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Alt 16.11.13, 17:19   #31
RianMa
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Pennricher Straße

Ähnlich sieht es in der quer zur Rudolf-Renner-Straße verlaufenden Pennricher Straße aus. Hier muss noch einiges getan werden. Soweit ich gehört habe, soll die Straße selbst in Bälde von der Lübecker Straße bis zur Chamissostraße saniert werden. Ich denke, das könnte weitere Impulse für die angrenzenden Grundstücke geben.

Die Pennricher Straße 31 scheint gerade saniert zu werden. Ich hoffe, dass dies auch die Fassade betrifft.



Wirklich nötig hat es auch die Nummer 25, um nur mal ein Beispiel zu nennen. Es gibt auch zahlreiche Häuser, die äußerst minderwertig saniert und dadurch entstellt worden sind. Auch einige aus den letzten 2, 3 Jahren.



An der Ecke Hölderlinstraße gibt es zudem verwucherte Eckgrundstücke. Mich wundert es ein wenig, dass hier so wenig passiert. Der Verkehr ist sehr gering, da alles über den Bramschtunnel abgeleitet wird. Und mit der Straßenbahnlinie 2 vor der Tür ist man null-komma-nichts in der Stadt. Die Lage ist jedenfalls wirklich schön.



Das im Birkenwäldchen versteckte Bauschild verweist übrigens auf die im Quartiersinneren gelegene ehemalige Pianofabrik, die durch die Ventar Immobilien AG schön saniert worden ist. Ein Foto des Objektes in der Hölderlinstraße 9:

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Alt 16.11.13, 17:41   #32
RianMa
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Bramschstraße/Weidentalstraße

Ich möchte noch zwei neue, aber etwas uninspirierte Kindertagesstätten zeigen, die in der Bramschstraße und der westlich anschließenden Weidentalstraße dieses Jahr gebaut worden sind. Zuerst das Objekt an der Ecke Weidentalstraße/Hölderlinstraße:







Das ist der Blick von der Hölderlinstraße:



Also vielleicht sehe nur ich es so, aber gerade auf dem letzten Bild sieht dieses Haus irgendwie langweilig und doof aus. Wie ein Kindergarten sieht es jedenfalls überhaupt nicht aus, eher nach Bürocontainer. Es ist übrigens ein Holzbau.

Das zweite Objekt steht auf der Grünfläche zwischen der Bramschstraße und der Braunsdorfer Straße und wirkt wie ein etwas freundlicherer Abklatsch von der anderen Kita.





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Alt 16.11.13, 19:47   #33
Elli Kny
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Zitat:
Es ist mir einfach unbegreiflich, wie man ein Eckgebäude so planen kann.
Ja echt mal. Besonders an der sonst durchweg vornehmen und qualitätsvollen Gohliser Straße. Hier hätte man mit Farbe gestalten können, wie ich es schonmal in Striesen-West betont hatte. Aber das ist ja auch nicht jedermanns Sache. Je nach Mode der Zeit kann das ja immer noch nachgeholt werden.

Die Kitas sind nicht schön, stören im Stadtgefüge, sind aber nunmal unabdingbar. Weil doch sehr viele Leute das dringend brauchen, habe ich etwas Frieden damit geschlossen. Beide Objekte sehen aber wirklich wie Container-Lösungen aus, zumindest wie Provisorien, die, wenn der demografische Wandel durchschlägt, wieder wegsollen. Schade ist, dass man mit den Raumansprüchen und Brandschutzdingen keine Kita in einem Löbtauer Würfel umsetzen kann oder will. Da hatte die Stadt früher bestimmt auch Eigentum. Viel mehr aber stört mich der oft riesige Flächenverbrauch für die angeblich benötigten Freianlagen, sowie der Unwille, mal drei- oder viergeschossig zu bauen. Bei letzterer Kita frage ich mich, ob die schöne Grünfläche über dem Tunnelportal komplett oder nur zum Teil wegfiel und wo der Querweg jetzt langgeht?

