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Alt 19.05.11, 20:59   #1
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Infobeitrag sitzt schon auf dem ersten Ast
Internationaler Hochhauspreis

In diesem Thread geht es um den Internationalen Hochhauspreis (IHP), eine Auszeichnung, die seit 2003 von der Stadt Frankfurt am Main verliehen wird. Der Preis wird im Zweijahres-Rhythmus weltweit ausgelobt für "Bauwerke, die sich durch besondere Ästhetik, zukunftsweisende Gestaltung, städtebauliche Einbindung, Nachhaltigkeit sowie innovative Technik und Wirtschaftlichkeit auszeichnen". Zugelassen sind nur neu errichtete Hochhäuser, die mindestens 100 Meter hoch sind. Teilnahmeberechtigt an der Auslobung sind Planer, Planungsgemeinschaften und andere juristische Gemeinschaften, die von Architekten oder Ingenieuren geführt werden. Gemeinsam mit ihnen werden die Bauherren ausgezeichnet.

Organisator des Auswahlverfahrens ist das Deutsche Architekturmuseum (DAM) in Frankfurt, finanzieller Träger ist die DekaBank, die ihren Sitz ebenfalls in Frankfurt hat. Berater im Nominierungsprozess ist das Frankfurter Unternehmen Emporis, das eine internationale Datenbank zu Hochhäusern führt. Die jedes Mal wechselnde Jury besteht aus vier vom DAM und der DekaBank ausgewählten international renommierten Architekten, Ingenieuren oder Architekturkritikern sowie je einem Vertreter der DekaBank, der Stadt Frankfurt und des DAM.

Der Internationale Hochhauspreis ist dotiert mit 50.000 Euro sowie einer vom Künstler Thomas Demand aus Titanmetall geschaffenen Statuette und einer Urkunde. Die Jury kann bis zu vier weitere, nicht dotierte, Anerkennungen vergeben, so dass maximal fünf Finalisten möglich sind. Anlässlich der Preisverleihung erscheint jeweils ein Katalog, der die Preisträger vorstellt.

Die bisherigen Preisträger:
  • 2004: De Hoftoren (Sitz des niederländischen Ministeriums für Bildung, Kultur und Wissenschaft) in Den Haag, Niederlande. Entwurf: Kohn Pedersen Fox Associates International PA, London; Bauherr: ING Vastgoed, Den Haag
  • 2006: Torre Agbar in Barcelona, Spanien. Entwurf: Ateliers Jean Nouvel, Paris; Bauherr: Sociedad General de Aguas de Barcelona SA (Spanien)
  • 2008: Hearst Headquarters Tower in New York City, USA. Entwurf: Büro Foster + Partners, London; Bauherr: Hearst Corporation, New York
  • 2010: The MET in Bangkok, Thailand. Entwurfsplanung: WOHA, Singapur; Assoziierte Architekten: Tandem Architects, Bangkok

(Auszüge aus Wikipedia mit Lizenz CC BY-SA 3.0 / Sch)
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Alt 18.11.12, 00:13   #2
Chandler
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Chandler kann im DAF auf vieles stolz seinChandler kann im DAF auf vieles stolz seinChandler kann im DAF auf vieles stolz seinChandler kann im DAF auf vieles stolz seinChandler kann im DAF auf vieles stolz seinChandler kann im DAF auf vieles stolz seinChandler kann im DAF auf vieles stolz seinChandler kann im DAF auf vieles stolz seinChandler kann im DAF auf vieles stolz seinChandler kann im DAF auf vieles stolz seinChandler kann im DAF auf vieles stolz sein
IHP 2012

Am 15.11 wurde in Frankfurt der diesjährige internationale Hochhauspreis für das weltweit innovativste Hochhaus verliehen. Gewinner war ein gläsernes Bürohochhaus mit doppelwandiger Fassade in Sydney. Einen kurzen Bericht über das Hochhaus gab es im Kulturmagazin Aspekte.

