Zurück   Deutsches Architektur-Forum > Architektur, Städtebau und Bauwesen: Regionale Themen > Westen > Köln/Bonn


Antwort
 
Themen-Optionen Ansicht
Alt 23.08.08, 14:56   #31
pzkoeln
Junior-Mitglied

 
Registriert seit: 20.06.2008
Ort: Bergisch Gladbach
Beiträge: 76
pzkoeln befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Für den Rudolfplatz wäre das schon ein großer Gewinn.
Aber auch nur dann wenn man das hässliche Ensemble dort in dem "Dreieck" gegen was schöneres austauscht.
Gewinnen wird aber auch die Richard-Wagner-Str. die dann eine richtige Flaniermeile werden könnte.

Du schreibst, das man im Bereich der Brückenrampe der Deutzer Brücke die KVB-Gleise nach Norden verlegen muss um das Ganze kreuzungsfrei zu machen. Das ginge und würde auch dem Heumarkt wieder ein normales südliches Ende geben.
Eine Sache wird aber vergessen:
Zwischen den Haltestellen Moltkestr. und Universitätsstr. wäre wieder eine Kreuzungssituation KVB/Autos.

Was ich auch gerne sehen würde:
Die KVB-Strecke zwischen Neumarkt und Heumarkt fügt sich nicht schön ins Straßenbild ein.
Hier wäre Rasengleis eine wunderbare Lösung zur optischen Verbesserung.
Evtl. könnte man auch schönere Oberleitungsmasten hinstellen.

Gruß
pzkoeln
pzkoeln ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.08.08, 15:29   #32
ottcgn1
Wichtiges Mitglied

 
Registriert seit: 22.04.2006
Ort: Köln
Beiträge: 464
ottcgn1 sorgt für eine eindrucksvolle Atmosphäreottcgn1 sorgt für eine eindrucksvolle Atmosphäreottcgn1 sorgt für eine eindrucksvolle Atmosphäre
Zunächst möchte ich anmerken, dass ich von der Arbeit des Büros von Albert Speer begeistet bin und hoffe, dass die Initialzündung, die aus dem Masterplan für die Stadtentwicklung entspringt, durch das Stadtplanungsamt und die Bauherren mit der notwendigen Nachdrücklichkeit verfolgt wird.

Die Idee, den Straßenverkehr am Rudolfplatz in Ost-West-Richtung komplett auf die Richard-Wagner-Straße zu verlagern und die Straßenbahn über die Aachener Straße zu führen, finde ich gut. Die Aachener Straße ist hier sehr attraktiv, u. a. mit dem Millowitsch-Theater und wäre im Verbund mit dem Rudolphplatz ein neu geschaffener Stadtraum. Einziger Nachteil wäre in der Tat die entstehende Kreuzungssituation hinter dem Bahndamm (egal, eine Kreuzung mehr).

Eigentlich hatte ich mir gewünscht, dass der Straßenverkehr auf der Deutzer Brücke auf der Nordseite verläuft, um ihn dann in eine Bogen zentral unter das Maritim-Hotel zum Malzbüchel zu führen. Dadurch würde die Durchschneidung des Heumarkts minimiert, nämlich nur noch durch die Straßenbahn, und dieser wieder annähernd seine ursprüngliche Größe bekommen können. Der Straßenverkehr würde dann automatisch über die Südseite des Heumarkts auf die richtige Trasse Richtung Neumarkt geführt. Das Eckgebäude Heumarkt 1 (OVB) könnte im Zuge dessen teilweise ab- oder umgebaut werden. Vielleicht gehört dies auch zu den Ideen von Albert Speer.
ottcgn1 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.08.08, 16:48   #33
bennythecop
Fast ein Mitglied

 
Registriert seit: 27.05.2007
Ort: Köln
Alter: 35
Beiträge: 17
bennythecop befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Masterplan: Heumarkt

...die Idee, den Verkehr ab Heumarkt über den Malzbüchel zu führen, finde ich auch sehr gut. Ich erinnere mich nicht mehr ganz an die früheren Diskussionen, aber wäre es nicht sogar möglich, die Straßenbahn direkt hinter der Brücke tiefer zu legen und den Heumarkt damit ganz zu schließen?