Ansonsten wird Löbtau allmählich wirklich zum Selbstläufer, was die Baumaßnahmen angeht. Ich denke auch, dass die Architektur wieder etwas mehr Qualität bekommen wird, da mit steigenden Boden- und Immobilienpreisen nicht mehr jeder klamme Bauherr drankommt, der für die Billigstlösung noch sein letztes Hemd ausziehen muss. Diese werden in preiswertere Gebiete verdrängt, das eher innerstädtische Löbtau wird davon profitieren. Mit Cotta sieht es ähnlich aus - nur zeitlich 3 bis 4 Jahre versetzt. Die gezeigten unsanierten Altbauten werden in naher Zukunft drankommen ("Selbstläufer").
In Altcotta sollte schon dieses Jahr ein großes Seniorenheim errichtet werden, direkt vorne an der Hauptstrasse, also HIER, aber es tut sich leider noch nichts.
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Alt 17.11.13, 11:20   #34
RianMa
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Die Freifläche über dem Tunnelportal wurde mit dem Kindergarten nur zum Teil bebaut. Die Nutzung ist in dieser Hinsicht aber gar nicht so schlecht. Ich kann mich nicht erinnern, dass diese Freifläche mal intensiver genutzt worden ist. Die Leute, die picknicken, grillen oder Ballspielen wollen, gehen doch eher zum Conertplatz oder nach Altlöbtau, weil dort die Freiräume kleiner und privater sind.
Der östliche Weg wurde zugunsten der Kindertagesstätte komplett aufgegeben.

Zum Thema Seniorenheim in Altcotta:
Ich habe dort letztens einen Bagger gesehen, der Erdmassen von A nach B bewegt hat. Vielleicht sind das ja erste Anzeichen für Veränderungen. Aber ein Bauschild oder ähnliches habe ich gestern dort nicht gesehen.
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Alt 23.11.13, 00:02   #35
Dunkel_Ich
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Die Sanierung in der Grillparzer Str. freut mich sehr. Das Gebäude hatte leider deutliche Wasserschäden und ich befürchtete echten Hausschwamm. Schön, dass dieses wichtige Eckhaus gerettet wurde.

Die Rudolf-Renner-Str. 14 ist dagegen ein echter Schlag ins Kontor. Sanierung in allen Ehren, aber was hat man diesem Altbau angetan? Dach "weg", keine Sprossenfenster, dick eingedämmt und dann diese, sorry typischen "Modernistentrendfarben": Wie du schon schriebst, müssen wir schon froh sein, dass man das dunkle Grau bzw. Schwarz weggelassen hat, aber dieses langweilige Weiß mit Signalrot...Zu oft gesehen in letzter Zeit. Man kann es eigentlich nicht mehr sehen.
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Alt 23.11.13, 00:08   #36
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Cossebauder Str. 3

Die Sanierung der Cossebauder Str. 3 (alte Post) wurde abgeschlossen. Verantwortlich dafür zeigt sich die IIG Dresden. Kommt dort mal jemand vorbei?

Hier das Exposé

Standort: Klick
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Alt 23.11.13, 21:19   #37
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Löbtau - Rundgang

Freiberger Straße 61 - Sanierung und Aufstockung eines Altbaus

Standort ist HIER. Die beiden oberen Geschosse sind neu:



Straßenseite oben - unten die Hofseite:




Oederaner Straße (am Kraftwerk Nossener Brücke)

Diese Straße gab noch vor Jahren komplett eine Topkulisse für Endzeitfilme und trotz Innenstadtnähe ist es teilweise bis heute noch so geblieben:





Erst kürzlich standen ganze Häuserzeilen hier zum Verkauf (Eigentümer: Gagfah) und es tut sich an einem betreffenden Objekt bereits etwas: Es wird Bauschutt aus den Hinterhäusern abtransportiert. Es entsteht gerade eine größere Sanierungsbaustelle: Standort ist HIER.



Die Strasse wird mE in den nächsten Jahren Stück für Stück fertiggestellt. Das Investinteresse scheint hoch, obwohl sie jahrzehntelang als Ladenhüter galt und noch vor Kurzem erstmals für eine Wächterhaus-Nutzung in Betracht kam.


Saxoniastraße (quer zur oederaner) Mietshaussanierung im Bauverzug

Standort ist HIER.
Das linke Haus betreffend scheint es Probleme mit Baufirmen zu geben. Die Baustelle ruht seit längerem. Das rechte Haus wurde vor Jahren schon saniert.




Floßhof-Terrassen des Weißeritz-Grünzugs fertiggestellt und eröffnet

Standort ist HIER - (Luftbild mit den vor Jahren abgerissenen Häusern)

Eine Dachsanierung rechts wurde inzwischen auch abgeschlossen.




Geschäfts- und Wohngebäude Kesselsdorfer Straße

Die Baustelle wächst derzeit über das 1. Obergeschoss hinaus, was auf Weiterbau hindeutet.
Blick auch auf den Bereich des zukünftigen "Kesselsdorfer Boulevards" (Zentralhaltestelle):







Gegenüber steht die hässliche Löbtaupassage mit ihrer Fake-Fassade ab dem 2. Obergeschoss:
Ein Blick von oben: HIER



Auch an diesem Parkhaus ist die oberste Parkebene geschlossen bzw. komplett ungenutzt.



