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Alt 13.07.10, 15:36   #16
Robbi
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Neutorstraße 33

Positives gibt’s vom Projekt an der Neutorstraße 33 zu melden (^). Die Baugrube ist ausgehoben und die Visualisierung von der Architektenhomepage wurde angebracht.





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Alt 13.07.10, 23:46   #17
Robbi
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Updaterunde

Der Jüngere Dalberger Hof (letzte Fotos) ist äußerlich so gut wie fertig gestellt. Auch die Gartenanlage im Inneren ist fast komplett und rundet das Bild harmonisch ab. Einziger Schwachpunkt ist, wie erwähnt, der sehr unschöne Durchblick auf das Kaufhof-Parkhaus, aber immerhin wurde im unteren Bereich eine Mauer errichtet, damit man nicht direkt auf die Ein- und Ausfahrt blicken muss. Ansonsten ist die Revitalisierung sicher eines der schönsten Projekte in letzter Zeit, vor allem für die nördliche Altstadt.
Weil's so schön ist, nochmal die Hauptfassade an der Klarastraße:



Ecke Emmeransstraße/Ottiliengasse:



Durch den Haupteingang...



...rein in den Innenhof. Blick nach Westen:



Nach Norden:



Nach Osten (im Hintergrund das Parkhaus):



Und zu guter letzt nochmal das ganze von oben:



Der Umbau vom Wehmeyer-Kaufhaus hin zur Drogerie Müller (letzter Beitrag) ist fast vollzogen, noch diesen Monat soll die Eröffnung sein. Hier die bekannte Perspektive vom Gutenbergplatz aus. Beim ehemaligen Quelle-Pavillion (nach dem Umbau: Douglas) sind die Arbeiten noch in den Anfängen.



Die kleinere Rückseite an der Schusterstraße (links neben InterSport). Zum vorherigen Zustand hat sich bei beiden Seiten äußerlich nicht viel verändert, die Fassade wurde hauptsächlich aufgefrischt. Innen wurde wohl mehr umgebaut. Das Ergebnis werde ich mir nach der Eröffnung mal anschauen



Und zu guter letzt: Die Stadt Mainz saniert und erweitert das Naturhistorische Museum. Das Museum befindet sich im ehemaligen Klarissenkloster St. Klara (1272) und dem rechts anschließenden Gebäudeteil. Direkt dahinter befindet sich eine Schule mit einer 45m hohen Sternwarte. An dem fast fensterlosen Bau erkennt man rot zugemauerte Stellen. Dort befand sich ein schöner Renaissance-Erker. Dieser befand sich zweier Quellen zufolge (klick, klick!) ursprünglich im 1574 errichteten Bickenbau an der Stelle des heutigen Kaufhof-Parkhauses. Nach dessen Abbruch wurde er 1904 in die neben dem Klarissenkloster befindliche Höhere Töchterschule integriert und nach Kriegsschäden in das Naturhistorische Museum eingefügt. Momentan ist er abgebaut, soll aber, wie man auf der Visualisierung sehen kann, wiederaufgebaut werden. Derzeit arbeitet man noch am Keller für den Anbau.





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Alt 14.07.10, 17:28   #18
Johnny
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Tolles Projekt, der Jüngere Dalberger Hof! Gerade den Neubau nach Norden (ist doch einer?) finde ich sehr passend und gelungen. Das ganze Ensemble wirkt sehr geschlossen und harmonisch.
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Alt 14.07.10, 19:34   #19
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Also erstmal möchte ich ein großes Lob an dich aussprechen Robbi!!! Echt tolle Bilder und gut ausgewählte Projekte. Schön, dass der Mainz-Thread mal wieder belebt wird. War schon lange nicht mehr am Dalberger Hof und muss sagen: Toll ist es geworden! Mainz könnte durchaus mehr solcher Projekte vertragen.

Kommst du gelegentlich auch mal in die Neustadt Richtung Bismarkplatz? Dort ist nämlich vor kurzem der Neubau von Schott Solar hochgezogen worden (gegenüber vom ALDI bzw. LIDL). Meiner Meinung nach eine gelungene Konstruktion. Ein paar hundert Meter weiter darf man zudem die neue Fassade des Schotthauptsitzes bewundern, auch nicht ohne.

