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Alt 05.08.03, 14:51   #1
sebastian c
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Südwestfalen: Bauprojekte und Stadtplanung

Bin gerade durch Zufall auf diese Homepage gestoßen:

Factory Siegen

Müsst ihr euch wirklich mal ansehen. Was ich so bemerkenswert finde ist, neben dem Projekt, dass äußerst spannend klingt, wie schön Marketingexperten übertreiben können. Man bekommt fast den Eindruck, dass unsere Industriestadt das Paradies auf Erden ist. Und das wird geschaft ganz ohne zu lügen.

Was außerdem interessant ist: trotz Sprüchen wie "der Baubeginn für Investoren ist sofort möglich" etc. war dieses Projekt nie wirklich in den Medien. Am Waldrich-Gelände ist seit Jahren nur ein Parkplatz, und man hört wirklich nichts davon dass sich dieser Zustand bald ändern wird. Ob dieses Ding jemals gebaut werden wird? Ist schon merkwürdig dass man nie wirklich weiß wie es um solche Planungen steht. Denkt hier irgendjemand dass sowas in der nächsten Zeit realisiert werden kann?



Edit: Habe 2 Hinweise im netz gefunden dass das Projekt wohl noch nicht auf Eis liegt: Die Bezirksregierung Arnsberg hat im April eine Stellungnahme des regionalrats herausgegeben in der von "der vorhergesehenen Schaffung eines themenbezogenen Gewerbeparks welcher das Wachstum der medienbranche fördern kann" die Rede ist.
Außerdem hat ein sogenannter Prof. Dr. Ing. Vittorio Magnago Lampugnani an der ETH Zürich einen Entwurf für diese factory gemacht; das Projekt wird bei seinem Archtekturbüro mit Jahr 2000ff angegeben.

hier sind die Entwürfe

Geändert von sebastian c (05.08.03 um 16:31 Uhr)
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Alt 07.10.03, 16:31   #2
sebastian c
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Südwestfalen: News und Updates

In diesem Thread werde ich euch regelmäßig über Nachrichten aus Siegen und Umgebung, natürlich nur zu Bauvorhaben und Stadtentwicklung informieren. Werde hier nur wirklich aktuelle News, hauptsächlich von der Page hallosiegen.de(welche die Nachrichten von den offiziellen Quellen wie den Pressemeldungen der Stadt übernimmt), aber auch aus der Zeitung reinstellen und erstmal nichts über "schon laufende" Projekte bringen.

Werde auch kleine Projekte hier erwähnen, damit ihr mal seht was in einer deutschen Durchschnittstadt so los ist. Außerdem interessiert mich persönlich sowas auch von anderen Städten; hoffe dass ihr auch etwas Interesse zeigt. (vorallem wenns bald News zu größeren Bauvorhaben geben wird; zb Theater oder Sieg-Carré!)


Also, hier sind die News "aus der Provinz":


7.10.03

"Jetzt doch...
...mehr Randsortiment bei IKEA

[www.siegen.de]

Der Siegener Bauausschuss hat die rechtliche Voraussetzung dafür geschaffen, dass der schwedische Möbelkonzern auf über 3.300 Quadratmetern beispielsweise Glas, Wäsche und Deko-Artikel verkaufen kann. Die Städte Kreuztal, Freudenberg und Netphen hatten gefordert, dass Ikea in dem geplanten Haus in Siegen nur auf 10 Prozent der Fläche sogenanntes Randsortiment verkaufen darf. Das wären nur 2.500 Quadratmeter gewesen. Die Städte befürchten, dass ihre Einzelhändler bei dem größeren Sortiment weniger verkaufen können. Ikea will sich bis 2005 in Siegen ansiedeln. "

..und zwar auf dem Siegener Heidenberg:




"Erlebnis und Freizeitpädagogischer Garten
Baumaßnahmen am Fischbacherberg

[www.siegen.de]

Die Anwohner des Fischbacherbergs können, nach einstimmigem Entscheid des Bauausschusses, Wohnumfeldverbesserungen erwarten.

Seilgarten, Kletterwand, Abenteuerspielplatz, Mountainbike-Strecke und Beach-Volleyball-Feld werden, nach dem Willen des Bauausschusses, den Fischbacherberg in Zukunft aufwerten.
„Beschäftigungsfördernde, ökologische und integrative Maßnahmen“ sollen kombiniert werden, um den Ausbau eines Abenteurgartens, an der Stelle des Schießstandes am Fischbacherberg, zu realisieren.
Insgesamt stehen für diesen Projektpunkt 90.000,00 Euro zur Verfügung. Diese werden allerdings bereits durch den Ausbau der Zuwegung, Reparatur der vorhandenen Zaunanlage und durch vorbereitende Arbeiten im Bereich der Flächenherrichtung, fast vollständig verbraucht.
So sollen Jugendliche und Arbeitslose, als Bestandteil des Realisierungsplanes, die Gelegenheit bekommen aktiv an dem Projekt mitzuarbeiten.
Positiver Nebeneffekt dieser notwendigen Sparmaßnahme sei laut Beschlussvorlage, die Identifikation der Stadtteilbewohner mit der neu entstehenden Freizeitanlage.

Das insgesamt vier Punkte umfassende Handlungsprojekt zur Stadtteilerneuerung wird mit einer Gesamtkostenschätzung von 331.000,00 Euro veranschlagt.
Um die Auftragsvergabe vor Ende 2003 umsetzen zu können, wird die Stadt Mittel in Höhe von knapp 97.000 Euro bereitstellen müssen.
Die restlichen Gelder setzen sich aus Landeszuweisungen und Fördermittel Dritter zusammen.
Neben dem Abenteurgarten sind Wohnumfeldverbesserungsmaßnahmen, auf einer Fläche von 2500 qm an der Fortunastraße, geplant. Dort sollen Gelder in die Entsiegelung und Begrünung von Gartenflächen fließen. Des weiteren stehen die Renovierung eines Spielplatzes sowie der Bau eines Fahrradweges samt Beleuchtungsanlage, auf dem Plan.

(Unter dem oben aufgeführten Link lassen sich, über das Ratinformationssystem der Stadt Siegen, interessante Details abrufen. Die Gremienzusammensetzungen, Termine der Ausschüsse und Vorlagen sind dort einsehbar.)"

