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Alt 13.06.15, 13:05   #136
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Chemnitz Euba, Teil drei von drei:

Hauptstraße 118. Baujahr: 2. Drittel 19. Jh.

Leerstehend, aber scheinbar in einen guten Zustand.





Die allermeisten, zu meist Wohnhäuser werden erhalten bleiben.
Das ein oder andere, welches bis heute leerstehend gilt, hat sicherlich trotz guter Zeiten nicht gleichgesetzte Chancen.
Oft baut man dann lieber neu, obwohl sich die Lückenschließungen auf minimalstes Niveau halten
und genauso die Zahl derer die noch nach Wiederbelebung warten müssen.

Hauptstraße 126. Baujahr: bez. 1875







Hauptstraße 138. Baujahr: um 1850



Hauptstraße 149. Baujahr: um 1850





Hauptstraße 157. Baujahr: um 1850



Impressionen:





Zum Abschluss ein letztes Kulturdenkmal an der Hauptstraße und zugleich das letzte in Euba:

Hauptstraße 177. Baujahr: bez. 1855



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Alt 15.06.15, 20:08   #137
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Stabilisiert ? wurde das Denkmal für die Gefallenen des ersten Weltkrieges an der Waldenburger Straße.

Stadtteil Altendorf.

Dieses habe ich schon einmal im Fokus gehabt, konnte es aber wegen eines Bauzaunes nicht wirklich aus der nahen ferne Fotografieren.

Dies holte ich die Tage nach:



Den Bauzaun hat man entfernt, nicht aber die Graffiti.
Leider sieht das Abbild der Vergangenheit ähnlich dem aus wie auf diesem Bilde:

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Alt 15.06.15, 22:21   #138
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Edelsaat will Edelfrucht? Weißt Du mehr zu diesem merkwürdigen Spruch im Zusammenhang mit einem Denkmal für Gefallene?
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Alt 15.06.15, 23:47   #139
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Nein, leider nicht.
Bei diesem Spruch muss man sich schon genauer hineindenken.
Auf jeden Fall ist dies eine eher ungewöhnliche Art, sich darin auszusprechen.

Evtl. Krieg, Zerstörung, Wut und Hass, nichts anderes als am ende Tod.
Leben Versagt.

Es steht unmittelbar an der Ev.-Luth. Kirche und trägt die Adresse: Zinzendorfstraße 16.
Die Daten kenne ich hauptsächlich aus dem Netz/Wikipedia.

Zitat:
Evangelisch-Lutherische Kirche mit kleiner umgebender Parkanlage, darin zwei Kriegerdenkmäler für die Gefallenen des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71 und die Gefallenen des Ersten Weltkrieges; charakteristischer Kirchenbau in zurückhaltenden Neorenaissanceformen, schlanker Glockenturm mit spitzer Haube, interessant gestaltetes Kriegerdenkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges vor der Kirche
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Alt 16.06.15, 09:19   #140
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Danke für den Versuch der Antwort.... in jedem Fall regt der Satz zum Nachdenken an

In der Nazizeit mit deren verqueren Gedankengut von Auserwählt-Sein etc. würde es ja irgendwie passen... aber mit den Gefallenen des ersten Weltkrieges passt es für mich weiterhin nicht zusammen.
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Alt 16.06.15, 21:36   #141
Saxonia
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Ich verstehe den Sinnspruch eher so, dass es die Nachkommenden (die "Edelfrucht") ihren Vorfahren (der Edelsaat) gleich tun sollen. "Deutsche Edelsaat" war auch eine Art der Umschreibung wofür wir den heute bekannteren, aber in anderem Kontext entstandenen Geibel-Spruch "am deutschen Wesen soll die Welt genesen" kennen.
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Alt 18.06.15, 20:37   #142
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Denkmalschutz - 380.000 Euro aus Berlin für Chemnitz

So erhält das Technikmuseum Seilablaufanlage im Stadtteil Hilbersdorf 65.000 Euro.

160.000 Euro wird für die St. Georg-Kirche in Rabenstein zur Verfügung gestellt.
An dem neugotischen Bau sollen unter anderem Schäden am Turm behoben werden.

Und auch die Bauarbeiten auf dem Poelzig-Areal werden vom Bund gefördert. Hier beträgt der Zuschuss 50.000 Euro.