Da fällt mir ein, dass in Mombach an der Rheinallee der neue Hauptsitz von Werner & Mertz ebenfalls bald seiner Vollendenung entgegen gehen dürfte. Leider komme ich zur Zeit fast gar nicht mehr zum Architektur/Projekte gucken in Mainz. So dass ich um jeden Beitrag hier im Thread froh bin!

In diesem Sinne: weiter so!
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Alt 31.03.11, 00:09   #20
Robbi
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Rund ums Kurfürstliche Schloss

Dieses update dreht sich rund ums Kurfürstliche Schloss, wo grade mehrere Projekte gestartet sind. Die Fotos sind von letzter Woche, Bilder vom Schloss selbst hier. Südlich vom Schloss wird St. Peter eingerüstet, es scheint eine Renovierung anzustehen.





Westlich vom Schloss wird die ehemalige JVA zu einem Bürokomplex umgebaut. Seit deren Auszug 2002 stand das Gebäude leer, stacheldrahtumsäumte Mauern und Bäume strahlten einen etwas morbiden Charme aus (Luftbild). Mittlerweile ist der innenliegende Anbau abgerissen, die anderen Gebäudeteile sind mehr oder weniger massiv entkernt.





So soll es mal aussehen:



Und zu guter letzt ein Projekt nordöstlich vom Schloss, über das ich eher zufällig gestolpert bin. Das Raimunditor war einst Teil der Mainzer Rheinbefestigung (erbaut 1873-79) Ausführliche Infos zu dieser gibt’s hier, ein Video zu den Rheintoren dort. Der nördliche Torflügel wurde im Krieg zerstört, die Reste bis auf ein paar Spolien anschließend beseitigt. Der südliche ist durch die Witterung stark angegriffen. Nachdem in den vergangenen Jahren Schloss-, Templer-, Wein- und Holztor saniert werden konnten, ist jetzt dank einer Spende seit Ende letzten Jahres das Raimunditor an der Reihe. Der stark angegriffene vorhandene Teil wird restauriert, der zerstörte Teil rekonstruiert. (Quelle). Dazu gibt es zwei schöne Animationen des Architekturinstituts der FH Mainz: klick!
Die dem Rhein zugewandte Seite.



Bereits rekonstruierter Sockel.



Deutlich zu erkennen: Schäden durch Geschosssplitter aus Kriegstagen. Diese Narben sollen erhalten bleiben, was ich auch ok finde. Außer an einer Bahnmauer in der Nähe des Bahnhofs Römisches Theater (Südbahnhof) fallen mir in Mainz spontan keine anderen Zeitspuren dieser Art ein.



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Alt 11.04.11, 21:33   #21
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Kleiner Stadtrundgang

Kleiner Nachtrag zum vorigen Beitrag: Westlich des Schlosses wurde bereits seit einiger Zeit das Haus an der Ecke Diether-von-Isenburg-Str. 7/ Ernst-Ludwig-Str. 2-4 entkernt. Ursprünglich sollte das Gebäude erhalten bleiben und dem Justizministerium dienen. Die Planungen waren schon so weit fortgeschritten, dass dem Eigentümer (Mainzer Universitätsfond) bereits 500.000€ Kosten entstanden waren, bevor das Ministerium merkte, dass es doch nicht einziehen will. Wenn das so stimmt, wie die Presse berichtet, ein herzliches Dankeschön für das rausgeschmissene Geld, was der Universitätsfond natürlich erstattet haben will. Aber ½Mio.€ sind ja bei den Schuldenbergen für den Steuerzahler heute nur Peanuts.
Stattdessen wird das Gebäude nun bis Ende April abgerissen. Danach soll bis 2013 ein der Umgebung angepasster Bau mit Büroeinheiten und 35 seniorengerechten Wohnungen entstehen. Laut Universitätsfond soll es kein 08/15-Bau sein, was auf eine ansprechende Gestaltung hoffen lässt. Um das bisherige Haus ist es sicher nicht schade.



Entkernte Etagen.



Im Hof fallen die ersten Anbauten.



