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Alt 29.09.05, 12:14   #31
Rohne
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Rohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz sein
Haben die selbsternannten Architekten und Preisrichter das Wort "Altstadt" überhaupt in ihrem Wortschatz? Diese Entwürfe sind doch bestialisch. Die nächsten Bausünden...
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Alt 29.09.05, 13:10   #32
Kardinal
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Von dem vor der Zerstörung stehenden Haus hinter der Nikolaikirche gibt es übrigens auch genaue Aufmaße...
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Alt 29.09.05, 21:03   #33
Bielefelder
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Bielefelder sinkt leicht in der Beliebtheit
Zitat:
Zitat von Schmittchen
Das Leinwandhaus steht südlich des Doms.
Bei dem Gebäude links vom Leinwandhaus handelt es sich übrigens um einen neugotischen Nachfolgebau der anstelle der alten Stadtwaage entstanden war, die ja bereits 1874 abgerissen wurde. Die alte Stadtwaage ist hier zu sehen:

http://www.altfrankfurt.com/Altstadt...nwandhaus2.htm


Der Nachfolgebau nahm wenig Rücksicht auf das Nachbargebäude und ist deutlich höher als sein Vorgänger.

Im Übrigen finde ich die 50er Jahre Bebauung der Dom-Umgebung gar nicht so schlecht: sie ist angenehm zurückhaltend und tritt nicht in Konkurrenz zu den nebenan befindlichen Baudenkmälern. Als Beispiele für die erste Wiederaufbauphase in Frankfurt sind diese Bauten durchaus erhaltenswert. Leider hat sich diese Erkenntnis bis jetzt noch nicht durchgesetzt; sonst würde es nicht immer wieder Stimmen geben, die z.B. eine Nachbildung des Salzhauses und damit die Vernichtung seines bemerkenswerten Nachfolgebaus fordern.
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Alt 29.09.05, 21:45   #34
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Ich habe nichts gegen den Nachfolgebau des Salzhauses, ich finde ihn sogar wirklich ästhetisch. Mein Problem dabei ist nur, dass das Salzhaus selbst um Längen beser war...
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Alt 29.09.05, 22:01   #35
Bielefelder
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Das Salzhaus steht aber nun einmal nicht mehr und damit sollte man sich abfinden.
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Alt 29.09.05, 22:14   #36
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Naja, mit der Argumentation hätte man aber sehr viele Gebäude nicht wieder aufbauen dürfen...

Aber wie ich schon sagte, ich bin ja selbst in einem Dilemma: Ich würde das alte Salzhaus eigentlich recht gerne auferstehen sehen, aber gleichzeitig das heutige behalten wollen.

Weniger Probleme hätte ich mit einem anderen Haus am Römerberg, das Haus zum Kranich (das ist das an der Braubachstraße). Da ist das heutige Aussehen so langweilig, dass ich sehr für eine Wiederherstellung des Ursprungszustandes wäre...
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Alt 26.10.05, 21:21   #37
Kardinal
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Idee Salzhaus und Haus Landeck

Daß das Salzhaus nicht mehr steht, ist zwar richtig, jedoch habe ich neulich im historischen Museum eine Ausstellung besucht, bei der man die eingelagerten Eichentafeln des Salzhauses präsentiert hat.

Von der geschnitzten Fassade sind noch ca. 60% erhalten!

Da die ebenfalls beschnitzten Balken als Teil der restlichen 40% leider im Krieg verbrannt sind, ist das doch eine recht große Menge...und sie sehen großartig aus!

Wallmann hatte im Übrigen damals bei Beginn der Rekonstruktion des Samstagsberges selbst auf dem Römer in Zimmererkluft für eine Reko des Salzhauses gesammelt, die dann leider nie verwirklicht werden konnte.
Damals wurden ca. 3 Mio DM als nötige Baukosten kalkuliert.
Greife man dies wieder auf wären dann, wenn mein Projekt durchgeht (und damit die Reko der Goldenen Waage) die drei berühmtesten Fachwerkhäuser Frankfurts (mit dem Großen und Kleinen Engel als drittes) wieder existent.

Zum eigentlichen Thema: Jourdan hat mit dem 60°-Dachneigungs-Entwurf immerhin eine (kleine) Erinnerung an den Vorkriegszustand aufgegriffen. Aber naja...von einem Altstadt-Eindruck oder gar weiterer Detailliebe bei der Gestaltung, was Altbauten so wesentlich von üblicher, heutiger Architektur unterscheidet, kann natürlich nicht die Rede sein...

