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Alt 18.02.08, 21:10   #31
LEgende
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Wunderbar. Da weiß ich, wo ich demnächst mal hinradeln werde.
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Alt 18.02.08, 23:30   #32
Stahlbauer
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Wirklich großartige Bilder; dank an alle Fotographen!

Das einzige was ich mir jedoch bei der weiteren Entwicklung wünschen würde, wäre dass man die durch den Tagebau entstandenen Höhenunterschiede (fast schon bergartig) mit in die Gestaltung der Landschaft einbezieht und nicht alles mit Wasser volllaufen lässt. Dies würde die sonst recht flache Leipziger Tieflandsbucht optisch auch mal von einer anderen Seite darstellen und würde sicherlich sehr interessant ausschauen.


Danke für die Blumen!


Da Orientierungspunkte wie Gebäude, markante Pflanzen o.ä. an den Hängen fehlen, kann das Auge nicht vergleichen. Auf den Fotos kann man aber teilweise die Höhenlagen erkennen.

Die mitteldeutschen Tagebaue sind ja nicht unbedingt planmäßig ausgelaufen. Und es sind keine Baggerseen!

Im Tagebau Espenhain arbeitete eine der weltweit größten beweglichen Maschinen. Die dortige Abraumförderbrücke hatte eine Höhe von ca. 70 m, eine Länge von ca. 590 m und eine Masse von mehr als 10.000 t. Da die unteren Gleise in Bereich der Kohleflöze verlegt waren, konnte man diese Technik erst an der Tagebaukante sehen, jedoch nicht von der vorbeiführenden Straße aus.








Tagebau Espenhain 1981, zukünftiger Störmthaler See

Die im Hintergrund erkennbaren Bagger dürften auch jeweils um die 1.000 t Dienstmasse aufgewiesen haben.













Die Planer auf kommunaler bzw. regionaler Seite haben bei den Tagebausanierern durchsetzen können, dass die Hänge nicht durchgehend abgeflacht werden. Bei Markkleeberg und hier bei Störmthal gibt es noch beachtliche Steilhänge.








Böschungsgestaltung unterhalb der Ortslage Störmthal ca. 2005














Im Hintergrund ist die im Link von dj tinitus dargestellte Hochhalde Trages zu sehen. Die Aufschlußmassen des Tagebaus Espenhain wurden um 1940 bis zu 70 m aufgeschüttet. Die Standsicherheit war lange nicht gegeben. Mehrfach soll es zu erhebliche Setzungsfliessrutschungen -teilweise bis in die Ortslage Trages- gekommen sein. Das Betreten ist erst seit Mitte der 1990er Jahre erlaubt. Bei den vier "Spitzen" im Bereich der Halde Trages handelt es sich um vier Kühltürme je ca. 100 m hoch.
















Blick vom Hang im Bereich der Ortslage Dreiskau-Muckern auf die oben gezeigte Baustelle.
Die Bagger und Lkws sind einfach zu klein!













Hier kann man erkennen, warum die Bergbausanierer so scharf auf schön abgeflachte Hänge sind. Die bei einem kräftigen Landregen entstehenden Erosionsrinnen können beachtliche Ausmaße annehmen.
















Das alles ist für ein Architekturforum eher grenzwertig. Hier werden aber die "Grundlagen" zukünftiger Wohn-, Freizeit-und Gewerbegebiete geschaffen. So schön das Wasser ist, es hat problematische Seiten. Im rheinischen Braunkohlerevier gibt es nach der Rekultivierung und dem Wiederanstieg des Grundwassers einige Probleme.




Alles eigene Fotos.

Geändert von Stahlbauer (02.03.08 um 00:24 Uhr) Grund: Fehler
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Alt 18.02.08, 23:43   #33
Cowboy
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Mann, das ist ja hier spannend wie ein Montagskrimi. Sehr aufschlussreiche Beiträge, Stahlbauer.

Das alles ist für ein Architekturforum eher grenzwertig.
Das sehe ich anders, schließlich geht es hier um Landschaftsarchitektur.
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Alt 28.02.08, 16:59   #34
DAvE LE
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Leipzig - Durchstich Kanal zum Hafen

Hallo,

Wie bereits Anfang des Jahres bekannt gegeben worden war, wird es ab 2009 den Durchstich vom Karl-Heine-Kanals zum Lindenauer Hafen geben. Am 28. März 2008 beginnen die Arbeiten für sieben Büros, die den 620 Meter langen Durchstich gestalten sollen.

