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Alt 12.04.15, 01:10   #136
Duis.burg.er
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Duisburg-Baerl: Doppelhaushälften statt Mehrfamilienhaus

Der Bau eines geplanten Mehrfamilienhauses mit 17 Wohneinheiten an der Hubertusstraße ist vom Tisch. Stattdessen plant der Moerser Projektentwickler die Errichtung von drei Doppelhaushälften. Als Grund wird angegeben, dass sich die Eigentumswohnungen aufgrund der nahen Bahnlinie nicht vermarkten ließen. Die Doppelhaushälften sollen auch erst gebaut werden, wenn die Mehrheit der Häuser verkauft wurden. Der Investor bietet drei verschiedene Haustypen an, die individuell gestaltet werden können. Die beworbenen Grundstücke sind zwischen 250 und 400 Quadratmeter groß, die Wohnfläche variiert zwischen 110 und 130 Quadratmetern.
Auf der Internetseite des Projektentwicklers werden die drei Haustypen vorgestellt:Ich kann mir nicht vorstellen, dass die nahe Bahnlinie nicht der alleinige Grund für die Aufgabe der alten Pläne ist. Schließlich wäre es dank moderner Bautechniken möglich, die Lärmbelastung für die Wohnungseigentümer zu minimieren. Zumal dort im Schnitt nur ein bis zwei Züge pro Stunde verkehren. Ich glaube, dass der enorme Protest der Baerler "NIMBs" auch mit dazu beigetragen hat, dass der Projektentwickler seine ursprünglichen Planungen verworfen hat. Auf diesen heftigen Protest ist letztendlich die breite Mehrheit der Lokalpolitik aufgesprungen und wollte ein Projekt verhindern, für das es schon lange eine Baugenehmigung gab. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das spurlos am Projektentwickler vorbeigegangen ist...

Quelle: Der "Baerler Riegel" ist passé (Der Westen vom 31. März 2015)
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Alt 20.04.15, 09:52   #137
Bau-Lcfr
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Wohnen in Duisburg

Die WAZ veröffentlichte gestern einen Artikel darüber, dass in Duisburg zu wenige neue Wohnungen entstehen würden - im Jahr 11 auf 10.000 Einwohner (in Mülheim seien es 25,4, in Oberhausen 16,3, in Krefeld 19,3, in Düsseldorf 48,9). Die Genehmigungszeit sei laut Artikel zu lange.

Mir persönlich missfällt, dass schon wieder als Medizin hektarweise neues Bauland ausgewiesen werden soll, während innenstädtische Projekte eher geringe Dichte aufweisen - wie hier oder im Dellviertel. Bedenklich auch, dass laut Artikel die Anzahl der EFH-Bauanträge zunehme und der MFH-Bauanträge abnehme.
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Alt 20.04.15, 11:29   #138
Avenger
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Ich verstehe das ehrlich gesagt auch überhaupt nicht. Ok das man im Süden an der Grenze zu Düsseldorf etwas in die Richtung durchführt halte ich ja noch für Sinnvoll, aber sonst.
Es ist doch immer öfter von einem Trend zum Wohnen in der Innenstadt zu lesen und die Zahlen belegen das ja auch. Nur werden die Wohnprojekte in innenstadtlage zur Zeit kaum gefördert. Die ehm. Duisburger Altstadt, das geplante Mercatorquartier und auch eine Erweiterung des Innenhafens um Wohnraum, ist immer mal wieder angedacht aber nie zu ende geplant worden. Dabei ist hier entsprechendes potenzial durchaus vorhanden.
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Alt 23.04.15, 13:22   #139
Duis.burg.er
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Zitat:
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auch eine Erweiterung des Innenhafens um Wohnraum, ist immer mal wieder angedacht aber nie zu ende geplant worden.
Die Erweiterung des Wohnquartiers Innenhafens wird es soweit ich weiß nicht mehr geben. Das entsprechende Grundstück gehört seit ca. zwei Jahren der Familie Ströher, die es vorwiegend als Parkplatz für die Kuppersmühle nutzt.


