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Alt 29.01.14, 07:54   #31
Christian84DD
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Da hatte man sich schon gefreut, dass uns das Grauen erspart bleibt, und nun sowas.
Es ist wieder in weiß, ArrggHHH. Das Foto ist auch sehr aussagekräftig, statt die Front zur Straße zu zeigen, zeigt man uns das Parkdeck. Das spricht nicht dafür, dass hier viel zu erwarten ist.
Und was mir am meisten Angst macht, es erinnert mich an das neue Nahversorgungszentrum in Pieschen und das ist wirklich architektonische Billigware hoch 3.
Ich hoffe, die Leute, die schon gegen das Nettekoven Projekt aktiv wurden, werden es hier auch wieder. Da ich es auf den ersten Blick sogar noch billiger finde.

Gruß
Christian
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Alt 09.03.14, 18:44   #32
Elli Kny
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Friedrichstadt - Runde


noch eher zäh entwickelt sich das geschehen in friedrichstadt, während die wilsdruffer vorstadt nebenan als zentrumsbereich boomt. mit einem überschwappen ist aber letztlich zu rechnen.

sehr erfreulich: am verfallenen mietshaus weißeritzstrasse scheint eine sanierung zu beginnen. ein baugrüst (bild vom anfang der woche) wurde inzwischen gestellt. noch vor einiger zeit war dieser altbau für eine TG-zufahrt des nebenan geplanten einkaufszentrums zum abriss vorgesehen. die umplanung des zentrums brachte bereits eine andere zufahrt am einkaufsprojekt zutage. dass auch dieser altbau gerettet wird ist enorm wichtig.

standort hier




am erlweinbau an der weißeritzstrasse tut sich nichts, hier besteht die problematik, dass der eigentümer nicht solvent genug für eine sanierung ist und zu hohe sanierungszuschüsse forderte, was nicht gewährt werden konnte. direkt am haus besteht aber ein schöner kontrast: ein werbeschild versucht eine wahre dreckecke zu verdecken:


detail an der erlwein-fassade



gegenüber ist die behinderten-werkstatt fast fertiggestellt (neubau links) und auch das fanhaus von dynamo dresden geht bei der sanierung auf die zielgeraden



an der wölfnitzstrasse 14 (ventar immo) ist bereits ein neuer dachstuhl aufgebaut, die sanierung kommt derzeit gut voran



unweit am anderen ventar-projekt (bildmitte) tut sich noch nichts, hier solls im frühjahr losgehen. ebenso dahinter (im bild rechts) verzögert sich der weiterbau an dem mehrgenerationenhaus

weitere altbauten der ehem. städt. "sieche" im innenhofbereich stehen derzeit im verkauf.


dort gegenüber noch ein totalverfall und ein gammelnder garagenkomplex
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Alt 09.03.14, 21:27   #33
Elli Kny
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B-Plan 361: Schäferstrasse - Wachsbleichstrasse

nach jahrelangem gezerre könnte nun endlich bauklarheit für die große brache entstehen. dabei gehts zunächst um die anlage eines städtischen grünstreifens mit doppelbaumreihe entlang der schäferstrasse als abstandshalter zukünftiger bebauung von der verkehrsreichen strasse. damit möchte man wohnungsbau auch an der stelle umsetzbarer machen. dazu soll eine grüne quartiersquerung eingezogen werden. die stadt möchte die grünachsen alsbald auch umsetzen, ebenso einen quartiersplatz an der ecke weißeritzstrasse. derzeit leigt der b-plan der öffentlichkeit aus.



quelle: stadtplanungsamt dresden
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Alt 17.03.14, 22:00   #34
Chris1988
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Kulka äußert sich in der SZ zu seinem Wohnhaus gegenüber des Bahnhofes Mitte und zu den Diskussionen über ihn:

Auf die Frage, wo Kulka in Dresden reizvolle hässliche Ecken sieht, erwähnt er die Friedrichstadt, wo er mit seiner Kollegin Katrin Krüger ein eigenes Wohnhaus baut. Das Grundstück ist hochwassergefährdet und durch den Lärm von Straßenbahn und Autoverkehr nicht ideal gelegen. Aber genau diese Herausforderung inspiriert ihn. Er erwähnt die geplante Architektur: streng, einfach und ohne Schnörkel. Das Gebäude wird kein barockes Walmdach bekommen. Kulkas Wohnräume werden nach seinen Vorstellungen komplett in Sichtbeton gegossen.
Er hat bereits die Kritik mitbekommen, die bezüglich seines Neubaus im Internet aufkommt, will sich aber nicht auf Diskussionen über das noch unfertige Objekt einlassen.


Quelle: [url]http://www.sz-online.de/nachrichten/dresden-ist-ein-bisschen-zu-selbstverliebt-2798502.html[/url

Mod: Einbinden fremder Text ist nicht erlaubt. Ich habe den von dir eingebundenen Text umgeschrieben. Liebe Grüße, RianMa
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Alt 18.03.14, 22:48   #35
Elli Kny
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Friedrichstadt - Runde


Weißeritzstrasse 26

tatsächlich ist die Sanierung gestartet, Schutt wird ausgeräumt, sehr erfreulich!



um die Schäferstrasse konstante Tristesse - zB diese Ansicht vom B-Plan-Gebiet oben.
der B-Plan 361 wurde geändert, u.a. die Klassifizierung Wohngebiet WA in Mischgebiet MI umgewandelt, um höhere zulässige Immissionswerte für Wohnbauten zu ermöglichen.



erstaunlich viel tat sich seit letztem mal am hohenthalplatz, dort wächst bereits der rohbau eines wohngebäudes. an den fenstern müsste man den mal gezeigten entwurf zuordnen können.



Neubauten Bramschareal - An den Menageriegärten
hier ein heutiger garten - von der friedrichstrasse aus gesehen, hinten ein neubau


Blick auf den Wohnpark vom Trümmerberg und von nah - vorn der fritzstädter "slum"

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Alt 03.04.14, 20:34   #36
Chris1988
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Kleine Runde durch die südliche Friedrichstadt...

An der Altonaer Straße 4 und 6 geht es nun weiter. Ein Kran wurde aufgestellt und ein Bagger steht im Grundstück:

http://abload.de/img/img_6711o2s5n.jpg

http://abload.de/img/img_6713q0se5.jpg

Im Hntergrund die Löbtauer Straße 33, welche bald von der Ventar saniert und wieder aufgebaut wird.

http://abload.de/img/img_6719g2saj.jpg

http://abload.de/img/img_6721cfs78.jpg

http://abload.de/img/img_6717j3srv.jpg

Gegenüber noch ein paar Sanierungskandidaten:

Löbtauer Straße 66
http://abload.de/img/img_6725ffslr.jpg

Löbtauer Straße 64
http://abload.de/img/img_6729s5sv1.jpg

Blick in die Altonaer Straße (alle Gebäude gehören zur ehemaligen Brauerei):

http://abload.de/img/img_6731e8st2.jpg

Der Blick zurück:

http://abload.de/img/img_67333hshv.jpg

Links das Gelände um die Löbtauer Straße 60:

http://abload.de/img/img_6709j2swe.jpg

http://abload.de/img/img_67236rsdy.jpg

Weiter in die Gambrinusstraße:

Nummer 12 (saniert 2013) und Nummer 10 (wird seit 2013 saniert, an der Front ist das Gerüst zurückgebaut):

http://abload.de/img/img_67358lsdg.jpg

Nummer 10:

http://abload.de/img/img_6460pqs2l.jpg

Rückseite Nummer 10:

http://abload.de/img/img_6737s4sdt.jpg

An der Wöfnitzstraße 17, welche auch von der Ventar saniert wird, ist mittlerweile der Dachstuhl fertig.