Dazu fand gestern im Vereinshaus von "Wasser-Stadt-Leipzig e.V" in Plagwitz ein Workshop zum Durchstich statt. Die Skizze wurde von mir erstellt, entspricht aber den ersten Entwurf >>


Bild: Leipzig-DasDorf.de

Weitere Infos findet Ihr auf meiner Webseite http://www.Leipzig-DasDorf.de (auf der Startseite unter den Banner den Link anklicken)
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Geändert von DAvE LE (29.02.08 um 16:08 Uhr)
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Alt 29.02.08, 16:50   #35
LEgende
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@DAvE LE:

Spitzenprojekt! Was ich besonders spannend finde, ist die Idee mit der Seilbahn. Aber ich denke, das ist was für die Zukunft. (leider)
Aber die Verlängerung der Museumsbahnlinie wäre ja auch schon interessant.
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Alt 29.02.08, 17:01   #36
DAvE LE
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Danke. Da gebe ich Dir recht, mit der Museumsbahn. Wie ich von Frau Zabojnik am Mittwoch gehört habe, hatten sie bereits 2002 (vor der Olympia-Entscheidung) mit dem Verein der MFLL ein intensives Gespräch und hatten gesagt, die es nicht geplant ist, die Strecke bis zur Luisenbrücke bzw. zum Mörtelwerk, Kanal 28 zu verlängern. Eher weiter hinaus in die Schönauer Lachen und der Museumsbahnhof solle der Endpunkt bleiben. Nun sind immerhin 5 Jahre vergangen und die Meinung des Vereins hat sich sicher geändert. Wie ich letztes Jahr bei der MFLL erfahren habe, ist nah wie vor eine Verlängerung zur Luisenbrücke bzw. Mörtelwerk geplant. Jedoch hat der Verein das Geld leider nicht dazu, um die Kiesbahn dort hin pendeln zulassen.

Somit sagte Frau Zabjonik, dass sie bei diesem Ergebnis vor 5 Jahren bleiben werden.
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Alt 01.03.08, 17:40   #37
Stahlbauer
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Auf der site der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbauverwaltungsgesellschaft finden sich interessante Luftaufnahmen der Braunkohlesanierungsgebiete. Die LMBV hat die Fotos zur kostenlosen Nutzung freigeben, wenn man auf die Website verweist. Hiermit geschehen:

www.lmbv.de/pages/fotogalerie.php?idpage=324



Auf den Fotos kann man sehen, welche Aufwendungen notwendig sind bis aus Tagebaugruben eine neue Landschaft entstanden ist. Die Fotos sind hier nur in einer geringen Auflösung zu sehen. Die Orginale der LMBV sind teilweise sehr groß und erlauben es in Vergrößerungen auch Details zu erkennen.



Zukünftiger Zwenkauer See







Rippenkippenlandschaft, entstanden durch den Einsatz einer Abraumförderbrücke. Der Grundwasserspiegel beginnt zu steigen.







Copyright by LMBV, Fotograf Peter Radke, 2000






Um die Standsicherheit der Böschungen in der Flutungsphase zu gewährleisten, wurde ein Querdamm geschüttet. Das chemische Gleichgewicht ist gestört. Die freiliegenden Mineralien oxidieren, werden ausgewaschen und bilden neue Sedimente oder gehen in Lösung. Im Deckgebirge von Zwenkau finden sich Pyrite. Wenn diese dem Sauerstoff ausgesetzt werden, zerfallen sie. Das enthaltene Eisen verbindet sich mit Sauerstoff. Hier erkennbar an den braun gefärbten Wasserflächen. Ein großes Problem ist der gleichfalls enthaltene Schwefel. Nach entsprechenden chemischen Reaktionen steigt der Schwefelsäuregehalt im Wasser - der See versauert. Daher wird der See möglichst schnell geflutet; um die Standfestigkeit der Böschungen zu sichern und den Einfluß des Luftsauerstoffs auf die Mineralien zu unterbinden.

