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Alt 12.07.14, 11:31   #91
Odysseus
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Natürlich ist es unbestreitbar, dass Bauten wie die Frauenkirche, der Zwinger, die Semperoper allein schon einen Besuch wert wären, aber darüber hinaus ist im Herz dieser Stadt eigentlich fast alles schief gelaufen.
Am Neustädter Markt ist die einzig positive Entscheidung gewesen, die städtebaulich völlig missglückte Situation aufzulösen, indem man einen Teil der Plattenbauten abgerissen hat und das Barockviertel wieder an die Stadt angeschlossen hat. Die hierfür gewählte Architektur ist aber als einziger Missgriff zu bezeichnen.
Der Postplatz ist in seiner Trostlosigkeit kaum zu überbieten. Die Abrisse der letzten Jahre haben im Endeffekt keine Verbesserung gebracht, weil die Neubauten architektonisch derart schwach sind, dass man kaum von Architektur sprechen kann.
Der Pirnaischer Platz und die Petersburger sind eine Wüste in der Stadt und die Petersburger zerschneidet das gesamte Stadtgebiet. Statt sich hier mal ran zu wagen, so wie z.B. in Potsdam, wo man den Grünstreifen der Breiten Straße entfernt hat, hat man hier den Istzustand zementiert.
Der Wiener Platz ist ein austauschbarer Allerweltsort mit Architektur von der Stange. Das jetzt geplante Gebäude im Wiener Loch ist eine banale Zumutung. All dies steht am Eingang zu dieser Stadt. Hier hätte die Moderne mal all das zeigen können, was sie immer verspricht, herausgekommen ist nichts als eine riesige Enttäuschung.
Man blicke z.B. auf das Parkhaus in der Bautzner Straße, da fällt einem gar nichts mehr zu ein.
zu weiteren "modernen" Bauten im Altbaubestand will ich mich gar nicht erst äußern.
In der Summe stimmt das Gesamtbild einfach nur traurig, gerade bei einer Stadt mit dieser Geschichte. Natürlich hat man diese ikonischen Bauten an der Elbfront, man hat das Elbtal, man hat den Neumarkt, Teile der Inneren Neustadt, aber das Herzgebiet der Stadt zwischen HBF und Elbufer ist in weiten Teilen ein lebloser Torso, der mit Elbflorenz kaum mehr was zu tun hat.
Es wäre zu verkraften, wenn man wüsste, dass die Stadt alles dafür getan hätte, die Wunden zu heilen, es aber z.B. keine Investoren gab. Wenn man aber weiß, dass es genau umgekehrt ist und die Stadt viele Projekte einfach nicht will, dann bleibt man manchmal sprachlos zurück.
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Alt 12.07.14, 15:11   #92
Christian84DD
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Ich muss Odysseus leider zustimmen. Was mit der eigentlich Kernstadt seit der Zerstörung gemacht wurde, ist in großen Teilen wirklich ein Desaster.
Wenn man sich nur die monotonen Siedlungen in der Seevorstadt und Teile der Wilsdruffer Vorstadt ansieht oder die in meinen Augen komplett verhunzte Prager Straße (von Anfang bis Ende).
Aber leider war genau dieser Kernbereich innerhalb des 26er Ringes gefüllt mit Banken, Hotels, Regierungsgebäuden, Kulturbauten, Einkaufszentren, Theatern, Kinos und natürlich Wohnhäuser und die meisten mit vielen Details, um nach außen hin zu repräsentieren. Es war halt das Zentrum einer alten Residenzstadt. Leider ist genau dieser Bereich der Stadt bis auf die Brühlsche Terasse, den teil-rekonstruierten Neumarkt und das Gebiet um die Königsstraße (Innere Neustadt) verloren und das, was man neu gebaut hat, würde einen direkten Vergleich um Längen verlieren.
Hier müssen die Stadtoberen endlich einen Wandel durchmachen. Was aber auch passieren muss, ist ein größeres Interesse der Bevölkerung selbst, schließlich setzt man ihnen eine banale Konstruktion nach der anderen vor die Nase und wenn die Bevölkerung ihren Unmut nicht deutlich genug zum Ausdruck bringt, braucht man sich nicht wundern, wenn sich nichts ändert.