http://www.zdf.de/ZDFmediathek#/beit...teht-in-Sydney
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Alt 18.11.12, 09:39   #3
Bau-Lcfr
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^ Darüber habe ich bereits hier berichtet, den Entwurf lieferte der Düsseldorfer Architekt Christoph Ingenhoven (seine Webseite mit Visualisierungen verlinkte ich). Zu den neuesten Medienberichten darüber gehört dieser gestrige Tagesspiegel-Artikel, aus dem ich u.a. erfahre, dass die australische Premierministerin dort ein Büro hat. Bedeutet der Anspruch "transparent und grün, öffentlich und demokratisch", dass die Dachterrasse mit Bäumen trotzdem öffentlich zugänglich ist? Die offizielle Webseite beantwortet dies nicht eindeutig, allerdings einen Concierge-Dienst und Zugangskarten erwähnt sie.

Interessant, dass den Preis der de:Wikipedia-Artikel über Ingenhoven zeitnah erwähnte, aber der en:Wikipedia-Artikel 1 Bligh Street immer noch nicht - dort wird bloß ein Preis des Council on Tall buildings and Urban Habitat erwähnt. Dies könnte erneut die Frage aufwerfen, ob es dem Anspruch eines internationalen Preises gerecht ist, dass die Stadt Frankfurt die einzige Stadtverwaltung/-Spitze ist, die den Preis firmiert (neben dem Deutschen Architekturmuseum und einer Bank, die wohl diese 50.000 EUR alle zwei Jahre stiftet) - was doch eher wie ein lokaler Preis wirken könnte.
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Alt 18.11.14, 15:26   #4
Bau-Lcfr
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IHP 2014

Auf Detail-Online fand ich einen Artikel über die Kandidaten für den Internationalen Hochhaus Preis 2014 mit Fotos und Visualisierungen:

- Renaissance Barcelona Fira Hotel
- One Central Park in Sydney von Jean Nouvel
- Bosco Verticale in Mailand
- De Rotterdam
- Sliced Porosity Block in Chengdu von Steven Holl Architects

Der Gewinner wird am 19.11 bekannt gegeben. Mir fällt auf, dass mehrere Kandidaten vertikale Gärten beinhalten - ist das ein neuer Trend oder nur Vorliebe der Jury? Der Artikel erwähnt die starke Beschäftigung mit der Thematik Licht, Luft und Grün. Persönlich hat mich keins der Projekte besonders beeindruckt - höchstens das Foto der Terrasse in One Central Park (zweites Foto), allerdings der Gesamtanblick dieses Bauwerks etwas weiter - weniger.

Frappierend finde ich die Ähnlichkeit des Hochhauses in Chengdu mit dem Stadskantoor in Utrecht, von anderen Architekten - Zufall, oder hat da irgendwer was abgeschaut?

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Dieser heutige Welt-Artikel behauptet, der Preis gehe an Bosco Verticale, die 110 und 76 Meter hohen Wohnhochhäuser in Mailand. Es folgt eine genaue Beschreibung des Projekts, bei dem 800 bis zu neun Meter hohen Bäume und 20.000 Sträucher an den Fassaden für ein besseres Mikroklima sorgen sollen.
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Geändert von Bau-Lcfr (19.11.14 um 08:35 Uhr)
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Alt 19.11.14, 17:24   #5
Schmittchen
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Schmittchen genießt höchstes AnsehenSchmittchen genießt höchstes AnsehenSchmittchen genießt höchstes AnsehenSchmittchen genießt höchstes AnsehenSchmittchen genießt höchstes AnsehenSchmittchen genießt höchstes AnsehenSchmittchen genießt höchstes AnsehenSchmittchen genießt höchstes AnsehenSchmittchen genießt höchstes AnsehenSchmittchen genießt höchstes AnsehenSchmittchen genießt höchstes Ansehen
Internationaler Hochhauspreis 2014 geht nach Italien

