Zurück   Deutsches Architektur-Forum > Architektur, Städtebau und Bauwesen: Überregionale und internationale Themen > Deutschland, Österreich und Schweiz


Antwort
 
Themen-Optionen Ansicht
Alt 22.09.14, 03:08   #61
hulibobo
Junior-Mitglied

 
Registriert seit: 20.06.2014
Ort: Eisenach
Beiträge: 74
hulibobo ist bald nicht mehr zu helfen
http://www.mittelbayerische.de/regio...aumonster.html

Das ist absolut nicht zu toppen.Ein Gebäude mit 12 Geschossen ein gigantisches Baumonster.Ne Menge Bürger kommen zu einer Infoveranstaltung.
Wohl Klein Manhattan in Regensburg.
hulibobo ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.10.14, 15:45   #62
tomcat
Mitglied

 
Registriert seit: 17.09.2009
Ort: Ludwigshafen
Alter: 50
Beiträge: 148
tomcat könnte bald berühmt werden
Es gibt übrigens auch kleinere Städte in der BRD die Hochhäuser haben, warum wird hier immer nur von München, Hamburg, Koln, Berlin etc gesprochen.
Ludwigshafen mit seinen 180 000 Einwohner hat z.b. 8 Hochhäuser von 22 - 12 Stockwerken mitten in der City, bzw in Cityrandlage und Momentan sind 2 Neue mit 15 bzw 20 Stockwerken geplant und Baurechtlich genehmigt. Für 2 weiter Standorten in der City sucht die Stadt eine Investor der gerne in die Höhe bauen mag.

Auf der anderen Seite in Mannheim 320 000 Einwohner sind es sogar über 10 Gebäude mit 12 und mehr Stockwerken die geplant sind. Hier tut sich einiges auch wenn sicher kein 150m oder höher zu erwarten ist. Also von einer Hochhausangst kann mann hier in der Gegend wohl weniger sprechen wenn man einmal die "Ich bin gegen alles Partei" mit der Farbe Grün und ihr Klientel außer acht lässt.
tomcat ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.10.14, 16:36   #63
Bau-Lcfr
Diamant-Mitglied

 
Registriert seit: 20.11.2010
Ort: Rheinland
Beiträge: 9.556
Bau-Lcfr hat eine wundervolle ZukunftBau-Lcfr hat eine wundervolle ZukunftBau-Lcfr hat eine wundervolle ZukunftBau-Lcfr hat eine wundervolle ZukunftBau-Lcfr hat eine wundervolle ZukunftBau-Lcfr hat eine wundervolle ZukunftBau-Lcfr hat eine wundervolle ZukunftBau-Lcfr hat eine wundervolle ZukunftBau-Lcfr hat eine wundervolle ZukunftBau-Lcfr hat eine wundervolle ZukunftBau-Lcfr hat eine wundervolle Zukunft
^ Weiter darüber wurde eine gewisse Zurückhaltung beim Hochhausbau mit Bescheidenheit erklärt - ähnliche Erklärung lieferte bezogen auf Schweiz ein Architekturkritiker im heute veröffentlichten Interview. In der Schweiz scheint jedoch die Zurückhaltung seit fünf Jahren vorbei zu sein, ähnlich könnte man auch in Deutschland verfahren. Man muss nicht gleich mit Marmor protzen, bloß die immer mehr gefragte innenstädtische Lage einem vorstädtischen Campus mit Flachbauten vorziehen.
__________________
Alle Fotos von mir. Fotos der Städte Europas, Düsseldorf 2017
Bau-Lcfr ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.11.14, 13:48   #64
hulibobo
Junior-Mitglied

 
Registriert seit: 20.06.2014
Ort: Eisenach
Beiträge: 74
hulibobo ist bald nicht mehr zu helfen
Man muss auch bedenken wieviel HH in Deutschland schon abgerissen wurden sind und werden zb:
Iduna HH Hamburg-89 m
Friedrich Engelhorn Ludwigshafen-102 m
AfE Turm Frankfurt-116 m
Deutsche Welle Köln-138 m
Hermes HH Hamburg-86 m
Bayer HH Leverkusen-122 m

