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Alt 29.09.11, 00:17   #91
Duis.burg.er
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Ein Duisburger Wahrzeichen vor Abriss?

Eigentlich handelt es sich „nur“ um einen 200 Meter hohen Schornsteines eines Heizkraftwerkes, doch aufgrund seiner nächtlichen grünen Beleuchtung ist der Stadtwerketurm längst zu einer Landmarke geworden. Der 1967 gebaute Turm ist Teil eines Heizkraftwerkes, welches aus Emissionsschutzgründen bis Anfang 2013 abgeschaltet und abgerissen werden soll. Eine Nachrüstung zur Einhaltung der Grenzen sei zu teuer. Dadurch wird der Turm nicht mehr gebraucht, für ein kleineres naheliegendes Kraftwerk könnte ein eigener Schornstein gebaut werden.

Seit einigen Jahren wird der Turm nachts grün beleuchtet und ist weithin sichtbar. Zu den World Games 2005 wurde er bunt beleuchtet, ebenfalls 2005 und 2007 wurde er zu den Bundesliga-Aufstiegen des MSV blau-weiß angestrahlt. Ein weiter Bestand des Schornsteins als Landmarke würde die Stadtwerke als Betreiber jährlich eine Millionen Euro kosten, hinzu käme eine einmalige Aufwendung in Millionenhöhe. Eine Entscheidung ob und wie es mit dem „grünen Turm“ weitergeht soll im Dezember der Aufsichtsrat entscheiden.

Quelle: Das Wahrzeichen Stadtwerketurm in Duisburg wankt (Der Westen vom 26. September 2011)
Bilder: Der Stadtwerke-Turm (Der Westen vom 26. September 2011)
Video von der Aussicht: Aussicht auf Duisburg vom Stadtwerketurm (Video vom 15. August 2009)
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Alt 29.09.11, 19:53   #92
Marcel
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Ich vermute (und hoffe) mal, dass sich die Stadtwerke früher oder später nur als den Helden inzinieren wollen, der den Turm für Duisburg rettet. Kaum vorstellbar, dass jemand wirklich am Turm rütteln will...
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Alt 30.09.11, 14:25   #93
Duis.burg.er
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^^
Der Widerstand gegen die Abriss-Pläne ist in der Stadt sehr enorm, da kann man sich fast gar nicht vorstellen, dass die Stadtwerke den Turm abreißen wollen. So sicher scheint das ganze auch noch nicht zu sein, obwohl die Stadtwerke nach Alternativen schauen sollen. Unter anderem wird von einem Lichtstrahl an gleicher Stelle als Ersatz gesprochen oder dass die Stadtwerke sich an der Entwicklung des Kantparks beteiligen, der dann ne Art „Central-Park“ werden soll.
Quelle: In Duisburg formiert sich Widerstand gegen Abriss des Stadtwerketurms (Der Westen vom 28. September 2011)

Ich selbst kann mir die Skyline ohne den grünen Leuchtturm absolut nicht vorstellen, schließlich ist er ein Stück Heimat. Und außerdem hoffe ich, dass der nach 2005 und 2007 noch einmal in weiß-blau leuchtet, aller guten Dinge sind bekanntlich drei.
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Alt 02.10.11, 18:18   #94
Hancock
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Hancock könnte bald berühmt werden
Zitat:
Zitat von Duis.burg.er Beitrag anzeigen
Ich selbst kann mir die Skyline ohne den grünen Leuchtturm absolut nicht vorstellen, schließlich ist er ein Stück Heimat. Und außerdem hoffe ich, dass der nach 2005 und 2007 noch einmal in weiß-blau leuchtet, aller guten Dinge sind bekanntlich drei.
Dann sollte MSV die eine Million Euro jährlich für den Erhalt übernehmen, das kostet ein Kicker in nur wenigen Monaten. Radio Duisburg nennt diese Kosten und informiert, dass die Aufsichtsratsentscheidung der Stadtwerke im Dezember gefällt wird. Im Kommentar Wahrzeichen und Betonwüste im WAZ-Portal lese ich, dass die Mehrheit der Duisburger den möglichen Abriss gelassen hinnimmt. Persönlich habe ich niemals verstanden, wie ein Schornstein zum Wahrzeichen einer Großstadt werden konnte.
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Alt 03.10.11, 15:19   #95
Duis.burg.er
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Zitat:
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Dann sollte MSV die eine Million Euro jährlich für den Erhalt übernehmen, das kostet ein Kicker in nur wenigen Monaten.
Wieso sollte der MSV denn die Kosten übernehmen? Ich hoffe das ist kein Bezug auf meine süffisant gemeinte Anspielung der Aufstiege auf die aktuelle Tabellensituation. (die man nur noch mit Humor ertragen kann...)
Auch wenn es etwas vom Thema abweicht, mit welchem Geld soll der MSV denn die Betriebskosten bezahlen? Ich kenne zwar das Gehaltsgefüge bei den Zebras nicht, nur kann ich mir bei bestem Willen nicht vorstellen, dass dort ein Spieler eine Millionen Euro pro Jahr verdienen soll. Das wäre immerhin fast 1/5 des gesamten Spieleretats. Eine Millionen Euro verdient man als Kicker vielleicht bei einem Fußballverein aus der Nähe von Gelsenkirchen.