Trotzdem werden wohl umfangreiche Neutralisationsmaßnahmen notwendig werden, bevor der ph-Wert des Seewassers Werte erreicht, die eine Nutzung erlauben.





Copyright by LMBV, Fotograf Peter Radke, 2005







Hier ist die Böschungsgestaltung im Bereich der Stadt Zwenkau zu sehen. Neben Strandflächen soll hier der Zwenkauer Stadthafen entstehen. Auf dem LMBV-Original kann man soweit reinzoomen bis die Volvo-Trucks deutlich erkennbar sind.






Copyright by LMBV, Fotograf Peter Radke, Juli 2005






Bockwitzer See



Der Bockwitzer See bei Borna - südlich von Leipzig- war versauert. Mittels Soda wurde das Wasser neutralisiert. Die dafür benutzte Rohrleitung ist deutlich erkennbar.

Der See ist nur für eine begrenzte touristische Nutzung vorgesehen. Vorrang hat der Naturschutz.






Copyright by LMBV, Fotograf Peter Radke, Juli 2006









Störmthaler See




Überblick über den zukünftigen Störmthaler See. Im Hintergrund der Markkleeberger See (links der Mitte) und ganz links im Eck der Cospudener See.






Copyright by LMBV, Fotograf Peter Radke, Juli 2006






Markkleeberger See




Im Vordergrund wird der Kanupark Markkleeberg gebaut.






Copyright by LMBV, Fotograf Peter Radke, Juli 2006






Witznitzer Seen




Liegen westlich von Espenhain. Am oberen Bildrand rechts erkennbar der zukünftige Störmthaler See.





Copyright by LMBV, Fotograf Peter Radke, Juli 2006




Hasselbacher See




Gelegen an der Grenze zwischen Sachsen und Thüringen. Der Haselbacher See sollte einer der ersten Seen im Südraum Leipzig werden. In der Sanierungsphase -noch zu Ostzeiten- hat eine Kippenrutschung von ca. 2,5 bis 3,0 Mill. Kubikmeter Abraummassen einen Absetzer zerstört. Der Gerätefahrer starb dabei.(Quelle "Der Braunkohlebergbau im Südraum Leipzig", Dresden 2004).

Der Sanierungsabschluss verzögerte sich dadurch um ca. 10 Jahre.







Copyright by LMBV, Fotograf Peter Radke, Juli 2005










Nördlich von Leipzig bei Bitterfeld entsteht die Goitzsche.






Goitzschelandschaft




Bitterfeld hat wohl die gavierendsten Veränderungen erfahren.








Copyright by LMBV, Fotograf Peter Radke,Juli 2006










Die Aufnahme stellt die Seen verzerrt dar. Unten der Seelhauser See 622 ha, darüber die Goitzsche mit 1332 ha und oben der Muldestausee mit 630 ha.







Copyright by LMBV, Fotograf Peter Radke, Juni 2006







Zum Schluß noch ein Foto aus der Lausitz


Bärwalder See





Regatta auf dem Bärwalder See vor der Kulisse des Boxberger Kraftwerks. Rechts wird der neue Kraftwerksblock gebaut.





Copyright by LMBV, Fotograf Peter Radke, 2007
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Alt 01.03.08, 20:00   #38
Cowboy
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^ Wieder ein sehr schöner Beitrag von dir. Aus der Vogelperspektive erhält man einen ziemlich guten und spektakulären Einblick in die neu entstehende Seenlandschaft. Ich denke, Neuseenland wird alsbald auch Anziehungspunkt für viele Tagesausflügler aus der Region Chemnitz-Zwickau sowie aus weiten Teilen Sachsen-Anhalts und Thüringens (auf deren Territorien die Seen ja z.T. auch liegen) sein.

In Leipzig tut sich auch was in Sachen Freilegung des Elstermühgrabens. Der 2. Bauabschnitt zwischen Friedrich-Ebert-Str. und Schreberbad hat mit Baumfällarbeiten begonnen. Bilder von letztem Sonntag:







HIER hatte ich bereits über den geplanten Stadthafen informiert, und genau auf dieser Brachfläche soll er entstehen. Baustart vmtl. 2009:





Die Freilegung wird an der Friedrich-Ebert-Str. vorerst enden (unmittelbar hinter den Autos):




Im nächsten Bauabschnitt ist dann die Freilegung durch dichtes Wohngebiet zwischen Friedrich-Ebert-Straße bis knapp vor den Ranstädter Steinweg geplant, wo der Lückenschluss zum (siehe # 1) bereits 2005/06 offengelegten Abschnitt erfolgt. Wenn dieser Abschnitt realisiert ist, kann man dann mit dem Boot von der Weißen Elster und vom Karl-Heine-Kanal aus direkt bis in die Innenstadt schippern...


