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Alt 03.02.17, 14:41   #31
Altbaufan_
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Altbaufan_ ist ein geschätzer MenschAltbaufan_ ist ein geschätzer MenschAltbaufan_ ist ein geschätzer MenschAltbaufan_ ist ein geschätzer Mensch
Auf dem Areal der CG Gruppe finden bereits Abrissarbeiten von nicht genutzten Objekten statt. Diese sind allesamt mitten im Gelände, von der Straße aus sieht man es daher nicht sofort.

Weiß jemand, wie der aktuelle Stand der Planungen ist? im RIS der Stadt sind die letzten Dokumente vom März 2016, zumindest habe ich nichts aktuelleres gefunden. Wenn dieses Jahr schon gebaut werden soll, muss ja ein Bebauungsplan vorliegen, wenn ich das richtig sehe, wurde noch nicht einmal einer aufgestellt, ausgelegt, Anhörung von Anwohnern Einsprüchen usw. usf., so dass vor 2018 eigentlich kein Stein auf den anderen gesetzt werden kann?
Grüße
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Alt 03.02.17, 14:56   #32
Cowboy
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Cowboy genießt höchstes AnsehenCowboy genießt höchstes AnsehenCowboy genießt höchstes AnsehenCowboy genießt höchstes AnsehenCowboy genießt höchstes AnsehenCowboy genießt höchstes AnsehenCowboy genießt höchstes AnsehenCowboy genießt höchstes AnsehenCowboy genießt höchstes AnsehenCowboy genießt höchstes AnsehenCowboy genießt höchstes Ansehen
^ Ich denke, die Aktivitäten auf dem Gelände sind lediglich Maßnahmen, um Baufreiheit zu schaffen, wenn's dann ernst wird. Ansonsten müssen wir uns in Geduld üben und warten, was von offizieller Seite kommuniziert wird. Insiderwissen wird hier keiner haben.

Ich glaube, die CG-Gruppe meint es hier ernst, auch wenn das Projekt wieder von deren Seite verschwunden ist (wie übrigens auch die Projekte Technisches Rathaus und Ostpark). Wer weiß...
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Alt 03.02.17, 22:51   #33
Altbaufan_
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Ja, CG wird sicher Baufreiheit schaffen. Da aber in den nächsten 6 Monaten sicher nix passieren wird in Sachen Bebauungsplan (Beschluss) würde ich als Investor noch kein Geld in die Hand nehmen .
Dass allerdings selbst das Techn. Rathaus, wo schon gebaut wird, wieder von der Website verschwunden ist, verwundert dann schon.
Bei den Investitionssummen der CG deutschlandweit - im Milliardenbereich (!) - frage ich mich eh, ob das irgendwann wie Licon endet oder hier ein wasserdichtes, sicheres Konzept hinter steht.
We will see.
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Alt 03.03.17, 07:28   #34
LE Mon. hist.
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LE Mon. hist. braucht man einfachLE Mon. hist. braucht man einfachLE Mon. hist. braucht man einfachLE Mon. hist. braucht man einfachLE Mon. hist. braucht man einfachLE Mon. hist. braucht man einfach
Baustart vermutlich 2020

PM Stadt Leipzig, 2.3.2017
http://www.leipzig.de/news/news/ehem...stadtquartier/

Zitat:
Ehemaliger Freiladebahnhof wird neues Stadtquartier

Das derzeit größtenteils brach liegende Areal des ehemaligen preußischen Freiladebahnhofs an Eutritzscher und Delitzscher Straße soll zu einem neuen Stadtquartier entwickelt werden. Die entsprechende Planungs- und Entwicklungsvereinbarung liegt bereits vor.
Die Stadt Leipzig und die CG City Leipzig Nord GmbH & Co. KG als größter Flächeneigentümer und Vorhabenträger haben sich nach mehrmonatigen Verhandlungen auf die entsprechenden Ziele und Abläufe verständigt und diese in einer Planungs- und Entwicklungsvereinbarung niedergelegt. Die Vereinbarung wurde am 28. Februar 2017 von der Dienstberatung des Oberbürgermeisters gebilligt und wird nun den politischen Gremien zur Diskussion und Beschlussfassung vorgelegt. Das Gebiet soll im Rahmen der kooperativen Baulandentwicklung partnerschaftlich zwischen Stadt und Investor entwickelt werden. Die Stadt strebt an, dieses Modell auch bei anderen vergleichbaren Vorhaben anzuwenden.