Zitat:
Zitat von Hancock Beitrag anzeigen
Im Kommentar Wahrzeichen und Betonwüste im WAZ-Portal lese ich, dass die Mehrheit der Duisburger den möglichen Abriss gelassen hinnimmt.
Aber kommen wir zum eigentlichen Thema, dem Stadtwerketurm. In dem geposteten Kommentar steht nicht, dass die Mehrheit der Duisburger den Abriss gelassen hinnimmt, der Autor vermutet nur dies das der Fall ist. Auf www.derwesten.de (rechte Spalte in Höhe des Loveparade- Spezials) gibt es eine Umfrage, wo gefragt wird, was mit dem Turm passieren soll. Immerhin sprechen sich fast 60 % für einen Erhalt aus. Wobei zwei Drittel dieser 60 % wiederum das ganze realistisch sehen und sagen, dass man ihn nicht um jeden Preis erhalten soll. Zu dieser Gruppe zähle ich mich auch, wie weiter oben geschrieben gehört der Turm für mich zur Duisburger Skyline. Es sind nicht nur die Unterhaltskosten, die den Preis in die Höhe treiben, vorher müsste viel Geld in den Umbau investiert werden, so dass ich der Meinung bin, dass es gut ist nach Alternativen zu schauen. Die Idee mit dem Kantpark finde ich zum Beispiel nicht schlecht.

Zitat:
Zitat von Hancock Beitrag anzeigen
Persönlich habe ich niemals verstanden, wie ein Schornstein zum Wahrzeichen einer Großstadt werden konnte.
Es gibt drei Gründe, warum der Turm für Duisburg ein Wahrzeichen ist. Die Architektur, die Höhe und die Beleuchtung. In Duisburg gibt es durch die Industrie wahrlich genug Schornsteine. Der Stadtwerketurm hebt sich dadurch ab, in dem dort drei Kaminrohre auf einen 65 Meter hohen Sockel stehen, die durch ein Stahlgerüst miteinander verbunden sind. In etwa 180 Meter Höhe befindet sich außerdem eine Besucherplattform, von der man einen tollen Überblick über die Stadt hat. Die Gesamthöhe von 200 Metern und die grüne Beleuchtung sorgen dafür, dass der Turm weithin, auch über die Stadtgrenzen hinaus sichtbar ist. So wird auch ein Schornstein zu einem Wahrzeichen einer Großstadt.

Bilder vom Turm (insbesondere der Stahlkonstruktion):
Bild 1: http://img.fotocommunity.com/photos/9565046.jpg (Dieter Golland, www.fotocommunity.com)
Bild 2: http://www.kleunam.de/blog/wp-conten...g/img_5212.jpg (www.blog.kleunam.de)
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Alt 13.10.11, 00:17   #96
Avenger
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Duisburg in 15 Jahren - die RP macht eine Serie um den "Integrierten Handlungsplan" für die Innenstadt vorzustellen.

