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Alt 19.01.08, 23:23   #16
leipziger
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leipziger könnte bald berühmt werden
Ich möchte an dieser Stelle die von Cowboy gezeigten „Bruchbuden“ ein wenig näher beleuchten. Für einige sieht es m.E. gar nicht so schlecht aus.
Um die Bilder nicht wiederholen zu müssen, setze ich nur einen Link:

http://i196.photobucket.com/albums/a...e/P6170168.jpg
Breite Straße 2/Ecke Täubchenweg: Für dieses, relativ alte, um 1860 im Stadtteil Anger-Crottendorf (noch vor der Eingemeindung nach Leipzig) gebaute Haus dürfte es kritisch werden. Die ältere Generation der Gründerzeithäuser besteht im Inneren größtenteils aus dünnem Holzfachwerk (Innenwände und Decken), dazu kommt, dass die massiven Außenwände vor allem in den oberen Geschossen sehr dünn sind.
Breite Straße 2 war mal im Gebäudesicherungsprogramm der Stadt zu finden (wobei es mir scheint, als sei bisher nichts geschehen), die Stadt weiß also um die Wichtigkeit des Objekts.


http://i196.photobucket.com/albums/a...e/P6170170.jpg
Diese jüngeren, um 1905/1910 gebauten Gründerzeithäuser in der Tiefen Straße in Anger-Crottendorf werden noch eine Zeit lang von selbst stehen bleiben. Das Haus mit dem Eckerker vorn ist inzwischen gesichert oder sogar saniert worden (als ich letztes Mal vorbei kam, standen Gerüste, die Fassade wurde saniert/gestrichen). Das ich glaube wohl anschliessende Haus Nr. 5 ist vor kurzem für rund 30.000 EUR versteigert worden. Vielleicht tut sich bald was. Die folgenden Häuser (z.B. Nr. 7) sind bewohnt und damit erstmal noch auf der sicheren Seite, auch wenn an der Fassade der Putz blättert.

http://i196.photobucket.com/albums/a...e/P6170161.jpg
Dieses um 1890 erbaute Haus in der Dresdenerstr. Ecke Kapellenstr. im Zentrum von Reudnitz ist auch erstmal noch bewohnt, die Fenster sind nach der Wende erneuert.

http://i196.photobucket.com/albums/a...e/P6170175.jpg
Das 1889 von Arwed Rossbach errichtete Salomonstift in Reudnitz (Oststr./Rieckbeckstr./Eilenburgerstr.) wird definitiv in Kürze saniert. Damit wird die neben den Meyerschen Häusern älteste private Wohnanlage „für arme Leute“ der Stadt definitiv gerettet.

http://i196.photobucket.com/albums/a...e/P2100538.jpg
Diese drei hochwertigen, um 1890 erbauten Häuser in der Eisenbahnstr. 41-45 wurden in das Gebäudesicherungsprogramm aufgenommen. Bisher ist m.E. nichts geschehen, der Erhalt aber von der Stadt gewollt.

http://i196.photobucket.com/albums/a...e/P2270038.jpg
Dieses Hintergebäude in der Goldschmidtstraße gehörte zu der unmittelbar an der Ecke Goldschmidt- und Talstraße gelegenen neugotischen Villa des Verlags Ernst Keil. Die Villa war 1861 durch Constantin Lipsius (jenem Architekten, der später die viel kritisierte Dresdener Kunstakademie an der Brühlschen Terrasse mit der „Zitronenpresse“ baute) erbaut worden und im Zweiten Weltkrieg bis auf die Umfassungsmauern ausgebrannt und später abgerissen worden.
Das erhaltene Hintergebäude dürfte ebenfalls um 1861 erbaut sein. Der Verlag Keil war seinerzeit Herausgeber und Erfinder der bekannten Zeitschrift „Gartenlaube“.
Aktivitäten zur Rettung des Gebäudes sind mir leider nicht bekannt. Es ist jedenfalls eine wichtige Erinnerungsstätte an das Buchgewerbe in Leipzig.
(siehe auch: Leipzig und seine Bauten, S. 397)

