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Alt 05.10.07, 16:44   #1
LugPaj
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Bau- und Immobilienwirtschaft

Hier nun ein Thread fuer deutschlandweite Zahlen. Im 3. Quartal sind fuer alle grossen Buerostandorte gute Zahlen gemeldet. Ich denke v.a. Muenchen, was in meinen Augen bisher etwas zurueckhing, hat wieder aufgeholt. Berlin als einzigst grosser Standort ist aber noch leicht abgehaengt von der Entwicklung.

Zitat:
Zitat von Pressemitteilung von Jones Lang LaSalle
Auch die wirtschaftlichen Fundamentaldaten sind von der Finanzmarktkrise der letzten Wochen betroffen. Die gestiegenen Preise haben neben der allgemeinen Verunsicherung der Verbraucher zu einem Wachstumsstopp der ohnehin nur schwachen Pflänzchen „Konsum“ bzw. „Binnenkonjunktur“ geführt. Gerade auf die Binnennachfrage hatten die Konjunkturauguren ihre zu Beginn des Jahres vorgetragene Zuversicht gestützt. Sie sollte Haupttriebfeder des prognostizierten Wirtschaftswachstums 2007 um bis zu 3 % sein. Mittlerweile haben sich die Prognosen auf durchschnittlich 2,6 % eingependelt (Consensus). Das Positive daran ist, dass die aktuellen Verwerfungen einen nicht noch stärker hemmenden Effekt haben. Zum einen hat sich die wirtschaftliche Abhängigkeit zu den USA deutlich verringert, der starke Euro blieb bislang ohne signifikante Auswirkungen auf den Export. Zum anderen erweist sich deutsche Wirtschaft als deutlich robuster als noch vor einigen Jahren: die Unternehmensdaten sprechen eine deutlich positive Sprache und die Arbeitslosenquote ist auch im September weiter gesunken und hat ihren tiefsten Stand seit 12 Jahren erreicht.

Mit steigender Erwerbstätigkeit vermehren sich in der Regel auch die Bürojobs und die gute finanzielle Situation der Unternehmen führt zu einem Mehrverbrauch an Bürofläche. Beide Aspekte spiegeln sich sehr deutlich in den Zahlen des dritten Quartals wider. Insofern hat die Finanzkrise bislang keine Spuren auf den Büro-Vermietungsmärkten hinterlassen.
„Big is beautiful“ – Umsatz 26 % über Vorjahr
70.000, 60.000, 43.000, 30.000, 30.000, 30.000, … Damit beginnt die Reihe der größten Vertragsabschlüsse in den fünf Immobilienhochburgen Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München, die im Verlauf der bisherigen drei Quartale unterzeichnet wurden. Summiert man die zehn größten Abschlüsse auf, so machen sie knapp 17 % des gesamten Umsatzvolumens der Monate Januar bis September aus. Noch beeindruckender fällt die Bilanz dieser Mega-Deals für die letzten drei Monate (Juli bis September) aus. Hier summieren sich die zehn größten Abschlüsse auf fast 30 % des gesamten in diesem Quartal registrierten Umsatzvolumens (inkl. Eigennutzer) von über 800.000 m². Diese Dominanz der Großabschlüsse gilt für jede der fünf Hochburgen und wird auch im letzten Quartal des Jahres - dann allerdings aller Voraussicht nach abgeschwächt – anhalten. „Wir gehen für das Gesamtjahr von einem Gesamtumsatzergebnis von rund 2,7 Mio. m² aus. Damit wäre 2007 das drittbeste Umsatzjahr aller Zeiten erzielt - nach den Rekordergebnissen 2000 und 2001. Es wäre auch ein eindrucksvoller Beleg für das Wiedererstarken des Büromarktes“, so Helge Scheunemann, Leiter Research Jones Lang LaSalle Deutschland.
Kumuliert über die fünf Städte wurden in den ersten drei Quartalen insgesamt rund 2,1 Mio. m² vermietet oder an Eigennutzer verkauft. Gegenüber dem vergleichenden Vorjahreszeitraum 2006 ergibt sich damit eine Steigerung von knapp 26 %.
Mit 36 % über dem Durchschnittswert der jeweiligen Dreivierteljahre der letzten fünf Jahre ist das Ergebnis noch eindrucksvoller.