Die im ersten Teil vorgestellten Planungen erscheinen durchaus realistisch und nicht überzogen:

Duisburg in 15 Jahren
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Alt 09.02.12, 00:33   #97
Duis.burg.er
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Duis.burg.er braucht man einfachDuis.burg.er braucht man einfachDuis.burg.er braucht man einfachDuis.burg.er braucht man einfachDuis.burg.er braucht man einfachDuis.burg.er braucht man einfach
BEST bewertet seit 15 Jahren Architektur von Bauprojekten

Der nach niederländischem Vorbild gegründete Beirat für Stadtgestaltung (BEST) feiert dieser Tage sein 15-jähriges Bestehen. Ziel des Beirates ist es die Gestaltungsqualität in Duisburg zu verbessern. Ihm gehören Mitglieder aus den Bereichen Stadt-, Verkehrs- und Landschaftsplanung an, ebenso wie Architekten, Denkmalschützer, Künstler und Naturschützer, die allesamt ehrenamtlich tätig sind. Dias Gremium spricht vor allem Empfehlungen zur Qualitätsverbesserung von Bauprojekten aus. Auch wenn Vorschläge seitens der Politik meistens wahrgenommen und diskutiert werden, wird diesen nicht immer gefolgt. In den meisten Fällen handelt es dabei um kleinere Nachbesserung. Kritisiert wird allerdings, dass Duisburg zu sehr von „Investoren-Architektur“ abhängig sei.

Das kleine Jubiläum wurde zu Anlass genommen, einige Projekte Revue passieren zu lassen.

Negative Beispiele
  • Duisburger Freiheit (entgegen der ersten Planungen wird kein neues, lebendiges Stadtquartier entstehen)
  • City-Palais (Kritik richtet sich vor allem gegen das Konzept und den daraus resultierenden Leerstand)
  • Ehemaliges Gebäude der Stadtinformation – heute Reisebüro (Kritik richtet sich gegen die Architektur und dagegen, dass das Gebäude die Sicht auf die Königstraße behindert)
  • Königsgalerie (Kritik richtet sich auch hier vor allem gegen die Architektur der wellenförmigen Fassade)

Positive Beispiele
  • Mercatorinsel (anstelle eines Furnier-Werkes sind nun eine Parkanlage und Büros geplant)
  • Mercator- Quartier (Architektur des Sieger-Entwurfes wird gelobt)
  • Forum Duisburg (Auch hier wird vor allem die Architektur gelobt)
  • Siedlung Felsenstraße (Beispiel für qualitativ hochwertige Wohnbebauung)
  • Anbau Abteil Hamborn

Quelle: Duisburg für BEST abhängig von „Investoren-Architektur“ (Der Westen vom 2. Februar 2012)
Bildergalerie: Tops und Flops in Duisburg (Der Westen vom 2. Februar 2012)

Beim Lokalkompass bin ich noch auf eine interessante und zum Thema passende Bildergalerie gestoßen. Thematisch geht um Duisburg zur blauen Stunde, gezeigt wird vor allem die Architektur am Innenhafen, aber auch Industrieanlagen und die Landmarke Tiger & Turtle:
Ausflugstipp: Duisburg zur Blauen Stunde - Duisburg bei Nacht (Lokalkompass vom 5. Februar 2012)
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Alt 29.02.12, 22:10   #98
Duis.burg.er
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Mehr Hotels für Duisburg?

Passend zur Bekanntgabe der Übernachtungszahlen wird seitens der Duisburg Marketing Gesellschaft (DMG) die Frage diskutiert, ob Duisburg mehr Hotels bräuchte. Kritisiert wird, dass es in Duisburg zu wenig Hotelbetten im 4-Sterne-Sektor gebe. Auch gebe es in Duisburg nur zwei Hotels mit mehr als 100 Betten. Gefordert wird daher, dass sich der Hotelstandort Duisburg dem Markt anpassen solle. Als positives Beispiel wird die Nachbarstadt Oberhausen genannt, die in der Übernachtungsstatistik vor Duisburg liegt, obwohl sie die deutlich kleinere Stadt ist.
Kritisiert werden zudem die unterschiedlichen Regelungen zur Bettensteuer in der Region. Hier wünscht sich die Duisburg Marketing Gesellschaft ein Konzept für die gesamte Region.

