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Alt 20.07.03, 19:01   #16
CYFI
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CYFI ist essentiellCYFI ist essentiellCYFI ist essentiellCYFI ist essentiellCYFI ist essentiellCYFI ist essentiellCYFI ist essentiellCYFI ist essentiellCYFI ist essentiellCYFI ist essentiell
Du hast recht, ich habe nochmal den Zeitungsartikel herausgeholt und das gescante Bild ist unvollständig, was auch immer da schief gelaufen ist, egal... deine Bilder sind sowieso besser.

Jedenfalls heißt das, dass ein Teil des Parkplatzes, der zum Großmarkthallengelände "gehört", bebaut wird, und das freie Gelände befindet sich nördlich von Frank am Main. Auf der Simulation kann man an dieser Stelle ein schneeweises Gebäude (Platzhalter) erkennen. Ich werde auf jeden Fall ein wachsames Auge auf das Areal behalten.
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Alt 08.09.03, 20:49   #17
Adama
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Stadtwerk Frankfurt

alles über das neue Stadtquartier hier rein!
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Alt 08.09.03, 21:40   #18
Adama
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Hier einige Bilder zur Veranschaulichung des neuen Stadtquartiers.
Besonders das kleine rote Hotelhochhaus hat es mir angetan.
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Alt 08.09.03, 23:10   #19
Chewbacca
 
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Frankfurt: Bau des Stadtwerks beginnt nächstes Jahr
Bau des Stadtwerks beginnt nächstes Jahr


Für 200 Millionen Euro planen Ardi Goldman und Max Baum ein Viertel mit Büros, Restaurants, Hotel und Theater
Seit mehreren Jahren ist das Stadtwerk in Planung - nun nimmt das Projekt Gestalt an. Im nächsten Jahr soll mit dem Bau des Quartiers nahe der Hanauer Landstraße begonnen werden. Auf 43 000 Quadratmetern Fläche entstehen dort in den kommenden Jahren 20 Gebäude mit Büros, Geschäften und Gastronomie. Auch ein Hotel und ein Theater sind geplant. Die Investitionssumme beträgt 200 Millionen Euro.
Von Volker Mazassek

Als "Stadt in der Stadt" beschreibt der Immobilienentwickler Ardi Goldman das ambitionierte Projekt, das sich auf einem früheren Bahn-Gelände auf 350 Metern Länge von der Launhardtstraße in Richtung Osten erstreckt. Als Vorbild nennt Goldman das Union-Gelände an der Hanauer Landstraße, das sich ebenfalls durch einen Nutzungsmix auszeichnet und zu einem höchst attraktiven Standort im Osten Frankfurts geworden ist. Auch von den Hackeschen Höfen in Berlin haben sich Goldman und sein Partner, der Immobilienentwickler Max Baum, inspirieren lassen. Deshalb soll das Gebäude-Ensemble, für das fünf Architekturbüros Entwürfe geliefert haben, "keinen Neubaucharakter haben", sondern "Patina bekommen".

Die Grundidee des Stadtwerks ist, dass Mietern der Büros, die zwei Drittel der gesamten Mietfläche von 100 000 Quadratmetern ausmachen, ein attraktives Umfeld geboten wird. Dafür sind die Erdgeschosse der Gebäude reserviert. Erkennbar soll dies schon im ersten Bauabschnitt werden, der im nächsten Jahr ansteht. Fünf bis sechs Gebäude sollen dann um die zentrale Piazza herum entstehen.

Für Leben sollen unter anderem Einzelhandelsgeschäfte und gastronomische Betriebe sorgen. Geplant sind drei Restaurants, ein Club, Bars und ein Café. Für ein Modezentrum mit Showrooms diverser Firmen gibt es schon einen Hauptmieter, dessen Namen die Projektentwickler noch nicht nennen wollen. Ein weiterer Schwerpunkt ist der Bereich Wellness. Beispielsweise wird ein 3000 Quadratmeter großes Fitnessstudio gebaut. Zu den kulturellen Angeboten zählt ein Theater - ein "kleiner Mousonturm" mit zwei Bühnen, so Goldman.
Markant sind auch ein Designhotel mit 170 Zimmern und ein Parkhaus, das das Stadtwerk vom Container-Terminal der Deutschen Bahn abschirmt.