Fotos (ausnahmsweise) alle von mir
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Alt 01.03.08, 20:52   #39
Dr.Faust
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Da bist Du ja letztes WE viel rumgekommen . Super Fotos
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Vielleicht ist es so, daß in den Momenten, wo wir uns am stärksten fühlen, wir am schwächsten sind.
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Alt 02.03.08, 09:21   #40
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Danke für das Bauschild-Foto ;-) Wie ich vom Amt für Umweltschutz in den letzten Tagen gehört habe, wird es auch noch einen Aushang des Stadthafens vom 03.03.-14.03.2008 geben. Auch ist noch nicht endgültig gesagt, das ein Stadthafen auch kommen wird. Wie man es bereits auf dem Baustellen-Schild sehen kann. Darüber soll der Stadtrat im Frühjahr entscheiden.



Schade, das hier kein Abzweig zur Alten Elster (Richtung Friedrich-Ebert-Straße) geführt wird. Man wollte wohl den Waldplatz nicht nochmal umbauen, um eine Brücke zu intregieren. Aber dieses gleiches Problem betrifft ja auch die Kreuzung am Neuen Rathaus. So müsste der neue Gehweg am Martin-Luther-Ring nochmal aufgerissen werden, so das die Pleiße hochgeholt werden kann bzw. für den Bootsverkehr untertunnelt wird.
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Alt 02.03.08, 12:06   #41
LEgende
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Aber dieses gleiches Problem betrifft ja auch die Kreuzung am Neuen Rathaus. So müsste der neue Gehweg am Martin-Luther-Ring nochmal aufgerissen werden, so das die Pleiße hochgeholt werden kann bzw. für den Bootsverkehr untertunnelt wird.
Es gibt doch nichts besseres als ein Flüsschen durch die Stadt. Wenn ich daran denke, wie oft Fußwege und komplette Straßen aufgerissen werden, obwohl sie erst vor kurzer Zeit erneuert wurden, dann müsste das ja wohl das geringste Problem sein.

Mich würde übrigens freuen, wenn man die Pleiße zum Richard-Wagner-Platz laufen lassen würde, und dort dann genau wie durch das Mendelssohnufer am Reichsgericht zugänglich macht. Würde meiner Meinung nach dem Wagner-Platz gut zu Gesicht stehen.
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Alt 02.03.08, 13:25   #42
Stahlbauer
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Die freigelegten Wasserläufe werden das Stadtbild wohltuend verändern. Macht noch schnell weitere Fotos. In ein paar Wochen wird das alles zugewachsen sein. Gute Überblicksfotos kann man dann kaum noch machen. Hoffen wir , dass die Stadt noch eine Lösung für die Realisierung des Stadthafens findet.

Das mit der Brücke am Waldplatz verstehe ich nicht ganz. Wenn die Elster wieder im Bereich zwischen Sportforum und Waldstraßenviertel parallel zur Friedrich-Ebert-Straße verlaufen soll, braucht man doch eine Brücke an der Jahnallee/Waldstraße. Ohne die Revitalisierung der Elster bekommt man die Verlandung des Elsterbeckens somit auch den Hochwasserschutz nicht in in den Griff.




Zitat:
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Mich würde übrigens freuen, wenn man die Pleiße zum Richard-Wagner-Platz laufen lassen würde, und dort dann genau wie durch das Mendelssohnufer am Reichsgericht zugänglich macht. Würde meiner Meinung nach dem Wagner-Platz gut zu Gesicht stehen.
@LEgende

Das Wassernetz in Leipzig ist seit ca. 1.000 Jahren immer wieder verändert worden. Da die Flussläufe in der Wahrnehmung der Leipziger über Jahre nicht vorhanden waren, kann auch kaum einer alle richtig benennen. Pardon: Du meinst den Pleißemühlgraben.



