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Alt 19.12.11, 19:57   #136
kato2k8
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Die DB hat einen Vorschlag vorgelegt, nach dem die zweite Stufe der S-Bahn Rhein-Neckar erst 2018 voll realisiert sein soll. Hiermit wird auf die mögliche Rückstufung der Priorität des Ausbaus des Knotens Mannheim reagiert.

Der ZVRN hat die DB daraufhin aufgefordert bis Anfang 2012 gefälligst einen überarbeiteten Bauzeiten-Plan vorzulegen der sich am ursprünglichen Ziel 2015 orientiert.
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Alt 23.12.11, 14:25   #137
RErnst
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RErnst sitzt schon auf dem ersten Ast
ist die Linie 10 straßenbahnwürdig??

Zitat:
Zitat von kato2k8 Beitrag anzeigen
Und mit einer Bürgermeisterin aus einer Partei die es geschafft hat in der Region gestern eine Demo gegen Straßenbahnen abzuhalten. Und Frau Lohse ist dafür doch eh bekannt.
Die CDU in Ludwigshafen ist nicht die CDU in Heidelberg:
Friesenheim: CDU pocht auf Straßenbahn-Anbindung
Die Straßenbahnlinie 10 nach Friesenheim muss nach Ansicht der CDU mit der bisherigen Streckenführung unbedingt beibehalten werden. "Ein innenstadtnaher Wohnort braucht die schienengebundene Anbindung", betont Fraktionsvorsitzender Heinrich Jöckel.

Bürgermeisterin Lohse ist außerdem keine Alleinherscherin. Alle wichtigen Entscheidungen wie z.B. die Einstellung einer Straßenbahnstrecke müssen vom Stadtrat beschlossen werden. Die stärkste Stadtratsfraktion stellt die SPD und seit 2001 gibt es eine (informelle ) große Koaltion von SPD und CDU in Ludwigshafen.
Mir ist bisher auch nicht aufgefallen, dass Lohse "straßenbahnfeindlich" eingestellt wäre. Die harten aber notwendigen Sparmaßnahmen im ÖPNV der vergangenen Jahre wurden von der SPD- und CDU-Fraktion beschlossen.

Zur Linie 10:
Meiner Meinung nach ist die Linie nicht "straßenbahnwürdig". Das Fahrgastaufkommen ist nach meinem subjektiven Eindruck ziemlich niedrig. Allerdings wurden bisher keine offiziellen Fahrgastzahlen veröffentlicht, ich habe also keine Quelle, die meinen Eindruck bestätigen könnte. 2005 meinte die VBL lediglich, die Linie 10 wäre "nicht die schwächste Linie bei den Verkehrsbetrieben" - was immer das heißen mag. Dabei hatte man schon Jahre vorher den Takt von 20 auf 15 Minuten verkürzt.

Auf dem Südabschnitt der Linie 10 (Haltestelle Schützenstr. bis Luitpoldhafen) hat man erst Ende 2004 die völlig verschlissenen Schienen in der Wittelsbachstr. saniert und für viel Geld einen eigenen Gleiskörper (Rasengleis) angelegt. Eine große Fehlinvestition, wie ich finde. Die Straßenbahnen sind dort eigentlich fast immer leer.

Die Sanierung der Strecke in Friesenheim wäre auch solch eine Fehlinvestition. Die Stadt ist, wie eigentlich alle rheinland-pfälzischen Großstädte, hoch verschuldet und die Gewerbesteuereinnahmen von der BASF sprudeln schon lange nicht mehr so üppig. Und das Land Rheinland-Pfalz hat auch einen exorbitanten Schuldenberg angehäuft. Das gespart werden muss ist also klar.
Und die Verluste der Ludwigshafener Verkehrsbetriebe sind überdurchschnittlich hoch, so hieß es bei der letzten Sparrunde 2005. Schon damals wurde über die Sanierung oder Stillegung der Friesenheimer Strecke diskutiert. Nach diversen Sparrunden (Linie 11 und 12 wurden stillgelegt, Bus statt Bahn im Abendverkehr) dürfte es wohl inzwischen besser mit dem Defizit aussehen.

