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Alt 02.04.09, 14:10   #1
nikolas
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Ruhrgebiet: Umnutzung von Industriebauten


Der wirtschaftliche Strukturwandel im Ruhrgebiet ließ zahlreiche Industriebauten sowie die dazugehörige Infrastruktur ungenutzt zurück. Dem denkmalpflegerischen Erhalt der Bausubstanz sowie deren Umnutzung im neuen Kontext ist dieser Thread gewidmet.

Aktuell werden im DAF u.a. folgende Projekte (z.T. auch in anderen Zusammenhängen) diskutiert:

Bochum: Westend - quo vadis?
Bochum: Deutsches-Bergbau-Museum
Dortmund: "U"- Areal
Dortmund: Phoenix-West
Dortmund: Phoenix-See
Dortmund: Areal - Westfalenhütte
Dortmund: Hafen
Dortmund: Bürohaus Zeche Glückaufsegen [vorher] - [nachher]
Dortmund: Kokerei Hansa
Dortmund: Zeche Zollern
Dortmund: Verwaltungsgebäude Hoesch-Union
Dortmund: Kraftwerk Dortmund
Duisburg: Innenhafen und Zentrum
Duisburg: Landesarchiv
Duisburg: Rheinpark
Duisburg: Erweiterung Museum Küppersmühle
E/RUHR: Projekte mit Bezug zu RUHR.2010
Essen: Weltkulturerbe Zollverein
E/MH/DU: "Rheinische Bahn"
Gelsenkirchen: Nordstern
Gelsenkirchen: Graf Bismarck
Gelsenkirchen: Schalker Verein
Gelsenkirchen: Zeche Consolidation 3/4/9
Gelsenkirchen: Zeche Consolidation 1/6
Oberhausen: Verwaltungsgebäude Gutehoffnungshütte
Ruhrgebiet: Landschaftstuning

weiterführende Links:

Industriedenkmal-Stiftung NRW
ERIH
Route-Industriekultur
Forum Geschichtskultur Ruhr
IBA-Emscherpark
WIM
RIM
Projekte - RAG Montan Immobilien
LEG Standort- und Projektentwicklung
Stiftung Zollverein
Landschaftspark Duisburg-Nord
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Alt 06.05.09, 13:42   #2
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Route Industriekultur


Quelle: Pressedownloads - Metropole Ruhr Grafik: RVR

PM:
"Die Route Industriekultur lockt immer mehr Besucher: 2008 waren es bereits fünf Millionen - das entspricht einer Steigerung um 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Verglichen mit dem Start vor zehn Jahren mit 2,8 Millionen Besuchern beträgt die Zunahme 79 Prozent. Diese Zahlen gab der Regionalverband Ruhr (RVR) heute (6. Mai) bei der Sitzung des RVR-Betriebsausschusses Route der Industriekultur in Oberhausen bekannt.
Rund 500.000 Euro hat der RVR im vergangenen Jahr für die Netzwerkarbeit der Route ausgegeben - darunter fallen z.B. Ausgaben für Broschüren, den Internet-Auftritt oder Ausstellungen.
In diesem Jahr wird der RVR zusammen mit dem Land NRW die bauliche Sicherung der sechs Großstandorte mit rund fünf Millionen Euro unterstützen.
  • Der Gasometer Oberhausen erhält ca. 246.000 Euro für die Grundsicherung,
  • der Landschaftspark Duisburg-Nord bekommt 1,53 Millionen Euro u. a. für die Instandsetzung der Möller- und Erzbunkeranlagen.
  • Für die Kokerei Zollverein sind 950.000 Euro eingeplant (u. a. für Baumaßnahmen an der Mischanlage),
  • für die Zeche Zollverein sind zurzeit rund 807.000 Euro vorgesehen.
  • 780.000 Euro gehen an die Kokerei Hansa Dortmund (u .a. für die Instandsetzung des Vorplatzes und des Erlebnispfades).
  • Für die Jahrhunderthalle Bochum sind ca. 710.000 Euro eingeplant.
Der RVR wird auch einen wesentlichen Anteil der Betriebskosten des neuen Besucherzentrums im Welterbe Zollverein tragen."