Ansonsten bin ich auch überrascht, dass es der Stadt kaum gelingt, innerstädtische Wohnprojekte zu fördern. Dabei ist die Innenstadt (bzw. der Stadtbezirk Mitte) verkehrstechnisch über die A3, die A40 und die A59 sowie den Hauptbahnhof sehr gut zu erreichen. Hinzu kommen die von dir angesprochenen Viertel mit entsprechendem Entwicklungspotenzial. Es fehlt den innerstädtischen Lagen aber nicht nur an den geeigneten Wohnbauprojekten. Meiner Meinung nach muss der Urbanitätsfaktor stärker gefördert werden. Gestern habe ich noch einen Freund besucht, der in der Altstadt wohnt. Von der Lage hat die Altstadt zweifelsfrei ein großes Potenzial für innenstadtnahe Wohnprojekte. Aber zum längeren Verweilen lädt die Altstadt derzeit nicht ein. Gefühlt wurden im Bereich Beek-/Münzstraße schon um 19 Uhr die Bürgersteige hochgeklappt. Hier fehlen einfach Gastronomie-, Freizeit- und Kulturangebote. Zwar gibt es mit dem Innenhafen und dem Dellplatz zwei Hotspots in der Nähe der Altstadt, aber städtisches Leben stelle ich mir anders vor.
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Alt 24.04.15, 00:10   #140
Avenger
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Absolut richtig. Im Bereich Beek/ Münzstraße muss auch dringend etwas passieren, zur Zeit siecht dieser Teil so vor sich hin.
Der OB und der Planungsdezernent haben sich die Neuausrichtung dieses Bereichs ja auch groß auf die Fahnen geschrieben, nur geschieht nichts. Es gibt zwar jetzt einen Quartiersmanager, aber was der jetzt so genau ohne Konzept da erreichen soll erschließt sich mir noch nicht.

So weit ich weis will die Uni doch unter Umständen innerhalb der City expandieren. Ich meine das der Rheinpark so gar mal im Gespräch war, dies aber von Arcelor eher nicht so gesehen wird.
Ich könnte mir das ein oder andere Unigebäude als Verzahnung zwischen Innenhafen und Altstadt, am Calaisplatz gut vorstellen. Dies würde automatische "leben" in den Bereich bringen und vermutlich auch das ein oder andere gastronomische Angebot anziehen.
Insgesamt sollte man aber den Bereich der Münzstraße zwischen Beekstraße und Innenhafen und auch die Seitenstraßen nicht mehr als Einzelhandelstandort vorsehen.
Ich sehe da in Zukunft eher, Büros, Wohnen und vereinzelt Gastronomie und ähnliches.
Was Herr Link da mal "visioniert" hat, von wegen Kreativquartier etc., sehe ich da mal gar nicht. Da sollte man lieber die bestehenden Anfänge zu sowas in Hochfeld und Ruhrort fördern.
Achja und bitte Abreißen, viel abreißen in dem Bereich ;D
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Alt 07.05.15, 00:10   #141
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^^

So wie ich das verstanden habe, sollen die beiden Quartiersmanager das neue Konzept erstellen. Ich hoffe, dass ich das richtig verstanden habe, denn ein Konzept zur Wiederbelebung der Altstadt wäre immens wichtig. Worthülsen aus der Stadtspitze helfen dabei leider nicht.

Das stimmt, die Uni sucht derzeit nach einem Standort für die Ingenieurswissenschaften. Neben dem Rheinpark waren auch die Duisburger Freiheit und der alte Wedauer Güterbahnhof im Gespräch. Aber eben auch die Altstadt. Ich kann mir ebenfalls gut vorstellen, dass die Uni den Bereich aufwerten würde. Nicht nur die Uni als Bildungseinrichtung könnte der Altstadt Leben einhauchen. Ich kann mir gut vorstellen, dass der günstige Wohnraum Studenten anziehen dürfte. So wäre der Bereich auch noch nach Vorlesungsschluss belebt. Ich würde die Ansiedlung nicht nur aus Stadtentwicklungssicht gut heißen, für mich wäre das auch ein symbolischer Schritt. Schließlich gab es zwischen dem 17. und dem 19. Jahrhundert in dem Bereich die erste Duisburger Universität. Warum sollte die Uni nicht zurück zu ihren Wurzeln kehren? Einen kleinen Schritt hat die Uni soweit ich weiß schon in die Richtung gemacht. Im Stadtfenster will die Uni ein Büro eröffnen.