Die Frage ist natürlich: Wie wichtig ist die direkte Ost-West-Achse für den Autoverkehr und was bedeutet die Umleitung für den Barbarossaplatz?
bennythecop ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.08.08, 16:52   #34
bennythecop
Fast ein Mitglied

 
Registriert seit: 27.05.2007
Ort: Köln
Alter: 35
Beiträge: 17
bennythecop befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Radverbindung Nord-Süd?

Was im Masterplan meines Wissens bislang fehlt, sind Vorschläge für eine schnelle Nord-Süd-Strecke für Fahrradfahrer, wie sie im Forum zum Bürgerhaushalt rege diskutiert wurde (https://buergerhaushalt.stadt-koeln...._word=Radwege). Die Frage ist natürlich, wo sich eine solche Streccke überhaupt verwirklichen ließe...
bennythecop ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.08.08, 17:37   #35
pzkoeln
Junior-Mitglied

 
Registriert seit: 20.06.2008
Ort: Bergisch Gladbach
Beiträge: 76
pzkoeln befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Zitat:
Zitat von bennythecop Beitrag anzeigen
...die Idee, den Verkehr ab Heumarkt über den Malzbüchel zu führen, finde ich auch sehr gut. Ich erinnere mich nicht mehr ganz an die früheren Diskussionen, aber wäre es nicht sogar möglich, die Straßenbahn direkt hinter der Brücke tiefer zu legen und den Heumarkt damit ganz zu schließen?
Die zukünftige Haltestelle "Heumarkt" der Nord-Süd-Stadtbahn wird meines Wissens nach zur Zeit so gebaut,
dass sie schon eine eigene unterirdische Ebene für die geplante Ost-West-Stadtbahn enthält.
Technisch wäre also dies in nicht allzu ferner Zeit problemlos möglich.

Gruß
pzkoeln
pzkoeln ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.08.08, 14:17   #36
ottcgn1
Wichtiges Mitglied

 
Registriert seit: 22.04.2006
Ort: Köln
Beiträge: 464
ottcgn1 sorgt für eine eindrucksvolle Atmosphäreottcgn1 sorgt für eine eindrucksvolle Atmosphäreottcgn1 sorgt für eine eindrucksvolle Atmosphäre
@ pzkoeln
Richtig, die Haltestelle Heumarkt besteht aus drei Ebenen. Eine Verteilerebene, die an die bestehende Unterführung (Geyergasse) angebunden wird. Darunter die Haltestelle für die West-Ost-Verbindung, die zunächst nur als weitere Zwischenebene genutzt wird. Die Vertiefungen für die Bahngleise werden abgedeckt. Darunter schließlich die Haltestelle für die Nord-Süd-U-Bahn, die 2011 in Betrieb gehen soll.

@ bennythecop
Ich denke auch, dass ohne eine genaue Verkehrsprognose und eine Gesamtsicht auf die verkehrliche Entwicklung im gesamten Stadtraum die Umleitung über den Malzbüchel kaum zu machen sein wird, da sich die Fließgeschwindigkeit des Verkehrs dort verlangsamen würde. Die Belastung der Severinsbrücke würde sich intensivieren, wobei zu bemerken ist, dass die Verteilung des Verkehrs von der Severinsbrücke in die Altstadt relativ gut ist.
ottcgn1 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.09.08, 16:46   #37
hardy
Mitglied

 
Registriert seit: 14.09.2006
Ort: Bundesnebenstadt
Alter: 39
Beiträge: 152
hardy hat die ersten Äste schon erklommen...
Den vollständigen Ausbau der Station Heumarkt als U-Bahnstation mit einer kurzen Tunnelstecke zwischen der Brückenrampe östlich des Heumarkts und einer weiteren Rampe
westlich der Hohe Straße hätte man doch eigentlich mit der Nord-Süd-Bahn gleich mitbauen können, bevor man wieder Geld für irgendwelche hässlichen Provisorien ausgibt.