Quelle: DMG-Chef - Duisburg braucht mehr und größere Hotels (Der Westen vom 26. Februar 2012)
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Alt 24.03.12, 15:51   #99
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Grünflächenanteil gestiegen

In den letzten zehn Jahren ist der Grünflächenanteil in Duisburg um 44 Hektar bzw. umgerechnet um 7,8 % gestiegen. Damit sind 7,3 % des Stadtgebietes als Freizeit- und Erholungsfläche ausgewiesen, womit sich Duisburg auf einem ähnlichen Niveau wie Mülheim an der Ruhr (7,4 %) und Düsseldorf (7,9 %) bewegt, in Oberhausen (10,4 %) und Essen (11,1 %) ist der Grünflächenanteil dagegen deutlich höher.

Das größte Erholungsgebiet, das während der vergangenen zehn Jahre entstand, war der erste Bauabschnitt des Rheinparks mit einer Fläche von 25 Hektar. Große Grünanlagen entstanden zudem mit dem Angerpark (5,5 Hektar), dem Grünen Pfad, sowie auf dem Gelände der ehemaligen Kaserne in Wanheim (beide 3 Hektar).

Ebenfalls gestiegen ist im selben Zeitraum der Anteil der Waldflächen. So kamen in den vergangenen zehn Jahren 73 Hektar oder 5,5 % Prozent Waldfläche hinzu. Damit liegt der Anteil der Waldflächen am Stadtgebiet bei 8,4 % und ist damit dennoch der niedrigste Wert aller kreisfreien Städten im Regierungsbezirk Düsseldorf. Ein Beispiel für die Rekultivierung ist ein ehemaliges Kieswerk an der Sechs-Seen-Platte, wo auf einer 1,5 Hektar großen Fläche 7.500 Stieleichen und Buchen gepflanzt wurden.

Quellen:
Mit mehr Grün zur Hauptstadt (Westdeutsche Allgemeine Zeitung vom 20. März 2012)
Mehr Grün im Süden (Der Westen vom 22. März 2012)
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Alt 18.04.12, 23:04   #100
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Theater am Marientor könnte bald wieder bespielt werden

Nach einem Bericht von Der Westen könnte das Theater am Marientor bald wieder bespielt werden. Nach Auslauf des Vertrages mit Duisburg Marketing stand das Theater seit dem 1. Januar 2012 leer. Ein Berliner Veranstaltungshaus hat dem Eigentümer des Theaters ein Bespielungskonzept ausgearbeitet. Demnach sollen die Veranstaltungen künftig von einem externen Betreiber gesteuert und vermarktet werden. Verkauft werden soll das Theater nicht, ob es verpachtet oder erfolgsabhängig vermietet werden soll, ist noch unklar.

Quelle: Das Tanztheater am Marientor (TaM) soll wieder bespielt werden (Der Westen vom 12. April 2012)
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Alt 10.06.12, 16:58   #101
Duis.burg.er
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Duisburg-Marxloh: Workshops zur Wohn- und Lebenssituation

1990 lebten im Stadtteil Marxloh über 22.000 Menschen, innerhalb von 20 Jahren sank die Zahl um 20,8 % auf rund 17.500 Einwohner. Für die nächsten 15 Jahre wird ein weiterer Rückgang der Einwohnerzahl um bis zu zehn Prozent befürchtet, so dass die Einwohnerzahl auf unter 16.000 sinken könnte. Hiermit verbunden sind drastische Auswirkungen auf den Wohnungsmarkt. Schon jetzt stehen 850 Wohnungen leer, was eine Leerstandsquote von zwölf Prozent ergibt. Befürchtet wird, dass sich die Zahl der leer stehenden Wohnungen bis 2027 auf 2.250 erhöht, was den Abriss von diversen Häusern zur Folge hätte.