Artikel der Freien Presse< und einen gut Detaillierten Videobeitrag des Sachsen Fernsehens<
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Alt 09.09.15, 09:52   #143
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Rabensteiner Viadukt: Stadträte diskutieren über Sanierungskosten

Um das wichtige Zeit-Zeugnis wieder zu verjüngen, wird schon seit Jahren
darum gebeten, hier im Stadtteil Rabenstein das Wahrzeichen an der Oberfrohnaer Straße zu Sanieren.
Durch die Jahre, wo man hier kein Geld dafür übrig hatte, steigen Natürlich auch die Kosten laut Freie Presse, um ca. eine Millionen Euro.

Der Stadtrat wird darüber ende diesen, Anfang nächsten Jahres entscheiden, um wenigstens einen Teil für das nötigste frei zu geben.

Und hier auch ein paar Bilder vom Viadukt <
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Alt 29.11.15, 18:36   #144
lguenth1
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Hier ist lange nichts mehr hier gezeigt worden, dabei wurde fleißig weiterfotografiert. Ich möchte mal den Blick auf die fast geschlossen erhaltene Gartenstadt Gablenzsiedlung lenken, die zwischen 1910 und 1937 erbaut und zwischen 1999 und 2003 denkmalschutzgerecht saniert wurde. Der Grundgedanke der Verbindung von Wohnen und Erholen im direkt angrenzenden Schrebergarten ist dadurch unmittelbar erlebbar. Wie viele andere Wohnanlagen der Zwischenkriegszeit ist die Gartenstadt ein Aushängeschild für modernes Bauen als Abkehr von den bis dahin vorherrschenden Mietskasernen - ein Weg, der später leider wieder verlassen wurde. Alle Bilder bei Wikipedia (Link), historische Ansichten gibt es bei der CAWG, der die Gebäude größtenteils gehören (Link).

Die wahrscheinlich ersten Bauten aus der Zeit des Ersten Weltkriegs:




Der Eingang in die Gartenstadt an der Geibelstraße:


Die Geibelstraße selbst wird von langen Wohnblöcken geprägt, die aber einen großen und begrünten Straßenraum flankieren:






Das Zentrum der Geibelstraße bildet ein Brunnen:


Prägend für große Bereiche der Siedlung ist der Heimatstil:






Abseits der Geibelstraße werden die Innenbereiche durch Gärten gebildet und die Straßenräume durch Vorgärten geprägt, wobei nicht für jede Wohnung auch ein Garten vorgesehen war. Unterstrichen wird das auch durch Straßennamen wie Blumensteig, Rotdorn oder Lindenhain:













Alles eigene Bilder
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Alt 06.01.16, 19:06   #145
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Ein paar Impressionen der Lutherkirche im gleichnamigen Stadtteil Lutherviertel:

Diese Kirche ist kein gewohnter Bau.
Drei Jahre, von 1905-1908 hat man an ihr gebaut.



Fast ein Märchenschloß
Im Frühjahr werde ich hier noch ein paar bessere Bilder machen.















Stein zu Luthereiche:





































Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges..









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Alt 10.04.16, 12:00   #146
lguenth1
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Dank (dwt). können wir auch mal einen kleinen Blick in den ländlichen Ortsteil Wittgensdorf (Denkmalliste) werfen. Dort ist der Anteil der gefährdeten Denkmäler leider erschreckend hoch, weshalb ich die mal in den Vordergrund stelle.

Am Hang 5, Wohnstallhaus eines ehemaligen Vierseithofes:


Kirchweg 4, ehemaliges Gasthaus:


Nordplatz 4, Wohnhaus und Gartenlaube auf dem Grundstück:


Untere Hauptstraße 58, Seitengebäude (Torhaus mit Oberlaube) und Stallgebäude eines ehemaligen Vierseithofes:


Untere Hauptstraße 135, Stallgebäude und Wohnstallhaus eines Vierseithofes:


Untere Hauptstraße 165, ehemalige Spinnmühle:


Welche bemerkenswerte Substanz im besten Zustand man andererseits finden kann, zeigt der Bauernhof Untere Hauptstraße 17:
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Alt 10.04.16, 14:23   #147
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Danke dir auch für die hier veröffentlichten Bilder.

Ein paar Infos kann ich zum Teil beitragen.
Am Hang 5: Dieses steht nicht leer, doch wie man sieht müsste mal wieder etwas gemacht werden.
Das Haus, Nordplatz 4 hat ein wunderbar ausreichendes Grundstück in guter Lage.
Vielleicht gibt es hier Schwierigkeiten zum Thema Erbschaft, da ich mir nicht vorstellen kann, ohne Größeren Grund dies so Vergammeln zu lassen.
Viel Arbeit wäre nötig, mit Liebe zum Haus, dies noch einmal wieder aufzubauen.
Jeder Monat der verstreicht, wird eine Wahrscheinlichkeit weiter mindern.