Kreativquartiere sind ja derzeit sehr en vogue und werden von vielen Stadtplanern und -oberhäuptern als DER Heilsbringer in der Quartiersentwicklung angesehen. Ganz teilen will ich diese Ansicht nicht. :-P Was die Altstadt betrifft, da bin ich ganz deiner Meinung. Bevor man krampfhaft versucht ein Kreativquartier aus dem Boden zu stampfen, sollte man lieber die bestehenden Kreativquartiere weiterentwickeln. Gerade Ruhrort hat hierzu großes Potenzial.

Ansonsten sehe ich es sehr ähnlich wie du. In meinen Augen eignet sich die Altstadt ähnlich wie der Innenhafen als Wohn- und Arbeitsort. Bei entsprechender Umsetzung wäre die Ansiedlung von Freizeiteinrichtungen und Gastronomie glaube ich nur eine Frage der Zeit. Aber eine ästhetische Umsetzung gibt es wirklich nur, wenn die halbe Altstadt abgerissen wird.
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Alt 28.05.15, 14:29   #142
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Duisburg-Wanheimerort: GEBAG baut neues MFH

An der Erlenstraße 119-125 errichtet die GEBAG derzeit ein neues Mehrfamilienhaus. Für vier Millionen Euro entstehen 28 barrierefreie Mietwohnungen. Die meisten Wohnungen variieren in ihren Größen zwischen 48 und 82 Quadratmetern. Im 3. und 4. Obergeschoss wird es Maisonette-Wohnungen geben. Die Bauarbeiten haben bereits Mitte 2014 begonnen. Im April feierte die GEBAG das Richtfest und bis Anfang 2016 sollen die Wohnungen bezugsfertig sein. Der Neubau entsteht an Stelle eines alten Wohnhauses aus den 50er Jahren, das zuletzt leer stand. Das Projekt ist Teil der umfangreichen Revitalisierung der Umgebung. In der Nachbarschaft wurden bereits etliche Wohnungen saniert. Außerdem wurden in einigen Innenhöfen Einfamilienhäuser errichtet und ein neuer Kindergarten gebaut.

Im Exposé findet man auf der 1. Seite eine Visualisierung zum Neubau: Mehrfamilienhaus Erlenstraße

Quelle: Gebag baut in Duisburg auf altersgerechtes Wohnen (Der Westen vom 18. April 2015)
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Alt 04.06.15, 00:59   #143
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Duisburg-Huckingen: Neubaugebiet am Kesselsberg geplant

Mittelfristig soll in Huckingen eine neue Siedlung entstehen. Konkret geht es um eine 15 Hektar große Fläche südlich der Hermann-Spillecke- und der Antweilerstraße, die im Osten durch die Trasse der U79 und im Süden durch den alten Angerbach begrenzt wird. Derzeit erarbeitet die Stadtverwaltung ein städtebauliches Konzept mit dem Ziel, attraktiven Wohnraum zu schaffen. Das Konzept soll die Vorgaben für den Bebauungsplan liefern, dessen Aufstellung in der kommenden Woche beschlossen werden soll. Die genauen Rahmenbedingungen für die Siedlung stehen noch nicht fest, da das städtebauliche Konzept noch erarbeitet wird. In der Übersichtsliste über künftige Wohnbauflächen wird die Anzahl der Wohneinheiten mit 200+ angegeben. Einen Zeitplan für die Entwicklung des Neubaugebietes gibt es ebenfalls noch nicht.

Übersicht des Plangebietes (Quelle Rheinische Post vom 2. Juni 2015)

Bereits vor 40 Jahren gab es Planungen auf der Fläche eine Großwohnsiedlung zu errichten. In zehngeschossigen Mehrfamilienhäusern sollten einmal bis zu 20.000 Einwohner leben. Die Pläne scheiterten jedoch. Dennoch wuchs Huckingen, das unmittelbar an der Stadtgrenze zu Düsseldorf liegt, in den letzten 30 Jahren stetig durch große Neubausiedlungen und hat heute rund 9.700 Einwohner. Die geplante Maßnahme wäre nach der Siedlung hinter dem St. Anna-Krankenhaus und dem Neubaugebiet am Angerbogen die dritte große "Dorferweiterung".

