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Alt 17.01.09, 22:35   #136
cherubino
 
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"Neubauprojekte in Chemnitz *köstlich* ist sehr wohl eine Meinung. Nämlich meine zu dem Vorschlag, den ich fast schon als Aufforderung gelesen habe, hier im Chemnitzthread auch über Neubauprojekte zu schreiben. *köstlich* deswegen ............. es gibt in Chemnitz schlicht keine Neubauprojekte die es verdienen würden darüber zu schreiben. Wir sind hier nicht in Frankfurt. Das derzeitige Neubaugeschehen in Chemnitz beschränkt sich auf Eigenheime und Gewerbebauten. Die letzten großen Bauprojekte in Chemnitz waren ein 7 geschossiges Parkhaus in der Innenstadt und das neue Justitzzentrum auf dem Kaßberg. Für die nahe Zukunft ist nach meinem Kentnissstant nichts an bemerkenswerten Neubauten in Chemnitz geplant.
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Alt 18.01.09, 10:35   #137
lguenth1
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Außer den genannten Beispielen fällt mir auch kaum ein weiteres Neubauprojekt in Chemnitz ein. Gewerbebauten wie der Smart Systems Campus geben architektonisch sicher kaum etwas her. Das Justizzentrum allerdings würde es schon verdienen, hier mal fotografisch vorgestellt zu werden (Video siehe http://www.sachsen-fernsehen.de/defa...&showSearch=11). Derzeit gibt es übrigens die wildesten Gerüchte, daß aufgrund der Fehlplanungen bezüglich des Raumbedarfs die JVA auf dem Kaßberg perspektivisch geschlossen werden wird, um dort zusätzlichen Platz für die Justizarbeit zu gewinnen. Die stark sinkenden Gefangenenzahlen und die Raumanordnung würden das jedenfalls ermöglichen.

Nicht ganz uninteressant finde ich auch die Eigenheimbauten in der Wolgograder Allee, also dem Herz des Heckert-Gebietes, weil die für die einzig denkbare Zukunft der Gegend stehen. Leider kenne ich das nur vom Hörensagen, hier würde ich gerne sehen, wie genau sich diese Bauten in ein Plattenbauviertel einpassen. Leider ist es mir aufgrund der großen Entfernung nicht möglich, mal eben mit der Kamera loszuziehen und Bilder einzustellen...
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Alt 20.01.09, 00:49   #138
LE Mon. hist.
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Ein etwas ausgeglicheneres Bild: Mietpreise in der Stadt Chemnitz
Kaltmieten in der sächsischen Metropole im Überblick
ImmobilienNews. Das News-Portal von ImmobilienScout24 18. Januar 2009
Autor: Andreas Böhm
http://www.immobilienscout24.de/news...ten/10820.html
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Alt 20.01.09, 20:15   #139
lguenth1
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Über den neuen Innenstadtring im Bereich Rembrandtstraße (Konzept siehe http://www.chemnitz.de/chemnitz/de/s...Zschopauer.pdf) haben wir ja bereits ausführlich diskutiert. Dafür werden jetzt durch zwei Brückensanierungen bzw. -neubauten die Rahmenbedingungen geschaffen. Seit gestern laufen die Arbeiten an der 1907 errichteten Brücke wieder. Fertigstellung soll Ende des Jahres sein, der neue Überbau wird laut Stadt Chemnitz dem Charakter der Brücke angeglichen (http://www.sachsen-fernsehen.de/defa...howNews=336362).
Auch am anderen Ende der Neubaustrecke, nämlich der Bahnbrücke am Dresdner Platz in Chemnitz, gibt es jetzt grünes Licht (http://www.sachsen-fernsehen.de/defa...howNews=336569). Eine neue Brücke soll die knapp 100 Jahre alte ersetzen. Ein Jahr lang wird eine Behelfsbrücke errichtet, die neue Überführung soll dann in vier Jahren für Gesamtkosten von 25 Millionen Euro fertig sein. Beide Brücken waren derzeit in ihrer Tragfähigkeit eingeschränkt und äußerst marode.
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Alt 21.01.09, 20:13   #140
lguenth1
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Heute ist mal wieder einer der Tage, an dem man schlicht wahnsinnig werden könnte. Die GGG macht nämlich offensichtlich kurzen Prozeß und setzt radikal die Anfang Januar von der Freien Presse angekündigten Abrißmaßnahmen um. Für Hartgesottene gibt es davon ein Video beim Sachsen-Fernsehen, inklusive kurzer Stellungnahme von Bomber-Barbara: http://www.sachsen-fernsehen.de/defa...howNews=337133

