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Alt 07.11.16, 21:24   #16
ErHaTse
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Beiträge: 19
ErHaTse befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Erstens schrieb ich von Fußweg, nicht von Luftlinie, und zweitens habe ich bereits dargelegt, wie eben jene 300m ohne einen einzigen Meter zusätzliches Gleis erreicht werden können. Im Übrigen sind 500m für einen durchschnittlichen gesunden Menschen in 5 Minuten zu bewältigen, was nach Eva Zwerg grob geschätzt ungefähr die Hälfte von "10 Minuten" sein dürfte.
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Alt 08.11.16, 09:53   #17
C. S.
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Ort: Leipzig
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C. S. könnte bald berühmt werden
so sieht es maßlich aus:



Rot = bestehende Stationen mit 300m-Erschließungsradius
violett = reaktivierte oder zusätzliche Stationen mit 300m-Erschließungsradius
gelb = unterversorgtes Gebiet
hellblau = unterversorgtes Gebiet wenn die zusätzlichen Stationen (noch) nicht eingerichtet sind
Die Maßkette stellt 300 m dar

Alles zusammen zeigt, dass das dauerhaft unterversorgte Areal recht erheblich ist. Es umfasst rund 1/4 des Areals, gemittelt rund 750 Wohnungen.

Die beste Erschließung bietet die Linie 16 (+10/11), diese ist zu weiten Teilen der HVZ voll, dieses Problem löst sich nicht.

Eine reaktivierte Linie in der Wittenberger Straße krankt daran, dass deren Wege immer weit bleiben und deren ureigenes übriges Erschließungsgebiet sich rasch überlagert mit anderen Strecken (deshalb war das immer die Nebenstrecke!) - es erzwingt also eine unwirtschaftlichere Lösung, so schön eine Tram-Reaktivierung auch sein kann.

Die vorgeschlagene Buserschließung würde idealerweise durch das unterversorgte Gebiet führen und insgesamt die Zielvielfalt und Fahrtenmöglichkeiten deutlich erhöhen.

Allgemein: der 300 m Radius wird in fast allen Gebieten Leipzigs erfüllt. Trotzdem gelingt es seit 20 Jahren nicht, den Marktanteil zu steigern. Steigerungen gab und gibt es, wo zusätzliche Stationen eingefügt wurden. Der 300 m Radius ist für einen erfolgreichen ÖPNV eher ein Hindernis denn eine Hilfe. Der erzielbare Marktanteil sinkt überproportional mit der Haltestellenentfernung ab, die Funktion sieht aus wie eine Glockenkurve. Nach 100 m geht es "steil" bergab, bis ab rund 300 m nur noch die Muss-Fahrer (captive riders) erreicht werden. Legt man über die Skizze also 200 m Radien, um Umwege, Zeitverluste (Ampel, H-Insel) zu kompensieren und noch bezahlbar bleiben, sieht die Unterversorgung viel dramatischer aus.

Nicht verwechselt werden darf der Zusammenhang, dass 500 m Fußweg nichts schlimmes sind. Ich laufe täglich weit: 1200 m zur S-Bahn, nochmal 900 m zur Arbeit, 600 zur Kita, 600 m wieder zur Haltestelle... Mir macht das nichts aus, nur mit Kind an der Hand, Einkaufstsche und Regenschirm fange ich wieder an, die generierbaren Marktanteile durchzurechnen....
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Alt 08.11.16, 11:13   #18
DrZott
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DrZott ist ein hoch geschätzer MenschDrZott ist ein hoch geschätzer MenschDrZott ist ein hoch geschätzer MenschDrZott ist ein hoch geschätzer Mensch
Vielen Dank für Deine Zeichnung. Eine Visualisierung zeigt doch immer schön das Problem nebst möglichen Lösungen auf.

Unabhängig vom dann wohl zu geringen Haltestellenabstand scheint eine zusätzliche Haltestelle in der Delitzscher Straße / Blochmannstraße die ideale Lösung, um den nördlichen Teil des gelb gekennzeichneten Problemgebietes zu versorgen.

