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Alt 16.10.15, 17:23   #31
kato2k8
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Zitat:
Zitat von Bau-Lcfr Beitrag anzeigen
also wohl nicht nur Massenunterkünfte, da selbst Studenten nicht in großen Hallen wohnen?
Nur der Form halber: Auch Studenten wohnen in großen Hallen. In Heidelberg vermietet jedes Jahr zu Semesterbeginn die Stadt Feldbetten in der Stadthalle an Studenten. Waren ne ganze Weile 4 Euro pro Nase und Nacht für 4 Quadratmeter, inzwischen ist es m.W. teurer.
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Alt 17.10.15, 09:54   #32
Bau-Lcfr
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Mixed-Use-Konzepte

Wenn hier auf der letzten Seite eine mexikanische Favela als Vorbild gezeigt wurde, einige Beispiele der Dichte und Nutzungsvielfalt aus Deutschland - aus dem Deal Magazin, vom 16.10. Das Hamburger Projekt HC 34 soll auf 6500 Qm Grund 214 Mietwohnungen (einige geförderte), 212 Hotelzimmer, Kinos, Handel und Gastronomie beherbergen - 33.000 Qm BGF über der Erdoberfläche, 13.000 Qm BGF unterirdisch. Laut Visualisierung 7 Vollgeschosse und ein Staffelgeschoss.
In Ulm ist ein Gebäudekomplex von 45.000 Qm Fläche (Wohnungen und Einzelhandel) auf 10.000 Qm Grund geplant - in beiden Fällen mit einer GFZ um 4-5, die für innenstadtnahe Nachverdichtungen in Großstädten angemessen sein dürfte - bei gestalterischer Vielfalt. So könnte man doch noch viel Nutzfläche schaffen ohne zu sehr ins Land zu gehen.
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Alt 21.10.15, 17:38   #33
Lingster
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Lingster braucht man einfachLingster braucht man einfachLingster braucht man einfachLingster braucht man einfachLingster braucht man einfachLingster braucht man einfach
Hier ein Beispiel, wie auf keinen Fall gebaut werden sollte:
welt.de

Eigene Ministädte für Flüchtlinge nach der Notunterkunft.
Mit eigener Moschee, Supermärkten, Unterhaltung etc.
Kosten würde der Spaß, in diesem Beispiel, eine halbe Milliarde Euro für 30000 Flüchtlinge.

Schlechtere Ideen habe ich bisher noch nicht vernommen.
Wie soll so eine Integration auch nur ansatzweise gelingen?
Soweit ich weiß ist aber zum Glück noch kein Politiker auf diesen Zug ins Unglück aufgesprungen.
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Alt 21.10.15, 19:06   #34
kato2k8
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Zitat:
Wie soll so eine Integration auch nur ansatzweise gelingen?
Bei einer Durchmischung mit Sozialwohnungen anderer Prägung, Studentenapartments und etwas Upper Class sieht das theoretisch wieder anders aus... Allerdings sag ich da praktisch nur Neue Heimat.

Zitat:
Soweit ich weiß ist aber zum Glück noch kein Politiker auf diesen Zug ins Unglück aufgesprungen.
In Mannheim sind derzeit durch das Land 9.000 Flüchtlinge "geschlossen" in einem Viertel ohne andere Anwohner in ordentlichen Wohnbauten untergebracht, Ausbau auf 10.500 ist im Gange - mehr kriegt man wohl vor dem Winter nicht mehr hin. Und das sind richtige Bestandsbauten die man seitens der Stadt eigentlich anderweitig verwerten wollte, nicht Notunterkünfte - soll die nächsten 3 oder mehr Jahre so genutzt werden. Weitere etwa 5.000 übrigens dazu an anderer Stelle der Stadt mit der größten Moschee Süddeutschlands, die nach Berlin und Hamburg die meisten Flüchtlinge Deutschlands beheimatet (... von denen kein einziger in der Stadt ordnungsgemäß gemeldet ist, sonst müßte BaWü ja gute 10 Millionen im Jahr abdrücken).

