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Alt 15.05.12, 08:16   #16
Baufrosch
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Und um die Frage zu beantworten, was damit geschehen soll:
Sie sollen auch erhalten bleiben und unter dem "hängenden" Veranstaltungssaal des Stadthauses zugänglich sein; jedenfalls zeigt es so die DomRömer-Seite zum Stadthaus http://www.domroemer.de/site/stadthaus-am-markt/. In der aktuellen Präsentation von Meurer Architekten Präsentation Stadthaus vom 03.11.2011 ist diese Blickrichtung leider nicht drin, aber der Zugang vom Roten Haus nach unten wird direkt dort enden (Seite 42 der Präsentation).
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Alt 16.05.12, 23:27   #17
Speer
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Speer befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Das halte ich auch für die beste Lösung...
Der Archäologische Garten muss erhalten bleiben, aber wenn diese Stelle nicht bebaut werden würde, wäre der Grundriss der 'neuen' Altstadt unkomplettiert.
Ob diese Lücke nun mit dem Stadthaus gestopft werden muss sei dahingestellt, ich hab mich mit dem Bau angefreundet
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Alt 17.05.12, 23:48   #18
Beggi
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Bei folgendem Foto von heute musste ich genauer hinsehen und ein wenig grübeln. Erstens ist anscheinend eine originale Altstadthaus-Kellerwand zu sehen, aber was ragt zweitens rechts im Bild nach oben?





Es sind 38 Stangen, die nach oben ragen, also etwa so viele, wie Häuser errichtet werden sollen. Höchstwahrscheinlich handelt es sich um sogenannte "Hausanschlussschieber-Verlängerungen", also Verlängerungen für die darunterliegenden "Ventile" über die das Trinkwasser für Häuser abgestellt werden kann. Normalerweise befindet sich vor jedem Haus in die Straße eingelassen ein kleiner Metalldeckel (Straßenkappe) unter dem sich der Wasser-Hausanschluss auf- oder zudrehen lässt. Die Anschlüsse auf dem Dom-Römer-Areal sind anscheinend schon für jedes Haus vorbereitet, die dazugehörigen Hausanschlussschieber sind auf einer kleinen Fläche konzentriert.
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Alt 18.05.12, 00:33   #19
Speer
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Speer befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Aber warum hat man das getan??
Aus ästhetischen Gründen, um die zukünftigen Straßen davon frei zu halten?
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Alt 18.05.12, 09:12   #20
Xalinai
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^

Wohl eher, weil es sich eben nicht um ein Stadtviertel mit echtem Boden unter den Straßen handelt sondern um einen Tiefgaragendeckel, unter dem man nicht mal eben eine Hauptwasserleitung in frostsicherer Tiefe durchziehen kann. Die relativ dünnen Einzelleitungen kann man dagegen recht unauffällig durch die Kelleretagen ziehen,

Dass man dann die Absperrschieber nicht ebenfalls (ordentlich nebeneinander, beschriftbar) in die Tiefgarage gelegt hat sondern eine ganze Batterie Deckelchen in die Straße legen will, wird wohl mit der Zugänglichkeit der Leitungen von außen zu tun haben.
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Alt 21.05.12, 07:25   #21
Baufrosch
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^ @Beggi und Xalinai

Macht Ihr Witze?
Das sind doch wohl eher die Köpfe von Kleinbohrpfählen (evtl. Verpresspfähle System GEWI), auf die diejenigen Häuser (oder Teile davon) gestellt werden, die über die Außenwände der Tiefgarage des ehemaligen Technischen Rathauses hinausragen. Hier müssen vermutlich Setzungen reduziert werden, deshalb keine einfache Bodenplatte, sondern Tiefgründung mittels Kleinbohrpfählen.
Und wenn ich das Foto richtig einordne, dürfte es "Klein Nürnberg" sein, das darauf zu stehen kommt.

Und das, was links wie eine alte Wand aussieht, ist vermutlich auch anders zu erklären.
Die Tiefgarage des Technischen Rathauses wurde wohl als "Schwarz Wanne" ausgeführt, also mit Bitumenbahnen von außen abgedichtet. Diese Abdichtung wiederum wurde durch eine Vormauerung gegen Beschädigungen geschützt. Und von eben dieser Abdichtung sieht man jetzt die Reste.

Oder liege ich völlig daneben? Weiß jemand mehr?

Geändert von Baufrosch (21.05.12 um 07:50 Uhr)
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Alt 08.06.12, 19:44   #22
Beggi
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Zwischen Dom und Archäologischem Garten sind die großen Sitzstufen entfernt worden. Es könnte sich um vorbereitende Arbeiten für das Stadthaus handeln.



Die Stadthaus-Gegner haben die Umrisse des geplanten Neubaus mit "Flatterbändern" abgesteckt. Wenn man bedenkt, dass das Stadthaus ähnlich hoch wird wie die Schirn (rechts), sind deren Bedenken nachvollziehbar. Vom Dom wird aus dieser Perspektive nicht mehr viel zu sehen sein.



