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Alt 04.08.05, 19:30   #1
garcia
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garcia ist ein geschätzer Menschgarcia ist ein geschätzer Menschgarcia ist ein geschätzer Menschgarcia ist ein geschätzer Mensch
Sanierung, Um- und Neubau im Bahnhofsviertel

Ich wollte mal eine neue Diskussion zur Zukunft des Bahnhofsvorplatzes anregen. Auch in Anbetracht des Neubaus der Bahn ganz in der Nähe.

Der Frankfurter Hauptbahnhof ist das nationale Tor zur Stadt und für viele Mensch der erste Eindruck, den sie von Frankfurt erhalten. Der Bahnhofsvorplatz und der Kaisersack bilden ein wenig Einladendes Entree, und dass obwohl die Kaiserstraße die letzte erhaltene Prachtstraße der Stadt ist. Viele Geschäftsreisende, gerade Messebesucher, sehen nicht viel mehr als das Bahnhofsviertel und die angrenzenden Stadtteile. Um das Image Frankfurts nachhaltig zu wandeln ist es daher notwendig das Bahnhofsviertel neu zu strukturieren. Hierfür soltle man den Bahnhofsvorplatz wieder so zu strukturieren wie vor dem Krieg. (guckt mal auf www.altfrankfurt.com unter Hauptbahnhof)
Die Straßenbahnstation wurde zwar gerade erst erneuert, aber das hier ist ja auch nur Zukunftsmusik. die Unterstände für die Passagiere werden, ähnlich denen am Südbahnhof, erneuert. Durch Videoüberwachung muss verhindert werden, dass Drogen in der Erde versteckt werden können. Der zentrale U-Bahnabgang wird ebenfalls verlegt und in Zukunft nicht mehr von Betonbrüstungen, sondern von alten Geländern umgeben. Diese erlauben auch nicht mehr das Abstellen von Bierdosen und verhindern so den Alkoholkonsum der Obdachlosen an den U-Bahn-Abgängen. Der zentrale Abgang am Kaisersack wird in zwei Abgänge an der linken und rechten Seite aufgeteilt, die ebenfalls von Geländern umgeben sind. Die Kaiserstraße kann so mittelfristig wieder zu “der” Einkaufstraße Frankfurts werden und die Goethestraße als Edelmeile ablösen. Die alte Bausubstanz und der breite Boulevard bieten den entsprechenden Rahmen. Die Zahlreichen Hochbete um den Hbf werden abgerissen. Der gesamte Platz muss übersichtlich gestaltet werden um Drogendealern das Leben zu erschweren. Zwischen den Fahrspuren werden blühende, tiefliegende Bete angelegt. Der zentrale Taxistand, der zur Zeit noch vor dem Hbf liegt, soll wie geplant verlegt werden. Des weiteren muss die Zufahrt zum Parkhaus so verlegt, dass vor dem Metropolitan Hotel ein direktes Ein- und Aussteigen möglich wird. Sollte es in Zukunft zum Abriss und anschließenden Neubau von Gebäuden am Bahnhofsvorplatz kommen, muss die Stadt darauf dringen dem historischen Bild gerecht zu werden. Um den Eindruck durch die Drogenszene nicht zu gefährden müssen die Druckräume aus den Nebenstraßen an das Gleisvorfeld verlegt werden. Durch diese Maßnahmen entsteht die Möglichkeit vom Hauptbahnhof über Kaiserstraße, Kaiserplatz zur Zeil bzw. Alten Oper zu flanieren.
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Alt 16.08.05, 20:32   #2
Rohne
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Rohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz sein
Muss ich zustimmen. Die Situation derzeit ist sehr unbefriedigend, und die meisten Leute die ich kenne die Frankfurt nicht mögen, waren nur am Bahnhof und haben von dort ihren schlechten Eindruck mitgenommen.

Ich glaub da ist sogar was von Seiten der Stadt geplant für die Zukunft, meine zumindest was gelesen zu haben. Die Straßenbahngleise sollten auf jedenfall wieder direkt am Bahnhof entlang geführt werden wie früher, den Weg vom Bahnhof zu den Bahnsteigen am besten überdachen (sowas wünscht sich auch diese Initiative Frankfurt22, die auch ne wirklich gute Variante für den Umbau des Hauptbahnhofs ohne nen Tunnel graben zu müssen propagiert aber ansonsten von mir gehasst wird), zwecks Fahrgastfreundlichkeit.