Ein paar Meter weiter wird am Naturhistorischen Museum weiterhin gebaut (letzte Bilder hier). Im Vordergrund das ehemalige Reichklarakloster, seit 1910 Standort des Museums. Hinten rechts erahnt man den Anbau. Ob auch das ehemalige Kirchengebäude von den angekündigten Renovierungen umfasst ist, konnte ich nicht rausfinden. Es wäre zu hoffen, der äußere Zustand ist nicht besonders ansehnlich.



So schnell kanns gehen, einmal die Perspektive gewechselt und schon ist der Baum neben dem Kloster grün Heute wurden Elemente angeliefert, die verstärkt nach Fenstern aussahen. Eine Visualisierung des Anbaus gibt es hier.



Auf dem Rückweg in die Stadt kommt man an St. Ignaz vorbei. Die Kirche wird neu verschiefert (siehe dort). Wirklich sehen kann man den Stand der Arbeit aber nur von oben. Hier aus Richtung Dagobertstraße die fertiggestellte Seite (dahinter der eingerüstete Domturm):



Und hier aus Richtung Zitadelle. Momentan kann man einen guten vorher-nachher-Vergleich anstellen: links alt, rechts neu . Rechts unterhalb sieht man den neuen Dachstuhl eines interessanten Projektes gleich um die Ecke, was sich schön in die Dachlandschaft einfügt, die Neutorstraße 33 (s.o.).



Der Bau steht kurz vor der Vollendung. Was bis jetzt zu sehen ist, macht einen positiven Eindruck, ich bin mal gespannt, wie es aussieht, wenn die Gerüste gefallen sind.



Und zu guter letzt noch eine kleine Meldung über ein Vorhaben, was auch schon wieder abgeschlossen ist. Der Eisenturm, einer der drei erhaltenen mittelalterlichen Mainzer Stadttürme, wurde saniert. Das Gebäude stammt aus dem frühen 13. Jahrhundert und beherbergt einen Kunstverein (homepage; mehr zum Turm gibt’s bei wikipedia). Die letze Sanierung liegt laut der Wurfzeitung "neuer Lokalbote" (Ausgabe 04/2011) bereits 30 Jahre zurück, die einjährigen Bauarbeiten haben rund 270.000€ gekostet. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, auch wenn der Turm leider nach wie vor im städtebaulichen Niemandsland zwischen der Shoppingmeile Am Brand und der Rheingoldhalle an der Verkehrsschneise Rheinstraße liegt. Den vorherigen Zustand sieht man aktuell noch bei wikipedia. Meine Aufnahme ist von Ende März, es wurden die letzten Pinselstriche (links unten hinter dem Wartehäuschen) angelegt.



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Alt 11.04.11, 22:31   #22
Meenzer
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Tolles Update Robbi, bravo! Freue mich immer wieder über neue Bilder von dir. Du kommst nicht zufällig auch mal am Campus bzw. an der neuen FH vorbei? Da gibt es momentan ja auch einige größere Bauprojekte, z.B. das neue Max-Planck Institut nähe Koblenzer Straße, Neubau der Sozialwissenschaften nähe Zentral-Bib oder der Neubau des Instituts für molekulare Biologie (gestiftet von Boeringer Ingelheim). Vielleicht so als Anregung für dich.
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Alt 22.04.11, 21:19   #23
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Mainz' und Darmstadts moderne Architektur

Ja wirklich klasse, vielen Dank!

Im Mainzer Stadt- und Campusmagazin Stuz gibt's derzeit einen Artikel von mir über Mainz' moderne Architektur im Vergleich zu Darmstadt. Falls es wen interessiert ist hier der Link.

Ist auch eine Fotogalerie mit dabei...
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Alt 02.05.11, 15:04   #24
Robbi
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Vielen Dank für die Blumen!
@Meenzer: Danke für die Anregung Ich weiß noch nicht genau wann, bin aber ganz optimistisch, dass ich es in den nächsten Wochen mal schaffe, auf dem Campus ein paar Fotos zu machen!

Der Vollständigkeit halber:
Der Umbau des ehemaligen Quelle-Pavillons ist seit ein paar Monaten vollendet, eingezogen ist ein weiterer Douglas. Mehr hätte man aus dem Gebäude kaum rausholen können. Direkt schön macht es das zwar nicht, aber doch deutlich weniger schlimm als vorher (letzter Beitrag).