http://i196.photobucket.com/albums/a...e/P2270084.jpg
Das zur Langen Straße gehörende Gebäude links mit der langen Brandwand dürfte mindestens um 1870 gebaut sein. Es steht momentan zum Verkauf.
Das Gebäude rechts an der Ecke zur Kreuzstraße gehört zu den ältesten des Quartiers „Grafisches Viertel“ und dürfte um 1850 erbaut worden sein. Für dieses Haus dürfte es kritisch werden.

http://i196.photobucket.com/albums/a...e/P2270055.jpg
Dieses sehr opulente, 1880 erbaut Wohnhaus Rabensteinplatz/Täubchenweg 1 unmittelbar am Grassimuseum ist derzeit noch bewohnt. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es irgendwann vollständig saniert werden wird.
Zusammen mit dem ehemals links anschließenden, zeitgleichen Nachbarhaus wurde es seinerzeit in dem Buch „Leipzig und seine Bauten“ (S. 406) abgebildet. Es wurde für einen Fabrikbesitzer Wolff von Architekt Bruno Grimm erbaut.

http://i196.photobucket.com/albums/a...4_goldtal2.jpg
Zu dieser opulenten Villa Goldschmidtstr. 31 sei noch erwähnt, dass die Aufwendungen für die Sicherung durch einen Dachstuhlbrand beträchtlich erhöht wurden. (Denke mal, es war Brandstiftung). Deshalb mussten auch die Sandstein-Dachgauben abgebaut werden.
Durch das Löschwasser wurde die reiche Ausstattung der Villa nochmals erheblich geschädigt.
Die Villa wurde übrigens 1882-83 durch den Architekten Carl Weichardt für den Kaufmann M. A. Schröder erbaut. (Leipzig und seine Bauten S. 391).
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Alt 20.01.08, 00:37   #17
dj tinitus
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dj tinitus ist einfach richtig nettdj tinitus ist einfach richtig nettdj tinitus ist einfach richtig nettdj tinitus ist einfach richtig nettdj tinitus ist einfach richtig nett
welch ein sachkundiger einstand!
da wird nicht schön geredet, da wird nicht nicht schwarz gemalt - hier werden fakten benannt.
so sollte es sein.
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Alt 21.01.08, 11:06   #18
Cowboy
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Cowboy genießt höchstes AnsehenCowboy genießt höchstes AnsehenCowboy genießt höchstes AnsehenCowboy genießt höchstes AnsehenCowboy genießt höchstes AnsehenCowboy genießt höchstes AnsehenCowboy genießt höchstes AnsehenCowboy genießt höchstes AnsehenCowboy genießt höchstes AnsehenCowboy genießt höchstes AnsehenCowboy genießt höchstes Ansehen
Der Riegel aus den DDR-Fünfzigern auf der Nordseite des Ranstädter Steinweges ist fast fertig saniert. Ich bin ja absolut kein Freund monotoner, langezogener Häuserreihen, aber ich muss zugeben, dass man im Zuge der Sanierung zumindest das beste draus gemacht hat. Vorgesehen ist eine Mischnutzung aus Gewerbe und Gastronomie im Erdgeschoss sowie Wohnungen darüber.

Zustand Juni 2006. Der Riegel stand lange Zeit leer.



Noch einmal der Elstermühlgraben mit der zeitgleich entstandenen Bebauung auf der gegenüberliegenden Seite. Gott sei Dank blieb die -wie hier zu sehen- einfallslose und billige Sanierung dem langen Riegel erspart. Das Resultat wäre verheerend gewesen.



Nun der Ist-Zustand von Dezember 2007. Die dezente farbliche Gliederung der Fassade und die langgezogenen Fenster werten den Riegel jetzt deutlich auf. Die Geschäfte werden zu einer (Neu)Belebung der Straße beitragen



Typische sozialistische Werktätigen-Ornamentik aus den Fünfzigern.



