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Alt 13.11.14, 20:25   #61
efhdd
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efhdd ist bald nicht mehr zu helfen
Zitat:
Zitat von Christian84DD Beitrag anzeigen
^Die Neustadt bzw. Leipziger Vorstadt hatte seit der Wende schon immer ein Problem mit Grafitis, doch die Leute hats bisher noch nicht abgehalten dort hinzuziehen, also denk ich eher weniger das dies der Grund sein wird warum dort kein ordentliches Gebäude z.B. Wohnhaus entstanden ist!
Die Leute ziehen dort hin, weil es preiswerter Wohnraum ist. Wie ich im anderen Thread ja schon geschrieben habe, sind Immobilien eben nicht mobil. Die stehen nun mal dort und werden genutzt. Aber bevor dort auch nur ein Cent neu investiert werden wird, muss man den Vandalismus in Griff bekommen.

Zitat:
Zitat von Elli Kny Beitrag anzeigen
die schmierereien betreffen nur die erdgeschosszone, halten niemanden vom bauen ab und werden verstärkt entfernt.
Das ist aber schön. Die Eigentümer entfernen auf eigene Kosten die Schmierereien. Und der eigene Block ist auch nur im Erdgeschoss hässlich. Und es kommen ja auch nur einige neuen Schmierereien nach, welche wieder eine kostspielige Entfernung verursachen...
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Alt 13.11.14, 20:31   #62
Dunkel_Ich
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Solche kreativen Fassadengestaltungen aka Leonhard-Str. 40 würde ich mit öfters wünschen. Das sind wahre Hingucker. Super

@efhdd: Es gibt Farben, an denen diese "Schmierereien" abperlen. Wenn man die EG damit streicht, hat man Ruh. Dürfte für geplagte Eigentümer auf lange Sicht billiger kommen als ewiges Nachstreichen, wenn man damit in den Szenevierteln nicht klar kommt.
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Bilder von mir, wenn nicht anders angegeben.
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Alt 13.11.14, 21:10   #63
Christian84DD
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Zitat:
Aber bevor dort auch nur ein Cent neu investiert werden wird, muss man den Vandalismus in Griff bekommen.
Also, wenn du die Neustadt in den 90er mal gesehn hättest dann würdest du feststellen es hat sich dort schon so einiges getan, und Grafitis haben dort nie wirklich gestört und gab es schon immer, und es wurden verdammt viele Cents investiert. Die Neustadt und auch das Hechtviertel sind sehr kinderreich und brauchen sich über die Nachfrage kaum zu sorgen, ausserdem wird dort Geld investiert, in Form von Neubauten (z.B. Kiefernstraße o. Tannenstraße) und es wird renoviert was man an der Farbigkeit der Fassaden sieht.

Also trotz Grafitis wird dort rege Geld investiert, deshalb gibts ja kaum noch Bauflächen wie Elly gestern gut herrausgestellt hat! Also nicht die Grafitis sind Schuld das derzeitzig weniger dort gebaut wird sondern es sind halt schon die meisten Flächen bebaut oder vergeben und der investor will halt nixs drauf bauen falls die Möglichkeit bestünde oder es werden halt diese billigen Garagen drauf gesetz! Aber die find ich schlimmer als jdes Grafiti ;-) und sind wohl eher ein Grund das dort in nächster Zeit nixs "voluminöseres" entsteht.

MfG
Christian
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Alt 13.11.14, 21:24   #64
efhdd
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Wenn es Nachfrage gäbe, dann würden dort eben nicht ein paar dutzende Fertig-Garagen stehen, sondern ein Investor hätte dem Eigentümer das Grundstück schon für einen höheren sechsstelligen Betrag abgekauft und gebaut...

Ja, die Dinger sind absolut hässlich, da sind wir uns einig.