Modhinweis Cowboy: Bilder ge_urlt, da viel zu groß eingebunden. Der Lesbarkeit halber künftig bitte die Bilder auf max. 1024 Pixel begrenzen.
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Alt 03.04.14, 21:57   #37
Cowboy
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Cowboy hat eine wundervolle ZukunftCowboy hat eine wundervolle ZukunftCowboy hat eine wundervolle ZukunftCowboy hat eine wundervolle ZukunftCowboy hat eine wundervolle ZukunftCowboy hat eine wundervolle ZukunftCowboy hat eine wundervolle ZukunftCowboy hat eine wundervolle ZukunftCowboy hat eine wundervolle ZukunftCowboy hat eine wundervolle ZukunftCowboy hat eine wundervolle Zukunft
Danke für die vielen Fotos hier. Was hat es denn mit der königlich-sächsischen Township auf den letzten beiden Bildern von #35 auf sich? Auf den ersten Blick sieht es aus wie eine Schrebergarten-Anlage. Kann aber eigentlich nicht sein. Es fehlen die Gärten.

Ansonsten hinterlässt die Friedrichstadt nach wie vor einen arg morbiden Eindruck. Trotz Innenstadtnähe scheint mir die Entwicklung dort weit hinterherzuhinken.
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Alt 05.04.14, 15:50   #38
Chris1988
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Hier die Wölfnitzstraße 17 noch einmal nachgereicht:



Auf facebook hat Verschwundenes Dresden heute ein Foto gepostet, wo angedeutet ist, wie es zuvor um die Löbtauer Straße ausgesehen hat.

http://abload.de/img/10155458_727488747271u1se0.jpg
http://abload.de/img/1509818_7276297605909c5uld.jpg

Letzter Kandidat wurde erst vor paar Jahren abgerissen.

Es ist zu hoffen, dass auch irgendwann mal diese ganzen Blechbuden von Gebrauchtwagenzentren an der Löbtauer Straße durch ordentliche Bauten ersetzt werden.

Modhinweis: Es ist nicht erlaubt, fremde Bilddateien einzubinden. Ich habe das Bild geurlt. Grüße R.

Geändert von Chris1988 (06.04.14 um 03:43 Uhr)
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Alt 05.04.14, 21:13   #39
Elli Kny
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Mehrgenerationen-Wohnen - Weißeritzstraße 35 + Altonaer Straße 4

Nach längerem Baustillstand scheint es nun endlich weiterzugehen. Erstaunlich ist der noch umzusetzende, umfangreiche Umbau der beiden Altbauten. Dabei wird das Dachgeschoss zum 4. Vollgeschoss und durch ein Staffelgeschoss mit Flachdach aufgestockt. Es entstehen 53 Wohnungen. Ob es noch zum Mehrgenerationen-Wohnen kommt, wird sich zeigen.

Projektseite Stuhr-Architekten

Die Ausführung scheint hochwertig zu werden. Der Verlust des Schrägdaches ist in der Umgebung und der möglichen, zukünftigen Baustruktur drum herum zu verkraften, da so bedeutend wertigerer Wohnraum entstehen kann. Man vergleiche nur mal die Wohnsituation bei ausgebautem Dach des Status Quo mit dem Penthauswohnen in Zukunft. Außerdem erscheinen die Bauten durch ein hinzugewonnenes Vollgeschoss bedeutend städtischer, was der Innenstadtlage auch angemessen ist.
Der Glücksfall besteht hier ohnehin in einem vermiedenen Abriss, stehen die Gebäude seltsamerweise nicht unter Denkmalschutz.