97.000 Euro, das sind für euch Frankfurter, Berliner etc. natürlich Peanuts! Aber schön, dass da überhaupt was passiert: Der Fischbacherberg (geschätzter Aussielder-Anteil 98% ) hats nötig.



"Siegener Busparkplatz in Planung
Kosten belaufen sich auf 6 Mill. Euro

[www.vws-siegen.de]

Der Bauausschuss der Stadt hat am Abend u.a. die rechtliche Voraussetzung für die Einrichtung geschaffen: Die Politiker beschlossen einen neuen Bebauungsplan. Der alte war vom Oberverwaltungsgericht Münster wegen eines Formfehlers für ungültig erklärt worden. Auf dem Platz hinter dem Siegener Bahnhof (unter der HTS) sollen die Busse der Verkehrsbetriebe Westfalen-Süd warten, wenn sie nicht fahren. Der Busbereitstellungsplatz kostet rund sechs Millionen Euro. Den größten Teil zahlt das Land."





Mehr gibts, sobald sich was Neues und halbwegs interessantes finden lässt! Wie immer freue ich mich über Fragen und Kommentare!!

Geändert von sebastian c (07.10.03 um 16:51 Uhr)
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Alt 08.10.03, 22:25   #3
sebastian c
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Wie gesagt, auch die kleinen Projekte werde ich erwähen.

8.10.03

"Glas & Stahl
Neue Überdachung für Haltestelle Kölner Tor...

[www.deutschestaedtemedien.de]

Im Bezirksausschuß Siegen-Mitte wurde gestern die Erneuerung der Haltestelle Kölner Tor beschlossen. Der alte Unterstand sei in die Jahre gekommen und versperre die Sicht auf Martinikirche und Stadtmauer. Die neue Konstruktion aus Glas und Stahl wird dem Dach des Busbahnhofs in einer kleineren Version nachempfunden sein, 72 Quadratmeter werden überdacht.

Finaziert wird dieses Vorhaben durch Einnahmen aus dem Werbevertrag mit den Deutschen Städte-Medien."



Mich würde interessieren wie dieser Unterstand den Blick auf eine auf dem Hügel liegende Kirche versperren kann.
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Alt 14.10.03, 20:06   #4
sebastian c
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14.10.03

"Wasser marsch im Gläserpark!
Heute lesen was morgen in der Zeitung steht

www.fuchsrohr.de ...

Um genau 11:15 Uhr hieß es "Wasser marsch", im Gläserpark zwischen Parkhotel und Siegerlandhalle.
Und eine schöne neue Brunnenanlage wurde von Bürgermeister Ulf Stötzel,
- nach 3 Jahren Planung und
- drei Monaten Bauzeit,
im Beisein der Sponsoren, der Öffentlichkeit (den Bürgern der Stadt Siegen) übergeben.

"Ohne Sponsoren und Initiative der Bürgerschaft geht heute nichts mehr" erklärte Bürgermeister Stötzel und so musste die Stadt Siegen eben lediglich die Abbruchkosten des alten Brunnen (Rechteck, blaue Wanne) in Höhe von 15.000,- Euro übernehmen. Den Wert der Brunnenanlage darf man getrost auf 150.000,- Euro schätzen. Denn unterhalb des sichtbaren Brunnens, im Verborgenen, befindet sich ein großes Wasserreservoire mit der Pumpenanlage.

Der Brunnenvorschlag und die Kosten der Oberkonstruktion kommt von der Firma Röhren Fuchs GmbH (im Siegerland wichtigster Röhren Hersteller aus Kaan Marienborn). Diese hat einen Brunnen, in gleichem Look, nur etwas kleiner, vor 20 Jahren auf ihrem Betriebsgelände errichten lassen. Und den Entwurf zu dieser Anlage holte man sich wiederum aus Nizza.

Die Sponsoren:
- Rörenwerk Gebr. Fuchs GmbH, Oberkonstruktion
- Wilh. Hundhausen, Tiefbau, Betonarbeiten
- Siegener Versorgungsbetriebe
- Kogel & König
- RWE "

Jaja, ohne Sponsoren geht heute nichts mehr...jedenfalls nicht wenn die Stadt pleite ist.





Bin mir nicht sicher ob ich diesen Brunnen "schön" nennen soll. Man merkt schon dass er durch einen Rohrhersteller entworfen und gebaut wurde. Muss ich mir mal genauer ansehen.

p.s. Keine Angst, irgendwann gibts auch mal große Projekte in Siegen!
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Alt 21.10.03, 17:51   #5
sebastian c
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22.10.03
Eine kleine Provinzposse:
Die Landesregierung plant das Sieger- und Sauerland zu einer Art großem Skigebiet werden zu lassen, Zuschüsse beispielsweise für den Bau neuer Lifte in Winterberg sind bereits geflossen. Auch die zukünftige "Skiarena Lützel" im Siegerland soll durch Steuergelder entstehen und durch Schneekanonen auch ohne natürlichen Niederschlag Winterfreuden bieten können.

Aus der SZ von heute:

"Als Masterplan-Projekt konzipiert, aber:
Bleibt »Skiarena Lützel« eine Vision?

Bau eines Weihers zur Schneeproduktion blockiert / Ohne Machbarkeitsstudie läuft nichts
mir Lützel. Bald schon fällt der erste Schnee, die Lust aufs Skifahren steigt. Warum nicht auf dem Giller, schließlich soll(te) dort die »Skiarena Lützel« entstehen. Bekanntlich ist Lützel der einzige Alpin-Skiort im SI-Kreisgebiet, der im Masterplan-Gutachten II neben Winterberg/Altastenberg anerkannt wurde (die SZ berichtete). Doch was ist aus den Plänen für neue Schneekanonen, gespeist aus einem noch zu bauenden Naturweiher, geworden? Die ernüchternde Antwort: Nichts! Statt das kostenträchtige Projekt gemeinsam voranzubringen, verharren die Akteure – SI-Kreis, Stadt Hilchenbach, Liftgemeinschaft, Banken – auf »alten« Positionen, ein Durchbruch scheint momentan unmöglich.

