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Alt 26.09.06, 12:29   #46
hardy
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hardy hat die ersten Äste schon erklommen...
Hier gibts einen Artikel mit Bild. Wirkt sehr edel, der Entwurf

http://www.ksta.de/html/artikel/1157542208094.shtml

Wo soll denn der alte Brunnen genau hin?
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Alt 26.09.06, 14:00   #47
CityHai
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Wenn das so realisiert wird können wir wirklich von Glück sprechen - das sind WELTEN zu dem bestehenden "Betonblock"
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Alt 26.09.06, 15:44   #48
Cologne68
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Das ist kein Vergleich zur heutigen Situation. Damit gibt es einen Schandfleck weniger.
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Alt 26.09.06, 15:54   #49
CityHai
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Ein Bild von der anderen Seite gibt es hier.

http://www.koeln.de/artikel/Koeln/Do...r-30939-1.html
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Alt 26.09.06, 19:41   #50
ottcgn1
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Ein wirklich schöner, eleganter und zurückhaltender Entwurf .

@hardy
Der Brunnen soll meines Wissens an die Südseite des Doms, also zwischen den Dom und den neuen Eingang zur Dombesteigung.
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Alt 04.10.06, 10:45   #51
Lunke
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Lunke sitzt schon auf dem ersten Ast
http://www.ksta.de/html/artikel/1159857097900.shtml

Die neu belebte Domwallfahrt war ein voller Erfolg mit 65.000 Gästen. Als ich den Artikel heute morgen gelesen habe, ging mir durch den Kopf, dass man diese schon durch den Weltjugendtag angefeuerte Euphorie rund um den Dom doch nutzen sollte.

Mein Ansatz: die Domumgebung ist trotz der Verbesserung durch den Treppenumbau und Krämers Kiosk immer noch in schrecklichem Zustand. Wäre die wiederbelebte Domwallfahrt und der erhaltene Welterbestatus (ja, unter blöden Umständen...) nicht Anlass genug, einen Masterplan für die Neu- und Umgestaltung der direkten Umgebung zu entwerfen ? Den Focus von Deutz und rechtem Rheinufer mal als Gesamt-Projekt wieder auf das Herz der Stadt zu richten ? In diesem Thread wurden ja schon viele Punkte angesprochen, aber warum gibt’s von der Stadt nur Flickwerk ?

Ich war jetzt ein paar Mal im „architectura pro homine-forum“. Ziemlich tough, Modernisten oder Crossover-Freunde trifft man dort kaum. Viele der Reko-Diskussionen sind richtig und gut, andere wiederum halte ich aber für unrealistisch. Dennoch: in der direkten Domumgebung gibt es viel zu tun, und im aph wurde letztens erneut eine Reko der Bahnhofshalle angesprochen, mit Verlegung der Glashalle an den Breslauer Platz. Da mit dem Wartesaal noch historische Teile erhalten sind, wäre ich auch dafür. Warum gibt es in Köln für so was eigentlich keine Lobby ? Weitere Punkte wären

-Dach des Deichmannhauses
-Kuppeln des Dom-Hotels
-Trankgasse vom Verkehr befreien
-Hotel Europa als Reko des mittelalt. Gebäudes, auf dessen Sockel es steht
-moderne und interessantere Gestaltung des römisch-germanischen Museums
-Schließung der Baulücke „Kristallpassage“
-Sanierung der Ecke Wallrafplatz/Am Hof inkl. Anpassung der Traufhöhe des Gebäudes neben dem Dom-Hotel
-Umgestaltung der vom WDR aufgegebenen Gebäude „Unter Goldschmied“

Im Friesenviertel stand mit Gerling ein privater Investor dahinter, in Deutz ist die Stadt extrem aktiv – Gesamtplanungen für bestimmte Areale funktionieren also. Warum kommt kein Stadtkonservator oder Bauausschuss auf die Idee, die Domumgebung mal komplett anzugehen ?
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Alt 05.10.06, 07:18   #52
mischakr
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mischakr wird schon bald berühmt werdenmischakr wird schon bald berühmt werden
Warum es keinen Masterplan für die Domumgebung gibt hat vielerlei Gründe:

1) Um ein Viertel komplett umzugestalten, sollte es möglichst brach liegen und in einer Hand sein. (Mediapark-Gelände, Rheinauhafen, zum Teil erfüllt Deutz auch diese Vorraussetzungen). Die Domumgebung ist in der gesamten Stadt am allerschlechtesten für eine komplette Neuplanung geeignet: in wohl keiner Stadt in D. konzentrieren sich diverse Interessen so an einem Punkt: alle Arten des Verkehrs, der Kommerz, alte und neue denkmalwerte Bauten, Kultur, Tradition, Tourismus usw. Und die Besitzverhältnisse erst...!