Nun mal zu den positiven Sachen. Dresden hat natürlich nicht nur diesen "Mythos" wegen seiner Altstadt, sondern auch wegen seiner Lage und Umgebung. Die Lage an einem nicht zu stark veränderten Flusslauf mit seinen leicht bebauten Hängen und weiten Elbwiesen, die sich entlang des ganzen Flusses des Stadtgebiets erstrecken, sind mindestens europaweit einzigartig. Zwischen Pillnitz und den 3 Elbschlössern findet man meines Erachtens eine der schönsten Stadtlandschaften der Welt :-) mit seinen Villen, Schlössern, Weinbergen und und und. Die Äußere Neustadt ist zwar klein, aber ein sehr gut erhaltenes Gründerzeitviertel mit einer Kneipendichte, die seinesgleichen sucht ;-). Nicht zu vergessen die "einfachen Wohnviertel" wie Striesen, Blasewitz, Pieschen, Trauchau, Plauen, Löbtau oder Cotta, welche durch ihre noch fast komplett erhaltene Bebauung und guten Renovierungsstand sehr beliebte Wohnviertel sind. Dresden hatte durch seine etwas aufgelockerte Bauweise in den Vorstädten einen so guten Ruf, dass sogar Stadtplaner von außerhalb herkammen, um es sich anzusehen und abzusehen.
Ich höre immer wieder von Neu-Dresdnern, wie schnell Sie sich doch an Dresden gewöhnt haben und viele wollen auch gar nicht mehr weg hier. Daran kann man immer noch am besten erkennen, wie eine Stadt wirkt.

Wenn man aber als Tourist nach Dresden kommt und auch nur einen Tag bleibt, kommt man meist aus dem 26er Ring nicht großartig raus und somit kann schon ein falscher Eindruck entstehen. Hier kann ich Touristen nur empfehlen, Stadtrundfahrten zu machen, welche am besten bis Pillnitz gehen. Somit kommt man raus aus dem 26er Ring und fährt durch die Vorstädte mit seiner größtenteils erhaltenen Bebauung.

MfG
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Alt 12.07.14, 15:31   #93
Odysseus
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@ Christian

Vielen Dank für deine tolle Ergänzung.
Sicher muss man die äußeren Stadtteile, den Elbhang und die Schlösser von der Kernstadt trennen, aber der Ruf Dresdens als Elbflorenz resultiert aber natürlich primär aus dem, was mal die Kernstadt ausmachte. Es waren gerade die von dir angesprochenen Repräsentationsbauten, die Theater und die prächtigen Fassaden und Palais, die in ihrer Konzentration und Klasse vielleicht deutschlandweit einmalig waren.

Geblieben ist davon kaum noch etwas. Man hat noch die Großbauten an der Elbe, aber hinter dieser "Fotokulisse" ist kaum etwas übrig. Einzig der Neumarkt unterfüttert dies ein wenig, man stelle sich aber mal vor, wie auch der Neumarkt aussehen würde, wenn man in Dresden seitens der Stadt hätte machen können was man wollte. Es wäre ein zweiter Wiener Platz geworden. Man kann den Bürgern vor Ort nur dankbar sein, dass wenigstens diese Enttäuschung abgewendet werden konnte. Warum man es vielen Investoren allerdings so schwer macht und sich so vehement gegen Rekonstruktionen wehrt, ist mir bis heute nicht klar. Niemand kommt nach Dresden, um irgendwelche Glaspaläste zu sehen. Und wenn man dann wenigstens gute moderne Bauten bauen würde, aber leider entsteht hier nur Abschreibearchitektur, die in 20 Jahren genau so wieder verschwinden wird, wie vieles andere, was nach dem Krieg gebaut wurde.
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Alt 12.07.14, 15:51   #94
Christian84DD
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Können wir nur hoffen, dass man die Bauten in 20 Jahren wieder wegreist.
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Alt 12.07.14, 19:13   #95
Chris1988
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Um zum Thema zurückzukommen.

Ich finde, dass der Schützenplatz und das sogenannte Musikerviertel keinesfalls ein Desaster ist.

