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Alt 03.03.09, 18:21   #106
LeFay
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Ja, Ludwigshafen ist ein Loch. Seitdem die letzte Buchhandlung und das letzte Schreibwarengeschäft aus der Bismarckstrasse draußen sind, gibt es dort nichts mehr. Mich wundert es, dass Heidelberg nicht so hohe Mieten erzielt, wie Mannheim an den Planken. Trier wäre noch interessant zu sehen, da ich dort nie einen Leerstand bemerkt habe. Wenn jemand pleite ging, war der Laden kurz danach schon wieder vermietet.
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Man kann mit einer Wohnung genau so töten wie mit einem Gewehr.

Heinrich Zille
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Alt 03.03.09, 19:37   #107
kato2k8
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Gibt wohl drei Hauptgründe:
- Die Hauptstraße in Heidelberg ist zu kleinteilig. Da kann sich gar kein entsprechend solventer Mieter einmieten, Flächen von mehreren tausend Quadratmetern sind sehr rar gesät, und teilweise verteilen sich Geschäfte auf mehrere Gebäude bzw. Einzellagen in unmittelbarer Nähe (z.B. der Fall bei Esprit oder H&M).
- Die Gebäude gehören mittlerweile zu einem großen Teil Erbengemeinschaften, die ja generell eher... komplizierte, problematische Vermieter darstellen.
- Eine Reihe von Firmen siedeln sich aufgrund existierender "Platzhirsche" gar nicht erst in Rhein-Neckar an, auch nicht in Mannheim. Konkret genannt wird da z.B. oft Breuninger, die wohl wenig Chancen gegen den "Platzhirsch" Engelhorn sehen.

Außerdem ist - auch wegen der Kleinteiligkeit - Heidelberg eher für den "Boutiquen-Einkauf" interessant. Es gibt wohl durchaus Vermieter in der Hauptstraße, die ihre Mietvorstellungen runter schrauben mussten, weils keiner in diesem Segment bezahlen kann oder will.

Leerstand ist auch immer so ne Sache. In Heidelberg steht auch nie was leer - wenn es Überbrückungszeiten zwischen zwei Hauptmietern gibt, geht eben für nen Monat vorübergehend ein Ramschladen o.ä. rein, die sind da flexibel. In Ludwigshafen ist das hingegen ja schon die normale Mietkundschaft...

---

Edit:

Laut Property Magazine hatte Trier 2008 Spitzenmieten "von 90 bis 120 Euro".
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Alt 03.03.09, 21:35   #108
LeFay
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Danke für die schnelle Info. Bei Trier ist das ja richtig heftig. Allerdings gehen alle Luxemburger in Trier einkaufen, weil es in Luxemburg keine so große Auswahl gibt, bzw. alles teurer ist. Und mit einem reichen Zwergstaat in der Hinterhand sieht das schon gut aus.

Ja, gegen den Engelhorn geht niemandin Mannheim/Rhein-Neckar an, deswegen kenn ich z.B. Breuninger gar nicht.
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Heinrich Zille
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Alt 13.03.09, 09:55   #109
iconic
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PM über eine Marktuntersuchung von Brockhoff und Partner:

Zitat:
Alle Filialunternehmen wollen in die Mitte einer Fußgängerzone

Nicht am Anfang, nicht am Ende, sondern in der Mitte einer Fußgängerzone wollen sich die Top Filialunternehmen ansiedeln. Der Grund: Die zentralen Lagen der Fußgängerzonen haben die höchste Kundenfrequenz und damit auch die höchsten Umsätze. Dies ist das Ergebnis einer Befragung von nationalen und internationalen Handelsunternehmen nach ihren Expansionswünschen, die von der auf Vermietung und Verkauf von Einzelhandelsimmobilien spezialisierten Brockhoff & Partner Immobilien GmbH in Essen in regelmäßigen Abständen durchgeführt wird. „Die Filialisten wissen“, so Eckhard Brockhoff, „ganz genau, in welcher Stadt, auf welcher Seite der Fußgängerzone und in welchem Bereich der Straße sie sich ansiedeln wollen. Teilweise werden sogar die Hausnummern der in Frage kommenden Mietobjekte vorgegeben.“