Weiher im Hochmoor oder im Forst?
Speziell in Sachen Naturweiher klaffen die Standpunkte sehr weit auseinander. Die Liftgemeinschaft Gillerberg möchte den Wasserspeicher (mindestens 3000 Kubikmeter, besser 4000) unterhalb der Talstation im Naturschutzgebiet Ginsberger Heide direkt in die feuchte Wiese am noch namenlosen Bach bauen, der talwärts gen Altenteich fließt. Ein schier unmögliches Unterfangen, wie Reinhard Kämpfer als Amtsleiter Wirtschaftsförderung im Siegener Kreishaus bekundet: »Es handelt sich dort um ein Hochmoor mit dem höchstmöglichen Naturschutzfaktor. Ein Eingriff ist nicht realisierbar.«

Bautechnisch wäre die Maßnahme leicht zu bewerkstelligen, ein Zwei-Meter-Damm wäre angesichts des muldenförmigen Landschaftsbildes schnell angeschüttet. »Ein solcher Teich wäre ökologisch sicherlich wertvoll als Lebensraum für Wassertiere aller Art«, ist sich Wilfried Asbeck (Liftgemeinschaft) sicher.

Der SI-Kreis als Untere Wasserbehörde sieht eine bessere Alternative: Gleich nebenan könnte dieser Weiher mitten in den Fichtenforst gebaut werden. Laut Kämpfer habe die Waldgenossenschaft dazu ein »positives Votum« abgegeben, das Forstamt Hilchenbach ebenfalls. Asbeck sieht darin keinen Vorteil: Ein einmal »angeschlagenes« Waldstück werde beim nächsten Sturm weiter geschädigt. Die Kosten für einen Weiher im Wald seien beträchtlich, nicht zuletzt wegen der aufwendigeren Zu- und Ableitung.


Masterplan-Zuschuss in weiter Ferne
Stagnation ist angesagt! Sollte ein Antrag auf einen Weiher im Hochmoorbereich kommen, wird im Siegener Kreishaus die Antwort mit »Nein« klar ausfallen. Kämpfer: »Auf dem Weg geht es nicht weiter.« Schließlich ist Geld im Spiel, besser im Masterplan-Zuschusstopf des Landes NRW. Nochmals Kämpfer: »Das Land will nur Anträge vorgelegt bekommen, die fix und fertig durchgearbeitet sind.«

»Fix und fertig«, das beinhaltet – wie auch anders zu vermuten – zusätzlich eine Machbarkeitsstudie. Das Angebot eines auswärtigen Fachplaners liegt seit Monaten vor: 5000 e soll die Expertise kosten. Bezahlen soll das »Papier« natürlich die Liftgemeinschaft Gillerberg. Asbeck kann dem nichts Positives abringen: »Für das Geld könnte man beinahe einen halben Teich bauen.« Kämpfer geht allerdings von einem sehr viel höheren Preis für einen Wasserspeicher aus.

Die Machbarkeitsstudie sollte, so der SI-Kreis, zuvorderst die betriebswirtschaftlichen Aspekte betrachten, danach erst die technischen. Konkret, Kämpfer zweifelt daran, ob bei intensiver Beschneiung 50 Lifttage am Giller möglich sein werden. Ein Wert, der im Masterplan-Verfahren ein wichtige Rolle spielte und dem Wintersport-Standort Lützel von den Gutachtern der Uni Köln zuerkannt wurde. Meteorologische Messungen liegen vor (die SZ berichtete). Dazu Asbeck: »Letzten Winter hatten wir rund 35 Lifttage. Hätten wir vor Weihnachten richtig Schnee produzieren können, wären mindestens zwei Wochen bei tollstem Winterwetter dazu gekommen.«


Wenig Trinkwasser und viel zu warm
Womit wieder das alte Übel genannt werden muss: Der Hochbehälter Lützel hat gerade einmal 800 cbm Inhalt, 300 cbm müssen mindestens als Brandreserve verbleiben. Zudem ist das Wasser so warm, dass die Liftgemeinschaft erst bei minus 6 Grad Außentemperatur Schnee »zubereiten« kann. Wasser aus einem Naturweiher wäre wesentlich kälter und mit Einsetzen der ersten Schnee- und Kälteperiode schnell verfügbar.

Mehr noch: Das wenige städtische Wasser ist nach drei, vier Stunden verbraucht, die Stadt Hilchenbach muss in diesen Fällen die Schneeproduzenten stoppen. Bis die 100er-Leitung von Vormwald aus Nachschub nach Lützel befördert hat, vergeht wieder viel Zeit. Tage, an denen im Raum Winterberg die Lifte längst laufen – und Geld einbringen. Trotzdem, das verbrauchte Trinkwasser muss die Liftgemeinschaft bezahlen – 3000 e Wassergeld (inklusive anteilige Grund- und Zählergebühr) im vergangenen Winter.

Obwohl die Visionen auf Eis liegen, die Lützeler »Liftfreunde« werden in gehabter Manier weitermachen. Und sie hoffen auf einen frühen Wintereinbruch mit viel natürlichem Schnee, »möglichst einige Zeit vor Weihnachten«, hofft Asbeck."

Naja, ziemlich provinziell. Übrigens sind an der Liftstation auf dem Giller in Lützel 10 Ferienwohnungen geplant. Auch ohne vernünftige Kunstschneeversorgung wirds dort oben weitergehen.


halbwegs passend dazu
http://deutsches-architektur-forum.d...&threadid=1675

Geändert von sebastian c (21.10.03 um 18:01 Uhr)
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Alt 24.10.03, 14:56   #6
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23.10.03

"Leimbachstadion modernisiert
3,5 Millionen Euro Umbaukosten


[www.sportfreunde-online.de].



Die Stadtverwaltung und die "Sportfreunde Siegen" teilten mit, dass alle Sicherheits-Auflagen des DFB nun erfüllt seien. Der Umbau kostete somit 3,5 Millionen Euro. Unter anderem wurden die Steh-Tribünen erneuert und eine neue Einsatzzentrale für Polizei und Sicherheitskräfte gebaut. Beim Spiel gegen Greuther Fürth in der kommenden Woche wird auch die neue Flutlicht-Anlage für 350.000 Euro Premiere haben. "

Im Klartext: Das Leimbachstadion ist jetzt endgültig bereit für Profifußball und Länderspiele!