Grundsätzlich bin ich ein Freund der Straßenbahn. Doch bei aller Liebe - ich bin auch Steuerzahler und hohe Verluste und Investitionen für ein paar Fahrgäste ist Geldverschwenung und unverantwortlich. Ein Kompromiss wäre höchstens, wie vorgeschlagen, die Linie 10 zu verkürzen und an der stillgelegten Schleife am Ebertpark wenden zu lassen.
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Alt 23.12.11, 14:37   #138
RErnst
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RErnst sitzt schon auf dem ersten Ast
Hier noch ein link zur aktuellen Diskussion:
Linie 10 droht das Abstellgleis

Drei Alternativen werden bis zum Frühjahr erörtert...:
Eine Variante sieht den Ausbau mit eigenem Gleiskörper in der Hohenzollernstraße und dem behindertengerechten Ausbau von Haltestellen etwa am Klinikum vor. Beim 20 Millionen Euro teuren Neubau sind Landesmittel zu erwarten, der städtische Eigenanteil würde bei sechs Millionen Euro liegen....
Überlegt wird auch eine reine Erneuerung der Gleise und Weichen. Problem: Hierfür gibt es keine Zuschüsse. Die Kosten von etwa 14 Millionen Euro müsste die Stadt dann alleine tragen....
Eine dritte Überlegung lautet: Einstellung der Linie 10 in Friesenheim, stattdessen verkehren Busse.....
"Die Lösung ist sehr schwierig. Möglicherweise müssen wir die Strecke der Linie 10 verkürzen und die Bahnen nach dem Klinikum in der dann wieder geöffneten Schleife am Ebertpark wenden lassen. Den restlichen Teil der Strecke müssten dann Bussen übernehmen."
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Alt 24.12.11, 01:05   #139
kato2k8
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Zitat:
Zitat von RErnst Beitrag anzeigen
Dabei hatte man schon Jahre vorher den Takt von 20 auf 15 Minuten verkürzt.
Der Takt der Linie 10 wurde verbessert als die Linie 11 eingestellt wurde. Zuvor gab es im wesentlichen auf dem Südast einen 10-Minuten-Takt, auf dem Nordast gab es eine in beiden Richtungen als Schleife befahrene Strecke im 20-Minuten-Takt (die 10 wurde zur 11 und umgekehrt; die 11 sorgte dafür dass man aus Friesenheim direkt Richtung BASF und Rathaus kam).

Zur Diskussion um die Friesenheimer Strecke gibt es aber eine klare Aussage vom Stadtrat. Die stammt von 2005, wurde einstimmig gefasst und lautet:
"Dem Erhalt der Schienenverkehrsanbindung des Stadtteils Friesenheim wird zugestimmt."

Und da Frau Lohse selbst immer wieder auf diesen Beschluss verweist, wenn die Rede auf Friesenheim kommt...

Zitat:
Zitat von RErnst Beitrag anzeigen
Doch bei aller Liebe - ich bin auch Steuerzahler und hohe Verluste und Investitionen für ein paar Fahrgäste ist Geldverschwenung und unverantwortlich.
Mit demselben Argument könnte man genausogut die Sanierung der Hochstraße Nord streichen. Schließlich klappts ja auch so derzeit, und für die paar LKWs 150 Millionen ausgeben?

Im übrigen: Wir reden hier von einem kleineren ein- bis zweistelligen Millionenbetrag. Lächerlich geringe Summen. Ludwigshafen nimmt pro Jahr allein rund 70 Millionen netto an Gewerbesteuer nach Umlage ein und verfügt über eine Kapitalrücklage von über einer Milliarde Euro.

Zitat:
Zitat von RErnst Beitrag anzeigen
Die stärkste Stadtratsfraktion stellt die SPD und seit 2001 gibt es eine (informelle ) große Koaltion von SPD und CDU in Ludwigshafen.
Die große Koalition gibt es weil aufgrund der linksrheinischen Neonazi-Wähler weder Rot-Grün noch CDU-FDP-FWG eine Mehrheit hätten. Und weil sich CDU und FWG auch nicht wirklich grün sind.
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Alt 24.12.11, 15:43   #140
RErnst
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RErnst sitzt schon auf dem ersten Ast
"Kapitalrücklage"

Zitat:
Zitat von kato2k8 Beitrag anzeigen
Mit demselben Argument könnte man genausogut die Sanierung der Hochstraße Nord streichen. Schließlich klappts ja auch so derzeit, und für die paar LKWs 150 Millionen ausgeben?
Na ja, wenn die Hochstraße nicht irgendwann saniert wird, darf sie dann auch nicht mehr von Autos befahren werden. Davon wären dann aber täglich zehntausende von Autofahrern betroffen. Es handelt sich ja um eine überregionale Hauptverkehrsachse. Im Gegensatz zur Linie 10 in Ludwigshafen. Wenn auf der Linie 10 täglich 20 -30.000 Fahrgäste fahren würden, würde wohl kaum eine die Sanierung in Frage stellen.

