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Alt 11.06.12, 18:34   #76
nikolas
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Neunutzung ehemaliger Bergbauflächen

PM: "Die Neunutzung ehemaliger Bergbauflächen ist eine der zentralen Herausforderungen für die betroffenen Städte und Kreise. Der Regionalverband Ruhr (RVR) sowie Städte und Kreise in der Metropole Ruhr und im Raum Steinfurt haben sich deshalb in der Arbeitsgemeinschaft „Wandel als Chance“ zusammengeschlossen, um gemeinschaftlich eine Strategie zur Inwertsetzung bereits stillgelegter oder – in Folge der Kohlebeschlüsse – bis 2018 stillzulegender Flächen zu entwickeln.

Dazu streben die Kommunen eine Rahmenvereinbarung mit dem Land NRW und dem Bergbau an. Mit einem gemeinsamen Schreiben von 23 Oberbürgermeistern, Bürgermeistern und Landräten an Ministerpräsidentin Kraft und die zuständigen Fachminister wollen die Gebietskörperschaften den entsprechenden Dialog mit der Landesregierung eröffnen. Die Neunutzung von Industriebrachen ist bislang eine Erfolgsgeschichte in Nordrhein-Westfalen. Allein in der Metropole Ruhr wurden seit Ende der achtziger Jahre rund 5.300 ha Fläche neu genutzt; davon entfallen ca. 50% auf neue Gewerbeflächen, rund 40% auf Grünflächen und 10% auf Wohnnutzung. Auf den neuen Gewerbeflächen sind seither rund 100.000 Arbeitsplätze entstanden. Ohne Reaktivierung der Industriebrachen hätten diese sich auf der „grünen Wiese“ angesiedelt oder wären in dünner besiedelte Regionen abgewandert.

Die Kommunen heben in ihrem gemeinsamen Brief hervor, dass sich die Bergbauflächen in zentraler Lage im Stadtgebiet oder in unmittelbarer Randlage zu bestehenden Siedlungsgefügen befinden. Die Reaktivierung der Flächen trägt also zur Stabilisierung von Stadtteilen bei und schafft wohnungsnahe Arbeitsplatz- oder Freizeitangebote.
Wegen der hohen Kosten für die Reaktivierung ehemaliger Bergbauflächen sind die Kommunen auf eine Unterstützung mit Fördermitteln von Land, Bund und EU sowie die finanzielle Beteiligung des Bergbaus angewiesen.

Die Städte und Kreise beklagen aber, dass die entsprechenden Antragsverfahren immer langwieriger werden und die grundsätzliche Bereitschaft des Landes zur Unterstützung solcher Prozesse nachlässt. Auch der Bergbau als Flächeneigentümer stellt nur unzureichende Eigenmittel für die Flächenaktivierung bereit.

Darüber hinaus befürchten die Kommunen, dass für die nächste EU-Förderperiode (2014-2020) keine Mittel mehr zur Verfügung stehen, wenn sich die Landesregierung NRW nicht intensiv für die Beibehaltung der entsprechenden Fördermöglichkeiten einsetzt.

Vor diesem Hintergrund streben die Kommunen eine Vereinbarung mit Land und Bergbau zur Aktivierung von zunächst 13 – bereits stillgelegten oder bis 2018 stillzulegenden – Schlüsselflächen an. Die Flächen liegen in den Städten Bergkamen, Bottrop, Dinslaken, Dorsten, Duisburg, Gelsenkirchen, Hamm, Herne, Herten, Ibbenbüren, Kamp-Lintfort, Marl sowie Neukirchen-Vluyn.
Als Basis einer vorausschauenden Entwicklungsstrategie soll damit die gemeinschaftliche Verantwortung aller Beteiligten dokumentiert, die Bereitstellung und Bündelung von Fördermitteln sowie Eigenmitteln des Bergbaus abgesichert sowie die Umsetzung planerischer Vorgaben im Zuge der bergbaulichen „Abschlussbetriebsplanung“ vereinbart werden. Ein gemeinsamer Ausschuss soll die Umsetzung der Projekte begleiten.