Die August-Bebel-Straße im Luftbild (das grüne Haus neben dem Eckhaus): http://maps.live.de/LiveSearch.Local...=-90&alt=-1000

Bei der Yorckstraße war uns nicht ganz klar, welche Häuser gemeint sind. Dank des Videos wissen wir jetzt, daß es sich um den langgestreckten Bau mit Satteldach entlang der Straßenfront und das vereinzelte Gebäude im rechten Winkel dazu handelt: http://maps.live.de/LiveSearch.Local...=-90&alt=-1000. Abgesehen von der Heinrich-Schütz-Straße die einzigen erhaltenswerten Bauten neben einer Vielzahl von Plattenbauten.

Wenn ich nicht mein Herz an die Stadt verloren hätte, müßte man glatt sagen, daß die Stadt und ihre Bewohner eben untergehen sollen, wenn sie ihren Politikern und ihren Handlangern der GGG nicht in die Hand fallen kann. Nur zu, die GGG hat - ohne wahrscheinlich schon etliche aussortierte Abrißkandidaten - noch über 100 erhaltenswerte Mehrfamilienhäuser im Bestand, da kann man bestimmt noch eine Weile mit den Abrißprämien die Verluste in den Plattenbauvierteln auffangen. Irgendwann vernichtet die Marktwirtschaft dann auch die Plattenbaubestände und die Stadt hat sich auf die Hälfte "gesundgeschrumpft". Die aktuellen Verbrecher wird dann genausowenig jemand belangen wie heute die Politiker belangt werden, die Anfang der neunziger Jahre riesige Einkaufszentren auf der grünen Wiese genehmigt haben und damit die Grundfesten der Stadt unwiederbringlich erschüttert haben.

Wer das alles unsachlich findet, kommt vermutlich aus einer Stadt mit Zukunft...
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Alt 22.01.09, 19:44   #141
lguenth1
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Anscheinend gibt es jetzt jeden Tag Abrißmeldungen aus Chemnitz. Daß diese aber durchaus unterschiedlich bewertet werden können, zeigt der heutige offene Brief der "Initiative zum Erhalt des Apolloviertels". Diese macht sich stark für den Erhalt der Gebäude Gustav-Freytag-Straße 4-20 (die drei Gebäude entlang der Straßenfront: http://maps.live.de/LiveSearch.Local...=-90&alt=-1000) und Karl-Immermann-Str. 24 und 28 (vermutlich zwei der drei direkt angrenzenden Gebäude). Aus meiner Sicht ist es um die Häuser an der Karl-Immermann-Straße wirklich schade, für diese könnte ich mir eine Zukunft vorstellen. Die Häuser an der Gustav-Freytag-Straße sind aber fürwahr kein Verlust, so realistisch muß man die Sache schon sehen. Dennoch reißt der wirklich aufschlußreiche Offene Brief viele interessante Gedanken an, gerade zur Art und Weise der Durchführung des Stadtumbaus in Chemnitz:

Zitat:
Offener Brief zum geplanten Abriss der Häuser Gustav-Freytag-Straße 4-20 und Karl-Immermann-Str. 24 und 28

Sehr geehrte Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig
Sehr geehrte Baubürgermeisterin Petra Wesseler,
Sehr geehrte GGG-Geschäftsführerein Simone Kalew,

wir alle kennen die Briefe und Kommentare und vor allem die Argumente, die gegen den Abriss von Gebäuden in dieser Stadt verfasst werden. Mit meiner schriftlichen Zuwendung möchte ich mich einreihen, um mich, bezugnehmend auf den geplanten Abriss der Häuser Gustav-Freytag-Straße 4-20 und Karl-Immermann-Straße 24 & 28, dagegen zu beschweren. Ich weiß die Unterstützung vieler Bewohner des Apolloviertels hinter diesem Protestschreiben – wie es die beigefügte Unterschrift-ensammlung anzeigt. Sie konnte bislang noch nicht an alle Anwohner gereicht werden. Jedoch, die 80 UnterstützerInnen-Unterschriften verdeutlichen das, was die Mehrheit der Bewohner unserer Stadt - und es ist anzunehmen, inklusive die hier Adressierten selbst - beim Thema Abriss denken: Die Verschlechterung von Stadtbild und vor allem von Lebensqualität. Wer es trotzdem noch nicht weiß - am Standort Gustav-Freytag-Straße würde der Abriss Folgendes bedeuten:

• Es geht halb sanierter Wohnraum (Wärmedämmung und neue Fenster) im Zentrum der Stadt verloren. Die Innenstadt- und Universitätsnähe sind standortförderlich, trotz Hauptstraßen-bebauung.
• Entlang des Innenstadtrings dienen diese Häuser als Schall- und Schmutzfang für die dahinterliegenden. Um die Bewohnbarkeit in den Häusern der ersten Reihe zu verbessern und den Anblick zu verschönern gibt es zahlreiche Möglichkeiten (Balkons im Hof, Fassadenbegrünung, farbliche Gestaltung, vgl. auch Ideenwettbewerb zur Leipziger Straße)
• Die Autofahrt entlang des Innentstadtrings ist ein Aushängeschild der Stadt. Von der Leipziger Straße kommend bis zur Zschopauer reichend, würde sich einem ein durchlöchertes Stadtbild zeigen. Das Ende der urbanen Stadtgestalt.
• Es gibt keine ersatzwürdigen Konzepte für die anschließend entstehenden Freiflächen. Eine von der GGGmbH präferierte hochpreisige Gewerbeansiedlung, ähnlich der Zwickauer Straße, ist für diesen Standort ungeeignet, weil sich in direkter Nähe Wohnhäuser befinden.
• In der zweiten und dritten Häuserzeile stehende Objekte, sowie ein einzelnes Gründerzeithaus in der ersten Reihe (also der geplanten Abrissreihe) befinden sich zu Teilen in Privatbesitz. Die Häuser der privaten Eigentümer weisen fast alle einen hohen Vermietungsstand auf und sind meist saniert. Diese Häuser würden - wenn sich die GGGmbH noch weiter aus diesem Viertel zurückziehen würde - so vereinzelt dastehen, wie in der Nachkriegszeit. Jedoch ohne Hoffnung auf ein Eingebundensein in ein städtebaulich-vertretbares Ensemble.

Dies sind vertraute, nichtsdestotrotz handfeste Argumente gegen den Abriss an der Gustav-Freytag-/Karl-Immermann-Straße. Im nächsten Abschnitt möchte ich beschreiben, wie die hiesige Stadt-umbaupolitik sich auf die Empfindsamkeit und Meinungsbildung der Einwohnerschaft niederschlägt. Das ist sozusagen die Lehre, die wir aus dem bisherigen Protesterfahrungen ziehen konnten:

Abriss kann wegen seiner beinahen Allgegenwart in der Stadt als etwas Alltägliches beschrieben werden. Die Stadtumbau-Stimmung ist deswegen eher von Resignation als vom kreativen Umgang mit der schrumpfenden Stadt geprägt. Dies wurde auch deutlich als wir uns (rund 20 Anwohner) am 19.12.2008 in der Bäckerei am Bernsbachplatz einfanden, um uns über den geplanten Abriss der Häuser in unserer Umgebung auszutauschen. Das Engagement, was alle durch ihr Kommen zeigten, drohte leider sogleich, wegen dem Vor-Beschlossene-Tatsachen-Gestellt-Sein, in Missmut umzu-schwenken. Denn der Abrisstermin war schon in bedrohliche Nähe gerückt. „Lohnt es sich überhaupt noch etwas zu tun? Wir kommen doch eh zu spät!“ – Enttäuschung statt Aufbruch-stimmung machte sich breit. Daran sieht man exemplarisch, wie die Stadtumbau-Strategie in der Stadt das Bewußtsein der Einwohner mitprägt. Man fühlte sich abgehängt. Ein Anwohner im Rentenalter sagte mir zum Beispiel, dass er in der zweiten Häuserreihe wohnt und er seinen Verbleib in diesem nach dem Abriss der ersten Häuserzeile unwirtlichen Wohnumfeld gefährdet sieht. „Am liebsten ganz aus der Stadt ausziehen, auch wenn`s schwer fällt“, war sein Statement. Neben der Enttäuschung, also auch Verbitterung. Trotzdem willigten fast alle ein, bei der Sammlung von Unter-schriften in ihren Häusern mitzuhelfen.