Auch wenn die Zeit solcher Lösungen für Dresden vorbei zu sein scheint, muss eine Diskussion über die Nutzung dieser nun vorhandenen (Dach)Flächen beginnen (z.B. auch bei Supermärkten). Klimaschutz- (CO², Überhitzung) sowie Luftreinhaltevorgaben (Feinstaub) für die Stadt bedingen geradezu eine Begrünung solcher Flächen (auch wenn gerade Riga negative Schlagzeilen machte). Aber auch vielerlei weitere Nutzungen sind in Absprache mit den Eigentümern denkbar.


Annenfriedhof: zum Abschluss noch zwei Bilder vom Vorplatz des Haupteinganges:





Der symmetrisch gegenüberliegende Gebäudeflügel wird gerade (wie oben berichtet) saniert.
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Alt 23.11.13, 22:19   #38
Saxonia
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Danke für die Bilder.

Freiberger Straße 61
Unten Ziegelmauerwerk und oben Stahlbeton mit (wahrscheinlich) Styropordämmung? Ich bin gespannt, wie das nach einigen Jahren aussieht. Für die Harmonie der Hauszeile ist die Aufstockung nicht schlecht. Allerdings besteht die eh nur aus fünf Häusern und steht recht verloren umher. Das Haus scheint auch vorgründerzeitlich gewesen zu sein. Daher sehe ich die Aufstockung doch eher etwas kritisch.


Kesselsdorfer Straße
Warum wird denn das Parkdeck der Löbtaupassage nicht genutzt? Der Kasten ist doch erst ein paar Jahre alt. Hat man hier etwa am Bedarf vorbeigeplant oder stören Vorschriften? (was meiner Meinung nach auch keine Entschuldigung wäre).

Ansonsten, geschenkt. Die Kesselsdorfer Straße ist bis zur Ecke Wernerstraße sowieso völlig verhunzt. Selten sieht man die Anspruchslosigkeit zeitgenössischer Architektur so konzentriert und selbstbewusst auftreten wie hier. Ein Klotz der übelsten Sorte jagt den nächsten und vieles davon ist keine zehn Jahre alt, also auch nicht mit dem Nachwendebauboom zu entschuldigen. Hier kann man nichts mehr ruinieren.
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Alt 24.11.13, 00:12   #39
Elli Kny
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Meines Erachtens wurde der Bedarf reichlich überschätzt, aber das ist typisch bei solchen Kundenfängern. Da macht man lieber viel mehr. Es könnte ja mal so kommen und keiner soll wegen fehlender Stellplätze von dannen ziehen. Dabei funktioniert die ganze Gegend überhaupt nicht übers Auto, sondern die Leute kommen aus dem Stadtteil direkt drumrum - ohne Auto. Die frage stellt sich nur immer häufiger, was weiter damit?

Die Qualität der früheren Neubauten mit ihrer Steuerabschreibungs-Aura spielt eher eine untergeordnete Rolle. Die Kesselsdorfer macht in dem Abschnitt einen stets sehr vitalen Eindruck. Das Problem des Straßenraums wird in 2 Jahren gelöst werden (Thema Umbau). Leider habe ich noch nie ein Bild aus der Nachwendezeit vor den Sonder-Afa-Bauten gesehen, ob und was da noch stand, wenn überhaupt noch etwas stand. Ganz früher standen mal winzige Würfelhäuschen nördlich der Straße. Meines Erachtens wurde die Straße mangels Maßstabsbauten vollständig neu gefasst. Die meisten Fassaden sind durchschnittlich, jedoch längst nicht verhauen. Allein dem Dreikaiserhof würde ich mal ein Facelifting zugestehen. Das entscheidende bleibt hier der öffentliche Raum, also die baldige Umgestaltung der Straße und die Qualität weiterer Neubauten.
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Alt 24.11.13, 00:39   #40
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Gorbitz - Rundgang

So siehts im herbstlichen Gorbitz aus:




Der Amalie-Dietrich-Platz ist auch auf der hinteren Hälfte neugestaltet worden. Die Schmierereien wurden durch orange Strukturen überpinselt und auch eine zweite Sonderplatte der Gorbitzer Promenade wurde durchsaniert (hinten links).



Standort ist HIER.
So sieht der zweite, sanierte Baublock an der Höhenpromenade näher aus:



In der Mitte der 8 Platten-Würfel der Promenade ist alles noch wie eh und je:




An oberen Ende der Höhenpromenade laufen weitere Sanierungen.
Die Eisenbahner-Wohnungsgenossenschaft EWG baut eine Platte umfangreich um:
Standort ist HIER.