"Leipzig wird im Jahre 2030 möglicherweise 720.000 Einwohner haben und das bedeutet: Wir brauchen tausende neue Wohnungen, Arbeitsplätze, Schulen und Kitas, aber auch neue Grün-, Spiel- und Erholungsflächen", betont Baubürgermeisterin Dorothee Dubrau. "Mit unserem 2015 in Kraft getretenen Flächennutzungsplan haben wir uns das Ziel gesetzt, dafür vorwiegend Flächen innerhalb der Stadt zu nutzen. Im Fokus stehen an erster Stelle vier große innerstädtische Entwicklungsflächen: der Lindenauer Hafen, das Gelände des ehemaligen Bayerischen Bahnhofes, die Flächen nordwestlich des Hauptbahnhofes und eben der frühere preußische Freiladebahnhof. Ich bin sicher, dass die vorliegende Vereinbarung eine gute Grundlage bietet, dieses Areal zu einem hoch attraktiven, gut in den städtebaulichen Kontext integrierten neuen Stadtquartier zu entwickeln."

Ulf Graichen, Prokurist der CG Gruppe AG, ergänzt: "Energieeffizienz, Ökologie, intelligente Technologien und Wohnraum für jedes Einkommen sind uns bei diesem zukunftsweisenden Projekt in besonderem Maße wichtig."

Neue Flächennutzung

Auf dem heute nur im Randbereich teilweise gewerblich genutzten Gebiet soll ein Quartier mit urbaner Dichte und hohem Wohnwert entstehen. Wohnungen für unterschiedliche Nutzergruppen, Flächen für Dienstleistungen, Gastronomie und Einzelhandel, aber auch wohnverträgliche Handwerksbetriebe und gewerbliche Nutzungen werden in einigen Jahren das Areal prägen. Zudem sollen über 300 Kitaplätze, eine Grundschule und eine weiterführenden Schule für das Quartier und die angrenzende Nachbarschaft entstehen.

Dreißig Prozent der für Wohnungen vorgesehenen Gesamtgeschossfläche sollen als geförderter und belegungsgebundener sozialer Wohnungsbau entstehen. Abwechslungsreiche Grün-, Spiel- und Erholungsflächen sollen zur Attraktivität des neuen Quartiers beitragen. Auf die Bedürfnisse von Fußgängern und Radfahrern wird bei der Gestaltung der Straßen, Wege und Plätze besonders geachtet. Die Gesamtplanung folgt den Grundsätzen des umweltfreundlichen, energieeffizienten und an den Klimawandel angepassten Städtebaus. Der Investor trägt dabei einen großen Teil der Planungs- und Durchführungskosten - auch für Kindertagesstätten und eine Grundschule.

Ein städtebauliches Werkstatt- und Gutachterverfahren soll eine hohe Gestaltungsqualität gewährleisten. Fünf renommierte Teams von Städtebau- und Landschaftsarchitekten treten in einen Wettbewerb zur Findung der besten Lösung. Im Zuge der späteren Baudurchführung sind Realisierungswettbewerbe geplant. Auch die Öffentlichkeit hat von Anfang an umfassende Informations- und Mitwirkungsmöglichkeiten. Geplant sind Bürgerforen, Ausstellungen, Diskussionsrunden und Ortsbesichtigungen.
BILD Leipzig, 3.3.2017
2000 WOHNUNGEN!
Neues Bahnhofsviertel nimmt Fahrt auf
http://www.bild.de/regional/leipzig/...9774.bild.html

Leipzig-Fernsehen, 2.3.2017
EHEMALIGER FREILADEBAHNHOF WIRD NEUES STADTQUARTIER
http://www.sachsen-fernsehen.de/ehem...artier-340170/
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Alt 21.04.17, 09:03   #35
C. S.
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Am Mittwoch 17 Uhr gibt es ein Bürgerinformationstreffen:

http://www.lvz.de/Leipzig/Stadtpolit...n-Buergerforum
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Alt 26.04.17, 17:30   #36
DAvE LE
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Offizielle Website mit allen Informationen und Projektphasen: www.leipzig416.de
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Alt 26.04.17, 18:25   #37
Whywolf_Larry
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Ohje, das ganze kennt ja mal wieder nur ein Sprache: Hauptsache Beliebig, Belanglos und Banal. Mir graut es, wenn ich die großflächig miserable Lückenfüllung sowie die misratenen Czermaks-Gärten sehe welche einen bitteren Vorgeschmack auf Leipzig 416 geben. Traurig.
Sowas wie die Werkbundstadt Berlin währe schön ist aber wohl unrealistisch.
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"Wenn die Essenz des lebens die Information in der DNS ist, dann sind Gesellschaft und Zivilisation [Städte] nur riesige Speichersysteme."
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Alt 26.04.17, 19:54   #38
C. S.
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Da laut Veranstaltung noch nichts, aber rein gar nichts feststeht, ist es für ein Traurigkeitsurteil doch noch etwas früh.