Eine Stelle in der Mitte ist noch verhüllt. Ich schätze, dieser Teil wird deutlich höherwertiger ausfallen. Ganz oben entsteht vermutlich eine Penthouse-Wohnung.


Alle Fotos von mir
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Alt 22.01.08, 08:17   #19
Stahlbauer
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Stahlbauer ist essentiellStahlbauer ist essentiellStahlbauer ist essentiellStahlbauer ist essentiellStahlbauer ist essentiellStahlbauer ist essentiellStahlbauer ist essentiellStahlbauer ist essentiellStahlbauer ist essentiellStahlbauer ist essentiell
Gutes Beispiel für eine zeitgemäße Sanierung. Wenn die Eingangssituation zum Waldstraßenviertel auf Dauer ohne Nutzung beblieben wäre ,wäre die Wirkung fatal.

Der Erhalt der Gebäude ist ein Problem. In einer lebendigen Stadt muss es aber Möglichkeiten geben alte Gebäude durch neue zu ersetzen. Die Frage ist aber wie diese neuen Gebäude realisiert werden. In Gebieten mit Blockrandbebauung reissen fehlende Gebäude regelrechte Löcher. Aber auch neue Gebäude können die Struktur des Viertels zerstören.

Hier einige Beispiele aus dem Leipziger Musikviertel und der Südvorstadt.
Nur zur Erinnerung: Das Musikviertel grenzt im Südwesten an die Leipziger City. Das Raumgefüge wurde in den Gründerjahren bis zum 1. Weltkrieg geschaffen. Im 2. Weltkrieg gab empfindliche Verluste u.a. des Gewandhausgebäudes. Nach 1970 wurden Plattenbauten errichtet. Dafür wurden weitere Gründerzeitgebäude geopfert. Noch vorhandene kriegsbedingte Lücken wurden und werden bebaut.

Das Musikviertel ist wegen seiner kulturellen Nutzung (Unibibliothek, Hochschule für Musik und Theater, Hochschule für Grafik und Buchkunst, Galerie für zeitgenössische Kunst usw.) wichtig für die Stadt.


Eine bekannte Ansicht - das ehemalige Reichsgericht, das Landgericht und das Neue Rathaus von 1913








Hier ein Beispiel mit Gebäuden aus der Gründerzeit, der DDR und aktuellen Bauten








Fotos neuer Stadthäuser im Bereich der Ferd. - Rohde- Straße















Hier ein neues Eckgebäude







Beispiele realisierter und geplanter Stadthäuser in der Südvorstadt


















Alles eigene Fotos
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Alt 23.01.08, 01:57   #20
Cowboy
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Trotz 60prozentiger Kriegszerstörung besitzt das Musikviertel noch immer sehr urbanes Flair. Folgende von dir geknippste Aufnahme nehme ich noch einmal zwecks Vergleich zur Hand.

Ziemlich skurril. Links der Brache ragt das Eckhaus Schwägrichenstr./Haydnstraße heraus. Die Ostseite der Schwägrichenstraße bildet zwischen Mozart- und Haydnstraße noch das komplett erhaltene Vorkriegs-Ensemble.




Die Vorkriegsaufnahmen aus ähnlicher Perspektive verdeutlichen, dass sich dort, wo heute die Brache klafft, einst zwei Villengrundstücke befanden. Auf den folgenden 3 Aufnahmen ist demzufolge auch immer das gründerzeitliche Eckhaus Schwägrichenstr./Haydnstraße zu sehen.






Und noch eine colorierte Nahaufnahme. Ein Vergleich mit obigem Bild zeigt, dass heute u.a. der Eker fehlt.


