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Alt 03.08.12, 14:14   #76
iconic
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Laut "Institut der deutschen Wirrtschaft" haben die Wohnimmobilienpreise in Deutschland zwar stark angezogen, Ängste vor einer Blase oder Überhitzung seien aber unbegründet:

Zitat:
Immobilien in Deutschland werden teurer. Seit 2010 liegen die Preissteigerungen mit bis zu 4,5 Prozent sogar deutlich über der Inflationsrate. Vor allem in Ballungsgebieten steigen die Werte von Wohnungen und Häusern nahezu stetig an, wie eine Untersuchung der fünf größten deutschen Städte durch das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) zeigt.

In Hamburg etwa erhöhten sich die Preise für Eigentumswohnungen von 2003 bis 2011 um 31 Prozent, in Berlin sogar um 39 Prozent. Doch Bedenken, es könnte sich wie in den USA, Irland oder Spanien eine Preisblase bilden, sind unberechtigt. So ist trotz extrem niedriger Zinsen weder eine expansive Kreditvergabe noch eine sehr hohe Kauf- und Wiederverkaufsrate zu beobachten. Zudem hat die Entwicklung der Mieten mit der Entwicklung der Preise Schritt gehalten. Somit sind die teuren Immobilien eher Ausdruck einer großen Nachfrage sowie ein Zeichen für die Attraktivität der deutschen Metropolen.
Quelle: http://www.iwkoeln.de/de/presse/vera.../beitrag/88782

Beitrag in der WiWo: http://www.wiwo.de/finanzen/immobili...d/6954902.html
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Alt 03.08.12, 14:21   #77
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Sehr interessant. Der IVD stellt in siner "Wohnkostenkarte" Mietkosten in Relation zum Einkommen. Plötzlich ist München kaum teurer als Berlin, bzw. mit anderen Worten: Berlin ist die zweitteuerste Stadt für Mieter. Am stärksten "unterbewertet" sind demnach die Mietpreise in Düsseldorf...

Zitat:
IVD-Wohnkostenkarte 2012
25.07.2012
Wohnkostenanteil am Einkommen beträgt in Deutschland ca. 20 Prozent

Der Immobilienverband IVD präsentiert erstmals die IVD-Wohnkostenkarte, die von nun an einmal im Jahr erscheinen wird. Sie bildet die Wohnkosten in den TOP-10-Städten Deutschlands ab, indem sie sowohl die jeweiligen Durchschnittsmieten als auch die lokalen Durchschnittsnettoeinkommen zueinander ins Verhältnis setzt. "Wir wollen der Öffentlichkeit mit der neuen IVD-Wohnkostenkarte ein Instrument an die Hand geben, das auf einen Blick die Höhe der Belastung deutscher Haushalte durch die Wohnkosten ersichtlich macht", kommentiert IVD-Vizepräsident Jürgen Michael Schick.



Bisher gebe es zwar eine Vielzahl jährlicher Publikationen verschiedenster Marktteilnehmer zu den Mieten und Kaufpreisen in Deutschlands Regionen. "Meist beschränken sich diese Produkte jedoch auf die Auswertung und grafische Darstellung von Durchschnittsmieten und Durchschnittspreisen. Ein ebenso wichtiger Faktor wie die absolute Höhe dieser Zahlen wird jedoch außen vorgelassen: die Höhe des Einkommens." Hier nun setze die IVD-Wohnkostenkarte an. "So manches Schreckensbild wird durch die Karte entzerrt", führt Schick aus. "Nehmen wir beispielsweise Berlin und München: Die Nettokaltmiete für eine 70 Quadratmeter große Drei-Zimmer-Wohnung mittleren Wohnwerts beträgt in Berlin durchschnittlich 6,20 Euro pro Quadratmeter und Monat, in München hingegen 10,70 Euro. Ist München deshalb unerschwinglich? Durchaus nicht", erläutert Schick. "Denn aufgrund des viel höheren Münchner Durchschnittsnettoeinkommens belasten die monatlichen Mietzahlungen die Münchner kaum mehr als die Berliner: In Berlin beträgt die durchschnittliche Wohnkostenbelastung 23 Prozent und in München 23,7 Prozent." Insgesamt zeichne die IVD-Wohnkostenkarte ein relativ homogenes Deutschland-Bild. Die Wohnkosten betrügen in den meisten der dargestellten Städte etwa 20 Prozent oder lägen nur leicht darüber.


http://www.ivd.net/fileadmin/user_up...karte_2012.pdf

http://www.ivd.net/der-bundesverband...arte-2012.html

WiWo-Beitrag: http://www.wiwo.de/finanzen/immobili...r/6930864.html
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Alt 20.10.12, 23:44   #78
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WG-Zimmer Preisvergleich von Immoscout:

Zitat:
Aktuelle Mietpreise für WG-Zimmer an den beliebtesten Universitätsstandorten Deutschlands: zwischen 208 Euro in Göttingen und 470 Euro in München

Berlin, 8. Oktober 2012 – Pünktlich zum Semesterstart analysiert noknok, das neue WG-Portal von ImmobilienScout24, die Mietpreise für ein typisches WG-Zimmer in den größten und beliebtesten deutschen Studentenstädten. Die Mietpreis-Analyse von noknok zeigt, dass die Preise für WG-Zimmer deutlich variieren. Während Studenten in vielen ostdeutschen Städten für rund 200 Euro ein Zimmer finden, müssen sie in München oder Stuttgart zum Teil das Doppelte berappen.

