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Alt 21.01.12, 22:22   #61
nikolas
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Renaturierung der Emscher

PM: "Das größte Einzelprojekt des Emscherumbaus startet im Frühjahr. Die Emschergenossenschaft hat den Auftrag für den Bau des Abwasserkanals Emscher auf einer Gesamtlänge von 35 Kilometern von Dortmund bis nach Bottrop an das Frankfurter Unternehmen Wayss & Freytag Ingenieurbau vergeben. Der Auftrag hat ein Volumen von 420 Millionen Euro und ist damit der größte Einzelauftrag, den der Wasserwirtschaftsverband bisher vergeben hat.
Innerhalb von fünf Jahren entsteht in mehreren Abschnitten parallel der Abwasserkanal Emscher in den Städten Dortmund, Castrop-Rauxel, Recklinghausen, Herne, Herten, Gelsenkirchen, Essen und Bottrop. Der Abwasserkanal Emscher wird in einer Tiefe von 10 bis 40 Metern befinden, rund 20.000 Rohrsegmente mit Durchmessern bis zu 2,80 Meter werden verlegt. 136 Schachtbauwerke und Baugruben sind für die Erstellung des Kanals notwendig.
Ziel ist es, die Emscher vom Abwasser zu befreien. Das wird unterirdisch durch den Kanal abgeleitet. Das Projekt ist Teil des Emscherumbaus, der ökologischen Umgestaltung der rund 350 Kilometer langen Gewässerlandschaften im Emscher-System. Insgesamt müssen 400 Kilometer Abwasserkanäle gebaut werden – knapp 225 Kilometer sind bereits fertig."

Quelle: idr
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Alt 02.02.12, 15:59   #62
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Renaturierung Wattenscheider Bach

PM: "Die Emschergenossenschaft beginnt in Kürze mit der ökologischen Verbesserung des Wattenscheider Bachs. Im Laufe des Februars wird die Baustelle eingerichtet. Um diese künftige Baufläche entsprechend vorzubereiten und herzurichten, sind jedoch vorlaufende Rodungsarbeiten notwendig. Dies betrifft einen Bereich am Gertrudiscenter, an der Propst-Hellmich-Promenade, an der Bahnhofstraße und an der Ridderstraße. Die Emschergenossenschaft bittet um Verständnis. Im Rahmen der Umgestaltung des Emscher-Systems sollen alle Schmutzwasser führenden Bäche vom Abwasser befreit werden. In ihnen soll künftig nur noch sauberes Wasser fließen. Da der Wattenscheider Bach bereits auf langen Strecken unterhalb der Wattenscheider Innenstadt liegt, ist eine Öffnung des Bachlaufs dort nicht möglich. Deshalb soll das saubere Wasser des Baches über einen neuen Reinwasserkanal dem offenen Bachlauf nördlich der Straße „Obertor“ zugeführt werden. Die Emschergenossenschaft rechnet mit einer Bauzeit von 27 Monaten."

Quelle: Wattenscheider Bach: Emschergenossenschaft beginnt mit naturnahem Umbau
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Alt 07.02.12, 13:26   #63
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Bochum: Springorum Radweg

PM: "Der Regionalverband Ruhr (RVR) startet mit den Vorbereitungsarbeiten für den ersten Bauabschnitt des Springorum Radweges in Bochum. Ab Montag, 13. Februar, werden zwischen der Goerdtstraße und dem Waldring Bäume gefällt, die nicht mehr standsicher sind. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis zum 29. Februar.
Der RVR baut in Bochum eine wichtige Nord-Süd-Verbindung für Radfahrer und Wanderer: Die neun Kilometer lange Route verläuft über die alte Springorumtrasse von der Innenstadt über Weitmar bis nach Dahlhausen. In vier Bauabschnitten wird der Bochumer Zubringer zum Ruhrtalradweg erschlossen und voraussichtlich ab Herbst 2015 komplett befahrbar sein. Die Baumaßnahme beginnt mit der rund zwei Kilometer langen Strecke von der Goerdt- bis zur Wiemelhauserstraße."