Ein direkter vorher-nachher-Vergleich am Übergang zur nicht renovierten Rückseite des Pavillons.



Nach jahrelanger Abstinenz ist die Nagelsäule an den Liebfrauenplatz hinter dem Dom zurückgekehrt. Anfang 2006 musste sie wegen starker Witterungsschäden abgebaut werden, im Juni 2010 wurde sie wieder aufgestellt und in den Folgemonaten vor Ort saniert (Quellen hier (mit Video) und da). Seit September strahlt sie wieder in alter Schönheit, nur der Zaun ist wie man sieht noch nicht ganz fertig.
Errichtet wurde die Nagelsäule 1916. Ihr Ziel war es, Spendengelder für die unter den Kriegsfolgen leidende Bevölkerung, vor allem hungernde Kinder und Frauen, einzutreiben. Um den Spendenwillen sichtbar zu machen und zu fördern, durften die Spender für verschiedene Beträge Nägel kaufen und sie in der Säule einschlagen. Detailliertere Informationen zur Säule bietet neben der AZ (links oben) auch die Stadt Mainz (hier). Interessant sind dabei auch die dem Artikel beigefügten Bilder, wo man mehr oder weniger gut erahnen kann, wie die Bebauung am Liebfrauenplatz 1916 aussah (und wovon nur ganz wenig die Zeiten überdauert hat).







Ein möglicherweise interessantes Projekt zeichnet sich im Bleichenviertel ab. An der Kreuzung Mittlere Bleiche/Heidelbergerfassgasse (Karte) werden ein ehemaliger Park-/Gewerbeplatz und ein rückwärtiger Garagenhof überbaut. Was dort hinkommt, konnte ich nicht herausfinden. Die Arbeiten sind aber so umfangreich, dass heute Mittag die Mittlere Bleiche zwischen Heidelbergerfassgasse und Neubrunnenstraße wegen eines Hebekrans auch für Fußgänger komplett gesperrt war. Wenig begeistert dürften die Bewohner der angrenzenden Häuser sein, denen zum Teil die Fenster zugemauert und der Balkon abgeschlagen werden. Ob und wie man diesen Verlust ausgleicht, wird (mangels Plänen) der Baufortgang zeigen.
Die Großbaustelle unten rechts im Kartenausschnitt ist bereits fertig gestellt. Hier hat die Mainzer Volksbank (MVB) auf einem ehemaligen Parkplatz ein unspannendes neues Gebäude errichtet. Mehr dazu hier.



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Alt 11.05.11, 19:48   #25
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Neutorstraße 33; Raimunditor

Das Haus Neutorstraße 33 (s.o.) ist fertig und das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen. In diesem Stil könnten durchaus mehr Häuser die noch vorhandenen Lücken in der südlichen Altstadt schließen.







Am Raimunditor (Info) geht die Rekonstruktion des zerstörten Flügels zügig voran.

Ein Bild vom 02.05…



…und vom 10.05.:



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Alt 24.05.11, 18:53   #26
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Gaustraße 43

Zu einem aktuellen Fundstück: Gaustraße 43

Meine Wünsche sind erhört worden: das seit Jahren leer stehende und zur Ruine verkommene Geschäftshaus (mutmaßlich als Provisorium auf einer Kriegsruine errichtet) wird abgerissen. Entstehen soll ein Wohn- und Geschäftsgebäude mit einem Laden im EG und vier Wohneinheiten in den OG (also vermutlich insgesamt 5 Etagen). Dabei sollen der Keller und Teile der Grenzwände in den Neubau mit einbezogen werden. Der Architekt ist Peter Faust, das Bauunternehmen die Proven-Bau GmbH, beide aus Mainz (Infos vom Bauaushang).

Das Grundstück liegt etwa in der Mitte der steilen Gaustraße (Karte), die die Altstadt mit der Oberstadt verbindet und welche in den letzten Jahren eine erfreuliche Aufwertung erfahren hat (wenn auch nicht ohne Rückschläge).





Frontalansicht. Das niedrige Hinterhaus wird offenbar ebenfalls abgerissen.



Und so sieht es Innen aus.