Quelle: Großes Neubaugebiet in Huckingen (Rheinische Post vom 2. Juni 2015)
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Alt 20.06.15, 14:35   #144
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Duisburg-Bergheim: Das bekannte "Problemhaus" wird saniert

Vor zwei Jahren machte das Wohnhochhaus In den Peschen bundesweit Schlagzeilen, nachdem dort auf engstem Raum hunderte Sinti und Roma menschenunwürdig lebten. In der Zwischenzeit wurde das Haus leer gezogen und an einen Oberhausener Investor verkauft. Dieser will unter dem Projektnamen "Quartier am Volkspark" mehrere Millionen Euro in die Sanierung des Hauses investieren. Zunächst müsste das Gebäude entrümpelt werden, da sich in der Vergangenheit viel Müll angesammelt hat. Danach sollen die Sanierungsarbeiten beginnen. Es sollen Böden, Fenster, Heizungsanlagen, Türen, Elektro- und Sanitäreinrichtungen sowie die Außenanlagen modernisiert werden. Die Wohnungen sollen des Weiteren barrierefrei ausgebaut werden. Abgeschlossen werden sollen die Maßnahmen im Sommer 2016. Dann stehen 72 Wohnungen (55 bis 85 Quadratmeter) und zwei Gewerbeeinheiten zur Verfügung. Die Nachfrage nach den Wohnungen sei bereits jetzt hoch, obwohl die Vermarktung noch gar nicht gestartet worden ist. Demnach soll es schon jetzt Anfragen und Reservierungen für über die Hälfte der Wohnungen geben.

Quelle: Ehemaliges Duisburger "Problemhaus" wird kernsaniert (Der Westen vom 20. Juni 2015)
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Alt 04.07.15, 01:05   #145
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Duisburg-Neumühl: Kleines Wohngebiet auf Brachfläche

An der Ecke Borussia-/Fiskusstraße sollen auf einer Brachfläche zwei Mehrfamilien- und drei Reihenhäuser entstehen. Die Reihenhäuser sollen entlang der Borussiastraße gebaut werden und den Übergang zur historischen Zechensiedlung Bergmannsplatz markieren. In Richtung Kreuzung ist straßenseitig ein zweigeschossiger Wohnblock mit zwei Hauseingängen vorgesehen. Dahinter soll ein dreigeschossiges Mehrfamilienhaus mit drei Eingängen errichtet werden, das an einen von Güterzügen befahrenen Bahndamm grenzt. Im Hinterland sollen zudem Garagen errichtet werden, deren Zufahrt entlang des Bahndamms vorbeiführen soll. Bebauen will die Brachfläche ein Unternehmen aus Oberhausen. Geplant sind in den beiden Mehrfamilienhäusern zusammen 36 Wohnungen, die alle seniorengerecht ausgebaut werden sollen. Dies ist auch der Grund, weshalb nur 39 PKW-Stellplätze vorgesehen sind. Neben der möglichen Lärmbelastung durch den Güterverkehr ist dies einer von zwei Kritikpunkten an einem Projekt, das ansonsten nach Aussagen der Lokalpolitiker zu einer Aufwertung des Stadtteils beitragen werde.

Quelle: Bebauung an der Neumühler Borussiastraße geplant (Der Westen vom 24. Juni 2015)
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Alt 22.07.15, 16:46   #146
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Duisburg-Duissern: Aus Lackfabrik werden Duisserner Höfe

Vor über zwei Jahren hat die Aachener Siedlungs- und Wohnungsbaugesellschaft ihre ersten Pläne für das Gelände der ehemaligen Farb- und Lackfabrik Bollmann öffentlich bekannt gegeben. Nun rücken die Realisierung und die Vermarktung näher. Im Oktober soll der Abriss der einstigen Fabrikhallen beginnen und so die Entwicklung der Fläche eingeläutet werden. Geplant sind 20 Doppelhaushälften und drei freistehende Einfamilienhäuser. Sie sollen zweigeschossig werden und eine kubische Form erhalten. Die Wohnflächen variieren zwischen 142 und 162, die Grundstücksgrößen zwischen 212 und 441 Quadratmetern. Das Wohngebiet wird künftig über die alte Zufahrt der Fabrik erreicht. Im Eingangsbereich soll ein Platz entstehen, an dem auch Besucher parken können. Ansonsten wird es für die Anwohner genügend Parkplätze geben. Im Vorfeld äußerten die Anlieger große Bedenken in diesem Punkt. Einen Spielplatz wird die neue Siedlung aufgrund der großzügigen Gärten nicht erhalten. Das Wohnungsbauunternehmen investiert rund acht Millionen Euro in das Vorhaben.