2) die Umgebung des Domes war immer schon chaotisch im Umbau: der Dombau hat ein großes Loch in die mittelalterliche Stadt geschlagen, im 19. jhdt. Abriß vieler Kichen und mittelalterlicher Bauten bis in die 20er, die allererste große Schneise in Köln Altstadt war die Eisenbahn samt Hauptbahnhof (den man bis in die Nachkriegszeit immer wieder auserhalb der Ringe verlegen Wollte)!! Alles chaotisch, nie ein Masterplan. Köln ist keine geplante Idealstadt wie München oder Berlin,....
Chaos wird in der Domumgebung durch historischen Kontext hervorgerufen, der Krieg samt Wiederaufbau haben das nicht besser gemacht.

3) Die Unfähigkeit der Kölner Stadtregierung, zukunftsweisende und mutige Entschlüsse zu fasssen.

4)das Geld: heute will jeder Investor verdienen, private Initiative ist selten, die Städte haben sowieso kein Geld. Wer also soll Projekete in der Domumgebung finanzieren? Wer könnte dort Geld verdienen? Wo doch alles schon steht und funktioniert (mit ästhetischen Einschränkungen). Schon in Dresden ist es ein Problem, Investoren zu finden, die Rekonstruktionen auf eine Brache bauen wollen. In Köln wären die Dinge um ein vielfaches teurer.

5) Die engagierten Kölner: gehören der Avantgarde an, wollen lieber die moderne Zukunft bauen als altes zu rekonstruieren. Ist schon so seit den 20ern.

6) Die meisten Kölner: Die Hässlichkeit in der Stadt wird selektiv ignoriert oder sogar kultiviert, die Kölner Tristesse ist zum Markenzeichen der Stadt geworden!! Vielleicht hat eine Stadt, welche teilweise zu 90% zertört wurde, einfach keine Lust mehr, irgendeinem Schönheitsideal nachzueifern.
Und solange der Dom steht, ertragen die kölner fast alles..


Zu Architekura pro homine: Die lehnen fast jegliche halbwegs moderne Architekur ab, möchten alles abreißen und unsere Städte in die Gründerzeit oder noch davor zurückzuversetzen. Ist schön und traurig zugleich, alte schwarz-weiß-Photos zu gucken und zu hoffen daß alles mal wird wie es war. aber extrem unrealistisch. Was nicht heißt das man nicht das eine oder andere rekonstruieren dürfte. Aber grundsätzlich müssen wir uns damit abfinden im Mosaik der Geschichte zu leben.

So, und jetzt zur Domumgebung: Die Stadt ist wieder aufgebaut, aber noch in vieler Hinsicht unbefriedigend. Einiges bessert sich in diesen Jahren: Die Domtreppe gefällt mir sehr gut samt Bahnhofsvorplatz, jetzt wird am Südturmeingang gebastelt. Und alles wird viel besser als zuvor. Wir haben große Hoffnung, daß der Tiefpunkt der Architektur und Stadtplanung in den 70ern durchschritten wurde. Was die Stadt am allerwenigsten brauchen kann ist die radikale Neuplanung wichtiger Bereiche, das hat es in der Vergangenheit zu oft gegeben. Wir brauchen eine vorsichtige, langsame und nachhaltige Transformation der Stadt!!! Viele Fehler werden erst nach Jahrzehnten erkannt, viel erhaltenswertes erst nach lange Zeit als solches geschützt. Ich hoffe, daß die Attraktivität vieler zentraler Außenbezirke (Hafen, belg. Viertel, Deutz,..) auch auf die Innenstadt sich ausdehnt.

Wer die Stadt und sie Einwohner kennt, weiß, daß es nie zu
einer historisierenden Rekontruktion der gesamten Domumgebung kommen wird.
Gibt es eigentlich in Köln Vereine oder Projete, die sich für punktuelle Rekonstrukionen einsetzen?
mischakr ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.10.06, 13:14   #53
Lunke
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Lunke sitzt schon auf dem ersten Ast
Danke für den ausführlichen Beitrag.

zu 1) Brachen wie die alten Bahngelände usw. machen eine Gesamtplanung natürlich einfacher, aber Gerling hat sich doch damals auch die Friesenstrasse vorgenommen, dicht besiedeltes Innenstadtgebiet, und ein Exempel statuiert ?

2) Grundsätzlich bin ich froh, dass Köln nicht so reißbrettartig aufgebaut ist wie Residenzstädte, sondern überall die römische und mittelalterliche Stadtentwicklung abzulesen ist. Mit Masterplan meinte ich ja auch keine Neuordnung, vielleicht ist es das falsche Wort. Es geht mir nur darum, den Focus auf die Domumgebung zu ziehen und dort eben mehrere Dinge konzentriert projektartig anzugehen.

3) Absolut richtig... leider.

4) Grundsätzlich stimme ich Dir zu, aber gerade in der Domumgebung kommen zufällig individuell-wirtschaftliche und ästhetische Anforderungen - zumindest bei ein paar Objekten - zusammen. Wie eben das Dom-Hotel, Steigerung der Zimmeranzahl durch Reko der Kuppeln. Oder das Deichmannhaus, BESTE Lage, und aufgewertet durch das bald fertige Gaffel-Brauhaus wäre eine rekonstruierte Dachlandschaft mit 2 Etagen ein Haufen lukrativ zu vermarktender Eigentumswohnungen.

5) Stimmt, hat uns ja auch einige tolle Gebäude beschert, aber leider natürlich auch viele Fehlgriffe.