Quellen:
Presseverteiler Regionalverband Ruhrgebiet
www.zollverein.de
Route-Industriekultur - Home

Panorama: Leuchtende Industriekultur - DerWesten
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Alt 07.07.09, 20:04   #3
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Herten: Zukunftsstandort Zeche Ewald


Quelle:Pressedownloads - Metropole Ruhr Foto: RVR/Budde

"Hart; Härter; Herten"; Herten macht in Wasserstoff! So what? fragst du dich jetzt zu Recht. Aber warte...

Neben der aufwendigen landschaftlichen Einbindung des Areals [Details] und der Sanierung der historistischen Bestandsgebäude [scrollen!], wird mit der Errichtung des "Blauen Turms", ab 2010 ein 42m hoher Leuchtturm [und das im wahrsten Sinne des Wortes] die Brachlandschaft im Emscherbruch zieren.
Der Grundstein für die 24,6 Mio. EURO teure Demonstrationsanlage Blauer Turm wurde bereits im MÄRZ/09 gelegt. In der 42 Meter hohen Anlage soll Straßenbegleitgrün zur Wasserstoff- und Stromproduktion [für ca. 12.000 Haushalte] verwertet werden.
Aus gegebem Anlass einige Details zum Zukunftsstandort Zeche Ewald:

Umfeld:
liegt inmitten des 70 ha großen Landschaftsparks Hoheward
Eigentümer: RAG Montan Immobilien GmbH und die Stadt Herten
Gestaltung: Architekt Cino Zucchi
Abschluss Sanierungs- und Erschließungsmaßnahmen: 2007
Größe: 50 ha
Auslastung Flächen:
75%
Nutzung: 18 ha Logistikflächen, Rest: Wasserstoff-Kompetenzzentrum H2Herten, zahlreiche Unternehmen aus der Brennstoffzellentechnik, diverse Anlagenbauer, Software-Dienstleister uvm.

Quellen:
Projekt Ewald
PROPERTY MAGAZINE

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Update Juli 2012:

  • Die Errichtung des "blauen Turms" ist entgültig gescheitert!
  • Die weiteren Entwicklungspläne für das Gelände (Umsetzung offen):
    Heizzentrale (1919). Denkmal. 1992 m². Plan: Erhalt Revuepalast (seit 2009)
    Schacht 2 (1892). Denkmal. 1515m². Plan: Restaurant (Baugenehmigung erteilt)
    Malakowturm (1875). Denkmal. 1014m². Plan: Hotel/Büro (Baugenehmigung erteilt)
    Maschinenhaus Süd (1954). 2101m². Denkmal. Plan: Eventhalle/Disko
    Rasenhängebank (1954). 8661 m². ??? (Quelle)
Update September 2012:
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Alt 24.10.10, 22:43   #4
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Oer-Erkenschwick: Calluna Quartier


Quelle:RAG Montan Immobilien

PM: "
In direkter Nähe zur Innenstadt von Oer-Erkenschwick entsteht mit dem Calluna-Quartier ein völlig neues Stadtviertel auf der rund 374.000 Quadratmeter großen Fläche des ehemaligen Bergwerkes Ewald Fortsetzung 1/2/3. Es wird geprägt durch eine neuartige Verbindung der Themen Wohnen, Pflege und Gesundheit sowie Freizeit und Erholung. Ab Herbst 2011 entstehen in der Nähe des Naturparks Hohe Mark integrative Wohnprojekte, ein Gesundheitszentrum mit dem Schwerpunkt Adipositas sowie ein Golfplatz."

Quelle:
Neues Stadtviertel: Calluna-Quartier - RAG Montan Immobilien
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Alt 04.03.11, 13:40   #5
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Dorsten: Bergwerk Fürst Leopold


Quelle: BW Fuerst Leopold-Dorsten - Wikipedia released in the GFDL and CC-by sa-2.0-de by Daniel Ullrich (Threedots)

Das Bergwerk Fürst Leopold nahm 1913 seine Förderung auf. 1997 erfolgt der Zusammenschluss mit dem Gelsenkirchener Bergwerk Westerholt zum neuen Bergwerk Lippe. Die Förderung auf Fürst Leopold wurderd hierfür aufgegeben. Die RAG Montan Immobilien AG und die Prisma Immobilien GmbH beabsichtigt nun das Areal sukzessive zu einem Kunst- und Kulturzentrum mit Shopping, Gastronomie, Einkaufsmöglichkeiten und anspruchsvoller Gastronomie umzubauen.