Auch würde ja bei einer Stilllegung der Bus fahren, die Fahrgäste müssten also nicht zu Fuß in die Stadt gehen. Deutlich größere Städte wie etwa Aachen, Wiesbaden oder Münster haben (bedauerlicherweise) überhaupt keine Straßenbahn und es funktioniert dort trotzdem.

Zitat:
Zitat von kato2k8 Beitrag anzeigen
Im übrigen: Wir reden hier von einem kleineren ein- bis zweistelligen Millionenbetrag. Lächerlich geringe Summen. Ludwigshafen nimmt pro Jahr allein rund 70 Millionen netto an Gewerbesteuer nach Umlage ein und verfügt über eine Kapitalrücklage von über einer Milliarde Euro.
Das ist der große Nachteil der Umstellung von der Kameralistik auf die Doppik bei den kommunalen Haushalten: Hochverschuldete Städte wie Ludwigshafen, deren jährliches Defizit ungebremst anwächst, "zaubern" über Nacht plötzlich eine "Kapitalrücklage von über einer Milliarde Euro" hervor. Dabei handelt es sich bei dieser Kapitalrücklage z.B. nur um eine schlaglochübersäte Straße, die man schlecht "verkaufen" kann.
Und dann gibt es Bürger, die denken dann: "Mensch, die 1,5 Milliarden € Schulden sind über Nacht plötzlich verschwunden und haben sich in eine "Rücklage" von einer Milliarde verwandelt!".......
Schön wärs ja.
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Alt 24.12.11, 19:01   #141
tomcat
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tomcat könnte bald berühmt werdentomcat könnte bald berühmt werden
Leute ich wohne in Frisenheim, die Straßenbahn gehört zu dem Standteil wie der Wasserturm zu Mannem...
lach... wir wollen doch hier über Architektur reden und nicht über Parteiengezäng oder???? Also mal auf dem Boden bleiben und realistisch sein, nicht nur was die Kohle anbelangt, sondern auch das was Zukunft hat und Perspektive. Ich sehe das so, alles was mit Strom betrieben wird ist mir lieber als Dreck der aus nem Auspuff kommt. E-Busse haben wir keine und werden auch so schnell nicht angeschafft, Strom lässt sich aber „Grün“ herstellen, und der wird auch jedes Jahr mehr im Gegensatz zu unseren Erdölreserven. Fahrgäste wären sicher genug da, sie müssen nur erreicht werden. Denken wir mal an unsere Kinder, und an das was Sie von uns als Mitgift mitbekommen, Zukunftsweisend wäre eine Verlängerung der Linie in das Neubaugebiet der Notwende, und zwar indem man einfach in der Sterntrasse eine Schwenk einbaut und an der Froschlache über das Freie Feld die Notwende anbindet. Da kann man dann sogar direkt noch die Busline welche momentan über die Sternstraße führt streichen, das bringt ja sicher auch etwas Reduzierung der Kosten. Platz ist genug da, die Sternstraße ist in diesem Bereich 4 spurig. So eine Baumannahme kostet sicher ein paar Euro aber es macht Sinn, vor allem für die Zukunft da gerade in solchen Vierteln viel junge Menschen wohnen die zur Schule oder in die Stadt wollen, es Viertel sind in denen Menschen wohnen die Geld erwirtschaftet und nicht nur Harz4 Bezieher die die Stadt nur Geld kosten. Es ist eine Grundsätzliche Frage, haben wir Visionen für eine Stadt, Visionen für eine Zukunft oder verwalten wir nur noch unseren Niedergang. Jede Investition schafft Arbeitsplätze und mehrt im Endeffekt den Wohlstand der Bürger. Leider habe ich aber das Gefühl das ende der 80 Jahre die Visionen aus den Köpfen unser Regierenden gestrichen worden sind.