Für eine Reaktivierung der Straßenbahn Wittenberger sprechen nicht nur die sanierten Häuserzeilen Zerbster Straße und Heinicke-/Gedikestraße, sondern auch mögliche Entwicklungen rechts und links von Dessauer Straße und Wittenberger Straße selbst. Damit einher ginge sicher auch eine Entlastung der 16 auf der Achse Delitzscher Straße
__________________
So Sie bei mir Photos sehen, sind diese von mir. Wenn Sie keine sehen, brauchen Sie eine Brille. ;)
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Alt 08.11.16, 11:48   #19
indautxu
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indautxu sorgt für eine eindrucksvolle Atmosphäreindautxu sorgt für eine eindrucksvolle Atmosphäreindautxu sorgt für eine eindrucksvolle Atmosphäre
Danke C.S., dass du dir die Mühe machst, deine Gedanken graphisch umzusetzen. Ich habe hier noch mal eine andere Grafik. Die Kreise haben einen Durchmesser von 500 Meter. Sie liegen auf den bestandshaltestellen bzw. möglichen haltestellen, wenn die Straßenbahnlinie in der Wittenberger Straße reaktiviert werden würde. Auch hier erkennt man deutlich die riesige Lücke. Auch ein zusätzlicher Halt an der Blochmannstraße "greift" nicht tief genug ins Gebiet hinein. Dher finde ich deine Idee einer Buserschließung sehr gut.
Zu den vollen Straßenbahnen: Hier kann man überlegen auf der Linie 10 generell größeres Wagenmaterial einzusetzen z.B. wie es auf der Linei 7 schon gemacht wird. Oder man lässt eine zusätzliche Linie als Verstärkung fahren z.B. die 14.

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Alt 08.11.16, 12:34   #20
hedges
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hedges wird schon bald berühmt werdenhedges wird schon bald berühmt werden
^ eine Reaktivierung der Tram Linie durch die Wittenbergerstraße sehe ich zukünftig auch. Bei gleichbleibender Entwicklung wird auch das Industrie geprägte Viertel dort in ein Wohnumfeld verwandelt - ist zumindest meine Meinung.
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Alt 08.11.16, 13:50   #21
indautxu
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^ Ich hoffe nicht auf eine Umwandlung. Meiner Meinung nach ist es sehr wichtig, dass Standorte für Kleingewerbe auch in den inneren bereichen der Stadt erhalten bleiben. Schließlich dient dies der Nutzungsmischung und somit der Stadt der kurzen Wege.
Nichtsdestotrotz sehe ich bei den bisher ungenutzen Fabrikruinen unter den heutigen Bedingungen eher die Wahrscheinlickeit, dass sie in Lofts umgewandelt werden. Für das bereits vorhandene Gewerbe hoffe ich auf den weiteren Bestand.
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Alt 14.11.16, 17:36   #22
Cowboy
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Im Strang "Historische Ansichten und Vergleiche" wurde vor einiger Zeit diese Luftbildaufnahme von 1924 verlinkt (gut zu erkennen die Gerüste an der Karl-Rothe-Straße 17, datiert von 1924). Diese Luftaufnahme vermittelt einen guten Gesamtüberblick des Areals des ehem. preußischen Freiladebahnhofs, auf dem nun 3.000 Wohnungen errichten werden sollen.

Auf dem Luftbild erkennt man auch, dass der 1. Weltkrieg die städtische Neuerschließung von Grundstücken bzw. die ehrgeizigen Pläne im Wohnungsbau durchkreuzte. Ich glaube, nicht wenige Brachen in Leipzig, die heute wie Kriegsverluste aussehen, waren in Wirklichkeit noch nie bebaut worden.

Auch wenn danach noch Gebäude in der Nordvorstadt errichtet worden sind, mit der Intensität, wie vor dem 1. Weltkrieg gebaut wurde, war es danach vorbei. Das könnte sich jetzt mit den Plänen der CG-Gruppe ändern.
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Alt 10.01.17, 23:40   #23
Cowboy
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Das ehrgeizige Projekt der CG-Gruppe hat es jetzt auf die Website geschafft. Die Projektdaten wurden hier bereits erwähnt. Weiter stand schon im CG-Magazin geschrieben, dass der Kaufvertrag für das 20 ha große Quartier bereits "unter Dach und Fach" seien. Das brach liegende Gewerbegrundstück soll in ein "zukunftsweisendes, lebendiges und urban gemischtes Stadtquartier" umgewandelt werden. Baubürgermeisterin Dorothee Dubrau soll sich auch schon dazu geäußert haben: „Im Grunde bedeutet das, einen ganzen Stadtteil neu zu entwickeln“. Etwas unseriös erscheint mir nach wie vor die Angabe der Bauphase zwischen Januar 2017 bis Dezember 2021. Selbst wenn die ersten Bagger noch diesen Monat anrücken sollten, dürften eher 10 Jahre Bauzeit realistisch sein.