Das letzte Bild vom Unsanierten, der ehemaligen Spinnmühle an der Unteren Hauptstraße 165, ist 2011 Verkauft worden,
wo zuvor Dubiose Eigentümer, wo ich nicht weiter Eingehen möchte hier etwas unschönes auf die Beine stellen wollten.
Das konnte man aber verhindern.

Ich konnte zum besagten Haus mit der ehemaligen Eigentümerin sprechen.

Laut Aussage der ehemaligen Eigentümerin soll es ein entsprechendes neues Gesetz der EU geben, welches es um das Haus nicht gut aussehen lässt, da es sehr nahe am Fluss der Chemnitz liegt.
Klar baut man heute auch gerne am Wasser, hier hat sich die Chemnitz aber verbreitert und das besagte Haus liegt nun mitten im Hochwasser-gefährdeten Gebiet.

((Das Chemnitztal entlang des Flusses gilt bei Hochwasser als Auffangbecken,
Es gibt entlang keine größere Bebauung durch Wohnhäuser, dann erst wieder im breiteren Umfeld))

Ob der neue Eigentümer dennoch etwas daraus machen wolle, steht in den Sternen.

Die beiden Drei, bzw. Vierseithöfe könnte man auch noch retten.
Jedes haus oder Hof hat einen Individuellen Platz, welche mit vielen Vorteilen behaftet sind.
Insgesamt ist Chemnitz-Wittgensdorf aber gut Bewohnt, Lebhaft und zu meist Saniert.

Es fällt auf, das die unter Denkmalschutz stehenden Wohnhäuser diejenigen sind,
die zu meist kein Interesse hervorrufen, wo bei den weit über 95% der anderen Wohnhäuser eher Investiert wird.

Leider ist das in Stadtrandlage ein gängiges Bild.
Nur Mühsam kommt hier und da mal eine Sanierung eines Denkmales zu Stande.
Immerhin schreiben wir nun das Jahr 2016, wo es immer schwieriger werden wird, altes, mit viel Geschichte wieder herzurichten.

Mancher Häuslebauer könnte sich im jeweiligen Stadtteil, statt eines Neubaus diesem widmen.
Das gab und gibt es wie gesagt, aber viel zu wenig im Verhältnis zum Neubau.

Das ehemalige Gasthaus macht Optisch noch einen sehr guten Eindruck.
Wenn man oben ein paar Zimmer zur Vermietung anbietet und unten einen Biergarten, das wäre optimal.
Es ist ja nicht so, das Wittgensdorf Tot ist.
Im Gegenteil.

Noch etwas Zusatz:

Nordplatz 4, Baujahr: Bezeichnet mit 1862, im Kern älter (um 1800); um 1900 (Gartenlaube)







Untere Hauptstraße 123, Baujahr: 1. Hälfte 18. Jahrhundert



Kein Denkmal, Chemnitzer Straße 10, mit seitlichen Anbau in Holzverzierung, was ich gerne hier zeigen möchte:



Scheinbar hat es einen Besitzer?





Ebenfalls kein Denkmal an der Unteren Hauptstraße gelegen:





In Sanierung befindet sich seit längerer Zeit das Wohnhaus, Obere Hauptstraße 186.
Das Dach ist neu und die Trockenlegung wohl abgeschlossen.
Bilder kann man hier sehen <

Die Grundschule am Rathausplatz:
Das Baujahr wird mit 1888-1889 angegeben.









An der Unteren Hauptstraße im sogenannten Chemnitztal, wurde kürzlich die erweiterte Fahrrad und Fußwegstrecke eröffnet.
Der nächste Bauabschnitt bis zum nächsten Ort (Markersdorf bei Chemnitz) ist in arbeit.

Und direkt am neuen Weg befindet sich ein kleiner ehemaliger Güterbahnhof und Haltepunkt der damaligen Bahn.
Die gute Nachricht: Die bestehenden Gebäude sind in neuer Nutzung und werden derzeit noch hergerichtet, bzw. sind soweit fertig.

Der neue Radweg hat in etwa die gleiche Verbindungsführung wie die einstige Güterbahntrasse.



In Sanierung:











Die Bahnhofsgebäude stehen nicht mehr unter Denkmalschutz.

Mit einigen Originalen im Garten:





Dem Radweg entlang, kommt auch irgendwann diese Brücke.