Die scheinbare Ausweglosigkeit aus den momentanen Stadtumbaustrategien in dieser Stadt, d.h. die Anwendung der immer sich wiederholenden Strategie, Stadtbildprägendes und Stadtzusammen-haltendes zu missachten, stößt zuerst auf Unverständis bei den Einwohnern, früher oder später werden sie sich dem aber ungewollt annehmen, weil sie keine Befugnisse zur Stadtgestaltung haben können oder sie werden die Stadt ganz verlassen. Solche psycho-sozialen Entwicklungen, die das Stadt-Empfinden und die Stadtqualität repräsentieren, scheint jedoch kaum jemand im Bau- und Stadtplanungsamt und bei der GGGmbH zu berücksichtigen.

Ein Grund, warum unserer Protest erst jetzt kommt, da die Ausschreibung zum Abriss bereits veröffentlicht wurde (Amtsblatt, 14.01.2009), liegt in der weitverbreiteten fehlenden Radikalität im Begreifen des derzeitigen Umwandlungsprozesses der Stadt Chemnitz. Dieser ist schwer ver-mittelbar und kaum zu glauben! Was aber nicht bedeutet, dass ein bürgerfreundlicher Stadtumbau vonstatten gehen könnte. Es muss nicht sein, dass die Bewohner der Karl-Immermannstr.26 erst von einem GGG-engagierten Statiker, der bei ihnen vor der Tür steht über den geplanten Abriss auf zufällige Art und Weise informiert werden. Die Abreißer, also die Immobilieneigentümer, wie die GGGmbH, sollten deshalb die Aufgabe übernehmen, die Anwohner und die Chemnitzer Öffentlich-keit über ihre Abrisspläne zu informieren und diese vor allem nachvollziehbar zu verteidigen. Zu solchen Versammlungen wären Vertreter des Stadtplanungsamtes hinzuzuziehen. Das vom Stadtforum Chemnitz geforderte Gremium für Baukulktur könnte ein weiteres Instrument sein, um nachaltigere Konzepte im Stadumbau herzustellen. Dazu gehört auch Stadtumbau, nicht nur als Stadtabriss zu praktizieren. Hierzu wäre beim größten Wohnungsunternehmen der Stadt eine Abteilung Stadtplanung einzurichten, diese wäre aber auch verpflichtet, mit dem Stadtplanungsamt gemeinsam ein für die Stadtgestalt und das Wohn- und Lebensumfeld nachhaltiges Konzept zu erarbeiten. Wie dies aussehen soll, kann an dieser Stelle nicht verhandelt werden. Eigentlich müssten es die Verantwortlichen wissen. Warum aber reagieren sie dem entgegensprechend?

Was kann aber nun noch am Standort Gustav-Freytag-/Karl-Immermann-Straße getan werden? Dazu folgende Forderungen:

1. Die GGGmbH stoppt die Ausschreibung zum Abriss und ermöglicht langfristig die Reaktivierung der Häuser. Einige Konzepte, wie zum Beispiel preiswertes, sozial verträgliches Wohnen in halbsanierten Häusern, sowie studentisches und temporäres Wohnen scheinen prä-destiniert für diesen Standort. Potentielle Betreiber eines studentischen Wohnkonzeptes meldeten sich bereits im Stadtplanungsamt.
2. Die GGGmbH verkauft die Häuser. Der Verwalter eines der Privathäuser im Viertel signalisierte schon einmal Kaufinteressen. Als er aber die Preisvorstellungen der GGGmbH kennenlernte, welche vor allem wegen den Altschulden so hoch sind, entschied er sich dagegen.
3. Um Stadtumbau zu einer bürgernahen und bürgerfreundlichen Angelegenheit zu machen, muss die GGGmbH in einer Anwohnerversammlung ihre Gründe für ihr Tun in der Gustav-Freytag-Straße darlegen. Die unterschiedlichen Erfahrungen die beide Seiten mit dem Stadtumbau machen, fänden somit einen Austausch und es ergäben sich Möglichkeiten zur Annäherung von Stand-punkten und bestenfalls sogar neue Ideen im Stadtumbau. Es wäre auch wichtig für die Verant-wortlichen, um die persönliche Betroffenheit von Abriss-Anwohnern nachvollziehen zu können. Wer von den Verantwortungsträgern bei GGGmbH und im Bauamt war denn bereits einmal persönlich mit dem Stadtabriss konfrontiert?
4. Dieser vierte Punkt bedeutet den letztmöglichen Ausweg für einen bürgerfreundlichen Stadtum-bau an dieser Stelle: Wenn ein Abriss nicht mehr zu verhindern ist, müssen Maßnahmen zum Schutz der dahinterliegenden Gebäudezeilen und des großen Hinterhofes errichtet werden. Es gilt den Lärm und die Abgase fernzuhalten, sowie die Stadtstruktur zumindest in ihrer Erscheinungs-form nachvollziehbar und damit anschaulich zu erhalten. Ein Wettbewerb zur Brachflächen-gestaltung, oder besser zum Erhalt der bisherigen Hinterhofqualitäten ist auszurufen. Ein Beispiel: Ein offensiver landschaftsarchitektonischer Umgang mit dem eventuellen Abriss der Gustav-Freytagstraße wäre die Errichtung eines begrünten oder auch begehbaren Schutzwalls aus den Abbruchtrümmern. Dies, nur skizzenhaft vorgetragen, würde zugleich annähernd der Nach-vollziehbarkeit des Stadtumbauprozesses für künftige Generationen gerecht werden. Eine Rück-baufläche aus Rasen und Zaun oder ein Parkplatz darauf hingegen erzählen von sich selbst keine Geschichte dieses Prozesses der schrumpfenden Stadt, indem wir uns alle befinden.