Der Tenor war ein ganz anderer
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Alt 27.04.17, 12:55   #39
LEonline
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Zitat:
Zitat von C. S. Beitrag anzeigen
Da laut Veranstaltung noch nichts, aber rein gar nichts feststeht, ist es für ein Traurigkeitsurteil doch noch etwas früh.

Der Tenor war ein ganz anderer
Sehe ich genauso! Jetzt schon das Projekt in die Tonne zu kloppen halte ich für arg desillusioniert. Im Gegenteil, es soll ja gerade in einem doch sehr umfangreichen Austausch mit den Bürgern nach Möglichkeiten gesucht werden das Areal im Sinne eines Mehrwertes für die Stadt zu entwickeln. Ich empfand das Ganze gestern als schon ziemlich ambitioniert sowohl von Seiten der Stadt als auch des Entwicklers - aber warten wir mal ab was am Schluss dabei heraus kommt. Oder noch besser - bringen wir uns als Bürger aktiv ein!

Stichpunktartig einige Fakten aus der gestrigen Veranstaltung zum Projekt:

Der Planungsprozess umschließt folgende Zeitfenster: Städtebauwerkstatt: II/III Quartal 2017, Masterplanung ab IV Quartal 2017, Weiterführende Bauleitplanung ab II Quartal 2018, Bauvorbereitung ab 2019, Baudurchführung ab 2020.

TV-Club soll definitiv bleiben.

Die übrigen am Standort befindlichen Mieter sollen nach Möglichkeit im Gebiet verbleiben – wo dies nicht möglich ist (z.B. Schrotthändler) soll nach Alternativstandorten (wenn möglich auf Flächen der CG-Gruppe) gesucht werden.

Es wird ein Kreisverkehr an der Roscherstraße entstehen außerdem wird es mind. einen Zugang von der Eutritzscher- und Theresienstraße ins Gebiet geben.

Errichtung einer Haltestelle an der Roscherstraße die auch das Neubau-Areal Hbf-Westseite bedienen soll.

Man plant ein nutzungsdurchmischtes Gebiet in dem auch eine Grund- und eine Oberschule sowie eine Kita entstehen sollen. Eine Schwimmhalle ist nicht geplant.

Alle Dächer sollen begrünt werden darüber hinaus soll ein umfangreicher Grünflächenanteil entstehen (evtl. Park). Jede Straße wird Straßenbäume erhalten.

Einige denkmalgeschützte Gebäude sollen erhalten bleiben.

30 Prozent sozialer WB sind angedacht.

Ulf Graichen (Gebietsleiter CG-Gruppe Leipzig) schätzt grob mit 2700 – 3000 WE für das Gebiet.

Die eingeladenen Büros sind:
OCTAGON
S&P
COBE
tobeSTADT
KCAP

Hier noch ein kurzer Film der gestern auch gezeigt wurde:

https://www.youtube.com/watch?v=pHx4O8XYQCM
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Alt 27.04.17, 20:10   #40
Whywolf_Larry
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^
Schaut nach dresden auf das Robotron-Areal, da sieht man wie schief es gehen kann. Da nützen die Partizipatons-Beschwichtigungs-Selbsthilfe-Seminare die nur als Beruhigungspille dienen auch nicht. Es ist nicht verfrüht sondern einfach nur Realistisch, da Leipzig nicht die Investitionen anzieht und dementsprechend wie die meisten Nach-2000er Bauten (eigtl. generell Nachwendebauten) an schlechter Qualität vorlegen, kaum überboten wird. Zumal alle anderen Entwicklungsgebiete kaum Bebaut sind und man schon das nächste Großprojekt angreifen will. Das Berliner Phänomenen, des alles-gleichzeitig-ohne-genügend-und-brauchbares-verwaltendes-Fachpersonal, sollte eine Lehre sein -> interessiert aber keenenn. Auch wird die schwierige Lärmschutzsituation den Städtebau und die Investitionsschwerpunkte stark determinieren. Wenn dann noch irgendwelche anderen Überraschungen ala Boden-Kontamination (Radioaktive- oder Schwermetall-Ablagerungen von den Dampfzügen) hinzukommen wird das Ergebnis noch düsterer. -->>Styrobomber-Hausen
Ich würde mich gern eines besseren belehren lassen, aber der Weg der Bauindustrie ist vorhersehbar.