Frequenzmessungen haben ergeben, dass häufig am Ende und am Anfang einer Fußgängerzone die Zahl der Besucher deutlich, teilweise bis zu 50%, geringer ist, als im zentralen Bereich. Ein Grund dafür ist, dass Kunden aus Seiten- oder Parallelstraßen oder durch Passagen auf die Top-Fußgängerzone laufen und nicht immer von deren Anfang oder Ende kommen. Dies haben die Entscheidungsträger des Einzelhandels mittlerweile erkannt: Sie siedeln sich möglichst nicht nur auf der richtigen Seite der jeweiligen Handelszone, sondern auch im höchstfrequentierten Bereich an. Besonderheiten wie auf der Königsallee in Düsseldorf, bei der eine Seite überwiegend von Banken genutzt wird und der Handel sich auf der gegenüberliegenden Seite angesiedelt hat, werden von den Expansionsleitern ebenfalls berücksichtigt.

Was für Düsseldorf, München oder Frankfurt gilt, spielt längst auch in Klein- und Mittelstädten eine Rolle. Landauf, landab sind es Unternehmen wie Douglas, H&M oder Tchibo, die häufig Tür an Tür deutschlandweit das Bild der Fußgängerzonen prägen. Dieser Trend wird sich nach Meinung von Brockhoff & Partner, die jetzt seit über 20 Jahren nicht nur Vermietungs- und Verkaufsvorgänge abwickeln, sondern auch das Handelsgeschehen und die Fußgängerzonen analysieren, weiter fortsetzen. Brockhoff: „Die Einzelhändler wissen genau, wo Sie hinwollen. Viele warten so lange, bis der richtige Laden zur Verfügung steht. Unabhängig von der Position innerhalb der Fußgängerzone sind natürlich auch die objektspezifischen Anforderungskriterien der Einzelhändler wie Mindestfront, Mindestverkaufsfläche und bauliche Anforderungen zu erfüllen. Wenn dies alles passt, werden dann langfristige Mietverträge abgeschlossen.“

Das war nicht immer so: In der Vergangenheit haben sich Unternehmen wie C&A, Karstadt, oder Kaufhof häufig am Anfang oder am Ende einer Fußgängerzone angesiedelt. Manchmal wichen sie sogar in die Seitenstraßen aus, da sie in den 50-er, 60-er und 70-er Jahren soviel Frequenz erzeugten, dass automatisch der Bereich zwischen dem Warenhauseingang oder dem Textilkaufhauseingang und der Fußgängerzone sich zur 1a-Lage entwickelte. Heute hat sich diese Situation geändert. Karstadt, Kaufhof und auch C&A haben nur noch bedingt eine solche Magnetfunktionen, so dass auch diese Unternehmen sich im Rahmen von Neuanmietungen gerne in die Mitte einer Fußgängerzone setzen.

Das geänderte Verhalten des Einzelhändler stellt auch die Stadtplaner vor neue Herausforderungen: Die alte Regel, dass die großen Kaufmagnete an den Enden der Fußgängerzonen durch die Kundenströme zwischen ihren Häusern die Rolle der Frequenzbringer für die ganze Innenstadt übernehmen, gilt nicht mehr. Planer müssen sich nun etwas einfallen lassen, um den Attraktivitätsverlust in den Eingangsbereichen der Fußgängerzonen aufzufangen.
Quelle: http://www.brockhoff.de/content/view...91/lang,de_DE/
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Alt 13.03.09, 14:11   #110
digger
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digger könnte bald berühmt werden
Ich habe heute gelesen das Galeria Kaufhof Filiale 2010 in der Ludwigshafener Innenstadt schließt.

http://www.morgenweb.de/region/ludwi...003931463.html

Zum einen wegen der Geschäftsentwicklung und dem schlechten Wachstumspotenzial für die Zukunft. Dann kommt noch die Konkurrenz aus Mannheim dazu, sowie natürlich wegen der Rheingallerie die sich ja auch im Bau befindent.

