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Alt 16.10.09, 19:05   #106
LE Mon. hist.
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Eigentlich müßte die Zielvorstellung irgendwo im SEKO stehen, aber da hab ich sie gerade nicht gefunden:
http://www.leipzig.de/de/buerger/sta...nzept/service/

Ältere Pläne:
Konzeptioneller Stadtteilplan Leipziger Westen 2004:
http://www.leipzig.de/imperia/md/con..._strategie.pdf

http://www.leipzig.de/imperia/md/con...omplett_a4.pdf
u.a. S. 20 Abb. 15, S. 31

http://www.leipzig.de/imperia/md/con...ionsfelder.pdf

Park von der Naumburger Str. bis zur Schwartzestr./Stadtteilpark und Alter Friedhof Kleinzschocher. Aber der Plan ist - Gottseidank! - an anderen Stellen schon wieder überholt, z.B. an der Georg-Schwarz-Str., wo man einen Block in den sogenannten "Leutzscher Höfen" - vielleicht findet die Stadtbau AG mal einen treffenderen Namen - komplett abräumen und begrünen wollte und weitere Straßenzüge "perforieren". Die Idee für die Gleise liegt dagegen nahe und ist ja auch sinnvoll. Hoffentlich wird es was, muss ja nicht heute oder morgen sein. Arbeitstitel/Schlagworte sind Gleispark, Grünes Band im Westen und GleisGrünZug.

Ging dem wiederum voraus: "Den Leipziger Westen neu denken" 2002
http://www.leipzig2030.de/dl/Doku_Lpz_Westen_i.pdf u.a. S. 16
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Alt 16.10.09, 19:33   #107
LE Mon. hist.
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Dass die gerade genannten und gezeigten Pläne im Wesentlichen noch aktuell sind zeigt die Schaffung einer neuen Wegeverbindung „Bahnschneise Eythraer Straße“ zwischen Schwartzestraße und Kurt-Kresse-Straße, die dieser Tage angekündigt wurde.

Schöner radeln im Leipziger Westen: Eine grüne Schneise für Kleinzschocher
14.10.2009
http://www.l-iz.de/Politik/Brennpunk...r%C3%BCne.html
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Alt 16.10.09, 20:02   #108
LE Mon. hist.
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Interessant ist auch, wie stark die Umwandlung des Plagwitzer Bahnhofs und der angrenzenden Gelände im Fokus von Uni-Seminaren steht:

Reintregration von Altindustriestandorten in den urbanen Kontext
Plagwitzer Bahnhof, Leipzig
Perspektiven für den ehemaligen Güterbahnhof
Entwurfsprojekt Landschaftsarchitektur - Wintersemester 2008/09
Fakultät für Architektur, Lehrstuhl für Landschaftsarchitektur und Planung der TU München, Prof. Peter Latz
http://www.wzw.tum.de/lap/lap/diplom...tzer/index.htm

Plagwitzer Bahnhof, Leipzig - Perspektiven für den ehemaligen Güterbahnhof
Freising - Weihenstephan, März 2009

Arbeitsberichte und Dokumentationen
Hrsg.: Lehrstuhl für Landschaftsarchitektur und Planung an der TU München-Weihenstephan
http://www.wzw.tum.de/lap/lap/forsch...oku_red_KW.pdf

Wild West. Entwurf für eine Bahnhofsbrache im Leipziger Westen.
Projektangebot Wintersemester 2009/10
Fachgebiet Entwerfen urbaner Landschaften. Institut für Freiraumentwicklung. Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Universität Hannover
http://www.freiraum.uni-hannover.de/...LDWEST_web.pdf
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Alt 16.10.09, 20:09   #109
DAvE LE
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Wenn man das zweite Bild auf dem Link der L-IZ genauer betrachtet, sieht man am oberen Rand ein paar gründe Felder. Da stehen heute noch Industriebauten (Limburger Straße, Kleinzschocher). Hoffentlich sind diese nur als Freiraum gedacht und nicht als Realität.
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*~ bye DAvE ~*
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Alt 16.10.09, 20:30   #110
LE Mon. hist.
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Das waren die Pläne der Jahre um 2005, wo man noch von Baggern als Städtebauinstrument träumte. Der Quatsch hatte dann wohlklingende Namen wie Grüne Leiter oder Grüner Rahmen, wurde aber im Gegensatz zum Dunklen Wald Gottseidank nicht verwirklicht. Nur in Chemnitz hälte man immer noch an solchen überholten Plänen wie den Bunten Gärten an der Zietenstr. fest.

