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Alt 28.11.07, 14:32   #91
Echnaton
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Hier die Presseinformation von Kemper's im Volltext:
Zitat:
27.11.2007

Wo Deutschlands Luxus-Shopper ihre Weihnachtsgeschenke kaufen
Kemper’s untersucht Deutschlands Luxusmeilen – Königsallee zieht mit höchstem Topmarkenangebot die meisten Shopper an

Das auf Einzelhandelsimmobilien spezialisierte Beratungsunternehmen Kemper’s hat Deutschlands Luxus-Einkaufsstraßen in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg und München untersucht. Die fünf Luxusmeilen bieten jeweils 30 bis 45 international bekannte Marken. Die Düsseldorfer Königsallee zieht mit dem größten Markenangebot die meisten Shopper an. Die Münchner Maximilian-straße bietet die zweithöchste Anzahl an Edel-Monolabelstores auf. Anschließend folgen die Frankfurter Goethestraße, der Neue Wall in Hamburg und der Luxusbereich des Berliner Kurfürstendamms. Die Mietpreise in den deutschen Luxusmeilen haben Kemper’s zufolge im Vergleich zum Vorjahr um bis zu 20 Prozent zugelegt und erreichen Werte zwischen 180 und 250 Euro/m². Am teuersten sind Flächen in der Münchner Maximilianstraße. Für 2008 erwartet Kemper’s weiter anziehende Mieten.

Konsumenten entwickeln wieder Markenbewusstsein – Luxuslabels suchen Flächen - Ladenmieten steigen um bis zu 30 Euro/m²

Gerhard K. Kemper, geschäftsführender Gesellschafter der Kemper’s Deutschland GmbH: „Mit dem Verbrauchervertrauen kehren Marken- und Qualitätsbewusstsein zurück. Der Mittelstand traut sich wieder, Geld für Luxus auszugeben. Angeführt von der Königsallee hat Deutschland mit insgesamt fünf Luxuslagen ein attraktives und international wettbewerbsfähiges Angebot. Die Luxuslagen boomen und die hohe Flächennachfrage kann in keiner Weise bedient werden. Steigende Mietpreise sind die Folge.“

Tasächlich sind die Mieten im Vergleich zu 2006 um bis zu 20 Prozent gestiegen. Auf dem Kurfürstendamm, der Frankfurter Goethestraße und der Münchner Maximilianstraße liegen sie jeweils 30 Euro/m² über dem Vorjahr. Die Königsallee und der Hamburger Neue Wall verteuern sich um 20 bzw. 10 Euro/m². Im internationalen Vergleich sind dies immer noch moderate Werte. Auf der teuersten Luxusmeile der Welt, der New Yorker 5th Avenue, müssen Luxuslabels mit bis zu 1.000 Euro/m² kalkulieren. Die in Europa tonangebenden Champs Elysées in Paris schlagen mit über 600 Euro/m² zu Buche. Die deutschen Luxusmeilen liegen auf einem Niveau mit der Via Montenapoleone oder der Via Condotti in den Modezentren Mailand und Rom.

Düsseldorfer Königsallee lockt die meisten Passanten

Die Königsallee ist die mit Abstand meistbesuchte Luxuslage in Deutschland. In Spitzenzeiten flanieren dort bis zu 5.550 Passanten/Stunde. Die hohe Frequenz ist die besondere Stärke der Kö und macht sie in Deutschland einzigartig. Nur die Frankfurter Goethestraße kann mit bis zu 2.620 Personen/Stunde halbwegs mithalten. In Berlin, Hamburg und München liegen die Frequenzen bei den für Luxuslagen üblichen Werten zwischen 1.000 und 2.000 Passanten/Stunde.

Düsseldorf / Kö: Größte Markenkompetenz bei Textilien, Juwelieren, Schuhen

Die Kö weist die meisten Monolabelstores internationaler Topmarken auf. 40 Prozent der insgesamt 110 Geschäfte sind aus Modemagazinen bekannte Luxusanbieter. Die Kö überzeugt dabei mit der größten Markenkompetenz in den Bereichen Textilien, Juweliere und Schuhe. Zudem bietet die Düsseldorfer Lage ein überdurchschnittliches Angebot an lokalen Luxusanbietern und Mehrmarken-Shops.

München / Maximilianstraße: Konsequenteste Luxusausrichtung - Stärken in den Bereichen Textilien und Juweliere/Uhren

Die Münchner Maximilianstraße ist mit 36 internationalen Topmarken die zweitstärkste Luxusmeile in Deutschland. Zudem ist sie bei einem Gesamtangebot von knapp 70 Ladenlokalen eine der beiden konsequentesten Luxuslagen. Über die Hälfte der Shops wird durch internationale Topmarken belegt. Besonders stark ist die Lage in den Sortimenten Textilien und Juweliere/Uhren.

Frankfurt / Goethestraße: Über 50% internationale Topmarken – Stärken in den Bereichen Textilien und Accessoires

Die Frankfurter Goethestraße ist mit rund 30 Topmarken ähnlich konsequent belegt wie die Maximilianstraße. Mehr als die Hälfte der verfügbaren Flächen ist an Monolabelstores exquisiter Luxusmarken vergeben. Neben Textilien hat die Lage besondere Stärken im Bereich Luxus-Accessoires.

Hamburg / Neuer Wall: Führend im Bereich Accessoires

Der Neue Wall in Hamburg ist mit 30 internationalen Topmarken ähnlich stark wie die Goethestraße. Besonders stark sind die Bereiche Juweliere/Uhren und Accessoires vertreten. Zudem bietet die Straße ergänzend interessante lokale Luxusanbieter. Im Bereich Luxus-Accessoires ist der Neue Wall in punkto Markenkompetenz führend.

