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Alt 16.12.10, 17:44   #16
LE Mon. hist.
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Babalu kritisiert Studie zum Japanischen Palais in Dresden

Märkische Oderzeitung, 16.12.2010
Chemnitz kritisiert Palais-Studie für 375 000 Euro
http://www.moz.de/kultur/kultur/arti...dg/0/1/271788/

Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig (SPD) nannte ein von der CDU/FDP-Koalition geplantes Konzept für das Japanische Palais in Dresden eine „überflüssigen Studie“. Sie sei erstaunt, dass dafür 375 000 Euro bereitgestellt werden, während gleichzeitig die Eröffnung des „Hauses der Archäologie“ in Chemnitz aus finanziellen Gründen von 2012 auf 2013 verschoben wird.

Nach ihrer Ansicht der Oberbürgermeisterin wendet sich das Vorhaben der Koalition zudem gegen die auch von ihr befürwortete Idee der Wissenschaftsministerin Sabine von Schorlemer (parteilos), wonach die Geschichte Sachsens im neuen Chemnitzer Museum beheimatet werden soll.

Mit Blick auf das wiedereröffnete Albertinum und die aufwendige Sanierung des Dresdner Schlosses nannte Ludwig es seit langem klar, dass in Dresden „keine zusätzlichen musealen Nutzungen mehr möglich sein werden“.
Nach den damaligen Vorstellungen der Ministerin gebe es in dem als „Haus der Archäologie“ geplanten Landesmuseum „sehr gute Verwirklichungsmöglichkeiten“. So könne die derzeit bis zur Industrialisierung Sachsens reichende Ausstellungskonzeption bis zur Gegenwart fortgeschrieben werden. Im Unterschied zu einem gänzlich neuen Museumsprojekt sei eine solche Erweiterung mit etwa sechs bis acht Millionen Euro bezahlbar.
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Alt 16.12.10, 17:55   #17
John28
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Nachdem das Erzgebirge als touristisch weniger wichtig abgestuft wurde, geht's hier gleich weiter für die Region. Hauptsache es werden Millionen in die Hauptstadt und in vorzeigeobjekte wie den Citytunnel gepumpt. Traurig irgendwie. Wir brauchen keine Touristen fährt eh kein Zug nach Chemnitz...
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Alt 30.04.11, 13:06   #18
LE Mon. hist.
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Thomas Spring, der Projektplaner des Museums, erläutert am 28.04.2011 das Konzept der Dauerausstellung des Landesmuseums für Archäologie und Geschichte im einstigen Kaufhaus Schocken:

FP, 28.04.2011
Dauerausstellung zeigt 300.000 Jahre Geschichte
Im ehemaligen Chemnitzer Kaufhaus Schocken soll Sachsens Entwicklung abgebildet werden
http://www.freiepresse.de/LOKALES/CH...kel7646035.php

FP, 28.04.2011
Vom Sammler bis zum Soldaten
Nun herrscht Klarheit darüber, was im Chemnitzer Landesmuseum für Archäologie in Szene gesetzt wird
http://www.freiepresse.de/LOKALES/CH...kel7646034.php

Im Erdgeschoss werden ein Café und Museumsshop eingerichtet. Von dort soll anstatt der alten Treppe eine Rampe nach oben führen. In der ersten Etage beginnt die Dauerausstellung mit einer Darstellung die Entwicklung Sachsens von vor 300.000 Jahren bis 8000 v.Chr. (Alt- und Mittelsteinzeit). In der zweiten Etage wird der Abschnitt von 7000 v. Chr. bis 700 n. Chr. (Jungsteinzeit, Bronze- und Eisenzeit, Römischen Kaiser- und Völkerwanderungszeit) behandelt. In der dritten Etage geht es um das Mittelalter und die frühe Neuzeit, d.h. die Zeit von 700 bis 1800. In der vierten Etage finden künftig Sonderausstellungen statt.

Zudem werden in allen drei Etagen zwischen der runden Außenwand und einer eingezogenen Zwischenwand mit Texten, Fotos und Modellen der Architekt des Hauses, Erich Mendelsohn, und der Warenhausinhaber Salman Schocken vorgestellt.