Die eingeladenen Städteplaner sind auch eher Keuchhusten auf kleinem Niveau, aber immerhin dezent Regional (was ich wiederum gut finde)
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Alt 27.04.17, 20:57   #41
Altbaufan_
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^
Ich finde diese Vorverurteilung ziemlich anstrengend. Es gibt noch keinen Bebauungsplan, keine Architektenentwürfe... nichts. Und schon wird das gesamte Projekt verurteilt.

Ich glaube nicht, dass die CG Gruppe das Areal kauft, einen Vertrag mit der Stadt schließt, um am Ende festzustellen, dass das Areal konterminiert ist. Hier sollte man erstmal den Prozess abwarten und dann urteilen.

Ich hätte mir hier vor allem mehrere Eigentümer gewünscht, CG ist bekanntlich kein Projektentwickler, der bisher mit sozialem Wohnungsbau bekannt wurde und vor allem nach Gewinn strebt und nicht nach Wohltaten. Und die Äußerungen des Herrn Gröner bei PANORAMA (ARD) vergangene Woche waren auch alles andere als realitätsnah (siehe Video, etwas scrollen auf der Seite, hier).

Aber so ist es nunmal, die Deutsche Bahn war nur daran interessiert die Fläche loszuwerden.
MfG
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Alt 27.04.17, 21:23   #42
LEonline
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@Whywolf_Larry
Zumindest beim Thema "Bodenkontamination" wurde schon mehr oder weniger Entwarnung gegeben - dies wurde bereits untersucht.

Hier noch ein Artikel zur gestrigen Veranstaltung:

http://www.mdr.de/sachsen/leipzig/bu...hnhof-100.html
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Alt 27.04.17, 21:50   #43
Whywolf_Larry
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Das Thema Bodenkontamination ist erst mit den ersten Tiefbauarbeiten erledigt. Siehe Stuttgart 21und co. KG.
-> außerdem sagt er verlinkte Artikel doch schon wieder alles. Die CG-Gruppe hat noch keinen Plan und lässt sich berieseln. Wenn man nichts zur Disposition stellt, kann man es auch nicht Partizipativ lenken oder einen Wunsch abringen. Also nur Augenwischerei um den Leuten einen Beteligungs- und Transparenzgefühl vorzuheucheln. Man kann ja an nichts, nichts greifbar festmachen in jegliche Richtung. Typische Bauinvestoren-Strategie.
Wenn ich mir den Lindenauer Hafen ansehe und wie der vor sich hinblubbert, der Husten an Czermaks-Garten, was will man da erwarten?

Die Stadt wird am Ende, wie in Dresden reine Investorentreue zelebrieren und vorher wird man die Bürger übers Knie legen.
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Alt 28.04.17, 08:10   #44
C. S.
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^

Ich glaube, du vermengst tatsächlich zuweilen magere bis nicht vorhandene Qualität mit dem pauschalen Rundumschlag der Verallgemeinerung. Das wird der Lage nicht gerecht.

Vielleicht wäre es gut gewesen, du wärst bei der Veranstaltung zugegen gewesen. Sowohl der Vertrag Stadt - CG als auch in persona die handelnden Entscheider waren da und haben regelrecht gebettelt, alle Bedenken und Kritiken anzubringen. Nutze das doch und gib dein Feedback via deren Webseite. Wenn die Akteure es ernst meinen mit Bürgerbeteiligung, Partizipation usw., dann sind vermutlich alle Leser gespannt auf die Antworten.
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Alt 28.04.17, 09:30   #45
Cowboy
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^ Letztendlich können die Akteure machen, was sie wollen: Am Ende wird das Quartier ja doch nur nach den Fassaden bewertet und dem Investor vorgeworfen, dass er Geld verdienen möchte.

Und da hat Onkel Christoph im oben verlinkten Interview völlig recht: Es ist doch nicht seine Aufgabe, der alleinerziehenden Mutter bezahlbaren Wohnraum zu schaffen und am Ende ohne Zwang noch was draufzulegen. Das ist Aufgabe der Politik, einzugreifen und diese Personengruppe, die in Leipzig aus welchen Gründen auch immer auffallend groß ist, nicht aus den Augen zu verlieren. Hier auf dem Areal sollen 30 Prozent des Wohnraums für sozial Schwächere gefördert werden. Ein Novum in Leipzig und ein Umstand, der von den üblichen Gentri-Beschwörern noch gar nicht kommentiert wurde.
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