Übrigens lobe ich mir da Mannheim, da werden kontinuierlich neue Straßenbahn Trassen geschaffen und damit Buslinien abgebaut. Die Verantwortlichen der Stadt sollten mal nachdenken warum es dort auf der anderen Rheinseite mit Erfolg funktioniert und Sie in den letzten 20 Jahren außer Streckenstilllegungen nichts aber auch gar nicht zu dem Thema zustande gebracht haben.
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Alt 24.12.11, 22:15   #142
Eiskorn
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Eiskorn ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Dafür gibts bei euch Wohnen am Wasser...
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Alt 25.12.11, 14:05   #143
kato2k8
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Zitat:
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Deutlich größere Städte wie etwa Aachen, Wiesbaden oder Münster haben (bedauerlicherweise) überhaupt keine Straßenbahn und es funktioniert dort trotzdem.
Die Struktur dieser Städte mit vergleichsweise kleinen Kernstädten und einer Riesenfläche an angemeindeten Dörfern und suburbaner Platzverschwendung ist aber bekannt? Auf der Fläche von Münster wohnen linksrheinisch in und um Ludwigshafen bei einer vergleichbaren Siedlungsstruktur ebenso rund 315.887 Einwohner (auf 305,31 km²). Davon der Großteil leider auch nur mit Buslinien erschlossen.

Zitat:
Zitat von RErnst Beitrag anzeigen
Dabei handelt es sich bei dieser Kapitalrücklage z.B. nur um eine schlaglochübersäte Straße, die man schlecht "verkaufen" kann.
Technisch gesehen sind sämtliche Investitionen der Kommune in Doppik ergebnisneutral. Durch extern bezuschusste Investitionen wird die Rücklage sogar vermehrt. Entscheidend ist lediglich die Liquidität zur Finanzierung. Und das ist halt das woran es in Ludwigshafen hapert.

Zitat:
Zitat von tomcat Beitrag anzeigen
Die Verantwortlichen der Stadt sollten mal nachdenken warum es dort auf der anderen Rheinseite mit Erfolg funktioniert und Sie in den letzten 20 Jahren außer Streckenstilllegungen nichts aber auch gar nicht zu dem Thema zustande gebracht haben.
Das hat andere Gründe, und ist auch auf die Strukturierung der Zuschüsse in den beiden Bundesländern abzustellen. Ludwigshafen fordert regelmäßig bezüglich dieser eine Gleichstellung mit Mannheim von Mainz.

Außerdem schielt man in Mannheim auf das große Ende 2019. Auslaufen von GVFG, alles was bis dahin nicht in der Erde liegt kann man erst mal vergessen.

Zitat:
Zitat von tomcat Beitrag anzeigen
Leider habe ich aber das Gefühl das ende der 80 Jahre die Visionen aus den Köpfen unser Regierenden gestrichen worden sind.
In Ludwigshafen erfolgte diese Streichung gefühlsmäßig am 17. Oktober 1973.
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Alt 09.03.12, 09:46   #144
kato2k8
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Der ZVRN hat die DB daraufhin aufgefordert bis Anfang 2012 gefälligst einen überarbeiteten Bauzeiten-Plan vorzulegen der sich am ursprünglichen Ziel 2015 orientiert.
Aktuelles Kompromissangebot der DB an den ZVRN ist die Umstellung der Strecken Mannheim - Bensheim und Mannheim - Mainz sowie der Umbau der Station Mannheim-Käfertal bis 2015, mit Ausnahme Weinheim HBf (bis 2016). Es würden dann also noch die mehr oder minder stark von der SFS-Realisierung abhängenden Strecken der Ried- und Rheintalbahn (Biblis - Mannheim - Schwetzingen - Karlsruhe) sowie die Neubauten (Mannheim-Neuostheim etc) fehlen.
D.h. die DB verspricht in diesem Angebot eine ca 60%ige fristgemäße Realisierung des bestehenden Kooperationsvertrages. Wobei man natürlich nicht mal diese 60% verbindlich festhalten will.
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Alt 11.03.12, 10:21   #145
fehlplaner
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fehlplaner braucht man einfachfehlplaner braucht man einfachfehlplaner braucht man einfachfehlplaner braucht man einfachfehlplaner braucht man einfachfehlplaner braucht man einfach
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Auch würde ja bei einer Stilllegung der Bus fahren, die Fahrgäste müssten also nicht zu Fuß in die Stadt gehen. Deutlich größere Städte wie etwa Aachen, Wiesbaden oder Münster haben (bedauerlicherweise) überhaupt keine Straßenbahn und es funktioniert dort trotzdem.
Tja, aber immer wieder muss man daran erinnern dass Busse eben noch weniger angenommen werden als Straßenbahnen. Bei einer Umstellung auf Bus würden die Fahrgastzahlen wohl noch mehr zurückgehen und so das defizit noch mehr ansteigen. Und wie schon erwähnt wurde: Der Ölpreis wird immer weiter steigen, man schaue sich nur mal die Preisentwicklungen an. Und ab einen bestimmten Preisnivau ist einfach die elektrische Tram den Dieselbus überlegen.