Überhaupt sieht die Platzgestaltung auf den alten Bildern richtig attraktiv aus, und die derzeit etwas unglückliche Verkehrsführung für Autos könnte so auch verbessert werden, weil dann eben keine Gleise mehr zwischen den Fahrbahnen sind.

Die noch erhaltenen Gründerzeithäuser könnten ruhig wieder ihre alten Kuppeldächer bekommen, sah schon ziemlich geil aus
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Alt 17.08.05, 18:10   #3
FMJFRA
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Ausrufezeichen Kaisersack

zwei direkt am Kaisersack gelegene eingefallene Gründerzeithäuser wurden heute übrigens mit einer Riesen-"WM 2006 Stadt Frankfurt"-Plane überdeckt...

kurzer Kommentar zum Thema: Die Kaiserstraße könnte ein wunderschöner Metropolen-Boulevard vom Hauptbahnhof in die Innenstadt sein... es gilt allerdings zu betonen, dass die Kaiserstraße zw. Roßmarkt und Silvertower schon sehr schön ist!
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Alt 18.08.05, 03:28   #4
goschio1
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das stimme ich zu. Besonders seit Gallileo wurde der mittlere Teil mit recht anspruchsvoller Gastronomie aufgewertet.
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Alt 18.08.05, 11:21   #5
Knotsch
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Knotsch könnte bald berühmt werden
Damit die Kaiserstrasse aber wieder funktioniert muss meiner Meinung nach allerdings der "Sack" wieder aufgemacht werden. Welche Prachtstrasse ist den schon eine Sackgasse?! Solange das nicht passiert, wird sich der allgemeine Eindruck nicht viel ändern. Denn in jeder Ecke sammelt sich Dreck, wie man von zuhause weiss... ;-) Wenn man daher tote Enden vermeiden kann, sollte man es auch tun!
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Alt 18.08.05, 17:03   #6
Booni
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Sehe das auch wie ihr. Die Gründerzeithäuser gehören renoviert und teilrekonstruiert (Dächer, Kuppeln), das horizontale Gewerbe sollte Wohnungen und Gastronomie weichen und die Sackgasse wieder aufgemacht werden.
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Alt 18.08.05, 17:14   #7
goschio1
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goschio1 ist ein hoch geschätzer Menschgoschio1 ist ein hoch geschätzer Menschgoschio1 ist ein hoch geschätzer Menschgoschio1 ist ein hoch geschätzer Mensch
^
wo du es grade angesprochen hast.

Viele Gebäude könnte durch eine nicht übermässig aufwengie Rekonstruktion der Dächer/Kuppeln enorm aufgewert werden.

Grade diese verkrüppelten Gebäude gegenüber vom Bahnhof machen einen traurigen Eindruck.

Jeder erkennt sofort, dass dieser Platz schon deutlich bessere Zeiten gesehen hat.
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Alt 18.08.05, 17:37   #8
garcia
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garcia ist ein geschätzer Menschgarcia ist ein geschätzer Menschgarcia ist ein geschätzer Menschgarcia ist ein geschätzer Mensch
Vorallem muss der Verfall von Gründerzeithäusern verhindert werden. EInige gehören den BAnken, noch aus der Schneiderpleite, andere gehören einem ehemaligen Frankfurter Bordellkönig.

Ich war vor einigen Wochen in Südamerika und habe dort etwas interessantes gehört. Guyaquil, das Wirtschaftszentrum Ecuadors, hat in den letzen Jahren enorm an seinem ERscheinungsbild gearbeitet. Die haben u. a. Hausbesitzer aufgefordert ihre Häuser zu renovieren. Wenn sie es nicht täten würde die Stadt ihre Häuser sanieren und es ihnen in Rechnung stellen. Ggf. würden die Häuser verkauft und aus dem Erlös die Stadt befriedigt. Die Begründung war, dass ein öffentliches Interesse an einer Sanierung und Aufwertung der Umgebung bestünde und nicht die Mehrheit darunter leiden dürfe, dass eine Minderheit die REnovierung nicht finanzieren kann oder will. Und was soll ich sagen, es hat bestens funktioniert. Auf einmal hatten die Leute Geld. Und für die Banken und Herrn Beker gilt das wohl auch.
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Alt 18.08.05, 17:37   #9
FMJFRA
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Beitrag Am Hauptbahnhof

