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Alt 24.03.09, 22:32   #31
Cowboy
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Haus Marquette

Das Haus Marquette, besser bekannt als Hugendubel-Haus, wurde in den Jahren 1997/98 vom Essener Architekten Friedrich Gildemeier errichtet. Das Gebäude ersetzt einen Teil einer Kriegslücke (Steckners Passage), die seit dem zweiten Weltkrieg bis zum Neubau an dieser Stelle klaffte. Ankermieter für dieses fünfstöckige Wohn- und Geschäftshaus ist der Buchladen Hugendubel. In den zwei aufgesetzten Dachgeschossen befinden sich noble Penthouse-Wohnungen.



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Alt 24.03.09, 23:57   #32
HafDE
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"Haus Marquette"

Entschuldigung bitte wenn dies nicht hier hin gehört, aber da gerade das "Haus Marquette" vorgestellt wird, dachte ich, daß ich mal fragen würde:

Ich frage mich nämlich schon seit Jahren, wieso dieser Bau eigentlich "Haus Marquette" heißt. In den wenigen Architekturführern zur Stadt Leipzig, die überhaupt dieses Gebäude erwähnen, wird (soweit ich finden konnte) nicht näher auf die Herkunft des Namens eingegangen. Bei einer Suche im Netz habe ich dann mal gelesen, daß "Marquette" als Deckname für einen allierten Bombenangriff im 2.WK verwendet wurde. Ob dies tatsächlich stimmt, und ob es sich dabei um gerade den Angriff handelt, der dieses Areal vor der Thomaskirche zerstörte, weiß ich leider nicht, und leider finde ich auch diese Webseite jetzt nicht wieder. Das ist also die bisher beste Erklärung, die ich hab.

Es gibt ja viele benannte Gebäude in der Leipziger Innenstadt, deren Namen immer auch irgendeine mehr oder weniger interessante Geschichte haben. Deshalb finde ich wärs interessant zu wissen, was auch der Name "Haus Marquette" bedeutet.
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Alt 26.03.09, 19:18   #33
05hamburg
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05hamburg befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Vielleicht wusste man von vorneherein, dass eine Buchhandlung einzieht:

http://de.wikipedia.org/wiki/Marquette
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Alt 26.03.09, 20:09   #34
DaseBLN
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^ Ja, das ist wohl die plausibelste Erklärung. Hugendubel war jedenfalls von vorneherein Ankermieter und der Begriff erfährt sonst keine Erläuterung in der einschlägigen Literatur. Also wohl ein Marketingname mit Hintergrund.
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Alt 24.08.09, 00:13   #35
Stahlbauer
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Das Gebäude neben dem im Rokokostil errichteten Alten Kloster stammte ursprünglich aus den letzten Jahren der DDR. Das Gebäude wurde kürzlich völlig entkernt. Da die Fassade eine zeitgemäße Wärmedämmung erhielt, musste die Fassade, und hier insbesondere die Porphyrgewände, rekonstruiert werden. Schon erstaunlich...







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Alt 24.08.09, 01:03   #36
dj tinitus
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in meinen augen dennoch eine vertane chance. die dachgauben und besonders die erdgeschosszone wären bei vergleichbarem aufwand und nutzen auch weniger grobschlächtig auszubilden gewesen.
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Alt 24.08.09, 08:37   #37
Stahlbauer
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Hier ist vom Ursprungsgebäude wirklich nur die vorderste Wand stehen geblieben. Die Beweggründe, die alte Fassade zu erhalten, würden mich schon interessieren.

Geändert von Stahlbauer (18.03.10 um 21:44 Uhr) Grund: Fehler behoben.
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Alt 25.08.09, 01:11   #38
dj tinitus
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soweit ich weiss, hatte einer der massgeblich am umbau beteiligten vor der wende den posten des leipziger stadtarchitekten inne. gut möglich, dass er die ddr-fassade für einfach unübertrefflich hält.
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Alt 18.03.10, 21:54   #39
Stahlbauer
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Das Bachmuseum im Bosehaus wird am kommenden Wochenende im Beisein von Bundespräsident Köhler nach Umbau und Erweiterung wieder eröffnet.