Quelle: idr
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Alt 10.02.12, 16:33   #64
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Duisburg: Renaturierung Bergehalde Lohmannsheide


Quelle:Bergehalde Lohmannsheide wird Freizeitareal - RAG Montan Immobilien

PM:
"Die Planungen für die Bergehalde Lohmannsheide in Duisburg-Baerl werden konkret. RAG Montan Immobilien plant die seit fast 20 Jahren brach liegende Fläche als Freizeitareal zu gestalten. Bis zur Fertigstellung muss die Halde jedoch fertig geschüttet, die Oberfläche gestaltet und für die Öffentlichkeit nutzbar gemacht sein.

Den teilverfüllten Baggersee hat seinerzeit RAG erworben und mit Bergematerial der Zeche Rheinpreussen verfüllt. Mit Schließung der Zeche Rheinpreussen wurde auch die Bergehalde nicht mehr aktiv weitergeschüttet. Sie diente als Reservefläche für die Bergwerke Walsum und West, so dass sie nicht endgestaltet wurde. Das Bergwerk Walsum wurde Juni 2008 geschlossen und für das Bergwerk West steht die Stilllegung zum 31.12.2012 fest.

Die nicht mehr für eine Bergeschüttung benötigte Halde muss nach dem Berggesetz wiedernutzbar gemacht werden, damit sie aus der Bergaufsicht entlassen werden kann. „Offen lässt das Berggesetz wie die Wiedernutzbarmachung auszusehen hat,“ erklärt der zuständige Projektleiter der RAG Montan Immobilien, Hermann Timmerhaus. „Es gibt viele Beispiele endgenutzter Halden. Wir denken hier an eine höherwertige Nutzung und möchten die Fläche auch für die Bevölkerung zugänglich machen.“

Das erste Planungskonzept der RAG Montan Immobilien sieht eine Pyramide als Landmarke mit Aussichtspunkt vor, um die verschiedene Zonen angeordnet werden. Im Norden sind Flächen für ruhigere Aktivitäten mit Grillplatz oder Spielwiese angedacht. Im Süden ist die aktivere Zone mit Sportfeldern für Beachvolleyball, Handball oder ein Bolzplatz vorgesehen. Östlich der Pyramide könnte eine Mountainbikepiste entstehen. Davon abgesetzt sind Wanderwege und ein Reitweg, der um die Halde führt, geplant. „Wir können uns gut vorstellen, dass dieses Angebot gerne angenommen wird, da es in der Nähe keine vergleichbare Offerte gibt“, sagt der Projektleiter. Wie die zukünftige Gestaltung der Fläche aussehen könnte, wird zur Zeit mit der Stadt Duisburg abgesprochen. Vorstellbar ist auch, dass ein entsprechendes Baubudget zur Verfügung gestellt wird und ein Dritter die Endgestaltung übernimmt. Wichtig ist RAG Montan Immobilien aber, dass die Fläche dauerhaft professionell bewirtschaftet und gepflegt wird.

Damit dieses finanziert werden kann, soll der heutige „Kessel“ als DK 1-Deponie für die Entsorgung der Reststoffe vorrangig aus Duisburg genutzt werden. Nach dem Abfallgesetz klar geregelt sollen nur überwiegend leicht belastete Böden und Bauschutt gelagert werden. „Früher sprach man bei diesen Entsorgungsstellen von einer Boden- und Bauschuttdeponie, wobei heute die Einhaltung der vorgegeben Grenzwerte bei jeder Anlieferung nachzuweisen ist und überwacht wird“, sagt Hans-Joachim Paschmann, Bezirksbürgermeister von Homberg/ Ruhrort/ Baerl.

Angefahren werden soll die Deponie nicht durch Duisburg-Baerl, sondern über Bundes- und Landstraßen. Die Fahrzeugbelastung wird bei 80 bis 100 LKW pro Tag liegen. „Wir werden ein entsprechendes Verkehrskonzept entwickeln, um die LKW nicht durch Wohngebiete zu führen“, verspricht Projektleiter Hermann Timmerhaus."