Die EWG hat schon einige "Spezialsanierungen" umgesetzt. Das hier sticht doch sehr positiv hervor:



Zur Promenade wird ein kleinerer Neubauwürfel mit Gewerberäumen errichtet.
Von der Seite gesehen rechts der Umbau, in der Mitte der kleine Neubau und links ein leergezogener oberster Block, welcher wohl auch in Kürze saniert wird (2. Bild):






Wohnen am Gorbitzbach

Standort und Vorzustand ist HIER.
Hier wurde eine ehemalige Schule des "Typs Dresden" zu zwei Reihenhausriegeln umgebaut.



Dabei gibt es 3 verschiedene Wohnungstypen auf je 2 Etagen.



Die Fassaden bekamen eine geschwungene Form. Die Wohnstraße dazwischen könnte mit baldiger Bepflanzung einen netten Eindruck machen.

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Alt 29.11.13, 13:21   #41
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Sehr interessant, was man aus einem alten DDR-Schulgebäude noch alles machen kann. Die Kosten für den Umbau waren sicher nicht ganz so gering. Dafür ist das Ergebnis aber sehr ansprechend. Das schaue ich mir demnächst mal an.

Thema Oederaner Straße:

Zitat:
Die Strasse wird mE in den nächsten Jahren Stück für Stück fertiggestellt. Das Investinteresse scheint hoch, obwohl sie jahrzehntelang als Ladenhüter galt und noch vor Kurzem erstmals für eine Wächterhaus-Nutzung in Betracht kam.
Ich hoffe sehr, dass du Recht behältst, Elli Kny! Die Oederaner Straße ist in meinen Augen wirklich beeindruckend, was vielleicht auch an ihrem Erhaltungszustand liegen mag. Der Entwicklungshemmer ist hier einfach das Heizkraftwerk direkt im Hinterhof der Ostzeile. Ich kann in diesem Fall schon verstehen, dass die Eigentümer bisher vor einer Sanierung zurückgeschreckt sind. Allerdings besteht hier eben ein besonderes Flair, obwohl dieses Quartier nur aus der Öderaner und der Saxoniastraße besteht. Die Anbindung ist hervorragend. Beide Straßen haben eigene Haltestellen der Straßenbahnlinien 12 und 7. Und die Kesselsdorfer Straße liegt nur auf der anderen Weißeritzseite, also direkt um die Ecke. Unglaublich wichtig ist auch die Erhaltung des Eckgebäudes an der Spitze zwischen Oederaner und Freiberger Straße. Hoffentlich findet sich da jemand, der sanierungswillig ist.
Überhaupt hat die Stadt hier im Bereich der Freiberger Straße noch ungeahnte Entwicklungspotenziale. Die müssen einfach mal genutzt werden!
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Alt 29.11.13, 19:21   #42
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Zur causa Oederaner Str: Es würde schon viel helfen, wenn man straßenbegleitende Begrünung setzen würde. Die Häuser im Anschluss an die jetzt zur Sanierung anstehende Mietskaserne wurden übrigens im letzten Monat verkauft.
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Alt 29.11.13, 19:57   #43
Elli Kny
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Zum Schulumbau am Gorbitzbach: Ich hatte einst gelesen, dass durch die Nutzung der Gebäudesubstanz eher Baukosten gespart und der Quadratmeterpreis gedrückt werden sollte. Vielleicht liest man mal, was es dann am Ende gekostet hat.

Zur Oederaner Straße mit "oe": Das "Wunder" des derzeitigen Immobooms rückt dort die Kraftwerkslage in den Hintergrund (nur die Hinterhausostfassaden sind angrenzend) und vielmehr die nur wenig vorhandenen bedürftigen Gründerzeitler in guter Lage in den Vordergrund. Und wie gerade erwähnt, wurden weitere Objekte verkauft, wenn nicht sogar die restlich-verfallene Straße. Auch das Kopfgebäude wurde wohl verkauft (alles zuvor Gagfah-Bestand), denn es verschwand wie auch 2 Mietshäuser an der "oe" dahinter aus den Verkaufsanzeigen. Ich denke, man braucht sich erstmal keine Sorgen dabei mehr zu machen. Hemmnis war eher die Bestandhaltung bei der Gagfah, die selbst nichts machen konnte oder wollte. Wenn es durchsaniert ist, kommt mE eine beidseitige Baumreihe mit vermutlich kleinkronigen Bäumen.