In Manfred Gerners Buch "Fachwerk in Frankfurt am Main" ist eine Aufrißzeichnung des an dieser Stelle vor dem Krieg gestandenen Hauses Landeck (Das Haus an äußerster Stelle). Es war, wie man bei dem Modell erkennt, verputzt und das Dach im Giebel-Bereich und an der Gaupe barockisiert. In o.g. Buch versucht die Zeichnung des Prof. Friedrich Schad, dem ich sehr viele Pläne der Altstadt und damit die wesentlichen Grundlagen für die Reko am Techn. Rathaus verdanke, den ursprünglichen Zustand beim Bau um 1544 darzustellen, inkl. Balkenlage.
Diese Vorgehensweise halte ich für legitim, schon allein weil ich mich darauf bei meiner eigenen Arbeit stützen muß.

Letztendlich wollte ich damit sagen:
Auch vom Haus Landeck gibt es mindestens eine Aufrisszeichnung, welche im Zweifelsfall (mit entsprechendem weiterem Wissen über die Eigenarten des Fachwerkbaus und dem Grundplan von 1953) für eine Reko, die diesen Namen auch verdient, ausreichend ist. Dies würde zumindest das Bild seitens des Römerberges komplettieren. Was man dahinter macht...nun Neubebauung oder man findet noch gute Fotos oder sogar Pläne der Saalgasse/Bendergasse. Wenn nicht, dann sollte man bei einem Neubau wenigstens grob sich an historische Formen orientieren (Traufhöhe, Dachneigung).

In dem Buch ist übrigens auch der Vorderbau der Goldenen Waage, ein ähnlicher Plan des Salzhauses, Haus Mohrenkopf, Haus Dracheneck, Haus Kellertür (zu den beiden letztgenannten ich auch noch weitere Pläne habe und die man theoretisch auch bauen könnte, da sie sich an der Stelle des westlichen U-Bahn-Zugangs befinden), uvm... wurde 1979 von einem berühmten lokalen Finanzdienstleister mit Jahreszahl der Gründung im Namen veröffentlicht und ist hin und wieder bi einer noch berühmteren Internet-Auktionsplattform zu ersteigern...
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Alt 02.11.05, 18:31   #38
Schmittchen
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Laut dem Programm der CDU für die Kommunalwahl 2006 soll für den aus Beton bestehenden Teil des Historischen Museums nicht nur eine Umgestaltung, sondern ebenfalls ein Abriss diskutiert werden.

Artikel zum CDU-Programm in der FAZ
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Alt 02.11.05, 19:33   #39
Kardinal
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Juhuu

Haus Landeck!!!!

Aber mal im Ernst...was spräche dagegen, in diesem Falle das Prinzip der Reko techn. Rathaus aufzugreifen ("was", nicht "wer"...das sind dann wieder die "üblichen Verdächtigen"... ) welches sich dann auch hoffentlich bewährt und bestätigt hat.
Würde also hier heißen eben beschriebenes Haus Landeck. Das wäre wohl ähnlich dem Schwarzen Stern, heißt der historische Vorderbau (ich sage bewußt nicht Fassade!) als Eingang zu Bendergasse auf der einen Seite und Saalgasse auf der anderen...dann eine guten Architekten heranziehen, um die weitere Gestaltung zu übernehmen, inkl. einer "Zurückverlegung" der historischen Verläufe der Saalgasse und zumindest des Anfangs der Bendergasse.

Wenn dieser Abriß spruchreif ist, dann denke ich, kann man den Gedanken auch entsprechend äußern. Ich sehe schon unsere Frau Flagge sich selbst in ihrem Vorwurf bestätigt, man wolle dann ganz Frankfurt zu einer Fachwerkstadt ausbauen...doch dieser Vorwurf wäre immer noch Blödsinn...weil 1.sowieso Abriss; 2. gesicherte Grundlagen (Plan, Aufmaß).