Es ist an dieser Stelle wieder ein Stadtteil entstanden, der durch eine eigene Architektur geprägt ist. Man muss auch bedenken, dass dort nichts mehr groß stand außer das Dresdner Volkshaus und auch dies wurde gut in das Viertel eingebunden.
Desweiteren entstehen auch alte Straßen als Gassen zwischen den Gebäuden neu: Feigengasse, Trabantengasse. Auch der Investor für die große Fläche zwischen Könneritzstraße, Jahnstraße, Schützengasse, Laurinstraße wird auf diese Architektur setzen. Auch hier wird auf Kleinteiligkeit und Gassen gesetzt und kein Gesamtkomplex entstehen.
Dadurch ergibt sich insgesamt ein stimmiges Bild um den Schützenplatz.
Und es wird hier garantiert auch nicht lange dauern, bis die letzten Lücken an der Laurinstraße und Ritzenbergstraße geschlossen werden, weil dieses Konzept mit dieser Architektur gerade sehr gut an dieser Stelle angenommen wird.

Ich bin froh, dass es dort entsteht, da es auch andere von Kleinteiligkeit und Blockrand überzeugen wird.

Weiter Richtung Grüne Straße und Schwerinerstraße trägt der Bauboom ja auch schon Früchte.
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Alt 12.07.14, 19:31   #96
Saxonia
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Dass das Konzept richtig ist, hat Niemand bezweifelt. Selbstverständlich ist es zu begrüßen, dass hier auf altem Stadtgrundriss eine gewisse Kleinteiligkeit wiedergewonnen wird. Aber die entstandene Architektur ist m.E. fast ausschließlich völlig anspruchslos. Ein Gestaltungswille ist kaum erkennbar. Minimalismus pur in Verbindung mit billigsten Materialien.
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Alt 13.07.14, 15:33   #97
Christian84DD
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Quartier um den Schützenplatz

Um auch mal wieder zum Thema zu kommen ;-), beim Gebiet um den Schützenplatz ist es schön zu sehen das hier überhaupt in der Menge gebaut wird und das man es etwas kleinteiliger probiert jedoch ist die Qualität der Fassadengestaltung sehr gering. Das erste Columbus Projekt ist noch mit das beste wäre man in der Qualität geblieben hätte man was draus machen können, jedoch ging die Qualität mit jedem neuen Bau zurück. Und wenn man sich jetzt noch die Projekte auf dem Herzogin Garten Gebiet ansieht weicht man sogar wieder von der Kleinteiligkeit ab und kehrt zur reinen monotonie zurück.
Wir als Landeshaupstadt sollten uns solangsam schämen, sogar Chemnitz (nix gegen Chemnitz ) bekommt bessere Architektur in der Innenstadt mittlerweile, "Projekt an der Aue"
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Alt 14.07.14, 17:19   #98
Elli Kny
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Grünes Licht für Herzogin Garten - Stadtratsbeschluss

große mehrheit im stadtrat, jetzt hofft der investor saal auch auf baldige erteilung der baugenehmigung, er möchte am besten noch im juli anfangen.

an der südseite bleibt die historische mauer in niedrigerer form bestehen. darauf einigte man sich mit dem landesdenkmalamt. zur ostraallee wird die gartenanlage durch gusseiserne zäune eingefasst, heisst es in der SäZ.

© Wörner+Partner

die orangerie ist nicht bestandteil des b-plans und des beschlusses, aber bestandteil des bildes oben. der investor hatte zuletzt häufiger den wiederaufbau zugesagt, unter der voraussetzung, eine geeignete nutzung zu finden. möglicherweise können musik- und ausstellungssäle darin unterkommen, schreibt die SäZ. ich gehe davon aus, dass die orangerie allein aufgrund noch offener fragen aus dem b-plan herausgelöst wurde, um das gesamtprojekt nicht zu verzögern bzw. zu gefährden. 30 mill. euro werden ins gesamtprojekt fließen.
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Alt 14.07.14, 18:47   #99
Elli Kny
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zur Diskussion zum Schützenplatz