Bilder vom Rückbau: Rückbau Fürst Leopold - DerWesten
Luftbild: Luftbilder NRW, Zeche Fürst Leopold, Dorsten

Die Fläche im Detail:

Nutzung:
Gewerbe, Kunst und Kultur, Einzelhandel, Dienstleistung, Gastronomie, Freizeit/Erholung, Sport
Gesamtgröße:
40 ha, davon 14,8 ha Nutzfläche
Planungsstand:
Städtebaulicher Entwurf
Bauplanungsrecht und Bebauungsplan:
Bebauungspläne im Aufstellungsverfahren
Vorhandene Ansiedlungen:
Unternehmen aus Kunst- und Kulturwirtschaft

Flächengrößen nach Nutzungen:
Gewerbe:
ca. 4,5 ha
Kunst, Kultur und Freizeit:
ca. 5,5 ha
Einzelhandel Nahversorgung:
ca. 2,0 ha
Einzelhandel Baumarkt:
ca. 2,5 ha
Grünflächen:
ca. 0,3 ha

Quellen und weiterführende Informationen:
Fürst Leopold, Daten und Fakten - RAG Montan Immobilien
Projektbroschüre
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Alt 14.03.11, 01:49   #6
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Dinslaken: Stadtquartier Lohberg 1|2


Quelle: Lohberg Schacht – Wikipedia, GNU-Lizenz für freie Dokumentation, Urheber: Daniel Ullrich Threedots

Zeche Lohberg 1/2:
  • 1907 begann das Abtäufen der Schächte Lohberg 1 und 2.
  • 1914 nahm die Zeche die planmäßige Förderung auf.
  • 2005 wurde die Zeche stillgelegt.
  • Seit 2007 wird das Zechengelände bis auf einen Teil der historischen Bausubstanz abgebrochen.
  • 2007 gewann das Architekturbüro stegepartner den Wettbewerb zur Umnutzung des Zechenareals.
Umnutzung:
Die Umnutzung der Zeche Lohberg 1|2 gliedert sich in drei Gebiete mit unterschiedlichen Nutzungsprofilen: Das KreativQuartierLohberg ist schon da – ein Wohnquartier, ein Gewerbegebiet und weitere Kreativbetriebe sollen folgen.
Im Nordbereich entsteht ein Wohngebiet, das an die bestehende Wohnbebauung Lohberg grenzt.
Im Zentrum gibt das KreativQuartierLohberg die Richtung vor: d.h. Unternehmen aus dem Bereich Kunsthandwerk, Werbung, Medien, Design etc. sind willkommen.
Im Südbereich schließlich warten umfassend erschlossene Flächen auf Nutzer aus den Bereichen Produktion, Handwerk, regenerative Energien, Handel und Dienstleistung.

Fakten:

  • Gestaltung: stegepartner
  • Nutzung: Kreativwirtschaft, Gewerbe, Handwerk, Technologie, Dienstleistung, Wohnen, Handel, Gastronomie, Freizeit/Erholung, Gesundheit
  • Gesamtgröße: 40 ha, davon 14,5 ha Nutzfläche
  • Planungsstand: Städtebaulicher Entwurf
  • Bauplanungsrecht und Bebauungspläne: In Aufstellung
  • Vorhandene Ansiedlungen: Handwerk, Produktion, Industrie, Gesundheit auf einer Fläche von 0,35 ha
  • Aktuelle Baumaßnahmen/ Stand März 2011:Vorbereitungen für Lohberger Bergpark starten - RAG Montan Immobilien
Quellen:
Stadtquartier Lohberg 1|2, Image - RAG Montan Immobilien
Stadtquartier Lohberg 1|2, Daten und Fakten - RAG Montan Immobilien
Projektbroschüre.php
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Alt 17.03.11, 03:58   #7
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Neukirchen-Vluyn: Stadtquartier Niederberg 1|2|5


Die ehemalige Steinkohlenzeche 1|2|5 Niederberg [Betrieb 1912-2001] wird in Zukunft Neukirchen und Vluyn nicht mehr trennen, sondern verbinden (Lage im Raum). Rund um die Fördergerüste 1 und 2 entsteht als Scharnier ein neues Stadtquartier.