Berlin / Ku’damm: Luxusmeile zwischen Olivaer Platz und Knesebeckstraße

Der Berliner Kurfürstendamm bietet zwischen dem Olivaer Platz und der Knesebeckstraße ein sehr attraktives Luxusangebot. Knapp 30 der insgesamt 91 Shops in diesem Bereich sind durch internationale Topmarken belegt. Die Branchenverteilung ist mit der auf den Neuen Wall in Hamburg vergleichbar. Eine Stärke bilden Luxus-Accessoires.
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"Die technischen Gründe, mit denen einst das System des öffentlich-rechtlichen Rundfunks gerechtfertigt wurde, sind heutzutage weitgehend verblasst." Wiss. Beirat beim BmF
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Alt 06.03.08, 15:46   #92
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München bleibt Einzelhandelsstandort Nr. 1 in Deutschland

Atisreal Pressemitteilung: München war auch 2007 der beliebteste deutsche Einzelhandelsstandort; Spitzenmieten von 280 Euro pro Quadratmeter werden in den Haupteinkaufsstrassen Kaufinger Straße und Neuhauser Straße bzw. am Marienplatz bezahlt. Allgemein herrscht in deutschen Großstädten eine Knappheit an innerstädtischen Verkaufsflächen. Pressemitteilung im Volltext:

Zitat:
Mitteilung übermittelt durch Atisreal Holding GmbH. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

Deutschland | Preise & Märkte Einzelhandel
München: Beliebtester deutscher Einzelhandelsstandort

München: Die bayerische Landeshauptstadt war auch im vergangenen Jahr der begehrteste Einzelhandelsstandort Deutschlands. Begünstigt durch die zahlreichen Touristen, verfügt die Stadt über hohe Fußgängerfrequenzen, die sich – zusammen mit einer starken Kauf- und Anziehungskraft aus dem Umland – positiv auf die Umsätze auswirkten. Diese Faktoren beeinflussten das erneut hohe Nachfrageniveau und spiegelten sich in den wenigen frei werdenden Flächen wider. Dies ergibt der „Retail Market Report 2008“ für die sechs wichtigsten deutschen Einzelhandelsstandorte, den Atisreal, Deutschlands führender Berater für Gewerbeimmobilien, Mitte März veröffentlichen wird.

„Die Einkaufsmeilen mit der größten Nachfrage 2007 waren der Marienplatz, die Kaufinger Straße, Neuhauser Straße, Weinstraße und Theatinerstraße“, sagt Christoph Scharf, Bereichsleiter Retail Letting der Atisreal GmbH. „Sie konnten allesamt mit einer hohen Passantenfrequenz und einem internationalen Filialistenumfeld punkten. Aber auch Niveaulagen wie die Maximilianstraße waren begehrt, vor allem von hochwertigen Designer-Labels.“

Das größte Mietinteresse zeigten Textilunternehmen, die nach Flächen für Flag-Stores suchten. Hier traten vor allem Mono-Labels in Erscheinung oder Firmen aus dem Bereich Young-Fashion, die bei der Suche nach geeigneten Einzelhandelsflächen zum Teil recht preisaggressiv vorgingen. Bei den Flächengrößen besticht München durch eine relativ hohe Nachfrage im mittleren bis großflächigen Segment. Rund 50 Prozent aller registrierten Verträge wurden für Flächen abgeschlossen, die zwischen 501 und 1.000 Quadratmeter groß sind.

Das Angebot an hochwertigen Einzelhandelsflächen veränderte sich gegenüber dem Vorjahr nur unwesentlich und ist weiterhin so gering wie in keiner anderen deutschen Stadt. Besonders in der City werden Ladenflächen äußerst selten angeboten. Daher müssen Retailer in der Regel viel Ausdauer und auch Geld mitbringen, um in diesen Lagen anmieten zu können. „Die wenigen Projekte, wie die Pasing Arcaden in der Nähe des ehemaligen Bahnhofs, die auf rund 25.000 Quadratmetern Modehäuser und einen Supermarkt beherbergen sollen, stellen zwar interessante Angebotserweiterungen dar, können aber den Flächenengpass in den Top-Lagen nicht abmildern“, erläutert Scharf.

Da nur wenige Flächen dem Markt zur Verfügung stehen, legten die Mieten in den Haupteinkaufsstraßen im Jahr 2007 deutlich zu. Die Spitzenmiete im Münchener Marktgebiet stieg um knapp 8 Prozent auf 280 Euro pro Quadratmeter und stellt zum wiederholten Mal die bundesweit höchste Einzelhandelsmiete dar. Wie schon 2006 wird sie in den Konsumlagen Marienplatz/Kaufinger Straße sowie in der Neuhauser Straße erzielt.

Angesichts des begrenzten Projektvolumens darf auch für 2008 von einem geringen Flächenangebot ausgegangen werden, weshalb die Mieten noch etwas steigen dürften. Die Nachfrage wird sich voraussichtlich auf dem Niveau des Vorjahres bewegen. „Wie auch in anderen deutschen Großstädten, sind Interessenten in München angesichts der Flächenknappheit zur Zahlung von `key money´ bereit, um Mieter aus ihren Verträgen herauszukaufen“, erklärt Christoph Scharf.

Heiko Ripper Atisreal Holding GmbH - 2008-02-28

Mitteilung übermittelt durch Atisreal Holding GmbH. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
http://www.immopro24.eu/immobilien-n...ort_14077.html
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Alt 10.03.08, 16:22   #93
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Aktuelle Kemper's Studie zum Einzelhandelsstandort München

Nach der Studie belegt die Kaufingerstrasse als wichtigste deutsche Einkaufstrasse "nach Paris und London auch im europäischen Vergleich einen Spitzenplatz und lässt Metropolen wie Mailand und Madrid hinter sich". Pressemitteilung von Kemper's im Volltext, mit ausführlicher Darstellung der einzelnen Einkaufstrassen:

Zitat:
Presseinformation

10.03.2008

Münchner 1a-Lagen bieten die Wahl zwischen 1.145 Shops mit 270.000 m² Einzelhandelsfläche
Kemper’s legt umfassende Studie mit vielen erstmals erhobenen Daten zum Einzelhandelsstandort München vor