Diesen letzten Punkt schlug ich auch den Anwohnern beim Treffen im Bäckereicafe vor, worauf mir von vielen entgegengehalten wurde, dass das nicht schön aussehe. Das ästhetische Vorstellungsbild, welches jeder von einer Stadt hat, ist erst in weiteren (historischen, wirtschaftlichen, politischen) Zusammenhängen zu begreifen. Für viele ältere Bewohner ist die Idee eines „gestalteten und begrün-ten Schutthaufens, der zudem die Funktion eines Schutzwalls hat“ deswegen nicht vorstellbar, weil viele die Stadt vor allem als wachsende Stadt kennengelernt haben. Die bisherigen Erfahrungen im Stadtumbau in unserer Stadt zeigen aber auch, dass nur wenige solche landschaftsarchitektonischen Innovationen angewendet werden, um Stadtstruktur zu erhalten. Es fehlen die positiven Signale und Vorbilder für eine solche kreative Rückbauunternehmung. Aus dieser Konstellation heraus könnte das Stadplanungsamt, zusammen mit der GGGmbH Vorreiter sein, um einen „Stadtumbau der Zuversicht“ zu schaffen. Wenn aber dem Primat des wirtschaflichen, sowie städtebaulichen Wachsens weiterhin nachgehangen wird, müssten die Häuser an der Gustav-Freytag-Straße erst einmal stehen bleiben, oder?!

Mit freundlichen Grüßen

Initiative zum Erhalt des Apolloviertels
i.A. Robin Weisbach






Chemnitz, 20.01.2009
Gefunden unter http://stadtf.vs120153.hl-users.com/...c.php?f=3&t=21
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Alt 22.01.09, 20:08   #142
maybelle
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Zitat:
Zitat von lguenth1 Beitrag anzeigen
Nachdem mir das Stadtentwicklungskonzept zwischenzeitlich die Laune gehörig verhagelt hatte, gibt es heute eine wunderbare Neuigkeit zu vermelden. Auf sz-online wird heute nämlich vermeldet, daß auf dem Kaßberg in der Barbarossastraße 48 und 50 Sanierungsarbeiten begonnen haben! (http://www.sz-online.de/nachrichten/...asp?id=2048644)

Die ganze Schönheit des Gebäudes kann man auch bei live.maps bestaunen: http://maps.live.de/LiveSearch.Local...=-90&alt=-1000 (dann um 90° nach rechts drehen)

Laut Artikel sollen in den denkmalgeschützten Jugendstilhäusern von 1917 bis Juli 18 Luxuswohnungen entstehen. Kosten des Projekts: mehr als 3,5 Millionen Euro für restaurierte, doppelflügelige Türen, Ornamente und Stuckdecken, Luxusbädern mit Eckbadewannen und und und. Bauträger ist die saarländische Netho. Deren Chef Markus Ertz äußert sich wie folgt: „Die Wohnungen in Größen 73 bis 190 Quadratmeter sind als Angebot für junge Akademikerfamilien gedacht.“ Die größte Sechs-Raum-Wohnung im Dachgeschoss soll warm rund 1300 Euro pro Monat kosten.


