Jahren fehlen in Duisburg bis zu 15.900 altengerechte Wohnungen
  • bis 2035 soll die Zahl der über 65-jährigen in Duisburg auf ca. 125.000 steigen (+ 20% im Vergleich zu heute)
  • angesichts der Zahlen wird gefordert, zeitnah ausreichend barrierefreien Wohnraum für Senioren zu schaffen, damit Senioren möglichst lange in den eigenen vier Wänden leben können
  • die Förderung für den Bau von barrierefreien Wohnungen belief sich im vergangenen Jahr auf neun Millionen Euro
Quelle: 15.900 altengerechte Wohnungen fehlen (Rheinische Post vom 3. Juli 2013)
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Alt 12.12.13, 00:28   #50
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Schrottimmobilien im Stadtbezirk Meiderich/Beeck

Seit Jahren gibt es in Duisburg Probleme mit leerstehenden Gebäuden, die Zusehens verfallen. Problematisch ist die Situation vor allem im Stadtbezirk Meiderich/Beeck, in dem sich die Anwohner verstärkt über die Schrottimmobilien beschweren. Gleich vier verfallende Mehrfamilienhäuser befinden sich an der Sandbrückstraße in Beeck. Die Probleme in dem Viertel sind vielseitig. Rund um die leerstehenden Häuser türmt sich Müll, der gerade in den Sommermonaten eine Geruchsbelästigung darstellt und zudem Ratten anlockt. Außerdem kommt es in den Häusern zu Vandalismus und Brandstiftungen. Nicht zuletzt sorgt der Anblick der verfallenen Häuser für ein negatives Image. In den angrenzenden Wohnhäusern lassen sich dadurch nur schwer Eigentumswohnungen verkaufen. Deutlich wird dies an einem Beispielfall. Eine frisch renovierte Wohnung mit 41 Quadratmetern müsste nach einem Gutachten für 28.000 Euro zu verkaufen sein, doch selbst für 20.000 Euro ließe sich die Wohnung nicht verkaufen. Das Beispiel zeigt deutlich, welche Auswirkungen Schrottimmobilien auf die Immobilienpreise im Umfeld haben. Doch Beeck ist nicht der einzige Ort im Stadtbezirk, an dem dieses Phänomen auftritt. Etwa auch an der Holtener Straße, wo leerstehende Mehrfamilienhäuser das Entree zu einer Einfamilienhaussiedlung bilden. Trotz zahlreicher Anwohnerproteste hat sich an dieser Stelle nichts getan. Ebenso an der Basarstraße in Meiderich, obwohl hier dem Eigentümer sogar eine Abrissgenehmigung vorliegt. Stattdessen haben sich Tauben in dem Haus eingenistet und verdreckten das Umfeld.

Der Stadt sind in den meisten Fällen die Hände gebunden. Die meisten Schrottimmobilien seien unverkäuflich und so lange keine Gefahren von den Häusern ausgehen, dürfe die Stadt nicht reagieren. So etwa an der Bahnhofsstraße in Meiderich, wo seit vielen Jahren ein leerstehendes Haus weiter verfällt. Tätig wurde die Stadt dagegen in Laar, um im Zentrum des Stadtteils den Drogenhandel in dortigen Schrottimmobilien aufzulösen.
Eine deutliche Verbesserung der Situation ist momentan aber nicht in Sicht. Lediglich das ehemalige Asylbewerberheim an der Koopmannstraße soll abgerissen werden. Mit dem Auslaufen des Mietvertrages für eine auf dem Dach des Heims installierte Mobilfunkantenne soll das Gebäude einer Grünfläche weichen.