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Alt 24.10.03, 22:56   #7
sebastian c
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Zitat:
Original geschrieben von TowerCat
Na dann warten wir mal auf's nächste Länderspiel dort!
Zum Glück gibts ja nicht nur die erste Herrenmanschaft, sondern auch Jugendteams, die Frauennationalmannschaft etc.
Wetten dass wir nächstes Jahr wenigstens mal ein u-20- oder U-21-Nationalspiel hier sehen werden?
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Alt 29.10.03, 00:33   #8
sebastian c
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Ich weiß nicht ob der Thread hier noch jemanden interessiert...aber wenn sich nicht jemand groß dran stört kann ich ihn ja auch einfach als interessante Aufzählung für mich selbst nutzen um auch mal mitzubekommen was so los ist.

28.10.03


"Finanzierung gesichert
... dem Freudenberger-Radweg kommt wohl nichts mehr in die Quere!

[www.freudenberg-online.de}

Der von der Rheinland-Pfälzischen Landesgrenze bis nach Freundenberg geplante Radweg entlang der L 512 ist finanziell abgesichert, so ein Abteilungsleiter aus dem NRW-Verkehrsministerium. Obwohl der Radweg etwa eine halbe Millionen Euro kosten soll, hält Helga Schwarz-Schumann (MdL) den Bau "als wichtigen und erfreulichen Beitrag, um den Raum Freudenberg nicht zuletzt auch für Touristen attraktiver zu machen". Nächstes Jahr soll mit dem Bauen angefangen werden.In den nächsten Wochen werden die Arbeiten geplant und die Aufträge können evtl. noch vor Weihnachten vergeben werden! "

Ein Radweg ist an sich nichts Spektakuläres, dieser hier ist aber ganz interessant da man nun bald durchgehend von Rheinland-Pfalz bis zum Biggesee im Sauerland auf einer schön ausgebauten Strecke fahren kann.
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Alt 04.11.03, 19:06   #9
sebastian c
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3.11.03

[www.hallosiegen.de]

"Das Sieg-Carré der Sparkasse Siegen
Offener und niedriger?

Am 10. November wird sich der Bauausschuss ein weiteres Mal mit dem Bauvorhaben: Sieg-Carré der Sparkasse Siegen beschäftigen.

Auf dem Programm stehen:
- Auswirkungen des neuen Apollo-Theaters auf das Sieg-Carré
- was wird aus dem Parkhaus Morleystrasse?
- soll das Sieg-Carré um zwei Geschosse reduziert werden?
- öffnen des Erdgeschosses zum Bahnhofsvorplatz

Wir erinnern uns:

Am 30. Juni befasst sich der Bauausschuss mit dem Thema "Sieg-Carré". Bei diesem Projekt wird das Sparkassen-Gebäude in der Morleystraße erweitert. Das vorhandene Hochhaus soll zu einem Gesamtkomplex erweitert werden. Schon in den letzten Jahren wurden dafür angrenzende Gebäude und Grundstücke aufgekauft. Dabei sollen auch Flächen für Handel, Gastronomie, Büronutzung und Wohnungen geschaffen werden. Im Februar 2004 könnte mit dem Bau begonnen werden, der dann im Herbst 2005 fertig gestellt sein könnte. "

Ab dem 6. Nov. solls genaue Infos und Modelle vom Sieg-Carré geben, werde euch in nem extra Thread auf dem Laufenden halten





4.11.03
Quelle: www.clubtime.de


Das gaudimax(die einzige Richtige Disco in Siegens City) bekommt mächtig Konkurrenz...

"Neue Discothek in Siegen | Eröffnung NITELIFE am 15.11.03
Von Donnerstag, den 13. November bis Samstag, den 15. November wird im Siegerland die neue Party Dimension eröffnet. Auf über 1.000 Quadratmetern wird den Gästen "First Class" Erlebnisgastronomie geboten. Zwei Tanzbereiche sorgen dafür, dass alle Musikgeschmäcker bedient werden. Dazu gibt es eine geschmackvolle Cocktaillounge in der man in ruhigerer Atmosphäre mit netten Leuten flirten und plaudern kann. Aufregende Partykonzepte und Auftritte von nationalen und internationalen Top-DJ´s sorgen für ein abwechslungsreiches Programm in der neuen Partydimension in den Räumlichkeiten der ehemaligen Discotheque Phönix im Cinestar Reichwaldsecke. Nach umfangreichen Umbaumaßnahmen erwartet die Gäste eine außergewöhnliche Atmosphäre.

Hier die verschieden Bereiche im Überblick:


Party
Hier tobt das Leben. Es wird aktuelle Musik aus den Charts gespielt, egal ob Christina Aguilera, Sylver oder Kate Ryan. Im Hauptbereich spielen unsere Top DJ´s den Sound, der für Action beim Publikum sorgt und der besteht aus dem besten Mix der besten Hits.


Classics
Der Name ist Programm: Egal, ob Soul, Dance oder Partyscheiben, hier läuft die beste Musik aus den 70ern, 80ern, 90ern. In diesem Bereich werden alle Gäste, die auf gute Laune- Feiermusik stehen, ihren Spaß haben. Hier gilt: Mehr Abwechslung durch den richtigen Mix.

Cocktail
Alles im Blick, sehen und gesehen werden, nette Leute kennen lernen, heiß flirten. Da wird das Cocktail trinken "fast zur Nebensache".


Die neuen Betreiber der Discotheque NIGHTLIFE investierten über 100.000 Euro in den Umbau. Überflüssig zu erwähnen, dass die Ton und Lichttechnik modernsten Standard bietet. Warme Farben schaffen mediterranes Flair, und laden zum Tanzen und Flirten ein. Eine anspruchsvolle Inneneinrichtung, die mit viel Liebe zum Detail geschaffen wurde zieht den Gast unweigerlich in seinen Bann. Speziell geschultes Personal wird beim Service neue Akzente setzen. Ständig wechselnde Animationen, Walking Acts und aufregende Show GoGos werden für immer neue Eindrücke beim Publikum sorgen. Das NIGHTLIFE kann auch als Eventlocation oder für Sonderveranstaltungen genutzt werden und ist Donnerstags, Freitags, Samstags und vor Feiertagen ab 21.00 Uhr geöffnet. Durch diese neue Erlebnisgastronomie im Herzen von Siegen werden natürlich auch zahlreiche neue Arbeitsplätze geschaffen. "

Kein wirklicher Gewinn, da komischerweise die große und immer volle Disco Phönix vor einiger Zeit geschlossen hat, in deren Räumlichkeiten nun "nitelife" einzieht..