Die Stadt Duisburg hat nun eine Analyse samt Entwicklungskonzept bei einem Kölner Stadtentwicklungsbüro in Auftrag gegeben, das bereits von der Bezirksvertretung Hamborn verabschiedet wurde. Mitte des Monats entscheidet hierüber noch der Stadtrat, so dass ab Herbst der Dialog mit Vermietern und Eigentümern beginnen könnte.

Bei der Analyse stach ein Hauptproblem heraus. So liegt das Mietniveau im Durchschnitt unter der Kostenmiete. Mehr als jeder vierte Bewohner Marxlohs ist auf Wohngeld des Jobcenters angewiesen, so dass die Mieteinnahmen für Vermieter nicht ausreichen, um Rücklagen für Investitionen bilden zu können. Aufgrund des dennoch hohen Handlungsbedarfes plant die Stadt fünf Workshops, in denen ein Handlungskonzept zur Aufwertung des Wohnraumes und letztendlich der Lebensqualität im Stadtteil geschaffen werden soll.

Die Studie hat Maßnahmen vorgeschlagen, mit denen man den Stadtteil aufwerten kann. Zu einer Aufwertung beitragen könne die Schaffung von stadträumlichen und urbanen Qualitäten auf den entstehenden Brachflächen. Damit soll vermieden werden, dass Mietniveau und Lebensqualität weiter sinken, sowie dass sich der Wohnungsmarkt konsolidieren kann. Hierunter fallen Mietergärten, Stadtteilparks, urbane Agrikultur, mehr Eigenheime und die Aufwertung des öffentlichen Wohnumfeldes durch Quartiersplätze oder Grünflächen. Hierfür werden folgende Gebiete vorgeschlagen, das einstige Gelände des Schachtes 2/5, die Fläche gegenüber der Merkez-Moschee, so wie die obere Kaiser-Wilhelm-Straße. Der Maßnahmenkatalog umfasst zudem Vorschläge wie etwa die Erhöhung der Anzahl der barrierefreien Wohnungen, Begrünung von Innenhöfen oder die Anpassung der veralteten Grundrisse der Wohnungen.

Quellen:
In 20 Jahren verließ jeder fünfte Bürger Duisburg-Marxloh (Der Westen vom 22. Mai 2012)
Dramatische Leerstände in Duisburg-Marxloh (Der Westen vom 22. Mai 2012)
20. öffentliche der Bezirksvertretung Hamborn (24. Mai 2012, Stadt Duisburg) – Das städtebauliche Entwicklungskonzept findet man unter dem Menüpunkt 5 als Anlage 2
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Alt 11.06.12, 22:39   #102
Bau-Lcfr
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Bahnhofsplatte - in Eigenregie begrünt

Die RP berichtete heute über die Aktion einer Ratsfrau, die am Samstag einen Teil der Bahnhofsplatte begrünte - als ein Zeichen und Hinweis darauf, dass die Gestaltung der tristen Betonplatte stets hinausgezögert wird. Sie rief die Bürger gleichzeitig auf, es ihr gleich zu tun und zur Begrünung der Platte beizutragen. Nach der RP seien die meisten Passanten froh, dass jemand etwas unternommen habe.
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Alt 16.01.13, 23:06   #103
Duis.burg.er
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Stadt sucht Lösung für NS-Dokumentationszentrum

Nachdem bekannt wurde, dass das NS-Dokumentationszentrum nicht wie ursprünglich geplant in das Stadtfenster einziehen wird, sucht man seitens der Stadt nach einer Lösung für das Zentrum. Im Stadtfenster waren 400 qm für das NS-Dokumentationszentrum vorgesehen, der künftige Standort soll jedoch größer sein. Trotz eines engen Finanzrahmens hofft man, dass durch Finden eines günstigeren Standortes die Vergrößerung des Standortes kompensiert werden kann. Mögliche Mitarbeiter könnten aus Reihen der Stadtverwaltung kommen. Abhängig sei die Umsetzung des NS-Dokumentationszentrums vom Haushaltssicherungskonzept und darin enthaltenen freien Kapazitäten.

Unterdessen hat die jüdische Gemeinde ihre Hilfe bei den Planungen angeboten. Sie verfügt über einen Historiker, der sich mit der Duisburger Geschichte im zweiten Weltkrieg befasst hat. Die Ergebnisse der Arbeiten sollten in das Dokumentationszentrum einfließen.