Sehr beachtlich auch: Verkäufer ist die GGG. Wenn man dort auf die Verkaufsangebote aus dem Kaßberg schaut, sieht man, daß die Uhlichstraße 12 (drittes Haus von rechts: http://maps.live.de/LiveSearch.Local...=-90&alt=-1000) und Reichsstraße 24 (http://maps.live.de/LiveSearch.Local...=-90&alt=-1000), die noch vor wenigen Tagen im Angebot waren, nicht mehr aufgeführt werden. Das muß natürlich nicht einmal ansatzweise eine Sanierung bedeuten. Sollte es aber eigentlich, da auf dem Kaßberg eine Investition normalerweise gar nicht schiefgehen kann...
Der Mann, der sich dieser Häuser angenommen hat, ist unser Eigentümer. Ein sehr netter Mensch, stets um das Wohl seiner Mieter bemüht. Von solchen Menschen braucht Chemnitz mehr. Ich bin stolz auf diesen Mann.
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Alt 22.01.09, 21:06   #143
LE Mon. hist.
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@ lguenth1:
Mit dem Blick auf die einzelnen Häuser magst Du recht haben, aber im Hinblick auf das ganze Viertel möchte ich Dir widersprechen. Die Argumente hat Robin Weisbach genannt, ich brauche sie nicht zu wiederholen. Ein Abruch gefährdet das unsanierte, aber bewohnte Gründerzeithaus in Privatbesitz in der Karl-Immermann-Str. 26 und die restlichen Häuser in der Apollostraße. In Leipzig und anderswo wurde die Bedeutung dieser Häuser in der ersten Reihe schon längst erkannt, in Chemnitz will man es nicht verstehen. Der Grund wird deutlich, die GGG entledigt sich durch den Abriss zugleich ihrer Altschulden, die meist von anderen Objekten, insbesondere den 70er und 80er Platten hierauf übertragen werden.

Die Abriß-Entscheidung ist insofern absurd, als das eigentlich genau hier das studentische Viertel entstehen soll(te). Studenten nehmen bekanntlich auch etwas Lärm in Kauf, wenn dafür die Preise klein bleiben. Die größeren Räume sind doch bei solchen Blocks meist nach hinten raus in den grünen Hof und nach vorn nur Küche und Bad. Ein studentischen Viertel braucht nicht nur Studenten als Mieter, sondern auch günstigen Mietraum.

Aber die GGG hat offenbar andere Pläne und wünscht sich andere Mieter als Studenten oder keine. Die genau gegenüberliegenden Häuser sind vor wenigen Jahren saniert worden und jetzt nur zum Teil vermietet. Das liegt aber weniger an der Lage als an den Mitpreisen, denn für das Geld bekommt man schönere Wohnungen in einer besseren Lage.
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Alt 22.01.09, 21:39   #144
lguenth1
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Ich kann die Argumente durchaus nachvollziehen. Aber zur Straße sind es noch 30 bis 40 m, zudem gibt es Baumbewuchs. Auch die Lücken zwischen den bestehenden Bauten sollte man beachten, diese wirken in der Regel als Lärmschneisen. Und leider werden die Studenten der TU, die über reichlich Wohnheimplätze und riesige Auswahl verfügen, nicht jeden Bau retten können.

Vielleicht bietet der von Herrn Weisbach geäußerte Gedanke vom Lärmschutzwall tatsächlich am ehesten den Ansatzpunkt für eine für alle Seiten zufriedenstellende Lösung?

Aber vielleicht können sich die Eigentümer auch an die Stadt wenden und auf finanziellen Ausgleich klagen. Denn kurioserweise befindet sich Chemnitz u.a. mit ihrer Tochtergesellschaft GGG in einem Rechtsstreit, weil diese Geld für die Aufwertung der Immobilien durch öffentlichen Wege-, Stellplatz- und Parkbau in Sanierungsgebbieten bezahlen soll. So will man insgesamt eine Million Euro eintreiben (http://www.freiepresse.de/NACHRICHTE...Z/1439586.html).