Die Kombination aus gefälliger Architektur, guter Infrastruktur und vielfältigen Nutzungen dürfte aus Sicht der Stadtwerk-Initiatoren ihre Wirkung auf Mietinteressenten nicht verfehlen. Ein gewichtiges weiteres Argument ist der vergleichsweise günstige Mietpreis von 13 bis 16 Euro pro Quadratmeter. Wegen günstigerer Mieten sind viele Firmen im Laufe der Jahre von Frankfurt ins Umland ausgewichen. Diese Unternehmen wollen Goldman und Baum für das Stadtwerk gewinnen.
Mit den Mieten sei man konkurrenzfähig, und mit der attraktiven Einbettung der Büroflächen könne man Firmen etwas bieten, was es sonst nirgends gebe.

Dass in Frankfurt sehr viel Büroraum leer steht und in jüngster Zeit auch kaum große Flächen vermietet wurden, schreckt die Planer des neuen Quartiers nicht. Bei kleineren Flächen gebe es durchaus "Bewegung im Markt", so Baum. Auf die schlechte Wirtschaftslage haben die Entwickler reagiert: Sie bieten günstige Mieten an. "Bauen für die Krise" lautet die preisbewusste Strategie. Ein Wagnis ist das Projekt gleichwohl. Goldman sagt dazu: "Es muss jemanden geben, der mutig genug ist, das zu machen."

[ document info ]
Copyright © Frankfurter Rundschau online 2003
Dokument erstellt am 28.08.2003 um 23:58:22 Uhr
Erscheinungsdatum 29.08.2003 | Ausgabe: R | Seite: 25


Und der Kommentar der Rundschau dazu, dem ich mich nur voll anschliessen kann:

Gewinnchance
Von Volker Mazassek

Während vielerorts in der Stadt Stillstand und Lähmung herrschen, die Stadt pleite ist und die Banken wanken, verbreiten die Immobilienentwickler Ardi Goldman und Max Baum Aufbruchstimmung.
Sie glauben, dass nun der richtige Zeitpunkt gekommen ist, um mit dem Bau ihres lang geplanten neuen Quartiers zu beginnen. Das Stadtwerk ist von seinen Dimensionen her ein Projekt, das dem Ostend ein neues Gesicht geben wird - wenn es so funktioniert, wie sich Goldman und Baum das vorstellen. Man kann es zweifellos kühn nennen, angesichts der miesen wirtschaftlichen Lage den Bau von 100 000 Quadratmetern Mietfläche,darunter 65 000 Quadratmeter Büros, ins Auge zu fassen. Und es gibt genug Leute, die dem Stadtwerk keine Chance einräumen. Aber die Aussichten auf einen Erfolg sind gar nicht so schlecht. Das Konzept für das neue Quartier ist gut durchdacht. Dass eine gemischte Nutzung mit Büros, Geschäften, Gastronomie und Kultur eine hohe Anziehungskraftentfaltet, beweisen das Union-Gelände und ähnliche Projekte auf Industriebrachen in anderen Großstädten. Die günstigen Mieten werden ein Übriges tun. Hinzu kommt, dass Frankfurt nicht gerade reich an
attraktiven Standorten ist, wo Arbeit und Leben miteinander verknüpft sind. Viel zu viel Büro-Monokultur wurde gezüchtet, es entstanden Orte, wo sich niemand gern nach Büroschluss aufhält.

Das ist die Marktlücke, in der das Stadtwerk positioniert werden soll.
Funktioniert es, wäre es für das urbane Lebensgefühl allemal ein Gewinn.#

Geändert von Chewbacca (26.09.04 um 14:37 Uhr)
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Alt 08.09.03, 23:14   #20
Adama
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geiles foto!
jetzt kann ich auch endlich wieder scannen
chewbacca, hebst du dir die ganzen zeitungsartikel auf?
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Alt 08.09.03, 23:21   #21
Chewbacca
 
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Zitat:
Original geschrieben von Coach
geiles foto!
jetzt kann ich auch endlich wieder scannen
chewbacca, hebst du dir die ganzen zeitungsartikel auf?
habe ich lange Zeit nicht gemacht, aber ich fange wieder damit an.