Gewinner des in Frankfurt verliehenen Internationalen Hochhauspreises sind 2014 die Wohnhochhäuser Bosco Verticale in Mailand. Auszüge aus der noch ganz frischen Pressemitteilung:
Die Jury des Internationalen Hochhaus Preises (IHP) 2014 hat einstimmig entschieden: Die Wohnhochhäuser Bosco Verticale in Mailand/Italien gewinnen den mit 50.000 Euro dotierten Wettbewerb um das weltweit innovativste Hochhaus. Der Architekt Stefano Boeri (vormals Boeri Studio, heute Stefano Boeri Architetti) und Bauherr Manfredi Catella (Hines Italia SGR S.p.A.), nahmen die Preisstatuette und das Preisgeld heute im Rahmen eines Festakts in der Frankfurter Paulskirche entgegen. Überreicht wurde der Preis von Prof. Dr. Felix Semmelroth, Dezernent für Kultur und Wissenschaft der Stadt Frankfurt am Main, und Dr. Matthias Danne, Immobilien- und Finanz vorstand der DekaBank. Mit Bosco Verticale wurde ein Projekt ausgezeichnet, das Pionierarbeit für die Bepflanzung von Hochhäusern geleistet hat und als Prototyp für die Städte von morgen gelten kann.

Aus über 800 Hochhäusern, die innerhalb der letzten zwei Jahre weltweit fertiggestellt wurden, hat das Deutsche Architekturmuseum (DAM) 26 herausragende Gebäude aus 17 Ländern nominiert. Eine internationale Expertenjury aus Architekten, Tragwerksplanern und Immobilienspezialisten wählte daraus fünf Finalisten.

Der Internationale Hochhaus Preis wird seit 2004 alle zwei Jahre von der StadtFrankfurt am Main ausgelobt. Initiiert wurde der IHP 2003 gemeinsam von der Stadt Frankfurt, dem Deutschen Architekturmuseum und der DekaBank. Finanziert wird er vom Deutschen Architekturmuseum und der DekaBank. Im Jahr 2014 wird er zum sechsten Mal verliehen. Kriterium ist, dass das Gebäude Nachhaltigkeit, äußere Form und innere Raumqualitäten wie auch soziale Aspekte zu einem vorbildlichen Entwurf verbindet. Der IHP richtet sich an Architekten und Bauherrn, deren Gebäude mindestens 100 Meter hoch sind und in den vergangenen zwei Jahren fertiggestellt wurden.

Der diesjährige Gewinner überzeugte die Jury auf mehreren Ebenen: Die beiden begrünten Wohnhochhäuser basieren auf einfachen rechteckigen Grundrissen und sind mit 19 bzw. 27 Stockwerken (80 Meter und 112 Meter) unterschiedlich hoch. Jede der 113 Wohnungen hat Zugang zu mindestens einer Terrasse, die einem kleinen Garten oder einem kleinen Waldstück gleicht: Mehrere hundert Bäume, durchmischt mit Stauden, Sträuchern und Bodendeckern wachsen an den Fassaden. Die Pflanzen sorgen für eine natürliche Klimatisierung der Wohnungen und bieten den Bewohnern eine außergewöhnliche Wohnqualität.