Zitat:
Aus der Vogelperspektive erhält man einen ziemlich guten und spektakulären Einblick in die neu entstehende Seenlandschaft. Ich denke, Neuseenland wird alsbald auch Anziehungspunkt für viele Tagesausflügler aus der Region Chemnitz-Zwickau sowie aus weiten Teilen Sachsen-Anhalts und Thüringens (auf deren Territorien die Seen ja z.T. auch liegen) sein.


@Cowboy

Ich würde noch weiter gehen. Über die A 72 ist zukünftig Bayern/Franken noch besser erreichbar. Wenn der weitere Bahnausbau nach Süden endlich gelingt, kann man vom Leipziger Markt durch den Citytunnel nach Hof und weiter nach Regensburg fahren und von dort bequem nach Mitteldeutschland reisen.

Ähnliches gilt für den Raum Göttingen/Kassel. Dieses Jahr soll das Teilstück der A 38 zwischen dem Dreieck Halle und der Abfahrt Eisleben fertiggestellt werden. Dann fehlen nur noch die ca. 12 km Tunnelstrecke bei Worbis. Schon heute ist man in ca. zwei Stunden in Göttingen oder eben in Leipzig.

Wie Gunther Böhnke im akuellen Kreuzer sagt "...der Tourismusstandort Leipzig ist noch entwicklungsfähig". Das Potential muss einfach besser genutzt werden. Gerade die Möglichkeiten für Familien und sportlich Interessierte werden im Leipziger Neuseenland und in Leipzig in den nächsten Jahren noch vielfältiger.
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Alt 02.03.08, 14:42   #43
DAvE LE
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@Stahlbauer - Das mit der Brücke am Waldplatz verstehe ich nicht ganz. > Mit Waldplatz ist eher der grüne Platz mit Bäumen gemeint, wo die Tramlinie 4 hält. Natürlich meinte ich Jahnallee/Ecke Friedrich-Ebert-Straße. Zwischen AOK-Gebäude und der kleinen Gaststätte, der Rest des ältesten Gebäudes des Waldstraßenviertels, weiter unter der Jahnallee zum Asphaltweg mit den schönen großen Bäumen zwischen Arena und Friedrich-Ebert-Straße.


Zwischen AOK und Gaststätte.


Hohe Brücke: Zwischen Haltestelle Waldplatz und Friedrich-Ebert-Straße.


Asphaltweg zwischen Arena und Friedrich-Ebert-Straße.

Weitere Bilder hier: http://leipzig-dasdorf.de/WaldWasser...AlteElster.htm

Weis jemand, ob die Brückenreste durch den Umbau 2005/2006 verschwanden? Die Brücke hieß übrigens "Hohe Brücke", ich würde sie eher in "Waldplatz-Brücke" umbenennen ;-) danke für Antwort!
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Alt 02.03.08, 15:20   #44
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@DAvE LE: Danke für die neuen Bilder! Jetzt ist auch mir zu 100% klar, wo die Alte Elster verlief. Die Begründung für die vielen Ungereimtheiten hat Stahlbauer ja schon erläutert.

Wenn ich mir so die Bilder anschaue, und mir die neue Alte Elster + Sonnenschein vorstelle, dann bin ich mir sicher, wäre das ein neuer Ausflugsort für die Leipziger. Klein-Paris lässt grüßen.

Das erklärt auch, warum der aktuelle Fuß- und Radweg nur aus Asphalt und nicht Pflastersteinen oder Ähnlichem ist. Ruck-zuck hat man das Zeug weggebaggert.
Auf der Prioritätenliste steht dieses Projekt aber scheinbar ganz unten.
Wer weiß wie lang das noch dauert. Ich lass mich überraschen; Vorfreude ist bekanntlich die schönste.
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Alt 02.03.08, 22:44   #45
dj tinitus
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vielen dank für die fotos.

der asphaltweg wird bleiben, er wurde für die stadionbesucher und skater angelegt. da die alte elster nicht verrohrt, sondern zugeschüttet wurde, ist bei deren wiederbelebung ein anderer verlauf problemlos möglich. er ist etwas westlich versetzt (im letzten foto links der baumreihen) geplant.
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