Wird sich nicht positiv auf die Innenstadt - Fussgängerzone auswirken.
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Alt 24.06.09, 11:29   #111
iconic
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Höchstfrequentierte Einkaufsstrassen in Deutschland vgl. Vorjahreszählung:

1. München, Kaufingerstrasse, 14.130 Passanten pro Stunde
2. Frankfurt, Zeil, 12.940 Passanten pro Stunde
3. Köln, Schildergasse, 12.115 Passanten pro Stunde

4. Stuttgart, Königstrasse, 11.180 Passantenpro Stunde
5. Hamburg, Spitaler Straße, 10.925 Passanten pro Stunde
6. Nürnberg, Karolinenstrasse, 10.700 Passanten pro Stunde
7. Wiesbaden, Kirchgasse, 10.500 Passanten pro Stunde
8. Köln, Hohe Strasse, 10.350 Passanten pro Stunde
9. Hamburg, Mönckebergstraße, 10.275 Passanten pro Stunde
10. Münster, Ludgeristraße, 9.390 Passanten pro Stunde


Zitat:
Presseinformation

17.06.2009

Kaufingerstraße in München ist Deutschlands bestbesuchte und teuerste Einkaufsmeile
Kemper’s Jones Lang LaSalle ermittelt Passantenfrequenzen in den 170 wichtigsten deutschen Einkaufsmeilen

Kemper’s Jones Lang LaSalle, die deutsche Handelsimmobiliensparte des internationalen Beratungsunternehmens Jones Lang LaSalle, hat die Besucherzahlen in Deutschlands Einkaufsmeilen gemessen. Die jährlich durchgeführte Passantenfrequenzerhebung ist die umfangreichste ihrer Art und beruht auf der zeitgleichen Erhebung der Passantenströme in den 170 wichtigsten Einkaufsstraßen Deutschlands. Nach sechs zweiten Rängen in den Jahren 2001 bis 2008 zieht die Münchner Kaufingerstrasse in diesem Jahr als bestfrequentierte Einkaufsmeile am Seriensieger Schildergasse in Köln vorbei. Damit ist die Kaufingerstraße nun Deutschlands Einkaufsmeile mit den höchsten Ladenmieten und Besucherzahlen. Wie im Vorjahr belegt die Frankfurter Zeil Rang zwei, die Schildergasse folgt auf Rang drei.

Deutschlands Einkaufsmeilen trotz Wirtschaftskrise sehr zugkräftig

Deutschlands Einkaufsmeilen können der Wirtschaftskrise offenbar trotzen. Insgesamt zählte Kemper’s Jones Lang LaSalle am Samstag, den 18. April, zwischen 13.00 und 14.00 Uhr bundesweit fast 725.000 Passanten. Im Vergleich zum Vorjahr ist dies eine Steigerung um rund acht Prozent. Auch der Mittelwert der vergangenen fünf Jahre wird um zwei Prozent übertroffen.

Rüdiger Thräne, Geschäftsführer Kemper’s Jones Lang LaSalle Retail GmbH: „Die Passantenfrequenz ist eine Momentaufnahme mit hoher Aussagekraft für die Standortqualität. Nachhaltige Frequenzänderungen beeinflussen den erzielbaren Umsatz der Einzelhändler und wirken sich in der Folge auf die Mietnachfrage und -höhe aus. Nicht umsonst weisen die Rankings nach Passantenzahlen und Miethöhe Parallelen auf. Einzelhändler nutzen die Frequenz als interessanten Indikator für ihre Expansionsplanung.“

Top 3: Münchner Kaufingerstraße, Frankfurter Zeil und Kölner Schildergasse

Das Städteranking weist die Münchner Kaufingerstraße mit 14.130 Passanten pro Stunde als meistbesuchte Einkaufsmeile Deutschlands aus. Die Frankfurter Zeil folgt mit 12.940 Passanten auf Rang zwei und profitiert von der Anziehungskraft des neu eröffneten Shopping Centers MyZeil. Fast gleichauf erreicht die Kölner Schildergasse mit 12.115 Passanten Rang drei. Die Top 3 erweisen sich einmal mehr als sehr beharrlich. In den letzten drei Jahren gab es nur innerhalb des Trios Verschiebungen.