Zum Heumarkt hat man sich beim Masterplan bisher offenbar noch nicht so viele Gedanken gemacht.Eine Dokumentaion des zweiten Wekstattgespächs mit einigen Vorschlägen und Diskussionen findet sich auf der Masterplan-Homepage:

http://www.masterplan-koeln.de/pool/...tgespraech.pdf
hardy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.10.08, 13:28   #38
Lunke
Mitglied

 
Registriert seit: 20.01.2005
Ort: Köln
Beiträge: 211
Lunke sitzt schon auf dem ersten Ast
Das Protokoll des letzten Werkstattgesprächs beinhaltet viele tolle Ansätze, ist mir aber manchmal etwas zu zurückhaltend, wie hier auch schon besprochen.

NSF: für mich ist eine Tieferlegung am Offenbachplatz ein Muss. Zumindest wird über einen Abriss des trennenden Gebäudes in der Schildergasse geredet. Seit das P&C-Haus steht, habe ich schon gedacht, das wäre eine tolle Sichtachse. Und wenn die Wehmeyer-Filiale schließt, ist das Gebäude eh hinfällig.

Ost-West-Trasse: die U-Bahn muss kommen, zumal dies ja schon beim Bau der Station Heumarkt einkalkuliert wurde. Und wenn, dann richtig, also bis hinter die Universitätsstr.

Aber warum wird bei dieser Diskussion immer eine mögliche Tieferlegung der südlichen Ringbahn vergessen? Natürlich geht es um eine Menge Geld, aber ein Masterplan soll ja auch Visionen zeichnen!?
Man sagt, die Ringbahn würde ihre Bedeutung verlieren, wenn die NS-Bahn in Betrieb geht. Aber genau das ist doch ein Argument FÜR eine Fortsetzung des Tunnels, mit riesigem Potenzial zur Neugestaltung der Ringe. In Berlin z.B. sind die meisten U-Bahnstationen ohne Verteilerebene, also deutlich einfacher und günstiger zu bauen. Zumal man keine Gebäude unterqueren müsste, man könnte also - wie in den 60ern - im Tagebau arbeiten, ohne den Autoverkehr zu sehr zu stören.
Die einzige "große" Station wäre dann der Barbarossaplatz, mit Verteilerebene und 2. Tunnel vom Bach bis zur Luxemburger Str. Alles andere - Zülp, Eifelstr., Ulrepforte, Ubierring - könnte kostengünstig und einfach direkt zugänglich gebaut werden.
Weiß jemand, ob das überhaupt mal ansatzweise diskutiert wurde?
Lunke ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.10.08, 12:41   #39
Rheingeo
Mitglied

 
Registriert seit: 28.08.2006
Ort: Köln / Ruhrgebiet
Beiträge: 155
Rheingeo befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Zitat:
Zitat von Lunke Beitrag anzeigen
Das Protokoll des letzten Werkstattgesprächs beinhaltet viele tolle Ansätze, ist mir aber manchmal etwas zu zurückhaltend, wie hier auch schon besprochen.

NSF: für mich ist eine Tieferlegung am Offenbachplatz ein Muss. Zumindest wird über einen Abriss des trennenden Gebäudes in der Schildergasse geredet. Seit das P&C-Haus steht, habe ich schon gedacht, das wäre eine tolle Sichtachse. Und wenn die Wehmeyer-Filiale schließt, ist das Gebäude eh hinfällig.

Ost-West-Trasse: die U-Bahn muss kommen, zumal dies ja schon beim Bau der Station Heumarkt einkalkuliert wurde. Und wenn, dann richtig, also bis hinter die Universitätsstr.