Die Fläche im Detail


Eigentümer:
RAG Montan Immobilien GmbH
Bruttofläche: 85 ha, davon 44 ha im Entwicklungsabschnitt West
Nutzung:
Handel, temporäres Grün, Dienstleistung, Gastronomie, Handwerk, Gewerbe, Freizeit, Gesundheit, Wohnen

Wohnen

insgesamt 71.700 qm
Grundstücksgrößen ab 350 qm
Grundstückspreise ab 190,00 Euro/qm
Verfügbarkeit ab 2010

Gewerbegebiet
insgesamt 63.000 qm
Grundstücksgrößen 4.500 - 30.000 qm
Grundstückspreise 40,00 - 60,00 Euro/qm
Verfügbarkeit ab 2010

Mischgebiet
insgesamt 56.500 qm
Grundstücksgrößen 1.000 - 10.000 qm
Grundstückspreise 80,00 Euro/qm
Verfügbarkeit ab 2010

Quelle:
Stadtquartier Niederberg 1|2|5, Daten und Fakten - RAG Montan Immobilien
weiterführende Informationen und Bilder unter:
Die Zeche Niederberg in Neukirchen-Vluyn
Bergwerk Niederberg Bilder
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Alt 19.03.11, 04:43   #8
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Dortmund: Zeche Gneisenau


Quelle: Tomsonbock Gneisenau - Wikipedia / GNU-Lizenz für freie Dokumentation / Urheber: Tbachner

Die Steinkohlezeche Gneisenau, im Ortsteil Derne, schloss 1985 als vorletzte Dortmunder Zeche. Erhalten blieben der Tomson-Bock + Schachthalle mit Wagenumlauf sowie das Doppelbockgerüst über Schacht 4 mit seinen beiden Maschinenhäusern. Als stadtbildprägende Objekte werden die Industriedenkmale nun in eine neuen Nutzungsstrukturen eingebunden. [Quelle: Industriedenkmal-Stiftung | Zeche Gneisenau]

Projektliste:
  • Fläche insgesamt: 60 ha
  • Nutzungsmix: Gewerbe, Handel, Dienstleistungen
  • Familienfreundliches Wohnen am Park: mit 36 Eigentumswohnungen sowie 32 Doppelund Reihenhäusern
  • Ein Bau- und Gartencenter: auf 5,5 Hektar Fläche realisiert wird.
  • Gastronomie im Thomson Bock: "Bei dem aufwändig restaurierten Denkmal handelt es sich um das älteste erhaltene Fördergerüst und den letzten Thomson Bock des Ruhrgebiets. Die mit ihm verbundene Halle des Schachts II soll für Gastronomie genutzt werden.
  • Logistikflächen und ein Autohof: Die mit 9 Hektar größte Gewerbefläche auf Gneisenau wird in Zukunft von Logistikunternehmen genutzt.
  • Dreh- und Angelpunkt Gneisenauallee: Die neue Gneisenauallee ist die Hauptschlagader des neuen Logistikparks und von ganz Gneisenau.
Quellen:
Projektgesellschaft Gneisenau mbH
Projekt Gneisenau, Image - RAG Montan Immobilien
Projekt Gneisenau, Daten und Fakten - RAG Montan Immobilien
Industriedenkmal-Stiftung | Denkmale | Zeche Gneisenau
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Alt 19.03.11, 04:58   #9
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Exkurs: Industriedenkmalpflege



1. Begriffsbestimmung:

Denkmal:
Siehe hierzu: Gesetz zum Schutz und zur Pflege der Denkmäler im Lande Nordrhein- Westfalen (Denkmalschutzgesetz – DSchG); §§ 2 Begriffsbestimmungen


Industrie:

Gebäude oder Anlagen der Industrie dienen primär den Sektoren
  • Produktion
  • Versorgung
  • Verkehr
Industriell:
Prozesse die sich innerhalb des Industriezeitalters abspielen (Beginn in England in den 1770er Jahren)

Denkmale der Technik und Industrie:

Gebäude, Gebäudeteile und/oder (dazugehörige) Einrichtungsgegenstände aus der industriellen Epoche, mit der Zwecksetzung: Produktion, Versorgung, Verkehr.