Die Städte und Kreise verweisen darauf, dass über die Aktivierung von rund 1.000 ha ehemaliger Bergbauflächen ein ganz erheblicher Beitrag zur Begrenzung des Flächenverbrauchs und damit zur Einhaltung des „5 ha-Ziels“ der Landesregierung erbracht werden kann. Sie sind daher optimistisch, dass auf Seiten des Landes eine grundsätzliche Bereitschaft besteht, den Dialog über die Neunutzung der Flächen zu beginnen und zu einem konstruktiven Ergebnis zu führen."

Quelle: Pressemitteilungen Detail - Metropole Ruhr
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Alt 19.06.12, 19:17   #77
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Radschnellweg Ruhr

PM: "Das Bundesverkehrsministerium hat dem Regionalverband Ruhr (RVR) signalisiert, die Machbarkeitsstudie zum Radschnellweg Ruhr im Rahmen des Programms "Radwegeausbau an Bundesfernstraßen" zu finanzieren. Der RVR wird die Auftragsvergaben jetzt unmittelbar vorbereiten. Die Studie soll von externen Planungsbüros erarbeitet werden.

Das Projekt "Radschnellweg Ruhr" soll die Innenstädte, Arbeitsplätze und Hochschulen von Duisburg über Mülheim an der Ruhr, Essen, Gelsenkirchen, Bochum, Dortmund, den Kreis Unna bis nach Hamm miteinander verbinden. Radfahrern soll mit dem urbanen Radschnellweg das Umsteigen vom Auto auf das Rad erleichtert werden.

Die umfassende Machbarkeitsstudie wird die planerischen Grundlagen für den Radschnellweg Ruhr in Zusammenarbeit mit den acht beteiligten Städten und Kreisen konkretisieren. Grundlage ist eine von Land NRW, Kommunen und RVR gemeinsam finanzierte Konzeptstudie, die bereits Trassenvarianten ermittelt und eine Vorzugsvariante definiert hat. Diese Erkenntnisse und Ergebnisse werden nun detailliert geprüft und weiterentwickelt. Die Kosten für die Machbarkeitsstudie belaufen sich auf 325.000 Euro. Der RVR und die beteiligten Kommunen werden das Projekt personell unterstützen."

Quelle: idr
siehe auch (ausführliches Update): Radschnellweg Ruhr - Ruhr Nachrichten
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Alt 22.06.12, 13:36   #78
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Castrop-Rauxel: Renaturierung Deininghauser Bach

PM: "Die Emschergenossenschaft beginnt in diesen Tagen mit der ökologischen Umgestaltung eines weiteren Abschnitts des Deininghauser Bachs. Der nur rund 500 Meter lange Abschnitt nördlich der Köln-Mindener Eisenbahn bis hoch zum Gelände des ehemaligen Kraftwerks Rauxel wird bis voraussichtlich Ende September naturnah ausgebaut. Die Baustelle ist bereits eingerichtet worden, der Umbau beginnt östlich der Habinghorster Straße."

Quelle: http://www.eglv.de/wasserportal/meta...99a84c63fe3a8c
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Alt 23.06.12, 20:41   #79
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ehemalige Bahntrasse “Rheinischer Esel” wird bis 2012 zu Radweg

PM: "Die ehemalige Bahntrasse “Rheinischer Esel” wird seit Ende 2011 zu einem Radweg ausgebaut. Jetzt steht der Esel kurz vor seinem Zieleinlauf. Nach Fertigstellung der Restarbeiten wird der Weg in den nächsten Wochen dann offiziell für die Benutzung freigegeben. Das Eröffnungsfest findet dann am 7. Juli statt.