Das Projekt zielt auf junge Familien, die sich eher in Richtung Düsseldorf orientieren. Punkten will der Entwickler mit der Nähe zum Innenhafen aber auch mit der Infrastruktur. Dementsprechend liegen die durchschnittlichen Preise für eines der Stadthäuser mit 365.000 Euro im oberen Duisburger Mittelfeld. In Anlehnung an die Lage in einem Hinterhof soll das Wohngebiet unter dem Namen „Duisserner Höfe“ vermarktet werden.

Quelle: In die Duisserner Höfe werden acht Millionen Euro investiert (Der Westen vom 21. Juli 2015)
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Alt 05.08.15, 14:05   #147
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Duisburg-Huckingen: Neue MFH im Ortszentrum geplant

An der Ecke Düsseldorfer Landstraße/Raiffeisenstraße entsteht bis zum Frühjahr 2017 ein viergeschossiges Mehrfamilienhaus mit 14 barrierefreien Eigentumswohnungen der gehobenen Klasse. Die Wohnungen haben 3-4 Zimmer und variieren in ihren Größen zwischen 93 und 195 Quadratmetern. Zwei werden als Penthousewohnung im Sockelgeschoss eingerichtet. Die notwendigen Stellplätze werden in einer Tiefgarage vorgehalten, die über Aufzüge erreichbar ist.

Visualisierungen:
Blick von der Düsseldorfer Straße (Quelle Immobilienscout 24)
Blick von der Raiffeisenstraße (Quelle Immobilienscout 24)

Ich bin gespannt, ob auch alle Wohnungen vermarktet werden können. Die Stadtgrenze zu Düsseldorf ist zwar nur 800 m entfernt, die Preise für die Eigentumswohnungen bewegen sich auf hohem Duisburger Niveau. Für die kleinste Wohnung liegt der Preis bei 250.000 Euro, für die Penthousewohnung bei 600.000 Euro. In der letzten Woche wurde erst über die schleppende Vermarktung einer nahe gelegenen Neubausiedlung berichtet. Ein Jahr ist der medienwirksame Spatenstich nun her, doch bis Ende des Jahres wird lediglich eines der 18 geplanten Einfamilienhäuser errichtet. Die Grundstückspreise liegen bei einem Bodenrichtwert von 460 €/qm bei 275.000 bis 460.000 Euro. Ich glaube einfach, dass der Duisburger Markt noch nicht reif für Düsseldorfer Preise ist. Deswegen rechne ich mit einer schleppenden Vermarktung der Eigentumswohnungen. Dabei ist die Nachverdichtung von Huckingen grundsätzlich zu begrüßen.

Quellen:
Neubau von 14 barrierearmen Eigentumswohnungen (Immobilienscout 24)
Spatenstich für „Weiße Siedlung“ (Der Westen vom 11. September 2014)
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Alt 20.08.15, 00:22   #148
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Duisburg-Wanheim: Wohnhaus für psychisch kranke Menschen

Der Verein Regenbogen Duisburg baut demnächst auf dem ehemaligen Kasernengelände in Wanheim ein Gebäude mit elf Mietwohnungen für rund 25 psychisch kranke Bewohner. Ein Großteil der Wohnungen ist auf Ein- bzw. Zwei-Personen-Haushalte ausgerichtet. In den oberen Etagen werden zwei Gruppenwohnungen für drei und fünf Personen eingerichtet. Die Räumlichkeiten werden alle barrierefrei über einen Aufzug zu erreichen sein. Die Fertigstellung des Hauses ist für den Sommer 2016 vorgesehen. Gefördert wird das Projekt durch Landesmittel.

Quellen:
Regenbogen baut Haus in Wanheim (Der Westen vom 7. August 2015)
Radio Duisburg Lokalnachrichten vom 16. August 2015
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Alt 20.08.15, 16:38   #149
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Duisburg-Homberg: Investor für Wohnen am Rhein fehlt

Seit einigen Jahren plant die Stadt unter dem Projektnamen "Trajekt-Promenade" die Bebauung der ehemaligen Fabrik Schmitz & Söhne, um Homberg wieder zum Rhein hin zu entwickeln. Ende des Jahres soll die angrenzende Getreidemühle geschlossen werden, wodurch eine insgesamt 12,5 Hektar große Industriebrache entstehen wird. Nach Willen der Stadtplaner soll ein neues Stadtquartier im Grünen entstehen. In der Vorlage zum Projekt Duisburg 2027 heißt es, dass auf dem Areal zwischen 149 und 268 Wohneinheiten entstehen könnten, darunter 60 bis 89 im Einfamilienhaussegment und 89 bis 179 in Mehrfamilienhäusern. Allerdings sehen sich die Stadtplaner momentan mit zwei großen Problemen auseinandergesetzt.