Geändert von sebastian c (04.11.03 um 19:19 Uhr)
sebastian c ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.11.03, 12:38   #10
sebastian c
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5.11.03

[www.hallosiegen.de]

"Es hilft nicht, in Mitleid zu versinken
Region voller pers. Entwicklungschancen gestalten

Landrat Paul Breuer stellt Regierungspräsidentin Drewke Aktionsprogramm zur Zukunft der Region vor

Sinkende Geburtenzahlen bei gleichzeitig steigender Lebenserwartung sind die Ursache dafür, dass in Deutschland die Bevölkerung in einigen Jahren zahlenmäßig abnehmen und das Durchschnittsalter der Bevölkerung steigen werden.
Bereits jetzt ist absehbar, dass die Zahl der Einwohner im Kreis Siegen-Wittgenstein bis 2015 um 7000 Menschen sinken wird. Besonders schlimm trifft es die Region in der Personengruppe der 27-45-Jährigen. Bis 2015 werden rund 16.500 Menschen aus dieser Personengruppe weniger im Kreisgebiet leben.
Das sind die Ergebnisse einer vom Kreis Siegen-Wittgenstein in Auftrag gegebenen Studie über die Entwicklung der Bevölkerung im Kreis Siegen-Wittgenstein bis zum Jahr 2015. Das Gutachten "Wirtschaftliche und demographische Rahmenbedingungen für den Kreis Siegen-Wittgenstein" wurde von dem renommierten Bevölkerungswissenschaftler Prof. Dr. Paul Klemmer erstellt.
Landrat Paul Breuer: "Die Perspektive kann nicht sein: leere Schulen, volle Altenheime, verwaiste Arbeitsplätze, überaltete Dörfer. Es hilft nicht, in Mitleid zu versinken. Wir müssen jetzt aktiv um junge Menschen und vor allem um junge Familien werben."
Deshalb hat der Landrat Arnsbergs Regierungspräsidentin Renate Drewke im Kreishaus seine Pläne zu einer Initiative "Siegen-Wittgenstein 2020" vorgestellt.
Auf breiter Basis will Breuer eine Diskussion mit den Städten und Gemeinde und allen gesellschaftlichen Kräften ins Leben rufen. Mit einem Aktionsprogramm sollen Handlungsstrategien entwickelt werden, um den Kreis Siegen-Wittgenstein zu einer Region voller persönlicher Entwicklungschancen zu gestalten.
Paul Breuer: "Wir wollen aktives Gebietsmarketing betreiben". Nur so sei die Sicherung des sozialen Gefüges und des Arbeitskräftebedarfs der Region auf Dauer sicher zu stellen. Der Kreis Siegen-Wittgenstein könne beim "Wettbewerb" um junge Familien mit kräftigen Pfunden wuchern: "Wir bieten ein sicheres Umfeld, was die Kriminalität, die Umwelt und die Arbeitsplätze angeht. Wir können mit einem attraktiven Oberzentrum dienen, haben jede Menge kulturelle Angebote sowohl im städtischen als auch im ländlichen Bereich. Unsere Dörfer sind lebenswert", so der Landrat.

Derzeit wird im Kreishaus intensiv an der Ausgestaltung der Initiative gearbeitet. Für die verschiedenen Handlungsfelder (Arbeit, Wirtschaft, Verkehr, Wohnen...) sollen prominente Persönlichkeiten gefunden werden, die sich für die Zukunft ihrer Heimat einsetzen und entsprechende Diskussionen zielorientiert moderieren.
Die ersten Gespräche sind bereits geführt - so in dieser Woche mit den elf Bürgermeistern der Städte und Gemeinden im Kreis Siegen-Wittgenstein.
Im Gespräch mit der Regierungspräsidentin erläuterte Landrat Paul Breuer erste Ansatzpunkte der Initiative, warb gleichzeitig um Unterstützung durch das Regierungspräsidium Arnsberg und das Land NRW. Kurzfristig müsse das Oberzentrum Siegen gestärkt werden.
Breuer: "Weitere Ziele sind die Verbesserung der Verkehrsanbindungen insbesondere für den Wittgensteiner Raum und die Schaffung attraktiver Wohnangebote für junge Familien zu günstigen Preisen." "

Naja...könnte etwas konkreter sein, unser Herr Landrat, aber so eine Initiave ist ne gute Idee!



aus der SZ:
Der A4/HTS-Weiterbau nimmt Formen an.
5.11.03

[www.siegener-zeitung.de]

"Elbebachtal seit gestern überspannt

A-4-Weiterbau: 3500t schwere Brückenstahlkonstruktion an das andere Talufer geschoben
hobö Elben. Hoch über dem Elbebachtal erklang gestern um Punkt 16 Uhr Beifall. Just in diesem Moment nämlich erreichte der imposante Stahlüberbau der Talbrücke Elben das gegenüberliegende »Ufer«. Mit einem komplizierten Verfahren war die aufwendige, 3500Tonnen schwere Stahlkonstruktion in den Minuten zuvor die letzten Meter über das Tal geschoben worden. Die Talbrücke Elben ist das teuerste und größte Brückenbauwerk beim Weiterbau von A4 und HTS zwischen Gerlingen und Kreuztal. Insgesamt 15.Mille kostet allein dieses Gewerk, das im Mai 2005 komplett fertiggestellt sein soll.
Zahlreiche geladene und interessierte Gäste hatten sich gestern auf der Großbaustelle zwischen Elben und Scheiderwald im Nordosten der Gemeinde Wenden eingefunden, um dem besonderen »Schauspiel« beizuwohnen. Ohnehin lockt der Bau der Talbrücke Elben Woche für Woche viele Besucher an. Der Landesbetrieb Straßenbau NRW führt als »Bauherr« des A4/HTS-Weiterbaus drei bis fünf Gruppen pro Woche an die Baustelle bei Elben heran, um das besondere Bauverfahren zu erklären und vorzustellen. Vorwiegend Studenten und Ingenieur-Verbände aus allen Teilen der Republik interessieren sich für die Talbrücke Elben.