Zweistellige Zuwachsraten beim Umsatzvolumen
Mittlerweile haben sich auch die regionalen Unterschiede angeglichen; zumindest liegen alle Städte gegenüber dem Vorjahresquartal bis auf Berlin überwiegend deutlich im Plus. Für die Hauptstadt ist zwar auch ein Umsatzzuwachs zu registrieren, relativ gesehen aber „nur“ im einstelligen Bereich (Q 1 – Q 3: rund 330.000 m², + 9 %). Überdurchschnittlich stark ist der Umsatz in Hamburg mit 40 % auf jetzt 442.000 m² gestiegen und das, obwohl im dritten Quartal „nur eine“ Großanmietung über 10.000 m² beobachtet wurde. In Düsseldorf lag das Umsatzwachstum mit 29 % ebenfalls über dem Durchschnitt. Die 300.000 m²-Marke wurde nur knapp verfehlt. Die Anmietung von 22.000 m² durch den Energiekonzern E.ON war im letzten Quartal der größte Abschluss. Volumenmäßig wie immer an vorderster Stelle rangiert München. Die zwischen Januar und Ende September erzielten 590.000 m² bedeuten im Einjahresvergleich einen Zuwachs von knapp 28 % - auch hier gepusht durch einen Großabschluss von Premiere mit 30.000 m².
Unter besonderer Beobachtung in den letzten Wochen und Monaten stand Frankfurt. Der Umsatz konnte auf Basis mehrerer Großabschlüsse (darunter einer der größten, der jemals auf dem Frankfurter Markt abgeschlossen wurde), ein deutlicheres Plus als noch zur Jahresmitte erwartet erzielen: 440.000 m² entsprechen einem Wachstum von 24 % (im Dreivierteljahresvergleich). Damit wird für das Jahresvolumen 2007 ein Ergebnis jenseits der 550.000-Marke erwartet. Wohin die Reise letztlich geht, hängt von der Realisierung größerer Abschlüsse jenseits der 5.000 m² ab.
Wie sehr 2007 zumindest bisher von Großabschlüssen geprägt wurde, zeigt ein Blick auf den Vergleich zwischen volumenmäßiger Umsatzsteigerung und der Veränderung der Anzahl der abgeschlossenen Verträge. Diese konnten im Vergleich zum Vorjahr nur in Hamburg und München zulegen, allerdings bei weitem nicht so kräftig wie das Umsatzvolumen. „Flächenanmietungen im fünfstelligen Bereich pushen auf der einen Seite die Gesamtvolumina, bergen andererseits aber natürlich auch ein gewisses Risiko. Denn bei deren möglichem Ausbleiben kann es dann schnell mit der Sektlaune vorbei sein“.

Hohe Nettoabsorption
Konstant auf hohem Niveau zeigt sich die Nettoabsorption. Sie erreichte in allen fünf Städten zusammen für die letzten 12 Monate rund 1,2 Mio. Quadratmeter und spiegelt damit die gute konjunkturell bedingte Beschäftigtenentwicklung wider, die sich überproportional positiv bei den Dienstleistungsunternehmen und damit bei den Bürobeschäftigten auswirkt.
Angebotsvolumen weiter rückläufig – Anmietungen in projektierten oder im Bau befindlichen Flächen nehmen zu
Der Leerstandsrückgang (klassischer Leerstand und Untermietflächen) hat sich auch im 3. Quartal fortgesetzt. Insgesamt stehen in den fünf Hochburgen rund 7,1 Mio. m² Bürofläche leer. Aufgrund der neuen Leerstands-Datenbasis in München ist zwar kein exakter Jahresvergleich möglich, dennoch zeigt sich selbst vor diesem Hintergrund ein Rückgang von knapp 5 % im Vergleich zum 3. Quartal 2006.
Die Trends sind eindeutig und haben sich im Vergleich zum Halbjahresergebnis nicht verändert: zum einen werden Untermietflächen weiter vom Markt zurückgezogen (minus 19 % gegenüber dem 3. Quartal 2006), zum anderen differenziert sich der Leerstand hinsichtlich der Qualität immer stärker. Da insgesamt noch wenig Neubauflächen auf den Markt kommen, werden vermehrt die top-ausgestatteten Leerstandsflächen abgebaut. Zurück bleiben die qualitativ minderwertigen Flächen, die zumindest bei dem derzeitigen Mietpreisniveau kaum eine Chance auf Vermietung haben. Allerdings scheint sich ein weiterer Trend zu verfestigen: die Anmietungen in projektierten oder im Bau befindlichen Flächen nehmen zu - ein Indiz dafür, dass für umzugswillige Mieter das Angebot an adäquaten Flächen schon nicht mehr ausreichend ist.