Quelle: Bergehalde Lohmannsheide wird Freizeitareal - RAG Montan Immobilien
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Alt 05.03.12, 21:27   #65
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Standortanalyse: Auf neun RVR-Halden können Windräder stehen

PM: "Von den mehr als 30 Halden im Besitz des Regionalverbandes Ruhr (RVR) könnten neun als Standorte für Windräder genutzt werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle interne Analyse des Verbandes, die heute im RVR-Planungsausschuss in Essen vorgestellt wurde.
Der Regionalverband Ruhr will den Ausbau der erneuerbaren Energien in der Metropole Ruhr unterstützen. Dies wird in enger Zusammenarbeit mit den Städten erfolgen. Transparente Verfahren und frühzeitige Bürgerinformation sind dem Verband dabei wichtig. Die aktuelle Bewertung berücksichtigt insbesondere vier Kriterien: Freizeitnutzung und touristische Bedeutung der Halden, Zugehörigkeit zu einem Naturschutzgebiet, Abstände zu bestehenden Wohngebieten und Wirtschaftlichkeit potenzieller Windkraft-Anlagen. Die durch den RVR vorgenommene Bewertung ist eine erste räumliche Einschätzung. Sie ersetzt nicht die Einzelfallprüfung, die für jeden Standort vorgenommen werden muss.
Als mögliche Standorte für Windenergieanlagen kommen nach der RVR-Analyse folgende Halden in Betracht: Großes Holz (Bergkamen), Schöttelheide (Bottrop), Kissinger Höhe (Hamm), Hoheward und Hoppenbruch (Herten), Brassert (Marl), Norddeutschland (Neukirchen-Vluyn) sowie Pattberg und Rheinpreussen in Moers.
Das zum Bau und Betrieb einer Windkraftanlage notwendige Planungsrecht kann nur durch die jeweiligen Städte geschaffen werden. Hierbei sind dann auch die Bürger im Verfahren beteiligt. Sobald Planungsrecht besteht, wird der Regionalverband Ruhr die Flächen an potenzielle Betreiber verpachten."

Infos: www.halden.metropoleruhr.de

Quelle: idr
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Alt 14.03.12, 21:32   #66
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Das Ruhrgebiet wird immer grüner

PM: "Das Ruhrgebiet wird immer grüner: Zwischen den Jahren 2000 und 2010 sind die Grün- und Waldflächen in der Region deutlich gewachsen. Nach Daten des Regionalverbandes Ruhr (RVR) waren 2010 insgesamt 16.791 Hektar als Erholungsfläche ausgewiesen. Diese Flächen sind unbebaut und dienen vorwiegend dem Sport oder der Erholung. Das entspricht einem Plus von knapp 24 Prozent im Zehnjahreszeitraum.
Gleichzeitig rauscht auch mehr Wald zwischen Rhein und Ruhr: 2010 gab es 80.717 Hektar Waldfläche - über 3.000 Hektar mehr als noch zehn Jahre zuvor. Insgesamt machen Wälder 18,2 Prozent der Gesamtfläche in der Region aus. Die größten Waldflächenanteile gibt es in den Kreisen.
Auch der Anteil der landwirtschaftlichen Flächen ist trotz Flächenverlusten nach wie vor hoch. Im Jahr 2010 lag der Anteil in der Metropole Ruhr bei 39,2 Prozent (2000: 41,3 Prozent).
Die meisten Erholungsflächen - auch NRW-weit - bietet Essen mit einem Anteil von 11,1 Prozent an der Gesamtfläche. Das geht aus den aktuellen Zahlen des Statistischen Landesamtes IT.NRW hervor. Unter Erholungsflächen verstehen die Statistiker unbebaute Flächen, die dem Sport, der Erholung und der Freizeitgestaltung dienen, auch Kleingärten und Campingplätze. Es folgt Oberhausen mit 10,4 Prozent Erholungsfläche."