Das Besondere ist, dass die Brücke in Form einer Stahlverbundkonstruktion über das 430 Meter breite Tal geschoben wird. Derzeit, so Karl-Josef Fischer als Medienbeauftragter des Landesbetriebes Straßenbau in Siegen, gebe es nur zwei Brücken in Thüringen, die ähnlich erstellt worden seien. Das zweifellos teure und aufwendige Verfahren wurde gewählt, weil das bis dato nahezu unberührte Elbebachtal laut Planfeststellungsbeschluss mit möglichst wenig Brückenpfeilern versehen werden sollte. Das wiederum führte dazu, dass die Abstände zwischen den Pfeilern bis zu 80m groß sind. Die herkömmliche und sonst bei Brückenbauten favorisierte Stahlbetonkonstruktion hätte dazu geführt, dass man die Brücke sehr massiv hätte anlegen müssen. Aber eben das sollte verhindert werden. Die insgesamt 432m lange und 28,50m breite Talbrücke wirkt nun in der Tat recht schmal und leicht.



Mit zahlreichen Schwertransporten wurden in den vergangenen Wochen die einzelnen, bis zu 40m langen Stahlkonstruktionen an die Baustelle gebracht, dort verschweißt und dann Zentimeter für Zentimeter mit dem so genannten Taktschiebeverfahren von Pfeiler zu Pfeiler geschoben. Pro Stunde konnten so jeweils zehn Meter tonnenschwerer Stahl in bis zu 57m Höhe über dem Tal in Richtung des anderen Ufers geschoben werden.

Begonnen wurde mit dem Talbrückenbau im März dieses Jahres. Und obwohl nun der Stahlverbundüberbau das komplette Tal überspannt und gestern auch von den Gästen von der einen zur anderen Seite begangen wurde, dauert die Fertigstellung der Brücke noch eineinhalb Jahre. Denn jetzt gilt es für die Arbeitsgemeinschaft Kirchner/Donges aus Bad Hersfeld, den Fahrbahnbeton mit zahlreichen Stahlstreben und -Zugbändern einzubauen.

Bislang wurden knapp 10Mill.e in die Brückenkonstruktion verbaut. Bereits eingebracht wurden unter anderem rund 7000m3 Stahlbeton für die Pfeiler sowie 3500t Stahl für die oben beschriebene Stahlverbundkonstruktion. Insgesamt werden weitere knapp 6000m3 Stahlbeton, 2300t Betonstahl sowie allein 70t Kopfbolzendübel verbaut. Die Fertigstellung der kompletten 15km Autobahn und Bundesstraße mit acht Talbrücken, zehn Über- bzw. Unterführungsbauwerken und 1,9Millm3 Bodenbewegungen soll im Herbst 2006 erfolgen. Die Kosten des derzeit größten Straßenbauprojektes in Nordrhein-Westfalen werden auf rund 130Mill.e geschätzt."

Übrigens ist jeder dazu eingeladen irgendeinen Kommentar abzugeben, das hier ist nicht unbedingt mein Privatthema!
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Alt 06.11.03, 15:44   #11
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6.11.03

von hallosiegen.de

"Ikea-Randsortiment bedroht...
...Siegener Einzelhandel



[http://www.region-muenchen.com/aktue...01/ds26_01.htm]


Mit der Offenlegung der geänderten Bauleitpläne für den Heidenberg, ist IKEA einen Schritt weiter in Richtung Siegen unterwegs. Allerdings können nun auch die IKEA-Gegner den Rechtsweg beschreiten. Größter Streitpunkt im Moment, die Fläche für das zentrenrelevante Randsortiment.

Der Siegener Einzelhandel hat es schwer. Überall blicken leere Schaufensterscheiben den Kunden an. Geschäfte öffnen und machen zu, die Oberstadt zwischen Hoffen und Bangen.
In dieser Situation kommt nun IKEA.
Super denken viele der Verbraucher, billige Möbel und den Weg nach Köln kann man sich auch sparen.
Wer aber denkt in solch einer Situation an den hiesigen Einzelhandel,
daran das Geschäfte schließen werden, weil Kaufkraft nun einmal nicht unbegrenzt vorhanden ist.
Daran das Ausbildungsstellen wegfallen,
daran das die Innenstadt und besonders die Oberstadt einen weiteren Konkurenten neben der City Galerie bekommen.

Worüber sich der Siegener Einzelhandel am meisten erregt ist, dass das zentrenrelevante Randsortiment (welches IKEA auch verkauft) deutlich über den Festlegungen des NRW-Einzelhandelserlasses liegt. Dieser Brocken schmeckt nicht nur den Möbelhäusern nicht, sondern der gesamte Siegener Handel wird davon betroffen sein.

Auch andere Städte liegen oder lagen wg. eben diesem Randsortiment mit der Ansiedelung von IKEA im Clinch. Über den weiterführenden Link von HalloSiegen (unter der Headline) erhalten Sie nähere Informationen!"
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Alt 08.11.03, 13:35   #12
sebastian c
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Bevölkerungsentwicklung NRW

Hab mir gedacht, dass es sinnvoll wäre, mal einen Thread zu eröffnen der sich mit der Bevölkerungsentwicklung in Nordrheinwestfalen, in der Vergangenheit aber speziell auch mit der Entwicklung in der Zukunft beschäftigt. Also wenn jemand Artikel, Infos etc hat, nur her damit!

Insgesamt gehts wohl abwärts.