Bildquellen: Stahlbauer, www.lipsikon.de (Veröffentlichung ist mir erlaubt)
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Alt 23.01.08, 17:28   #21
dj tinitus
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dj tinitus ist einfach richtig nettdj tinitus ist einfach richtig nettdj tinitus ist einfach richtig nettdj tinitus ist einfach richtig nettdj tinitus ist einfach richtig nett
zu den stadthäusern:

zum ersten mal seit 150 jahren gibt es in der stadt ein überangebot an wohnraum. brachen und baulücken wieder mit mehrgeschossigem mietwohnungsbau füllen zu können, ist daher unrealistisch. ungebrochen besteht jedoch nachfrage nach "dem eigenem häuschen mit kleinem garten".
diese eher ländliche wohnform in vorhandene städtische strukturen zu integrieren, ist für das stadtgefüge und -bild zugleich chance und gestalterische herausforderung.

es ist auch ein experimentierfeld, auf dem noch erfahrungen und erkenntnisse gesammelt werden müssen. die optische zusammenfassung von 2 (shakespearestrasse), 3 (schwägrichenstrasse) oder gar 4 stadthäusern (shakespeareplatz) zu einer einheit ist ein ansatz, die massstäblichkeit der umliegenden bebauung aufzugreifen. die nutzung der erdgeschosszonen als garagen soll dabei gegebenenfalls die höhendifferenz zu nachbargebäuden abmildern.
wachsende vertrautheit mit diesem bautyp wird zu einem normalisierungseffekt seitens der planer, nutzer und betrachter führen. als gradmesser hierfür könnte der projektierte bau von über zwei dutzend stadthäusern am schletterplatz direkt neben der neogotischen, 87 meter hohen peterskirche angesehen werden.

das eigenheim mit kleinem garten kehrt 150 jahre nach dessen verdrängung in die innenstadtnahen bereiche zurück. seine geänderte gestalt lässt den wandel erkennen, seine funktion jedoch bezeugt die kontinuität eines wohn-ideals aus vorindustrieller zeit, das heute unter postindustriellen gegebenheiten - im übertragenen und wörtlichen sinne - wieder an boden gewinnt.
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Alt 02.02.08, 13:14   #22
Cowboy
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Sanierung Gottschedstr. 23, Zentrum-West, Baujahr ca. 1881:









Bilder: Erstes von mir, die anderen 3 von "leipziger".
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Alt 04.02.08, 11:07   #23
Dr.Faust
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Es ist immer wieder schön anzusehen, was aus den Häusern geworden ist. Schade nur das im Osten Leipzigs immer noch zu wenig saniert wird, wie z.B. Sellerhausen/Stünz, Reudnitz oder Schönefeld.

Diese zwei Fotos stammen aus Schönefeld und so sieht es fast an jeder Ecke aus.



__________________
Vielleicht ist es so, daß in den Momenten, wo wir uns am stärksten fühlen, wir am schwächsten sind.
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Alt 04.02.08, 18:18   #24
Stahlbauer
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Die Bebauung der durch Kriegsverluste oder wegen fehlender Instandhaltung entstandenen Lücken in den Gründerzeitvierteln etc. mit Stadthäusern, ist eine gute Form des Stadtumbaues. Die Umsetzung gelingt mit wechseln dem Erfolg. Hier einige Beispiele aus LE-Gohlis. Das Viertel weist teilweise eine offene Blockrandbebauung, eine Villenbebauung oder eine geschlossene Blockrandbebauung auf. Teilweise haben sich dörfliche Struckturen erhalten. Die Bebauung ist überwiegend von guter Qualität.


Das Gohliser Schlösschen ist ein Rest der dörflichen Strukturen.




Ähnlich wie das Schillerhaus in der Menkestraße






In der Umgebung entstehen neue Stadthäuser













Hier hätte man sicherlich die verschiedenen Höhen besser anpassen können(Kickerlingsberg, Ecke Ehrensteinstraße)








Zwar etwas viel Farbe- aber doch eine interessante Lösung (Kickerlingsberg, Ecke Trufanovstraße)





Ein Gebäude am Kickerlingsberg aus den (geschätzt) 20er Jahren







Lückenbebauung Prellerstraße





In der Möckernschen Straße finden sich Stadthäuser , die den gegenwärtigen Trend widerspiegeln. Nach der Straße eher abweisend; nach innen offen.





