Über 9.000 Passanten pro Stunde eröffnen Top 10-Platzierung

Mit 11.180 Passanten pro Stunde verbessert sich die Stuttgarter Königstraße auf Platz vier. Die Spitaler Straße in Hamburg lässt in diesem Jahr die Mönckebergstraße knapp hinter sich und zählt mit 10.925 Passanten zu den Top 5. In Nürnberg bestätigt die Karolinenstraße das gute Vorjahresergebnis und kommt mit 10.700 Passanten erneut auf Rang sechs. Die Wiesbadener Kirchgasse kann ihren Top 10-Eintritt aus dem Vorjahr verteidigen und verbessert sich mit 10.500 Personen auf Rang sieben. Mit 10.350 Passanten folgt mit der Hohe Straße die zweite Kölner Toplage in den bundesweiten Top 10. Auch Hamburg bietet mit der Mönckebergstraße, durch die in Spitzenzeiten bis zu 10.275 Passanten pro Stunde flanieren, eine zweite Lage in der Spitzengruppe. Die Münsteraner Ludgeristraße hält mit 9.390 Passanten ihren 2008 erreichten Top 10-Einstieg aufrecht.

(.....)

Hinweis:

* Die Zählung erfolgte bundesweit zeitgleich am Samstag, den 18. April 2009, zwischen 13.00 und 14.00 Uhr.
* Gerne stellen wir Ihnen die Ergebnisse für einzelne Städte sowie Rankings nach Bundesländern zur Verfügung.
* Für die Metropolen bieten wir Ihnen auf Wunsch erstmals Stadtplanausschnitte mit Zählpunkten, Frequenzen, Mieten und Filialisierungsgraden.
* Gerne stellen wir Ihnen zudem zu vielen 1a-Lagen professionelles Fotomaterial zur Verfügung
.
Link zur vollständigen Pressemitteilung: http://www.kempers-jll.net/index.php?spath=1165&
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Alt 31.07.09, 20:16   #112
micro
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Einkaufszentren drängen in die Innenstädte

Einkaufszentren drängen in die Innenstädte (FAZ 29. Juli 2009)

Laut "German Council of Shopping Center" [da fehlt wohl ein Plural-s] entstehen sämtliche bis 2012 in Deutschland in Bau oder Planung befindlichen Einkaufszentren nicht mehr wie bisher auf der grünen Wiese, sondern in Innenstädten, Stadtteillagen oder städtischen Quartieren. Und: "beim idealen Shopping Center kann der Kunde nicht mehr erkennen, wo es anfängt und wo es aufhört".
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Alt 02.08.09, 23:34   #113
kato2k8
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Ermm, da fiele mir als erstes Gegenbeispiel LOOP5 ein...
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Alt 03.08.09, 23:12   #114
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Städtebaulich gesehen können Einkaufszentren/Shopping Malls in den Innenstädten mindestens genau so viel Schaden anrichten wie am Stadtrand.
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Alt 12.08.09, 16:37   #115
sebastian c
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sebastian c ist einfach richtig nettsebastian c ist einfach richtig nettsebastian c ist einfach richtig nettsebastian c ist einfach richtig nettsebastian c ist einfach richtig nett
Neue Pressemitteilung von kempers. Danach werden die Einzelhandelsmieten in den deutschen Toplagen im Schnitt um 0,5% im zweiten Halbjahr nachgeben. Positiv ausgedrückt: Über 80% der Standorte sind zumindest stabil. Die Großen haben´s dabei wohl momentan leichter als die etwas kleineren Städte, spürbare Rückgänge sind zumindest in den Top 10 nicht zu erwarten. Auf Platz 1 immer noch München, dann Frankfurt, Düsseldorf legt zu und springt auf 3.