Das auf Einzelhandelsimmobilien spezialisierte Makler- und Beratungsunternehmen Kemper’s hat den Einzelhandelsstandort München in einer umfassenden Studie analysiert. Der CityGuide München liefert erstmals detaillierte Angaben zur Verkaufsfläche aller wesentlichen 1a-Lagen der Bayernmetropole. Erstmals ermöglicht die Kemper’s-Untersuchung auch eine trennscharfe Kategorisierung der Ladenlokale nach Flächengrößen. Danach liegt die Einzelhandelsfläche in den sieben Top- und fünf Stadtteillagen bei insgesamt 550.000 m². Bereinigt um Warenhäuser und Shopping Center beträgt die Fläche 270.000 m². Insgesamt haben die Münchner in ihren Einkaufsmeilen die Wahl zwischen 1.145 Ladenlokalen. Die beiden wichtigsten Lagen Kaufingerstraße und Neuhauserstraße bieten insgesamt 115 Ladenlokale mit einer Gesamtfläche von 62.400 m².

Kaufingerstraße / Neuhauserstraße: Unangefochtene Spitzenreiter unter Münchens Toplagen – 115 Shops mit 62.500 m² Einzelhandelsfläche

Kaufinger- und Neuhauser Straße ziehen die meisten Passanten an und erzielen mit 280 bis 300 Euro/m² in München und bundesweit Spitzenmieten. Die Lage belegt nach Paris und London auch im europäischen Vergleich einen Spitzenplatz und lässt Metropolen wie Mailand und Madrid hinter sich. Von den insgesamt rund 200.000 m² Einzelhandelsfläche der Kaufinger- bzw. Neuhauserstraße entfallen rund 60 Prozent auf großflächige Warenhäuser. Die 115 Ladenlokale bieten insgesamt 62.500 m² Einzelhandelsfläche. Der Flächenanteil filialisierter Handelsunternehmen liegt bei über 80 Prozent. Kaufinger- und Neuhauserstraße sind zusammen nicht nur die flächenstärksten Straßen in München. Sie verfügen auch über den höchsten Anteil an Großflächen. Mehr als ein Drittel der Ladenlokale ist größer als 500 m². Dennoch ist die Gleichverteilung der Flächengrößen nahezu ideal. Jeweils die Hälfte der Shops ist größer bzw. kleiner als 250 m².

Theatinerstraße / Weinstraße: Erste Wahl für hochwertige Textilanbieter – 75 Shops mit 21.000 m² Einzelhandelsfläche

Theatiner- und Weinstraße sind die beiden Top-Lagen für hochwertige Textilfilialisten. Aufgrund der Flächenknappheit auf der Maximilianstraße finden sich in den Lagen viele Luxuslabels mit großflächigen Flagshipstores. Insgesamt bieten die beiden Straßen insgesamt 75 Shops mit einer Gesamtfläche von rund 21.000 m². Zwei Drittel dieser Shops sind kleiner als 250 m². Der Flächenanteil der Filialisten ist mit 44 Prozent relativ niedrig. Die Mieten erreichen in der Spitze 200 bis 250 Euro/m² und werden in den nächsten Jahren weiter steigen. Die Passantenfrequenz zeigt sich auf hohem Niveau stabil. In Zukunft ist bei der Flächennachfrage ein wachsender Nachfrageüberhang zu erwarten.

Residenzstraße / Dienerstraße: Erstklassiger Alternativstandort mit günstigen Mieten – 54 Shops mit 14.000 m² Einzelhandelsfläche

Residenz- und Dienerstraße profitieren von der hohen Flächennachfrage auf der Theatiner- und Weinstraße. Bei vergleichsweise günstigen Spitzenmieten bis 180 Euro/m² weichen viele hochwertige Konzepte in die Residenzstraße aus. Eine Annäherung der Mieten an die Theatinerstraße und Maximilianstraße ist nur eine Frage der Zeit. Die Residenzstraße befindet sich in einem klaren Aufwärtstrend. Die Gesamtfläche der Lage liegt bei knapp 14.000 m². Warenhäuser und Shopping Center spielen hier eine untergeordnete Rolle. Die verfügbare Fläche verteilt sich komplett auf die insgesamt 54 Ladenlokale. Kleinere Flächen dominieren das Angebot. 70 Prozent der Ladenlokale sind kleiner als 250 m².

Maximilianstraße: Eine der renommiertesten Luxusmeilen in Deutschland – 70 Shops mit knapp 14.000 m² Einzelhandelsfläche

Die Maximilianstraße ist neben der Düsseldorfer Königsallee und dem Hamburger Neuen Wall eine der renommiertesten Luxusmeilen in Deutschland. Neben Luxus-Bekleidung stehen Uhren, Schmuck, Accessoires und hochwertige Gastronomieangebote im Vordergrund. Derzeit liegt die Gesamtfläche der Luxusmeile bei 13.600 m² und verteilt sich auf knapp 70 Ladenlokale. Wie in Luxuslagen üblich, überwiegen kleinere Flächen bis 250 m², die 80 Prozent des Angebots ausmachen. Bei den Mietpreisen sind in 2008 Steigerungen auf bis zu 250 Euro/m² zu erwarten. Die bevorstehende Entwicklung der „Residenzpost“ verbindet die Maximilianstraße mit der Residenz- und Perusastraße und verschafft ihr ein repräsentatives Entrée. Die vorgesehenen 4.000 m² Einzelhandelsfläche werden den hohen Nachfragedruck in Münchens exquisitester Lage verringern.