Quelle: idr
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Alt 16.03.12, 20:06   #67
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Emscher: Neue Auenlandschaft-Phoenix See-Westfalenpark

PM: "Ein weiterer Schritt beim Emscher-Umbau ist geschafft. Die Emschergenossenschaft hat ihre Arbeiten im ehemaligen Hoetgerpark in Dortmund-Hörde beendet. Auf 900 Metern wurde der Fluss aus seinen unterirdisch verlegten Rohren befreit. Jetzt fließt das naturnah umgestaltete Gewässer durch eine Ersatzaue. Insgesamt 25 Millionen Euro hat die Maßnahme der Emschergenossenschaft gekostet.

Die neue Emscheraue verbindet den Phoenix See und den Westfalenpark. Die dortigen Fußwege werden am 19. März freigegeben.
Diese neuen Wege werden am Montag, 19. März, für die Allgemeinheit geöffnet. 900 Meter lang ist das neue Stück Emscher von der Mündung des Hörder Baches bis zur Straße Auf der Kluse. Östlich der Stadtbahn, im ehemaligen Hoetgerpark, floss die Emscher bislang zurück in den Hoesch-Kanal als bauliches Provisorium. Mit dem Durchbruch eines Dammes und dem Rückbau des Hoesch-Kanals fließt die nun naturnah umgestaltete Emscher ab sofort durch eine Ersatzaue in einem neuen Gewässerbett in Richtung Westfalenpark.

Insgesamt 200.000 Tonnen Erdaushub und Bodenabtrag wurden dafür seit Juni 2009 ausgekoffert und teils erneut verbaut. Zahlreiche Bauwerke wurden errichtet: Die Emscher unterquert die Faßstraße nun durch ein Brückenbauwerk, eine neue Fußgängerbrücke an der Straße „Auf der Kluse“ führt über die offene Emscher. Die Stadtbahn in der Trasse auf der Semerteichstraße ist ebenfalls durch einen Betondurchlass getunnelt, der die Emscher Richtung Westen passieren lässt. Dort im Westen quert die Emscher auch die Trasse des ehemaligen Eliasbahndamms, der über zirka 60 Meter für das neue Emschertal geöffnet wurde. Über diese Dammöffnung baut NRW-Urban derzeit eine Brücke für eine Wegetrasse auf dem Eliasdamm. Die Bauarbeiten der NRW-Urban dauern voraussichtlich bis Herbst 2012.

Der neue Fuß- und Radweg entlang der Emscher sowie zukünftig auf dem Eliasbahndamm machen das Neue Emschertal noch besser erfahrbar und verbinden den PHOENIX See über PHOENIX-West mit dem Westfalenpark. Insgesamt 25 Millionen Euro hat die Maßnahme der Emschergenossenschaft gekostet. Ein kurzes Stück des alten Hoeschkanals ist übrigens bewusst als Denkmal erhalten worden, um die Erinnerung an diesen Ort und seine Vergangenheit wach zu halten: Immerhin war die Emscher über 100 Jahre lang von der B236 im Osten bis zur neuen Brücke Auf der Kluse im Westen über knapp 2,5 Kilometer verrohrt.

Aus Sicherheitsgründen wird die neue Emscheraue im ehemaligen Hoetgerpark eingezäunt bleiben müssen, denn die Fläche dient im Falle von Starkregenereignissen gleichzeitig auch als Rückhaltebecken: Nördlich der Emscher liegt ein unterirdischer Stauraumkanal zum Regenrückhalt. Südlich der Emscher befindet sich ein ebenfalls unterirdisches Regenüberlaufbecken – beide schlagen in die Emscher ab."