Frage: Wann und wie wird ein Industriebau auch zu einem Industriedenkmal?


2. Bewertungskriterien:
  • Bei Schlössern, Burgen und Kirchen ist die Bewertung nach architektonischen und kunsthistorischen Gesichtspunkten zweckmäßig.
  • Bei Industriedenkmalen sind auch technik- sozial- und wirtschaftshistorische Hintergründe wichtig.
2.1. Historisch-typische Quellen
Das Industriezeitalter neigt zu Normierung, Standardisierung und Typisierung
:
  • Herstellungsprozesse werden standardisiert, d.h. Produktionsprozesse werden aufgeteilt; (Stichwort: Arbeitsteilung)
  • Architektonisch- technische, v.a. ingenieursmäßig konstruierte Anlagen werden typisiert (z.B. normierte Bauform von Wasserbehältern = typisches Profil)
Im Gegenteil zur üblichen Baugeschichtlichen Bewertung ist es hier gerade die „Nicht- Einmaligkeit, d. h. ein serielles Produkt in seiner identischen Repetition welches als denkmalwert erachtet wird!
Diese Normierung schließt eine individuelle baukünstlerische Leistung bei Materialwahl, Schmuckform oder Bezug auf die jeweilige Umgebung jedoch nicht aus.

2.2. Historisch einmalige Objekte

  • Technischer „Superlativismus“: Das damals jeweils größte ,schnellste, höchste, längste Gebäude bzw. Maschine... z.B. Verleihung des „Blauen Bandes“ für die schnellste Atlantiküberquerung, Eiffelturm, Weltausstellung als Leistungsschau (Glocke des Bochumer Verein anlässlich der Weltausstellung 1867 vorgeführt. Standort Heute: Bochumer Rathausvorplatz)
2.3. Anfangs- oder Entglied einer technischen Kette
z.B. der erste Elektromotor; die letzte Dampflokomotive

2.4. Sozialgeschichtliche Strukturen aufzeigende Objekte
( = Objekte die bedeutend sind für die Entwicklung von Arbeits- und Produktionsverhältnissen waren). z.B. Werkswohnungen, Arbeitsplätze Einrichtung des Arbeitsplatzes: Z.B. baulich- technische Lösung zur Verbesserung von Belichtungs- und Belüftungsverhältnissen

2.5. Geistes- und kunstgeschichtlich repräsentative Objekte

z.B. die Fassadengestaltung einer Fabrikhalle

Die oben genannten Merkmale können kombiniert auftreten und damit den Denkmalwert des einzelnen Objektes noch verstärken.

Literatur:

  • Denkmalschutzgesetz Nordrhein-Westfalen; aus: Denkmalschutz und Denkmalpflege. 10 Jahre Denkmalschutzgesetz NRW, hg. von Richard Grätz
  • Föhl Axel: Was ist ein Denkmal der Technik- und Industriegeschichte?, Köln 1991
  • Günter Roland: Besichtigung unseres Zeitalters/ Industriekultur in Nordrhein- Westfalen, Klartext, Essen, 2001
  • Föhl Axel/ Parent Thomas/ Heuter Christoph: Industriedenkmale in NRW (Diaserie und Reader) im Auftrag des Forums Geschichtskultur
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Alt 01.04.11, 02:18   #10
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Mülheim: Alte Dreherei


Quelle: Wikipedia// GNU-Lizenz für freie Dokumentation // Urheber bzw. Nutzungsrechtinhaber: Martin Menke

Die komplett erhaltene Dachkonstruktion wurde teils aus Holz teils aus aus Stahl errichtet.