Soweit war das Konzept in den Grundzügen bereits bekannt. Neu ist nun, dass in der vierten Etage die Geschichte der Wismut von den Anfängen des Uranbergbaus bis zur heutigen Sanierung der Bergwerke gezeigt werden wird. Hier sollen Neben Texten, Fotografien und Dokumenten auch Werke der Wismut-eigenen Kunstsammlung zu sehen sein, die laut Spring "aber höchstens 20 Prozent der Wismut-Ausstellung ausmachen". Vermittelt werden soll, wie im Kalten Krieg die Landschaft durch den Uranbergbau der “Sowjetischen-Deutschen Aktiengesellschaft Wismut-SDAG“ umgestaltet und zerstört wurde und wie heute durch Stilllegung der Bergbaubetriebe, durch Sanierung und Rekultivierung der Bergbaualtlasten neue Landschaften entstanden sind.

Für das Landesmuseum und die Wismutausstellung wird es in der fünften Etage auch einen Veranstaltungsraum , der aber auch vermietet werden könne. In der sechsten Etage sollen Büros für das Museum untergebracht werden, die siebte Etage ist immer noch frei.

Die Entscheidung, in der vierten Etage eine dauerhafte Präsentation unter dem Titel „Vom Uranbergbau zu neuen Landschaften“ einrichten, wurde Mitte April bekanntgegeben:

Pressemitteilung Land Sachsen, 13.04.2011, 10:00 Uhr
Wismut und DDR-Kunst zukünftig im Chemnitzer Haus der Archäologie
http://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/159650

BILD, 13. April 2011, 07:18 Uhr
Wismut-Archiv kommt ins Archäologiemuseum Chemnitz
http://www.bild.de/regional/dresden/...2064.bild.html

Lausitzer Rundschau, 14.04.2011
DDR-Kunstsammlung der Wismut künftig in Dauerausstellung
http://www.lr-online.de/kultur/DDR-K...rt1073,3303631

Freie Presse, 05.04.2011‎
Wismut öffnet ihre Schatzkammern
Unternehmen will einen Teil seines Archivs der Öffentlichkeit zugänglich machen
http://www.freiepresse.de/NACHRICHTE...kel7629984.php

Die Kunstsammlung der Wismut gilt als größte und bedeutendste Unternehmenssammlung der DDR. Sie enthält Arbeiten, die zwischen 1933 und 1989 entstanden und umfasst 4138 Grafiken, Gemälde, Lithografien und Plastiken. Es handelt sich bei etwa der Hälfte um Auftragswerke, vor allem Landschaften mit Bergbauanlagen, Untertage-Szenen und Arbeiterporträts. Rund 450 Künstlern, darunter 63 Laienkünstler und 23 aus ehemaligen Ostblockländern sind mit Arbeiten vertreten, darunter so bekannte DDR-Künstler wie Willi Sitte ( http://de.wikipedia.org/wiki/Willi_Sitte ), Bernhard Heisig ( http://de.wikipedia.org/wiki/Bernhard_Heisig ) und Werner Tübke ( http://de.wikipedia.org/wiki/Werner_Tübke ).

Wie bei einer (jeder?) Präsentation von Kunst aus der Zeit der DDR nicht anders zu erwarten war gibt es mittlerweile Kritik, vor allem von dem Chemnitzer Künstler Michael Morgner ( http://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Morgner ). Die Wismut mit ihren Aufträgen sei der Inbegriff des Stalinismus gewesen und es sei nicht zu glauben, dass solche Gemälde ausgerechnet in der Stadt mit dem selbst verliehenen Titel „Stadt der Moderne“ gezeigt würden. Er verstünde nicht, dass sich Chemnitz dazu überhaupt hergebe und dies dann noch im ehemaligen Schocken: „Und mit dieser Wismut-Unkunst wird nun dieses Gebäude besudelt“, sagte Morgner.

Lausitzer Rundschau, 21.04.2011
Geplante Wismut-Ausstellung in Chemnitz in der Kritik
http://www.lr-online.de/nachrichten/...rt1047,3312938

Mitteldeutsche Zeitung, 20.04.11,
Wismut-Sammlung
«Unkunst besudelt Haus der Moderne»
http://www.mz-web.de/servlet/Content...=1018881578428
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Alt 30.04.11, 13:19   #19
lguenth1
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Am Anfang konnte man die Pläne so verstehen, daß die gesamte Etage der Wismut-Kunst gewidmet wird. Da jetzt der eigentliche Schwerpunkt, nämlich die Geschichte des Wismut-Bergbaus, klarer ist, ist dieser Kritik der Ansatzpunkt genommen. Zur Geschichte des Unternehmens gehört auch dessen Kunst, daran kann es eigentlich keinen Zweifel geben.
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Alt 30.04.11, 13:26   #20
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Hier noch einige Informationen und Bilder zur geplanten Daueraustellung.