Die Rückseite grenzt an einen Spielplatz in der deutlich höher gelegenen Martinsstraße.



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Alt 25.05.11, 15:25   #27
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@Robbi:

Danke für's Präsentieren des Projektes in der Gaustraße. Hatte das auch schon seit Längerem im Kopf. Sicherlich sinnvoll, dass diese Lücke geschlossen wird (eine weitere befindet sich am unteren Ende der Gaustraße in der Nähe des Schillerplatzes). Hätte mir dort aber auch gut ein großes Café mit Wendeltreppe zu einem Dachgarten zwischen den Häusern vorstellen können - das hätte gut zum künstlerischen Anspruch der Gaustraße ("Montmartre von Mainz" bzw. "Klein Paris") gepasst. Naja. Wer soll's auch bezahlen ...

Hier ist übrigens der Link zum Entwurf. Sieht grausig aus, nach 90ern mit niedrigen Decken und geschmacklosester Fassadengestaltung. Ich hoffe, dass es in Real besser aussehen wird. We'll see...
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Alt 26.05.11, 16:02   #28
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Revitalisierung Isenburg Karree, Umbau ehemalige JVA

Wie Robbi schon in Beitrag #20 schrieb, wird die ehemalige JVA in Mainz in ein Bürogebäude umgebaut. Das unter Denkmalschutz stehende Gebäude ist herrlich anzusehen (auch im entkernten Zustand) und beeidruckt mit seinen massiven Natursteinquadern. Neben der Sanierung des Altbaus sind im Innenhof als weitere Baumaßnahmen eine Tiefgarage sowie ein neuer Bürotrackt vorgesehen.

Projektdaten >>> klick <<<

Der Komplex ist viel zu schade für die Aufbewahrung von Knackis:





Bautransparent:



Angrenzendes Gerichtsgebäude (Fassadenausschnitt):

__________________
Foto(s) von Beggi, falls keine andere Quellenangabe vorhanden.
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Alt 06.06.11, 22:59   #29
Robbi
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Rund um die Gaustraße

@ bushfreak:
Danke für den ergänzenden Link! Auf den ersten Blick fand ich den Entwurf gut. Aber bei genauerer Betrachtung konnte ich deine Kritik nachvollziehen: die Geschosshöhen sind echt niedrig. Was mich auch stört: warum bitte sind denn die Fenster rechts und links von dem Mittelteil so klein? Das kann ich überhaupt nicht nachvollziehen, viel Licht ist doch in Zeiten der Doppel- und Lärmschutzverglasung kein Problem mehr und macht eine Wohnung lebenswert. Zumal der rückwärtige Teil zum Hinterhof wegen der Hanglage ohnehin nicht allzu hell sein dürfte. Ansonsten wirkt die Ansicht auf mich ganz ok, Satteldach, Erker… es kommt halt sehr auf die Ausführung an. Wie du sagst, wir werden sehen…
Und zum Thema „Klein-Monmartre“: es sind in der Tat viele kleine interessante Läden und Galerien auf der Gaustraße zu finden, vor allem im Vergleich zum Handelsketten-Einerlei in der Shoppingmeile. Auswärtige sollten da aber nicht zu viel erwarten, wenn man die Gaustraße und dazu noch den Kästrich abläuft, ist man (ohne längere Schaufensteraufenthalte) in 15min. durch. Was nicht heißt, dass es sich nicht lohnt, die Atmosphäre ist schon ganz nett. Wenn man eh zur Stephanskirche (Chagall-Fenster) oder zur Kupferbergterrasse will, ist die Gaustraße sicher ein guter Weg. Und vielleicht kommt in das neue Haus ja ein kreativer Laden.
Einen sehenswerten Film über die Gaustraße und ihre Läden hat der SWR gemacht (downloadbar): klick!

Und weil sich an der Baustelle in Nr. 43 gerade wenig tut mal ein kleiner Blick auf andere Projekte in der Straße und der Gegend
Hoffentlich bald ein Projekt ist die Gaustraße 69, die bushfreak oben erwähnte. Nach Schließung der Lücke in Nr. 43 der letzte verbliebene Notersatz für ein kriegszerstörtes Vorgängerhaus. Links hinten erkennt man noch dessen alte Wände.