1880 bis 2012: Die Geschichte des Esels
Ursprünglich diente diese 1880 zwischen Bochum-Langendreer und Dortmund- Löttringhausen eröffnete Bahnstrecke der Erschließung großer Zechen. Zudem transportierten Marktfrauen auf dieser Zugverbindung ihre Waren zu den umliegenden Marktplätzen und nutzten Arbeiter die Strecke zum Erreichen ihrer Arbeitsplätze. Das gehört seit langem der Vergangenheit an. Seit Einstellung des Zugverkehrs verwilderte die Trasse und Bahngleise wie Schwellen wurden zusehends von der Natur - wie man so sagt - “zurückerobert”.

Umso schöner präsentiert sich die alte Trasse heute als ausgebauter Rad- und Wanderweg. Wo früher wirtschaftliche Notwendigkeiten die Nutzung dieser Strecke beherrschten, ist es heute die Freizeitgestaltung. Und diese wird zusätzlich dadurch gefördert, dass dieser Radweg durch eine schon bald erfolgende neue Ausschilderung an das Radwegenetz NRW angebunden wird. Damit wird der “Rheinische Esel” Bestandteil eines landesweit fast 14.000 Kilometer umfassenden fahrradfreundlichen Streckenverbunds mit einem einheitlichen Wegweisungssystem. Zehn Verknüpfungspunkte sorgen dafür, dass die Menschen in den anliegenden Stadtteilen den landschaftlich reizvollen Radweg leicht erreichen können.

Gebaut wird der Weg durch die Städte Witten und Bochum in einer gelungenen interkommunalen Kooperation. Bereits Anfang 1990 konnte der östliche Abschnitt zwischen Dortmund und Witten der Öffentlichkeit als Rad- und Wanderweg übergeben werden. Mit einer 75-prozentigen Landesförderung aus dem Alleenradweg-Programm des Landes Nordrhein-Westfalen, konnte dann auch das westliche Teilstück bis zur Oberstraße in Bochum-Langendreer entsprechend entwickelt werden. Insgesamt ist der letzte Abschnitt 5,6 Kilometer lang."

Quelle: http://www.witten.de/stadtplanung-ba...am-7-juli.html
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Alt 08.07.12, 18:38   #80
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Römer-Lippe-Route

Mit rund einer Million Euro wird seit 2011 der Aufbau einer touristischen Radroute von Detmold bis Xanten gefördert. Auf 295 Kilometern führt die Römer-Lippe-Route von Detmold bis Xanten. Die Ruhr Tourismus GmbH (RTG) betreut das Projekt federführend.
Die Route wird die beiden Themen „Römerkultur“ und „Wassererlebnis“ miteinander verbinden und nach Optimierung des Routenverlaufs die bisherige Römerroute ablösen. Die offizielle Eröffnung der Römer-Lippe-Route ist für April 2013 geplant. Bis dahin informiert ein neuer Blog über die Forschritte des touristischen Radweges. Im Herbst soll dann eine Internetseite online gehen wird.


Quellen:
idr | www.roemerlipperoute.de
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Alt 25.07.12, 20:15   #81
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Energielandschaften: RVR analysiert Potenzial der Solarenergie

PM: "Die Sonne könnte einen großen Teil des Energiebedarfs in der Metropole Ruhr decken. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung des Regionalverbandes Ruhr (RVR) zur zukünftigen Bedeutung regenerativer Energieträger in der Metropole Ruhr. Die Analyse zur Abschätzung des Solarenergiepotentials hat ergeben, dass 20 Prozent der vorhandenen Dachflächen im Ruhrgebiet ausreichen würden, um knapp 3,5 der zurzeit 5,15 Millionen Einwohner mit Haushaltsstrom zu versorgen.
Weitere attraktive Standorte für die Photovoltaik-Technologie sind Industriebrachen, Landschaftsbauwerke wie Halden, Parkplätze von Einkaufszentren und Korridore entlang von Schienenwegen und Autobahnen. Solarstrom von solchen, bereits vorbelasteten Flächen, wird auch gemäß Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) gefördert. Von knapp 30 Prozent dieser Flächen im Ruhrgebiet könnten weitere zwei Millionen Einwohner durch Photovoltaikanlagen mit Strom versorgt werden, so die Analyse des RVR."