Aber ich würde dort eben, wenn ich das Geld zur Investition hätte, kein Neubau-Projekt hochziehen, weil ich damit rechnen müsste, dass es innerhalb Wochen verschandelt wird. Mieten: ja; Investieren und Eigentümer werden: dort niemals. Da kann ich in so vielen anderen Gegenden in Dresden investieren und muss nicht mit dieser Sorge und diesem finanziellen Risiko leben.
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Alt 13.11.14, 22:47   #65
Elli Kny
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^ man muss natürlich zwischen graffitis und schmierereien unterscheiden, beides wird aber spürbar verstärkt bekämpft, was idR die mieter in ihren hausnebenkosten mittragen und nicht die eigentümer. etliche häuser haben einen graffiti-ex-vertrag, wo innert tagen die leute mit ihrem "zitronenwasser" ankommen und binnen minuten alles abgebraust wird.

gute graffiti war und wird von den meisten neustädtern positiv gesehen, also mitnichten als hässlich. schmierereien gibt es längst nicht nur im neustadtbereich. andere stadtteile sind - wenn man genau hinschaut - auch nicht anders dran, gleich ob das toleriert ist oder nicht.

die graffiti-dichte ist jedenfalls kein entscheidungsfaktor für hiesige bauherren. es stimmt nicht, dass die jede fläche für einen hohen geldbetrag mal eben erwerben können. dresdner bauentwickler beklagen die häufige nichtverkaufsabsicht der eigentümer sowie die viel zu hohen preise, die verkaufswillige ergattern möchten. da kann auch durch potente entwickler nicht alles mitgetragen werden, da man irgendwie im kostenrahmen bleiben muss, um vermarkten zu können. scheinbar häufen sich an der rudolfstrasse die entwicklungshemmnisse, aber es ist tatsächlich nur eine einzige strasse, wo es etwas seltsam läuft. vielleicht gehts da ja bald los.
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Alt 21.11.14, 23:22   #66
Elli Kny
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Weimarische Straße 16 - Rohbau schon fertig, Ausbau läuft
zuletzt in post 38 - bild 3

schön, dass balkone auch zur strasse kommen. leider "billig"fenster


^blick in die weimarische strasse mit dominantem eckbau zur hartigstrasse
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Alt 01.12.14, 21:59   #67
Elli Kny
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Rudolf-Leonhard-Strasse 1 (Bischofsplatz) - Fassadensanierung + neues Wandbild

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Alt 10.12.14, 23:06   #68
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Lößnitzstrasse 17 HH - Baubeginn
schon anfang märz 2014 vorgestellt

die vorn im bild liegenden spundwände sollen wohl hinten zur anwendung kommen.
blick von süd. links die nr. 19 mit HH - leider seit langem letztes unsaniertes haus am platze.


^das bauschild hatte so ca. mai-juni ein sturm umgehauen und zerfetzt. seit kurzem stehts wieder neu.
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Alt 15.12.14, 19:08   #69
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Baustart für Graffiti-Park am Alexander-Puschkin-Platz

nach verzögerung entsteht nun doch auf einem grundstück an der leipziger strasse diese freizeitfläche.
die SäZ berichtet



Edit: infos auch MiD
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Geändert von Elli Kny (18.12.14 um 10:10 Uhr) Grund: edit
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Alt 21.12.14, 22:38   #70
Elli Kny
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Hechtstrasse 17-19 - Hechtviertel - Rohbau fertig
zuletzt in post 51
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Alt 02.01.15, 21:39   #71
Elli Kny
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St. Pauli - Friedhof (Hechtviertel)
(Innerer Neustädter Friedhof)




vor kurzem wurde die sanierte Figurengruppe "Allegorie der Zeit" durch nachträgliche Zauneinhausung offiziell fertiggestellt. Die Skuptur selbst wurde vor Ort saniert und steht schon so seit ca 1 Jahr. Der Friedhof beherbergt einige schöne Bildhauerarbeiten, auf die nun eine neue Infotafel am Eingang Friedenstrasse hinweist.

mE wurde auch hier - wie am Zwinger - dieser neumodische Kautschukmörtel zum Schutz übergestrichen.
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Alt 25.01.15, 12:50   #72
antonstädter
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antonstädter ist jedem bekannt und beliebtantonstädter ist jedem bekannt und beliebtantonstädter ist jedem bekannt und beliebtantonstädter ist jedem bekannt und beliebtantonstädter ist jedem bekannt und beliebtantonstädter ist jedem bekannt und beliebtantonstädter ist jedem bekannt und beliebt
Bilder aus der Oppellvorstadt/dem Unteren Hecht heute morgen:

1. Aus der Frühzeit der Eisenbahn stammt die markante Bahnunterführung der Tannenstraße. Blick in Richtung Königsbrücker Platz:




2. Blick durch den Mittelbogen auf die Ruine der Sankt-Pauli-Kirche:




3. Die neogotische Sankt-Pauli-Kirche am Königsbrücker Platz (Architekt Christian Schramm) wurde 1897 geweiht und in zwei Bombenangriffen im Januar und März 1945 stark beschädigt. Diesen fielen auch zahlreiche Wohnbauten der Umgebung zum Opfer, so dass der Untere Hecht heute einen sehr inhomogenen Eindruck hinterlässt. Seit 1997 wird die Ruine als Theaterspielstätte genutzt und schließlich 2011/12 mit einem Glasdach geschlossen. Der Turm trug einst einen spitzen Helm:




4. Blick in die Rudolf-Leonhardt-Straße (einst Oppellstraße) talwärts. Das hübsche Eckhaus beherbergt die Sankt-Pauli-Apotheke. Interessant die unterschiedlichen Trauf- und Etagenhöhen der Häuserzeile:




5. Das nach Süden zeigende Hauptportal der Sankt-Pauli-Kirche. Deutlich erkennbar die Glaswand, die die zerstörungsbedingte Lücke in der Westwand schließt, sowie die transparente Dachkonstruktion:




6. In der Hechtstraße zeigen sich die Auswirkungen der Luftangriffe besonders in deren oberem Teil. Hier ein Blick talwärts, beachtenswert die neuzeitliche Lückenbebauung auf der linken Straßenseite. Ohne deren grautriste Farbgebung würden sie jedoch einen deutlich besseren Eindruck hinterlassen:




7. Blick bergwärts. Ein schönes Beispiel für die Wiederaufbauepoche der fünfziger Jahre zeigt sich hier anhand der 30. Grundschule links, die der Sanierung harrt, und der zeitgenössischen genossenschaftlichen Wohnbebauung rechts, leider völlig totsaniert:




8. Ein Blick zurück. Deutlich erkennbar ist die Grenze des Bombenzerstörungsgebietes, die bereits mit einigen Nachwende-Lückenbauten gefüllt wurde. Während in der unteren Hechtstraße die Bebauung fast komplett überlebt hat, wurde bis zum Knick mit der Kreuzung Buchenstraße fast alles zerstört:




9. Neubau an der Hechtstraße aus der Nähe. Etwas klotzig geraten...




10. Erhalten blieben hingegen die beiden großen Eckbauten zur Buchenstraße. Hier befand sich übrigens von 1900 bis 1928 der Endpunkt der durch die Hechtstraße verkehrenden elektrischen Straßenbahnlinie. Diese wurde 1928 bis zum Sankt-Pauli-Friedhof verlängert (der Bahnkörper ist in Form des seitlichen Grünstreifens am Hechtpark noch vorhanden) und nach den Kriegszerstörungen nicht wieder in Betrieb genommen:




11. Zum Abschluss des Rundgangs der schön sanierte Eckbau an der Buchenstraße. Leider hat es im Mezzanin und im Dachgeschoss nicht mehr für gesprosste Fenster gereicht, was den Gesamteindruck dann doch etwas schmälert:

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Alt 25.01.15, 20:12   #73
Elli Kny
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Das gibt mir den (überfälligen) Anlass, mal was zu dokumentieren zur:

Sankt Pauli Ruine, welche 2011-2012 zum kulturellen Highlight des Hechtviertels umgebaut wurde.

Lange Jahre fristete die Ruine ein ungenutztes Dasein, erst gegen Ende der 1990er Jahre machten ein paar Theaterenthusiasten den von wildem Wein berankten Bau zu Spielstätte und Treffpunkt.
wiki/Theaterruine_St._Pauli
Vorkriegszustand klick hier
So sah es bis 2011 aus:





einer der letzten Abende vor dem Umbau - es werden alte Einrichtungen verbrannt


dann kam der Umbau, allerdings in vereinfachter Form, da eine gläserne "Wolkendachkonstruktion" die Kosten sprengte und als erstmaliges Experiment zusätzliche Risiken beinhaltete. Hier (ganz unten) kann der Ursprungsplan betrachtet werden.