Deutlichster Leerstandsrückgang in Frankfurt – Hamburg niedrigste Quote
Am deutlichsten hat sich der Leerstand in Frankfurt reduziert - allerdings auch vom höchsten Niveau aus. In den vergangenen 12 Monaten konnten hier mehr als 280.000 m² (minus 14 %) aus der Statistik genommen werden. Da kaum neue Flächen den Bestand erhöhten, reduzierte sich die Leerstandsquote um 2,5 %-Punkte auf 14,5 %. Hamburg weist mit 7,4 % weiterhin die geringste Quote auf. Auch Berlin (9,5 %) und München (9,9 %) liegen unter der 10 %-Marke. In Düsseldorf ist das Leerstandsvolumen erstmal wieder unter die 1 Mio. Quadratmeter gesunken (entsprechend 11,3 %).

Tiefpunkt im Neubauzyklus im laufenden Jahr erreicht
Der Tiefpunkt im Neubauzyklus wird bis Ende des Jahres erreicht. In allen Städten zusammen wurden in den vergangenen drei Monaten ca. 89.000 m² fertig gestellt. Auf Düsseldorf entfielen davon über 56 % der Fläche. Bis Ende September 2007 kamen insgesamt rund 462.000 m² neue Flächen auf den Markt. Damit reduzierte sich das Fertigstellungsvolumen gegenüber dem dritten Quartal 2006 nur noch minimal um rund 1 %. Regionale Unterschiede sind hier weiterhin sehr stark ausgeprägt. Während in Frankfurt, Düsseldorf und Berlin nur rund 34.000 m² bzw. knapp 56.000 m² und 48.000 m² dem Markt zugeführt wurden, erreichten die Volumina in Hamburg und München mit 196.000 m² bzw. 128.000 m² bereits wieder sechsstellige Quadratmeter-Zahlen.

Für das letzte Quartal des laufenden Jahres werden weitere rund 143.000 m² neue Flächen erwartet. Zusammen mit den bereits fertigen Flächen der ersten neun Monate ergibt sich ein Gesamtvolumen für das Jahr 2007 von knapp 605.000 m², entsprechend einem Rückgang von rund 7 % gegenüber dem Vorjahr.

Ab 2008 werden die Fertigstellungszahlen dann wieder anziehen. Nach gegenwärtigem Kenntnisstand werden etwa 645.000 m² neue Flächen den Märkten zugeführt. Allein auf Hamburg und München entfallen knapp 65 % der geplanten oder im Bau befindlichen Neubauflächen. Vom gesamten Volumen stehen nur noch rund 55 % dem freien Markt zur Verfügung, der Rest ist bereits (vor)vermietet oder wird von Eigennutzern belegt.

Spitzenmietpreisindex steigt deutlich an
Die Büromieten als Spiegelbild von Angebot und Nachfrage haben in der Spitze weiter zugelegt. Der Spitzenmietpreisindex der fünf Hochburgen stieg im dritten Quartal um 1,9 % auf jetzt 85,5. Damit erreichte der Index den höchsten Stand seit mehr als vier Jahren und legte gleichzeitig das elfte Mal in Folge zu. Gegenüber dem 3. Quartal 2006 stieg der Index sogar um 5,6 % und verbuchte damit das kräftigste 12-Monatswachstum seit Beginn des derzeitigen Aufschwungs Ende 2004.
Den stärksten Anstieg in der 12-Monatsbetrachtung verbuchte Düsseldorf auf 22,50 Euro/m²/Monat, ein Plus von fast 10 % gegenüber dem Vorjahreswert und eine Steigerung von 2,3 % zum Halbjahr 2007. Frankfurt legte in der 1-Jahresbetrachtung um rund 9 % auf 36,00 Euro/m²/Monat zu.
In München und Hamburg fielen die Steigerungen mit 3,5 % bzw. 4,7 % etwas schwächer aus, allerdings haben beide Städte bereits einige Mietpreissteigerungen seit Anfang 2006 bzw. Ende 2005 hinter sich.