Landesmuseum für Vorgeschichte Dresden
http://www.archaeologie.sachsen.de/lmv/

Haus der Archäologie und Geschichte
Newsletter Frühjahr 2011
http://www.archaeologie.sachsen.de/l...HdAG1_2011.pdf
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Alt 30.04.11, 13:42   #21
LE Mon. hist.
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Ich sehe es genauso wie lguenth1. Zwar hätte ich auch nichts gegen eine reine Kunstausstellung bzw. einen deutlichen Schwerpunkt gehabt, aber da gerade bei DDR-Kunst immer wieder gefordert wird, sie in ihren gesellschaftlichen und politischen Zusammenhang zu stellen, ist die Kombination von Ausstellung zur Wismut und Präsentation der Kunstsammlung doch überaus glücklich.

Die Wismut-Ausstellung setzt in gewisserweise die Idee der archäologischen Ausstellung fort - Beziehungen zwischen Mensch, Umwelt und Kunst. Und wer Geschichte unbedingt in chronologischer Reihenfolge präsentiert bekommen möchte, kann noch einen Besuch des Sächsisches Industriemuseum dazwischenschieben. Hier beginnt die Darstellung genau dort, wo die des Landesmuseums für Archäologie abbricht, am Ende des 18. Jahrhunderts, dem Beginn der Industrialisierung in Sachsen, und endet in der Gegenwart. http://www.saechsisches-industriemuseum.de/

In ähnlicher Weise gilt dies auch für die (bildende) Kunst. Zu den Kunstsammlungen Chemnitz gehört unter anderem eine reiche Gemäldesammlung des 19. und 20. Jahrhunderts und das Museum Gunzenhauser zeigt herausragende Arbeiten aus dem gesamten 20. Jahrhundert, darunter jedoch nur recht wenige Arbeiten aus der DDR:
http://www.kunstsammlungen-chemnitz.de/

Die jüngste Entscheidung ist ein großer Gewinn für die Museumslandschaft in Chemnitz und Sachsen.
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Alt 30.04.11, 13:56   #22
LE Mon. hist.
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Einen ersten Einblick in die Kunstsammlung der Wismut kann man übrigens schon am 14. Mai 2011 bekommen, wenn die Wismut GmbH erstmals an der Chemnitzer Museumsnacht teilnimmt. Der Haupsitz des nunmehrigen Bundesunternehmen ist der ehemaligen Sitz der Gebietsparteileitung Wismut der SED in der Jagdschänkenstraße 29 in Siegmar.

Wismut News, 19.04.2011
Das „besondere Angebot“ der 12. Chemnitzer Museumsnacht: Wismut öffnet ihre Türen
http://www.wismut.de/de/wismut-news....back=index.php
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Alt 12.05.11, 12:05   #23
LE Mon. hist.
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Der kleine Chemnitzer Bilderstreit geht weiter

Runde drei im Chemnitzer Bilderstreit :

DNN-Online, 03.05.2011
„Die Wege der Bilder“: Wissenschaftler streiten auf Dresdner Tagung über DDR-Kunst
http://www.dnn-online.de/kultur/kult...s-a-25379.html

Am Rande einer internationalen Tagung in Dresden über die Sammlungspolitik ostdeutscher Kunst vor und nach der Wende reagierte Kunstwissenschaftler Dr. Paul Kaiser (TU Dresden) auf die die Beschwerde des Chemnitzer Künstlers Michael Morgner, dass Werke aus der Kunstsammlung des Bergbauunternehmens Wismut im künftigen Haus der Archäologie gezeigt werden sollen. Er Kaiser hält eine solche Reaktion für überzogen und wirbt für Sachlichkeit in der Debatte. „Die pauschale Abwertung aller Kunst ist nicht haltbar.“ Kaiser erinnerte daran, dass auch Morgner einst für die Harlaß-Gießerei im früheren Karl-Marx-Stadt Auftragskunst schuf.
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Alt 01.06.11, 12:52   #24
LE Mon. hist.
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Finanzminister Georg Unland zum Depotneubau

In einem an anderer Stelle ( http://www.deutsches-architektur-for...669#post302669 ) ausführlicher vorgestellten öffentlichen Diskussion auf Einladung des CDU-Kreisverbandes am Montagabend äußerte sich Finanzminister Georg Unland auch zum Landesmuseum.