Die Pionierarbeit, die für die Bepflanzung einer Hochhausfassade in Europa notwendig war, wurde von Boeri Studio zusammen mit den Botanikern und Landschaftsplanern Laura Gatti und Emanuela Borio entwickelt. „Bosco Verticale ist ein wunderbares Projekt! Es ist Ausdruck des allumfassenden menschlichen Bedürfnisses nach Grün. Die ‚bewaldeten Hochhäuser‘ sind ein anschauliches Beispiel einer Symbiose von Architektur und Natur“, so das Urteil der Expertenjury unter dem Vorsitz des letzten IHP-Preisträgers Christoph Ingenhoven. Das Projekt sei definitiv ein Vorbild für die Bebauung dichter Gebiete in anderen europäischen Staaten. Die beiden verhältnismäßig kleinen Wohntürme sind Teil einer umfangreichen Quartiersentwicklung im Mailänder Norden. Neben der hohen skulpturalen Qualität und der innovativen Begrünung beeindruckten die Doppeltürme von Boeri Studio auch kontextuell: Die Lobbys bieten den Bewohnern nicht nur einen Eingangsbereich für gemeinschaftliche Nutzungen, vielmehr sind sie direkt an den künftigen Park angebunden und gehen visuell in diesen über, wodurch die vertikale Bepflanzung fortgeführt wird. [...]

Während der Preisverleihung wurden auch die übrigen vier Finalisten geehrt:

• „De Rotterdam“ in Rotterdam, Niederlande (151,3 Meter) von Office for Metropolitan Architecture (OMA) aus Rotterdam
• „One Central Park“ in Sydney, Australien (64, 5 Meter und 116 Meter) von Ateliers Jean Nouvel aus Paris
• „Renaissance Barcelona Fira Hotel“ in Barcelona, Spanien (105 Meter) von Ateliers Jean Nouvel aus Paris
• Sliced Porosity Block in Chengdu, China (123 Meter) von Steven Holl Architects aus New York
Das Deutsche Architekturmuseum in Frankfurt zeigt alle nominierten Projekte in der Ausstellung "Best Highrises 2014/2015 – Internationaler Hochhaus Preis 2014" vom 20. November 2014 bis 1. Februar 2015. Also nicht nur den Preisträger und die Finalisten, sondern alle 26 nominierten Projekte.

Portraits des Architekten und des Bauherrn, auch Informationen zum Preisträger und zum Preis, gibt es in diesem PDF.


Foto: © Kirsten Bucher


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Foto: © Paolo Roselli


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Alt 17.09.16, 04:33   #6
Bau-Lcfr
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Finalisten 2016

Das Deal Magazin berichtete am 16.09 über die Finalisten 2016 - drei Hochhäuser in New York, zwei in Singapur:

# Four World Trade Center
# 432 Park Avenue mit dem Schlankheitsgrad 1:15 - es gilt mit 426 Metern als das höchste Wohnhochhaus der Welt
# VIA 57 West
# SkyHabitat
# SkyVille @ Dawson

Die Preisverleihung wird am 2. November 2016 stattfinden. Dem Jury steht der Preisgewinner 2014 Stefano Boeri vor.
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Alt 02.11.16, 14:19   #7
Schmittchen
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VIA 57 West gewinnt Internationalen Hochhauspreis 2016

Das von der Bjarke Ingels Group entworfene Wohnhochhaus "VIA 57 West" in New York hat den Internationalen Hochhauspreis 2016 gewonnen. Die heutige Pressemitteilung des Deutschen Architekturmuseums in Auszügen:
Das Finale um den Internationalen Hochhaus Preis (IHP) 2016 ist entschieden: Das Wohnhochhaus ‘VIA 57 West‘ in New York gewinnt den mit 50.000 Euro dotierten Wettbewerb um das weltweit innovativste Hochhaus. Der Architekt Bjarke Ingels (BIG – Bjarke Ingels Group) und Bauherr Douglas Durst (The Durst Organization) nahmen die Preisstatuette und das Preisgeld im Rahmen des Festaktes in der Frankfurter Paulskirche entgegen. Den Preis überreichten Dr. Ina Hartwig, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft der Stadt Frankfurt am Main, Dr. Matthias Danne, Immobilien- und Finanzvorstand der DekaBank und Peter Cachola Schmal, Direktor des Deutschen Architekurmuseums (DAM).

Die Jury des Internationalen Hochhauspreises 2016 vergab eine besondere Anerkennung an das Housing & Development Board (HDB) von Singapur für seine Vorbildfunktion als öffentlicher Träger, der innovative, nachhaltige Hochhäuser für kommunale Wohnprojekte realisiert.