Quelle: Schrottimmobilien in Duisburg machen Wohnungen unverkäuflich (Der Westen vom 8. Dezember 2013)
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Alt 27.12.13, 21:23   #51
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Duisburg-Bruckhausen: Ein Wahrzeichen wird 50

Für den Duisburger Norden ist es eine Landmarke, das ThyssenKrupp-Hochhaus. Das Verwaltungsgebäude von ThyssenKrupp Steel Europe ragt seit 1963 rund 52 Meter in Höhe und gehört damit zu den höchsten Bürogebäuden der Stadt. Der Bau ist die Folge des Wirtschaftswunders nach dem 2. Weltkrieg, das die alte Zentrale der August-Thyssen-Hütte aus allen Nähten platzen ließ. Zeitweise wurden zusätzliche Büros in 14 umliegenden Wohnhäusern untergebracht. Im Jahr 1957 entschied sich Thyssen für den Neubau, für dessen Planung das Münchener Architekturbüro Gerhard Weber beauftragt wurde. Die Bauarbeiten begannen im Jahr 1960, nach drei Jahren konnten sie abgeschlossen werden. Danach konnten rund 800 Mitarbeiter in den 14-stöckigen modernen Neubau mit 10.500 Quadratmetern Bürofläche einziehen. Der Verwaltungskomplex, der später um zwei Nebengebäude erweitert wurde, wurde in den Folgejahren mehrfach saniert, zuletzt 2012. Durch die Sanierungsmaßnahmen konnte der Standort langfristig gesichert werden.

Bild: Thyssen-Hochhaus

Quellen:
50 Jahre ThyssenKrupp Steel Europe Hauptquartier in Duisburg (Lokalkompass vom 16. Dezember 2013)
50 Jahre Thyssen-Hochhaus in Hamborn (Rheinische Post vom 18. Dezember 2013)
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Alt 27.12.13, 21:26   #52
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Jobcenter mietet zusätzliche Räume im Stadtgebiet an

Das Duisburger Jobcenter hat zusätzliche Räume in den Stadtteilen Hamborn und Hochfeld angemietet. Grund hierfür ist der erwartete Ansturm von arbeitslosen Zuwanderern aus Bulgarien und Osteuropa, die Hartz IV beziehen wollen. Die angemieteten Räume werden zurzeit umgebaut, so dass sie dem Jobcenter ab dem März 2014 zur Verfügung stehen.

Quelle: Radio Duisburg Lokalnachrichten vom 16. Dezember 2013
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Alt 04.01.14, 00:51   #53
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Duisburg-Dellviertel: Ehemaliger Betriebshof der WBD vor Verkauf

Die Wirtschaftsbetriebe werden wahrscheinlich bald das Gelände ihres ehemaligen Betriebshofes im Dellviertel verkaufen. Noch im Frühjahr des vergangenen Jahres standen drei Investoren zur Auswahl, nun habe man sich für einen entschieden. Details zum Projekt wollten die Wirtschaftsbetriebe nicht bekanntgeben. Mitte Juni 2007 haben die Wirtschaftsbetriebe schon einen städtebaulichen Wettbewerb für das zwei Hektar große Grundstück durchgeführt. Ziel des Wettbewerbs war es einen Entwurf zu finden, auf dessen Grundlage die weiteren Planungen durchgeführt werden können. Entstehen soll auf der Fläche ein attraktives, innenstadtnahes Wohngebiet mit großzügigen Grün- und Freiflächen. Den Wettbewerb gewann das Büro 3pass Architekt/innen Koob Kusch aus Köln:

Lageplan


Modell

Zeichnung

Visualisierung Auszug Ostansicht – Innenzeile

Visualisierung Auszug Westansicht – Außenzeile

Siehe auch: Competitionline

Quellen:
Radio Duisburg Lokalnachrichten vom 3. Januar 2014
Städtebaulicher Wettbewerb Betriebshof Johanniterstraße
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Alt 04.02.14, 11:33   #54
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Duisburg-Neudorf: Bahn mietet Büros an Mülheimer Straße an