Angesprochen wurden auch die - nach meiner bescheidenen Einschätzung unwahrscheinlichen - Pläne, in der Nähe des Landesarchäologiemuseums ein neues Depot des Landesamtes für Archäologie einzurichten. Derzeit sei man auf der Suche nach einem Standort. Im Jahre 1997 zog das Depot des Landesmuseums in die zu einem modernen Hochregal-Lager umgebaute Turnhalle der ehemaligen Luftkriegsschule I nach Dresden-Klotzsche um. Wie man hört, platzt man dort bereits aus allen Nähten. Außerdem müßten ja dann auch die Restaurierungswerkstatt mit allen Labors mit umziehen

Bilder von dem Objekt:
http://www.archaeologie.sachsen.de/l...DEU_Screen.htm
Luftbild: http://maps.google.de/maps?f=q&sourc...02411&t=h&z=19
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Alt 27.07.11, 19:12   #25
lguenth1
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lguenth1 ist im DAF berühmtlguenth1 ist im DAF berühmt
Die Freie Presse berichtet heute auch weltexklusiv über die Pläne zur Umgestaltung des Schocken-Vorplatzes (Luftbild). Die Kernpunkte:

- Die störenden Sperrgitter und oberirdischen Kabelverteiler werden abgebaut. Den Weg zu den Museumseingängen sollen Schau-Vitrinen mit transparenter Hülle weisen. Hinzu kommen Betonbänke mit Schriftzügen, die auf das Museum hinweisen. Die Strommasten werden grau statt blau angestrichen.
- Auf der Brückenstraße soll es in jede Richtung nur noch eine Spur geben, auf den gewonnenen Flächen sollen Längsparkplätze entstehen. Offensichtlich gilt das zwischen Bahnhofstraße und der Straße der Nationen.
- Die Platten zwischen den Straßenbahngleisen werden gegen Steine mit der gleichen Oberfläche getauscht, wie sie auf dem gesamten Vorplatz verlegt werden.
- In der zweiten Jahreshälfte 2011 sollen die Arbeiten ausgeschrieben und Aufträge vergeben werden. Der Bau selbst soll Anfang 2012 beginnen und acht Monate dauern. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 1,1 Million Euro, einschließlich Fördergeld.
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Alt 25.08.11, 00:28   #26
rotwang
 
Beiträge: n/a
Sachsen Fernsehen berichtet heute unter der Überschrift "Veränderungen in Chemnitzer Innenstadt" über die Beschlussvorlage zur Neugestaltung des Schocken-Vorplatzes an der Brückenstraße:

http://www.sachsen-fernsehen.de/defa...owNews=1014052

Lob verdient in dem Zusammenhang die vor kurzen fertig gestellte Platzfläche auf dem Johannisplatz. Auch wenn der Brunnen, nach meiner Meinung nicht dort hin gehört, haben die Planer dort doch ganz geschickt vor der ehem. Bundesbankfiliale einen kleinen Platz abgetrennt. Auch die Sitzgruppe nebenan macht einen hochwertigen Eindruck. Genial wäre, wenn dort, wie ich es z. B. in Berlin gesehen habe, eine Tafel mit Fotografien und Erklärungen an die Geschichte des Platzes erinnern würde.
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Alt 29.09.11, 15:10   #27
bescha
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bescha befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Aktuelles vom Haus der Archäologie

Sachsen-Fernsehen berichtet vom aktuellen Baustand am ehemaligen Kaufhaus Schocken:

http://www.sachsen-fernsehen.de/defa...owNews=1034257
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Alt 23.11.11, 20:52   #28
NeuesRathaus
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Hallo liebe Chemnitzer,

ich konnte heute aus der Linie 21 einen kurzen Blick auf das ehemalige ...

Kaufhaus Schocken

... erhaschen. Zur Straße der Nationen hin lässt das wunderbare Gebäude bereits zur Hälfte seine Hüllen fallen und zeigt sich in einem neuen Gewand.

Freut mich sehr für diesen wichtigen und markanten Innenstadtbau.

Morgen versuche ich Bilder nachzuliefern!

Schönen Abend noch!
__________________
Alle gezeigten Bilder stammen von mir, sofern nichts anderes angegeben.
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Alt 24.11.11, 11:27   #29
Euler
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Da ich heute zufällig vor Ort war, hab ich auch gleich mal ein Foto vom Kaufhaus Schocken ohne Gerüst geschossen.
Ich hoffe FeLiks nimmt es mir nicht übel, dass ich mich hier einfach mal so vorgedrängelt habe.

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Alt 24.11.11, 12:00   #30
piTTi
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piTTi hat die ersten Äste schon erklommen...
Hmm, hätte mir die Steinelemente irgendwie heller vorgestellt. Sehe da keinen wirklich großen Unterschied zum vorherigen Zustand.
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