„Von einem Mietpreiswachstum in der Spitze für hochwertige Büroflächen in den besten Lagen gehen wir bis Ende des Jahres für Frankfurt und Hamburg aus. Auch in Berlin sollte erstmals seit 2004 wieder Bewegung in die Spitzenmiete kommen“, so Helge Scheunemann.
Quelle: http://www.joneslanglasalle.de/de-DE...ntar2007q3.htm
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Alt 08.10.07, 14:00   #2
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Interessant. Tendenziell ziemlich andere Zahlen kommen vom DIP Deutsche Immobilien-Partner, demnach steht Berlin doch recht gut da, mit einem Wachstum in den ersten 3 Quartalen von 30% (Jones Lang LaSalle: +9% ... Interessant dabei auch, die einen melden 330.000 und die anderen 430.000...gab es da einen Zahlendreher von 100.000?), allerdings hat Muenchen nur ein Wachstum von 16% (Jones Lang LaSalle: +28%)

Erschreckend teilweise die Zahlen zu ostdeutschen Staedten beim DIP fuer die ersten 3 Quartale:
Dresden (15.000 m²; - 9%)
Leipzig (61.000 m²; -18%)
Rostock (8.000 m²; -36%).
Das was komplett in Dresden umgesetzt wird, wird in Muenchen in einer Woche umgesetzt.

http://www.property-magazine.de/news...s&news_ID=7627
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Alt 09.10.07, 00:29   #3
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^^ Oha, demnach haben Düsseldorf und Köln mit 65 bzw. 58% den stärksten Umsatzzuwachs der betrachteten Städte. Insg. 572.000m² für die beiden rheinischen Metropolen ist ein sehr ansehenlicher Wert und für beide Städte jeweils ein Allzeitrekord - da breche ich auch gerne ein Tabu und addiere die Werte der alten Antagonisten.

Unglaublich, was sich auf den Immobilenmärkten derzeit tut.
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Alt 09.10.07, 01:05   #4
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Also solchen Zahlen traue ich noch nicht. Ich wuerde von beiden Quellen die von LaSalle als realistischer einstufen, aber lieber mal noch mehr Quellen abwarten. Diese beiden differieren echt so unglaublich stark, dass sie solche Auswertungen ad absurdum fuehren.
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Alt 09.10.07, 09:08   #5
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Ein Teil der Differenzen geht auf unterschiedliche Abgrenzungen der Standorte (nur Stadtgebiet oder auch die Vororte X oder Y?) zurück. Gerade bei Frankfurt und Düsseldorf macht das sehr viel aus.
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Alt 09.10.07, 09:29   #6
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Das habe ich mich auch immer gefragt. Nach einer Studie der Bulwien Gesa AG, München soll der Gesamtbestand an Büroimmobilien der Region Stuttgart mit 17,8 Mio.qm an Land Berlin heran reichen.
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Alt 16.10.07, 18:15   #7
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Zitat:
An den acht wichtigsten deutschen Bürostandorten wurden von Januar bis September gut 29 Prozent mehr Flächen umgesetzt als im Vorjahr. In Berlin, Düsseldorf, Essen, Frankfurt, Hamburg, Köln, Leipzig und München lag der Flächenumsatz zum Ende des dritten Quartals 2007 bei insgesamt rund 2,5 Millionen Quadratmetern (2006: 1,93 Mio. m²).