Für das weitere Umfeld wirds auch bergauf gehen, da ein 2. Gründerzentrum auf der Ex-Glaswerksfläche zur Hirschfelder Straße in 2015-16 von der Stadt gebaut wird (Teilfläche) und der hintere Teil des Geländes zum Weißeritz-Grünzug zugeschlagen wird. Entlang des Kohlebahnhofs könnte danach auch einiges in Bewegung kommen. Ich hoffe auf weiteren Wohnungsbau auf der gegenüberliegenden Straßenseite der Freiberger Straße.
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Alt 30.11.13, 15:44   #44
RianMa
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Oederaner Straße

Für alle Interessierten und Ortsunkundigen gibt es jetzt mal eine Bestandsaufnahme der Oederaner Straße. Danke für den Hinweis "oe" statt "ö". Ich habe den Fehler gleich korrigiert. Starten wir auf der Ostseite der Oederaner Straße von Norden kommend.



Die Nummer 1 ist heute nicht mehr erhalten. Die Nummer 3 folgt danach, wobei sie wie alle anderen Objekte auf der Ostseite noch unsaniert ist:



Die Nummer 3 bildet zusammen mit der 5, 7, 9 und 11 einen großen symmetrischen Komplex, wobei die 7 als Mittelachse durch einen Giebelbau betont wird.









Alle fünf in der Seitenansicht:



Es folgen die Nummern 13, 15 und 17, die ebenfalls durch ihre einheitliche Gestaltung wie ein großes, zusammenhängendes Gebäude wirken:



Elli Kny hat im Post #37 die Nummer 13 gezeigt, mit dem Bagger, der gerade durch die Haustür fährt. Ich habe heute auch Baumaschinengeräusche im Inneren des Hauses gehört und bin dann nochmal in die Fabrikstraße gelaufen, um mal einen Eindruck von der Hinterhofsituation zu bekommen. Dort konnte man Schuttrutschen an der Nummer 17 finden (Foto ganz unten im Post). Das bedeutet wohl, dass der gesamte Komplex auf einmal saniert wird, was höchst erfreulich ist. Ich dachte zunächst nur an eine der drei Hausnummern.





Die Nummer 17 ist jedoch nur noch zur Hälfte erhalten. Ich vermute, die rechte Hälfte wurde abgerissen, nachdem sie im Krieg Schäden davongetragen hat. So genau weiß ich es jedoch nicht. In der Lücke stehen heute zwei Stützwände, wie mit rundbogigen Öffnungen versehen sind. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass diese noch vom Ursprungsbau stammen. Die äußere Fensterachse ist übrigens nur aufgemalt, wie unschwer zu erkennen ist. Mal schauen, wie hier bei der Sanierung verfahren wird und ob und wie man der verschwundenen Teil wieder aufbaut.



Es folgen die Nummer 19 und im Anschluss daran das Heizkraftwerk:





Zwei Fotos möchte ich noch von den Rückseiten der gezeigten Gebäude bringen. Auf dem zweiten kann man die Schuttrutschen an der Nummer 17 erkennen.



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Alt 30.11.13, 16:36   #45
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Kommen wir zur Westseite der Oederaner Straße, bei der schon einige Gebäude in den letzten Jahren saniert worden sind. Hier fange ich im Süden an (bei kleiner werdender Nummernzahl).
Es geht los mit einem Wohnkomplex, der allem Anschein nach Anfang des letzten Jahrhunderts erbaut worden ist. Drei Aufgänge dieses Komplexes befinden sich in der Oederaner Straße (Nr. 28, 26, 24). Das Ensemble erstreckt sich entlang der Saxoniastraße bis hin zur Freiberger Straße. Eine Fassadensanierung täte dem Objekt aber ganz gut. Dann könnte man gleich diesen schrecklichen Kratzputz in Glattputz abändern, der viel besser passe.



Ein Blick in die Saxoniastraße:



Das nördliche Eckhaus ist die Nummer 22 (bei GoogleMaps unkenntlich gemacht):



Es folgen die vorbildlich sanierten Nummern 20, 18, 16 und 14:









Die Nummer 12 ist bei GoogleMaps noch unsaniert.



Ebenso die Nummer 10 (Vorzustand):



Die Nummer 8 wurde erst kürzlich fertiggestellt und sieht hervorragend aus:



Die sich anschließenden Nummern sind wiederum alle unsaniert und stark in Mitleidenschaft gezogen:









Im Eckgebäude zur Freiberger Straße konnte man schon kleine Bäume im ersten Obergeschoss wachsen sehen. Offiziell gehört das Eckhaus auch schon zur Freiberger Straße (Nummer 93).

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