Und in keinem von diesen Fällen,ist ein Neubau in Form eines Hochhauses gebaut wurden.Nur Flachbauten an der Stelle,also sowas ist mir sonst auch nicht bekannt.
Selbst der AfE Turm wurde schon vor knapp einem Jahr abgerissen und es gibt noch keie konkreten Planungen für ein Neubau.
hulibobo ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.11.14, 14:09   #65
Eisber
 
Beiträge: n/a
Es hatte nie was mit Ängsten oder Zurückhaltung zu tun, dass im deutschsprachigen Raum insgesamt Hochhäuser bisher, außerhalb von Frankfurt/Main, eine Randerscheinung, höchstens Solitäre und "Wahrzeichen", waren, aber nie genauso selbstständliche Stadtgestaltung wie das nächste Gewerbegebiet, über deren Ästhetik man ja sehr trefflich streiten könnte.

In meinen Augen entsprang das einfach aus der starken Nivellierung der Gesellschaft im deutschsprachigen Raum. Die Einkommen scherten weitaus weniger nach unten aber auch nach oben aus, als in den meisten Industrieländern. Lebensentwürfe waren auch recht homogen. Jemand sagte mal, dass Skandinavien und der deutschsprachige Raum in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts sowas wie das Utopia des Kleinbürgers waren, selbst die DDR stach innerhalb ihrer materiellen Fähigkeiten innerhalb des Ostblocks als Kleinbürger- und Mittelschichtsparadies heraus.

Dementsprechend haben sich die Städte entwickelt. Gebaut und erweitert wurde auf der grünen Wiese, das Häuschen im Grünen usw., wer konnte zog aus den Städten weg (dass die Mittelschicht gerne bauspart und sich ein Häuschen im Grünen wünscht ist ja mehr als nur ein Klischee). Aus der Stadt ziehen=Aufwertung, das war die einfache Gleichung. Im selben Takt wuchsen ja auch die Speckgürtel und Agglomerationsgemeinden, besonders wenn diese günstige Verkehrsanbindung zu den zentralen Arbeitsorten hatten ("Schlafdörfer" entstanden als neues Phänomen). Den Städten blieben verstärkt Sozialfälle und insgesamt eher einkommensschwache Haushalte. Nicht nur führten diese dazu, dass die Wohnhochhäuser die gebaut wurden v.a. für sozial schwache Haushalte projektiert wurden (und sich entsprechende Probleme, verstärkt durch nicht durchdachte Konzepte, einstellten) und für pompöse Apartment Highrises, wie sie in den USA üblich waren und sind, einfach kein Markt vorhanden war. Wer sich solch ein teures Apartment leisten kann, der wohnte erst gar nicht in der Stadt, sondern hat seine Villa im Grünen, sei es im grünen Villenviertel oder aber zumindest lieber die sanierte Altbauwohnung mit Stuck und ruhiger Anliegerstraße mit einer Baumallee vor der Tür. Das war ganz typisch für den deutschsprachigen Raum.

Aktuell findet ein starker Trend zurück in die Städte statt, siehe Gentrifizierung und all das als in Folge. Und auch die Einkommensspreizung wird stärker, "amerikanischer" wenn man so will. Damit auch mehr einkommensstarke Haushalte, die sich wohnen was kosten lassen können und wollen. Da gibts dann in Kombination die nötige Nachfrage und auch das nötige Kapital, um in die Höhe zu bauen, was ja auch grundsätzlich einfach teurer ist. Ähnlich auch im Bürobereich, in den 70ern, 80ern und auch 90ern hat ja jeder Konzern seinen Sitz irgendwo in der Peripherie gebaut, nicht nur aus steuerlichen Gründen. Jetzt wollen sie alle zurück in die Zentren, wenn möglich. Auch das wird Investitionen in die Höhe bringen.


Also nicht "psychologisieren", sondern nüchtern die Rahmenbedingungen anschauen.
  Mit Zitat antworten
Alt 14.12.14, 18:17   #66
Bau-Lcfr
Diamant-Mitglied

 
Registriert seit: 20.11.2010
Ort: Rheinland
Beiträge: 9.556
Bau-Lcfr hat eine wundervolle ZukunftBau-Lcfr hat eine wundervolle ZukunftBau-Lcfr hat eine wundervolle ZukunftBau-Lcfr hat eine wundervolle ZukunftBau-Lcfr hat eine wundervolle ZukunftBau-Lcfr hat eine wundervolle ZukunftBau-Lcfr hat eine wundervolle ZukunftBau-Lcfr hat eine wundervolle ZukunftBau-Lcfr hat eine wundervolle ZukunftBau-Lcfr hat eine wundervolle ZukunftBau-Lcfr hat eine wundervolle Zukunft
Entrepreneurship

^ Ich glaube, es kann nicht nur um Ängste und Anlieger-Wutbürgertum gehen - eher geht es in Deutschland um Selbsteinschränkung - mangelnde Bereitschaft, Grenzen zu überschreiten.