Vier Monate nach dem Erwerb eines Bürokomplexes im Karree Mülheimer, Lützow- und Hammerstraße, konnte Aurelis einen Mietvertrag mit der deutschen Bahn über 3.500 Quadratmeter abschließen. Der Vertrag gilt zunächst über zehn Jahre, es besteht jedoch eine zweimalige Option auf weitere fünf Jahre. Laut Mietvertrag ist die Aurelis zudem zu Investitionen verpflichtet. So ist geplant 260 Fenster zur energetischen Sanierung auszutauschen. Auch soll eine Etage komplett umgebaut werden. Die Bahn wird mit insgesamt 175 Mitarbeitern in das Gebäude ziehen, hinzu kommen weitere 30 Mitarbeiter einer Bahntochter und einer Versicherung.

Quelle: Deutsche Bahn mietet Büros in Neudorf (Westdeutsche Allgemeine Zeitung vom 4. Februar 2014)
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Alt 11.02.14, 01:01   #55
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Duisburg-Hochemmerich: Investor für Hallenbad-Gelände gesucht

Vor knapp zwei Jahren hat das Immobilienmanagement der Stadt Duisburg zum ersten Mal das Gelände des seit 2010 leerstehenden Hallenbades an der Schwarzenberger Straße zum Verkauf angeboten. Trotz einiger Anfragen fand sich kein potenzieller Interessent für das 20.000 Quadratmeter große Grundstück. Hierfür werden mehrere Gründe genannt. Zum einen müsste der Investor die Kosten für den Abriss des Hallenbades, die sich auf einen sechsstelligen Bereich belaufen werden, tragen. Zum anderen werden in dem Bereich Altlasten der belgischen Armee vermutet, da sich während der Ruhrbesatzung an der Stelle ein Militärlager befand. Ein weiterer Grund könnte sein, dass der Glückauf-Platz nicht bebaut werden darf und der Baumbestand auf dem Grundstück geschützt werden soll.
Ursprünglich sahen die ersten vagen Pläne eine viergeschossige Wohnbebauung für einen Teil des Geländes vor. Nach Willen der SPD-Bezirksvertreter sollen eine Wohnbebauung und Einzelhandel an der Stelle ausgeschlossen werden. Eher könnte an der Stelle nicht zentrenrelevantes Gewerbe angesiedelt werden. So könne man sich zum Beispiel ein überregionales Zentrum für Gerätemedizin vorstellen, dessen Einzugsbereich den gesamten Niederrhein umfasst. Doch zunächst werden die Aufstellung eines einfachen Bebauungsplans und der Abriss des Hallenbades angeregt.

Quelle: Investor dringend gesucht (Der Westen vom 21. Januar 2014)
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Alt 11.02.14, 01:08   #56
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Gewerbeflächen in Duisburg werden knapp

In Duisburg kommt es insbesondere im Süden der Stadt zu einer Verknappung der Gewerbeflächen. Zwei Firmen sind bereits aus dem Gewerbegebiet Keniastraße abgewandert, weil ihnen der Platz für geplante Erweiterungen fehlte. Mit Makita zog ein japanischer Elektro-Werkzeug-Hersteller mit seinen 140 Mitarbeitern vor kurzem ins Nahe Ratingen. Das Unternehmen Indunorm, ein Hydraulik-Spezialist, hat bereits im Jahr 2012 sein Lager nach Neukirchen-Vluyn (Kreis Wesel) verlegt. Bis Ende des Jahres soll der Umzug des Unternehmens mit 90 Beschäftigten an den Niederrhein vollzogen werden. Dort stehen Indunorm künftig statt wie bisher 2000 künftig 6000 Quadratmeter zur Verfügung.
Beide Unternehmen wären nach Angaben der Wirtschaftsförderung gerne in der Stadt geblieben. Makita habe man beispielsweise Flächen im Westen und Norden der Stadt angeboten, das Unternehmen wäre jedoch gerne im Süden der Stadt verblieben. Doch dort gibt es keine Grundstücke in der nachgefragten Größenordnung. Eine Möglichkeit für neue Gewerbeflächen im Süden der Stadt wären Teile des alten Ausbesserungswerkes der Deutschen Bahn in Wedau. Die Wirtschaftsförderung hofft jedoch, dass mit der Aufstellung des neuen Flächennutzungsplans neue Gewerbeflächen im Süden ausgeschrieben werden. Allerdings sollen in den südlichen Stadtteilen kaum neue Gewerbegebiete ausgewiesen werden. Ferner sollen mit dem neuen Flächennutzungsplan im Süden zwei Gewerbegebiete in Rahm und Großenbaum in Wohnflächen bzw. optionale Wohnflächen umgewandelt werden. Zu sichernde Wirtschaftsflächen sind hingegen neben dem Gewerbegebiet Keniastraße, die Gewerbegebiete Am Röhrenwerk, Logport II und Wanheim sowie das Stahlwerk in Hüttenheim. Lediglich im Süden Hochfelds ist ein neues Gewerbegebiet geplant, in Wanheimerort könnte das Didier-Werk nach seiner Schließung in eine Gewerbefläche umgewandelt werden. Größere Gewerbegebiete sind dagegen im Norden und Westen der Stadt vorgesehen.