Und eigendlich ist es schon peinlich für die angebliche Metropolregion: In Ludwigshafen wird (mal wieder) über stillegungen gesprochen während in Karlsruhe man sogar über den Neuaufbau von Überlandstraßenbahnen (vergleichbar mit OEG oder RHB) nachdenkt.

An Ludwigshafens Stelle würde ich das Teil sanieren und so langfristig was von haben.
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Alt 14.03.12, 12:47   #146
kato2k8
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Die Bauarbeiten für die neue Wendeschleife Mannheim-Wallstadt beginnen heute.
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Alt 23.03.12, 07:46   #147
kato2k8
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Der überarbeitete Rahmenterminplan der DB zur 2. Stufe der S-Bahn wurde gestern vorgestellt. Die beiden oben "zurückgestellten" Strecken sollen Ende 2017 als S-Bahn-Strecken in Betrieb gehen, Mannheim - Graben-Neudorf schon 2016.

Wichtig ist hauptsächlich, genügend zeitlichen Abstand zu Ende 2019 zu gewinnen. Zu diesem Zeitpunkt müssen sämtliche Leistungen abgerechnet sein um GVFG-Fördermittel für den Ausbau zu bekommen.
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Alt 27.09.12, 10:57   #148
ascendancy
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ascendancy befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Mobinetz-HD

Gestern wurde in Heidelberg das Mobilitätsnetz vorgestellt. Unter http://www.mobinetz-hd.de/ sind einige der Informationen zu finden. Neu ist, dass für die Förderung nicht unbedingt eine Trasse in die Heidelberger Altstadt gefunden werden muss. Besonders interessant waren die Pläne für die Umgestaltung der Bus und Straßenbahnhaltestelle nördlich des Hauptbahnhofs. Hier soll alles direkt an den Bahnhof gerückt werden, ein volles Gleisdreieck gebaut, sowie eine dreigleisige Haltestelle errichtet werden. Für die Busse konnten separate Haltestellen entstehen. Insgesamt eine sehr durchdachte Planung.
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Alt 04.10.12, 12:55   #149
Malicorne21
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Mobilitätsnetz Heidelberg

Es kommt nun auch mal wieder etwas Schwung in die Wiedereinrichtung einer Straßenbahnverbindung von Heidelberg nach Schwetzingen - wie in alten Zeiten über die Endstelle Eppelheim hinaus und durch Plankstadt.

Hierzu ein Artikel im Morgenweb: rollt-die-bembel-bald-schon-weiter

Leider wird da auch schon der - meiner Meinung nach - größte Knackpunkt sichtbar: es kostet Geld. Und auch wenn das GVFG bei Abschluss bis 2019 noch angezapft werden kann (bei den ewigen Planungszeiträumen in Deutschland habe ich da allerdings meine Zweifel), so bleiben Betriebskostenzuschüsse für die Gemeinden. Auf Plankstadt soll der dickste Brocken mit bis zu 361.600 € entfallen. Da jammert Bürgermeister Schmitt schon einmal vorsorglich und "es müsse das Projekt im Rahmen einer Bürgerveranstaltung erst einmal richtig transparent gemacht werden". Da schwant mir Furchtbares. Es werden sich bestimmt Gegner finden lassen, so dass wieder einmal Plankstadt als größtes Hindernis für die Entwicklung des ÖPNV im Weg stehen dürfte (Geschichte wiederholt sich eben gerne ).

Aber es gibt ja sicher noch andere Wege: warum nicht einfach an Plankstadt vorbeizischen!
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Alt 07.11.12, 11:24   #150
Malicorne21
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Malicorne21 sitzt schon auf dem ersten Ast
Wahre Freunde ...

... in der Nachbarstadt: in Ergänzung zu meinen obigen Bemerkungen zur Straßenbahn kann ich heute lesen (www.morgenweb.de), dass sich der Schwetzinger OB offenbar schon vor längerer Zeit vorstellen konnte, einen Anteil der Plänkschter Kostenbeteiligung auf städtische Schultern zu verlagern.

Sieht man es positiv, so könnten dadurch Plankstädter Finanzbedenken gemildert werden. Das wäre ein weiterer Schritt in Richtung Projektverwirklichung. Oder will sich da gar die Stadt in die Gemeinde "einkaufen" und ein wenig Gemeindereform spielen?
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