Eine prozessbegleitende Perspektivwerkstatt in enger Zusammenarbeit mit dem Dezernat für Stadtentwicklung und Bau sei vorgesehen, ferner eine städtebauliche Werkstatt für das Gesamtquartier sowie Architekturwerkstätten für Teilquartiere durch das Gestaltungsforum der Stadt Leipzig. Darüberhinaus wird die Einbeziehung bedeutender Einzeldenkmale hervorgehoben. Ich weiß allerdings nicht, wovon da die Rede sein könnte.

Vor knapp einem Jahr gab es dazu bereits diesen LVZ-Artikel zum Thema. Darin wird auch die Notwendigkeit von öffentlichen Einrichtungen wie Kindergärten und Schulen hervorgehoben.


Abschließend noch eine Übersichtskarte des neuen Stadtquartiers.

Bild: CG-Gruppe
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Alt 11.01.17, 08:26   #24
ZetteL
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ZetteL sorgt für eine nette AtmosphäreZetteL sorgt für eine nette AtmosphäreZetteL sorgt für eine nette Atmosphäre
Um die Diskussion der Erschließung ÖPNV / MIV aufzunehmen: Ich fände ja eine Anbindung nach Osten zur Dessauer Str. / Haferkornstraße sehr sinnvoll bzw. notwendig (über das Grundstück des ehem. Aldimarktes hinweg). Ich weiß allerdings auch, dass das aufgrund der eben neu gebauten S-Bahnstrecke für die nächsten x Jahre (bzw. überhaupt) illusorisch ist.

siehe hier in rot:

Bild: CG-Gruppe mit Ergänzung von mir
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- alle Bilder, soweit nicht anders angegeben, von mir -
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Alt 11.01.17, 10:40   #25
DaseBLN
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DaseBLN ist essentiellDaseBLN ist essentiellDaseBLN ist essentiellDaseBLN ist essentiellDaseBLN ist essentiellDaseBLN ist essentiellDaseBLN ist essentiellDaseBLN ist essentiellDaseBLN ist essentiell
Was die Einzeldenkmale betrifft, könnte ich beispielsweise einen Erhalt und Umbau des langen Ladeschuppens vorstellen, an dessen Anfang sich der TV-Club befindet. A propos: angesichts des geplanten Wohnanteils wird es künftig wohl sehr schwierig für diesen und das So&So werden, das sich als Band- und Konzerthaus und Club gerade zu einem wichtigen Pfeiler der Leipziger Musiklandschaft entwickelt.
__________________
Alle Bilder, soweit nicht anders angegeben, von mir.

Fotos im DAF: Moskau (Neue Bilder)
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Alt 11.01.17, 11:38   #26
hedges
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hedges wird schon bald berühmt werdenhedges wird schon bald berühmt werden
^ ich kann mir auch nicht vorstellen, dass diese Etablissements am Standort überleben werden. Das sind für mich aber normale Veränderungsprozesse. Am Ende geht doch sowieso viel mehr entlang der Eisenbahnstraße und diese Konzepte lassen sich dort noch einmal besser umsetzen.

Zum Thema: ich sehe den Zeitraum des Projekts zwar auch etwas ehrgeizig bemessen, denke aber, dass man das schaffen kann. Anscheinend rechnet man seitens der CG-Gruppe mit großem Interesse bzw. man hat schon Interessenten auf in der Warteschleife.

Wie ich schon einmal vor ca. einem Jahr schrieb. In Leipzig ist man auf dem Immobilienmarkt vom Angebot in die Nachfrage gegangen. Investoren schauen also nach Projektentwicklern. Wenn die CG hier nun vorprescht und einfach mal eine schnelle Realisierung versucht, könnte das auf die anderen neuen Stadtflächen (hoffentlich) wirken. Die Preußenseite und der Bayrische Bahnhof dämmern ja so vor sich hin.
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Alt 11.01.17, 17:13   #27
indautxu
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Was verstehst du unter "normale Veränderungsprozesse"? Gerade mit Blick auf die Zeitspanne 1989 bis heute wird schnell klar, dass es einen normalen (was immer das auch heißen mag) geradlinigen oder vorhersehbaren Veränderungsprozess gar nicht gibt. Und wenn dem so wäre, dann trifft es die Eisenbahnstraße ein wenig später.