Aber lest selbst: http://www.kempers-jll.net/index.php?spath=1187&


Bei uns freut man sich darüber, mit stabilen Mieten von 57€ "vor größeren Städten wie Mönchengladbach und Duisburg" zu liegen. Naja.

Interessant wird es sein, wie sich die Mieten in den Standorten entwickeln werden wo nun große Filialen von Hertie, Karstadt und Co. schließen.
p.s. Ich denke mit den Zahlen muss man auch aufpassen, während ja laut dem Property Magazin in Trier Spitzenmieten von bis zu 120€ vorkommen melden andere Quellen 75€. Da muss man wohl unterscheiden zwischen den Durchschnittswerten der besseren Lagen und einzelnen "Ausreißern" nach oben?
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Alt 12.08.09, 21:43   #116
kato2k8
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In Ludwigshafen wurde ja die Kaufhof-Schließung angekündigt, dazu kommt die Rheingalerie - aber wenn ich das letztens in der Zeitung richtig gelesen hab ist die Miete in der Bismarckstraße weiter stabil (auf niedrigstem Niveau natürlich).
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Alt 25.03.10, 11:15   #117
iconic
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Zitat:
In den 1A-Lagen der großen deutschen Märkte für Einzelhandelsimmobilien war die Nachfrage trotz rückläufiger Tendenzen auch 2009 hoch. Nationale und internationale Filialisten suchen nach wie vor Ladeneinheiten in den Lagen mit den höchsten Passantenfrequenzen. Gerade hier ist die Flächenfluktuation jedoch äußerst gering und das Angebot begrenzt. Da bei der Standortwahl in der Regel weiterhin keine Kompromisse eingegangen werden, können die Nebenlagen nicht von den Engpässen in den A-Lagen profitieren. Vor dem Hintergrund reduzierter Expansionsplanungen suchen einige Filialisten in den Top-Lagen aktiv die Vertragsverhandlungen mit den Eigentümern, um den Standort zu sichern. Dabei sind die aktuellen Nutzer eher in der Lage, die marktübliche Miete zu bezahlen, da kein aufwändiger Umbau kalkuliert werden muss und die dort zu erzielenden Umsätze bekannt sind. Alternative Ladenlokale ohne optimalen Zuschnitt werden überwiegend abgelehnt. Textilunternehmen fragten im vergangenen Jahr die meisten Flächen nach. Dazu zählen zum Beispiel neue Konzepte wie Monki und Weekday, die 2009 ihre ersten deutschen Standorte an der Hamburger Mönckebergstraße eröffneten bzw. wie Michael Kors, der auf der Theatinerstraße in München eröffnen wird. Insbesondere Monolabels suchen neue Flächen, wie etwa Fossil, die in der Flinger Straße einen Flagship-Store in Düsseldorf eröffneten. Neben Schmuck und Accessoires (z. B. Pandora oder Monsoon Accessorize GmbH) gehörten auch neue Konzepte aus der Branche Lederwaren/Schuhe (z. B. Navyboot) zu den stärksten Nachfragern.

Geringes Flächenangebot in den A-Lagen
Das Flächenangebot ist an den Top-Standorten der Innenstädte im Laufe des Jahres 2009 weiter gesunken, sodass hier erhebliche Flächenengpässe bestehen. Lediglich in Berlin waren auch etwas längere Leerstände in den A-Lagen zu verzeichnen. Daneben wurden im vergangenen Jahr einige größere Einzelhandelsentwicklungen fertig gestellt, die das Flächenangebot leicht erhöhten. Außerhalb der A-Lagen stellt sich die Angebotssituation dagegen deutlich entspannter dar. Die Nachfrage ist insgesamt geringer und durch Filialisten, die ihr Portfolio sondieren und unrentable Shops aufgeben, werden dort zusätzliche Flächen freigezogen.