ZEIT-Artikel
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Alt 26.03.10, 22:32   #40
raubbau
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Zitat:
Zitat von Stahlbauer Beitrag anzeigen
Hier ist vom Ursprungsgebäude wirklich nur die vorderste Wand stehen geblieben. Die Beweggründe, die alte Fassade zu erhalten, würden mich schon interessieren.
Warum hätte man sie denn wegreißen sollen? Da hätte man sich ja was neues einfallen lassen müssen. Und hey: gelbe Putzfassade (am alten Original), Porphyrgewände und auch noch die Kopie des barocken Eingangsportals vom ehemaligen Hôtel de Saxe - mehr Ortsbezug geht doch nun wirklich nicht
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Alt 27.03.10, 10:19   #41
Kai-Uwe Arnold
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Kai-Uwe Arnold ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Zitat:
Zitat von raubbau Beitrag anzeigen
gelbe Putzfassade (am alten Original), Porphyrgewände und auch noch die Kopie des barocken Eingangsportals vom ehemaligen Hôtel de Saxe - mehr Ortsbezug geht doch nun wirklich nicht
Na klar ginge das. Der Nachbau der alten Fassade des Hotel de Saxe wäre doch das Optimum gewesen und sicher reizvoller als die -zwar durchaus recht gefällige- aber doch nicht unbedingt erhaltenswerte Fassade zu konservieren.
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Alt 28.03.10, 21:28   #42
raubbau
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Zitat:
Zitat von Kai-Uwe Arnold Beitrag anzeigen
Na klar ginge das. Der Nachbau der alten Fassade des Hotel de Saxe wäre doch das Optimum gewesen und sicher reizvoller als die -zwar durchaus recht gefällige- aber doch nicht unbedingt erhaltenswerte Fassade zu konservieren.
Warum sprechen Sie der Fassade das Recht auf Erhaltung ab? Erstens finde ich den Sprung der Fassade im EG als gestalterisches Mittel zur Verbindung der beiden Nachbarbauten sehr gut gelungen. Zweitens ist das Haus von 1976-78 ja ein beredes Zeitdokument, wie sensibel man durchaus damals "Stadtreparatur" gestalten konnte. Drittens finde ich - was sie "gefällig" nennen - geradezu als Kompliment für die gute Einordnung. Gute Architektur kann sich auch wegen ihrer Unauffälligkeit auszeichnen. Hier wurde ein homogenes Straßenbild geschaffen ohne auf Fassadenkopien oder den extremen Kontrast von Schichtungen zurückgreifen zu müssen. Ich denke, dass ist ehrlich und tut der Klostergasse gut. Von gleicher Qualität sind für mich übrigens die Lückenfüller der 1970er Jahre in der Katharinenstraße.
Nachbildungen an Stellen, wo eindeutig ein Bezugspunkt fehlt oder andere wichtige Gründe (Identifikation, Image, kulturhistorisch bedeutend) dafür sprechen halte ich durchaus für gerechtfertigt - ich denke da speziell zum Beispiel an Deutrichs Hof. Soviel ich weiß sind die Fassadenelemente ja eingelagert.
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Alt 09.02.11, 12:42   #43
Abyssalon
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Ich weiß nicht, ob das der richtige Strang ist, aber es geht um die Energiekosten des Bildermuseums. Dazu stellt die CDU-Fraktion eine Anfrage im Stadtrat und die Lizzy schreibt ein paar Hintergrundinfos. Ich bin gespannt, ob es dann bauliche Maßnahmen zur Lösung gibt. Mein Vorschlag wäre, den Klotz mit Dämmung zu ummanteln und dann eine interessante, spannende, uneintönige Fassade draufzusetzen.
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Alt 09.02.11, 13:12   #44
Ranger
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das wird aber nicht im sinne des architekten sein. ^^ da gibts doch wieder nur jahrelange und kostspielige klagen. allein schon unter den galsscheiben etwas dämmendes anzubringen, wird genug diskussionen und ärger mitsich bringen.
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Alt 09.02.11, 13:27   #45
DaseBLN
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Abgesehen davon, dass die Energieeffizienz beim Bau augenscheinlich wirklich nur eine untergeordnete Rolle gespielt hat, rächt sicht jetzt, dass man die Photovoltaikanlage auf dem Dach aus Kostengründen weggelassen hat, obwohl bereits immense Planungskosten aufgelaufen waren. Dies wäre m.E. die kostengünstigste Sofortmaßnahme, um die Energiekosten zumindest etwas einzudämmen. Als Milchmädchenrechnung könnte man bei ~ 3200 m² Dachfläche bei nach Faustregel angenommenen 1000 kWh / 10 m² mit ~320.000 kWh gewonnener Solarenergie rechnen (korrigiert mich, wenn ich falsch liege), was zumindest knappen 8% des Gesamtverbrauchs oder geschätzt 60.000-70.000 Euro Ersparnis pro Jahr entspräche. Kosten der Anlage und Förderung natürlich nicht mit inbegriffen.
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