„Die bereits das ganze Jahr zu beobachtende starke Nachfrage setzt sich wie erwartet fort“, betont Peter Rösler, Vorsitzender der Geschäftsführung von Atisreal. Mit Ausnahme von Leipzig mit 62.000 Quadratmetern (- 17 %) verzeichneten alle Standorte deutliche Umsatzsteigerungen. Besonders starke Zuwächse verbuchten Düsseldorf mit knapp 45 Prozent (301.000 m²), Köln mit gut 48 Prozent (231.000 m²), Hamburg mit fast 37 Prozent (419.000 m²) und Essen mit rund 97 Prozent (114.000 m²). Aber auch die anderen Büromärkte konnten deutlich zulegen. In Berlin wurde ein Flächenumsatz von 333.000 Quadratmetern (+ 27 %) und in Frankfurt von 440.000 Quadratmetern (+ 14 %) registriert. Erneut setzte sich München mit einem Umsatz von 595.000 Quadratmetern (+ 25 %) an die Spitze der deutschen Top-Standorte. Neben einer Vielzahl von Großverträgen, die wesentlich zu dem sehr guten Ergebnis beitrugen, war in allen Größenklassen eine lebhafte Nachfrage zu verzeichnen. In dieser breiten Nachfragebasis spiegelt sich die positive gesamtwirtschaftliche Entwicklung Deutschlands eindrucksvoll wider.

Der Leerstand reduzierte sich gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um über vier Prozent (- 365.000 m²) und liegt aktuell bei 8,42 Millionen Quadratmeter. Die primär nachgefragten modernen Leerstandsflächen verringerten sich sogar um fast 12 Prozent. Den stärksten Leerstandsrückgang weisen Köln (- 11 %), Düsseldorf (- 7 %) sowie Frankfurt und Hamburg mit jeweils rund 6 Prozent auf. Die Spitzenmieten stiegen in den letzten zwölf Monaten in allen Standorten (mit Ausnahme von Leipzig) an. Die höchsten Zuwächse sind in München (+ 6,9 %), Hamburg (+ 6,4 %), Köln (+ 3,3 %) und Frankfurt (+ 2,9 %) zu beobachten.

Der Leerstandsabbau wird sich im laufenden Jahr sowie im Jahr 2008 fortsetzen. Im Marktsegment der modernen Büroflächen wird sich der Rückgang dabei voraussichtlich noch beschleunigen. Der Abbau des Angebots bei weiterhin hohen Flächenumsätzen wird die Mieten weiter steigen lassen, vor allem für moderne ausgestattete Flächen in guten Lagen. „Für das Gesamtjahr gehen wir davon aus, dass der Flächenumsatz deutlich über 3 Millionen Quadratmeter liegen und das Ergebnis des bereits sehr guten Vorjahres übertreffen wird“, fasst Rösler zusammen.
Pressemitteilung: Atisreal
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Alt 23.10.07, 16:56   #8
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Zitat:
München, 08.10.2007

DIP – Deutsche Immobilien-Partner: Bilanz I. - III. Quartal 2007
Kräftiges Umsatzwachstum auf den deutschen Büromärkten

[...]

Die aktuelle Performance-Analyse von DIP zeigt, dass sich die bereits seit Jahresbeginn abzeichnende Markterholung verstärkt fortsetzt: Der Büroflächenumsatz stellt sich in den ersten neun Monaten dieses Jahres auf rd. 2,82 Mio. m² und liegt damit ein Drittel über dem Vergleichswert des Vorjahreszeitraums (I.-III. Q. 2006: 2,13 Mio. m²).
Neben dem wieder zunehmenden Büroflächenmehrverbrauch und weiteren Abbau von Büroleerständen zeigt auch die Entwicklung der Büromieten steigende Tendenz. So sind sowohl im Spitzenmietsegment als auch bei den Durchschnittsmieten in innerstädtischen Bürolagen signifikante Preissteigerungen festzustellen.
Indessen findet die markante Marktbelebung nahezu ausschließlich in den Bürostädten im alten Bundesgebiet statt. In den neuen Ländern verläuft die Marktentwicklung deutlich moderater. Hier wurden im bisherigen Jahresverlauf tendenziell rückläufige Büroflächenumsätze bei überwiegend stabilen Mietpreisen beobachtet.

DIP-Büromärkte: Spürbares Umsatzplus in westdeutschen Städten
In den erfassten 14 deutschen Büromärkten wurde in den ersten neun Monaten 2007 ein Büroflächenumsatz (inkl. Eigennutzer) von rd. 2,82 Mio. m² erzielt. Das realisierte Umsatzvolumen liegt damit deutlich (+32%) über dem Ergebnis des Vergleichszeitraums in 2006 (I.-III- Q. 2006: ca. 2,13 Mio. m²).