Infos: www.eglv.de
Quelle: Neues Emschertal verbindet PHOENIX See und Westfalenpark

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Alt 22.03.12, 22:01   #68
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Neue Haldenlandschaft Ruhrgebiet


Quelle: Downloads - Metropole Ruhr - Portal für das Ruhrgebiet

Eine ausführliche Übersicht über zahlreiche Bergehalden sowie deren freizeitorientierte Umnutzung findet sich unter:
sowie ausführlicher beschrieben, bebildert und kartiert unter:
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Alt 29.03.12, 21:25   #69
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Ausbau der alten Zechenbahn im Kreis Recklinghausen beginnt

PM: "Fast wie auf Schienen sollen sich Radler in Zukunft auf der ehemaligen Bahntrasse zwischen den Zechen Ewald, Schlägel & Eisen und Westerholt fühlen. Der Regionalverband Ruhr (RVR) baut die ehemalige Zechenbahntrasse zum attraktiven Rad- und Wanderweg aus. Die 9,5 Kilometer lange, asphaltierte Strecke verläuft künftig vom Landschaftspark Hoheward durch den Hertener Stuckenbusch über den Recklinghäuser Stadtteil Hochlar bis nach Westerholt. Die Arbeiten beginnen Ende des Monats."

Quelle: idr
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Alt 02.04.12, 21:42   #70
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Teilstück auf der Kray-Wanner-Bahn fertig gestellt

PM: "Pünktlich zum Beginn der Osterferien gibt der Regionalverband Ruhr (RVR) jetzt einen ersten Teilabschnitt auf dem Emscher Park Radweg frei. Auf der 3,5 Kilometer langen Strecke der ehemaligen Kray-Wanner-Bahn von der Halde Rheinelbe bis zur Pfeilerbrücke auf der Erzbahntrasse in Herne-Wanne sind die Asphaltierungsarbeiten beendet und der Radweg kann wieder befahren werden.
Schon bald können Radler auch auf der vier Kilometer langen Strecke von der Pfeilerbrücke bis zum Westpark Bochum wieder in die Pedale treten. Die Sanierungsarbeiten auf der Erzbahntrasse sollen Ende April beendet werden.
Die Kosten für den neuen, pflegeleichteren Belag belaufen sich auf insgesamt 850.000 Euro. Das Land und der RVR teilen sich die Kosten im Rahmen des gemeinsam abgeschlossenen Trägerschaftsvertrages für den Emscher Landschaftspark."

Quelle: idr
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Alt 13.04.12, 14:17   #71
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Neue Energielandschaften

Die Baunetzwoche widmet sich in dem sehr lesenswerten Artikel "Neue Energielandschaften" den baukulturellen Folgen der Energiewende in Deutschland. Bemängelt wird hier v.a. die monofunktionale und häufig gestalterisch wenig ansprechende Umsetzung von erneuerbaren Energieprojekten. Als positive Beispiele werden v.a. Bergbaufolgelandschaften genannt, die im Rahmen von Bauausstellungen in Energielandschaften überführt werden/ wurden.

Aktuelle Beispiele aus dem Ruhrgebiet:

P.S. Ein Buchtipp

Tanja Hasselberg: Parks und Gärten auf Brachen
Umnutzung industrieller Flächen im Ruhrgebiet
Landschaftsverband Rheinland / LVR-Amt für Denkmalpflege im Rheinland
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Alt 19.04.12, 20:13   #72
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Lücke im Radweg zwischen Münster & Ruhrgebiet geschlossen

PM: "Alte Zechenbahn neu genutzt: Auf der ehemaligen Trasse von Hamm nach Ahlen können jetzt die Zweiräder rollen. Der Regionalverband Ruhr (RVR) hat den Ausbau des kombinierten Rad- und Wanderweg abgeschlossen. Letzter Baustein war die Anbindung der Strecke nach Süden an den Datteln-Hamm-Kanal. Der 1.100 Meter lange Abschnitt vom Alten Uentroper Weg bis zur Maximilianbrücke wurde heute offiziell frei gegeben.Jetzt können Radfahrer bequem vom Werse-Radweg über Ahlen und Hamm zum Emscher Park Radweg gelangen.
Die drei Meter breite Trasse führt über eine wassergebundene Decke durch ein Landschaftsschutzgebiet, mündet im ehemaligen Steinkohlenhafen und verläuft anschließend parallel zum Datteln-Hamm-Kanal. Über eine neue Rampe zum Ostholzweg erreichen Radfahrerinnen und Radfahrer dann den Kanaluferweg. Für Reiter ist der Weg gesperrt.
Die Baukosten belaufen sich auf 135.000 Euro. Das Land Nordrhein-Westfalen hat die Baumaßnahme zu 75 Prozent aus Mitteln des kommunalen Radwegebaus gefördert. Die verbleibenden 25 Prozent sind Eigenmittel des RVR. Die Stadt Hamm übernimmt die Pflege und Unterhaltung des neuen Radwegs."