Bereits seit einiger Zeit fertiggestellt ist das Gebäude Gaustraße 52 (Karte). Da ich erst nach Mainz gezogen bin, als dort bereits eine Baustelle war, weiß ich nicht, inwiefern sich das neue Haus am Vorgänger orientiert. Hinter dem Tor verbirgt sich eine Tiefgarage; das ganze Gebäude erstreckt sich weit in den Block hinein. Das Ergebnis kann sich aber sehen lassen, ein wirklich gelungenes Projekt.



Erst letztes Jahr endgültig fertiggestellt wurde das Projekt Schottenhof 10/Stephansplatz 1, was direkt an die Gaustraße grenzt (Karte). Das denkmalgeschützte Gebäude aus den 1870ern wurde aufgestockt, zT. als volles Stockwerk, zT. als Mansarde. Dazu kamen Terrassen und Balkone, die alten Holzdecken wurden durch Beton ersetzt (Quelle, mit mehr Details). Das Gebäude ist in dem oben verlinken Video ab und zu im fertigen Zustand zu sehen. Auch hier gefällt mir das Ergebnis sehr. Vor allem die Seite zum Schottenhof hatte einen eher schäbigen Hinterhofcharakter und ist jetzt wesentlich attraktiver.
Hier die Seite zum Schottenhof



Und hier die Seite zum Stephansplatz, vis à vis mit der Stephanskirche (von deren Turm man einen phänomenalen Blick auf die Stadt haben muss, siehe auch Link oben)



Schönes Portal



Hinter St. Stephan hat das Willigis Gymnasium eine neue Mensa und Klassenräume, sowie die Gemeinde einen neuen Pfarrsaal errichtet, beides nähert sich der Fertigstellung (Präsentation). Da ich Sichtbeton in den allermeisten Fällen nicht mag, enthalte ich mich mal einer zu deutlichen Wertung.
Immerhin: alte Mauerreste werden integriert und ein Satteldach simuliert.





Dieses folgt in Höhe und Winkel der Linie vom Dach des Kreuzganges von St. Stephan, was durch das Gegenlicht leider nicht ganz deutlich wird (das Helle zwischen Dach und dem dahinter liegenden Haus).



Dazu fällt mir nichts mehr ein. Glücklicherweise liegt der Bau im Blockinneren, so dass man ihn kaum sieht, wenn man ihn nicht sucht.



Und wo wir bei Schulen sind: begünstigt durch das Konjunkturpaket II konnte die Eisgrubschule, gelegen nahe dem oberen Ende der Gaustraße (Karte), sich eine neue Sporthalle leisten, die fast fertig ist (Infos hier und hier). Um die alte Halle ist es nicht schade, die neue scheint halbwegs passabel zu werden für eine Schule, das verbaute Material wirkt in Natura ganz ok.
An der Kreuzung Kleine/Große Weißgasse



An der Großen Weißgasse mit Altbau



Am Eisgrubweg, ebenfalls mit Altbau



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Alt 07.06.11, 00:05   #30
RMA
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Danke für deine regelmäßigen Updates aus Mainz an dieser Stelle auch mal von mir – die Stadt steht meines Erachtens zu Unrecht etwas im Schatten anderer Großstädte. Zu dem Neubau des Gemeindehauses hinter St. Stephan fällt mir allerdings auch nicht mehr ein als billiger, primitiver Schrott. Nicht mal die Mühe macht man sich, zu kaschieren, dass das Ding aus vorgefertigen Betonteilen zusammengesetzt wird, das Dach ist scheinbar auch aus Beton? Bin ja nur interessierter Laie, aber ich kann mir irgendwie kaum vorstellen, wie man das Raumklima im Sommer bändigen will.

Dabei ist dem Architekten, falls man überhaupt einen gebraucht hat, meines Erachtens weniger ein Vorwurf zu machen – zahlreiche Neubauten der katholischen Kirche in Deutschland in den letzten Jahren zeichnen sich vor allem durch gewollte Unangepasstheit aus. Ob man sich das ausgerechnet im total zerbombten Mainz erlauben sollte, muss jeder für sich selber beantworten. Projekte wie die Neutorstraße 33 bräuchte die Stadt wohl eher.
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