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Alt 04.08.15, 00:38   #91
Elli Kny
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Kleine Kolumne zum Viertel

Unverständlich, warum die wenigen kleinen Ladenzeilen - als nahezu einzige belebende Orte der Schlafstadt - dem nahezu vollständigen und dauerhaften Leerstand preisgegeben wurden, bestehe doch hohes Nahversorgungsdefizit im Gebiet. Kein kleiner Anbieter, was auch immer, machte all die Jahre hier auf. Es ist das alte Lied, die Leute gucken auf den Cent und selbst die ach so unrüstigen Rentner, welche nicht nur in den Medien dauermeckern, stiegen sodann ins eigene Vehikel und kauften fernab. Dabei hätte sich hier ein kleiner z.B. Lebensmittelladen mE durchaus gehalten. Ansonsten wurde dem Eigentümer sicher klar und klarer, dass diese kleinen Handelsflächen dem Markt quasi entnommen sind. Doch die Freiflächen wurden für nichts zur Verfügung gestellt - es könnten ja "Kosten" entstehen: kein Anwohnertreff, kein Seniorenclub, kein Jugendclub, kein gar nichts. Auch das ist mE Mentalitätssache: man braucht das alles nicht, man will es nicht - in der übergroßen Mehrheit. Man will nekropole Totenruhe, man will alt und einsam werden, die Restlebenszeit wird vor der Glotze durchgebracht. Der soziale Stützpunkt des Viertels, das "Lindehaus" an der Mathildenstrasse (u.a. mit Suppenküche), Wohnheim v.a. für schwererziehbare und/oder obdachlose Jugendliche zeigt einen beträchtlichen Zulauf der Mittelalten und Älteren zur Mittagszeit, jedoch will der Eine nichts mit dem Anderen zu tun haben, man hat ja schließlich jeder so seine Problemchen. Immerhin hält sich wohl noch die kleine Kneipe an der mittleren Grunaer Strasse.
Erst kam Lidl an den Pirnaischen Platz, dann Netto ans Ex-Güntzbad an der Pillnitzer, jetzt folgt ein Riesencenter am Fucikplatz, denn man brauche ja dringend eine "ordentliche" Nahversorgung, man sei ja quasi am Verhungern gewesen. In diese Discounter pilgert man problemlos. Die Stadt wird folglich so wie ihre Bewohner sind. Wirklich engagieren tut sich niemand - zumindest nahezu niemand. Liegt z.B. etwas Papier auf der Strasse schreibt man lieber Wutbriefe an Ämter der Stadt, als es einfach aufzuheben. Solche Machart erfordert ein Vielfaches an Zeit und führt ohnehin meist zu nichts. Der (häufig gealterte) (ddr-)deutsche Piefke verharrt bewußtlos im Mief seiner Kleinbürgerlich- und Kleingeistigkeit. Das Stadtleben ist räumlich zwar nah, jedoch mental Lichtjahre entfernt. Doch es gibt Hoffnung: schon bald öffnet das Kauf-Paradies am Platze seine Pforte, dann werden selbst Fußlahme Wunder erleben.
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Alt 04.08.15, 00:56   #92
Elli Kny
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TGL-Bürokomplex (Ex-Robotron) - Abriss beginnt plötzlich
Zinzendorfstrasse / Bürgerwiese

Ich freue mich sehr, wird neuerliche Überlegung zu einem "Technischen Rathaus" nicht wiederholt auf dieses Objekt gelenkt werden können.
Es laufen Innenrückbau und vorbereitende Abrissmaßnahmen. Bevors zerlegt wird, hier nochmal letzte Bilder vom intakten Bau:

^ Blick von der St.P.Strasse, mehrere Minibagger wurden gen Dach emporgehieft.
v Blick und Pano vom HygieneMuseum






