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Alt 07.07.16, 00:16   #121
Duis.burg.er
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^^

Heute haben sich die SPD und die CDU zu den möglichen Outlet-Plänen geäußert. Zunächst einmal würde seitens der Parteien eine DOC-Planung begrüßt, auch wenn betont wird, dass man dem Investor keinen Freibrief aussprechen möchte. Dennoch geht der Grundtenor in Richtung "pro Outlet-Center". In diesem Zusammenhang wird auch nicht klar auf die Frage eingegangen, ob ein Outlet-Center auf dem alten Güterbahnhofsgelände planungsrechtlich überhaupt zulässig sei. Dies müsse erst geprüfen werden. Aus Reihen der CDU heißt es sogar, dass man dem Investor eine Chance geben sollte, wenn er auf dem Gelände ein DOC entwickeln möchte. Eine klare Ablehnung klingt anders...

Unverständlich ist für mich die Anregung, die Einzelhandelsentwicklung außerhalb der Innenstadt zu fokussieren. So wird angeführt, dass zum einen der Leerstand in der Innenstadt heute schon hoch sei, und zum anderen wäre unklar, wie der Bereich Börsen-/Düsseldorfer Straße nach dem Fortzug der Stadtbibliothek und der Volksbank entwickelt werden soll.

Man gewinnt den Eindruck, dass der ehemalige Güterbahnhof mit aller Macht bebaut werden soll, egal ob ein Nutzen für die Stadt vorhanden ist oder nicht. Mein Gefühl ist, dass die Politiker vor dem Investor einknicken, weil sie im Falle einer Ablehnung der Pläne eine langfristige Brachfläche in bester Lage befürchten...

Quelle: Duisburger SPD und CDU begrüßen Outlet-Pläne am Bahnhof (Der Westen vom 6. Juli 2016)
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Alt 07.07.16, 00:41   #122
Avenger
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Avenger befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Lieber 10 Jahre länger Brachfläche als schei*** bauen.

Mich erinnert das frappierte an eine Scene aus den Simpsons was so in letzter Zeit beim Stadtrat so abgeht in Sachen Investoren:
Monorail! Monorail! Monorail! ...

Ich schreib morgen mal was ausführliches zu den Gerüchten. Aber prinzipiell bleibe ich dagegen.
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Alt 01.10.16, 01:04   #123
Duis.burg.er
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Pläne für Outlet-Center werden konkreter

Wie verschiedene Medien melden, werden die Pläne für ein Outlet-Center auf dem alten Güterbahnhofsgelände konkreter. Die spanische Neinver-Gruppe, die unter anderem ein Outlet in Zweibrücken betreibt, habe Interesse an dem Grundstück bekundet. Allerdings prüfe man derzeit verschiedene Standorte in Deutschland für die Ansiedlung eines Outlet-Centers.

Eine solche Entwicklung scheint auch im Interesse des Grundstückseigentümers. Eine Sprecherin erklärte, dass die Möbelhaus-Pläne nicht weiter verfolgt würden. Zum einen plane das Unternehmen von Kurt Krieger derzeit die Errichtung von drei Möbelhäusern in Düsseldorf, zum anderen würde in Meiderich bald ein Ostermann-Einrichtungshaus gebaut. Die Nutzungen des ehemaligen Bahngeländes seien jedoch eingeschränkt. Die Entwicklung von Wohnraum sei wegen des Emissionsschutzes schwer zu realisieren, für Büroflächen in der Größenordnung von 90.000 m2 habe sich zudem kein Interessent gefunden (wobei eine Vermarktung der Flächen m. W. noch gar nicht stattgefunden hat). Die Fläche sei hingegen aufgrund der guten Infrastrukturanbindung wie für ein Outlet-Center geschaffen. Es soll jedoch kein Factory Outlet Center (FOC), sondern ein Designer Outlet Center (DOC) entstehen. In den Augen der Krieger-Sprecherin hätte dies den Vorteil, dass ein hochwertiges Angebot abgedeckt würde, das es in der Duisburger City so nicht gibt. Dadurch hätte ein DOC ihrer Meinung nach auch keine negativen Auswirkungen auf die Innenstadt. Vielmehr rechne sie mit einem internationalen Shopping-Tourismus aus dem nahen und fernen Osten sowie Russland, der die Innenstadt beleben würde. Es könnten bis zu 1.000 neue Arbeitsplätze entstehen.