Aber warum wird bei dieser Diskussion immer eine mögliche Tieferlegung der südlichen Ringbahn vergessen? Natürlich geht es um eine Menge Geld, aber ein Masterplan soll ja auch Visionen zeichnen!?
Man sagt, die Ringbahn würde ihre Bedeutung verlieren, wenn die NS-Bahn in Betrieb geht. Aber genau das ist doch ein Argument FÜR eine Fortsetzung des Tunnels, mit riesigem Potenzial zur Neugestaltung der Ringe. In Berlin z.B. sind die meisten U-Bahnstationen ohne Verteilerebene, also deutlich einfacher und günstiger zu bauen. Zumal man keine Gebäude unterqueren müsste, man könnte also - wie in den 60ern - im Tagebau arbeiten, ohne den Autoverkehr zu sehr zu stören.
Die einzige "große" Station wäre dann der Barbarossaplatz, mit Verteilerebene und 2. Tunnel vom Bach bis zur Luxemburger Str. Alles andere - Zülp, Eifelstr., Ulrepforte, Ubierring - könnte kostengünstig und einfach direkt zugänglich gebaut werden.
Weiß jemand, ob das überhaupt mal ansatzweise diskutiert wurde?
Eine Tieferlegung der südlichen Ringebahn lohnt sich einfach nicht. Die Stadtbahn hat in diesem bereich einen eigenen Gleiskörper.
Ich halte eine Tieferlegung der Linie 18 am Barbarossaplatz jedoch für sinnvoll (eventuell mit einer Bauvorleistung für eine spätere Tieferlegung der Linien 12 und 15). Dann könnte auch der Südbahnhof besser an das Stadtbahnnetz angeschlossen werden und ein straßenbündiger Abschnitt im Hochflurnetz fällt weg.
Die Ost-West-Stadtbahn wird einfach zu teuer. Von einer Nord-Süd-Fahrt im Tunnel mal ganz zu schweigen. Mit einfachen Maßnahmen wie einer intelligenten Ampelsteuerung und besserer baulicher Einbindung von Stadtbahnkörper und Fahrbahn lässt sich bei geringerem finanziellen Einsatz mehr erreichen.
Die U-Bahn Stationen in Berlin ohne Verteilerebene waren mit eine der ersten U-Bahn Stationen in Berlin. So baut man heute einfach nicht mehr. Negativbeispiel: Französische Straße. Im Zuge einer U5 soll die Station durch einen Neubau ersetzt werden.
Rheingeo ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.10.08, 18:16   #40
maennis
Junior-Mitglied

 
Registriert seit: 17.11.2007
Ort: Köln
Beiträge: 48
maennis befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Ich stimme Rheingeo zu: Die 18 unter dem Barbarossaplatz hinwegzuführen, würde das Straßenbahn-Geflecht sichtbar enthedderen und entlasten. Und wie er bin ich der Meinung, dass erst dann der Südbahnhof richtig an den KVB-ÖPNV angebunden wäre. Mit einer unterirdischen Station die direkt aus dem Bahnhofsgebäude erreicht werden kann (s. Westbahnhof). Mit einem Tunnel fiele nicht nur die lästige Ampel weg, sondern auch die scharfe Kurve um das KPMG-Gebäude herum, einem Bereich, wo die Bahn ungefähr 6,5 km/h schnell fährt. Man könnte dadurch bestimmt 2-3 Min. sparen, allein zwischen den Stationen Eifelwall (bzw. *Südbahnhof) und Barbarossaplatz. Auftauchen könnte sie dann kurz vor der Haltestelle Weißhausstraße. Begünstigt wird diese Variante dadurch, dass ab der Nord-Süd-Bahn keine Linie mehr vom Innenstadttunnel auf die Ringstrecke abbiegen muss. (Oder doch die 12?)
Was die Kosten angeht: Der Masterplan wird gepriesen als "Regieanweisungen" für die nächsten Jahrzehnte; aber er scheut langfristige Ansätze. Überhaupt scheint die Politik zu verkennen, dass langfristig heißt, dass es lange dauert, aber nicht dass es lange vor sich hergeschoben werden muss.
Im Übrigen halte ich eine Ost-West-U-Bahn für viel wichtiger als die Tieferlegung der Nord-Süd-Fahrt. Die AS&P vorgeschlagene Lösung für den Rudolfplatz finde ich nicht schlecht, aber sie verursacht zwei Kreuzungssituationen, die den fließenden Verkehr stören könnten; desweiteren sollte man nicht den Aufwand dieser Maßnahme verkennen. Der ist natürlich geringer als der einer U-Bahn-Strecke, aber für ein Provisorium (langfristiges Ziel ist doch bzw. sollte eigentlich die Ost-West-U-Bahn sein) ist er doch um Welten zu aufwendig?!
Nur einige persönliche Gedanken...
maennis ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.10.08, 13:44   #41
Rheingeo
Mitglied