Ich erinnere mich noch an die Zeit, in der ich als Teenager alle Wolkenkratzer des Planeten über 300 Meter Höhe auswendig kannte - es war auch nur ein halbes Dutzend, alle in NY und Chicago. Das höchste Hochhaus Düsseldorfs damals mass 123 Meter, um 30% des weltweit höchsten Sears Tower, dem es übrigens gestalterisch ähnlich ist. Inzwischen habe ich komplett den Überblick verloren, was alles weltweit über 500 Meter errichtet wird - in unzähligen Ländern. Das höchste Hochhaus in Düsseldorf hat 125 Meter, seit 14 Jahren. Ein Versuch, diese Marke wenigstens um ein paar Meter zu übertreffen, ist nicht in Sicht. Ich erwarte keine Bauwerke um 300-400 Meter, wenigstens der Ortsrekord könnte nach einer-zwei Dekaden übernommen werden. Erstaunlicherweise sieht es anders in den kleineren Schweizer Städten Zürich und Basel aus, dort werden bisherige Rekordhalter derzeit entthront.

Ich weiß, die Baukosten müssen finanziert werden - das Fehlen des Entrepreneurships zeigt sich nicht nur an mangelnder Bereitschaft, das höchste Haus des Ortes zu bauen - auch am Mangel der Bereitschaft, für die Büros in welchem höhere Miete zu bezahlen. In China, Indien, Arabien, Seoul usw. gibt es schliesslich auch einen (Immobilien-)Markt.
__________________
Alle Fotos von mir. Fotos der Städte Europas, Düsseldorf 2017
Bau-Lcfr ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.12.14, 20:43   #67
Chandler
Silbernes Mitglied

 
Registriert seit: 27.07.2008
Ort: Berlin
Beiträge: 881
Chandler kann im DAF auf vieles stolz seinChandler kann im DAF auf vieles stolz seinChandler kann im DAF auf vieles stolz seinChandler kann im DAF auf vieles stolz seinChandler kann im DAF auf vieles stolz seinChandler kann im DAF auf vieles stolz seinChandler kann im DAF auf vieles stolz seinChandler kann im DAF auf vieles stolz seinChandler kann im DAF auf vieles stolz seinChandler kann im DAF auf vieles stolz seinChandler kann im DAF auf vieles stolz sein
^

In Deutschland ist Frankfurt die Stadt der Hochhäuser und angeblich auch die Großstadt mit dem höchsten Büroleerstand.

Die asiatischen Hochhausstädte zeichnen sich noch durch andere Extreme aus. In Dubai soll der Leerstand bei 45% liegen. Die Einheimischen sind wohl mehrheitlich Millionäre während die Masse der Einwohner bettelarme Ausländer sind. Nur 25% der Einwohner sind weiblich. Die Gesetze und Strafen sind viel extremer als in Europa. Die Steuergesetze auch. Ausländischen Unternehmen werden 50 oder gar 100 Jahre Steuerfreiheit zugesichert. Das ist nicht in allen Hochhausstädten so krass aber vor allem die Arm-Reich Gegensätze und die Justiz sind meist deutlich extremer als in Europa. Dadurch sind auch die Baukosten vergleichsweise günstiger.

Hier sind Hochhäuser vor allem für renditestarke Finanzkonzerne interessant. Wobei das in London wohl auch durch Steuerprivilegien erkauft wird. Und in Deutschland haben die großen Banken und Versicherungen ja auch alle schon ihr Hochhaus.
Chandler ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.12.14, 21:13   #68
Schwabenpfeil
Noch nicht bestätigt!
 
