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Alt 01.10.12, 21:56   #16
Saxonia
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Saxonia kann im DAF auf vieles stolz seinSaxonia kann im DAF auf vieles stolz seinSaxonia kann im DAF auf vieles stolz seinSaxonia kann im DAF auf vieles stolz seinSaxonia kann im DAF auf vieles stolz seinSaxonia kann im DAF auf vieles stolz seinSaxonia kann im DAF auf vieles stolz seinSaxonia kann im DAF auf vieles stolz seinSaxonia kann im DAF auf vieles stolz seinSaxonia kann im DAF auf vieles stolz seinSaxonia kann im DAF auf vieles stolz sein
Sowas muss man individuell entscheidern meine ich. Hat die Plattensiedlung eine absehbare Chance sich zu stabilisieren sollte man auf Rückbau statt Abriss setzen. Das Risiko sich zu verspekulieren ist dabei aber recht hoch. Man stelle sich vor es wird aufwendig umgebaut und 10 Jahre später stellt man fest es sind trotzdem noch unvermietbare Überkapazitäten da. Dann zahlt man doppelt.
Der Abriss ist aber auch nicht ohne. Häufig wird nur bis zum Erdgeschoss abgerissen und die Keller aufgrund der hohen Abrisskosten zugeschüttet. Damit hat man zwar die Überkapazität beseitigt aber das Gelände für anderweitige Nachnutzung neben der als Grünfläche, z.Bsp. für Eigenheime, unbrauchbar gemacht.
Nach dem annähernd vollständigen Abriss der Zwickauer Plattensiedlung in Eckersbach (http://www.freiepresse.de/LOKALES/ZW...kel7937549.php) muss man für das dort jetzt angedachte neue Fußballstadion wahrscheinlich nachträglich Keller entfernen. Planloses Abreissen kann also tatsächlich Spätfolgen haben die man glaubte Loszusein.
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Alt 02.10.12, 15:42   #17
Klarenbach
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Klarenbach kann im DAF auf vieles stolz seinKlarenbach kann im DAF auf vieles stolz seinKlarenbach kann im DAF auf vieles stolz seinKlarenbach kann im DAF auf vieles stolz seinKlarenbach kann im DAF auf vieles stolz seinKlarenbach kann im DAF auf vieles stolz seinKlarenbach kann im DAF auf vieles stolz seinKlarenbach kann im DAF auf vieles stolz seinKlarenbach kann im DAF auf vieles stolz seinKlarenbach kann im DAF auf vieles stolz seinKlarenbach kann im DAF auf vieles stolz sein
Sicher ist es richtig, über die Umbaustrategie für Plattenbausiedlungen nach der konkreten Lage zu entscheiden, da würde ich Saxonia Recht geben. In wachsenden Städten wie Berlin, Potsdam, Dresden oder Jena dürfte ein Teilrückbau in der Regel nicht sinnvoll sein, weil dort jede Wohnung gebraucht wird. Dann gibt es Orte wie Eggesin, deren Zukunft prinzipiell unsicher ist. Hier dürfte eine Sanierung mit Teilrückbau auch nicht sinnvoll sein.

Es gibt aber gerade in Ostdeutschland viele Städte, die zwar Bevölkerungsrückgänge verzeichnen, die aber dennoch langfristig eine Perspektive haben dürften. In diesen Städten dürfte ein Umbau der Plattenbausiedlungen für sinkende Einwohnerzahlen durchaus Sinn machen. Natürlich muss auch solchen Projekten eine gründliche Analyse der jeweiligen Siedlungen und Gebäude vorangehen. Dabei spielen Faktoren wie die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr, die Ausstattung mit Schulen und Kindertagesstätten, das Angebot an Handeleinrichtungen und Ärzten, die landschaftliche Lage (Gibt es schöne Ausblicke?), die stadtstrukturelle Einbindung, das konkrete Wohnungsangebot (Welche Plattenbautypen dominieren? Verfügen die Häuser über Aufzüge? Verfügen die Wohnungen über Balkone? etc.), die städtebauliche Gestaltung, die derzeitige und künftige Wohnungsnachfrage in der jeweiligen Stadt (Wie wird sich die Bevölkerungszahl entwickeln? Wie hoch sind die Einkommen? Wie hoch ist der Anteil an Hartz IV - Empfängern? Wie groß ist der Anteil an Senioren? Wieviele junge Familien gibt es?) eine Rolle. In vielen Fällen gibt es auch innerhalb einer Plattenbausiedlung bessere und schlechtere Lagen.

Ausgehend von dieser Analyse muss dann die konkrete Umbaustrategie entwickelt werden. Dabei sind verschiedene Maßnahmen denkbar: der Teilrückbau einzelner Geschosse, der Abriss einzelner Segmente, um sehr lange Blöcke aufzulockern, der Einbau von Aufzügen, der Abriss von Wohnblöcken in sehr dicht bebauten Bereichen, die Stilllegung der oberen Etagen, der Abriss mit anschließender Neubebauung, hierbei können auch die Keller der Abrisshäuser wiederverwendet werden (dies wurde in Magdeburg realisiert). Es gibt also eine breite Palette an Möglichkeiten, die alle ihre Berechtigung haben können. Es gibt zahlreiche Fälle, in denen Plattenbausiedlungen durch diese Maßnahmen erfolgreich aufgewertet worden sind. Problematisch allerdings finde ich eine Strategie, die sich vor allem auf den Abriss beschränkt und auf Aufwertungsmaßnahmen verzichtet. Eine solche Strategie führt in der Regel zur Entwicklung sozialer Brennpunkte und zur weiteren Abwertung der betroffenen Quartiere.