viele kritikpunkte sind viel zu überemotional bis übertrieben genannt worden. es zeigt aber gut, wie interessierte leute den stadtraum wahrnehmen und darüber denken. natürlich kann der fach- oder ortsfremde keine wirklichen erklärungen finden, die dinge sind häufig kompliziert oder unbekannt - selbst unterm großteil der dresdner(innen). hier wurde in den letzten posts die kriegszerstörung erneut aufgeworfen, dann der falsche bis banale nachkriegsbau, dann die fehlende substanz an stadtmasse hinter der schaukulisse, dann dass auch heute noch alles falschgemacht wird und das alles ja ganz schrecklich ist. viele der kritiken kann man widerlegen bzw. erklären, dies führte hier ob der masse an punkten zu weit.

irgendwie vermag es diese stadt im ganz besonderen, emotionalität zu wecken und beim nichtfinden von erwarteter urbanität in überdruss umzulenken. dann wird eine vielzahl subjektiv-verstiegener äusserungen abgelassen. womöglich fiebert man doch stets am schicksal dieser "besonderen stadt" mit - ähnlich wie bei einem WM-finale. die stadt bindet mit ihrem pomp, stößt gleichsam mit ihren gigantischen wunden ab. hier kann jede(r) träumen, wie geil alles sein könnte, wenn... ja wenn: nein, man kann eben heute nicht mehr einfach mal alles "so oder so" anordnen und vorschreiben; nein, es gab zwischen 2000 und 2012 fast keine investoren; nein, wir können hier leider nicht agieren wie in berlin oder münchen; ja, es wurden fehler gemacht, aber da sind letztlich menschliche schwächen auszumachen usw. usf. vielleicht sollten sich kritiker mal in die bauten reinversetzen, zB wie man so wohnt dort.

ich denke sogar, man hat nachwendlich erstaunlicherweise vieles richtig gemacht. viele kritierte stadtbereiche sind noch längst nicht fertig. aber jetzt haben wir mal wieder etwas boom. letztlich mündets fast immer in die übliche fassadendiskussion, wie bei postplatz oder hier, alles andere wird vergessen und über gestaltungsdinge kann man auch schwerlich streiten. ist, die innenstadt braucht dringend hochwertigen wohnbestand, die bauten um den schützenplatz sind eigentlich die ersten dafür, wurden/werden nach derzeit geltenden wohnattraktivitätsatributen entwickelt und gehen weg wie warme semmeln. der fehlende hochwertige wohnbestand im zentrum ist sicherlich eine chance für dresden, und aufgrund der brachareale ist immer noch alles drin, wohin man sich entwickelt. mit dresden muss man nur etwas mehr geduld haben als anderswo. hier ist quasi eine stadtwerdung im gange - gunther just nennt es präziser: stadtneuausformung - die tatsächlich erst wieder ein urbanitätsgefühl für die dresdner bringen muss. mit jeder verdichtung -egal ob schön oder nicht - kommt ein stück normalität in die weiten räume. die von "stadt" entfremdeten dresdner gewöhnen sich wieder langsam an die eigenschaften des urbanen. man hatte so schön seine ruhe und einen ausblick ins weite und meist grüne. nun kommt die hektik, das pulsierende des strassenlebens, der urbanere habitus der leute und vieles andere mehr. das gefällt nicht jedem. aber dresden kann man als großes experiment einer stadtneuausformung im inneren betrachten - das ist fast alleinstellungsmerkmal in europa bzw. der welt. und als emanzipationsprozess vom provinziellen hin zum globalisiert-weltoffenen. solche prozesse sind sehr langwierig und zäh. keiner weiß, ob es gelingt. warum sollte es nicht gelingen?
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Alt 17.07.14, 23:56   #100
Elli Kny
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Sanierung Wohnhochhäuser Freiberger Strasse

am östlichsten hochhaus fielen nun die ersten gerüste. der popelige schriftzug "dresden grüßt seine gäste" wurde saniert und wieder angebracht. er wird allerdings nie mehr leuchten, aufgrund des lichtschutzes der teuren penthouse-wohnung.



bauvorbereitende Maßnahmen am Schwimmhallen-Neubau Freiberger Strasse
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Alt 25.07.14, 23:29   #101
Elli Kny
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Hotelprojekt Ostraallee

nun sich auch äusserlich am verändern


derweil möchte auch die kette prizeotel in der wilsdruffer vorstadt einen neubau errichten. der standort wurde noch nicht bekannt.
ggf könnte es sich um das parkhaus-projekt am wettiner platz handeln.