Heutiger Zustand aus Post 36 Ansicht hier

Weißeritzstraße 35



Altonaer Straße 4


Quelle beider Bilder: Stuhr Architekten Dresden
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Alt 10.04.14, 18:44   #40
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Hallo allerseits!
Zitat:
Zitat von Elli Kny Beitrag anzeigen
Nahversorgungszentrum Friedrichstadt
Friedrichstadt-Passage
Vermutlich spart man sich komplett die Unterkellerung.
Lt. Investor wird gibt es keine Unterkellerung. Begründet ist das (ähnlich wie bei den Neubauten auf dem Bramsch-Areal) mit der Hochwassergefahr.
Zitat:
Zitat von Elli Kny Beitrag anzeigen
Bahn-Altbau am Rangierbahnhof Friedrichstadt

Es tut sich was: Die Komfortbau Lange, Projektentwickler, entrümpeln den einen der beiden Altbauten an der Waltherstraßen-Brücke, welcher schon brandgeschädigt ist. Letztens waren beide noch zum Verkauf, nun scheint der eine Altbau vergeben.
Beim ehemaligen Verwaltungsgebäude der Bahn ist es nur bei einer Notdeckung geblieben:

Foto: von mir.

Zwecks B-Plan361 (Grünstreifen entlang der Schäferstraße und Durchwegung zur Wachsbleichstraße: das Stadtplanungsamt möchte das schon seit mehr als einem Jahr umsetzen - voriges Jahr und Anfang diesen Jahres gab es bereits Ortsbegehungen und sog. Bürgerspaziergänge zum Thema.
Seitens des Stadtplanungsamts sollte 2014 der Grünzug entlang der Schäferstraße entstehen und bis 2015 die Durchwegung zur Wachsbleichstraße abgeschlossen sein, jedoch gehören der Stadt noch nicht alle Grundstücke, die zur Durchführung notwendig sind.

Edit: Elli Kny: woher hast du die Information, dass es beim alten Erlwein-Stadthaus an der Löbtäuer Straße einzig am Geld mangelt? Nach meinem Kenntnisstand liegt der Pudel darin begraben, dass der Besitzer das Gebäude zum Innenhof hin verlängern, woran es noch an Genehmigungen mangelt.

Geändert von Schwarzmetaller (10.04.14 um 19:31 Uhr)
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Alt 10.04.14, 21:46   #41
Elli Kny
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@Schwarzmetaller: Willkommen im Forum.
Richtig, am Bahngebäude geht es erstmal nicht weiter. Daher gabs zunächst keine weitere Info von mir. Das massive Schutzdach deutete schon auf keine Kurzzeitlösung hin.

Die Umsetzung des Grünstreifens Schäferstraße soll in diesem Jahr noch umgesetzt werden, ob es sich durch noch fehlende Grundstücke verzögert, weiß ich nicht. Vielleicht zieht man andere Teilmaßnahmen vor, z.B. den Stadtplatz Ecke Adlergasse oder den Querweg. Das Bauland ringsrum ist jedenfalls schon immer bebaubar gewesen, wie ich kürzlich erfuhr. Nur gab es eben noch niemanden, der dort was machen wollte. Ist ja auch ne schwierige Ecke.

Zum Erlweinbau habe ich keine Information, dass es einzig an der Finanzierung hapert. wenn die Absicht eines Querriegels stimmt, dann wird es wohl schon seit längerem dafür keine Genehmigung geben. Das Flurstück geht laut Themenstadtplan weit in den Innenhof zwischen den Plattenbauten hinein und es wäre äußerst bekloppt, diesen Innenhof derart zu verdichten, zumal auch andere Nutzungen dort draufliegen. Ganz neu dürfte diese Absicht nicht sein. Die Stadt hat hier vermutlich richtig gehandelt, denn auch die Belichtung kann dort kaum nachgewiesen werden (falls Wohnraum). Warum fängt der Eigentümer seit vielen Jahren nicht mit der hier besonders drängenden Sanierung an? Er kann mit Sicherheit auch eine Teilgenehmigung für die Sanierung des Altbaus bekommen, da stehen alle Türen offen. Solche Ausreden sind nicht die ersten, die wir bei ewig stockenden Projekten haben. Keine Ahnung, warum solche Eigentümer die Leute auch noch hinters Licht führen wollen. Sie wollen ihr Scheitern nicht öffentlich sehen und bekommen nicht den Verkaufspreis (schon gar nicht in der Lage), den sie sich erhoffen. Also mauern sie und spekulieren weiter - manchmal bis das Haus einstürzt. Ich hatte meine Info aus ziemlich sicherer Quelle (daher auch kein relativierendes Beiwort wie "ggf" oder "wohl") und sehe ja, was vor Ort passiert. Der Container hinterm Haus, wozu hat er den hingestellt? Warum kommt er seiner Pflicht der Müllbeseitigung auf seinem Grundstück nicht nach? Warum sichert er das Dach nicht, warum passiert seit Jahren einfach nichts? Hier ist doch klar, dass da einiges nicht stimmt. Meist kommen mehrere Negativaspekte zusammen. Vielleicht verkauft er ja mal netterweise. Andernfalls hoffe ich auf einen baldigen Baustart.
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Alt 10.04.14, 22:41   #42
Chris1988
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Zum Erlweinbau:

Hat er es eigentlich damals gekauft?
http://www.dnn-online.de/web/dresden...tten-150575913

Der geplante Querriegel ist eigentlich möglich (früher gabs da auch ein Hinterhaus), da meines Erachtens nach die einzelne südliche Platte an der Berliner Straße eh fallen muss, um an dieser Stelle einen ansehnlichen Anschluss von der Berliner Straße zum Erlweinbau zu schaffen.

An der Schäferstraße bleibt sowas nur Wunschdenken, weil da der Plattenbaubestand zu hoch ist, aber die Einzelne südlich muss einfach vernünftig ersetzt werden.
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Alt 10.04.14, 23:35   #43
Schwarzmetaller
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Zitat:
Die Umsetzung des Grünstreifens Schäferstraße soll in diesem Jahr noch umgesetzt werden, ob es sich durch noch fehlende Grundstücke verzögert, weiß ich nicht. Vielleicht zieht man andere Teilmaßnahmen vor, z.B. den Stadtplatz Ecke Adlergasse oder den Querweg. Das Bauland ringsrum ist jedenfalls schon immer bebaubar gewesen, wie ich kürzlich erfuhr. Nur gab es eben noch niemanden, der dort was machen wollte. Ist ja auch ne schwierige Ecke.
Der Stadtplatz ist am nächsten an der Realisierung - da geht es nur noch um gestalterische Details. Die alte Ölmühle daneben gammelt weiterhin vor sich hin - die 'Umzäunung' ist anscheinend erstmal als Aufwertung ausreichend.

Chris1988: Ja, Dr. Fissan gehört das Grundstück nach meinem Kenntnisstand.

Zwecks der einzelnen Platte an der Berliner Straße: die ist eines der 'kleineren' baulichen Probleme in der Ecke - solange die Sanierungswelle nicht von der Friedrichstraße auf die Schäferstraße schwappt, wird sich da nur wenig tun - und wenn, gibt es bestenfalls eine Sanierung.

