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Alt 26.06.08, 18:04   #16
mischakr
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mischakr wird schon bald berühmt werdenmischakr wird schon bald berühmt werden
Ein Kölner Architekt schlägt ein gläsernes Haus auf Stelzen als Abschluss des Rheinboulevards vor. Ein Kammermusiksaal und eine Ausstellungshalle könnten ohne Subventionen betrieben werden.

http://www.ksta.de/html/artikel/1213962200623.shtml

mit Bildchen zum schmunzeln

Der Enwurf: einfach bizarr

Lustig auch die Einschätzung des Architekten: Er will nun abwarten, wie Stadtverwaltung und Politik auf seinen Vorschlag reagieren. Wenn die Entscheidungsträger auf die Idee kämen, einen Architekten-Wettbewerb für das Grundstück auszuschreiben, würde ihn das nicht gerade erfreuen („Ich habe ja schon alles fertig geplant“). Angst vor einem Wettbewerb hätte er jedoch nicht: „Andere Entwürfe müssten ähnlich aussehen.“ Da bekäme die mögliche Konkurrenz in jedem Fall „Probleme mit dem Urheberschutz
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Alt 26.06.08, 21:49   #17
Citysurfer
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Wie gut, dass das Ganze nur eine Seifenblase bleiben wird. Der Entwurf ist an Scheußlichkeit ja kaum zu überbieten. Aber so kommt man zumindest mal in die Zeitung!
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Alt 26.06.08, 23:18   #18
Echnaton
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Echnaton braucht man einfachEchnaton braucht man einfachEchnaton braucht man einfachEchnaton braucht man einfachEchnaton braucht man einfachEchnaton braucht man einfach
Schon fast verwunderlich, dass die Zeitung das überhaupt bringt. Man weiß gar nicht mehr, was grotesker ist: Der Entwurf oder die Kommentare des Architekten dazu.
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Alt 27.06.08, 09:25   #19
Bewacher
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Bewacher hat die ersten Äste schon erklommen...
^^ Wenn jemand meint, dass das Ding sich selbst tragen könne und private Investoren mit 35 Mio. EUR auffindbar seien, sollte er um Himmels Willen zuerst diese finden und dann mit einem konkreten Kaufangebot für das Grundstück kommen. Sämtliche Instanzen der Stadt mit Zeichnungen und Behauptungen zu bombardieren - das könnte wirklich jeder.
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Alt 08.07.08, 17:00   #20
Citysurfer
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Unter der Überschrift "Gut gemeint" setzt sich jetzt auch 'Koelnarchitektur' mit dem "Haus auf Stelzen" am Deutzer Hafen auseinander. Das entworfene Gebäude selbst wird mit "...relativ wirres Gemenge diverser Formen" beschrieben.

http://www.koelnarchitektur.de/pages...08.htm#comment
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Alt 10.07.08, 00:18   #21
Maik66
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Nach der Sommerpause soll es zur Entwicklung des Deutzer Hafens weitergehen... Kölnische Rundschau

Hafennutzung oder Umbau zum attraktiven Immostandort?
__________________
Städte, die sich nicht verändern - versteinern.
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Alt 25.01.09, 22:16   #22
Citysurfer
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Die Stadt beschließt eine zweitägige "Planwerkstatt" zur Zukunft des Deutzer Hafens, die Ende April stattfinden soll.

http://www.rundschau-online.de/html/...49986141.shtml

CDU und FDP favorisieren einen Wohn- und Dienstleistungsstandort, die Grünen sind für eine Umnutzung, wenn auch preiswertere Wohnungen entstehen, die SPD sieht Entwicklungspotentiale - hat aber noch keine genaue Meinung.
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Alt 29.04.09, 20:11   #23
Salzufler
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Und aus dieser Planwerkstatt ist eine Vorlage entstanden über die Der Rat Ende Oktober entscheiden soll:

1. Status Quo - alles bleibt bei der Hafennutzung
2. Gemischte Nutzung - Hafen + Büro (Wohnen?)
3. Entwidmung und Neubebauung á la Rheinauhafen

http://www.ksta.de/html/artikel/1238966894866.shtml

Ging dann ja doch schneller als erwartet!
Warscheinlich weil einige Konzerne (Strabag, REWE) gedrängt haben und nun erfahren wollen, ob sie ihre neunen Hauptverwaltungen im Deutzer Hafen planen können.
Wem dem so ist wäre das super für Köln und dann sollte man auch die Bebauung beschließen, und zwar mit, nicht nur um einen breiteren Konsenz zu erzeugen, einigen günstigen Wohnungen.
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Alt 29.04.09, 21:27   #24
Citysurfer
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Ein weiterer Artikel zum Thema in der Kölnischen Rundschau:

http://www.rundschau-online.de/html/...75224159.shtml
Kommentar:
http://www.rundschau-online.de/html/...75224163.shtml

Diese schreibt, dass Einmütigkeit darin bestünde, dass der Status Quo so nicht bleiben solle. Der HGK, die für den Erhalt als Industriehafen ist, wird vorgeworfen, jahrelang Zeit gehabt zu haben, ein Konzept zur Entwicklung des Hafens vorzulegen, dies jedoch nicht getan zu haben. Zudem erziele die HGK nur ca. 5% ihres Hafenumsatzes mit dem Deutzer Hafen.