Sendlinger Straße / Rosenstraße: Einstige Szenestraße wird von Filialisten entdeckt – 100 Shops mit 18.000 m² Einzelhandelsfläche

Sendlinger- und Rosenstraße profitierten zuletzt von den Umstrukturierungen ihrer Ankermieter Konen und Sport Scheck. Insgesamt bietet die Lage 41.000 m² Einzelhandelsfläche, von der etwas mehr als die Hälfte auf Warenhäuser entfällt. Die insgesamt 100 Ladenlokale bieten etwa 18.000 m² Verkaufsfläche. Bei einem niedrigen Filialisierungsgrad von 33 Prozent sind mehr als drei Viertel der Ladenlokale kleiner als 250 m². Die attraktiven Neubauten für Deutschlands ersten Apple-Store und Sport Schuster verleihen der Rosenstraße ein modernes Gesicht. Der schon immer stärkere nördliche Teil der Sendlinger Straße gewinnt damit weiter an Frequenz. Gleichzeitig steigen die Mieten. 2008 werden in der Spitze 160 Euro/m² erzielt. Auch der mittlere und südliche Teil der früheren Alternativ- und Experimentier-Lage verändert sich. Besonders der Textilsektor befindet sich in der südlichen Sendlinger Straße im Aufwind. Die größte Aufmerksamkeit ist dem Areal Süddeutscher Verlag beizumessen. Ein Entwickler-Konsortium plant hier ein den „Fünf Höfen“ ähnliches Konzept unter der Marke „Mitten in München“.

Tal: Hohes Potenzial für großflächigen Einzelhandel – 54 Shops mit 27.000 m² Einzelhandelfläche

Die frühere „Möbelmeile“ Tal durchläuft einen Umstrukturierungsprozess. Großflächige Einzelhändler und Nahversorger ersetzen die früher bestimmenden Einrichtungsgeschäfte. Zudem tritt das Hotel- und Gaststättengewerbe verstärkt in Erscheinung. Das Tal bietet einen weitgehend kompletten Branchenmix mit 54 Ladenlokalen und einer Gesamtfläche von 27.000 m². Stärken sind die vergleichsweise günstigen Mieten bis 130 Euro/m² und das Angebot an Großflächen. Immerhin 22 Prozent der Ladenlokale sind größer als 500 m².

Schützenstraße / Bayerstraße / Sonnenstraße: Hohe Touristenfrequenz und günstige Mieten – 95 Shops mit 26.000 m² Ladenfläche

Als Verbindungsachsen zwischen Hauptbahnhof und Karlsplatz werden die Lagen in erster Linie von Touristen frequentiert. Das aufwändig sanierte Mathäser Shopping-Center mit seinem Multiplex-Kino sorgt auch in den Abendstunden für eine gute Frequenz. Optisch und in Hinblick auf die Verkaufsfläche dominiert das 2007 als letztes ehemaliges Hertie-Haus in Karstadt umbenannte Warenhaus die Lage. Zusammen mit Galeria Kaufhof und C&A in der Bayerstraße entfällt etwa die Hälfte der insgesamt 117.000 m² Einzelhandelsfläche auf die großen Drei der Lage. Die 95 Ladenlokale bieten insgesamt 26.000 m² und sind zu 80 Prozent kleiner als 250 m². Wie die Bayer- und Schützenstraße weist auch die Sonnenstraße den Ladenbesatz eines typischen Bahnhofsumfeldes auf. Aufgrund der günstigen Mieten zwischen 60 und 100 Euro/m² behaupten sich auch einfachere Geschäfte in diesem gut frequentierten Bereich der Münchner Innenstadt.

Viele weitere Informationen zu Münchens Einkaufsstraßen finden Sie im neuen Kemper’s CityGuide München.

Kemper's Deutschland GmbH, Königsallee 92a, 40212 Düsseldorf
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Alt 23.07.08, 12:02   #94
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Auf der Maximilianstrasse könnten schon bald 250 €/m² bezahlt werden. Das meldet die TZ aus München, eine Einschätzung von Kemper's wiedergebend: http://www.tz-online.de/de/aktuelles...kel_43108.html
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Alt 02.08.08, 20:32   #95
sebastian c
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Neue Hitliste der am stärksten frequentierten Einkaufsstraßen in Deutschland:
Schildergasse in Köln vor Kaufingerstraße in München und Zeil in Frankfurt.

http://www.kempers-jll.net/index.php?spath=1000


edit: Ein großes Fragezeichen setze ich hinter die Aussagekraft dieser Ergebnisse allein schon deshalb, weil die Daten auf einer einzigen Erhebung - eine Stunde "Leute zählen" am 17.5.08 - beruhen. Ein von Kempers nicht berücksichtigtes "Event" in einer der Städte das die Leute anzieht, ein Regengebiet in einem Teil des Landes welches die Menschen fernhält etc. und schon sind die Ergebnisse verfälscht. Immerhin wurden die Durchschnittswerte der vergangenen Jahre mit angegeben.
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Alt 03.08.08, 00:05   #96
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Ebenso kann da das Wetter noch ziemlich das Ergebnis verzerren.
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Die gefährlichste Weltanschauung ist die Weltanschauung derer, die die Welt nie angeschaut haben.
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Alt 04.08.08, 10:35   #97
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Zitat:
Zitat von sebastian c Beitrag anzeigen
Ein von Kempers nicht berücksichtigtes "Event" in einer der Städte das die Leute anzieht, ein Regengebiet in einem Teil des Landes welches die Menschen fernhält etc. und schon sind die Ergebnisse verfälscht. Immerhin wurden die Durchschnittswerte der vergangenen Jahre mit angegeben.
Immerhin wurde bei außerordentlichen Events der Ausweichtermin 05.07.08 genommen...