Allerdings habe ich noch nichts davon gehört, ob man für den Wertverlust durch städtische Abrißmaßnahmen auch als Hauseigentümer Geld von der Stadt eintreiben kann ;-).
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Alt 22.01.09, 23:08   #145
cherubino
 
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Gab es für die Häser an der G. Freitag Straße nicht Interesse von der Uni dort Boardingwohnungen einzurichten? Möbliete Wohnungen in Uni Nähe für Leute die nur wenige Monate für Projekte an der Uni arbeiten ...
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Alt 23.01.09, 20:11   #146
LE Mon. hist.
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PRESSEMITTEILUNG 37 Chemnitz, den 19.01.2009
http://www.chemnitz.de/chemnitz/de/a...d=7916&woher=1

Chemnitz 2020 – Leitlinien für die Stadt der Moderne
7. StadtWerkstatt am 29. Januar in der Mensa der TU

Für Donnerstag, den 29. Januar lädt die Chemnitzer Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig zur 7. StadtWerkstatt um 17 Uhr in die Mensa der Technischen Universität ein.
Unter dem Thema: „Chemnitz 2020 Leitlinien und Konzeptbausteine” stehen die Ziele des Städtebaulichen Konzeptes (SEKo) und die fachübergreifend zu erarbeitende Strategie für die Entwicklung der Stadt Chemnitz zur Diskussion. In Anknüpfung an die Auftaktveranstaltung im November 2007, auf der Ziele und Entwicklungsrichtungen erstmals öffentlich diskutiert wurden, stellt die Verwaltung der Stadt Chemnitz nunmehr Entwurf und Arbeitsstand zum SEKo Chemnitz 2020 vor. Er soll mit exponierten Partnern der Stadtentwicklung und interessierten Bürgern diskutiert werden.
Die Ergebnisse dieses Verständigungsprozesses werden dokumentiert und fließen bei der Präzisierung des Konzeptes für eine Beschlussfassung durch den Stadtrat ein.

Die Entwicklung der Stadt ist im SEKo Konzept in 12 Leitlinien formuliert – ein Kompass für die Stadt auf dem Weg in die Zukunft.
Die Präsentation des Konzeptes im Internet unter www.chemnitz.de ermöglicht auch vielen Bürgerinnen und Bürgern sich an der Diskussion zu beteiligen.

Programm und Ablauf 7. StadtWerkstatt

Begrüßung und Einführung in die Veranstaltung
Barbara Ludwig Oberbürgermeisterin der Stadt Chemnitz

Arbeitsprozess, Herausforderungen und Kernaussagen SEKo Chemnitz 2020
Petra Wesseler, Bürgermeisterin der Stadt Chemnitz

Chemnitz – Stadt der Moderne: 12 Leitlinien mit Blick bis zum Jahr 2020
Barbara Ludwig, Oberbürgermeisterin der Stadt Chemnitz

Podiumsdiskussion und Dialog mit den Gästen im Saal, anschließend Fazit und Ausblick.

Podiumsgäste
Barbara Ludwig. Oberbürgermeisterin der Stadt Chemnitz
Petra Wesseler, Bürgermeisterin der Stadt Chemnitz
Heidemarie Lüth, Bürgermeisterin der Stadt Chemnitz
Dr. Eberhard Schoppe, Geschäftsführer der StarragHeckert GmbH
Prof. Dr. Klaus-Jürgen Matthes, Rektor der TU Chemnitz
Simone Kalew, Geschäftsführerin der GGGmbH
Enrico Lübbe, Schauspieldirektor, Städtische Theater Chemnitz gGmbH
Moderation: Prof. Dr. Iris Reuther, Büro für urbane Projekte, Leipzig, Universität Kassel

Weitere Informationen finden Sie im als Anlage beigefügten Flyer.

Flyer 7. Stadtwerkstatt
http://www.chemnitz.de/chemnitz/de/a.../09/pd0037.pdf


Pressestelle
Stadt Chemnitz
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Alt 23.01.09, 22:04   #147
lguenth1
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Stimmt, da hatte ich schon gehört, daß wohl große Nachfrage nach den Wohnungen besteht. Bei Schlafzimmern mit abschaltbarem Stromkreis aber auch kein Wunder :-)
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Alt 24.01.09, 13:23   #148
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Eine Frage an die Chemnitzer_innen und die sich in Chemnitz noch etwas besser auskennen. Auf dem Luftbild von MSN Live Search Maps steht das Kino "Europa 70" in der Hainstraße noch, doch es will ja in Chemnitz bekanntlich nichts heißen:
http://maps.live.de/LiveSearch.Local...=-90&alt=-1000

Durch Zufall fand ich soeben gerade einen Beitrag bei Sachsen-Fernsehen Chemnitz von Ende 2006, wonach auch das Europa 70 abgerissen werden soll.