Die Verwaltung will dem Rat empfehlen, eine Mischnutzung des Hafens zu beschließen. So soll ein Teil des Hafens zu einem Büro (Wohnstandort) nach Vorbild des Rheinauhafens entwickelt werden - ein anderer Teil als Industriehafen erhalten bleiben. Man könne sich z.B. vorstellen, die dem Rhein abgewandte Seite zum Büro/Wohnstandort zu entwickeln, während zur Rheinseite hin eine Gewerbenutzung weiterexistiert.
Auf jeden Fall, darin besteht wohl eine einhellige Meinung, sei das Areal zu wertvoll, um die derzeitige Nutzung so unverändert fortbestehen zu lassen.
Die Stadt brauche auch in naher Zukunft Filetlagen, die entwickelt werden können, zumal der Umbau des Rheinauhafens fast abgeschlossen sei.
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Alt 29.04.09, 22:21   #25
Citysurfer
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Auch ein Artikel bei Kölnarchitektur befasst sich mit den Ergebnissen des Symposiums zum Deutzer Hafen.

http://www.koelnarchitektur.de/pages...tuell/2286.htm

Hier geht man davon aus, dass die von den Bau- und Wirtschaftsdezernenten favorisierte Mischnutzung (Hafennutzung und Entwicklung eines Bürostandortes) wohl den Verzicht auf Wohnbebauung bedeuten würde.
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Alt 29.04.09, 22:57   #26
RebellHAI
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RebellHAI befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Ich Favorisiere eine Büro/Wohnraumnutzung... an anderer Stelle von Köln soll doch der Hafen auf kosten von Naturschutzgebiet erweitert werden (oder irre ich?)

Schaffen wir also lieber neuen Wohnraum für die Menschen, die Wohnungsknappheit macht sich immer mehr bemerkbar in Köln...
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Alt 29.04.09, 23:09   #27
Citysurfer
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@RebellHai In Köln gibt es keine allgemeine Wohnraumknappheit, sondern speziell einen Bedarf an günstigerem, bezahlbaren Wohnraum. Sollte der Deutzer Hafen zu einem Büro/Wohnstandort umgewandelt werden, würden dort sicherlich eher Wohnungen im Hochpreissegment entstehen, ähnlich wie im Rheinauhafen.

Geändert von Citysurfer (30.04.09 um 21:41 Uhr)
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Alt 30.04.09, 21:32   #28
Le-Wel
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Zitat:
Zitat von Citysurfer Beitrag anzeigen
Hier geht man davon aus, dass die von den Bau- und Wirtschaftsdezernenten favorisierte Mischnutzung (Hafennutzung und Entwicklung eines Bürostandortes) wohl den Verzicht auf Wohnbebauung bedeuten würde.
Die gleiche Geschichte wie in Düsseldorf, wo die bereits geplanten Wohnhochhäuser Königskinder wegen der Nähe der Industrie nicht gebaut werden dürfen. Man darf die Frage stellen, ob die eher symbolischen als effizient funktionierenden Hafenreste einen solchen Preis wert sind. Meiner Meinung nach nicht - besser konzentriert man die industrielle Nutzung auf größere Standorte wie Niehl.

Eine andere Frage wäre, wieso bei jedem prominenten Bauvorhaben jemand gleich über billige Wohnungen spricht. Billiges Wohnen ist naturgemäss eher in Altbausubstanz der Nachkriegszeit wie Chorweiler als in prominent gelegenen Neubauten zu erwarten. Ich verstehe nicht, warum der Abriss einiger Wohnbauten in Chorweiler ins Gespräch gebracht wird, wenn billiger Wohnraum fehlen sollte.
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Alt 30.04.09, 22:11   #29
Citysurfer
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@Le-Wel Ich denke auch, man sollte nicht den Fehler machen, die ganze Sache zu halbherzig anzugehen. Mir fallen auch nicht allzu viele größere Betriebe ein, die dort noch aktiv sind. Da wären vor allem die Aurora-Mühle und das Schütte-Werk. Wobei letzteres noch nichtmal unbedingt im Kern-Planungsgebiet liegen dürfte.
Ich sähe kein Problem darin, diese Betriebe zu erhalten und das restliche Areal umfassend umzuplanen. Sollte Aurora dort irgendwann nicht mehr produzieren, könnte man einen großen Teil der Gebäude erhalten und zu Büro - und Wohnzwecken umbauen.
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Alt 01.05.09, 08:52   #30
mischakr
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mischakr wird schon bald berühmt werdenmischakr wird schon bald berühmt werden
Ich denke dass in Köln vor allem mittelpreisiger Wohnraum guter Qualität fehlt. Also für diejenigen, die eine gute Miete zahlen können, weil sie für einige Jahre in der Stadt sind oder eine Eigentumswohnung bezahlen können. Leider gibt es in Köln sehr viel Wohnraum in zentraler Lage mit dem Charme des Ruhrgebiets und Mietpreisen, die eher an München erinnern. Junge Familien, Berufsanfänger, kreative Menschen mit mittlerem Einkommen. gerade für diese Menschen, die das Zukunftspotential einer Stadt darstellen, fehlt Wohnraum in zentraler Lage.
Edelwohnungen für Podolksi und co braucht eine Stadt wie Köln in gewissem Umfang auch..

Ich hoffe auf einen mittelfristig kompletten Umbau des Hafens: Das Quartier sollte dringend eine Nutzungsmischung mit Geschäften, Büros, Gastronomie und Wohnungen haben. ggf. auch Kultureinrichtungen. Große Gefahr sehe ich darin, dass der Deutzer Hafen wenig lebendig werden könnte. Je größer das bebaute Arreal desto eher kann der Hafen aus sich herraus lebendig werden. Der Rheinauhafen ist relativ lebendig dank der nahen Südstadt, der richtigen Rheinseite und der Promenade.
mischakr ist offline   Mit Zitat antworten
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