Quelle: Duisburg sucht neue Standorte für Dokumentationszentrum (Der Westen vom 16. Januar 2013)
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Alt 02.03.13, 15:43   #104
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Übernachtungszahlen gegen Landestrend rückläufig

Während die Übernachtungszahlen in Nordrhein-Westfalen einen neuen Höchststand erreichten, sanken die Zahlen in Duisburg deutlich. So sank die Besucherzahl um 4,1%, die Zahl der Übernachtungen um 4%.

Konnten im Jahr 2011 noch 205.095 Besucher gezählt werden, waren es im vergangenen Jahr nur noch 196.668. 2011 konnten noch 402.188 Übernachtungen registriert werden, ein Jahr später waren es nur noch 386.167. Einen überdurchschnittlichen Anstieg konnte Duisburg dagegen bei den Übernachtungszahlen von Ausländern vorweisen. Die Zahl stieg um 8,4% von 71.511 auf 77.500, im NRW-Schnitt lag der Anstieg bei 4,5%.

Seitens von Duisburg Marketing wurden zwei Ursachen genannt. Zum einen habe sich die mittlerweile wieder abgeschaffte Bettensteuer negativ auf das Ergebnis ausgewirkt, zum anderen wird die Schließung der Mercatorhalle als weiterer Grund gesehen. Hoffnungen setzt man in diesem Jahr auf die Kanu-WM, die Duisburg rund 7.000 Gäste bescheren wird. Für die Zukunft will man die Angebote für Wochenendbesucher ausbauen. Außerdem erhofft man sich einen Ausbau der Hotelkapazitäten. Wünschenswert wäre daher aus Sicht von Duisburg Marketing ein zeitnaher Baubeginn für das InterCity-Hotel am Hauptbahnhof.

Quelle: Weniger Gäste besuchten Duisburg (Der Westen vom 21. Februar 2013)
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Alt 02.03.13, 15:48   #105
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Duisburg deutlich älter als bisher gedacht

Als Geburtsstunde der Stadt Duisburg galt jahrelang das Jahr 883. Aus diesem Jahr stammt die erste urkundliche Erwähnung der Stadt. In diesem Jahr wurde Duisburg bei einem Überfall der Normannen verwüstet. Archäologische Funde haben bewiesen, dass die Stadt deutlich älter sein muss. Lange Zeit wurde angenommen, dass der Ursprung Duisburgs in einem fränkischen Königshof lag.

Der ehemalige Stadtarchivar hat nun ein neues Buch zur Geschichte der Stadt Duisburg veröffentlicht, in dem neuste archäologische Funde berücksichtigt wurden. Demnach liegen die Wurzeln der Stadt Duisburg in der Römerzeit. Unter dem Burgplatz konnte eine Kalksteinsäule gefunden werden. Diese stammt wahrscheinlich aus den Überresten eines Gebäudes, das etwa um das Jahr 150 nach Christus im damaligen Ort Dispargum errichtet wurde.

Eine weitere Erkenntnis ist, dass die Rheinverlagerung, die erhebliche Auswirkungen auf die Stadt Duisburg hatte, nicht wie bisher angenommen im Jahre 1200 stattgefunden hat, sondern schon 200 Jahre früher. Die Ursache hierfür könnte möglicherweise eine Vereisung gewesen sein. Für die Stadt Duisburg hatte die Verlagerung schwerwiegende Folgen. Aufgrund der direkten Lage am Rhein, war Duisburg damals eine blühende Handelsstadt, verkam jedoch für lange Zeit aufgrund der Verlagerung zu einem bedeutungslosen Städtchen.

Quellen:
Römerspuren unterm Burgplatz (Der Westen vom 19. Februar 2013)
Stadtwurzeln reichen in die Römerzeit (Rheinische Post vom 19. Februar 2013)
Dr. Joseph Milz schrieb „Geschichte der Stadt Duisburg“ neu - Ursprünge der Stadt reichen zurück bis in der Römerzeit (Lokalkompass vom 26. Februar 2013)
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