Der Tiefgaragendeckel schließt sich langsam, aber stetig:

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Alt 12.06.12, 14:00   #23
epizentrum
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^ Dein erstes Bild zeigt einen Teil der Grabungen, welche die DomRömer GmbH und das Denkmalamt zur Sicherung vor den zukünftigen Bauarbeiten durchführen. Siehe Meldung vom 14. Mai 2012. Bei der Gelegenheit entdeckten sie übrigens eine Treppe zu einem 15 Meter langen Gang, welcher die Kaiserpfalz mit dem Dom verbindet (bzw. der Salvatorkirche damals). Man vermutet demnach, dass der Gang mehr als 1.100 Jahre alt ist. Die Untersuchungen werden fortgeführt. Schreibt das Journal Frankfurt in seinem heutigen Newsletter.

Geändert von epizentrum (12.06.12 um 16:29 Uhr) Grund: hessisch -> hochdeutsch (als -> alt)
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Alt 12.06.12, 15:56   #24
Schmittchen
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Hier der Pressetext der DomRömer GmbH:
Mitte Mai 2012 begann die DomRömer GmbH gemeinsam mit dem Denkmalamt der Stadt Frankfurt, den Untergrund an der Ostseite des Archäologischen Gartens zu untersuchen. Die Untersuchung ist eine Auflage des Denkmalamtes im Zuge der Bauvorbereitung der Altstadt. In den vergangenen Tagen wurden die Treppenstufen entfernt, die zum Dom hin führen. Die ersten Grabungen zeigten nun, dass sich hier ein Verbindungsgang zwischen Königspfalz und der 852 geweihten Salvatorkirche – einem Vorgängerbau des heutigen Kaiserdoms – befindet.

Der südliche Teil des Verbindungsganges sei flächendeckend gut erhalten, berichtet Dr. Andrea Hampel, Leiterin des Denkmalamts. Der Gang habe die Pfalzanlage mit dem Kirchenbau verbunden, sodass der König trockenen Fußes und ungesehen die Kirche besuchen konnte. Der Verbindungsgang stamme aus dem 9. Jahrhundert, möglicherweise sei er sogar älter. „Dieser Fund ist für uns wertvoll, da es in Frankfurt keine vergleichbaren Baustrukturen gibt“, erklärt Dr. Andrea Hampel. Der Gang müsse deshalb erhalten werden. „Ob und wie dieser Fund im Rahmen der Überbauung des Archäologischen Gartens berücksichtigt wird, darüber muss der Bauherr – also die Stadt Frankfurt – entscheiden“, so Hampel.

Die Untersuchungsarbeiten werden in den kommenden Tagen im Bereich der Treppe fortgeführt. Die Funde werden dann von Mitarbeitern des Denkmalamts aufgenommen, eingemessen und kartografiert. Nach den Worten von Matthias Leißner, Projektleiter der DomRömer GmbH, wird sich nach jetzigem Stand durch die Funde am Zeitplan für die Neubebauung der Altstadt nichts ändern. Die Untersuchungsarbeiten habe man eingeplant. „Wir werden die abschließenden Ergebnisse der Erkundungen abwarten und diese entsprechend den Vorgaben des Denkmalamtes und den Wünschen des Bauherrn in der weiteren Planung berücksichtigen“, so Leißner.

Bild: DomRömer GmbH
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Alt 12.06.12, 17:50   #25
Beggi
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Auch hr-online widmet sich dem Thema und zeigt Bilder von einer Flasche, Scherben und einem Comuter-Modell der Frankfurter Kaiserpfalz, also von dem Gebäude, dessen Reste im Archäologischen Garten zu sehen sind. Sogar eine vollständig erhaltene Flasche und eine Kloake (Abwasserrohr) wurden in dem Verbindungstunnel zum Dom gefunden.
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Alt 12.06.12, 19:42   #26
RMA
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RMA hat eine wundervolle ZukunftRMA hat eine wundervolle ZukunftRMA hat eine wundervolle ZukunftRMA hat eine wundervolle ZukunftRMA hat eine wundervolle ZukunftRMA hat eine wundervolle ZukunftRMA hat eine wundervolle ZukunftRMA hat eine wundervolle ZukunftRMA hat eine wundervolle ZukunftRMA hat eine wundervolle ZukunftRMA hat eine wundervolle Zukunft
Ich bin etwas verwundert – der Verbindungsgang wurde bereits 1953–55 mit der Königspfalz erstmals ausgegraben. Das Ganze klingt fast, wie als sei das eine Neuigkeit, von der man bis dato nichts gewusst habe. Der Gang ist sogar in der Karte des ersten Berichts über die Ausgrabungen der Königspfalz eingezeichnet; vgl. dazu Otto Stamm: Zur karolingischen Königspfalz in Frankfurt am Main. In: Römisch-Germanische Kommission des Deutschen Archäologischen Instituts (Hrsg.): Germania. Anzeiger der Römisch-Germanischen Kommission des Deutschen Archäologischen Instituts. Jahrgang 33, Walter de Gruyter GmbH & Co. KG, Berlin 1955, S. 391–401.