Quelle: http://www.metropoleruhr.de/presse/p...arenergie.html
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Alt 25.07.12, 21:44   #82
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Update Emscher Abwasserkanal


Zwischenpumpwerke ermöglichen es, den Abwasserkanal mit freiem Gefälle in einer optimalen Tieflage zu bauen.

Der Bau des Abwasserkanals Emscher ist in mehrere Abschnitte aufgeteilt:
  • PM: "Der erste, „kleine“ Abschnitt des Abwasserkanals westlich unseres Klärwerks Emscher-Mitte in Bottrop wird seit gut einem Jahr durch die österreichische Firma Porr auf 3,5 km Länge vorgetrieben.
  • Seit April 2012 läuft auch der Bau der Schächte für den mit 35 km weitaus längeren Abschnitt zwischen Dortmund und Essen. In bis zu sieben parallelen Vortrieben werden die Kanalrohre unter den Städten Dortmund, Castrop-Rauxel, Recklinghausen, Herne, Herten, Gelsenkirchen und Essen verlegt. Dafür hat die Emschergenossenschaft den mit 420 Millionen Euro größten Einzelauftrag ihrer Geschichte abgeschlossen. Den Vertrag unterzeichneten im Januar 2012 Vorstandsvorsitzender Dr. Jochen Stemplewski und Siegfried Currle, Vorstandsvorsitzender der beauftragten Firma Wayss & Freytag Ingenieurbau AG.
  • Für den letzten Abschnitt des AKE am Emscher-Unterlauf zwischen Bottrop und Dinslaken wurde die Planung noch einmal wirtschaftlich und technisch optimiert. Dazu bietet sich die Möglichkeit an, das ohnehin notwendige Pumpwerk am Ende des Kanals nicht erst auf dem Klärwerk Emschermündung bei Dinslaken zu errichten, sondern bereits einige Kilometer östlich auf Oberhausener Stadtgebiet und den Kanal von dort aus oberflächennah bis zur Kläranlage zu führen. Für diese Konzeption wird demnächst die Planfeststellung beantragt, dann läuft das Planfeststellungsverfahren.

Stand der Bauarbeiten:

  • Auf den Baustellen für die beiden Zwischenpumpwerke in Bottrop und Gelsenkirchen sind inzwischen tiefe Baugruben – fast 50 m tief und rund 50 m im Durchmesser – ausgehoben worden, die von mächtigen Bohrwandpfählen gehalten werden. Derzeit laufen die ersten Armierungs- und Betonarbeiten für die Sohle des Pumpwerks. Auf dieser werden die 1,30 m dicken Wände vor der Bohrpfahlwand errichtet. Am Pumpwerk Bottrop wird der Rohbau 2015 fertig sein, der Bau in Gelsenkirchen ist noch ein Stück voraus.
  • Im Abschnitt BA 20 westlich des Klärwerks Emscher-Mitte werden ab November Kanäle parallel zur Emscher vorgetrieben, bis 2016 soll dieser Kanalabschnitt abgeschlossen sein.
  • Im „großen“ Abschnitt BA 30 zwischen Dortmund und Bottrop sind bis 2017 rund 20.000 Rohrsegmente mit Durchmessern bis zu 2,80 Meter zu verlegen. 136 Schachtbauwerke und Baugruben sind für die Erstellung des Kanals notwendig. Drei Projektleiter der Emschergenossenschaft teilen sich dieses umfangreiche Projekt. Sie werden von insgesamt zehn spezialisierten Ingenieurbüros unterstützt – davon allein vier Büros zur Bauüberwachung. Hinzu kommt ein ganzer Stab von rund 30 Ingenieuren bei der Baufirma Wayss & Freytag. Die Gesamtzahl der Bauarbeiter vor Ort dürfte dreistellig werden, wenn erst sämtliche Vortriebe laufen."
Quelle: Newsletter Emschergenossenschaft
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Alt 26.07.12, 23:07   #83
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Hamm: Aufforstung am Schacht VII in Hamm-Heessen