 
Registriert seit: 28.08.2006
Ort: Köln / Ruhrgebiet
Beiträge: 155
Rheingeo befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Ich denke die im Masterplan vorgeschlagenen Ideen sind für 20 Jahre schon sehr realistisch. Besonders in Zeiten sinkender Zuschüsse für ÖPNV Projekte und Finanzknappheit in den Kommunen.
In dem Masterplan enthalten ist zudem der S-Bahn Westring, dessen Realisierung erst nach 2015 wahrscheinlich wird (siehe Bedarfsplan IGVP NRW). Wenn man alle Projekte im Masterplan betrachtet die für die nächsten 20 Jahre angesetzt sind, dann kommt man zu dem Schluss dass die Stadt Köln noch kräftig Investieren muss (und das noch ohne Ost-West-Stadtbahn). Das wird den Haushalt schon genug belasten.
Man sollte lieber die Hochflurlinien zu einem U-Bahn ähnlichem System ausbauen anstatt die Niederflurlinien in zentralen Bereichen unter die Erde zu verlegen. Mit einer vernünftigen Ampelvorrangschaltung könnte der ÖPNV auf der Ost-West Achse auch ohne Tunnel beschleunigt werden und durch bauliche Aufwertung des Bahnkörpers wird die Straßenbahn in diesem Bereich auch keine trennende Wirkung mehr haben.
Rheingeo ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.11.08, 11:34   #42
Kölner84
Junior-Mitglied

 
Registriert seit: 17.10.2008
Ort: Köln
Alter: 33
Beiträge: 68
Kölner84 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Ich freue mich auf heute Abend!

Hier ein Bericht der Rundschau:

http://www.rundschau-online.de/html/...82134255.shtml
Kölner84 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.11.08, 10:12   #43
Kölner84
Junior-Mitglied

 
Registriert seit: 17.10.2008
Ort: Köln
Alter: 33
Beiträge: 68
Kölner84 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Stadtanzeiger berichtet

Das Flusstaxi war zwar nur eine Idee am Rande, blieb den Redakteuren des Stadtanzeigers aber im Kopf.
Eine knappe Zusammenfassung des Vortrags im Gürzenich findet man hier:

http://www.ksta.de/html/artikel/1225702660898.shtml
Kölner84 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.11.08, 19:11   #44
maennis
Junior-Mitglied

 
Registriert seit: 17.11.2007
Ort: Köln
Beiträge: 48
maennis befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Leider war ich nicht dabei, die bisherige Berichterstattung ist ja mehr als dürftig (siehe auch www.koeln-nachrichten.de). Gab's tatsächlich so wenig Neues? Da ist nichts dabei, was nicht schon in den bisherigen Foren / Werkstattgesprächen angekündigt worden war. Was sagen die, die da gewesen sind?
maennis ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.11.08, 13:01   #45
Salzufler
Wichtiges Mitglied

 
Benutzerbild von Salzufler
 
Registriert seit: 03.09.2008
Ort: München
Beiträge: 447
Salzufler wird schon bald berühmt werdenSalzufler wird schon bald berühmt werden
Ein zweiter Artikel im Ksta :
http://www.ksta.de/html/artikel/1218660797297.shtml