Top Ten:

1. Köln, Schildergasse, 12.585 Passanten pro Stunde
2. München, Kaufingerstrasse, 12.580 Personen pro Stunde
3. Frankfurt, Zeil, 11.420 Personen pro Stunde

4. Münster, Ludgerisstrasse, 10.820 Passanten pro Stunde
5. Hamburg, Mönckebergstrasse, 10.620 Passanten pro Stunde
6. Nürnberg, Karolinenstrasse, 10.530 Passanten pro Stunde
7. Stuttgart, Königstrasse, 10.125 Passanten pro Stunde
8. Leipzig, Petersstrasse, 9.360 Passanten pro Stunde
9. Dortmund, Westenhellweg, 8.920 Passanten pro Stunde
10. Wiesbaden, Kirchgasse, 8.550 Passanten pro Stunde


Hier die Kemper's PM im Voltext:

Zitat:
Presseinformation

31.07.2008

Kölner Schildergasse ist die meistbesuchte deutsche Einkaufsmeile
• Kemper’s Jones Lang LaSalle stellt umfangreichste Passantenerhebung in Deutschland vor
• Studie umfasst die 170 wichtigsten deutschen Einkaufsmeilen
• Kölner Schildergasse, Münchner Kaufingerstraße und Frankfurter Zeil locken die meisten City-Besucher an

Das auf Einzelhandelsimmobilien spezialisierte Immobilienberatungsunternehmen Kemper’s Jones Lang LaSalle hat die Ergebnisse seiner aktuellen Passantenfrequenzerhebung in Deutschlands Einkaufsmeilen vorgestellt. Die jährlich durchgeführte Studie ist die umfangreichste ihrer Art und beruht auf der Erhebung der Passantenströme in den 170 wichtigsten Einkaufsmeilen Deutschlands. Insgesamt wurden wie in den Vorjahren fast 700.000 Passanten ermittelt. Spitzenreiter ist einmal mehr die Kölner Schildergasse. Die Münchner Kaufingerstraße und die Frankfurter Zeil belegen die Ränge zwei und drei. Die Top-Lagen der Städte Münster, Hamburg, Nürnberg, Stuttgart, Leipzig, Dortmund und Wiesbaden komplettieren die Top 10-Platzierungen. In Ostdeutschland führt die Leipziger Petersstraße das Kemper’s Jones Lang LaSalle-Ranking an. Die mit Abstand meistbesuchte Luxusmeile in Deutschland ist die Düsseldorfer Königsallee.

Kölner Schildergasse im Zeitraum 2002 bis 2008 sechs mal an erster Stelle - Münchner Kaufingerstraße und Frankfurter Zeil auf den Rängen zwei und drei

Das Kemper’s Jones Lang LaSalle-Städteranking weist die Kölner Schildergasse mit 12.585 Passanten pro Stunde einmal mehr als meistbesuchte Einkaufsmeile Deutschlands aus. In den Erhebungen der Jahre 2002 bis 2008 konnte die Lage diesen Platz sechs mal verteidigen und ihre Ausnahmestellung damit eindrucksvoll unter Beweis stellen. Rein rechnerisch hält sich samstags in der Kerneinkaufszeit zwischen 11.00 und 18.00 Uhr jeder zehnte Kölner in der Schildergasse auf. Fast gleichauf folgt die Münchner Kaufingerstraße mit 12.580 Personen pro Stunde auf Rang zwei. Die Frankfurter Zeil belegt trotz der Baumaßnahmen für das „PalaisQuartier“-Projekt mit bis zu 11.420 Passanten Rang drei.

Auf Platz vier folgt die Münsteraner Ludgeristraße mit 10.820 Passanten pro Stunde. Der Lage gelingt erstmals der Sprung in die Top 10, nachdem sie in den vergangenen Jahren stets Werte zwischen 8.000 und 9.000 Passanten/Stunde erzielt hatte. Die Hamburger Mönckebergstraße bestätigt ihre Vorjahresplatzierung und liegt mit 10.620 Passanten/Stunde erneut vor dem örtlichen Wettbewerber Spitaler Straße. Auch die Karolinenstraße in Nürnberg wiederholt den 2007 erstmals geschafften Sprung in die Top 10 und belegt mit 10.530 Passanten/Stunde Rang sechs. In der auf Rang sieben platzierten Stuttgarter Königstraße flanieren in Spitzenzeiten 10.125 Passanten/Stunde. Die Petersstraße in Leipzig schafft nach mehrjährigen U-Bahn-Bauarbeiten die von Kemper’s Jones Lang LaSalle prognostizierte Rückkehr in die Top 10. Stündlich zieht die Lage bis zu 9.360 Passanten an. Auch der Dortmunder Westenhellweg behauptet seinen Stammplatz unter den Top 10 mit 8.920 Besuchern/Stunde. Die Kirchgasse in Wiesbaden zählt neben Münster und Leipzig zu den drei Aufsteigern und erreicht mit 8.550 Passanten/Stunde erstmals einen Platz unter den zehn meistbesuchten deutschen Einkaufsmeilen.

Petersstraße in Leipzig meistbesuchte 1a-Lage in Ostdeutschland

In Ostdeutschland zeigt sich die Leipziger Petersstraße nach dem Abschluss umfangreicher Bauarbeiten wieder als Nummer 1. Mit 9.360 Passanten/Stunde toppt sie sogar die am stärksten frequentierten Lagen in Berlin. Dort spiegelt sich der starke Aufwärtstrend des Alexanderplatzes auch in der Passantenfrequenz wider. Mit 8.400 Passanten/Stunde liegt dieser erstmals knapp vor der Tauentzienstraße (8.175) und dem Kurfürstendamm (6.725). Rang fünf in Ostdeutschland belegt die Kröpeliner Straße in Rostock (6.570 Passanten/Stunde). Die Dresdner Toplage Prager Straße folgt mit 5.255 Passanten/Stunde. Weitere gut besuchte Einkaufsmeilen in Ostdeutschland sind die Leipziger Straße in Halle, die Brandenburger Straße in Potsdam, der Erfurter Anger, die Straße der Nationen in Chemnitz und der Schweriner Marienplatz.