Zum einen konnte bisher mit dem rechtlichen Eigentümer des Geländes keine Einigung über die Nachnutzung der Brachfläche erzielt werden. Zum anderen fehlt schlichtweg ein Investor. Das Fehlen dürfte neben der schlechten Planungssicherheit mehrere Gründe haben. Das teilräumliche Strategiekonzept nennt einige Defizite des Areals, die eine Vermarktung der Wohnungen und Häuser nicht erleichtern. Sowohl die Anbindung an den ÖPNV als auch die Anbindung an eine Autobahn wird als nicht ausreichend bewertet. Schwerer wiegen dagegen die Nähe zu Störfallanlagen sowie die Luftwerte, die gegenwärtig nicht eingehalten werden. Eine Vermarktung halte ich jedoch nicht ganz für ausgeschlossen. In Krefeld-Uerdingen wird derzeit mit dem Rheinblick ein sehr ähnliches Projekt geplant, das sich in unmittelbarer Nähe zum Chemiepark befindet. Wie in Uerdingen würden sich durch die Öffnung des Stadtteils hin zum Rhein für Homberg neue Perspektiven ergeben. In sofern begrüße ich das Vorhaben und würde mir wünschen, dass die beiden großen Probleme zeitnah gelöst werden können.

Quellen:
Hombergs langer Weg an den Rhein (Der Westen vom 20. August 2015)
Wohnen am Rhein – Ehemaliges Schmitz & Söhne Gelände, Königstraße (Teilräumliche Strategiekonzepte (TSK) für den Stadtbezirk Duisburg-Homberg/Ruhrort/Baerl, Seite 25)
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Alt 23.08.15, 21:23   #150
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Duisburg-Nord: Wohnprojekte des Christopheruswerkes

Das Christopheruswerk Duisburg konnte in den vergangenen Wochen gleich zwei Mal feiern. Seit Juni sind 19 barrierefreie und seniorengerechte Wohnungen im Christopherus-Viertel an der Bonhoefferstraße in Meiderich bezugsfertig. Die Besonderheit bei diesem Projekt liegt im erweiterten Service für Senioren. Sie können in ihren eigenen Wohnungen leben und bei Bedarf eine Präsenzkraft ansprechen. Außerdem wurde darauf geachtet, dass sich ambulante Hilfsangebote in der Nähe befinden.

Visualisierung: Betreutes Wohnen Meiderich (Quelle Schweers Bau)

Am Freitag fand dann das Richtfest für das künftige Seniorenheim Röttgersbach statt, das an der Ecke Am Bischofskamp/Schlachthofstraße gebaut wird. Auf dem 3.700 Quadratmeter großen Grundstück entsteht ein Seniorenzentrum, das aus drei Einrichtungen bestehen wird. Im Hauptgebäude entstehen Zimmer für 72 Bewohner und Räumlichkeiten für sechs Wohngruppen. Hinzu kommen neun Wohnungen für Menschen, die eine Betreuung benötigen. In einem kleineren Nebengebäude werden 17 barrierefreie und seniorengerechte Wohnungen eingerichtet, das ähnlich wie der Neubau in Meiderich betrieben werden soll. Als dritte Einrichtung wird es ein sogenanntes Tagesstübchen geben, in dem demenzkranke Menschen betreut werden sollen. Fertiggestellt werden soll das 10-Millionen-Euro-Projekt im Frühjahr 2016.

Visulisierung: Seniorenzentrum Röttersbach (Quelle Christopheruswerk, S. 1)

Quellen:
Seniorenwohnungen ab 1. Juni bezugsfertig (Christopheruswerk Duisburg)
Willkommen im neuen Wohnpark (Christopheruswerk Duisburg)
Wohnhaus für 72 ältere Menschen in Duisburg-Röttgersbach (Der Westen vom 21. August 2015)
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