Eine Hochkultur ist eine Hochkultur !

warum kannst du jetzt erst wieder scannen?
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Alt 08.09.03, 23:24   #22
Adama
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weil ich erst seit samstag wieder einen neuen scanner habe
ich bin ja ganz begeistert was die dinger jetzt können.
etwa negative einscannen und solche sachen.
Ich hätte schon oft gerne etwas eingescannt konnte halt nicht weil ich keinen hatte...
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Alt 08.09.03, 23:37   #23
Chewbacca
 
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Na bekommst du denn jetzt wenigstens den Äppler ?
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Alt 08.09.03, 23:43   #24
Adama
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Du erinnerst dich aber auch an alles...der liegt immer vor meiner tür
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Alt 08.09.03, 23:46   #25
Chewbacca
 
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Dafür hat bestimmt ein Zeitungsaustragender Schüler seinen Job verloren.
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Alt 08.09.03, 23:47   #26
Adama
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dann ist er selber schuld

aber wir fangen an zu spammen-----> also zurück zum thema : stadtwerk!
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Alt 06.10.03, 16:38   #27
Adama
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Frankfurt
Ihr Stadtwerk ist noch Stückwerk
Der Immobilienkrise zum Trotz treiben Ardi Goldman und die Max Baum Immobilien GmbH die Pläne für das Stadtwerk weiter voran. Die Vorvermietungen für das Büro- und Gastronomie-Quartier halten sich zwar in Grenzen, für das kommenden Jahr kündigt das Konsortium dennoch den ersten Spatenstich an. Die Entwickler setzen ihre Hoffnungen auf Mieter, die Preise wie an der Peripherie zahlen wollen, aber der Büro-Monokultur überdrüssig sind.

Als Michael Baum, Sohn Max Baum und Ardi Goldman Ende August die Pläne für das Stadtwerk im Ostend zum zweiten Mal der Presse vorstellten (die erste Präsentation fand im Dezember 2001 statt), waren die Zeitungen anderntags des Lobes voll. Die gefällig gestaltete Mischung aus Büro- und Lifestyle-Quartier gefiel. Die Journalisten lobten zudem den Mut, ja die Kühnheit, mit der die drei Projektentwickler an ihrem ambitionierten Vorhaben festhalten. "Das ist geradezu ein Projekt für die Krise", hatte Michael Baum bei der Pressekonferenz gesagt und damit den Tenor für die Berichterstattung gewissermaßen vorgegeben. Er lautete: Hier stehen drei Männer, die sich von der allgemeinen Verzagtheit nicht anstecken lassen und ihren einmal gefassten Plan unbeirrt in die Tat umsetzen.
Auf einem 4,3 ha großen Grundstück an der Ferdinand-Happ-Straße, das die Partner im Spätsommer 2001 von der Bahn gekauft haben, wollen sie einen Bürostandort etablieren, der zugleich eine Touristenattraktion sein soll. Vorgesehen sind neben rund 65.000 qm Büroflächen verschiedenen Charakters (Standardbüros, Lofts) ein Theater, mehrere Musikclubs, eine 1.500 Zuschauer fassende Veranstaltungshalle, ein Fitness- und ein Wellness-Center, ein Design-Hotel mit 170 Betten, schicke Möbel- und Textilgeschäfte mit effektvoll inszenierten Showrooms, ein Supermarkt, Läden für den täglichen Bedarf und als Herz des Ganzen eine Fülle von Design-Lokalen, darunter Bars, Espresso-Boutiquen, ein Seafood-Restaurant, ein so genannter Euroasiate und ein rustikales italienisches Wirtshaus, das Baum jun. als eine Mischung aus "Ebbelwoi und Italiener" beschreibt. Allein Wohnungen sind nicht vorgesehen, da sie sich angeblich mit der Außengastronomie und den Musikclubs nicht vereinbaren lassen.

"Fahr mich dahin, wo in Frankfurt etwas los ist!"