In diesem Kontext habe ich auch den Vortrag von Herrn Myckert verstanden. In Königshufen wurden jahrelang nur Totalabriss-, aber keine Aufwertungsmaßnahmen durchgeführt. Diese Strategie hat aber nicht zu einer Stabilisierung, sondern zu einer Abwertung von Königshufen geführt. Diese Erfahrungen haben die Wohnungsunternehmen nun zu einer Strategieänderung bewegt. Dabei gibt es übrigens nicht nur Teilrückbauten, sondern es wurden auch Wohnblöcke mit Aufzügen nachgerüstet. Ich denke, dass die Chancen für eine Stabilisierung von Königshufen sehr gut stehen, da dieser Stadtteil über zahlreiche Vorteile verfügt, wie: gute Anbindung an das Straßenbahnnetz, eine Entfernung von 5 Fahrminuten von der Altstadt, die gute Ausstattung mit Schulen, Kindertagesstätten und Einkaufsmöglichkeiten, eine landschaftlich schöne Lage oberhalb der Stadt. Rund zwei Drittel des Wohngebietes besteht aus flexiblen WBS 70-Blöcken mit 6 Meter breiten Balkonen. Für die Zukunft ist eine Verlängerung der Straßenbahn von Königshufen-Marktkauf bis zum Krankenhaus geplant, diese wird die stadtstrukturelle Lage von Königshufen nochmals verbessern. Daher denke ich schon, dass eine Aufwertung von Königshufen gelingen wird.
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Alt 25.04.15, 08:00   #18
Christian84DD
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Hi,

hier mal ein paar Bilder von Görlitz aus 2012, vlt. nicht grad die aktuellsten aber man sieht was die Stadt ausmacht.

Berliner - Ecke Salomonstraße


Postplatz mit Frauenkirche und Gründerzeitkaufhaus (hinter Frauenkirche)


Gründerzeitkaufhaus


Obermarkt


Untermarkt


Rathaus


Brüderstraße


Apothekergasse


Neissstraße




MfG
Christian
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Alt 25.04.15, 08:26   #19
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Blick nach Zgorzelec


Blick vom Reichenbacher Turm aus:

Auf den Demianplatz



Häusermeer der Altstadt


Obermarkt von obern


Theater am Demianplatz


MfG
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Alt 25.04.15, 08:43   #20
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Gründerzeitviertel um die Altstadt rum:

Westseite Brautwiesenplatz


leider keine genaue Bezeichnung müsste aber irgendwo um den Brautwiesenplatz herum sein!


Augustusstraße (Bild 2 auf alle Fälle, bei Bild 1 bin ich mir icht ganz sicher, is aber in der Nähe)




MfG
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Alt 25.04.15, 18:34   #21
S.K.R.
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S.K.R. könnte bald berühmt werden
Danke fuer die Bilder.

Zitat:
Zitat von Christian84DD Beitrag anzeigen
leider keine genaue Bezeichnung müsste aber irgendwo um den Brautwiesenplatz herum sein!
Korrekt. Das ist die Brautwiesenstrasse, die zu ca. 75% saniert ist. Das Foto wurde ca 10-20m von der Einmuendung zum Brautwiesenplatz gemacht. Am anderen Ende verlaueft die Rauschwalderstr.
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Alt 26.04.15, 19:38   #22
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^Danke für die Ergänzung, wusst ich es doch das dieses Bild nicht weit vom Platz entstand. Obwohl an der Deutschland Fahne hät ich es erkenne können die is auf beiden Bilder zu sehn :-)

Ich glaube gefühlt ist ganz Görlitz zu 75% renoviert. Ein sehr schönes Ergebnis kann man nur sagen.
Eine Reise ist die Stadt immer wert.

MfG
Christian
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Alt 27.04.15, 19:33   #23
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Da in den letzten Tagen doch eine Klicks dazu kamen hab ich nochmal ein paar alte Bilder von juni 2012 rausgekramt.
Viel Spass beim ansehen.

Teil I

Jakobstraße:


Postplatz:



Blick über den Marienplatz zum Frauenturm oder im Volksmund "Dicker Turm" genannt:


Elisabethstraße, Südseite:


Elisabethstraße, Südseite, Blick in die Bismarckstraße:


Elisabethstraße, Nordseite:


Klosterplatz:


Obermarkt, Nordseite:



Kaisertrutz:


Humboldthaus mit Naturkundemuseum + Reichenbacherturm:


Langenstraße:


Langenstraße im Hintergrund das Neue Rathaus (Rückseite):


Verrätergasse:


Nikolaigraben:


MfG
Christian
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Alt 27.04.15, 19:48   #24
Christian84DD
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Teil II

Weitere Ausblicke vom Reichenbacher Turm:

Blick Richtung Lutherkirche, der Berg im Hintergrund ist die Landeskrone:


Blick in die Luisenstraße:


Noch etwas Gründerzeit:

Blick entlang der Landeskronstraße in Höhe des Lutherplatzes:


Blick von der Leipziger Straße zur Kreuzung der Landeskronstraße:



Ausblick vom Zwinger Gelände auf die Dächer der nördlichen Altstadt:



Nikolaiturm und Zwingeranlage:



Und zum Schluss noch ein paar weitere Blicke Richtung Zgorzelec:




MfG
Christian
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