Aus der heutigen SZ (8.11.03):

"Wir werden weniger und älter

Kreise und Kommunen kämpfen um den Nachwuchs
ch Siegen/Altenkirchen/Olpe.
In der »Region Mitte-West« ist längerfristig mit einer schrumpfenden und gleichzeitig alternden Bevölkerung zu rechnen. Eine demografische Herausforderung, der sich Wirtschaft, Verwaltung und Politik in dem Gebiet mit drei Millionen Menschen zwischen Limburg und Soest und zwischen dem Westerwald und Kassel gemeinsam stellen müssen. Das ist das Fazit eines gestern in der Industrie- und Handelskammer Siegen vorgestellten Gutachtens.
Gutachter Prof. Dr. Paul Klemmer hatte für die Mitglieder der Initiative »Region Mitte-West« – das sind die Industrie- und Handelskammern Arnsberg, Dillenburg und Wetzlar, Hagen, Kassel, Koblenz, Köln, Limburg, Siegen sowie die beiden Handwerkskammern Arnsberg und Kassel – die wirtschaftlichen und demografischen Rahmenbedingungen für den Wirtschaftsraum untersucht.
Damit die Region zwischen den Ballungsgebieten Rhein/Main und Rhein/Ruhr mit dem Bevölkerungsschwund nicht ihre Wirtschaftskraft und Attraktivität verliere, müsse gehandelt werden, wie der Sprecher der Initiative, Andreas Tielmann, vor der Presse forderte: Der Weg zu bezahlbaren Wohnstandorten für junge Familien und zur Stärkung eines wettbewerbsfähigen Mittelstands müsse schnell eingeschlagen werden. »Das Gutachten ist für uns der Startschuss für weitere, vertiefende Untersuchungen, um jetzt konkret Handlungsbedarf und Gestaltungsmöglichkeiten auszuloten«, so Tielmann.

Zehn, maximal 15 Jahre Zeit gibt Prof. Klemmer den Region-Mitte-West-Akteuren, um Einfluss auf die Entwicklung zu nehmen. Denn der Schrumpfungsprozess ist im Gange. Schaut man sich in dem Gutachten die zurückliegende Entwicklung der Mädchen und Jungen unter fünf Jahren – das Nachwuchspotenzial für die Region von morgen – an, verlor der Raum zwischen 1990 und 1999 bereits 2,5 Prozent im Schnitt. Im Kreis Altenkirchen wurden 3,7 Prozent und im Kreis Olpe 3,8 Prozent weniger Fünfjährige ermittelt, im Kreis Siegen-Wittgenstein sogar 9,8 Prozent weniger.

Allein der Blick auf die in der »Region Mitte-West« sehr unterschiedlich verlaufende Bevölkerungsentwicklung genügt nicht. Wichtiger sind die Auswirkungen von mehr oder weniger Menschen in den 15 untersuchten Kreisen: Die Bevölkerungsentwicklung beeinflusst direkt und indirekt regionale Arbeits- und Absatzmärkte. Klemmers Kernfrage im Zusammenhang mit den Landkreisen und Kommunen, »die künftig in einem knallharten Wettbewerb um Humankapital stehen werden«: Wie sehen in der Region die Beschäftigungsperspektiven aus? Etliche Antworten könne die Wirtschaft in der »Region Mitte-West« liefern, die mittelständisch geprägt ist. Fast die Hälfte aller Arbeitsplätze der Region ist in den kleinen und mittleren Betrieben des produzierenden Gewerbes angesiedelt. In Siegen-Witgenstein sind es 46,6 Prozent, im Kreis Altenkirchen 47,8 Prozent und im Kreis Olpe sogar 58,6 Prozent. »Dieser Mittelstand ist unsere Chance«, wie Sprecher Tielmann sagte und zur Stärkung der Wirtschaftsstruktur einen Bewusstseinswandel in den Köpfen forderte."

Als Untertitel unter einem Foto von einem Schild Richtung Autobahn nach Dortmund und Frankfurt stand dann noch: "Symbolträchtiger Autobahnzubringer: Die Region muss den Brückenschlag zu den Ballungsgebieten Rhein/Main und Rhein/Ruhr bewerkstelligen und doch zugleich Abwanderung vermeiden. Die Lage ist gut: Die Kreise Olpe und Altenkirchen gelten als attraktive Wohnstandorte, der Kreis Siegen-Wittgenstein bietet dem Umland reichlich Arbeit."
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Alt 10.11.03, 14:55   #13
sebastian c
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8.11.03

Unsere Verkehrsbetriebe sollen vom Kreis verkauft werden, aber die Bürger haben was dagegen. Nun heißt es: Endlich mal wieder wählen! *g*
von hallosiegen.de:

"VWS Verkauf - die Bürger entscheiden...
...am 21. Dezember 2003

Der Kreistag entschied am Donnerstag Abend mit den Stimmen von CDU, UWG und FDP für den Verkaufsbeschluß vom 25. Juli 2003. Damit wurde das Bürgerbegehren (mit rund 26.000 Unterschriften) von "Pro VWS" und Verdi zurückgewiesen.
Nun kommt es am vierten Advent, dem 21. Dezember, zum Bürgerentscheid aller Wahlberechtigten des Kreises Siegen-Wittgenstein und Olpe.

Argumente gegen den Verkauf:

- das Ergebnis des ersten Halbjahres 03 ist um 75 % besser als das vom Vorjahr
- Belegschaft ist bereit zu einem Spartentarifvertrag
- Kooperationsmöglichkeit mit BRS, Busverkehr Ruhr-Sieg
- keine Angebotsreduzierung, keine Ausdünnung
- das erwartete Defizit ist geringer ausgefallen als erwartet

Argumente für den Verkauf:

- Bilanzdefizit bei 7,8 Mill. Euro
- Sanierung nur mit neuem Unternehmen möglich
- führt nicht zu einer Angebotsreduzierung
- Bürger müssten sonst das Defizit tragen"
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Alt 12.11.03, 13:37   #14
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2 kleine Meldungen von hallosiegen.de

11.11.03

"Siegen strahlt in neuem Licht!
Beleuchtung in der Fußgängerzone wird erneuert...


[www.rwe.com]

Bis Ende nächster Woche sollen alle alten Kugellampen in der Kölner Straße und der Löhrstraße durch neue modernere Modelle ersetzt werden.

Für rund 43.000 Euro werden insgesamt 29 Laternen gegen neue Halogen-Metalldampflampen ausgetauscht, welche heller scheinen und auch besser ausschauen als die alten Modelle. "


und..