Quelle: Wikipedia
// Creative Commons-Lizenz // Urheber: Ruesterstaude

Die Alte Dreherei ist das älteste erhaltene Gebäude des einstigen Eisenbahnausbesserungswerks der Rheinischen Eisenbahn (RB) in Mülheim-Broich.
Die dreischiffige "Industrie-Kathedrale" [90mX20m] mit Rundbogenfenstern wurde 1874 aus Backstein errichtet. Seit der Betrieb 1959 stillgelegt wurde wartete die Alte Dreherei fast 50 Jahre lang auf eine Umnutzung. 2007 wurde die Halle dann von einem privaten Trägerverein ersteigert und nach langen hin und her mit der Stadt Mülheim auch ein Pachtvertrag über 90 Jahre, für das dazugehörige Grundstück abgeschlossen. Seither wird die seit 1991 unter Denkmalschutz stehende Halle in aufwendiger Kleinarbeit durch ehrenamtlicher Helfer als "Alte Dreherei - Haus der Vereine" instandgesetzt. Im Auftrag des Trägervereins hat die Mülheimer Planungsgesellschaft mbH Rainer Dittrich, alle Baupläne für den Umbau der Dreherei erstellt:


Quelle: Original und Modell

Quellen:

Alte Dreherei | Mülheim Ruhr | Industriekultur - monumente-online
Alte Dreherei - Informationen
Bilder der Restaurierungsarbeiten: Aus Alt wird Neu - DerWesten

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Alt 26.04.11, 17:41   #11
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Gelsenkirchen: Zeche Consolidation


Gesamtansicht des Doppelstreben - Fördergerüstes der Zeche Consolidation Schacht 4 mit dem nördlichen Maschinenhaus (rechts) und dem südlichen Maschinenhaus (links). Quelle: Industriedenkmal-Stiftung | Pressefotos

  • Der Ursprung der Zeche Consolidation geht bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts zurück. - 1993 wurde die Förderung auf Consolidation 3/4/9 eingestellt.
  • Die Schachtanlagen 1/6 und 2/7 sowie der Förderturm Schacht 3 wurden vollständig abgetragen und die Brachflächen komplett der Gewerbenutzung überführt.
  • Die Förderanlagen Consolidation Schacht 4, 8 und 9 stehen seit den 1990er Jahren unter Denkmalschutz.
  • Consolidation 3|4|9: Das Maschinenhaus Schacht 4 sowie der Förderturm werden kulturell genutzt (Consol-Theater). Für die Freiflächen auf diesem Gelände bemüht man sich um weitere Gewerbeansiedlung [vgl. Vorher - Nacher]. Die Fläche im Detail: Nettofläche 27 ha;
    Nutzung: Kultur, Gewerbe, Wohnen, Naherholung, Handel
  • Schacht Consolidation 8 bzw. Consolidation Oberschuir ist vollständig erhalten und wird nach Sanierung und Erweiterung [1996] um einen Glaskubus [Architekten: Pfeiffer und Ellermann] seit Oktober 2002 als stadtbauraum [BILDER + Flyer] genutzt.
Quellen:
Consolidation 3|4|9, Daten und Fakten - RAG Montan Immobilien
Zeche Consolidation – Wikipedia
Route-Industriekultur - Zeche Consolidation 3/4/9
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Alt 27.04.11, 23:27   #12
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Kamen: Zeche Monopol, Schacht Grillo


Quelle: konzept.pdf

Auf Schacht, Grillo 1 [später in Monopol 1 umbenannt] wurde seit 1879 Kohle gefördert. Grillo 2 entstand ab 1887 und war mit 775 Metern 1892 der tiefste Schacht im Ruhrgebiet. Die Stilllegung der Schachtanlage Grillo 1/2 erfolgte im Jahre 1981.