Höchste Dichte an Hochfrequenz-Lagen in Nordrhein-Westfalen

Die mit Abstand höchste Dichte an hochfrequentierten Einkaufsmeilen weist Nordrhein-Westfalen auf. Sieben der 25 bestplatzierten Einkaufsstraßen stammen aus dem bevölkerungsreichsten Bundesland. Es folgen Bayern mit drei und Baden-Württemberg mit zwei Top 25-Platzierungen. Hessen und Niedersachsen sind jeweils zwei mal, Rheinland-Pfalz ein mal in den Top 25 vertreten.

München ist Deutschlands Metropole mit den meisten Hochfrequenzlagen

München weist die meisten Hochfrequenzlagen unter Deutschlands Metropolen auf. Mit Kaufingerstraße, Neuhauserstraße, Weinstraße und Tal bietet der Standort gleich vier Einkaufsstraßen, die in Spitzenzeiten von mehr als 5.000 Passanten pro Stunde aufgesucht werden. Berlin, Düsseldorf und Hamburg bieten den Einkaufswilligen je drei Straßen dieser Anziehungskraft. In Dortmund, Köln, Leipzig und Nürnberg haben die Konsumenten die Wahl zwischen jeweils zwei zugkräftigen Topmeilen. In Frankfurt und Stuttgart konzentriert sich das Geschehen auf die Zeil bzw. Königstraße.

Düsseldorfer Kö weiterhin die bestbesuchte Luxusmeile in Deutschland

Bei den Luxusmeilen bleibt die Düsseldorfer Königsallee mit 6.090 Passanten/Stunde die bestbesuchte Lage ihrer Art. Sie hebt den Zuspruch im Vergleich zum Mittelwert der vergangenen fünf Jahre sogar weiter an. Mit großem Abstand folgt die Frankfurter Goethestraße mit 3.525 Passanten/Stunde. Die Münchner Maximilianstraße zieht bis zu 1.695, der Hamburger Neue Wall 1.770 bis zu Passanten pro Stunde an.

Hohe Kontinuität der Untersuchungsergebnisse – 70 Prozent der aktuellen Top 10-Platzierungen zählten auch im Vorjahr zu dieser Gruppe

Gerhard K. Kemper, Geschäftsführer der Kemper’s Jones Lang LaSalle Retail GmbH: „Die Passantenfrequenz ist eine Momentaufnahme mit hoher Aussagekraft für die Standortqualität. Nachhaltige Frequenz-Veränderungen beeinflussen den erzielbaren Umsatz der Einzelhändler und wirken sich in der Folge auf die Mietnachfrage und Miethöhe aus. Nicht umsonst weisen die Rankings nach Passantenzahlen und Miethöhe erhebliche Übereinstimmungen auf. Für bundesweit tätige Einzelhandelsunternehmen ist die Frequenz deshalb ein interessanter Indikator für die Expansionsplanung.“

Wie in den Vorjahren weist die Zählung eine hohe Ergebnis-Kontinuität auf. Fast 60 Prozent der untersuchten Straßen weichen in ihrer Frequenz maximal 25 Prozent von den Vorjahreswerten ab. Sieben von zehn Top 10-Platzierungen zählten auch 2007 zu dieser Gruppe. Um die Aussagekraft weiter zu steigern, vergleicht Kemper’s Jones Lang LaSalle die Ergebnisse nicht unmittelbar mit dem Vorjahr. Stattdessen wird der Durchschnittswert der Zählungen aus den fünf Vorjahren 2003 bis 2007 als Vergleichsgröße herangezogen, um ein möglichst um Spitzen bereinigtes Bild zu erreichen. In diesem Jahr erfolgte die Zählung bundesweit zeitgleich am Samstag, den 17. Mai 2008, zwischen 13.00 bis 14.00 Uhr. In Einzelfällen wurden die Frequenzen aufgrund von Großveranstaltungen alternativ am 05. Juli 2008 ermittelt.
Quelle: http://www.kempers-jll.net/index.php?spath=1000
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Bewacher
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Bewacher hat die ersten Äste schon erklommen...
Fußgängerzonen als Wachstumszonen für die Immobilienbranche

Es dürfte zum Thread passen: Eine Meldung vom 14. August 2008 zitiert ein Immobilienunternehmen, welches die Entwicklung in 560 deutschen Fußgängerzonen beobachte. Diese sei besser als sonst in der Immobilienwirtschaft - da Einzelhandelsflächen oft langfristig an Filialen solventer Konzerne vermietet würden, die alle 3-5 Jahre in Renovierungen investieren. Ebenfalls die Praxen der Anwälte und der Ärzte in den Etagen darüber würden keine Probleme bereiten; außerdem jahrzehntelang an einem Standort bleiben. Man könne für Geschäftshäuser Preise von ca. 12,5-17 Nettojahresmieten erzielen, in einigen Großstädten sogar über 20 Nettojahresmieten.

Noch eine Meldung vom 7. August 2008 - die Filialunternehmen hätten für sich Klein- und Mittelstädte entdeckt. Während der Filialisierungsgrad an der Frankfurter Zeil 82,5% und an der Düsseldorfer Schadowstraße 90,4% betrage, liege er an den Haupteinkaufsstraßen einiger kleineren Städte bei ca. 18-38%. Daher nehme die Expansion der Filialisten in solchen Städten zu.
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Alt 21.08.08, 02:11   #99
dj tinitus
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dj tinitus ist einfach richtig nettdj tinitus ist einfach richtig nettdj tinitus ist einfach richtig nettdj tinitus ist einfach richtig nettdj tinitus ist einfach richtig nett
ja, na klar.
dabei braucht man nur mal die zahlen aus #97 mit denen aus #5 von 2003 vergleichen. im schnitt haben die meistfrequentierten fussgängerzonen passanten verloren. liegt sicher auch an den vielen neuen malls - und daran, dass die üblichen ketten inzwischen in jeder kleinstadt vertreten sind. den filialisierungsgrad zum fixpunkt für die attraktivität von einzelhandelslagen zu machen, dürfte sich bei dieser entwicklung eher als pfeiffen im immer dichter werdenden wald herausstellen. roden kann man den nicht. bleibt nur zu hoffen, dass das pendel mal wieder in die andere richtung ausschlägt und davon (im wahrsten sinne des wortes) exotische geschöpfe profitieren werden.
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Alt 27.10.08, 16:42   #100
iconic
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Deutsche Einkaufsstrassen nur halb so teuer wie die Champs-Elyseee:

Zitat:
Presseinformation, 27.10.2008

Kaufingerstraße in München zählt zu den fünf teuersten Einkaufsmeilen in Europa: Jones Lang LaSalle legt neue Studie „Prime High Streets Europe“ vor – Untersuchung umfasst über 100 Einkaufsmeilen in 25 Ländern

Das Immobilienberatungsunternehmen Jones Lang LaSalle hat Europas wichtigste Einkaufsmeilen in Hinblick auf die Höhe der Mietpreise untersucht. Die Studie umfasst insgesamt über 100 Straßen in 25 Ländern. Spitzenreiter des Jones Lang LaSalle-Rankings sind die Pariser Champs Elysées, die Moskauer Toplage Stoleshnikov Lane und die New Bond Street in London. Die Münchner Toplage Kaufingerstraße belegt Rang 5 unter den analysierten Einkaufsmeilen.

Die Avenue des Champs-Élysées in Paris, umgangssprachlich auch Les Champs genannt, ist nicht nur eine der großen Prachtstraßen der Welt, sie erzielt auch die höchsten Einzelhandelsmieten in Europa. Internationale Luxusanbieter und weitere Interessenten müssen bis zu 615 Euro/m² Monatsmiete einkalkulieren. Auch im prosperierenden Moskau müssen Einzelhändler tief in die Tasche greifen, um sich erstklassige Ladenlokale in der Toplage Stoleshnikov Lane zu sichern. Bis zu 585 Euro/m² lassen sich dort derzeit erzielen. Moskau hat zudem mit der Tverskaya und der Petrovka Street zwei weitere Toplagen zu bieten. Auch dort liegen die Mieten weit über 400 Euro/m². Die New Bond Street in London komplettiert die Top 3 mit Spitzenmieten bis zu 565 Euro/m².

Auf den Rängen vier und fünf folgen mit einigem Abstand die Grafton Street in Dublin (415 Euro/m²) und die Münchner Kaufingerstraße (300 Euro/m²). Unter den Top 5 haben Kaufingerstraße und New Bond Street im Vergleich zum Vorjahr am stärksten zugelegt. In München und London liegen die Mieten mehr als 15 Prozent über dem Vorjahresniveau, während sie in Paris, Moskau und Dublin auf dem sehr hohem Niveau verharren.

James Dolphin, Head of European Retail Agency bei Jones Lang LaSalle in London kommentiert die Ergebnisse der Erhebung: “Die europäischen Toplagen zeigen im Vergleich zum Vorjahr eine gute Entwicklung und in nicht wenigen Fällen florieren sie trotz der Vertrauenskrise an den Finanzmärkten und anhaltender Kaufzurückhaltung. Insgesamt erwarten wir weiterhin stabile Spitzenmieten in den europäischen Top-Einkaufsstraßen. Der Grund hierfür ist, dass die zurückhaltende Konsumneigung durch den anhaltend starken Wettbewerb um die besten Einzelhandelsflächen ausgeglichen wird.“

Susanne Falk-Hess, Leiterin Vermietung Kemper's Jones Lang LaSalle München ergänzt zur starken Stellung der bayerischen Landeshauptstadt in der europäischen Handelslandschaft: "Der Einzelhandelsstandort München spielt in einer Liga mit den bekanntesten Boulevards Europas. Die Stadt bietet eine der konsequentesten Luxusmeilen Deutschlands, ideale Bedingungen für Pilotstores internationaler Labels, eine sehr hohe Kaufkraft und ein exzellentes Touristenaufkommen. Zudem bieten die verschiedenen 1a-Lagen allesamt ein sehr klares Profil und ergänzen sich perfekt. Ein weiteres Plus ist der ungewöhnlich hohe Anteil lokaler und traditionsreicher Anbieter in den 1a-Lagen."

Die Verfolgergruppe unter Europas Top-Einzelhandelslagen bilden die Ermou Street in Athen (280 Euro/m²) und der Graben in Wien (250 Euro/m²). Um fast 30 Prozent stiegen die Mieten im Vergleich zum Vorjahr in der Istiklal Street in Istanbul (225 Euro/m²). Gleichauf liegt die Kreshchatik St in der ukrainischen Hauptstadt Kiev und belegt den Aufwärtstrend der osteuropäischen Metropolen. Zu den Top 10 zählt zudem die spanische Top-Einkaufsmeile Preciados in Madrid (220 Euro/m²). Über 200 Euro/m² erzielen zudem die Toplagen Stroget in Kopenhagen und Karl Johans Gate in Oslo.

Die stärksten Steigerungsraten im Vergleich zur Vorjahresmiete weisen neben Athen und Istanbul die Prager 1a-Lage Na Prikope (150 Euro/m², + 30 Prozent) und die Nowy Swiat in Warschau (90 Euro/m², + 20 Prozent) auf.

In Deutschland, dessen große Stärke im europäischen Vergleich die Dezentralität und große Vielfalt an gleichwertigen Metropolen ist, erzielen mit der Berliner Tauentzienstraße, der Düsseldorfer Königsallee, der Frankfurter Zeil und der Stuttgarter Königstraße neben München gleich vier weitere Lagen Mieten über 220 Euro/m². Die Spitaler Straße in Hamburg und die Kölner Schildergasse (je 215 Euro/m²) und der Dortmunder Westenhellweg (210 Euro/m²) folgen mit geringem Abstand und komplettieren das starke Angebot an Standorten mit Mieten oberhalb von 200 Euro/m².