Der Kommentar der Stadt dazu in diesem SPON-Artikel ist dabei: "[...] ist die Situation aufgrund der starken Verdichtung durchaus angespannt."
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Alt 22.10.15, 01:39   #35
Lingster
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Zitat:
In Mannheim sind derzeit durch das Land 9.000 Flüchtlinge "geschlossen" in einem Viertel ohne andere Anwohner in ordentlichen Wohnbauten untergebracht
Dass man aus der Not heraus vorhandenes erstmal nutzt kann ich ja noch halbwegs nachvollziehen. Aber gigantische 30000ner-Ghettos auf der Grünen Wiese neu zu planen, ist ein ganz anderes Kaliber.
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Alt 22.10.15, 02:16   #36
Bau-Lcfr
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Zitat:
Zitat von Lingster Beitrag anzeigen
Hier ein Beispiel, wie auf keinen Fall gebaut werden sollte: welt.de
In diesem Fall ist die Reissbrett-Stadt genauso unangebracht wie in jedem anderen. Solche Grüne-Wiese-Siedlungen verursachen Kosten, die man bei Nachverdichtungen vermeiden könnte, auch solche, auf die man auf Anhieb kaum denkt - wie etwa Feuerwachen, die es im gewissen Erreichbarkeit-Radius geben muss. In München sind ein paar solche für Neubaugebiete im Gespräch, schon ist von 500 Mio. EUR Kosten die Rede. Bald wird nach einer Stadtbahn-Verlängerung zur solchen Satellitenstadt gerufen - und schon wieder eine halbe Milliarde (dazu noch Millionen an zusätzlichen Betriebskosten auf immer und ewig).

Wie groß die Möglichkeiten der Nachverdichtung sind, kann man immer wieder in London sehen - und die Integration klappt in dieser multikulturellen Stadt auch.
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Alt 22.10.15, 10:06   #37
Bau-Lcfr
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"Nach oben ist Platz"

Dieser Artikel des Hamburger Wochenblatts berichtet, dass die Bezirksversammlung Hamburg-Nord in regelmässigen Konferenzen mit Beteiligten "Rahmenbedingungen einer künftigen verdichteten urbanen Metropole" schaffen will - explizit ist von Nachverdichtungen und mehr Geschossen sowie flächensparendem Bauen die Rede. Besonders für die SPD und die Grünen seien gründerzeitliche Altbauten wie in Eppendorf das Vorbild - mit 6-7 Geschossen oder noch höher.

Das klingt natürlich viel besser als Satellitenstädte mit niedrigen Bauten, die manch einem woanders vorschweben.
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Alt 22.10.15, 21:22   #38
Kleist
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... neue flache Großsiedlungen am Stadtrand und im Umland, max zwei Vollgeschosse, für alle, egal welcher Herkunft. Das wäre in meinen Augen eine gute Lösung. Von deutlicher Verdichtung der Kernstädte halte ich nicht viel. Verdichtung bringt Probleme und ist auch nicht ökologischer, weil Ausgleichsflächen, z.B. Gartengrundstücke ausserhalb dann verstärkt gesucht werden. Ich selbst bin gerade an einem Gartengrundstück im Umland interessiert und halte Ausschau. Und ich kenne sehr Viele die es genauso machen. Deswegen ist es IMHO besser, das Grün von Beginn an in die Wohngegend mit einzubeziehen. Hinterhofambiente bei Neubausiedlungen oder Innenstadtverdichtungen sehe ich skeptisch.

Eine räumliche Trennung von annerkannten Asylbewerbern und Eingessenenen
mag ich auch nicht gut heißen. Solange das Asylverfahren läuft, reichen m.E. Containerbauten aus.
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Alt 22.10.15, 23:39   #39
Bau-Lcfr
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^ Und ich kenne viele Länder, wo das Kleingartenunwesen unbekannt ist und wer innenstädtisch wohnt, begnügt sich mit einer öffentlichen Parkfläche (auch London, Paris, Barcelona usw.). Der Flächenverbrauch räumlich ausgedehnter Siedlungsformen (wie auch die höheren Infrastrukturkosten, die ungünstige Verkehrsstruktur) wurde an so vielen Stellen besprochen, dass man es nicht noch einmal durchkauen muss.