Zitat:
Sie wollen ihr Scheitern nicht öffentlich sehen und bekommen nicht den Verkaufspreis (schon gar nicht in der Lage), den sie sich erhoffen. Also mauern sie und spekulieren weiter - manchmal bis das Haus einstürzt.
Das ist leider eines der Hauptprobleme - das Gros der Problemgrundstücke ist fest in einer privaten Hand, die auf steigendes Interesse und steigende Preise wartet - die Vereins- und Aktienhäuser an der Friedrichstrasse (~57 bis 65), die Portius-Villa gegenüber, die leerstehenden Häuser auf der Schäferstraße (60-62).
Mich hat schon verwundert, dass die 58 saniert wurde, nachdem eigentlich nur noch die Aussenwände übrig waren, die nur von Metallankern am Kollabieren gehindert wurden.
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Alt 11.04.14, 00:30   #44
Elli Kny
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Es wäre mE sehr einfach, wie man dieses grausliche Ortsgefühl an der (und nur der) Schäferstraße sofort rausbekäme - und zwar billig und einfach. Die beiden langen Plattenzeilen sowie die Wohnanlage Vorwerkstraße (zw. Schäfer und Berliner) bekommen einen ganz banalen, neuen Anstrich - nur zur Straße hin, ohne den Untergrund vorher zu bearbeiten, ohne irgendwas zusätzlich zu machen - vielleicht sogar in freundlichen Farben. Das wärs. Das ganze Erscheinungsbild der Straße und sogar des Stadtteils wäre anders. Das sollte die Stadt komplett bezahlen - also investieren, nur dann baut vielleicht auch mal jemand gegenüber. Ein Prozess des Investierens in der sog. "südlichen Friedrichstadt" würde angestupst. Die Ängste wären weg, neben Schandflecken zu wohnen. Der restliche Verfall fiele nicht mehr so auf, ein gewisser Anteil von Häusern ist auch in z.B. Weststädten runtergenudelt - das ist völlig normal für eine Stadt. Die Eigentümer müssten zwar dem Streichen zustimmen (ist es nur die Gagfah hier?), aber sie dürften überzeugbar sein und als Ausgleich die Mieten nicht steigern dürfen, das wäre klar. Die Zauderer gegen jegliche Verbesserung und deren Ängste vor dann folgender weiterer Aufwertung sind hier die großen Bremser, allerdings haben die eigentlich nicht allzuviel mitzureden. Also das Anstreichen wäre mein Vorschlag. Sowas könnte man sich auch als Aktion von Graffitiszene und Streetartleuten vorstellen - Gerüst ran und lasst sie malen, bis der Arzt kommt. Jede Woche steht das Gerüst am nächsten Abschnitt. Bei den Brandwänden hats doch auch geklappt. Nur, 10 Jahre nach dem Brachenprojekt ist immer noch alles Brache. Da muss die Stadt doch mal kreativer werden. Bei der Farbe geht es ja nur um eine Überbrückung der Zeit bis zur richtigen Sanierung.


Was ist denn mit der Gründerzeitecke Schäfer 69-73 und Vorwerk 13+15 los, da wurde letztens bissel an den Dächern geflickt. Verkauft ist es mE auch. Was geht da?
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Alt 11.04.14, 03:10   #45
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Die Brandwände (und die Langseite des DVB-Depots) waren ein Schritt in die richtige Richtung, weil in der Tat in der Friedrichstadt viel, viel Grau vorherrscht. Allerdings gab es auch dabei reichlich bürokratischen Hickhack, weil die Aktion mit diversen Behörden bishin zum Amt für Denkmalschutz abgeklärt werden musste - nicht zu vergessen, dass es ohne EFRE-Förderung nie zustandegekommen wäre. Leider ist dem Gros der Anwohner auf der Schäferstraße die Entwicklung ihres Viertels ziemlich gleichgültig (was sich bei verschiedenen Möglichkeiten zur Bürgerbeteiligung z.B. im Rahmen von INSEK 2025 gezeigt hat, wo die meisten Teilnehmer von der Friedrichstraße kamen).
Dies ist leider ein soziales Problem, dem auch noch beigekommen werden müßte (das ist hier aber fehl am Platz).

Lange Rede, kurzer Sinn: eine farbliche Aufwertung der Schäferstraße würde die Attraktivität sicher steigern, auch wenn das aufgrund des Zustands der Bausubstanz teilweise potemkinsche Dörfer wären.
Jedoch würde an vielen Stellen sicherlich sogar eine gründliche Reinigung der Fassaden ausreichen, die wegen des starken Verkehrs ergraut sind.

Wenn man dann einfach noch die Brache entlang der Schäferstraße vom geplanten Quartiersplatz bis zur Menageriestraße beräumt und mit Baumreihen (nicht den 'Zierbäumen', die für den Grünstreifen vorgesehen sind) versieht, wäre das eine brachiale Aufwertung für die Schäferstraße, die bis dahin weiter negativ das Bild vom gesamten Viertel prägt.
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