Spitzenmieten überwiegend stabil
Aufgrund des knappen Flächenangebots konnten die Spitzenmieten ihr Niveau an allen Standorten halten oder sogar noch etwas zulegen. Die mit Abstand höchsten Mieten werden mit 310 €/m2 für einen idealtypischen 100-m2-Shop nach wie vor in der Kaufinger Straße in München erzielt. Damit hat die Spitzenmiete hier noch einmal leicht angezogen (2008: 300 €/m2). Auch in Frankfurt konnte sie, trotz der Flächenerweiterung durch das Einkaufszentrum MyZeil, noch zulegen. Sie liegt nun mit 265 €/m2 auf der Zeil (2008: 260 €/m2) vor Köln, wo wie i Vorjahr 260 €/m2 in der Schildergasse erzielt werden. In Berlin stabilisierte sich das im Vorjahr an der Tauentzienstraße erreichte Niveau von 245 €/m2, allerdings trifft dies nur für die KaDeWe-Seite zu. Die Spitalerstraße in Hamburg liegt mit 240 €/m2 noch deutlich vor Düsseldorf, wo sowohl in der Königsallee als auch in der Schadowstraße 225 €/m2 gezahlt werden.

Durchschnittsmieten stehen insbesondere in Nebenlagen unter Druck
In den meisten A-Lagen stiegen die Durchschnittsmieten parallel zu den Spitzenmieten leicht an, was an dem geringen Flächenangebot in diesen Hochfrequenzlagen lag. Außerhalb der Premiumstandorte stehen die Mietpreise jedoch unter Druck. Durch die bereits seit 2008 rückläufige Nachfrage der großen Filialisten haben die Leerstandszeiten hier teilweise wieder das Niveau von 2003/2004 erreicht.
Quelle: BNP Paribas Retail Market Germany Report 2010: http://www.realestate.bnpparibas.de/...eport_2010.pdf
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Alt 31.03.10, 09:04   #118
Echnaton
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Kempers Jones Lang Lasalle hat einen internationalen Vergleich der Luxuseinkaufslagen online.

Das wichtigste in Kürze:

Zitat:
Die höchste Dichte an internationalen Luxuslabels ist in der Londoner New Bond Street anzutreffen. 30 der 50 von Jones Lang LaSalle definierten Top-Luxuslabels sind dort ansässig. Es folgen die Pariser Rue du Faubourg St. Honoré, die Düsseldorfer Königsallee und die Münchner Maximilianstraße mit jeweils 27 High End-Labels. 25 Markenshops finden sich auf dem Berliner Kurfürstendamm und der zweiten Londoner Toplage Sloane Street. Der Neue Wall in Hamburg und die Bahnhofstraße in Zürich bieten 22 bzw. 21 Topanbieter. 20 Labels finden sich in der Frankfurter Goethestraße, der Mailänder Via Montenapoleone und der zweiten Pariser Adresse Avenue Montaigne. Mit 19 bzw. 16 Labels folgen die Via Condotti in Rom und die Calle Ortega Y Gasset in Madrid.
Deutschland braucht sich nicht zu verstecken, allerdings

Zitat:
Während sich das Angebot an Luxuslabels in den deutschen Metropolen auf jeweils eine Straße konzentriert, sind besonders in London und Paris gleich mehrere hochwertige Luxuslagen anzutreffen. Unter Berücksichtigung dieser Tatsache ist Paris die unangefochtene Luxusmetropole in Westeuropa. Neben den beiden hier untersuchten Lagen bietet die Modemetropole mit dem Place Vendome, der besonders Luxusjuweliere anzieht, und dem Boulevard Haussmann mindestens zwei weitere namhafte Standorte. In London ragen die New Bond Street und Sloane Street mit zusammen über 50 Luxuslabels heraus.
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Alt 08.04.10, 11:09   #119
stativision
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Komisch, dass die Berliner Friedrichstraße nicht aufgeführt ist. Vielleicht wurde Galerie Lafayettes und das Quartier 206 nicht beachtet, ansonsten dürften da auch zwischen 10 und 20 der aufgeführten Luxusmarken ihre Shops haben.
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Alt 19.04.11, 12:58   #120
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Aktuelle Passantenfrequenzzählung von E&V. Mitaufgenommen wurden diesmal auch die Einkaufsstraßen in Wien:
http://www.property-magazine.de/kauf...r-1-34626.html
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