Registriert seit: 23.08.2010
Ort: DB
Beiträge: 998
Schwabenpfeil ist einfach richtig nettSchwabenpfeil ist einfach richtig nettSchwabenpfeil ist einfach richtig nettSchwabenpfeil ist einfach richtig nettSchwabenpfeil ist einfach richtig nett
Zitat:
Zitat von Bau-Lcfr Beitrag anzeigen
Ich weiß, die Baukosten müssen finanziert werden - das Fehlen des Entrepreneurships zeigt sich nicht nur an mangelnder Bereitschaft, das höchste Haus des Ortes zu bauen - auch am Mangel der Bereitschaft, für die Büros in welchem höhere Miete zu bezahlen.
Du wirst halt niemanden finden, der nur deswegen mehr für seine Büros zu zahlen bereit ist, damit irgendein paar Hochhausfans befriedigt werden.

Zitat:
In China, Indien, Arabien, Seoul usw. gibt es schliesslich auch einen (Immobilien-)Markt.
Das sind andere Gesellschaften und ich halte deren Gesellschaftsstruktur auch nicht für erstrebenswert aus deutscher Perspektive. Ich will jedenfalls keine derart extremen Hierarchien in Deutschland haben.
Schwabenpfeil ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.12.14, 09:14   #69
Bau-Lcfr
Diamant-Mitglied

 
Registriert seit: 20.11.2010
Ort: Rheinland
Beiträge: 9.556
Bau-Lcfr hat eine wundervolle ZukunftBau-Lcfr hat eine wundervolle ZukunftBau-Lcfr hat eine wundervolle ZukunftBau-Lcfr hat eine wundervolle ZukunftBau-Lcfr hat eine wundervolle ZukunftBau-Lcfr hat eine wundervolle ZukunftBau-Lcfr hat eine wundervolle ZukunftBau-Lcfr hat eine wundervolle ZukunftBau-Lcfr hat eine wundervolle ZukunftBau-Lcfr hat eine wundervolle ZukunftBau-Lcfr hat eine wundervolle Zukunft
^ Nicht für irgendein paar Hochhausfans, sondern für die eigene Repräsentation. Immerhin wird in Köln die dortige Spitzenmiete in den oberen Etagen des KölnTurms erreicht, in Düsseldorf nicht mehr im Medienhafen, sondern im neulich umgebauten Dreischeiben-Hochhaus (zwar das vierthöchste Hochhaus der Stadt, aber das höchste, wo man was mieten kann). [eine der Quellen]

In NYC gab es seit dem Anfang der 1970er Jahre jahrzehntelang Stillstand, 2001 wurde wieder das Empire State Building das höchste Gebäude der Stadt - ca. 70 Jahre nach der Erbauung. Vor wenigen Jahren übernahm der Freedom Tower mit über 500 Metern diesen Rang und seitdem geht es in NYC wie in Asien zu: Nordstrom Tower mit 541 Metern, 432 Park Avenue mit 426 Metern, 3WTC (175 Greenwich Street) mit 357 Metern, 30 Hudson Yards mit 391 Metern... Ich wusste nicht, dass die Amerikaner extreme Hierarchien‎‎ und eine völlig andere Gesellschaft als in Europa haben.
__________________
Alle Fotos von mir. Fotos der Städte Europas, Düsseldorf 2017

Geändert von Bau-Lcfr (16.12.14 um 10:35 Uhr)
Bau-Lcfr ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.12.14, 16:38   #70
hulibobo
Junior-Mitglied

 
Registriert seit: 20.06.2014
Ort: Eisenach
Beiträge: 74
hulibobo ist bald nicht mehr zu helfen
Das stimmt,in New York wird so viel und so hoch gebaut wie noch nie,aber auch in anderen Städten,San Fransisco,Miami boomt sowieso mit einer Menge hohen Wolkenratzern im Bau oder in direkter Planung,in Seatlle sind glaub ich auch ca 10 im Bau oder kurz davor,in Los Angeles soll auch das höchste aller Zeiten gebaut werden,auch in Philadelphia.

Hochhäuser erleben gerade auch in den USA einen neuen Boom,es kündigen sich dauernd neue Projekte an.Wenn man in den meisten Städten dort guckt,sind die höchsten Gebäude oft aus den 70ern noch,es gab also tatsächlich eine große Pause.

Aber man muss nicht so weit gucken,siehe London oder Moskau,St.Petersburg,aber auch kleinere Städte wie Kiew oder Wien.In den meisten europäischen Städten sind die höchsten Gebäude(also da wo es hohe gibt) von 2010 bis 2014,oft auch bis Platz 5.