Differenzierte Marktentwicklungen in den Einzelmärkten
• Von den Big Seven (Berlin, Düsseldorf, Frankfurt/M., Hamburg, Köln, München, Stuttgart) verbuchten die beiden Rheinmetropolen Düsseldorf und Köln die bundesweit prozentual höchsten Nachfragezuwächse. In Düsseldorf erhöhte sich der Flächenumsatz in den ersten drei Quartalen dieses Jahres gegenüber dem Vorjahreszeitraum um ca. 65% auf insgesamt rd. 327.000 m². Nur geringfügig niedriger fiel das Umsatzplus mit rd. 58% in Köln aus. In der Domstadt wurden ca. 245.000 m² Bürofläche vermietet bzw. durch Eigennutzer belegt.
• Auch in Hamburg (420.000 m²; +39%), Frankfurt/M. (430.000 m²; +32%), Berlin (415.000 m²; +30%) und Stuttgart (129.000 m²; +28%) wurden spürbare Umsatzzuwächse registriert. Im Vergleich dazu fiel die Nachfragebelebung in München mit ca. 16% (545.000 m²) relativ moderat aus.

• In den untersuchten sieben deutschen Bürozentren mittlerer Größe erhöhte sich der realisierte Gesamtflächenumsatz in den ersten neun Monaten des Jahres 2007 mit rd. 306.000 m² um rd. 16% gegenüber dem Vorjahreszeitraum (I.-III. Q. 2006: rd. 263.500 m²). Allerdings gibt es hier anders als in den Big Seven deutlich differenziertere Entwicklungen. So resultiert der Umsatzzuwachs ausschließlich aus Nachfragesteigerungen in den westdeutschen Mittelstädten.
• Deutlich zulegen konnten vor allem Hannover (rd. 95.000 m²; + 73%) und Bremen (ca. 89.000 m²; +37%).
• Stabil präsentiert sich das Umsatzgeschehen in Magdeburg mit rd. 15.000 m².
• Demgegenüber blieb das Umsatzgeschehen in Mannheim mit ca. 23.000 m² unter der Vorjahresmarke (-8%).
• Rückläufig entwickelte sich die Flächennachfrage auch in den ostdeutschen Standorten Dresden (15.000 m²; - 9%), Leipzig (61.000 m²; -18%) sowie Rostock (8.000 m²; -36%).

Prognose 2007
Für das Gesamtjahr 2007 prognostiziert DIP, dass der Büroflächenumsatz deutlich den Vorjahreswert von rd. 3,4 Mio. m² übertreffen wird. Angesichts einer Reihe großflächiger Vermietungen, die im letzten Quartal 2007 anstehen, ist ein Gesamtergebnis von mehr als 4 Mio. m² Bürofläche zu erwarten. Dabei wird sich der Büroflächenmehrverbrauch, die so genannte Nettoabsorption, weiterhin positiv entwickeln: Hierauf entfielen von dem Büroflächenumsatz in 2006 rd. 1,1 Mio. m². Für 2007 prognostiziert DIP einen weiteren Anstieg auf rd. 1,8 Mio. m² Bürofläche.

Büroleerstände: leichter Rückgang der Angebotsreserve
• Der Gesamtumfang der kurzfristig verfügbaren Büroflächen hat sich in den untersuchten 14 Büromärkten binnen Jahresfrist um rd. 6% auf aktuell ca. 9,72 Mio. m² verringert (Anf. Okt. 2006: rd. 10,31 Mio. m²). Damit setzte sich der bereits seit der zweiten Jahreshälfte 2005 abzeichnende Trend des sukzessiven Leerstandsabbaus fort.
• Die durchschnittliche Leerstandsquote der 14 untersuchten deutschen Büromärkte sank entsprechend von ca. 10,3% Anfang Oktober 2006 auf derzeit ca. 9,7%.
• Insbesondere in Frankfurt/M. und München haben sich die Angebotsreserven um jeweils über einen Prozentpunkt auf aktuell ca. 1,95 Mio. m² (15,9%) bzw. 1,45 Mio. m² (8,2%) reduziert (Anf. Okt. 2006: 17,3% bzw. 9,4%).
• Ungeachtet dessen ist hinsichtlich des absoluten Angebotsüberhangs weiterhin Frankfurt bundesweiter Spitzenreiter, gefolgt von Berlin und München.