Quellen:
Firmen wird’s zu eng in Duisburg (Der Westen vom 31. Januar 2014)
Entwurf Flächennutzungsplan – Thema Wirtschaft (Stadt Duisburg)
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Alt 13.02.14, 00:09   #57
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Innenhafen: eine Handvoll Interessenten für Alltours-Zentrale

Gegenüber Radio Duisburg hat ein Sprecher von Alltours erklärt, dass das Unternehmen derzeit mit fünf Interessenten über den Verkauf der Firmenzentrale am Innenhafen verhandelt. Darunter seien sowohl Unternehmen aus Duisburg als auch von außerhalb. Dadurch, dass man in den Verhandlungen sehr weit sei, rechnet man seitens von Alltours damit, dass der 9.500 Quadratmeter große Bürokomplex nicht lange leerstehen wird. Den Umzug hat Alltours für Mai angestrebt, die Vorbereitungen werden im März, spätestens im April beginnen.

Quellen:
Radio Duisburg Lokalnachrichten vom 10. Februar 2014
Für das Alltours-Gebäude gibt es bereits Interessenten (Rheinische Post vom 12. Februar 2014)
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Alt 13.02.14, 00:22   #58
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Büromarkt schwächelt weiterhin

Wie bereits im Vorjahr, lag die Vermittlungsleistung deutlich unter dem langjährigen Durchschnitt. So wurden 2013 insgesamt 48.000 Quadratmeter Bürofläche umgesetzt, 1.000 Quadratmeter weniger als 2012. Der durchschnittliche Flächenumsatz lag in den vergangenen fünf Jahren bei 62.000, in den vergangenen zehn Jahren sogar bei 69.000 Quadratmetern. 6.500 Quadratmeter des letztjährigen Umsatzes resultieren aus Eigennutzern und damit betrug die reine Vermietungsleistung nur 41.500 Quadratmeter. Die beiden größten Mietabschlüsse stammen dabei aus der öffentlichen Hand. Mit einer Quote von 3,7% liegt der Leerstand weiterhin auf einem extrem niedrigen Niveau. Die Spitzenmiete wird weiterhin im Innenhafen generiert und liegt momentan bei 13,90 Euro/qm.