...

Absoluter Spitzenreiter ist München mit durchschnittlich über 470 Euro für ein Zimmer in der Muster-WG. Auf den weiteren Plätzen folgen Stuttgart mit 383 Euro, Heidelberg mit 382 Euro und Frankfurt am Main mit 381 Euro. Auch die beliebten Studentenstädte Hamburg (353 Euro), Köln (332 Euro) und Münster (294 Euro) gehören zu den teureren Städten. Das derzeit unter Studenten sehr angesagte Berlin liegt mit 279 Euro im Mittelfeld, gefolgt von Bochum (248 Euro) und Bremen mit 244 Euro.
Vollständige PM: http://www.immobilienscout24.de/de/u...n/20121008.jsp
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Alt 08.01.13, 22:34   #79
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BNP Paribas Office Market Report vom 03.01.13:

Zitat:
Frankfurt am Main – „Trotz des erwarteten Rückgangs des Flächenumsatzes haben sich die Büromärkte im abgelaufenen Jahr insgesamt sehr gut geschlagen. Dass das Rekordergebnis des Vorjahres nicht wiederholt werden konnte, war absehbar, insbesondere vor dem Hintergrund der im Jahr 2012 wieder aufgeflammten Schulden- und Eurokrise“, unterstreicht Piotr Bienkowski, Vorsitzender der Geschäftsführung von BNP Paribas Real Estate Deutschland. „Obwohl sich das Wirtschaftswachstum deutlich verlangsamt und sich die Aussichten für die nächsten Monate spürbar eingetrübt haben, liegt der Flächenumsatz mit rund 3,25 Millionen Quadratmetern aber noch deutlich über dem langjährigen Durchschnitt. Dies zeigt, dass auch die Unternehmen überwiegend nur von einer Wachstumsdelle und nicht von einer erneuten Rezession ausgehen. Hierfür spricht auch das mit über 900.000 Quadratmetern Flächenumsatz sehr starke vierte Quartal“, erläutert Bienkowski.

Der einzige Standort mit einem deutlichen Umsatzplus ist Frankfurt, wo rund 519.000 Quadratmeter (+21 %) Flächenumsatz in der Gif-Abgrenzung registriert wurden. Im erweiterten Marktgebiet beläuft sich das Ergebnis sogar auf 580.000 Quadratmeter (+10 %). Auf Vorjahresniveau bewegt sich der Umsatz mit 548.000 Quadratmetern in Berlin. Nur leichte Rückgänge waren in Düsseldorf mit 346.000 Quadratmetern (-4 %) und in Leipzig mit 98.000 Quadratmetern (-5 %) zu beobachten. Jeweils rund 19 Prozent weniger Flächenumsatz verzeichneten Hamburg (435.000 Quadratmeter), Köln (257.000 Quadratmeter) sowie München mit 715.000 Quadratmetern. Trotzdem konnte sich die bayerische Metropole erneut klar an die Spitze aller Standorte setzen. Die stärksten Einbußen mussten Essen mit lediglich 75.000 Quadratmetern (-30 %) und Stuttgart mit 192.000 Quadratmetern (-32 %) verkraften. In Stuttgart stellt dies aber trotzdem noch das zweitbeste Ergebnis der letzten zehn Jahre dar.

Flächenangebot weiter deutlich rückläufig

Im Jahresvergleich hat sich das Leerstandsvolumen deutlich um 9 Prozent auf aktuell 7,92 Millionen Quadratmeter verringert. „Erwartungsgemäß hat sich vor allem das Angebot an modernen Leerstandsflächen erheblich reduziert. Nur noch knapp 2,32 Millionen Quadratmeter (-10 %) weisen diesen Flächenstandard auf. Damit entsprechen nicht einmal mehr 30 Prozent des Gesamtleerstands der von den Mietern bevorzugten Qualität“, erläutert Piotr Bienkowski. Ähnlich stellt sich die Situation bei den Flächen im Bau dar: Während das Gesamtvolumen sich mit 1,94 Millionen Quadratmetern um 4 Prozent reduziert hat, nahmen die dem Vermietungsmarkt noch zur Verfügung stehenden Flächen um 14 Prozent auf nur noch 704.000 Quadratmeter ab.