^ Blick auf die Südostecke
v Detail



Der große Zwischenraum und Parkplatz zwischen Bürokomplex und Bürgerwiese macht derzeit eher den Eindruck eines großen Campingplatzes. Welche Stadt hat solchen "Luxus" zu bieten - einen Camping neben dem Rathaus? Selbiges existiert am Finanzministerium vis a vis der Brühlsche Terrasse sowie in bester Elbwohnlage am Terrassenufer von Johannstadt.
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Alt 05.08.15, 13:49   #93
mmaatt
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Kann Elli Kny "kleiner Kolumne" nur zustimmen.
Besonders im Bezug zum "Nahversorgungscenter" am Straßburger.
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Alt 29.09.15, 22:44   #94
Christian84DD
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SZ-Artikel: "Stillstand am Hotel am Terrassenufer"

SZ-Artikel

Inhalt:

Die Arbeiten am "Hotel am Terrassenufer" welche nach dem gewonnenen Rechtsstreit 2014 durch den Eigentümer Max Trapp gegen die Stadt angekündigt wurden bleiben bis heute aus.
Trapp sagt gegenüber der SZ er habe bis jetzt nur einige Zimmer renoviert und äußerlich soll es erstmal so bleiben wie es ist.
Es gibt zwar Überlegungen und es gab auch schon ein Gespräch mit der Stadt jedoch noch keine konkreten Pläne.
Der Rest ist Geschichte und ein hätte wäre könnte...
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Alt 30.09.15, 01:03   #95
Elli Kny
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^ sag ich doch, das war alles nur Show. Halb so wild, mir ist es so lieber als eine kitschbunte Verschlimmbesserung.
Die Diskussion um den Abriss ist übrigens auf Strangseite 4 nachzulesen. Im Anschluss gehts dort ums Wohnhochhaus am Pirnaischen Platz, wo letzten Herbst schon die Sanierung hätte starten sollen. Harr harr! Schaut man aufs Büro"hochhaus" diagonal gegenüber (Wilsdruffer Strasse) - auch dort: tote Hose und nix mit Umbau/Sanierung.

Das alles zeigt, wie hoch hier die Entwicklungshemmnisse sind. Für den Bereich Hotel am Terrassenufer sehe ich vor allem das Flächeneigentum von Glaxo-Pharma elbseitig der Pillnitzer Strasse als Problem. Dort besteht ein B-Plan für eine mal beabsichtigte riesige Gewerbeerweiterung. Dabei war das zuvor (bis ca. 2010) noch städtische Fläche, wurde aber durch die CDU durchgeboxt und hängt nun als Damoklesschwert über dem Gebiet. Wer will neben einer Chemiebude bauen, wie können Wohnungen neben solchem genehmigungsfähig sein? Eben.

Ich denke, es sollte zunächst um eine Abklärung der Situation mit Glaxo gehen, denn auch die mussten Rückschläge verkraften, da ihre Serums bei drohenden Epidemien doch nicht gebraucht wurden. Die Pirnaische VS hängt also auch an Dingen wie der Schweinegrippe. Vielleicht kann man Glaxo auf einen anderen Expansionsstandort in oder um Dresden leiten, vielleicht sollte der Stadtrat den B-Plan aufheben lassen. Bewegung könnte möglicherweise mit dem Stadtbahnprojekt Linie 5 nach Joh-Stadt beginnen: dann könnte der Rathenauplatz - wie beabsichtigt - zu einer normalen Kreuzung umgebaut und verkleinert werden. Dann erst wäre der Weg frei, um über weitere Strassen des Umfeldes zu beraten, denn wie erfolgt langfristig die Zufahrt (heute: Steinstrasse) zur Carolabrücke? Kommt vielleicht sowas wie der einstige "Elbberg" wieder, welche Vorkriegsstrassen und Quartiere möchte man wieder entwickeln? Dann müsste die Hochwasserproblematik gelöst werden - tja, wie? Die Stadt hat auch künftig kein Geld für solche umfassenden Erschließungsmaßnahmen. Es ginge nur über Projektentwickler, die aber dann entsprechend Geld verdienen müssen. Das wiederum geht nicht neben einer Chemiebude.
Daher habe ich schon damals geschrieben: hier gibts erst noch viel, sehr viel zu klären. Bis dahin müssen zwangläufig Jahre vergehen. Solange wird das Hotel auch stehen bleiben. Dann will es der heutige Eigentümer vermutlich zum Hochpreis an einen Entwickler abtreten, und der Entwickler reisst das ab, um zB ein oder mehrere Quartiere mit Hochwasserschutz zu bauen. Und so weiter und so fort.