Quelle: Büromarkt Duisburg: Auf dem absteigenden Ast (Immobilienzeitung vom 12. Februar 2014)
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Alt 23.02.14, 23:59   #59
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Immobilienumsatz zeigt sich stark verbessert

Mit 701,5 Millionen Euro liegt der Umsatz der Duisburger Immobilienbranche deutlich über den letzten fünf schwächeren Jahren. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Umsatz um 24% und im Vergleich zum stärkeren Jahr 2011 um immerhin 12%. Als Ursache wird die hohe Nachfrage an unbebauten Grundstücken für Ein- und Zweifamilienhäuser angegeben. Weitere Kennzahlen folgen stichpunktartig, in Klammern ist die prozentuale Veränderung zum Vorjahr angegeben:
  • 3447 Kaufverträge wurden im Jahr 2013 abgeschlossen (+ 10%)
  • den Großteil der Immobiliengeschäfte machten bebaute Immobilien mit 1681 (48,8%) und das Wohnungs- und Teileigentum mit 1374 Verkaufsfällen (39,9%) aus
  • bei einer durchschnittlichen Grundstücksfläche von 312 Quadratmetern wurden neugebaute Ein- und Zweifamilienhäuser für rund 280.000 Euro (+ 6%) verkauft
  • 921 Ein- und Zweifamilienhäuser wurden für insgesamt 164,2 Millionen Euro weiterverkauft (+ 16%)
  • obwohl im Marktsegment des Wohnungs- und Teileigentums die Zahl der Verkaufsfälle um 12% stiegen, bewegte sich der Gesamtumsatz mit 89,8 Millionen Euro auf dem Niveau des Vorjahres
  • für eine neugebaute Eigentumswohnung mit 90 Quadratmetern Wohnfläche wurde in mittlerer Wohnlage ein durchschnittlicher Preis von 2209 Euro pro Quadratmeter erzielt, für eine gebrauchte Eigentumswohnung (Baujahr ab 1975) mit 79 Quadratmetern Wohnfläche 1297 Euro pro Quadratmeter
  • die nach wie vor starke Nachfrage nach unbebauten Grundstücken für Ein- und Zweifamilienhäuser ließ in vielen Bereichen die Bodenrichtwerte steigen
Quelle: Immobilienpreise in Duisburg bleiben laut Gutachter stabil (Quelle: Der Westen vom 21. Februar 2014)
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Alt 27.02.14, 14:03   #60
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Ergänzungen zum Büromarktbericht

Die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung hat ebenfalls ihre Zahlen zum Duisburger Büromarkt vorgelegt. Diese decken sich in etwa mit den Angaben von Cubion. Während das Mülheimer Maklerbüro von einem Büroflächenumsatz in Höhe von 48.000 Quadratmetern spricht, nennt die Wirtschaftsförderung 49.000 Quadratmeter. Allerdings lägen ihr nicht alle Umsätze vor, insbesondere im Segment der Kleinflächen. Daher schätzt die GfW den Büroflächenumsatz auf ca. 52.000 Quadratmeter, aber immer noch ein Wert deutlich unter dem Schnitt der Vorjahre. Weitere Daten zum Büromarkt in 2013 sind:
  • im Vergleich zum Vorjahr stieg die Anzahl der Vertragsabschlüsse, der Gesamtumsatz blieb jedoch stabil
  • auch 2013 waren die vielen kleinen Abschlüsse prägend
  • die beliebtesten Bürostandorte waren weiterhin der Innenhafen und die Innenstadt
  • im Jahr 2013 wurden 31.000 Quadratmeter Büroflächen fertiggestellt (in 2012: 11.000 Quadratmeter)
  • der Büroflächenbestand wuchs dadurch auf 2.175.000 Quadratmeter an
  • die GfW gibt die Angebotsreserve mit knapp 50.000 Quadratmetern an, was einer Leerstandquote von 2% entspricht (!)
  • trotz zwei schlechter Jahre blickt die GfW angesichts von angekündigten Projekten wie dem Erweiterungsbau der Targobank positiv nach vorne
  • wichtige Infrastrukturmaßnahmen wie die Aufwertung des Bahnhofs, die Verlängerung der BAB 59 nach Düsseldorf oder der geplante Neubau von einigen Hotels stärken in Zukunft den Standort
Quelle: Duisburger Büroflächenumsatz (GfW Duisburg)
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