6) Klar, das ist die Kölner Mentalität, man nimmt die Dinge wie sie kommen. Aber gänzlich egal ist es den Leuten nicht, Böll hat das schon in den 70ern thematisiert, und es passieren ja nun in den letzten Jahren etliche Dinge, die die schlimmsten Sünden korrigieren. Auch wenn man teilweise nur darüber spricht... (Nord-Süd Fahrt). Das Bewusstsein ist da, nur fehlt es oft an der Energie, die den Funken auf die Bevölkerung überspringen lässt. Verursacht auch durch die Umstände aus Punkt 3.

Das aph sehe ich genau so, und ich bin bei weitem kein Reko-Purist. Nur die HBF-Sache fand ich interessant, aber das meiste dort ist schon arg verbohrt...

Das Mosaik der Geschichte ist selten so stark ablesbar wie in Köln. Das hat auch viele Reize, und als Stadt zwischen Tradition und Fortschritt (so hieß mal passend ein Stadtführer) ist Köln vielleicht nicht immer schön, aber auf jeden Fall interessant.
Eine vollständige Reko der Domumgebung entspricht auch nicht dem Geist der Stadt, würde ich auch nie wollen, so war das nicht gemeint ! Das Blau-Gold Haus halte ich für ein tolles Beispiel repräsentativer Architektur der Nachkriegszeit, selbst das so unbeliebte Gebäude des Domforums hat für mich seinen Reiz. Punktuelle Rekonstruktion wäre wünschenswert, so war es in meinem Beitrag ursprünglich auch gedacht.

Vereine oder Initiativen dieser Art in Köln sind mir nicht bekannt. Ich habe mehrfach gehört, das OB Schramma mal die Oper rekonstruieren wollte, und schon mit dem Management des Crowne Plaza verhandelte, wurde allerdings nie bestätigt. Fände ich auch schwierig, da von der Oper ja NIX mehr übrig ist.
Der Hauptbahnhof ist eine andere Sache, das würde ich wirklich begrüßen. Aber wie Du schon sagst, man tut immer mehr, und in Köln sollte/muß man den Dingen bekanntlich Zeit lassen...

Geändert von Lunke (09.10.06 um 22:02 Uhr)
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Alt 11.10.06, 21:29   #54
Maik66
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Auf Koelnarchitektur.de gibt es einen Bericht zum neuen Domaufgang mit den 3 Wettbewerbssiegern.
Auf dem ersten Bild von Kasper Krämer ist hinten der Petrusbrunnen ohne Bäume...
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Alt 13.10.06, 00:48   #55
Cologne68
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Hier gibt es auch den neuen Südbereich zu sehen.

http://www.hh-vision.de/7694.html
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Alt 13.10.06, 11:54   #56
ceddy
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ceddy ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Das scheint aber nicht der Siegerentwurf zu sein, oder?
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Alt 13.10.06, 13:17   #57
Cologne68
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Hatte ich gestern kurz überflogen, scheint nicht der Siegerentwurf zu sein. Hätte sich aber auch gut gemacht.
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Alt 13.10.06, 14:10   #58
cologne777
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Wie ich anfangs die Bilder bzw. den Entwurf sah, war ich sehr positiv überrascht und dachte, es wäre der Siegerentwurf aus anderen Blickwinkeln (gewisse Ähnlichkeit ist ja vorhanden). Sollte es bedauerlicherweise nicht der Siegerentwurf sein, dann fällt es mir schwer zu glauben, warum dieser Entwurf nicht berücksichtigt wurde bzw. man sich nicht dafür ausgesprochen hat. Dieser Entwurf ist einfach grandios, zumindest aus den gezeigten Perspaktiven - sieht einfach nur gut aus (toller Entwurf)!!!!!!!!!!!!!!!
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Alt 15.03.07, 18:48   #59
ottcgn1
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In die Diskussion um den künftigen Standort des Petrusbrunnen, der 1999 abgebaut worden war, ist neuen Schwung gekommen.

Wie die Kölnische Rundschau berichtet, wird jetzt vorgeschlagen, den Brunnen an Stelle des quadratischen Brunnen zwischen Dom und Dom-Hotel aufzustellen.

Keine schlechte Idee, finde ich. Der quadratische Brunnen ist m. E. in der Tat nicht unverzichtbar. Er spricht zudem die Formensprache des bisherigen Kiosk/Toilettenhäuschens, das jetzt dem neuen Domturmeingang weichen wird und passt daher nicht mehr an diese Stelle. Man könnte ihn ja andernorts wieder aufbauen, z. B. auf dem Breslauer Platz.

Leider weiss ich nicht mehr, wie der Petrusbrunnen aussieht (neugotisch, Geschenk von Kaiserin Augusta, knapp 140 Jahre alt).

Link: http://www.rundschau-online.de/html/...97903191.shtml
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Alt 18.05.07, 13:36   #60
Cologne68
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Am Dom ist einiges in Planung, keine Skater mehr, neuer Eingang ( leider erst2008 ) und die Betonpilze sollen auch weg!

http://www.express.de/servlet/Satell...=1179313722536
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