Aus ca. 1500 Hochhäusern, die innerhalb der letzten zwei Jahre weltweit fertiggestellt wurden, hat das Deutsche Architekturmuseum (DAM) 30 herausragende Gebäude aus 14 Ländern nominiert. Eine internationale Expertenjury aus Architekten, Tragwerksplanern und Immobilienspezialisten wählte daraus fünf Finalisten.
Zum "VIA 57 West"
Im Westen vom Hudson River durch eine mehrspurige Autobahn abgetrennt, im Norden ein historistisch verkleidetes Elektrizitätswerk, im Süden lärmt und riecht ein neugebautes Müllsortierzentrum und im Osten thront ein gewöhnlicher, blauverglaster, 130 Meter hoher Wohnturm, dessen Sicht auf den Hudson River möglichst nicht gestört werden durfte- das waren die uncharmanten Rahmenbedingungen für das Projekt in dem sehr gemischten Viertel Hell's Kitchen. Dem begegneten BIG – Bjarke Ingels Group mit dem innovativen Konzept eines „Courtscrapers“. Abgewandt von der nordöstlichen Bebauung orientiert sich der Hybrid aus amerikanischem Hochhaus und europäischer Blockrandbebauung zu einem begrünten Innenhof. In der Dachfläche integrierte Terrassen gewähren geschützte Aussichten auf den Hudson River im Westen. Fast alle der 709 Wohnungen genießen den Fluss- und Sonnenuntergangsblick – was bei einer normalen Blockbebauung geometrisch unmöglich gewesen wäre. Dieser skulpturale Prototyp bietet somit eine ruhige, geschützte Oase in der laute Großstadt, ohne sich dabei vor ihr zu verschließen. Gestalterisch wie typologisch haben BIG Architekten mit diesem Bau großartige Neuerungen erschaffen.

Das Projekt wurde von der Durst Organization entwickelt, ein Immobilienunternehmen, das seit seiner Gründung 1915 in Familienhand ist und inzwischen in dritter Generation geführt wird. Vorsitzender Douglas Durst hat zusammen mit dem Architekten Bjarke Ingels den Preis entgegen genommen.
Das Deutsche Architekturmuseum zeigt alle nominierten Projekte in der Ausstellung "Best Highrises 2016/2017 – Internationaler Hochhaus Preis 2016". Die Ausstellung, die das Deutsche Architekturmuseum (DAM) vom 4. November 2016 bis 15. Januar 2016 in Frankfurt zeigt, präsentiert nicht nur den Preisträger und die Finalisten, sondern alle 30 nominierten Projekte.




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Alle Fotos: © Kirsten Bucher
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Alt 13.11.16, 15:33   #8
skyliner
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skyliner hat eine wundervolle Zukunftskyliner hat eine wundervolle Zukunftskyliner hat eine wundervolle Zukunftskyliner hat eine wundervolle Zukunftskyliner hat eine wundervolle Zukunftskyliner hat eine wundervolle Zukunftskyliner hat eine wundervolle Zukunftskyliner hat eine wundervolle Zukunftskyliner hat eine wundervolle Zukunftskyliner hat eine wundervolle Zukunftskyliner hat eine wundervolle Zukunft
^War am Freitag auf der Ausstellung zum Preis und habe 4 Teilnehmer der Endauswahl abgelichtet:



Der 426m hohe Wohnturm in NYC...:



So eine enorme Höhe, (wohl auch) dadurch bedingt keine Balkone, Loggien, öffenbare Fenster...Bekommt man da keine Platzangst? Sicher nicht jedermanns Sache, aber ein wahrscheinlich für immer unverbaubarer Ausblick.




Der SIEGER --> BIG:


...und im städtischen Kontext von NYC:
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Geändert von skyliner (13.11.16 um 15:51 Uhr)
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