Auch wenn es sicherlich schwer ist, archäologische Themen einer breiten Öffentlichkeit schmackhaft zu machen, grenzt es doch meiner Meinung nach an Täuschung, seit fast 60 Jahren bekannte Fakten als neu zu verkaufen. Teile der Pressemeldung sind sogar wörtlich aus der einschlägigen Literatur übernommen, kein Kommentar. Der Verdienst für die Entdeckung liegt alleine bei den Pionieren der Altstadtarchäologie Frankfurts: Hans Jürgen Hundt, Dietwulf Baatz, Walter Sage und Otto Stamm – und keinem sonst.
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Alt 12.06.12, 20:20   #27
DerFrankfurter
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DerFrankfurter wird schon bald berühmt werdenDerFrankfurter wird schon bald berühmt werden
Gute Zusammenfassung RMA,da bleibt nichts mehr hinzuzufügen.Für am Thema Interessierte hier noch ein kleiner "Ergänzungs"-Tipp in Buchform:
FRANCONOFURD Band 1 Die Befunde der karolingisch-ottonischen Pfalz
aus den Frankfurter Altstadtgrabungen 1953-1993 von Magnus Wintergerst.
Erschienen in der Buchreihe: Schriften des Archäologischen Museums Frankfurt
Isbn 978-3-88270-501-0.
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Alt 12.06.12, 21:17   #28
epizentrum
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Die DomRömer GmbH formuliert ihre Pressemitteilung oben in der Tat suggestiv: "Die ersten Grabungen zeigten nun, dass sich hier ein Verbindungsgang zwischen Königspfalz und [...] Salvatorkirche [...] befindet."

Wenn Deine Recherche stimmt, was ich nicht bezweifle, sollte die GmbH besser die zitierte Formulierung Frau Hampels wählen. Die Grabungen hätten gezeigt, dass "der [schon bekannte] südliche Teil des Verbindungsganges flächendeckend gut erhalten" sei. Das ist eine ganz andere Aussage...

Danke für die Richtigstellung bzw. weiterführende Info, RMA und DerFrankfurter! Ich bin auf die Reaktion gespannt.
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Alt 13.06.12, 10:03   #29
Baufrosch
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^ Das kann ich nur unterstreichen.

Bevor die Treppe auf ganzer Breite entfernt wurde, hat man schon im Mai ein kleines Stück geöffnet und einen Volltreffer gelandet. Man hat also genau gewusst, wo man suchen muss. Bei der geringen Tiefe ist es auch schwer vorstellbar, dass dieser Gang beim damaligen Bau der Treppe unbemerkt geblieben sein könnte.

Hier mein Foto vom 24.05.2012:


Bild: Von mir.
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Alt 21.06.12, 14:45   #30
OffenbacherBub
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Verzögerungen bei Römer-Tiefgarage

Wie hier im Forum bekannt wird zurzeit die Tiefgarage am Römer saniert. Bis zum Weihnachtsmarkt diesen Jahres sollte diese wieder eröffnet werden. Nun berichtet die FNP, dass das Parkhaus sehr marode ist. Michael Guntersdorf (Geschäftsführer Dom-Römer GmbH) bezeichnet den Zustand als "DDR-Standard". Sehen konnte man dies anfangs nicht, da viele Mängel sich hinter "unzugänglichen Lüftungskanälen, Schächten und Verkleidungen" versteckten.

So liegen laut FNP verrostete Wasserleitungen direkt neben Stromleitungen. Da diese fast gar nicht dokumentiert seien, wisse auch niemand wo genau diese hinführen. Sicher sei man sich nur, dass Schirn, Saalgasse und die Ostzeile des Römerbergs dranhängen. Auch der Brandschutz sei unzulässig. Deswegen müssen die Lüftungsanlage völlig neu konzipiert werden. Zudem sei der Beton maroder als gedacht, zumal die Garage nicht richtig abgedichtet war und eindringendes Wasser Bewehrungseisen zum rosten brachte. Mit einem 2500 Bar starken Hochdruckstrahler konnte jedoch der Beton an den betroffenen Stellen entfernt und mit Bitumen abgedichtet werden.

Wegen den vielen Mehrarbeiten wird das Parkhaus deshalb erst im Frühjahr 2013 fertig. Guntersdorf betont aber, dass man beim Wiederaufbau der obersten Ebene voll im Zeitplan liegen würde. Wenn ich richtig zwischen den Zeilen lese, bedeutete die länger dauernde Sanierung immerhin keine Verzögerung für das Altstadtprojekt.
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