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Alt 15.02.11, 12:48   #121
Riesz
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Der Neubau Breitkopfstraße/Täubchenweg hat wohl seine endgültige Höhe erreicht:




Die Abbruch- und Abräumarbeiten in der Johannisallee sind inzwischen fast fertig. Sonstige Arbeiten oder Sanierungsvorbereitungen konnte ich bisher nicht feststellen (Bilder von letzter Woche).




Habe in der Senefelderstraße noch eine Werbeplane an einer alten Druckerei entdeckt (Bing, StreetView).
Im Netz finde ich zum Projekt nur dies.






(Quelle: Eigene Bilder)
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Alt 15.02.11, 13:16   #122
DaseBLN
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^ Die Lage so zwischen den Plattenbauten ist natürlich schon krass. Ich vermute mal, das macht die Vermarktung nicht einfacher. Andererseits ist Erreichbarkeit und Innenstadtnähe ja gegeben, das gleicht das Ganze zumindest ein wenig wieder aus. Erstaunlich auf jeden Fall, wie weit sich das grafische Viertel noch gen Osten gezogen hat.
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Alt 15.02.11, 17:18   #123
Riesz
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Diese Druckerei ist eines der wenigen Gebäude in der Umgebung, die vor den Flächenabrissen in den 1980ern verschont blieb (wieso denn eigentlich?).
Ich habe mal einen Ausschnitt einer Karte von etwa 1980 digitalisiert (sprich abfotografiert ), die das Gebiet zeigt (aus dem Band "Wiederbelebung Ostvorstadt" von PRO Leipzig e.V.) - die Druckerei ist rot markiert.
( große Version (5MB) )

Unglaublich, was alles damals der Platte geopfert wurde.
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Alt 15.02.11, 17:34   #124
DaseBLN
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^ Danke für die Karte. Insbesondere die Reclamstraße war ja noch fast vollständig bestanden. Die Gegend um die Kohlgartenstraße ist zusammen mit der Wurzener das heftigste Anschauungsbeispiel dafür, was auch in Connewitz und der Südvorstadt drohte. Man kriegt dann in der Gegend zwar schlechte Laune, kann aber umso glücklicher über den Umstand sein, dass aus Geldmangel entsprechende Pläne in anderen Teilen der Stadt nicht umgesetzt wurden.
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Alt 17.02.11, 10:22   #125
DaseBLN
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Interessantes Bild auf der Angebotsseite: offensichtlich hat sich bei dieser (wie auch bei anderen ähnlichen gebäuden) nur ein Flügel gehalten, in dem Fall der südliche:


Quelle: www.neue-denkmalschutz-immobilien.de

der Vollständigkeit halber hier noch die vereinfachte Fassade nach Sanierung:

Quelle: www.neue-denkmalschutz-immobilien.de
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Alt 07.03.11, 09:47   #126
LE Mon. hist.
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Projekt: „Katalog Industriekultur Leipzig“

Über den 2009 gegründeten, 20 Mitglieder starken Verein für Industriekultur Leipzig berichtete die LVZ in ihrer Ausgabe vom Freitag, den 4. März 2011, in der Beilage Stadtleben. Der Artikel ist im Volltext und als pdf-Dokument auch auf der Website des Vereins einzusehen:

„Leipzig ist mehr als Karl Heine“
Verein für Industriekultur Leipzig will technisches Erbe bewahren
http://www.industriekultur-leipzig.de/presseecho.htm

Für uns von besonderem Interesse ist das unter den Vereinszielen für 2011 (http://www.industriekultur-leipzig.de/ueber_vik.htm ) als erster Punkt genannte

Projekt: „Katalog Industriekultur Leipzig“
Es gibt viele Zusammenstellungen über Technische Denkmale in Leipzig, aus verschiedenen Zeiten, unter verschiedenen Blickwinken und Zielstellungen; wir wollen alles zum den ultimativen „Zentralkatalog“ zusammen zu führen versuchen.


In der LVZ meinte der der 59-jährige Journalist Heinrich Moritz Jähnig vom Leipziger Verein für Industriekultur hierzu, dass sich der Verein die Maxime „Erhalt durch Nutzung“ gesetzt hat. „Mit einem Katalog, der eine Übersicht aller Leipziger Industriebauten beinhaltet, solle dieser wertvolle Bestand sichtbar gemacht und die Fantasien potenzieller Nutzer angeregt werden. Eine historische Aufarbeitung könne das Projekt allerdings nicht leisten, dafür sei der Aufwand zu groß. Allerdings solle das gedruckte Exemplar mit einer stetig aktualisierten Online-Ausgabe kombiniert werden. ‚Klar gibt es so etwas schon’, sagt Jähnig, um das Argument im gleichen Atemzug wieder zu entkräften, ‚allerdings präsentieren solche Projekte nur die Filetstücke. Das soll im Katalog des […] Vereins anders werden, denn dieser werde die Vielfalt der Industriekultur abbilden. Um wie viele Objekte es sich handeln wird, weiß aber auch Jähnig noch nicht: ‚In diesem Punkt sind wir auf die Unterstützung der Stadt angewiesen. Diese ruht allerdings seit einem eigentlich vielversprechenden Gespräch im Dezember vorigen Jahres’, klagt der Vereinsvorsitzende. Dies sei umso bedauerlicher, weil das Jobcenter bereits zwei Stellen für die Erstellung zugesichert hätte. "