PM: "Am Schacht VII in Hamm-Heessen beginnt die RAG Montan Immobilien jetzt mit der Anlieferung von Bodenmassen. Sie dienen zur Übererdung von rund 75 Prozent der 110.000 Quadratmeter großen ehemaligen Bergwerksfläche Westfalen. Die Übererdung wird mindestens zwei Meter mächtig erfolgen. Nach dem Auftragen von insgesamt rund 300.000 Kubikmeter Boden wird die Fläche mit Bäumen bepflanzt und begrünt werden. Die Erdarbeiten werden durch die Firma Ecosoil aus Oberhausen durchgeführt und voraussichtlich zweieinhalb Jahre dauern. Die restlichen 25 Prozent des Areals sind als Sukzessionsfläche vorgesehen, wo sich der Wald von alleine entwickeln soll.
Bestehen bleibt der ehemalige Sprengstoffbunker, der als artgerechter Schlafplatz für Fledermäuse erhalten bleibt."

Quelle: http://www.rag-montan-immobilien.de/...64&newsID=1765
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Alt 28.07.12, 11:13   #84
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Kreis Unna: Seseke-Umbau jetzt auch von Bönen bis Kamen


Quelle: Daten und Fakten

PM: "
Das Sesekeprogramm steht kurz vor dem Abschluss: Nach der naturnahen Umgestaltung der Seseke zwischen Kamen und Lünen 2008-2010 und der ökologischen Verbesserung 2010/2011 im Zentrum von Kamen ist seit dem vergangenen Jahr auch der 7 km lange Flussabschnitt Bönen-Kamen mit dem Hochwasserrückhaltebecken in Bönen im Bau. Bis zum Jahresende 2012 wird dieser letzte große Umbauabschnitt fertig gestellt sein, kleinere Maßnahmen vor der Sesekemündung in Lünen runden das Projekt ab. Zum Frühjahr 2013 wird auch der Radweg zwischen Bönen und Kamen fertig – damit wird das Sesekeprogramm abgeschlossen sein."

Quelle: http://www.eglv.de/lippeverband/aktu...meldungen.html
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Alt 01.08.12, 22:05   #85
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Kreis Unna: Neuer Radweg verbindet Bergkamen und Werne

PM: "Die reizvolle Landschaft der Lippeaue zu Fuß oder auf dem Fahrradsattel zu erkunden, ist im Kreis Unna nun ein gutes Stück weiter möglich. Der Regionalverband Ruhr (RVR) hat den Rad- und Wanderweg auf der ehemaligen Bahntrasse zwischen den stillgelegten Zechen „Monopol“ in Bergkamen und „Werne“ vollendet. Der erste Bauabschnitt endete an der sanierten Lippebrücke. Nun führt die Verlängerung der Strecke über die alte Kohlelagerfläche der Zeche Werne nördlich der Lippe bis in den Ortsteil Stockum.

Die Trasse verbindet nicht nur Bergkamen und Werne miteinander, sondern schafft auch Anschluss an regionale Wegenetze wie die Römer-Lippe-Route, die 100-Schlösser-Route und die Route der Industriekultur.

Der 3,50 Meter breite Radweg verläuft weitestgehend kreuzungsfrei. Versehen ist der Abschnitt mit einem naturverträglichen Belag aus Sand und Schotter. Im Herbst 2012 werden noch Sträucher und Gehölze entlang der Strecke gepflanzt.

Die Kosten für die Baumaßnahme belaufen sich bislang auf rund 450.000 Euro. Das Land Nordrhein-Westfalen hat den Wegebau zu 75 Prozent aus Mitteln des kommunalen Radwegebaus gefördert. Die verbleibenden 25 Prozent sind Eigenmittel des RVR. Die Stadt Werne übernimmt die Pflege und Unterhaltung des neuen Weges. Lücke zum Emscherpark Radweg wird bald geschlossen."