Mietpreise steigen
• Die gewichtete Spitzenmiete hat sich im Durchschnitt aller DIP-Büromärkte gegenüber dem Vorjahreswert (rd. EUR 22,95/m²) um ca. 4,5% auf rd. EUR 24,-/m² erhöht.
• Zu den Märkten mit einem im Vorjahresvergleich besonders deutlich höheren Spitzenmietniveau gehören vor allem Düsseldorf (+7% auf 22,00/m²) und Berlin (+5% auf aktuell ca. EUR 21,00/m²).
• Der deutsche Büromarkt mit den höchsten Büromieten bleibt ungeachtet der hohen Angebotsreserve Frankfurt/M. mit einer leicht gestiegenen Spitzenmiete von EUR 35,50/m².
• Auch die gewichtete mittlere Miete für Büroflächen in den Citylagen hat im Durchschnitt der untersuchten 14 DIP-Büromärkte um knapp 7% auf rd. EUR 15,60/m² angezogen (Anf. Okt. 2006: EUR 14,50/m²).

[...]

Tabelle dazu


Pressemitteilung: Aengevelt
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Alt 24.10.07, 00:51   #9
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Interessant. Demnach ist die Durchschnittsmiete in Duesseldorf knapp hoeher als in Muenchen, obwohl die Spitzenmiete in Muenchen wesentlich hoeher ist.
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PM IHK Region Stuttgart vom 20. Dezember 2007

"Trendwende bei Büromieten: Nachfrage und Preise ziehen an
Stuttgart hat geringste Leestandsquote unter Großstädten

Nach einem Rückgang der Büromieten zwischen 2005 und 2007 ziehen Nachfrage und Preise wieder an. Das ergibt eine aktuelle Umfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) Region Stuttgart. „Der Büromarkt in der Region Stuttgart wird für nationale wie internationale Investoren immer attraktiver“, betont IHK-Hauptgeschäftsführer Andreas Richter. Schließlich sei das Flächenangebot in der Region Stuttgart mit über 17,8 Millionen Quadratmetern annähernd so groß wie der Büromarkt Berlin, der als der größte in Deutschland gilt. „Investoren finden hier einen stabilen und kalkulierbaren Markt vor“, meint Richter. In Boomzeiten habe es hier zwar nicht die spekulativen Spitzenmieten anderer Metropolen gegeben, dafür in Zeiten weniger rasanten Wachstums aber auch keine großen Leerstände oder dramatische Mieteinbrüche.

Nach der IHK-Untersuchung haben die Mietpreise für Büros 2007 gegenüber der letzten Erhebung 2005 im Schnitt um 0,27 Euro auf 8,41 Euro pro Quadratmeter nachgegeben. Dabei wurden nicht allein die Neuabschlüsse, sondern der Bestand der Mietverträge insgesamt erhoben. Rund 70 Prozent der Mieter meldeten, dass es in den letzten fünf Jahren keine Erhöhung gegeben habe. „Im Vergleich mit 2005 spiegeln sich Rückgänge der letzten Jahre wider“, erläutert der IHK-Hauptgeschäftsführer. Angesichts der guten konjunkturellen Entwicklung rechnet er in den nächsten Jahren mit einem Aufwärtstrend bei den Mietpreisen.

In Stuttgart liegen die Durchschnittspreise mit 10,00 Euro pro Quadratmeter am höchsten, gefolgt von den Landkreisen Böblingen (8,20 Euro), Esslingen (8,00 Euro), Ludwigsburg (7,90 Euro), Rems-Murr (7,30 Euro) und Göppingen (7,20 Euro). Einzelne Spitzenwerte von 15 bis fast 18 Euro wurden registriert in Stuttgart (Bezirke West/Süd: 17,80 Euro, Bezirke Innenstadt/Nord und Feuerbach: 16 Euro), Ludwigsburg (17,20 Euro), Leonberg (16,50 Euro), Backnang (16 Euro), Leinfelden-Echterdingen (15,40 Euro) und im Unteren Filstal (15,10 Euro).