Die Damenhandschuhfabrik ist ein Rohdiamant, den man heute wohl kaum noch eben mal wegbaggern würde. Wem gehört eigentlich das Gelände des Wagenplatzes Karl-Helga, Klingenstraße 16-18, das da auch als potentielle Grünfläche eingezeichnet wurde?
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Alt 28.10.09, 09:47   #111
LE Mon. hist.
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Zum hier bereits diskutierten Ausbau der Prager Straße in Probstheida, der am 2.11. beginnt und am 17. Dezember 2010 enden soll, ein ausführlicher Artikel in der L-IZ mit Beschreibung einzelner Maßnahmen und einigen Fotos der Planungsunterlagen.

15 Millionen für ein neues Stück Stadtbahn: Baumaßnahmen in der Prager Straße beginnen am 2. November
Ralf Julke 28.10.2009
http://www.l-iz.de/Politik/Brennpunk...-beginnen.html
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Alt 28.10.09, 20:29   #112
DaseBLN
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DaseBLN ist essentiellDaseBLN ist essentiellDaseBLN ist essentiellDaseBLN ist essentiellDaseBLN ist essentiellDaseBLN ist essentiellDaseBLN ist essentiellDaseBLN ist essentiellDaseBLN ist essentiell
^ Danke für die Verlinkung des ausführlichen Artikels. Wie andernorts bereits geschrieben, schön, dass einige Meter Rasengleis zum Leipziger Gleisnetz hinzukommen. Leider müssen aber auch, wie bereits eifrig diskutiert, einige Häuser weichen. Da ich am Wochenende in der Gegend war, mal ein paar Fotos.

Zunächst der desolute Zustand der Straße im Bereich der Haltestelle Probstheida. Die zahlreichen unsanierten Gebäude haben sicherlich einierseits mit der derzeitigen Optik als auch mit der sehr hohen Geräuschentwicklung zu tun:

Blick Richtung Osten zur Kreuzung Chemnitzer Straße:


Blick Richtung Westen Richtung Kreuzung mit der Connewitzer Straße. Rechts ein ahnsehnlicher Neubau der Sparkasse vom Ende der 90er:


Die Lage ist gar nicht so schlecht - verkehrsgünstig (öffentlich und individual) und ein Park auf der Südseite direkt hinterm Haus - sogar die GRK will sanieren. Ich bin mir sicher, dass wir während oder nach Fertigstellung der Baumaßnahme diverse Sanierungsmaßnahmen erleben werden:


Zum diskussionswürdigen Teil der Maßnahme: Ähnlich wie bei der Sanierung der Jahnallee gibt es eine Engstelle, an der der Straßenquerschnitt nicht ausreicht. An dieser Stelle stehen Gebäude auf beiden Straßenseiten. Auf der nördlichen Seite, auf der sich die Straße m.W. ausbreiten soll, handelt es sich um einen sanierten und einen unsanierten Gründerzeitgebäude sowie ein ruinöses Gebäude mit Brandschaden, dass ich mal als vorgründerzeitlich einordnen würde. Eine Verschiebung des Gebäudes wurde seitens der Stadt geprüft, jedoch als zu teuer erwiesen. Da es sich laut Denkmalschutz um ein relativ einfaches Gründerzeitgebäude handelt, dass in diesem Typ in der Stadt noch recht häufig vorkommt, wurde dem Abriss zugestimmt.

Man kann sich darüber streiten, inwieweit die Abrisse gerechtfertigt sind, eine Sanierung der zur zeit runiösen Straße ist m.E. jedoch für die rettung der anderen gründerzeithäuser der Straße essentiell. Die Frage ist, inwieweit man die Engstelle anderweitig hätte überbrücken können, aus jahrelanger nach-Grimma-fahr-Erfahrung ist mir diese Stelle allerdings als sehr stau- und unfallanfällig in Erinnerung. In jedem Falle finde ich positiv, dass man im Gegensatz zum Verfahren vor einigen Jahren (Stichwort F-E-Straße) nicht einfach den Abrissd er Häuser beschlossen hat.

Nun gut, hier die Bilder - zunächste die Engstelle aus Richtung Völkerschlachtdenkmal, links die abzureissenden Häuser:


Vorgründerzeitlich? Ein alter Bauernhof?