Dass das Hotelhochhaus nicht abzureissen ist, war ja letztlich nur eine richterliche Einzelmeinung und damit zunächst mal Gesetz. Es ist mehr als Schade, solche Eigentümer in der Stadt zu haben, aber auch, dass damalige Verträge unter heutiger Rechtssprechung für nicht mehr "wasserdicht" überinterpretiert werden. Wir sind also längst in einem unsäglich durchjuristizierten Schlammassel drin, was kleinste Fehler - die Menschen ja nunmal immer tun könnten - ausnutzt und hochschaukelt. Ein "hanseatisches Understatement eines Handschlags unter ehrenwerten Kaufleuten" ist heute vermutlich nicht mehr möglich. Selbst Verträge weisen fast immer irgendwelche "Schwachstellen" auf - allerdings nur in den Augen einer sich Aufträge verschaffenden Zunft der Juristen. Ich möchte ehrlich gesagt nicht in solch einer Welt der Verklausulierungen leben. Möglicherweise sind auch Fälle wie der Hauptstadtflughafen nur Folge vertraglich-juristischer Hinterhältigkeiten. Aber vorn stochert die Presse im vorgeschobenen baulichen Sumpf rum. Naja, muss das Hochhaus eben stehenbleiben. Ohne dies sähe die Gegend die nä. 10 Jahre ja noch besch...eidener aus.
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Alt 30.09.15, 03:49   #96
Christian84DD
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^Stimmt besser als die Verschlimmbesserung ist es allemal da damit wenigstens immer noch die Hoffnung auf den Abriss bleibt.

Ich finde die Chemiebude ist aber nicht der einzige Grund für die Entwicklungshemnisse in der Pirnarischen Vorstadt, zumal bei den heutigen Standards da wohl eh keine unmittelbare Gefahr für die Umgebung besteht (falls doch wäre es ein Skandal das man die Hütte überhaupt genehmigt hat).

Eher sehe ich das Problem in der bestehenden Zeilenbebauung und deren Renovierungsgrad (da ein baldiger Abriss eher unwahrscheinlich!).
Es gibt zwar jede Menge Abstandsgrün jedoch kaum Flächen welche sich sinnvoll für eine "zukunftsfähige" Bebauung eignen. So kann sich in den nächsten Jahren kaum was entwickeln da es keine attraktiven Flächen für sinnvolle Investitionen gibt.

Um hier wirklich eine sinnvolle Entwicklung zu gewähtleisten müssen die Blöcke aus den 60er weg um einer neuen Blograndbebauung platz zu machen. Ein Anfang wäre die Fläche des Hotels gewesen, direkt an der Altstadt und zur Elbe hätte man hier eine exponierte Lage und hier hätte sich eine Art "Leuchtturmprojekt" gut gemacht welches weitere Impulse für die Pirnar. Vors. gesetzt hätte.

Aber ich sehe aus stadtverwalterischer Sicht für die Pirnarische Vorstadt keine wirklichen Konzepte!

Ein weiteres Problem werden die Autoschneisen, Grunaer Straße, Pillnitzer Straße, Güntzstraße und St.Petersburger sein welche das Gebiet umschließen/durchschneiden und ihm doch etwas die Attraktivität nehmen.