Quellen:
Outlet-Unternehmen hat Interesse an Duisburger Güterbahnhofsgelände (Der Westen vom 28. September 2016)
Designer Outlet für Duisburg (Immobilien Zeitung vom 29. September 2016)
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Alt 14.01.17, 23:57   #124
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Krieger will sein Grundstück verkaufen

Die Spatzen haben es in den vergangenen Wochen bereits von den Dächern gepfiffen, nun ist es offiziell: Kurt Krieger bestätigt die Aufgabe seiner Möbelhaus-Pläne und will das Grundstück verkaufen. Mit dem Outlet-Entwickler Neinver gibt es auch einen Interessenten für das Areal. Dieser bestätigte bereits Gespräche mit Kurt Krieger und der Stadt Duisburg, die sicher allerdings noch in einem frühen Stadium befänden.

Seitens der Stadt Duisburg ist man gewillt, zügig Planungsrecht zu schaffen. Im Stadtplanungsamt wurde bereits eine Projektgruppe für die Planung eines Designer-Outlet-Centers geschaffen. Für den 1. Februar wurde zudem eine Sondersitzung des Rates einberufen, auf der ein Grundsatzbeschluss für ein Outlet-Center geschaffen werden soll. Das Ziel sei es, einen Baubeginn in zwei bis drei Jahren zu ermöglichen.

Diese Entscheidung wird insbesondere von der IHK kritisch gesehen, weil sie einen Trading-Down-Effekt in der Innenstadt befürchtet. Außerdem gab die IHK zubedenken, dass möglicherweise der Regionalverband Ruhr und die Bezirksregierung Düsseldorf ihre Zustimmung für das Projekt verweigern könnten. Sie schlägt nur vor, dass die Stadt Duisburg das Grundstück kauft. Angesichts der Haushaltslage stellt sich allerdings die Frage, wie die Stadt einen Kauf finanzieren soll?

Quellen:
Investor Krieger will „Duisburger Freiheit“ wieder verkaufen (Neue Ruhr Zeitung vom 11. Januar 2017)
IHK-Wunsch: Stadt soll Krieger-Gelände kaufen (Neue Ruhr Zeitung vom 11. Januar 2017)
Duisburg plant Park im Hafen und eine neue Brücke (Neue Ruhr Zeitung vom 12. Januar 2017)
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Alt 30.01.17, 00:16   #125
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Investor plant größtes Designer Outlet Deutschlands

Am Mittwoch findet die Sondersitzung des Stadtrates statt, bei der der Grundsatzbeschluss zum geplanten Designer Outlet Center gefasst werden soll. In der Beschlussvorlage sind erste Details zum Designer Outlet Center zu finden. Die wichtigsten Fakten zum DOC im Telegrammstil:
  • das DOC soll 140 bis 175 Läden umfassen
  • die Verkaufsfläche soll rund 30.000 Quadratmeter betragen
  • mit diesen Ausmaßen wäre es das größte Outletcenter in Deutschland
  • 3.000 Parkplätze sollen für die Besucher entstehen
  • 60 bis 70 Prozent der Verkaufsfläche sollen auf Bekleidung (inklusive Sportbekleidung) entfallen
  • 10 bis 20 Prozent sollen durch Schuhe und Lederwaren belegt werden
  • zwischen 10 und 30 Prozent variiert der Spielraum für ein zentrentypisches Sortiment
  • das städtebauliche Konzept sieht einen "Village-Stil" vor (die Ladenlokale sollen um zusammenhängende kleinere Plätze und Gassen angesiedelt werden)
Quelle: Duisburgs Design-Outlet soll das größte Deutschlands werden (Neue Ruhr Zeitung vom 24. Januar 2017)
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Alt 17.03.17, 00:28   #126
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Quartier 1: Aurelis blickt in die nahe Zukunft

Während in rund vier Wochen der Grundstein für den Neubau des Landesumweltamtes gelegt wird, blicken die Verantwortlichen schon in die (nahe) Zukunft. Drei Baufelder sind derzeit im Quartier 1 noch verfügbar. Bei Aurelis geht man davon aus, dass diese Grundstücke relativ schnell vermarktet werden können. Derzeit werde so viel in Duisburg investiert wie schon lange nicht mehr, insbesondere das Bahnhofsumfeld zeige sich dabei sehr dynamisch. Es wird prognostiziert, dass die Entwicklung des Quartiers 1 in fünf bis sieben Jahren abgeschlossen ist.

Quelle: Im April wird der Grundstein gelegt (Rheinische Post vom 8. März 2017)
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