Abzureissendes unsaniertes Gebäude:


Schliesslich das sanierte Gebäude, dessen Verschiebung geprüft wurde:


Dieses Gebäude auf der südlichen Seite (ebenfalls vorgründerzeitlich?) ist dagegen wohl nicht von der Maßnahme betroffen - jetzt muss es nur noch jemand sanieren:


Grüße,
*D
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Fotos im DAF: Moskau (Neue Bilder)
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Alt 29.10.09, 13:42   #113
Cowboy
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Cowboy hat eine wundervolle ZukunftCowboy hat eine wundervolle ZukunftCowboy hat eine wundervolle ZukunftCowboy hat eine wundervolle ZukunftCowboy hat eine wundervolle ZukunftCowboy hat eine wundervolle ZukunftCowboy hat eine wundervolle ZukunftCowboy hat eine wundervolle ZukunftCowboy hat eine wundervolle ZukunftCowboy hat eine wundervolle ZukunftCowboy hat eine wundervolle Zukunft
^ Vielen Dank für den sehr ausführlichen Bericht. Letzten Monat bin ich nach gefühlten 100 Jahren mal wieder die Prager Straße bis zur A38 gefahren. Ich muss sagen, die Magistrale mausert sich zusehends. Im vorderen, zentrumsnahen Bereich sowie in Stötteritz (Völkerschlachtdenkmal), oder auch weiter draußen in Meusdorf sind Straße und Wohnbebauung meist gut in Schuss. Nachholbedarf gibt es zweifelsohne in dem von dir geschilderderten Bereich sowie an der Alten Messe.

Dass vor allem auch das sanierte Wohnhaus (sieht zudem noch bewohnt aus, oder?) abgerissen werden soll, ist dennoch traurig. Das Haus wäre allein schon wegen der schönen Jugendstilfenster woanders ein schützenswertes Juwel. Ich möchte die Situation mangels ausreichender Kentnis nicht beurteilen, hoffe jedoch sehr, dass der Abriss letztlich die Gesamtsituation verbessern, statt - wie in der Friedrich-Ebert-Straße - verschlimmern wird. Mir ist es nämlich bis heute unbegreiflich, warum die F-E-Str. zwischen Karl-Tauchnitz-Str. und Westplatz unbedingt vierspurig ausgebaut werden musste. Am Verkehrsaufkommen kann's nicht gelegen haben...
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Alt 29.10.09, 14:47   #114
DaseBLN
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^ Ja das sanierte Wohnhaus ist bewohnt und sogar mit Dachterasse ausgestattet. Da der Hauseigentümer entsprechend entschädigt werden muss und das Gebäude unter Denkmalschutz stehen, wurde hier ja die Verschiebung geprüft. Dazu gab es mehrere LVZ Artikel und auch in der offiziellen Pressemitteilung der Stadt kam dies zur Erwähnung:

Zitat:
[...]Die vorliegende Planung ist das Ergebnis von zahlreichen Variantenuntersuchungen auch unter dem Aspekt der Minimierung unvermeidbarer Gebäudeabrisse. Aufgrund der Straßenverbreiterung nach Nordosten zwischen Friedhofsgärtnerei und Bockstraße sowie am Kreisverkehrsplatz lässt die nach Aussage des Fördermittelgebers zwingende Beachtung der Ausbaurichtlinie es bedauerlicherweise nur zu, die denkmalgeschützte Bebauung am Südrand der Prager Straße zu erhalten. Auch auf der Südseite stehen Häuser unter Denkmalschutz, die eng mit der Geschichte Probstheidas verbunden sind. Diese können bei dem Ausbau auf der nördlichen Seite nunmehr erhalten bleiben.

Die intensiven Bemühungen der Verwaltung, das denkmalgeschützte Haus Prager Straße 231 durch einen schmaleren Straßenquerschnitt am ursprünglichen Standort oder aber durch eine Verschiebung in nördlicher Richtung zu erhalten, waren leider nicht erfolgreich. Die Verschiebung des Gebäudes wäre sehr kostspielig und aus Straßenbaufördermitteln nicht förderfähig. Ebenso waren keine Denkmalfördermittel zu erhalten. Die Verschiebung hätte also allein aus städtischen Mitteln erfolgen müssen.