Quelle: http://www.route-industriekultur.de/...ckPid%5D=11090
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Alt 08.08.12, 22:10   #86
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Inliner-Strecke entsteht am Kemnader See

PM: "Das Freizeitzentrum Kemnade hat mit dem Bau einer Teststrecke für die geplante "Ruhr-In-Line"-Bahn am Kemnader Stausee begonnen. Auf Wittener Stadtgebiet entsteht in der Nähe des Freizeitzentrums ein 500 Meter langer Abschnitt, auf dem Belag und Beleuchtung geprüft werden.
Bis Ende 2013 soll dann die komplette zehn Kilometer lange Bahn gebaut werden, die allein Inlineskatern vorbehalten ist und auch bei Dunkelheit genutzt werden kann. Bislang säumen zwei getrennte Spuren für Radfahrer und Spaziergänger den See an der Stadtgrenze Bochum/Witten. In den vergangenen Jahren kam es immer wieder zu Interessenkonflikten zwischen Skatern und Erholungsuchenden.
Rund vier Millionen Euro kostet die Inliner-Strecke; 80 Prozent der Investitionen übernimmt das Land im Rahmen des Ziel-2-Wettbewerbs "Erlebnis.NRW". Die verbleibenden Kosten von 800.000 Euro tragen die Gesellschafter der Freizeitzentrum Kemnade GmbH entsprechend ihrem Gesellschaftsanteil. Dabei entfallen fast 560.000 Euro auf den Regionalverband Ruhr (RVR)."

Quelle: idr
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Alt 12.08.12, 11:40   #87
Bau-Lcfr
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Duisburg: Halde Lohmannsheide

Die Rheinische Post berichtete gestern über die Pläne der RAG, auf der 35 Hektar großen Bergehalde Lohmannsheide ca. 3 Millionen Kubikmeter Material - u.a. aus dem Straßenaufbruch - abzulagern und anschließend darauf einen Freizeitpark anzulegen. Die zuständige Bezirksvertretung Homberg/Ruhrort/Baerl ist mehrheitlich gegen diese Pläne. Ab Mitte August werden Testaufschüttungen vorgenommen und die Stabilität der Halde untersucht.
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Alt 16.09.12, 20:01   #88
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Abwasserkanal Emscher - Ab sofort dreht sich der Bohrer

PM: "Die Emschergenossenschaft hat in Dortmund-Mengede das Bohrgerät „angeschmissen“, das in den kommenden Jahren unterirdisch die Trasse für den Abwasserkanal Emscher graben wird. Im bergmännischen Vortrieb werden anschließend die einzelnen Rohrsegmente nacheinander vorgepresst. Bis 2017 entsteht damit der „Emscherschnellweg unter Tage“ (O-Ton Dr. Jochen Stemplewski, Vorstandsvorsitzender der Emschergenossenschaft). Das Abwasser der Region wird unter die Erde verbannt, die oberirdischen Gewässer können dann im Rahmen des Emscher-Umbaus ökologisch verbessert werden.

Abwasserkanal Emscher:
• 51 Kilometer Länge von der Nettebach-Einmündung bis zur Kläranlage Emschermündung in Dinslaken
• 15.000 Kanalrohre von 1,60 bis 2,80 Meter Innendurchmesser aus Stahlbeton
• 1,5 Promille Gefälle, d.h. 1,5 Meter pro Kilometer
• 8 bis 40 Meter Tiefenlage
• 4 km/h Fließgeschwindigkeit des Abwassers
• Kosten für den Bauabschnitt Dortmund-Bottrop: 423 Millionen Euro

Schacht S.¬_111 in Dortmund-Mengede:
• Baugrube: 13 Meter Tiefe, 11 Meter Durchmesser
• Durchmesser der hier verlegten Rohre: 1,60 Meter
• Strecke bis zur ersten Zielgrube: rund 1000 Meter