also der unmittelbare Bahnhofsvorplatz ist eine Katastrophe, dem Teil vor den Gründerzeitbauten muss man aber zugute halten, dass dort die Bürgersteige erneuert, Bäume gepflanzt und neue Laternen gesetzt wurden, das ist eigentlich ganz ok dort jetzt, wobei du mit den Kuppeln natürlich Recht hast...
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Alt 13.12.05, 15:10   #10
Bembel
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Bembel befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Ich finde, die Tatsache, dass die Kaiserstraße eine Sackgasse ist, ist nicht das Problem. Denn für eine Flaniermeile wäre es doch gerade angenehm, wenn nicht ständig massenhaft Autos sich durch die Straße schieben.

Wichtiger wäre, daß zuerst mal Beate Uhse, Pornokino und ähnliches verschwinden, stattdessen noch mehr anständige Geschäfte oder auch gute Bars & Kneipen oder ein "richtiges" Kino, eben eine ordentliche Gewerbemischung kommt und dass es, wie von der Stadt ja auch beabsichtigt, dort mehr Wohnungen gibt.

Das ist die Pflicht - die Kür wäre dann, wie von einigen bereits angesprochen, eine architektonische Aufwertung, etwa beim Dach des Englischen Hofs und des Nachbargebäudes: Wenn hier die Kuppeln und das alte Dach wenigstens zu 70% originalgetreu rekosntruiert würden, wäre das eine richtig elegante Visitenkarte für Ffm, und die Reisenden, die aus dem Bahnhof kommen, würde erstmal staunen. Allerdings hat auch die massive Leutreklame an der Gründerzeitfassade nichts verloren...
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Alt 13.12.05, 15:24   #11
GJM
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GJM ist im DAF berühmtGJM ist im DAF berühmt
Die Sackgasse bleibt. Für den Bahnhofsvorplatz wollen Stadt und DB gemeinsam einen Wettbewerb ausloben. Fahrbahn und Straßenbahn sollen allerdings nicht angetastet werden.
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Alt 13.12.05, 22:01   #12
Rohne
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Für was denn dann noch ein Wettbewerb wenn Fahrbahn und Straßenbahn unangetastet bleiben sollen...? Rausgeschmissenes Geld! Viel lässt sich dann am beschissenen Eindruck nicht mehr verbessern.
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Alt 13.12.05, 22:31   #13
Schmittchen
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Gemach. Zur Disposition steht u. a. der Taxi-Warteplatz - wenn der verlegt würde, einiges von dem herumstehenden Schrott verschwände und ansonsten ein ansehnlicher Bodenbelag und etwas Grün käme, dann wäre viel gewonnen.
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Alt 18.12.05, 14:10   #14
Schmittchen
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Der lange ohne Veränderung entkernt dastehende Altbau Kaiserstraße 51, Ecke Weserstraße, macht nun deutlich Fortschritte. Zumindest äußerlich scheint man angemessen mit der schönen Gebäude umzugehen, wie an anderer Stelle schon erwähnt, wird das Eckhaus der Erweiterung des daneben in der Weserstraße liegenden Ramada-Hotels dienen:



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Alt 05.02.06, 19:17   #15
mysterio
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mysterio könnte bald berühmt werden
Ich denke, es wäre schon sehr viel gewonnen, wenn das horizontale Gewerbe aus der Kaiserstrasse und den Nebenstrassen, deren guter Zustand für einen guten Eindruck der eigentlichen "Prachtstrasse" unerlässlich ist, verschwindet. Es ist mir richtig peinlich, wenn japanische Touristen ungläubig auf nackte Tatsachen reagieren. Noch störender ist die recht aufdringliche Anwerbetaktik der leichten Damen und ihrer "Bosse".


Wenn die Gegend sauberer (tatsächlich wie moralisch) wird, die Sicherheitslage einem gehobenen Wohngebiet angemessen ist und der gesamte Vorplatz wieder vorzeigbar wird, so könnte ich mir dort durchaus eine verstärkte Wohnnutzung vorstellen. Aber wie ich Frankfurt kenne, werden wieder nur halbe Sachen bei der ganzen Angelegenheit herauskommen...oder gar nichts. Ein Kompromiss ist nichts als eine beiderseitige Niederlage.
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