Spannend an der verlinkten Grafik sind für mich die Bereiche, die anscheinend nicht mit zu den von der Bahn veräußerten Flächen gehörten, sich also in Privatbesitz befinden. Das wären Bosch Service in der Theresienstraße und die Aral-Tankstelle. Leider auch nicht an Autohaus an der Roscher/ Chauseestraße. Städtebaulich würde ich es sehr begrüßen wenn es dem "normalen Veränderungsprozess" zum Opfer fallen würde.
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Alt 11.01.17, 18:17   #28
Saxonia
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Zitat:
Zitat von Cowboy Beitrag anzeigen
[...]
Auf dem Luftbild erkennt man auch, dass der 1. Weltkrieg die städtische Neuerschließung von Grundstücken bzw. die ehrgeizigen Pläne im Wohnungsbau durchkreuzte. Ich glaube, nicht wenige Brachen in Leipzig, die heute wie Kriegsverluste aussehen, waren in Wirklichkeit noch nie bebaut worden.
Die Flächen mit Kriegsverlusten sind später zu dem häufig überplant worden, bspw. mit den typischen Altneubauten. Charakteristisch sind solche "Abbruchkanten" aber natürlich auch für spätere Abrisse noch zu DDR-Zeiten oder dann nach der Wende.
Leider sind insbesondere nach dem Ersten Weltkrieg viele logische Baustandorte, die zum Teil schon wegetechnisch erschlossen und beplant waren, mit Gartenkolonien belegt worden. Leipzig hat heute die mit Abstand höchste Kleingartendichte der größten deutschen Städte. https://de.wikipedia.org/wiki/Kleing...in_Deutschland
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Alt 12.01.17, 16:40   #29
hedges
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hedges wird schon bald berühmt werdenhedges wird schon bald berühmt werden
Zitat:
Zitat von indautxu Beitrag anzeigen
Was verstehst du unter "normale Veränderungsprozesse"? Gerade mit Blick auf die Zeitspanne 1989 bis heute wird schnell klar, dass es einen normalen (was immer das auch heißen mag) geradlinigen oder vorhersehbaren Veränderungsprozess gar nicht gibt. Und wenn dem so wäre, dann trifft es die Eisenbahnstraße ein wenig später.
Es ging mir hier lediglich um die normalen Veränderungsprozesse in Städten. Darum, dass sich urbane Landschaften wandeln und verschieden Nutzungen erfahren.

So wurden aus Industriebetrieben mit Gleiszugang, Horte der Subkultur. Nach 27 Jahren werden diese nun zu einem Wohnviertel umgewandelt. Es verschieben sich also urbane Punkte. Deswegen auch der Bezug zur Eisenbahnstraße. Als ich damals in den TV Club ging, war da noch gar nichts los. Heute - 12 Jahre später - ist es genau umgekehrt.

Das war meine Intention zum Begriff "Veränderungsprozesse".
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Alt 21.01.17, 23:33   #30
Altbaufan_
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^
Bei CG ist das Projekt übrigens wieder verschwunden. Was das nun heißt, weiß ich auch nicht.
Seit kurzem steht auf dem Areal zumindest ein großer Bagger von Kafril, direkt neben der Aral-Tankstelle.

Da es noch keinen gültigen Bebauungsplan gibt, kann nicht gebaut werden. Der Realisierungszeitraum ab Januar 2017 ist daher wohl eher unrealistische Übereifrigkeit gewesen, vor Sommer wird da nichts passieren.
Desweiteren würde mich interessieren, wie ÖPNV, Schule oder KITA, sozialer Wohnungsbau, und Co. eingebunden werden... das Areal gar nicht zu erschließen, scheint etwas dünn. Bei 6000 Bewohnern (3030 WE) benötigt man einiges an Infrastruktur, hat doch manch Leipziger Stadtteil auch nicht mehr Einwohner!

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