Falls jemand unbedingt eigenes Land irgendwo in der Region haben möchte, wo er hin und wieder auftaucht - nur zu. Ich wüsste nicht, wieso es 'besser' sein sollte, wenn stattdessen Tausende Pendler täglich viel längere Wege in die Stadt haben müssten.
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Geändert von Bau-Lcfr (23.10.15 um 02:07 Uhr)
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Alt 24.10.15, 10:58   #40
Abbruchhelfer
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Abbruchhelfer hat die ersten Äste schon erklommen...
Zitat:
Zitat von Kleist Beitrag anzeigen
... neue flache Großsiedlungen am Stadtrand und im Umland, max zwei Vollgeschosse, für alle, egal welcher Herkunft. Das wäre in meinen Augen eine gute Lösung. .
egal wie und wo , dadurch holt sich eine Gettobildung ins Land und damit die wird die Kriminalität noch größer , in deutschen Gefängnisse haben 2/3 der Inhaftierten einen Migrationshintergrund und jetzt holt man sich noch mehr davon ins Land , schon wirklich irre diese Politiker hier
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Alt 24.10.15, 14:56   #41
Abbruchhelfer
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Abbruchhelfer hat die ersten Äste schon erklommen...
Zitat:
Zitat von Lingster Beitrag anzeigen
In einem Rechtsstaat sollte es ein absolutes Nogo sein, verschiedene Standards für verschiedene Menschengruppen zu etablieren. Das ist niemals Verfassungskonform.
da gebe ich dir sogar Recht , es kann doch nicht sein , daß man nun davon redet den örtlichen B-Plan zu ändern , andere Baugesetze zu erlassen , Baunormen ändern , um nun alles , was man vorher sich mühselig an DIN-Normen, Auflagen, Vorschriften usw. ausgedacht hat , einfach zu ändern
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Alt 24.10.15, 21:24   #42
Bau-Lcfr
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^ Ich wüsste nicht, was an den Änderungen der B-Pläne verwerflich sein sollte. Noch vor der jetzigen Krise waren öffentlich Zahlen bekannt, nach den z.B. die Düsseldorfer Wohnungsbau-Reserven für 16-18 Tsd. WE reichen würden (für irgend etwas um 25 Tsd. zusätzliche Einwohner - ich zitiere aus dem Gedächtnis) - bereits damals gingen die Prognosen von fast 80 Tsd. zusätzlichen Einwohnern bis 2040 aus. Das Dreifache der Möglichkeiten, die die alten Pläne ergaben - klar, dass sie kräftig angepasst werden mussten. (Jetzt natürlich noch kräftiger.)

Ich glaube, in den anderen Metropolen wie Frankfurt oder München war die Lage nicht anders. In München versprach vor einigen Wochen der OB, Bauland nicht für 3-4 Geschosse zu verschwenden, sondern mit mehr Geschossigkeit intensiver zu nutzen - etwas, worüber im Münchner DAF-Unterforum schon seit Jahren die Rede war.
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Alt 25.10.15, 11:20   #43
Abbruchhelfer
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Zitat von Bau-Lcfr Beitrag anzeigen
^ Ich wüsste nicht, was an den Änderungen der B-Pläne verwerflich sein sollte. .
es geht darum , daß man nun schnell und superschnell B-Pläne ändern will , die vorher Jahre benötigen um als rechtliche Grundlage für die Planung zu gelten und zwar ohne Anhörung der Bevölkerung
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Alt 25.10.15, 18:59   #44
Bau-Lcfr
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^ Vor ungefähr einem Jahr wurde im Berliner Unterforum über die Langsamkeit der Bebauungspläne-Prozesse diskutiert - u.a. Konstantin hat etliche Schritte samt Dauer geschildert. Insgesamt kann es mehrere Jahre dauern (meist 4-7 - mit etwas Pech 10-14), was natürlich absurd ist. In den anderen Städten ist es etwas schneller, doch überall konnte man Medienstimmen finden, es müsse beschleunigt werden. Da kann man schlecht zum Vorwurf machen, wenn es denn endlich geschehen sollte.

Die Bürgerbeteiligung pervertierte zunehmend zum verbissenen Kampf gegen jedes Bauprojekt. Selbst fand ich z.B. im Sommer einen Artikel einer Berliner Zeitung, in dem verbittert gespottet wurde, dass jede Brache und jeder öde Parkplatz verteidigt wird. Würde man auf all das eingehen, könnte man praktisch nichts mehr bauen, was sich kein Land leisten kann. Durch die unkonstruktive Art vieler bisheriger Beteiligungen haben sich diese selbst demontiert.
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Alt 26.10.15, 08:57   #45
Bau-Lcfr
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Interview mit der Münchner Stadtbaurätin

Die SZ veröffentlichte am 25.10 ein Interview mit der Münchner Stadtbaurätin, die vermischte integrierte Stadtquartiere mit Wohnen, Arbeiten und heterogenen Bewohnern wünscht. Sie sieht weniger Nachverdichtung-Möglichkeiten in den Gartenstädten als z.B. im Bestand der Siebzigerjahre in der Innenstadt. Generell - die Veränderungen sind notwendig unabhängig davon, ob es "100 Flüchtlinge mehr oder weniger" gibt.

Welche Ge- und Verbote im Baugesetzbuch mit extrem viel Aufwand konkret wegreformiert werden sollen, ließ die Stadtbaurätin offen.
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