dann begann der Umbau mit Sicherung der Ruine


Der wilde Wein musste weichen, aber auch eine Schallschutzmauer zum Nachbarmietshaus, wo es vormals zahlreiche Lärmbeschwerden gab. Es wurden unterirdisch ein Sanitärbereich sowie ein Behindertenzugang eingebaut.
Seitdem präsentiert sich das Antlitz folgendermassen:





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Alt 25.01.15, 22:02   #74
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Rudolfstrasse 14 - Zweitsanierung Strassenfassade - fertig
zuletzt in post 53
cremefarben setzt man sich nun noch mehr vom Nachbarhaus ab
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Alt 29.01.15, 14:24   #75
antonstädter
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In den Scheunenhöfen…

...oder in der Rudolfstraße und Umgebung: In diesem Teil der Leipziger Vorstadt befanden sich seit dem Altendresdner Stadtbrand 1885 die wegen der Feuergefahr ausgelagerten Gehöfte der Ackerbürger. Die Hauptachse der neben den Scheunen auch aus weiteren Wohn- und Wirtschaftsgebäuden bestehenden Ansiedlung bildete die heutige Rudolfstraße. Die ursprüngliche Bebauung wurde im 19. und 20. Jahrhundert allerdings nahezu vollständig durch gründerzeitliche oder neuere Großwohnbauten ersetzt, so dass der ursprüngliche ländliche Charakter kaum noch nachzuvollziehen ist.
Zur Geschichte des Scheunenhofviertels kann man sich hier noch näher informieren:

http://www.dresden-neustadt.de/archi...olfstrasse.htm
http://de.wikipedia.org/wiki/Scheunenhofviertel

Bild 1: Der Eingang der Rudolfstraße in der Lößnitzstraße, die Großenhainer und Königsbrücker Straße verbindet und dabei das Vorfeld des Neustädter Bahnhofes unterquert; in dem markanten Eckhaus befand sich bis letztes Jahr die Gaststätte „Goldener Pfeil“, in der man sich glatt 40 Jahre zurückversetzt sah. Schade drum! :




Bild 2: Blick in die Rudolfstraße, der Hauptachse der einstigen Scheunenhöfe:




Bild 3: Ecke Fritz-Hoffmann-Straße/Rudolfstraße mit Bäckerei; deutlich sichtbar ist die Senke in der Straße, die den Scheunenhöfen zu einer architektonischen Eigenheit verhilft, die zumindest in Dresden wohl beispiellos sein dürfte. Mehr dazu in den folgenden Bildern:




Bild 4-7: Die „Telle“, Rudiment eines ehedem hier verlaufenden Altelbarms, sorgt bei starken Niederschlägen oder Hochwässern auch heute noch gern für eine unerwünschte Badelandschaft. Daher gab es offensichtliche Bestrebungen, diese zu verfüllen und das Niveau den umgebenden Straßenzügen der Großenhainer und Friedensstraße anzupassen. Aus diesem Grund wurden zumindest bis Ende der zwanziger Jahre bei allen in der Telle errichteten Häusern die Kellerzonen in Erdgeschosshöhe angelegt und die Eingänge, oft provisorisch, so gestaltet, dass sie bequemlos höherzulegen gewesen wären. Die Begradigung wurde allerdings nie in die Tat umgesetzt. Spätere Bauherren waren weniger schlau…











Bild 8 und 9: Selbst bei den großen, Ende der 1920er Jahre errichteten Genossenschaftsbauten behielt man diese Vorgehensweise (noch) bei:






Bild 10: Der einzige überlebende Bau aus der Scheunenhöfe-Zeit befindet sich in der Rudolfstraße 9 und duckt sich verschämt hinter die Brandwand seines gründerzeitlichen Nachbarn:




Bild 11: Blick zurück in Richtung Lößnitzstraße. Neben der Senke ist deutlich erkennbar, dass die Rudolfstraße bis heute noch ihrer Fertigstellung harrt, denn keine der Lücken ist kriegsbedingt. Sie ist damit ein wunderbares Beispiel für den interimistischen Zwischenzustand vieler Gründerzeitviertel, deren komplette Bebauung sich oft über Jahrzehnte hinzog und manchmal, wie auch hier, nie einen Abschluss erfahren hat. Derartige Beispiele gibt es in Dresden übrigens einige…

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