Wie auch schon in den Artikeln geschrieben wurde, hat diese Veranstaltung nicht besonders viel Neues ergeben.
Ost-West-Achse:
Stadtbahn soll vom Aachener Weiher bis zum östlichen Ende des Neumarktes nördlich der Straße gebündelt werden. Dadurch würde das Wendegleis westlich des Eisenbahnringes nicht mehr gebraucht, was eine Bebauung dieses Grundstückes zulassen würde.
Die Bebauung auf dem südlichen Rudolfplatz sollte durch ein Leitprojekt ersetzt werden. Dabei soll, hier war früher die Oper, auf eine öffentliche Nutzung geachtet werden. Konkret schlagen die Planer ein Luxuskaufhaus vor. Gegenüber soll ein Gebäuderiegel an der Richard-Wagner-Straße ergänzt werden, was eine Art Hofsituation erzeugen Würde. Diese Hofsituation soll sich auf der anderen Seite wiederfinden.
Die Pavillions an der südlichen Hahnenstraße wurden als Neubaufläche eingetragen.
Der Neumarkt soll im nördlichen Teil vom Autoverkehr befreit werden, das Bahngleis soll aber bleiden. Dadurch, dass die gesamten Verkehrsströme auf die Südseite verlegt würden, wurde jetzt erstmals eingeräumt, dass das die Baumreihe nicht überleben würde. Mit einem Neubau der Haltestelle würde auch die Möglichkeit geschaffen ein architektonisches Ausrufezeeichen à la Straßburg zu schaffen.
Weiter zum Heumarkt:
Er bleibt in seinen bisherigen Dimensionen undd Aufteilung, nur der südliche Teil soll durch den Wegfall der Buslinien "aufgeräumt" werden: An die westliche Bebauung soll sich eine Straße mit je einer Fahrspuhr je Richtung anlehnen. So könnte man diesen bereits jetzt schönen Platz nach Süden fortsetzen und zwar mit den gleichen Materialien, aber mit mehr Bäumen, die auch im Norden ergänzt werden sollten. Üder der Einfahrt zur Tiefgerage nördlich der Deutzer Brücke soll eine Bebauung die Altstadt abschließen, sowie eine Torsituation geschaffen werden. Die Bebauung müsse aber kleinteilig erfolgen.
Auf der anderen Rheinseite sind die Planer abgerückt von den großen Empfelungen der letzten Foren:
Keine Bebauung südlich der Brücke, nördlich wird es mit dem Abriss der Mantelbebauung der Lufthansa-Gebäude durch Hochtief schon besser. Eine vorzeitige Tieferlegeung der Stadtbahn (mit Tunnelstation Deutzer Freiheit / Linie !,9) scheitert an der Steigung der Brückenrampe. Somit komme für eine bessere Querung nur eine Brücke oder Tunnel in Frage.
Die Mindener Straße soll gegenüber dem LVR eine straßenbegleitende Bebauung, also gebogen, bekommen, die sich von der Architektur her an den Konstantinhöfen orientiren soll. Die Planer sprchen sich mit Nachdruck dafür aus, dass das Umfeld des Deutzer Bahnhofes (gleiches gilt auch für den Breslauer Platz) sehr intensiv ausgenutzt werden soll, also maximale Gebäudehöhen, größtmögliche Ausdehnung. Aber die Option einer 4. Hohenzollernbrücke, sowie eines neuen Bahnsteiges müssen erhalten bleiden. Auch muss die Qualität des Bahnhofes Deutz deutlich verbessert werden, in den Plänen war das Dach über dem Bahnhof enthalten, das lässt hoffen!
Für den Breslauer Platz wird eine enge Bebauung mit zwei Achsen vorgeschlagen. Eine von Nord nach Süd und eine von Ost nach West, damit man den Blick aud dem Bahnhof zum Rhein hat. Also müsste gegebenenfalls das Fußballmuseum als Brücke über dieser Achse ausgebildet werden (Microsoft lässt Grüßen).