Ich bin mir sicher,dass in Europa in absehbarer Zeit viele "echte" Skylines entstehen werden,mal abgesehen von den bekannten wie Paris oder Moskau.Man sieht ja auch hier im Forum wie viel auch in der Schweiz gebaut wird zb. in Basel 178 m hoch,dies wäre immerhin das siebthöchste Gebäude Deustchlands und das höchste außerhalb von Frankfurt,obwohl die Schweiz gerade mal 1/10 von deutschland ist.
Man benötigt hier sicherlich keine über 400-500 m aber so zwischen 100 und 200 m ist es ganz ok,auch für den"alten" Kontinent.

Außerdem denken viele,ja HH gibt es nur in den USA oder Asien,viele wissen zb garnicht,dass Warschau,Rotterdam oder auch Wien relativ viele hat.
Deswegen hört man auch oft,60 m?wir sind doch nicht in Manhattan und änliches.
hulibobo ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.12.14, 11:53   #71
jaggyjerg
Silbernes Mitglied

 
Registriert seit: 28.10.2010
Ort: Mond
Beiträge: 772
jaggyjerg hat eine wundervolle Zukunftjaggyjerg hat eine wundervolle Zukunftjaggyjerg hat eine wundervolle Zukunftjaggyjerg hat eine wundervolle Zukunftjaggyjerg hat eine wundervolle Zukunftjaggyjerg hat eine wundervolle Zukunftjaggyjerg hat eine wundervolle Zukunftjaggyjerg hat eine wundervolle Zukunftjaggyjerg hat eine wundervolle Zukunftjaggyjerg hat eine wundervolle Zukunftjaggyjerg hat eine wundervolle Zukunft
Hochhaus-Angst?

Also ich komme nochmal zurück zum eigentlichen Diskussion: Hat der deutsche Hochhaus-Angst?
Nein! Nicht Angst im Sinne von ANGST. Nennen wir es lieber Hochhaus-Pessimismus.

Der gemeine Deutsche findet Hochhäuser einfach Scheixxe, warum, weils was neues ist und also generell Mist. Man ist einfach mal dagegen. Außer in Frankfurt, da gibts schon viele. Da ist man halt gegen Fluglärm oder Crime im Ostend oder gegen Investoren ( seite 1960er! ).

Wogegen sich der Deutsche formiert : Google Street View, Windräder, Waldsterben, Stuttgart 21, Flughafenerweiterung, Fukushima, Elektrosmog, Straßen-Neubau, Fracking, Geothermie, Stromtrassen, Islamisierung des Abendlandes, Europa, Massentierhaltung, Konsumtempel, Umts-Masten, Facebook, Whatsapp und tausend Dinge mehr: ... und halt Hochhäuser.

Weshalb haben denn DIE GRÜNEN solch einen Zulauf die letzten 30 Jahre? Dagegen rockt. Nur in Deutschland gibt es soviele Bürgerinitiativen und Wutbürger überhaupt. Diese Worte gibt es wohl auch nur im Deutschen Sprachraum.

Also mein Fazit: Die Antihaltung zu Hochhäusern hat nichts mit deGebäude an sich zu tun, es ist ein Teil unserer Kultur -dagegen- zu sein.

Grund dafür ist wohl zum einen ein zu hohes kritisches Denken, zum anderen ein rebellisch Trotziges Verhalten (sofern diese Theorie stimmen mag). Und dieses Denken / Verhalten rührt vermutlich aus der Kriegs und Nachkriegszeit und dem "hartem" Umgang mit den Kindern und der Weitergabe dieser Härte (autoritäre Erziehung 50er/60er) an nachfolgenden Generation.