Leider ohne Verwendungsmöglichkeit, derzeit.





Über den Chemnitz Fluss:





Die Wegeführung geht dann von diesen Bildern weiter bis zum Stadtteil Glösa, wo an der Bornaer Straße dieser einstige Güterbahnhof steht <

Und in der Nähe gibt es noch eine weitere Brücke, die leider nicht mehr in Nutzung ist.



Die Streckenführung dürfte in den Stadtteil Furth führen, bzw. in das Zentrum/Hauptbahnhof/Umschlagplatz (RAW) Chemnitz-Hilbersdorf geführt haben.



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Geändert von (dwt). (11.04.16 um 18:32 Uhr) Grund: untere Hauptstaße 165, zusatz zur aussage der unwahrscheinlichen Sanierung.
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Alt 26.09.16, 01:17   #148
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Markersdorfer Straße 89/Stadtteil Markersdorf:

(Bei Google ist es die Hausnummer 83)

Ehemaliges Rathaus in Ecklage zur Max-Müller-Straße, heute Mietshaus.

Baujahr: 1909

In den zurückliegenden Monaten wurde das Haus komplett Saniert und ist auch schon gut Bewohnt.
Auch hier im Umfeld wird mehr und mehr gebaut.
Entlang der Markersdorfer Straße werden Lücken durch Einfamilienhäuser oder auch größerem geschlossen.



An der Ecke gab es einmal ein Geschäft.
Ob es wieder eines gibt, oder auch ein Büro, das wird sich zeigen.
Eine Treppe müsste jedenfalls noch angebaut werden.





Ansicht von Max-Müller-Straße:



September 2016


Drehen wir die Uhren zurück..

Bild: lguenth1/März 2014




Ansicht, Markersdorfer Straße:







September 2015
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Alt 22.02.17, 22:09   #149
Joseph
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Joseph hat die ersten Äste schon erklommen...
Dampfwäscherei Hornbogen

Diese wunderschöne und nahezu im originalen Zustand erhaltene Wäscherei stand bis vor kurzem in Harthau an der Schulstraße / Annaberger Straße. Ich meine vor ca. 2 Jahren wurde die Wäscherei abgerissen - leider.

Vorher war dort meines Wissens nach eine Fabrik für Watte oder Verbandszeug.

In einem halb eingestürzten Nebengebäude stand noch ein uraltes Schild mit der Aufschrift "Fabrik billig zu verkaufen". Wenn ich richtig informiert bin wurden die vorherigen Eigentümer enteignet (ich nehme mal an die Vorbesitzer waren Juden). Eine frühere Bewohnerin erzählte mal mehr darüber, aber ich bekomme die Geschichte nicht mehr ganz zusammen. Man hat sich wohl jahrelang noch um Gebäude und Grundstück gekümmert, bis man dann weg musste. Angeblich wollten zwei Afrikaner auf dem Grundstück dann einen Autohandel errichten, das wurde wohl unterbunden und seitdem ist das leergeräumte Grundstück für 350.000€ zu haben. Das Gebäude wäre im Übrigen genau das gewesen was ich seit Ewigkeiten suche. Der neue Eigentümer / Makler hat mir das leere Grundstück mal angeboten, aber damit kann ich nichts anfangen - schon gar nicht zu dem Preis.

Wirklich schade drum. Im Gebäude hing noch ein Poster, scheinbar war das Gebäude auch mal in den 90er Jahren für Besucher im Rahmen des "Tag des offenen Denkmals" geöffnet.

Die Ausstattung war grandios, die uralten Waschmaschinen, innen mit Kupfer und Messing ausgeschlagen, die Transmission.... Mit Ausnahme der Dampfmaschine war noch alles da. Als einzige Maschine wurde die Mangel aus der Lausitz geborgen, die müsste jetzt in Halsbrücke im Mangelmuseum stehen. Die Maschine habe ich im Auftrag der Denkmalpflege für den Museumsbetreiber geborgen und kurzfristig gelagert. Eigentlich sollte auch die Rollenmangel geborgen werden, aber die Abbruchleute hatten die wohl schon zerkloppt...

Warum das soweit gekommen war, kann ich nicht sagen. Ich weiß auch nicht ob das Gebäude unter Denkmalschutz stand, nehme aber mal an, dass das nicht der Fall war. Die Denkmalpflege war meiner Erinnerung nach nicht informiert.

Auf jeden Fall ging da mächtig was schief.

Bilder folgen.
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Alt 22.02.17, 22:15   #150
Joseph
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