Emscher-Umbau:
• 4,5 Milliarden Euro Gesamtinvestition über ca. 30 Jahre
• bislang investiert: rund die Hälfte für Bau/Erweiterung von drei Kläranlagen (Dortmund, Bottrop, Dinslaken), 230 Kanalkilometer und den naturnahen Umbau von 90 Kilometer Gewässer"

Quelle: http://www.eglv.de/wasserportal/meta...2d4d380dd216bf
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Alt 07.10.12, 13:15   #89
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Herten: Besucherzentrum für Halde Hoheward geplant


Halde Hoheward illuminiert/ Quelle: Pressedownloads - Metropole Ruhr Foto: RVR/Berns

Der RVR will in Kooperation mit den Städten Herten und Recklinghausen auf dem Zukunftsstandort Ewald in Herten ein Besucher- und Informationszentrum Hoheward einrichten.
Das neue Zentrum soll ab 2013 als touristische Anlauf- und Informationsstelle für das Halden-Band der Metropole Ruhr, die Route der Industriekultur und den Emscher-Landschaftspark dienen.

Quelle: http://www.derwesten.de/staedte/unse...id7093617.html
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Alt 08.10.12, 21:44   #90
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Dorsten: Sanierung der Flächen Zeche Fürst Leopold 1/2

PM: "Einen weiteren wichtigen Schritt zur Wiedernutzung großer ehemaliger Montanflächen im Dorstener Stadtteil Hervest gehen die Stadt Dorsten sowie RAG Montan Immobilien jetzt mit dem Start von Sanierungsmaßnahmen. Betroffen ist der Bereich der ehemaligen Zeche Fürst Leopold 1/2, der Hafen Fürst Leopold, Teile des ehemaligen E.ON Ruhrgasgeländes sowie der ehemaligen Kohlenlagerfläche. Bevor diese Flächen einer Wiedernutzung zugeführt werden, stehen voraussichtlich ab November Sanierungsmaßnahmen des Bodens und Flächenaufbereitungen an.

Für die Teilflächen Zeche Fürst Leopold, Zechenhafen und E.ON Ruhrgas wurden im Vorfeld Teilsanierungspläne entwickelt, die sich aus einem Rahmensanierungsplan ableiten. Der Rahmensanierungsplan wurde im Auftrag der Stadt Dorsten und der RAG Montan Immobilien unter Berücksichtigung der bereits vorliegenden, teilflächenbezogenen Untersuchungsergebnisse und der Anforderungen des Bundes-Bodenschutzgesetzes (BBodSchG), der Bundes-Bodenschutz- und Altlastenverordnung (BBodSchV) und des Landes-bodenschutzgesetzes (LbodSchG) erstellt. Der Rahmensanierungsplan gibt die rechtliche Grundlage, die Verschneidung der Erdarbeiten auf dem Areal des ehemaligen Montanstandortes Fürst Leopold zu ermöglichen.

Bei Boden-, Bodenluft- und Grundwasser-Untersuchungen wurden im gesamten Areal zumindest punktuelle Verunreinigungen festgestellt. Auf der Fläche der ehemaligen Bergehalde Fürst Leopold 1/2 sind im östlichen Bereich großflächig Verunreinigungen der oberen Bodenschichten und des tieferen Untergrundes ermittelt worden. Diese Fläche muss daher vor einer anderweitigen Nutzung gesichert oder saniert werden.

Im Rahmen der anstehenden Sanierungsmaßnahmen wird deshalb hier ein Umlagerungsbauwerk geplant und ein Oberflächenabdichtungssystem zur Sicherung der eingelagerten Materialien realisiert. In dieses Umlagerungsbauwerk werden auch die kontaminierten Böden aus der E.ON Ruhrgas-Fläche eingelagert. Nach Abschluss der Sanierungsarbeiten wird hier eine hochwertig gestaltete Grünfläche und angrenzend ein Festplatz für die Bevölkerung von Hervest entstehen."

Quelle: http://www.rag-montan-immobilien.de/...64&newsID=1779
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