Freitag, 8. Dezember 2006 16:02
Abriss: Chemnitzer Traditionskino Europa 70
Eines der traditionsreichsten Kinos von Chemnitz verschwindet von der Bildfläche.
http://www.sachsen-fernsehen.de/defa...006&aktWoche=2

Da ich lange nicht mehr dort war, wie ist da der Stand? Haben die das tatsächlich schon abgerissen? In anderen Medien fand ich dazu nichts. Danke!

PS: Laut dem "Sonneberger", der sich wiederum auf die FP beruft, soll das denkmalgeschützte Vorderhaus erhalten bleiben und der Kinosaal im Hinterhof fallen. Ist das schon geschehen?
http://sonnenberg-chemnitz.de.fc-hos...itung04_de.pdf
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Alt 24.01.09, 19:12   #149
LE Mon. hist.
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Ein Artikel aus der Freie Presse wohl vom 21. Januar als Kommentar unter dem Artikel zum Experimentellen Karree im Reitbahnviertel
22. Januar 2009 um 10:01 Uhr
“Kein Szeneviertel wie Leipzig-Connewitz”
Verein “Experimentelles Karree” im Reitbahnviertel gegründet -Studentenwohnungen und Stadtteilgarten geplant

http://ki23.blogsport.de/2009/01/05/...rree/#comments

Wo ist das Chemnitzer Kneipenviertel?
Wo ist das Chemnitzer Studentenwohngebiet?
Wo ist das Chemnizter experimentelle Karree?
Die ersten Fragen müssen wohl unbeantwortet bleiben. Bis auf weiteres. Ja, vielleicht bis das experimentelle Karree ein Erfolg geworden ist. Dieses formiert sich, platziert sich, ja man muss sagen, gebiert sich gerade selbst. Zwischen Bernsbachplatz und Clara-Zetkin-Strasse soll ein urbaner Selbsterprobungsraum für Spezies aller Art entstehen. Was das sein soll?

Beitrag des Chemnitzer Radios UNiCC vom 13.01.09 - zum Hören:
http://www.radio-unicc.de/typo3/inde...=172&tx_ttnews[pS]=1232701522&tx_ttnews[tt_news]=855&tx_ttnews[backPid]=140&cHash=bf9371568d

Integriertes Handlungskonzept Reitbahnviertel
EFRE Förderung Nachhaltige Stadtentwicklung 2007-2013
Arbeitsberatung 1 2 . Juni 2008 (Kleine Stadteilkonferenz)
Dipl. - Ing. Christian Voigt, Stadt Land Fluss
http://www.reitbahnviertel.de/Reitba...2012.06.08.pdf

Diese Seite dient als Informationsplattform über die Entwicklungen und Aktionen im Reitbahnviertel. Sie finden hier alles Wissenswerte, Kontakte und Termine über das Reitbahnviertel.
http://www.reitbahnviertel.de/
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Alt 24.01.09, 19:41   #150
LE Mon. hist.
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Nun auch ein Selbstnutzer-Projekt in Chemnitz:

Agentur StadtWohnen-Chemnitz
Die Agentur ist ein Beratungsangebot der Stadt Chemnitz, dass sich an interessierte Eigentümer und Nutzer mit Interesse an gemeinschaftlichen Wohnformen richtet.
http://www.stadtwohnen-chemnitz.de/

Wie im Dezember angekündigt, wird ein erster Standort für die Realsierung von Stadthäusern in Chemnitz vorbereitet. Für das Quartier Hauboldstraße wird eine Planverfahren mit mehreren Architekturbüros durchgeführt, um vielfältige qualitativ hochwertige Lösungen für die Bebauung zu erhalten. Die Stadthäuser sollen als neue Form des Eigenheims für selbstnutzende Wohneigentümer beispielgebend auch für andere innerstädtische Lagen sein.

Siehe vor allem "Häuser im Bestand".

Und im Bereich Hauboldstraße / Lohrstraße / Further Straße / Eckstraße / Müllerstraße in Schloßchemnitz am schönen Chemnitzfluß sollen zwischen Gründerzeithäusern die ersten Stadthäuser entstehen:
http://www.stadtwohnen-chemnitz.de/s.../haubold.html#
http://maps.live.de/LiveSearch.Local...=-90&alt=-1000
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