Quelle: idr
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Alt 22.04.12, 12:42   #73
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Essen: Mühlenbachtal erhält 2 neue Brücken

PM: "Das Mühlenbachtal zwischen Holsterhausen und Frohnhausen wird verschönert und aufgewertet: Die Emschergenossenschaft baut gemeinsam mit Grün und Gruga und dem RVR zwei Brücken über den Borbecker Mühlenbach und den Kesselbach. Die Brücken entstehen am viel befahrenen „Gruga Rad- und Fußweg“.

Am Montag, 23. April, wird die Stahlbaubrücke über den Borbecker Mühlenbach mit einem Autokran auf die bereits vorbereiteten Fundamente „aufgelegt“. Die Brücke über den Borbecker Mühlenbach wird gebaut, um das Wohngebiet rund um die Straße „Am Mühlenbach“ an das Tal des Kesselbachs anzubinden. Der Weg unterquert den Gruga Rad- und Fußweg (siehe Foto).

In der Nacht vom 23. auf den 24. April wird die Stahlbaubrücke für den Kesselbach per Schwertransport angeliefert. Wegen der Anlieferung ist das Parken auf der Zufahrt zur Tennisanlage an der Fulerumer Straße in dieser Nacht nicht möglich. Diese Brücke wird am Dienstag auf die bereits vorbereiteten Fundamente aufgelegt. Diese Baumaßnahme dient der Anbindung des Kesselbachs an den Borbecker Mühlenbach. Bisher unterquert der Bach den „Gruga Rad- und Fußweg“ in einem kleinen Rohr. Da die Stadt Essen (Grün und Gruga) den Kesselbach umgestalten wird, wird der Bahndamm/Gruga Rad- und Fußweg geöffnet und so an den Borbecker Mühlenbach angebunden. Der offene Bachlauf wird mit der neuen Brücke überbrückt.
Der „Gruga Fuß- und Radweg“ wird nach Abschluss der Arbeiten Anfang Juni 2012 wieder freigegeben. Die Brücke über den Borbecker Mühlenbach dagegen bleibt vorerst gesperrt, da Grün und Gruga den Kesselbach auf einer Länge von rund 300 Metern ökologisch verbessert und dabei auch die Wegeverbindung herstellt. Die Arbeiten sollen im Sommer 2012 beginnen."

Quelle: Im Mühlenbachtal werden zwei neue Brücken „aufgelegt“
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Alt 16.05.12, 14:21   #74
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Renaturierung Hellbach und Breuskes Mühlenbach

PM: "Der Bau des neuen Hellbach-Kanals beginnt nun auch am Süd-Ufer der Emscher. In den kommenden Tagen beginnt die Emschergenossenschaft im Bereich der Emscher-Insel in Herne mit den Anschlussarbeiten an den noch entstehenden Abwasserkanal Emscher. Im Herbst wird dann noch ein Kanal unterhalb der Emscher selbst gelegt, um den Anschluss an den bereits bestehenden Hellbach-Sammler in Recklinghausen-Süd herzustellen.