Also denkt daran, bevor ihr das nächste mal irgendetwas scheixxe findet
__________________
Stuttgart. Zwischen Stute und Garten.
jaggyjerg ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.12.14, 21:06   #72
Lingster
Senior-Mitglied

 
Benutzerbild von Lingster
 
Registriert seit: 03.04.2013
Ort: NDS/NRW
Alter: 30
Beiträge: 325
Lingster braucht man einfachLingster braucht man einfachLingster braucht man einfachLingster braucht man einfachLingster braucht man einfachLingster braucht man einfach
^
Ja, Hochhauspessimismus ist wohl das bessere Wort.
Zitat:
Zitat von jaggyjerg Beitrag anzeigen
Nur in Deutschland gibt es soviele Bürgerinitiativen und Wutbürger überhaupt.
In Frankreich legen solche Wutbürger gerne mal durch Generalstreiks das komplette Land lahm. Da können wir uns mit unseren Antis noch glücklich schätzen.
Außerdem gibt es auch nirgendwo so viele Initiativen und Vereine die sich FÜR etwas engagieren wie in Deutschland.

Die Grünen wurden wohl so erfolgreich weil sie nicht Teil des Einheitsbreis CDU/SPD/FDP waren, so wie jetzt Linke und AFD. Ähnliches gibts aber in fast jedem Land. Da ist Deutschland eher Spätzünder.

Das hohe kritische Denken ist wohl in der Tat eine Folge der Nazizeit. Von Obrigkeiten lassen sich die wenigsten Deutschen noch alles gefallen, was mir aber im Vergleich zur vorherigen extremen Gehorsamkeit eher als Wohltat erscheint.

Es gibt ja durchaus reelle Argumente gegen Wolkenkratzer, leider überwiegen diese bei einer zu hohen Zahl der Deutschen, was ich eher dem Pessimismus zuschreibe als der Dagegenkultur.
Lingster ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.06.15, 10:18   #73
tomcat
Mitglied

 
Registriert seit: 17.09.2009
Ort: Ludwigshafen
Alter: 50
Beiträge: 148
tomcat könnte bald berühmt werden
Zitat:
Zitat von hulibobo Beitrag anzeigen
Man muss auch bedenken wieviel HH in Deutschland schon abgerissen wurden sind ... (Mod: Zitat gekürzt. Für den gesamten Text das blaue Quadrat anklicken.)
Das ist so nicht ganz richtig, In Ludwigshafen wird genau an der stelle des Friedrich Engelhorn Hochhauses ein neuer Turm gebaut, der ist zwar 14 m kürzer aber mit 88m immer noch ein richtiges Hochhaus - Siehe Link im DAF http://www.deutsches-architektur-for...ad.php?t=10668
tomcat ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.07.15, 08:30   #74
saarkicker2000
Debütant

 
Registriert seit: 10.07.2015
Ort: Leipzig
Alter: 25
Beiträge: 3
saarkicker2000 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Hochhausangst schein mir so ein Zeitgeistphänomen zu sein wie das Waldsterben







sony xperia c4 handytasche
__________________
Das Wichtigste im Leben ist, von den Lebenserfahrungen zu lernen und am Ende ein besserer Mensch zu werden. hülle für iphone 6 und iphone 6 plus

Geändert von saarkicker2000 (11.07.15 um 10:58 Uhr)
saarkicker2000 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.07.15, 22:09   #75
Rohne
Goldenes Mitglied

 
Registriert seit: 17.07.2005
Ort: Frankfurt
Beiträge: 1.724
Rohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz sein
Vielleicht sieht man auch einfach keinen Bedarf, über Jahrhunderte gewachsene Stadtbilder mit irgendwelchen Hochhäusern zu beeinträchtigen. Attraktive Fernwirkung entfalten Hochhäuser nur im Cluster, die sinnvolle stadträumliche Integration in der Fußgängerperspektive stellt sich aber schon bei nur einem als ein mittelschweres Problem heraus.
Ich find die Skyline bei uns in Frankfurt zwar geil und bin an den richtigen Stellen auch absolut für die Errichtung etlicher weiterer Hochhäuser, muss aber zugeben, dass Stadtteile oder ganze Städte komplett bestehend aus Blockrandbebauung in menschlichen Dimensionen (große Teile von Paris, Leipzig oder Görlitz, auch Teile von Wiesbaden wären gute Beispiele) städtebaulich deutlich angenehmer sind, als große Teile der Frankfurter Hochhausviertel.
Rohne ist offline   Mit Zitat antworten
Antwort

Themen-Optionen
Ansicht

Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an.
[IMG] Code ist an.
HTML-Code ist aus.



Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 02:13 Uhr.


Powered by vBulletin (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2017, Jelsoft Enterprises Ltd.
©2003-2017 Deutsches Architektur-Forum