Dazu kommen noch die von Elli gennanten rechtlichen Problemchen und fertig ist ein baulicher Stillstand.
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Alt 02.10.15, 21:03   #97
Malwin
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Zitat:
Zitat von Elli Kny Beitrag anzeigen
Möglicherweise sind auch Fälle wie der Hauptstadtflughafen nur Folge vertraglich-juristischer Hinterhältigkeiten. Aber vorn stochert die Presse im vorgeschobenen baulichen Sumpf rum.
Nö, Nö. Die öffentliche Hand baute schon immer und baut nach den Regeln des VOB und die sind sehr auftraggeberfreundlich. Vor allem aber kennen sich die Beamten damit im Regelfall bestens aus, während zumindest kleinere Auftragnehmer das Vertragswerk ohne größere Hintergrundkenntnisse als Friss-oder-stirb annehmen müssen.
Es ist auch kein Bausumpf, Schuld ist der Architekt. Der ist für die Planung verantwortlich. Er ist dafür verantwortlich, dass die ausführenden Firmen ausreichend Unterlagen bekommen, um seine Pläne problemlos umzusetzen. Er ist dafür verantwortlich, dass die Baufirmen es gemäß des Planes umsetzen. Bei einer solchen großen Baustelle sollte im Prinzip täglich eine Kontrolle sämtlicher Arbeiten erfolgen, das wird wohl auch passiert sein. Es wird wohl ein reiner Planungsfehler der ausführenden Architekten sein. Falsch geplant und diese falsche Planung dann richtig ausgeführt.

Zur Absteige am Terrassenufer: Lieber früher als später wegreißen, sonst kommt in wirschaftlich schlechten Zeiten doch noch irgendwer darauf, dass Erhalt und Sanierung (Spatz in der Hand) doch besser sind als abreißen und neubauen.
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Alt 04.10.15, 22:01   #98
Elli Kny
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hier noch der VB-Plan 667 zur Glaxo-Erweiterung - in Kraft getreten am: 23.09.2010
Im Themenstadtplan bekommt man unterschiedlich Einsicht in die groben Inhalte der Bebauungsplanung.
Grundsätzlich besteht auch ein größerer B-Plan 85 im hier diskutierten Gebiet - vom Mai 2006 - ein Auszug daraus - welchen ich eigentlich ganz gut eingerichtet halte.
Die Werkserweiterung wird hier mal visualisiert (Auszug aus VB 667). Inwiefern es nichtstörende Auflagen gibt, wäre möglicherweise aus dem auch einsehbaren textlichen Festsetzungen zu erfahren.
Meiner Meinung nach sollte man prüfen, ob man den VB-Plan 85 nun wieder aufheben möchte oder nicht. Das kann zB eine abwägende Entscheidung der Stadtpolitik sein.

Der große B-Plan 85 der Stadt lässt eine mE interessante bauliche Entwicklung zu - bis in die Bestandswohnquartiere der Pirnaischen Vorstadt, um keine etwaigen Ersatzneubauten per se auszuschließen. Ausserdem wird klar, dass mit dem B-Plan 85 die Entscheidung gefallen ist, wo und wie die künftigen Erschließungen (Strassen) entstehen werden. Das Hotelhochhaus steht vornehmlich auf einer Vorhaltefläche für ein großes öffentliches Gebäude, was selbst langfristig kaum absehbar ist. Ich vermute, dass unsere Stadt sich künftig kein weiteres kulturelles Flakschiff wird aufbürden können und wollen.
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Alt 04.10.15, 22:16   #99
Elli Kny
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ach, und da war ja heute noch was:
SäZ





am anderen Ende der Wilsdruffer Strasse grüßt mal wieder (bzw. immer noch) die "DDR" (am Fernmeldebau am Postplatz)
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Alt 12.10.15, 22:05   #100
Elli Kny
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Umbau im Georg-Arnhold-Bad beginnt

SäZ berichtet.

2017 soll der Großumbau erst abgeschlossen sein, 7,7 Mill. Euro, eine Saunalandschaft wird angebaut.
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Alt 17.10.15, 20:18   #101
Tobschi
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Tobschi sitzt schon auf dem ersten Ast
ehemalige Teppichfreund-Filiale an der Grunaer Straße

kein Abriss in Sicht - SZ berichtet

Die TLG Immobilien wollte das Haus abreißen und plante auf dem Gelände einen Neubau mit 47 Wohnungen auf fünf Etagen. Inzwischen hat sie das Grundstück weiterverkauft. Der neue Eigentümer plante ebenso einen Neubau und hatte auch schon eine Baugenehmigung, hat die Pläne nun aber wieder geändert (ohne Gewerbefläche im EG). Nun liege ein neuer Bauantrag vor, der laut Rathaus aber unvollständig ist. Datum des Abrisses und Neubaus sind demnach unklar.