Der Umbau des Hellbachs und Breuskes Mühlenbachs ist in insgesamt fünf Bauabschnitte unterteilt. Die Bauabschnitte 1 bis 4 liegen nördlich der Emscher, der fünfte Abschnitt liegt zwischen der Emscher und dem Rhein-Herne-Kanal im Bereich der ehemaligen Kläranlage Herne-Nord.
In diesem Areal wird nun auch der Anschluss des neuen Hellbach-Kanals an den großen Abwasserkanal Emscher gebaut. Insgesamt werden 435 Meter Abwasserkanäle mit Durchmessern von 1 Meter bis 3,20 Meter in einer Tiefenlage bis zu 18 Metern verlegt.
Die Bauarbeiten im südlichen Bereich des Hellbach-Kanals beginnen in den kommenden Tagen und sollen aus heutiger Sicht bis Ende 2013 abgeschlossen sein."

Quelle: Recklinghausen/Herne: Arbeiten für Hellbach-Kanal auf Emscher-Insel
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Alt 06.06.12, 20:20   #75
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RVR baut regionales Radwegenetz bis 2022 auf 850 Kilometer aus

PM: "Der Regionalverband Ruhr (RVR) will in den nächsten fünf bis zehn Jahren das regionale Radwegenetz in der Metropole Ruhr weiter ausbauen - von derzeit 700 auf künftig 850 Kilometer. Außerdem sollen einzelne Radwege noch stärker miteinander verknüpft werden. Das kündigte der Verband heute bei einem Pressegespräch an.
Die Hauptrouten sind der Emscher Park Radweg (230 Kilometer) und der Rundkurs Ruhrgebiet (335 Kilometer). Die geplanten Neubaustrecken sollen vor allem fehlende Nord-Süd-Verbindungen schaffen und Lücken im vorhandenen Angebot schließen.
Die Planungen zum Ausbau der Radinfrastruktur in der Metropole Ruhr bis zum Jahr 2022 sind im neuen Entwurf zum Regionalen Radwegenetz festgehalten. Dieses mit den Städten und Kreisen eng abgestimmte Programm ist die ruhrgebietsweite Grundlage der Umsetzung für Planung, Grunderwerb, Bau, Qualifizierung und Vermarktung der regionalen Radinfrastruktur.
Der mittelfristige Ausbau umfasst mehr als 25 einzelne Projekte im gesamten Ruhrgebiet. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf knapp 110 Millionen Euro. Davon sind bereits 20 Millionen Euro verbaut und realisiert, zum Beispiel in den Leinpfad als Teil des Ruhrtal-Radweges zwischen Mülheim und Essen-Kettwig. Insgesamt hat der Regionalverband Ruhr in den zurückliegenden vier Jahren mehr als 40 Kilometer regionale Radwege fertiggestellt.
Rund 90 Millionen Euro sollen künftig in Projekte investiert werden, die derzeit in Planung oder bereits im Bau sind. Dazu zählen unter anderem die Strecke Hoheward-Westerholt im Kreis Recklinghausen und - als größtes Einzelprojekt - die ehemalige Rheinische Bahn von Duisburg bis Essen.

Zu den großen Projekten zählt die Springorumtrasse in Bochum

Die neun Kilometer lange Strecke verläuft von der Innenstadt über Weitmar bis nach Dahlhausen. In vier Bauabschnitten wird der Bochumer Zubringer zum Ruhrtalradweg erschlossen und voraussichtlich ab Herbst 2015 komplett befahrbar sein. Die Baumaßnahme hat im Dezember 2011 mit der rund zwei Kilometer langen Strecke von der Goerdt- bis zur Wiemelhauserstraße begonnen. Da der Abschnitt auch als Schulweg genutzt werden soll, wird der erste Bauabschnitt zur Sicherheit der Kinder und Jugendlichen komplett asphaltiert und durchgehend beleuchtet.
Die Baukosten für den ersten Bauabschnitt belaufen sich auf 1,7 Millionen Euro. Das Land fördert die Baumaßnahme zu 75 Prozent aus Mitteln des kommunalen Radwegebaus. Die verbleibenden 25 Prozent sind Eigenmittel des RVR. Der erste Abschnitt ist voraussichtlich im Herbst 2012 fertig gestellt."

Die ausführliche Pressemitteilung sowie detaillierte Informationen zu den größten Radwegeprojekten und Fotos unter www.presse.metropoleruhr.de
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