Es wird nach wie vor rekonstruiert und keine Phantasielandschaft (Disneyland) geschaffen!!!!
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Alt 02.11.05, 23:10   #40
Andreas
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Andreas wird schon bald berühmt werdenAndreas wird schon bald berühmt werden
Das historische Museum ist ohne Zweifel ein hässliches Gebäude, ebenso wie das Technische Rathaus – und wenn beide verschwinden muss man ihnen sicherlich keine Träne nachweinen. Das man jetzt sogar darüber nachdenkt am historischen Museum den Vorkriegszustand herzustellen ist sicherlich nicht verkehrt und ich möchte mir auch momentan kein Urteil erlauben, welche Art der Bebauung an der Stelle am sinnvollsten ist.
Ich verstehe allerdings nicht, warum man nicht erstmal ein Gesamtkonzept für den gesamten Bereich Dom – Römer inklusive Römerberg und Römer selbst aufstellt, wo festgelegt wird an welchen Stellen rekonstruiert werden soll, historisierend oder aber auch modern gebaut werden soll (kann). Ich habe nämlich starke Bedenken, dass sich in ein paar Jahren die Begeisterung der Politiker für Rekonstruktionen wieder erschöpft hat. Zwar werden dann wahrscheinlich einige alte Gebäude wieder stehen, aber wenn vorher kein Gesamtkonzept erarbeitet wurde, wird es wohl wieder nur unbefriediegendes Stückwerk sein.
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Alt 03.11.05, 23:17   #41
Schmittchen
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Oh, der Herr Schwarz hat überraschende Pläne! Er lässt prüfen, ob anstelle des Museumsbaus ein Hotel entstehen könnte. Eben das beabsichtigte große Altstadt-Hotel sozusagen, an dessen ursprünglich vorgesehener Stelle an und hinter der Braubachstraße könnten dann Altstadthäuser gebaut werden.

Die denkmalgeschützten Gebäudeteile des Museums sollen in das Hotelensemble integriert werden. Mit dem Verkaufserlös wäre dann ein Neubau des Museums über dem Archäologischen Garten zu finanzieren. Weil dieser Neubau nicht allzu groß werden könne, sollen die Büros in umliegenden Gebäuden liegen.

Hier der FAZ-Artikel: Hotel könnte Historisches Museum ersetzen

Ein ebenso überraschender wie reizvoller Gedanke, finde ich. Wenn Kardinals Ursprungsvorschlag (#181 im TR-Thread) genügend Ausstellungsfläche über dem Archäologischen Garten ermöglicht, wäre diese Stelle an sich perfekt, weil man den Archäologischen Garten in das Museum als Untergeschoss integrieren könnte und so Teile der Ausstellung an der ursprünglichen Stelle hätte! Die Büros, Museumsladen etc. könnten in den umliegenden (neuen) Altstadt-Häusern untergebracht werden. Und mit der Gestaltung des Hotels hat man dann alle Möglichkeiten ... Doch, das hat was.
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Alt 04.11.05, 01:05   #42
Chewbacca
 
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Aus dem besagten Artikel:
Zitat:
Damit wäre ein Hindernis für die von den meisten Parteien mittlerweile befürwortete kleinteilige Bebauung zwischen Braubachstraße und Schirn beseitigt. Denn diese wäre mit den Anforderungen eines Hotels nur schwer in Einklang bringen.
Ist diese denn mit den Anforderungen des Museums in Einklang zu bringen? Zumal da ja auch Grunddriss Block und Grundriss Archäologischer Garten in einigermassene Deckungsgleichheit gebracht werden müssten....??
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Alt 04.11.05, 01:25   #43
Schmittchen
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Denke schon, ja. Ein Museum könnte wohl schon zwischen rekonstruierter Altstadtzeile (Südseite Krönungsweg) und Schirn gequetscht werden. Oberlicht würde bei einem Museum reichen, bei einem Hotel nicht, da braucht jedes Zimmer ein Fenster und auch ein bisschen Platz davor.

Das Museum hätte immerhin zum Dom hin eine unverbaute Front. Ansonsten könnte man an einen zentralen Lichthof denken, dessen Boden denn der Archäologische Garten wäre. Drumherum die Sammlung, also ein bisschen wie beim Guggenheim in NYC angeordnet. Die Ränder des A. G. würden zwangsläufig überdeckt, aber das macht ja nichts.

Zur möglichen Lage nochmals der Verweis auf Kardinals ursprünglichen Entwurf. Mit blauen Seiten hier noch die Planung einer Bibliothek, diese einfach als Museum denken.
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Alt 04.11.05, 01:34   #44
Chewbacca
 
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Zitat:
Beim Museum könnte man an einen zentralen Lichthof denken, dessen Boden denn der Archäologische Garten wäre. Drumherum die Sammlung, also ein bisschen wie beim Guggenheim in NYC angeordnet.
Das würde aber doch bedeuten, den "Mittelblock" aus dem Entwurf herauszusezieren, und durch einen wie auch im Einzelenen immer gestalteten Museumsbau zu ersetzen?
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Alt 04.11.05, 01:37   #45
Schmittchen
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Sorry, das verstehe ich nicht.
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