Getreu der Goldmanschen Devise "Lieber gut kopieren als schlecht erfinden" sucht sich das Konsortium die Vorbilder für die Lifestyle-Gastronomie in Metropolen wie London, Madrid, Rom, Hamburg oder Berlin zusammen. Dabei setzt das Trio auf die Trend-Spürnase Goldmans, der mit der Entwicklung des Büro- und Nightlife-Quartiers Union-Brauerei in der Hanauer Landstraße bewiesen hat, dass er eine Lage kreieren kann. Den Platz, den das Stadtwerk im Bewusstsein der Bevölkerung dereinst besetzen soll, beschreibt Max Baum so: "Wenn ein Taxifahrer gebeten wird, einen Fremden dorthin zu bringen, wo in Frankfurt etwas los ist, dann soll er zu uns fahren."
Die Umsetzung ihrer Vision haben Baum und Goldman in die Hände von fünf namhaften Architekturbüros gelegt: KSP Engel und Zimmermann, Professor Mäckler Architekten, Landes & Partner (alle Frankfurt), Ortner & Ortner Baukunst (Wien) und Allmann, Sattler, Wappner (München). In neun Workshops, an denen die Chefs persönlich teilnahmen, haben sich die Planer eine Stadt in der Stadt ausgedacht, deren kleinteilige Struktur aus Gassen und Plätzen den Eindruck erwecken soll, man spaziere durch ein gewachsenes Stadtviertel. 19 ineinander verschränkte, blockartige Gebäude sind entlang zweier Achsen aufgereiht. Die Mitte des Quartiers bildet ein großzügiger Platz. Farbe und Material der Fassaden wechseln, den rechteckigen Gebäudekörpern wird durch mehrgeschossige Aussparungen die Wucht genommen. Viele Fassaden sind verklinkert, wie überhaupt die Architekten bei der Verkleidung der Gebäude auf Stein und Beton und nicht auf Glas und Stahl gesetzt haben. Im Osten schirmt ein Parkhaus das Viertel zum neu entstehenden Containerbahnhof hin ab, über die gesamte Länge des Stadtwerks zieht sich eine viergeschossige, zum Teil unterirdische Parkebene. Insgesamt finden 1.400 Autos Platz. Bis auf den Anlieferverkehr ist das Quartier als Fußgängerzone geplant.
Die Situation auf dem Büromarkt lässt die Investition trotz der ansprechenden Architektur und der Fülle von Ideen als großes Wagnis erscheinen. Ungeachtet aller gastronomischer Accessoires ist auch in diesem Fall die Vermietung von Büroraum das wirtschaftliche Rückgrat der gesamten Investition. In Frankfurt jedoch stehen über 1 Mio. qm leer, bis Ende des Jahres kommen weitere 345.000 qm dazu. Wer braucht da, fragt man sich, im Osten der Stadt neue Flächen? Auch die Lage wirft Fragen auf. Die Hanauer Landstraße und das Ostend werden zwar, nicht zuletzt wegen der Nähe der geplanten Zentrale der Europäischen Zentralbank, als Zukunftsstandort gehandelt, doch leer stehende Neubauten zeugen auch hier von manch geplatztem Investorentraum. Überdies liegt das Stadtwerk gar nicht direkt an der Hanauer Landstraße, sondern gleichsam im Hinterhof der großen Verkehrsader und ist nur über zwei vergleichsweise kleine Straßen zu erreichen. Das Gleisfeld des Ostbahnhofs schneidet das Areal komplett vom nördlichen Teil des Ostends ab. Eine Fußgängerbrücke verbindet das Gebiet allerdings mit dem Ostpark. Die drei wagemutigen Entwickler geben sich trotz ungünstiger Rahmenbedingungen von ihrem Konzept voll überzeugt. Mit der Kombination von Arbeiten, Einkaufen und Amüsieren spreche man vor allem unzufriedene und darum wechselwillige Mieter im kleinen und mittleren Flächensegment an, "die nicht nur an die Gewerbesteuer denken".

"Wir machen den anderen die Häuser leer."