Desweiteren wird in der LVZ eine Vortragsreihe angekündigt, die in Kooperation mit der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig entstanden ist. Themen und Termine stehen ebenfalls auf der Website unter Veranstaltungen: http://www.industriekultur-leipzig.d...staltungen.htm
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Alt 07.03.11, 12:36   #127
DAvE LE
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ABRISS EINER HALLE

Heute beim vorbeifahren in der Zschocherschen Straße war man gerade beim Abriss der blau-weißen Halle, wo sich einst ein PLUS-Markt und BlueWhite-Bowling sowie CONRAD-Schnäppchenmarkt befand.

Dachte, diese Halle soll stehen bleiben. Zumindest war sie beim Exposé bei der CG-Gruppe (Seite 4/5) eingezeichnet.

Antwort zu #129: Danke! Ich sah das hellblau immer als etwas besonderes, da es nicht dasselbe blau wie auf der Legende war. Ein Verlust ist es echt nicht...
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Geändert von DAvE LE (07.03.11 um 14:27 Uhr) Grund: Antwort zu #129 hinzugefügt.
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Alt 07.03.11, 12:55   #128
LE Mon. hist.
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Hallo Dave, dass die Conrad-Halle fallen wird waberte schon schon länger durch die Gerüchteküche, siehe z.B. http://www.deutsches-architektur-for...770#post258770 . Das ist ja nun auch nicht unbedingt ein großer Verlust.

Und auch in dem von Dir verlinkten Exposé ist es als Neubau an der gleichen Stelle eingezeichnet, etwa S. 12/78, 13/78 und 43-47/78.
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Alt 08.03.11, 15:39   #129
DAvE LE
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ABRISS EINER HALLE

Siehe #128 - Zwar kein Denkmal, aber umgeben von Denkmälern. Bei Bedarf kann dieser Beitrag gern verschoben werden.


Blick von der OMV-Tankstelle/Zschochersche Straße auf die Halle.


Rechts führt eine Rampe hoch, welche einst zu Barth-Metallwaren und PLUS-Markt, aber auch zur Wachsmuthstraße, führt.




An der Zschocherschen Straße.


Im Südöstlichen Teil befand sich "Blue White Bowling".


An der Zschocherschen Straße, nähe Haltestelle Makranstädter Straße.


Im nördlichen Teil befand sich "CONRAD-Schnäppchenmarkt" und zuletzt MASSIVO, welches ins Haus gegenüber umgezogen ist.


Blick vom Parkplatz vom "Gewerbehof Plagwitz" auf die Abriss-Objekt.



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Alt 10.03.11, 15:19   #130
DrZott
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Über private Kontakte durfte ich erfahren, daß die DKB-Immobilienbank aktuell den Industriekomplex zwischen Naumburger / Zschocherscher und Markranstädter Straße vermarktet. Es sind Wohnungen geplant INKLUSIVE des schönen Turms.
http://maps.google.de/maps?f=q&sourc...35.25,,0,-8.72
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So Sie bei mir Photos sehen, sind diese von mir. Wenn Sie keine sehen, brauchen Sie eine Brille. ;)
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Alt 31.03.11, 14:31   #131
DAvE LE
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ALTE MÜHLE KNAUTHAIN

Neue Visualisierungen und einen 360°Grad-Blick zur "Alten Mühle Knauthain" alias "Wellenwerk III" entdeckt.
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Alt 01.04.11, 14:01   #132
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karipol-WERK

Aktivitäten im ehemaligen karipol-Werk an der Klingenstraße/Limburger Straße/Gießerstraße >>


An der Klingenstraße.


Blick in den Hinterhof der Industriegebäude.


Dieses Gebäude steht an der Limburger Straße, darunter die Einfahrt zu "karipol Autopflegemittel".

Nochmals danke für den Tipp, LE Mon. hist.!
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Alt 04.04.11, 12:23   #133
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Leipziger Verein Industriekultur

Zitat:
Zitat von LE Mon. hist. Beitrag anzeigen
Über den 2009 gegründeten, 20 Mitglieder starken Verein für Industriekultur Leipzig berichtete die LVZ in ihrer Ausgabe vom Freitag, den 4. März 2011, in der Beilage Stadtleben.
In der heutigen LIZ ist ein ausführliches Interview mit Heinrich Moritz Jähnig vom Leipziger Verein Industriekultur:

Gernot Borriss
04.04.2011
Leipziger Industriekultur: Ohne gelebte Bindung zur Vergangenheit gibt es keine Zukunft
http://www.l-iz.de/Politik/Brennpunk...z-Jaehnig.html

Dabei wird auch noch einmal auf das Projekt „Katalog der Industriekultur Leipzig“ eingegangen, dessen Ziel es ist, alle bewahrenswerten Zeugnisse der Industriekultur in Leipzig zu erfassen, zu beschreiben und zu bewerten. Partner sind die Stadt Leipzig, das Amt für Stadtentwicklung und Denkmalpflege (? ASW und/oder Amt für Bauordnung und Denkmalpflege?), die Deutsche Stiftung Denkmalschutz und andere Interessierte, wie zum Beispiel der Verein Deutscher Ingenieure Bezirksverein Leipzig. Die Stiftung Denkmalschutz fördert das Projekt finanziell.