Aus diesem Grunde muss die Stadt das Haus erwerben und abreißen. Sollte sich hingegen bis Februar noch ein Käufer finden, der die Verschiebung bezahlt, würde die Stadt das sehr begrüßen und das Haus könnte erhalten werden.[...]
Insofern ist es wirklich schade um das Gebäude, ich finde aber wie bereits erwähnt sehr gut, dass hier seitens der Stadt augenscheinlich ein Attitüdenwechsel stattgefunden hat. Man hat sich Gedanken gemacht und: eine teure Untersuchung bezahlt man nicht, wenn man von vorne herein abreißen will. Die Entscheidung für die Nordseite kann ich aber schon nachvollziehen. Das gezeigte vorgründerzeitliche Gebäude im ehemaligen Ortskern Probstheidas hat definitiv bessere Erhaltungsperspektiven als der Brandschaden im Norden und ist m.E. auch erhaltenswerter als die zwei Gründerzeitbauten. Hier noch ein Link zur Maps-Übersicht.
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Fotos im DAF: Moskau (Neue Bilder)

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Alt 02.11.09, 14:29   #115
LE Mon. hist.
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Alternative B 87 im Leipziger Osten

Zitat:
Zitat von LE Mon. hist. Beitrag anzeigen
Bezug.
Alternative B 87 im Leipziger Osten: Eine Arbeitsgruppe will das Raumordungsverfahren jetzt analysieren
LIZ vom 02.11.2009
http://www.l-iz.de/Politik/Region/20...itsgruppe.html

Bei der Arbeit der Bürgerinitiative „Alternative B87“ bilden neben der geplanten Gründung eines eingetragenen, gemeinnützigen Vereines als rechtliche Basis für die künftige Tätigkeit der Bürgerinitiative vor allem die Sichtung und die kritische Analyse der umfangreichen Unterlagen des Raumordnungsverfahrens „B87n Leipzig (A14) – Landesgrenze Sachsen / Brandenburg“ den Schwerpunkt der Arbeit.

Bürgerinitiative "Alternative B87": http://www.alternative-b87.de/
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Alt 02.11.09, 19:06   #116
LE Mon. hist.
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Neues Verkehrskonzept am Zoo soll für Entlastung sorgen

Neues Verkehrskonzept am Zoo soll für Entlastung sorgen
(02.11.2009)
http://www.leipzig.de/de/buerger/new...09/15480.shtml

Für den Bereich um den Leipziger Zoo ist ein neues Verkehrskonzept erarbeitet worden, durch das die schwierige Verkehrs- und Parkraumsituation deutlich entspannt werden soll. Dieses Konzept entstand schon im Hinblick auf die stärker steigenden Besucherzahlen nach der Eröffnung der Tropenhalle "Gondwanaland" und der Kongresshalle. Über das neue Verkehrskonzept wird die Ratsversammlung in ihrer Dezembersitzung abstimmen. ...

Geändert von LE Mon. hist. (02.11.09 um 21:02 Uhr)
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Alt 03.11.09, 07:52   #117
DAvE LE
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Zu LE Mon. hist. ergänze ich >>

Laut LIZ ist es nun amtlich, für 10 Millionen Euro soll ein weiteres Parkhaus im Bambus-Haus-Stil vom Architektenbüro HPP gebaut werden. Diese haben bereits das im Jahre 2003 eingeweihte Parkhaus mit 720 Stellplätzen eröffnet. Hier sollen es dann ganze 800 Stellflächen geben. Macht zusammen 1520 Parkplätze für die Zoo-Besucher, was natürlich laut Edeltraut Höfer, Amtschefin vom Amt für Verkehrsplanung und Tiefbau, nicht reicht. Deshalb soll in den Anliegerstraßen des Gerberviertels, Gohlis-Süd und im Waldstraßenviertel weitere Parkplätze entstehen. Natürlich gebührenpflichtig. Sowohl für ZOO-Besucher als auch Anwohner.

Super! Wenn da überhaupt noch einer parken will. Wäre auf dieser Fläche zwischen Pfaffendorfer Straße/Ernst-Pinkert-Straße/Löhrstraße eine Tiefgarage möglich?

Auch ist nur ein Ausbau der westlichen Straßenseite der Pfaffendorfer Straße geplant, Fuß- und Radweg sind angedacht, die östliche wird 2 Jahre später ausgebaut. Die Stadtverwaltung muss 3 Millionen Euro selbst aufbringen. Alles soll zur Eröffnung 2011 von Gondwanaland fertig sein.

Natürlich sind auch Fahrrad-Stellplätze geplant. Hoffe, dass diese auf dem selben Areal wie der beiden Parkhäuser gelangen. Dann hat man einen schönen Park & Ride Platz.