Standort
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Fotos, wenn nicht anders angegeben, von mir.
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Alt 25.10.15, 14:23   #102
arnold
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Um mal die Diskussion wieder etwas zu entfachen - hier eine grobe Planung meinerseits zum Robotron-Areal. Die aktuellen Planungen der Stadt gefallen mir nicht. Hier vergibt man die Chance auf einen dichten Städtebau, wie ich finde.

http://abload.de/img/bildschirmfoto2015-10uhj7r.png

Beige = Bestand
Ocker = Baufelder
Grün = Neuordnung der Grünflächen


Meine Intention: Der Ring soll wieder enger gefasst werden und das neue Viertel besser an die Innenstadt angebunden werden; die vorhandene Wagestruktur der umliegenden Quertiere soll möglichst aufgenommen werden und ins neue Quartier führen; eine Umbauung des Hygiene-Museums in Richtung Lingnerallee um die Allee in diesem Bereich besser zu fassen; Möglichkeit einer Erweiterung der Erich Kästner Schule; kleiner Neubau südlich des Hygiene Museums wodurch gemeinsam mit E. K. Schule und Zinzendorfstraße ein kleiner Platz entsteht

Freu mich über Anmerkungen
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Alt 28.10.15, 16:50   #103
Christian84DD
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"Dresden bekommt neuen Bildungscampus für 20 Millionen Euro"

DNN-Artikel

"Für 20 Millionen Euro entsteht ein gemeinsamer Schulcampus für drei Bildungseinrichtungen in Dresden. Die Stadt erteilte die Baugenehmigung für den Neubau am Straßburger Platz, teilten die Träger am Mittwoch mit."

Inhalt:
- für 20 Mio € entsteht ein Schulcampus für drei Bildungseinrichtungen
- ab ende Sommer 2017 sollen dort 1500 Azubis und Studenten der Fachhochschule Dresden, der Akademie für Wirtschaft und Verwaltung sowie der Akademie für Berufliche Bildung ihren platz bekommen
- es soll Seminarräume, Hörsäle und eine Mensa bekommen

Bild gibt es im Artikel

zuletzt eine info in Post76


Edit: Im DEAL Magazin findet sich ebenfalls ein Artikel zum Vorhaben.


An so einer zentralen Stelle hätte man sich mehr Mühe bei der Architektur geben können. Die Visu zeigt mir einen einfachst-funktional-gestalteten-0815-Schulbau.

Geändert von Christian84DD (28.10.15 um 19:31 Uhr)
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Alt 28.10.15, 18:34   #104
Chris1988
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Chris1988 ist im DAF berühmtChris1988 ist im DAF berühmt
Zum Straßburger Platz kann ich gleich noch aktuelle Bilder des Einkaufszentrums liefern:

Vom Zentrum kommend auf der Grunaer Straße


Detailaufnahmen von der Güntzstraße aus



Ansicht von der Gläsernen Manufaktur aus



Die Konservendose an der Güntzstraße ist schon extrem brutal. Blenden tut die auch noch.
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Alt 04.11.15, 22:16   #105
Elli Kny
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BildungsCampus am Strassburger Platz
zuletzt obig in Post 103

nun Einigung erfolgt: Infos bei MiD

Obwohls ne Kiste bleibt, wurde die Ecksituation doch besser gelöst als zuvor (siehe Artikel) und der Bau um eine Etage erhöht. Der Bauherr murrte: es hätte ihn dadurch 50000 Euro gekostet - aber finde, es zeigt, dass sinnvolle Umplanungen (wenn man schon solche Grütze anbietet) in sehr günstigem Rahmen machbar sind (gesamtes Invest 20 Mille). Na also.
Der jetzige Baukörper scheint an der Eibe einen Platz zum 50er-Eckbau zu lassen - geht aber am Ring dann bis zur Seidnitzer Strasse - ok. Doof scheint ein Parkplatz (vermutlich Seidnitzer-Blochmannstr.) zu sein.
Die Stadträte scheinen auch noch "Diskussionsbedarf" (u.a. den Grundriß des Baugeländes) angemeldet zu haben - na mal sehen.
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