"Kernziel des Katalogs ist es, eine fortlaufend erweiterte Druckschrift verbunden mit einem Internetportal zu erarbeiten, das Industriedenkmale und Liegenschaften, egal in welchem Zustand, erfasst. Unter Ausschöpfung entsprechender Förderprogramme der Branchensanierung oder der Wirtschaftsförderung lassen diese sich vielleicht schneller für weiterführende kulturelle oder wirtschaftliche Nutzungen vorbereiten."

Vielleicht kann uns Herr Jähnig, der hier seit einiger Zeit still mitliest und sogar schon einen account eingerichtet hat, noch mehr über das Projekt verraten. Und möglicherweise können wir es im Gegenzug ein klein wenig mit Informationen und Bildern unterstützen.
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Alt 04.04.11, 13:07   #134
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Maschinenfabrik Philipp Swiderski (VEB Druckmaschinenwerke)

Zitat:
Zitat von DrZott Beitrag anzeigen
Über private Kontakte durfte ich erfahren, daß die DKB-Immobilienbank aktuell den Industriekomplex zwischen Naumburger / Zschocherscher und Markranstädter Straße vermarktet. Es sind Wohnungen geplant INKLUSIVE des schönen Turms.
Gibt es da schon mehr Informationen, z.B. ein Exposé? Ich habe versucht, mehr darüber herauszufinden, aber es ist mir leider nicht gelungen, weder auf der Website http://www.dkb-immobilien.de noch auf der des Eigentümers (soweit ich weiß) http://www.saller-bau.com/ . Das Konzept interessiert mich sehr, ich kann mir aber nur schwer vorstellen, wie die beiden Hallen mit dem großen überdachten Hof zu Wohnungen umgebaut werden sollen. Ich hätte mir kulturelle oder gewerbliche Nutzung gewünscht.

Die Maschinenfabrik Philipp Swiderski, später Georg Spieß und zuletzt VEB Druckmaschinenwerke, in der Zschocherschen Str. 78 wurde hier schon mit einigen Informationen und Bildern vorgestellt: http://www.deutsches-architektur-for...385#post254385
http://www.baudenkmale-mitteldeutsch...posee/240.html
Auch in dem eben genannten Interview mit Heinrich Jähnig wird die Fabrik erwähnt.

Und ich will meinem schlechten Ruf mal wieder alle Ehre machen und darauf verweisen, dass sie nicht in Plagwitz, sondern in Kleinzschocher liegt . Die nördliche Begrenzung des Geländes der Maschinenfabrik ist identisch mit der Flurgrenze zu Plagwitz, die dann in einer Linie weiter nach Osten geht. Das unsanierte LWB-Haus Zschochersche Str. 74 ist das letzte in Plagwitz ( http://lwb-immobilienangebote.de/pdf...hersche_74.pdf, die Flurgrenze ist allerdings deutlicher zu sehen unter http://lwb-immobilienangebote.de/pdf...hersche_66.pdf ), die Nr. 76 mit dem Restaurant "Zum Lübzer" neben dem Wasserturm der Fabrik das erste Haus in Kleinzschocher ( http://www.leipzig-lexikon.de/STRASSEN/05003.HTM ).
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Alt 04.04.11, 14:49   #135
LE Mon. hist.
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Globuswerke, Karipol (Kleinzschocher)

Zitat:
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karipol-WERK
Fritz Schulz jun. AG Chemische Fabriken und Kieselkreidebergwerke, Blechemballagen- und Kartonagenfabriken
http://de.wikipedia.org/wiki/Fritz_Schulz_jun._AG

Die auch Globus-Werke genannte Firma mit Sitz in der Leipziger Hardenbergstaße 11 besaß ein 1897 errichtetes Produktionsgebäude in Leipzig-Plagwitz. Dieser Fabrikkomplex, der 1905 und 1909/11 erweitert wurde, befindet sich noch heute in der Limburgerstraße 30, erlitt aber im Zweiten Weltkrieg erhebliche Beschädigungen. Die Gebäude, die mit damals sehr modernen Eisenbetonrippendecken ausgestattet sind, verfügen über viele Schmuckelemente am Bau, davon besonders beachtenswert ist der Eingangsbereich mit einer monumentalen Atlas-Plastik, die den namensgebenden Globus trägt.

http://www.industriezerfall.de/Karipol/index.htm

http://www.vimudeap.de/info.php?oi=193
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