11.11.03
"Sieg-Carré weiter in Planungsphase
Mehr Büros, weniger Geschäfte

Gestern nachmittag beriet der Siegener Bauausschuß erneut über die Planung des neuen Sieg-Carrés.
Der Gebäudekomplex, der sich von der Bahnhofstrasse beginnend, gegenüber der City-Galerie bis zur Morleystrasse erstreckt und von der Sparkasse Siegen geplant wird, soll nun doch mehr Büroflächen enthalten, als Geschäfte. Außerdem könnte die Fassade des Parkhauses in der Morleystraße (hinter dem Apollo) mit bedruckten Rubensmotiven, welche sich auch beleuchten lassen, versehen werden. Dieser Architektenvorschlag könnte allerdings der recht engen Morleystrasse wieder zum Opfer fallen."

mehr Infos zum Sieg-Carré im extra Thread!
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Alt 15.11.03, 15:20   #15
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Diese "News" hat nichts mit Architketur, wohl aber mit Stadtentwicklung zu tun, daher stelle ich sie mit einigen Bedenken mal hierrein.

Infos aus erster Hand von hallosiegen.de
15.11.03

"Herzlich Willkommen in der Uni-Stadt Siegen
Siegen will selbstbewußte Uni-Stadt werden

Die Uni auf der einen Seite, die Stadt Siegen auf der anderen, das soll sich ändern.
HalloSiegen nahm an dem Workshop für eine lebendige Universitätsstadt teil und sieht sich in seiner Arbeit an eine aktuellen Informationsplattform für Siegen bestätigt.
Nur wer informiert ist, kann und wird die gebotenen Angebote nutzen.

Was der GSS-Workshop im einzelnen brachte lesen Sie hier:

Rund 70 Angehörige der Universität, Vertreter-/innen aus Wirtschaft, Kultur, Medienlandschaft, Politik und Verwaltung folgten am 13. November der Einladung der Gesellschaft für Stadtmarketing zum Auftakt-Workshop „Universitätsstadt Siegen.“
In drei Arbeitsgruppen mit den Themen „Einzelhandel und Gastronomie“, „Kultur und Freizeit“ sowie „Verzahnung Stadt / Universität / Wirtschaft“ wurde über Verbesserungsmöglichkeiten des städtischen Angebots für die Zielgruppe der Studierenden diskutiert.

Die Wichtigkeit der Aufgabe, die Universität noch stärker in Stadt und Region zu verankern, machte der Vorsitzende der GSS, Reinhard Quast, in seiner Begrüßung deutlich. Die Hochschule, so Quast, sei mit ihren wissenschaftlichen Leistungen und dem Potential an qualifizierten Fachkräften ein kaum zu überschätzender Wirtschafts- und Standortfaktor für den Raum Siegen.

Dass bezüglich des städtischen Angebots noch Handlungsbedarf besteht, hatte eine Befragung ergeben, in der rund 900 Studierende im Sommer dieses Jahres ihre Bewertung des Wohn- und Studienortes Siegen abgeben konnten.
Aufgabe des Workshops vom 13. November war es nun, Zielsetzungen und Maßnahmen zu konkretisieren.

Jede der drei Arbeitsgruppen präsentierte am Ende der Auftaktveranstaltungen die von ihr entwickelten Ansatzpunkte.

Zum Thema „Verzahnung Stadt / Universität / Wirtschaft“ kristallisierten sich die Unterbringung von Teilen der Universität im Unteren Schloss, das studentische Wohnen sowie der Austausch zwischen Unternehmen und Universität als Schwerpunkte heraus. Einhellig war die Auffassung, dass durch eine Präsenz von Fachbereichen der Universität im Zentrum das Zusammenwachsen mit der Stadt gefördert werden könnte.Akuter Bedarf besteht beim Wohnungsangebot für Studierende. Vier Wochen nach Semesterbeginn haben hunderte von Studienanfänger noch keine endgültige Bleibe gefunden, eine Situation, die sich bei 2000 bis 2500 Neueinschreibungen pro Jahr nicht wiederholen sollte. Schließlich erkannte der Arbeitskreis, dass die Universitätsabsolventen entscheidend dazu beigetragen könnten, dem Nachfolgeproblem vieler mittelständischer Unternehmen zu begegnen, sofern eine Plattform für Kontakte geschaffen würde.

Hinsichtlich des kulturellen Angebots der Stadt Siegen wurde seitens der teilnehmenden Studierenden bestätigt, dass Qualität und Vielfalt gegeben sind. Ein eindeutiges Defizit besteht allerdings in der Information über diese Auswahl.
Erste Überlegungen des entsprechenden Arbeitskreises gehen in Richtung einer Bündelung des Informationsangebots im Internet. Weiterhin sollen Möglichkeiten sondiert werden, die freie Kunst- und Kulturszene durch die Bereitstellung geeigneter Räumlichkeiten zu unterstützen.

Gebündelte Information ist nach Auffassung des dritten Arbeitskreises das A und O für die Nutzung des Angebots in Handel und Gastronomie. Auch für die Weiterentwicklung dieses Themas dürfte der Ausbau der Internetinformation eine zentrale Rolle spielen. Darüber hinaus soll ein unmittelbarer Austausch zwischen Studierenden und Gastronomiebetreibern konzeptionelle Ideen zu einem bedarfsgerechten Angebot erbringen.

Vielfach moniert wurde von den Studierenden in der Diskussion das Angebot des Öffentlichen Nahverkehrs. Insbesondere in Stoßzeiten, so die ÖPNV-Nutzer, würden die Linien zum Haardter Berg von zu wenigen bzw. zu kleinen Bussen angefahren.

Die Handlungsansätze, die in der Auftaktveranstaltung mit Priorität versehen wurden, sollen nunmehr in kleineren, themenspezifischen Arbeitsgruppen weiterentwickelt und in konkrete Maßnahmen umgesetzt werden. Ziel der GSS ist es, die Diskussion im Januar mit den Akteuren fortzusetzen und innerhalb eines Zeitraums von drei Jahren zu sichtbaren Ergebnissen auf dem Weg zu einer selbstbewußten und lebendigen Universitätsstadt Siegen zu kommen."

Warum das 3 Jahre dauern muss? Keine Ahnung...aber es ist gut, wenn sich alle mal an einen Tisch setzen und versuchen, Siegen zu einer selbstbewussten Unistadt und speziell zu einer "Studentenstadt" zu machen. Davon, dass hier 12.000 Leute studieren kriegt man nämlich nicht viel mit..


Edit: Die neue Beleuchtung in der Siegener City sieht übrigens recht edel aus, es war also doch angebracht diese kleine Meldung (vom 11.11.) zu posten!
sebastian c ist offline   Mit Zitat antworten
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