Link zu besagten Artikel ergänzt. Cowboy.
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Alt 04.11.09, 11:12   #118
DaseBLN
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^ Ähhm, wer fährt denn mit dem Auto zum Zoo und nimmt dabei sein Fahrrad mit? Oder parkt sein Fahrrad in Innenstadtnähe und fährt dann mit der 12 zum Johannisplatz? Nee, Park & Ride wird das nicht.

Ich hoffe, dass ein weiteres Parkhaus im Bambusstil diesen Abschnitt der Pfaffendorfer nicht zu eintönig wirken lassen wird. Aber HPP wird sich sicherlich etwas einfallen lassen, um das zu vermeiden. Ich bin jedenfalls froh, dass man zumindest nicht merh von überall her die "Residenz am Zoo" im Blickfeld haben wird.

Leider zeigt sich hier aber wieder einmal die Affinität der Leipziger Stadtverwaltung zum Individualverkehr. Zum Einen werden m.E. die zahlreichen weithergereisten Tagesbesucher viel zu sehr dazu verleitet, die Stadt nach dem Zoobesuch direkt wieder zu verlassen, zum Anderen ist zwar ist auch vom ÖPNV die Rede, wie dessen verbesserte Einbindung aber aussehen soll, ist unklar. Ein Onlinekauf von Zootickets inklusive Mitfahrt in den öffentlichen wäre da das mindeste. Dies wäre nicht nur aus Richtung Hauptbahnhof interessant, aus Richtung Halle könnte beispielsweise am S-Bahnhof-Gohlis in die Tram umgestiegen werden. Wenn man sich da nicht informiert, dürfte dies den wenigsten Besuchern klar sein. Eine weitere Möglichkeit wäre gewesen, direkt am mittleren Ring an der Endstelle der Linie 12 einen Park& Ride Parkplatz zu errichten, oder dort ebendieses Parkhaus zu bauen. Falls, wie ich vermute, die Umweltzone nur innerhalb dieses mittleren Ringes eingeführt wird, um den Logistikstandort zu schützen, hätte man hier eine Möglichkeit gehabt, jeglichen Fahrzeugtyp zu empfangen. Nunja, hoffen wir, dass der Andrang so groß ist, dass man angesichts der nicht erweiterbaren Straßen im Zooumfeld nur zu diesen oder ähnlichen Schlüssen kommen kann.
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Fotos im DAF: Moskau (Neue Bilder)
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Alt 04.11.09, 13:36   #119
DrZott
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Sehr gute Idee mit dem P&R an der Endstelle der 12! Zumal dort ausreichend Platz ist, einen attraktiven Übergang zu schaffen. Mir scheint das ganze Thema P&R in Leipzig sowieso zu stark vernachlässigt; sowohl, was die baulichen Bedingungen betrifft, als auch in der Vermarktung.
Meines Erachtens ist es außerdem Irrsinn, die Emil-Fuchs-/Uferstraße derart auszubauen. Sieht man sich den Straßenquerschnitt in Höhe Pfaffendorfer an sowie die wertige Bebauung, DARF das eigentlich nur eine verkehrsberuhigte nebenstraße sein. Heute steht außerdem in der LVZ, daß die Pendler hauptsächlich via PKW unterwegs sind ...
__________________
So Sie bei mir Photos sehen, sind diese von mir. Wenn Sie keine sehen, brauchen Sie eine Brille. ;)
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Alt 04.11.09, 14:09   #120
Cowboy
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Cowboy hat eine wundervolle ZukunftCowboy hat eine wundervolle ZukunftCowboy hat eine wundervolle ZukunftCowboy hat eine wundervolle ZukunftCowboy hat eine wundervolle ZukunftCowboy hat eine wundervolle ZukunftCowboy hat eine wundervolle ZukunftCowboy hat eine wundervolle ZukunftCowboy hat eine wundervolle ZukunftCowboy hat eine wundervolle ZukunftCowboy hat eine wundervolle Zukunft
Zitat:
Sehr gute Idee mit dem P&R an der Endstelle der 12! Zumal dort ausreichend Platz ist, einen attraktiven Übergang zu schaffen.
So, wo denn da? In der Wendeschleife der Zwölf?

Dass das Park&Ride in Leipzig nicht zum Zuge kommt, hat vielleicht auch was mit dem mäßigen Erfolg in anderen Städten zu tun, wo es P+R gibt. Die Leute lassen sich ja doch nicht umerziehen und fahren weiterhin mit dem Auto in die Stadt. Es mag sicher positive Beispiele geben, wo P+R funktioniert, aber mir scheint, das gut gemeinte Konzept ist inzwischen etwas überholt.
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