Residenz am Zwinger

beginn des aushubs der baugrube



Schützenplatz

die sockelzone ist nun als klinkerrustika verblendet, was dem bau richtig gut tut
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Alt 29.07.14, 10:42   #102
Chris1988
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Chris1988 wird schon bald berühmt werdenChris1988 wird schon bald berühmt werden
Unglaublich!
Jahre nach der politschen Wende schaffen es die SED-Nachfolger immer noch Stadtentwicklung in Dresden zu behindern.
Schollbach und seine Lakaien haben vor dem Verwaltungsgericht einen Baustopp für den Herzogin Garten erzwungen.

Ob diese Menschen sich überhaupt über die Folgen im Klaren sind. Jeder Zeitverzug kostet Herrn Saal Geld, was er dann vielleicht in der Gartengestaltung, Fassadengestaltung oder an der Orangerie einsparen muss.

Herr Saal wollte noch diesem Monat anfangen und nun muss er sehr wahrscheinlich bis nach der Sommerpause warten (4.9.).
Die Bürgermeister prüfen heute noch, ob sie in Widerspruch gehen, aber ob die Chancen da groß sind?!

Ein Wunder, dass er noch nicht abgesprungen ist, so wie unsere unfähigen Politiker ihm Steine in den Weg legen.
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Alt 29.07.14, 16:18   #103
Blogrand
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Ort: Leipzig/Berlin
Beiträge: 49
Blogrand befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Wenn sich die Oberbürgermeisterin und ihre Verwaltung nicht an die demokratischen Gepflogenheiten halten, dann müssen sie mit den Konsequenzen leben. Dass es mit Herrn Saal einen Unschuldigen trifft, wird er verschmerzen. Es gibt auch sonst tausend Dinge, die so einen Bau verzögern können.
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Alt 29.07.14, 23:19   #104
Chris1988
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Vom Verwaltungsgericht wurde der OBin damals bestätigt, dass sie die Sitzung noch vor der Sommerpause abhalten darf.

Und zu den angeblich zu spät geschickten Stadtratsunterlagen an diese 2 Mitglieder der Linken gehören 2 Seiten.

Die Unterlagen werden schon immer per Post geschickt, aber wenn diese 2 Mitglieder aus Prinzip diese Pakete nicht annehmen, um dann zu sagen, dass sie zu spät kamen. Was will man dazu noch sagen?

Die Linke wollte einfach mit dieser AKtion die Sitzung ungültig machen, weil das Gericht zuvor der OBin erlaubt hat die Sitzung noch vor der Sommerpause abzuhalten.


Die Verluste von Herrn Saal liegen übrigens im sechstelligem Bereich, da er nun nicht wie geplant, das Grundwasser gemeinsam mit dem anderen Projekt ableiten kann.
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Alt 09.08.14, 19:03   #105
Chris1988
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Hier noch einmal eine aktuelle Hofansicht der Schweriner Straße 38/40. Rohbau ist fast fertig.


Und es entsteht wirklich eine größere 2. Baugrube an der Grünen Straße 13


Gegenüber neben dem MAGAZIN Gebäude das Max Wiessner Projekt an der Grünen Straße 12/14


Innenhofansicht


Dahinter die alte Fabrik zwischen Grüner Straße und Schützengasse


Von hier haben wir auch einen guten Blick in die Baugrube der Schützengasse 5


selbige Baugrube von der Schützenasse aus. Eine Grundbetonschicht ist schon entstanden


und an der Schützengasse 1(wahrscheinlich gemeinsames Projekt) sogar schon die Bodenplatte


Gegenüber, zwischen Feigengasse und An der Herzogin Garten, hat sich noch nicht viel verändert


Dafürr steht am Schützenpplatz 3 schon die Tiefgarage


Zum Abschluss noch ein Bild der Baugrube von der Residenz am Zwinger
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