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Alt 17.02.08, 21:46   #25
Cowboy
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Perforation in Gohlis-Mitte konträr zur Leipzig-Charta.


Aufnahme 2006



Aufnahme Juni 2007


Fotos von mir
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Alt 18.02.08, 17:28   #26
LEgende
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LEgende sitzt schon auf dem ersten Ast
Vor dem Hintegrund der Altbauabrisssubventionierung wohl leider nicht verwunderlich. Trotz dass das Gebäude in Gohlis lag; wohl zu stark heruntergekommen. Warum hat man eigentlich auch gleich den Baum an der Ecke entfernt? Jetzt sieht es dort ja richtig nackig aus. Naja, da wurde wiedermal kurzfristiger Profit gegenüber langfristiger Perspektive bevorzugt.

Passend dazu übrigens dieser Artikel hier: http://www.lizzy-online.de/modules.p...rder=0&thold=0

Wirklich schade, wie hier einige immer noch denken! Irgendwie verständlich, dass selbst ein neutraler Redakteur da sein Unverständnis äußert.
Gerade unter Berücksichtigung langfristig fallender/stagnierender Einwohnerzahlen und dem Wettbewerb der Städte untereinander sind doch gerade attraktive Städte mit sanierten und gewachsenen Altbauten und dem entsprechendem Flair von unvorstellbarem Wert und stellen einen bedeutenden Wettbewerbsvorteil dar.

Brandaktuell dazu folgender Beitrag: http://www.lizzy-online.de/modules.p...rder=0&thold=0
LEgende ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.02.08, 14:29   #27
Dr.Faust
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An der Pfaffendorfer Str./Lortzingstrasse wird zur Zeit das Eckhaus saniert.


Copyright by D.R.
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Alt 26.02.08, 08:58   #28
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^ Das schlichte, um 1860 errichtete spätklassizistische Gebäude ist - wie fast die gesamte Pfaffendorfer Str. zwischen Tröndlingring und Zoo - ein Zeugnis der ersten Stadterweiterung in Richtung Nordwesten. Das Eckhaus wurde von der Stadt als städtebaulich markantes Gebäude eingestuft, weshalb es ins Gebäudesicherungsprogramm aufgenommen wurde. Schön, dass es jetzt saniert wird.

Später reiche ich noch weitere Fotos aus der Pfaffendorfer Str. nach, vorher aber die Waldstraße 56. LEgende hat das schöne Portal in seinem ArchitekTOUR-Strang schon gezeigt, jetzt kommt das ganze Gebäude.


Vorher ohne Türmchen

Bild: Stiffler APH-Forum


...nun mit Türmchen



und glänzt jetzt mit dem Pendant gegenüber um die Wette.



beschädigter Erker 2005



jetzt wieder komplett




Alle Bilder - bis auf das erste - von mir
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Alt 07.03.08, 23:21   #29
Cowboy
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Friedrich-Ebert-Str. 64, aufgrund der Rundbogenfenster vermutlich noch deutlich vor 1870 erbaut.

Zustand 2006

Bild "leipziger"


Zustand Februar 2008 (sorry, blöde Lichtverhältnisse gewesen)

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Alt 08.03.08, 01:26   #30
Ben
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Die Waldstraße ist immer wieder ein Augeschmaus. Aber ist der eine Turmaufsatz höher als der andere?

@Stahlbauer Bild 5,6,7
Finde - wie so oft - für sich gesehen sind die Häuser gar nicht mal so schlecht. Aber so zw. den alten Dorfhäusern sind sie einfach fehl am Platze.
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Für alle von mir gezeigten Bilder gilt-soweit nicht anders angegeben-"©Ben".
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