Unter dem Motto Wohnen, Arbeiten und Freizeit wurde im Rahmen der IBA Emscherpark [1989-1999] ein Konzept zur Reaktivierung des 34 ha großen Zechengeländes umgesetzt. So entstanden u.a.:
Für die Verwendung des Restgeländes von Grillo 1 sowie den Erhalt und die Umnutzung der noch vorhandenen Bestandsgebäude setzt sich seit Jahren der Verein Monopol 2000 ein.
Dieser beabsichtigt:
  • den denkmalgeschützten Förderturm "Grillo 1" in seinem Originalzustand zu erhalten und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen,
  • im Fördermaschinengebäude ein Bergbautechnikmuseum einzurichten
  • sowie die Bestandsgebäude Maschinenhalle und Werkstatt durch ein gläsernes Mittelschiff zu verbinden und einer kulturellen Nutzung + (Außen-) Gastronomie zuzuführen. Die Eigentümerin RAG Montan besteht jedoch weiterhin auf dem Abriss der nicht unter Denkmalschutz stehenden Maschinenhalle.
  • Für die Finanzierung der Pläne ist eine Stiftungslösung angedacht.
Quellen:
Route-Industriekultur - Zeche Monopol Schacht Grillo
konzept.pdf
Zeche Monopol: „Grillo 1“ soll Wahrzeichen bleiben - DerWesten
Zeche Monopol: Ende der Maschinenzentrale ist besiegelt - DerWesten
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Alt 14.05.11, 01:38   #13
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Zeche Waltrop


Quelle: Gelände der Zeche Waltrop.jpg – Wikipedia/ GNU-Lizenz für freie Dokumentation/ Urheber: Joachim K. Löckener



Quellen: Waltrop-Gewerbepark-3/ Waltrop-Gewerbepark-2/ / Copyright: Max Hampel/ Genehmigung durch NRW_URBAN erteilt

Geschichte der Zeche Waltrop:

Abbau von: Steinkohle
Betriebsbeginn:
1905
Betriebsende: 1979
Nachfolgenutzung:
Kulturdenkmal, Gewerbefläche

1984 erwarb die LEG-NRW 1984 zunächst Gelände und Gebäude. Im Rahmen der IBA Emscher Park [1989-1999] wurden dann unter dem Leitmotiv „Neue Technik in alten Hallen” insgesamt Elf Hallenbereiche durch die Landesentwicklungsgesellschaft LEG NRW gesichert, um eine Neunutzung für lokale Gewerbebetriebe zu ermöglichen. Infrastrukturmaßnahmen und die Bereitstellung großer Freiflächenbereiche ließen kombinierte Arbeits- und Wohnobjekte entstehen. Mehr als 40 Unternehmen haben sich bis heute am Standort niedergelassen. So hat u.a. das Unternehmen MANUFACTUM seinen Hauptsitz in einer der alten Hallen bezogen. Durch die sukzessive Erweiterung des Gewerbeparks sind aktuell noch 22,00m² Gewerbeflächen für Neuansiedlungen vorhanden. Um die Kompaktheit der historischen Baukörper der ehemaligen Zeche auch im Neubauteil wiederzuspiegeln, wurde für die gewünschte Neuansiedlungen ein Gestaltungshandbuch ausgegeben.

Projektdaten Gewerbepark Zeche Waltrop:

Projektsicherung: LEG Stadtentwicklung GmbH und CO. KG (Stadt Waltrop)
Städtebau: ERGE Scheidler, Stumpfel, Leser (Köln / Marl / Bochum)
Umgestaltung Halde: Künstler Jan Bormann ( Rauxel)
Umbau Hallenesemble: Baubude (Essen), Planquadrat (Dortmund) PASD Feldmeier und Wrede (Hagen), Büro Soyer
Umbau Firmensitz: Manufactum, Architekturbüro Luckmann (Coesfeld)
Fläche / Größe: 35 ha
Planungszeitraum:
1992 – 1996 Sanierung der Gebäude, Rahmenplan für den Grünzug F
1999 – 2000 Bau des Spurwerkturms
2004 – 2007 Erweiterung des Gewerbeparks

Quellen:

Stadt Waltrop - Gestaltungsrichtlinien_Zeche
Stadt Waltrop - Zeche Waltrop
Alte Zeche Waltrop | Unternehmen
ruhrsite - Gewerbeimmobilien und Gewerbeflächen in der Metropole Ruhr
M:AI: Zeche Waltrop
NRW.URBAN | Partner für Land und Stadt | Gewerbepark Zeche Waltrop, Waltrop
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Alt 17.05.11, 00:47   #14
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Herten: Zeche Schlägel & Eisen 3/4/7


Quelle: Zeche Schlägel und Eisen 3 4 7.JPG - Wikimedia Commons // GNU Free Documentation License // Author: Dortmund2008


Das Bergwerk Schlägel & Eisen wurde 1873 gegründet. Nachdem die RAG die Bergwerke Ewald und Schlägel & Eisen zu einem Verbund zusammengeschlossen hatte wurde 1989 die Förderung an diesem Standort eingestellt.
Heute stehen Fördergerüst und Maschinenhalle in der Obhut der Stiftung für Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur. Weitere Gebäude werden von der Werksdirektion Technische Dienste der RAG genutzt.
  • Die Entwicklungsgesellschaft Schlägel & Eisen (EGSE) plant auf dem 19 ha großen Betriebsgelände bis 2013 ein neues Gewerbegebiet zu errichten.
  • Das Gewerbegebiet wird auf einer Gesamtfläche von rund sieben Hektar ca. 40 Gewerbegrundstücke umfassen; die verfügbaren Flächengrößen liegen zwischen 500 und 2.000 m².
  • Außerdem stehen sanierte Bestandsgebäude (ehem. Direktions- und Verwaltungsgebäude) für ansiedlungswillige Dienstleisterbetriebe bereit.
Quellen:
Route-Industriekultur - Zeche Schlägel & Eisen 3/4/7
Projekt–Schlägel & Eisen 3/4/7
Booklet_Expo_2010 .pdf
Bergbau: Abschied von Schlägel & Eisen - DerWesten
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Alt 19.05.11, 21:14   #15
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Bochum: Zeche Lothringen I-V


Sanierung der Fördermaschinenhalle 2005 / Quelle:Zeche Lothringen01.jpg – Wikipedia / GNU-Lizenz für freie Dokumentation/ Urheber: Markus Schweiss

Geschichte der Zeche Lothringen:


Abbau von: Steinkohle
Betriebsbeginn:
1872
Betriebsende: 1967
Nachfolgenutzung: Kultur, Dienstleistung, Gewerbefläche

Während die Anlage Lothringen 3/4 und V überwiegend abgeräumt wurden, sind auf der Gründungsanlage Lothringen 1/2 die ehemalige Verwaltung, Maschinenhäuser und Gebäude der Ammoniakfabrik erhalten.

Lothringen 1/2
: 1998/99 erfolgte die Reaktivierung der 9,2ha Gesamtfläche zum Gewerbepark Lothringen. Das Nutzungskonzept sieht in erster Linie die gewerbliche Nutzung für kleine und mittlere Unternehmen aus Handwerk und Produktion vor.
Unlängst wurden auf dem Gelände auch das historische Maschinenhaus und die Fördermaschinenhalle saniert und ausgebaut und beherbergen seitdem mit dem "Kulturwerk Lothringen" [KWL], ein Gründerzentrum für Kreativunternehmen. In unmittelbarer Nachbarschaft zum KWL ist mit dem Bochumer Kulturrat e.V., ein soziokulturelles Zentrum untergebracht.

Kenndaten Gewerbepark Lothringen:


Gesamtgröße: 9,2 ha
Gewerbefläche: 6,3 ha
verkauft/bebaut: 5,3 ha
verfügbar: 1,0 ha
Gestaltungsplan: ja
Bebauungsplan: ja
Eigentümer: Entwicklungsgesellschaft Ruhr-Bochum mbH (EGR)
Lothringen 3/4 und V: Die Brachflächen von Lothringen 3/4 und V wurden und werden aktuell zu folgenden Gewerbegebieten reaktiviert:
Quellen:
KWL - Kulturwerk Lothringen
Route-Industriekultur - Zeche Lothringen
Bauten der Zeche Lothringen
Gewerbepark Lothringen

weiterführendes: Zechen in Bochum
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