Meiner Meinung nach, und den Plänen nach wird es auch mit den Vorgaben zur größtmöglichen Ausnutzung der Fläche unmöglich einen Busbahnhof (auch am Deutzer Bahnhof) zu integrieren. Herr Dinter wollte anscheinend etwas dazu sagen (ich meine, ich habe das Wort Busbahnhof gehört) , aber Herr Heller hat abgewunken.

Nord-Süd-Faht:
Praktisch nichts neues; Verkleinerung der Fahrspuren, Umbau Kreuzung Tunis/Viktoria, Platzgestaltung Opernquartier mit Abriss Ex-Wehmeyer.
Neu war nur ein Projekt am Sachsenring, nämlich eine "Verlängerung" der Stadtmauer von der Ulrepforte zur Waisenhausgasse mit deiner attraktiven (Wohn-)Bebauung.
Innerer Grüngürtel:
Arrondierung der Ränder, vllt. Wegfall der Gartenkolonien, teilweise Neubebauung der Ränder (z.B. am Gleisviereck).
Schade fand ich, das das Autobahnende so gelassen werden soll.
Im Bereich des Aachener Weihers könnten das eine ober andere Gebäude noch in die Bebauung integriert werden.
Im Bereich der Uni/ Justizzentrum solle aufgeräumt werden, ein ca. 100 Meter breiter Grünstreifen soll sich her durchziehen. Außerdem wurde für das Areal ein Neubebauungsplan vorgelegt, der z. B. eine stärkere Blockrandbebauung der Unigebäude vorsieht. Die ist mit der Uni so abgestimmt. Beim unihochhaus soll die Mantelbebauunung abgerissen und neu gebaut werden, außerdem müsse im gesamten Breich die Parkplatzsituation umgekrempelt werden.
Im Breich Bonner Wall sollen alle Industrie- und Gewerbeanlagen verschwinden, um dem Grüngürtel und einer Neubebauung Platz zu machen. So sollen im nördlichen Bereich Büros entstehen, die als Lärmschutz für die Wohnungen im südlichen Tei dienen. Hier wie am Aachener Weiher sollen neue S-Bahnstationen für einen S-Bahnring entstehen.
Auch wurden die beiden Fußgägerbrücken über den Rhein wieder mal erwähnt. Die Häfen in Deutz und Mühlheim werden als letzte große Entwicklungsflächen genannt, deren Bebauung noch nicht ansteht.
Koinkret wird für den Deutzer Hafen eine im vorderen Teil, zum Rhein hin, eine aufgelockerte Bebauung mit Spitzenarchitektur vorgeschlagen. Auf die andere Seite des Hafen soll eine Blockrandbebauune entstehen. Auch wird vorgeschlage n, hier langfristig Hochhäuser zu eablieren.
(Lusig war, das in den Plänen dieses Kulturzentrum mit der "gewöhnungsbedürftigen" Archtektur enthalten war)

Als völlig neues Projekt ist außerdem eine fast kompletter Neubau des FH-Areals in Deutz vorgesehen, hier soll eine Konzentration der Gebäude der FH erfolgen.

Als Grunsätzliches wurde der Stadt empfolen auf eine Einheitlichere Gestaltung zu achten:
Zum Beispiel einheitliche Bäume auf gleichartigen Straßen, durchgehendes Pflaster auf den Ringen, Rasengleis für alle Stadtbahnstrecken in der Innenstadt.

Ich hoffe das war erstmal ein bischen informativ!
Salzufler ist offline   Mit Zitat antworten
Antwort

Themen-Optionen
Ansicht

Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an.
[IMG] Code ist an.
HTML-Code ist aus.



Alle Zeitangaben in WEZ +1. Es ist jetzt 23:07 Uhr.


Powered by vBulletin (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2017, Jelsoft Enterprises Ltd.
©2003-2017 Deutsches Architektur-Forum