Diese Zielgruppe, so Max Baums Theorie, langweilt sich in der Bürostadt Niederrad, in Rödelheim, am Kaiserlei oder in Eschborn in glanzlosen, abgenutzten Gebäuden aus den 60er und 70er Jahren, ist angeödet von der Bürowüste der Umgebung und will darum das riesige Flächenangebot und die sinkenden Preise für einen Ortswechsel nutzen, am besten in einen architektonisch anspruchsvollen Neubau in einem angesagten Viertel mit Bars, Geschäften und 24-Stunden-Betrieb auf der Gass’. Wer da nicht ans Stadtwerk denkt, möchte man meinen, ist selber schuld. "Wir machen den anderen die Häuser leer", verkündet der junge Developer forsch. "Die Leute stellen derzeit ihre Mietflächen in Frage", fährt er fort, "darum ist der Zeitpunkt genau richtig, das Stadtwerk jetzt vorzustellen." Mit 13 bis 16 EUR/qm biete man Mietpreise wie in der Peripherie, aber ohne deren Monokultur. Flächen sollen schon ab 200 qm zu haben sein. Da das Stadtwerk aus vielen eher kleinen Gebäuden besteht - das größte hat 7.000 qm Mietflächen -, sollen auch mittelständische Firmen die Möglichkeit haben, durch Anmietung eines ganzen Hauses "eine Identität zu bilden". "Selbstverständlich denken wir nicht nur an Lifestyle-Mieter, sondern genauso an klassische Büronutzungen wie Banken oder Versicherungen." Allem zur Schau gestellten Optimismus zum Trotz können Vater und Sohn Baum, für deren Neun-Mann-Unternehmen das Stadtwerk das Folgeprojekt zum mehr oder weniger abgeschlossenen Westhafen darstellt, gelegentliche Anflüge von Selbstzweifel nicht immer unterdrücken. Natürlich könne man in diesen Zeiten auch "kleinere Brötchen backen", zeigt sich Sohn Max auf kritische Fragen einen Moment nachdenklich. Vom Stadtwerk sei man aber fest überzeugt, fügt er sogleich hinzu, Vermietungskrise hin oder her. Die Pläne nennt er selbst "mutig und ambitioniert". Einmal rutscht ihm aber auch das Wort "Husarenritt" heraus. Die Initiatoren können die Tatsache nicht verhehlen, dass sie genüber der ersten Präsentation keine wirklich neuen Fakten auf den Tisch legen können, sieht man einmal von dem vertieften architektonischen Konzept und dem Fortgang des Bebauungsplans ab. Den geringen Vermietungsstand - die Rede ist von "zwei halben Gebäuden" - begründet Baum mit "Verzögerungen im B-Plan-Verfahren" und dem wenig glaubhaften Satz, die Vermarktung habe "gerade erst begonnen".
Für das Hotel kann er ebenso wenig einen Betreiber nennen wie für eines der Textil- oder Möbelgeschäfte. Auch im gastronomischen Bereich sind Mietverträge wohl Fehlanzeige. Dennoch versichert Max Baum, man werde 2004 mit dem Bau von sechs Gebäuden beginnen. Danach soll das Stadtwerk in zwei weiteren Abschnitten realisiert werden. Eine "flickenteppichweise Bebauung" schließt er aus. Eine selbstbewusste Ankündigung, der wohl nur Taten folgen werden, wenn die Menschen, wie er hofft, "endlich wieder den Mut haben, Entscheidungen zu treffen". (cvs)
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Alt 06.10.03, 21:12   #28
Patrick
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wow! In FFM ist wirklich doch viel in Planung! Zwar nicht immer nur in die Höhe, sondern auch so. Klasse!
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1. Fahrstuhl-Club Köln
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Alt 16.10.03, 15:04   #29
CYFI
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Auch hier hat man Anfang der Woche mit den Bauarbeiten begonnen. Die Baugruben werden ausgehoben und massenweise Bau- und Schlafcontainer aufgstellt...

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Alt 31.10.03, 15:51   #30
BMXican
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fantastisch, dass auch der osthafen nun entwicklet wird, wobei es schon sehr schade ist, dass dort keine wohnungen enstehen werden. die revitalisierung der hanauer landstrasse 200 siet recht interessant aus. ich frage mich auch, was für ein hochhaus das sein soll auf der hanauer 172. und warum nennt man das dreieck ufo? sind die nicht meistens rund?
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