Sowohl bei den Spitzenmieten wie auch im mittleren Preisbereich liegen andere Metropolen wie Frankfurt/Main, München, Hamburg, Düsseldorf, Berlin und Köln vor Stuttgart. Die Landeshauptstadt Baden-Württembergs verzeichnet aber mit 6,1 Prozent bundesweit den geringsten Wert beim Leerstand. Bezogen auf die Region beträgt er sogar nur 4,3 Prozent. Dagegen müssen derzeit die Vermieter von Büroflächen in Frankfurt (19,3 Prozent), in Köln (12,4 Prozent), Berlin (11,6 Prozent), Düsseldorf (11,4 Prozent), Hamburg (9,7 Prozent) und München (8,1 Prozent) deutlich höhere Quoten hinnehmen.

Die Übersicht der Büromietpreise in der Region Stuttgart finden Sie in der linken Servicespalte. Sie enthält zahlreiche Tabellen mit Angaben zu einzelnen Städten in der Region Stuttgart."

Link: http://www.stuttgart.ihk24.de/produk..._ziehen_an.jsp
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Alt 21.12.07, 09:09   #11
houselast7
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Die Zahlen von Frankfurt sind aber steinalt, nur als Ergänzung:
Im ersten Halbjahr 2007 beträgt die Leerstandsquote 14,7% (2006 16,2%).
Quelle: http://www.eurohypo.com/media/pdf/ne...kfurt_2007.pdf

Trotzdem wird Stuttgart noch einsam an der Spitze verweilen.

/EDIT:
Die Daten von Stuttgart sind übrigens von 2007 (http://www.eurohypo.com/media/pdf/ne...tgart_2007.pdf), bei Frankfurt hat man einfach die Daten von 19?? genommen! Das ist schon dreist von der IHK Stuttgart.

Wenn das nicht explizit von der Marketing-Abteilung der IHK-Stuttgart wäre, dann wäre jetzt mein Weltbild zerstört. Aber so ist das halt im Leben...
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Alt 21.12.07, 09:38   #12
Wagahai
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Ich denke, beim Vergleich der Leerstandsquoten wurden die Zahlen aus der bereits oben zitierten Bulwien Gesa-Studie heran gezogen, die wohl die Zahlen für 2006 zugrunde legt. 2006 lag die Leerstandsquote in Stuttgart meines Wissens ebenfalls bei 6,1%.
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Alt 21.12.07, 09:45   #13
houselast7
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Diese Studie wurde laut der obigen Seite nur für Stuttgart erhoben. Eurohypo hat zeitgleich die Daten aller Deutschen Metropolen. Das ist wirklich dreist von der IHK Stuttgart! Die Zahlen von Eurohypo decken sich im Leerstand absolut, nur hat man bei Frankfurt auf ältere Studien zurück gegriffen. Die 6,2 % für Stuttgart sind von 2007, die über 19% für Frankfurt von 19??.
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Alt 21.12.07, 09:56   #14
Wagahai
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Die Zahlen können meine ich je nach Studie abweichen. EUROHYPs Zahlen und Bulwien Gesas Zahlen sind offenbar unterschiedlich, warum auch immer.
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Alt 21.12.07, 10:05   #15
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Nach dem aktuellen Colliers-Bericht sind es 15,9% in Frankfurt und in 6,1% in Stuttgart, jeweils im 3. Quartal 2007. Doch ist mir ohnehin nicht klar, warum die IHK Stuttgart stolz wie Bolle auf die Leerstandsquote ist und diese so in den Vordergrund stellt. Steht diese Quote doch eher für Zurückhaltung bei Investitionen. Ein Indikator für einen prosperierenden Büromarkt ist das jedenfalls nicht, das ist vielmehr der Büroflächenumsatz (Jan.-Sept. 2007: 460.000 m² in Ffm. und nur 128.000 m² in Stuttgart) und die Bürospitzenmiete (3. Quartal 2007: 36,50€ in Ffm und 17,50€ in Stuttgart).
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