Quelle:
http://www.kempers-jll.net/data-live...urope_2008.pdf
http://www.kempers-jll.net/index.php?spath=1057
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Alt 02.11.08, 23:22   #101
sebastian c
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sebastian c ist einfach richtig nettsebastian c ist einfach richtig nettsebastian c ist einfach richtig nettsebastian c ist einfach richtig nettsebastian c ist einfach richtig nett
Sicherlich weder die lebendigste, noch die schönste deutsche Einkaufsstraße/Fußgängerzone, aber die steilste: Die Kölner Straße in Siegen.

http://www.flickr.com/photos/neveragain2006/422178631/

Die Arkaden an dieser und anderer Stelle sind übrigens nicht "historisch", sondern eine schöne Idee aus den Zeiten des Wiederaufbaus Anfang der 1950er.

Weil die Kölner Straße so steil ist fährt übrigens seit einiger Zeit dieser Geselle da hoch:

http://www.busundbahn.net/fotogaleri...hlusswende.jpg

http://fotoalbum.wdr.de/details.php?...=6e170862a0668
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Alt 27.11.08, 16:58   #102
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PM Brockhoff & Partner, 27.11.08:

Zitat:
Einzelhandelsimmobilien: Die Kleinen haben es schwer

In den deutschen Innenstädten suchen die Filialisten nach wie vor nach Ladenlokalen – an kleinen Läden haben sie allerdings kaum noch Interesse. In den 70er und 80er Jahren war für viele Immobilien-Besitzer in den Innenstädten die Kalkulation ganz einfach: Durch das Aufteilen eines großen Ladenlokals in mehrere kleine waren höhere Quadratmeter-Mieten zu erzielen. Wie überall im Immobilien-Bereich galt auch bei den Einzelhandelsimmobilien, dass kleine Objekte proportional die höchsten Gewinnmargen versprechen.

Die Zeit ist vorbei: „Immer weniger Einzelhandelsunternehmen“, so Bert Pfeifer, Bereichsleiter Nord der bundesweit auf die Vermietung von Ladenlokalen spezialisierten Immobilien-Beratung Brockhoff & Partner, „wollen noch in kleine Ladenlokale ziehen. Durch die zum Teil beträchtlichen Sortimentserweiterungen der vergangenen Jahren ist der Platzbedarf vieler Filialisten deutlich gestiegen.“ Branchen wie Bäckereien, Modeschmuck und Telefonbetreiber, die klassischen Nutzer kleinerer Ladenlokale, haben sich in den letzten Jahren in den Toplagen der 528 deutschen Fußgängerzonen eingemietet und expandieren immer verhaltener. Heute suchen vor allem Handelsunternehmen aus den Branchen Textil, Schuhe oder Buch nach neuen Standorten – allen gemein ist, dass sie einen großen Flächenbedarf haben, der, so die Einschätzung der Experten von Brockhoff & Partner, in den kommenden Jahren weiter steigen wird.
Link zur Pressemitteilung: http://www.brockhoff.de/images/stori..._27.11.08x.pdf
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Alt 03.03.09, 10:13   #103
kato2k8
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In der Rhein-Neckar-Zeitung von heute werden mal einige Kennzahlen der Großstädte der Region verglichen.

Angabe: Miete / Einwohner / Kaufkraft / Zentralität* / Übernachtungen vor Ort / Rang Bundesweit

Notiz: Die Mieten sind unverändert von 2008, mit Ausnahme Würzburg (+10€)

Mannheim, Planken
140 €/m² / 307.500 / 98,0 / 142,5 / 828.000 / Rang 11

Heidelberg, Hauptstraße
110 €/m² / 145.000 / 99,5 / 131,5 / 963.500 / Rang 16

Würzburg, Schönbornstraße
110 €/m² / 134.500 / 100,8 / 172,8 / 681.000 / Rang 18

Heilbronn, Fleiner Straße
85 €/m² / 121.500 / 100,1 / 154,0 / 243.000 / Rang 37

Karlsruhe, Kaiserstraße
82 €/m² / 284.000 / 102,8 / 135,2 / 817.000 / Rang 42

Ludwigshafen, Bismarckstraße
29 €/m² / 163.500 / 97,4 / 107,7 / 246.000 / Rang 137

*- Zentralität: Verhältnis Einzelhandelsumsatz zu Kaufkraft vor Ort

Zentralität, Kaufkraft je 100 = Bundesdurchschnitt

Die Heidelberger Hauptstraße wird übrigens im Artikel dazu als "unterbewertet" deklariert. Klar, man ist in der eigenen Kategorie (Großstädte bis 250.000 Einwohner) ja nur die Nummer 2 hinter Freiburg (Miete: 130 €/m²). Verantwortlich gemacht für die "Unterbewertung" wird die Konkurrenz mit Mannheim sowie die Kleinteiligkeit in der Hauptstraße.
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Alt 03.03.09, 10:48   #104
Wagahai
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29 EURO/qm bei LU, hast Du Dich wirklich nicht vertippt? Das Gefälle zwischen MA und LU ist ja wirklich extrem. Die Bismarckstr. ist wohl auf absehbare Zeit gestorben?
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一犬影に吠ゆれば百犬声に吠ゆ。 (Ikken kage ni hoyureba hyakken koe ni hoyu)
Bellt der Hund einen Schatten an, bellen hundert Hunde mit.
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Alt 03.03.09, 11:13   #105
kato2k8
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Ja, ist kein Vertipper, auch nicht seitens der Zeitung - dieselbe Zahl läßt sich auch im Immobilienreport der Metropolregion Rhein-Neckar finden.

Zum Vergleich aus dieser Quelle: Speyer (50.000 Ew), 15 km südlich, hat in der Maximilianstraße Mieten bis zu 70 Euro, Ludwigshafen liegt sogar unter Weinheim (40.000 Ew, Spitzenmiete 40 Euro), aber immerhin noch vor dem Unterzentrum Schwetzingen (20.000 Ew, um die 16 Euro).
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