Bei den Höchstmieten ist eine differenzierte Entwicklung zu beobachten. Während sie an mehreren Standorten wie Berlin (22,00 €/m²), Frankfurt (36,00 €/m²), München (33,00 €/m²) oder Essen (13,50 €/m²) stabil geblieben sind, haben sie in Düsseldorf (26,00 €/m², +7 %), Stuttgart (20,00 €/m², +8 %) Hamburg (24,00 €/m², +2 %) und Leipzig (12,00 €/m², +4 %) teilweise spürbar zugelegt. Lediglich Köln verzeichnete einen minimalen Rückgang um knapp 1 Prozent auf 21,50 €/m². Der durchschnittliche Mietpreisanstieg über alle Standorte beläuft sich damit auf 2 Prozent.
Vollständige PM: http://www.realestate.bnpparibas.de/...0102-p_1563818
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Alt 02.03.13, 11:55   #80
Bau-Lcfr
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Das DEAL Magazine berichtete gestern über die gestrige Bundestagsdebatte über die Forderung der Opposition nach starren Marktkontrollen wie Steigerung der Bestandsmieten nur noch um höchstens 15% in vier Jahren (das wären kaum über 3% p.a. - was ohnehin der Inflation entspricht). Nicht nur der Präsident des Immobilienverbands IVD sagte, dies würde "den dringend benötigten Neubau im Keim ersticken" und die Wohnungsknappheit verewigen - vor den Risiken solcher Massnahmen hat auch die Bundesbank gewarnt.
Die Steigerung der Mieten in Ballungszentren wurde durch die zu geringe Neubautätigkeit im vergangenen Jahrzehnt verursacht - aus einem anderen Artikel erinnere ich mich, dass davor die Wohnungsmieten gefallen sind. Würde man die Mieten deckeln, würde niemand mehr in den Wohnungsbau investieren, weil die Baukosten im Vergleich zu den niedrigen Mieten zu hoch seien. Die gegenwärtigen Wohnungsbesitzer - oft Kleinsparer, die sich Altersvorsorge sichern wollten - wären kalt enteignet.
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Alt 02.03.13, 18:20   #81
Johnny
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Aber eine Deckelung von Bestandsmieten beträfe doch auch nur Bestandsimmobilien und keine Neubauten, oder nicht?
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Alt 03.03.13, 10:30   #82
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^ Eine Deckelung der Neuvermietungen (höchstens 10% über der Vergleichsmiete) war ebenso gefordert - siehe Link. Andererseits sind die Steigerungen der Bestandsmieten längst gedeckelt - wenn ich mich gut erinnere, auf max. 20% in drei Jahren und nicht höher als die ortsübliche Vergleichsmiete.

Es gehört nun mal zum Wesen des Marktes, dass der Preis mancher Waren manchmal steigen kann - und dann wird mehr von diesen produziert. Wenn man die Preissteigerungen verbieten möchte, kann man gleich die Anpassungen der produzierten Menge verbieten - niemand wird Wohnungen aus purem Masochismus bauen. Wenn manche Politiker die Marktwirtschaft verbieten möchten, sollten die es gleich ehrlich sagen - bis dahin steht sie sogar im Grundgesetz.

Mit dem Ansatz kann man nur sowas wie in diesem Artikel erreichen - die wenigen Wohnungen kosten offiziell wenig, doch jedesmal stellen sich 140 Bewerber (oder noch mehr) in eine Schlange. Bei diesem Artikel fiel mir übrigens auf - wenn der erwähnte Rentner sparen will, warum kann er sich nicht mit etwas weniger als 80 Qm begnügen? (Meine Frau und ich verdienen zwar doppelt, aber wohnen viel bescheidener.) Man kann nicht unendlich aufgeblasene Ansprüche entfalten und dann jammern, dass man sich diese nicht leisten kann - und fordern, dass Sonstwer diese einem finanziert.
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Alt 23.05.13, 02:43   #83
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Bürgerbegehren oder Schüsse in den Ofen

Ich finde keinen besseren Thread dafür - das Deal Magazine berichtete gestern über eine Untersuchung der Bergischen Universität Wuppertal, nach der 75% der initierten Bürgerbegehren die umstrittenen Bauvorhaben nicht ändern. Meist wird kein Quorum erreicht oder die Bürgermehrheit spricht sich nicht gegen, sondern für das Projekt aus. Im Falle der Immobilienprojekte sind die Bürgerentscheidungen häufiger investorenfreundlich als im Schnitt aller Bürgerbegehren.

Die Untersuchung empfiehlt frühes Informieren und konstruktiven Dialog, um Konflikte zu vermeiden, kreative Lösungen zu finden und kostspielige Verzögerungen abzuwenden.
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Alt 10.07.13, 02:03   #84
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Ländliche Lage ist out

Das Deal Magazine berichtete gestern über eine Umfrage von Immobilienscout24 und Interhyp unter 1.951 Kaufinteressenten, nach der rund 88% eine Immobilie in der Stadt oder zumindest Stadtnähe suchen - nur rund 11% auf dem Land, unter den Kapitalanlegern nur 6%. 67% nennen als wichtiges Kriterium gute Einkaufsmöglichkeiten in der Nähe - im Jahr 2010 waren es 65%. Für 58% ist die gute ÖPNV-Anbindung wichtig - 2010 waren es 55%. Weitere Kriterien sind Nähe zur Natur (43%) und ärztliche Versorgung (40%).
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Alt 27.11.13, 19:43   #85
Bau-Lcfr
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Sinkende Leerstandsquote der Geschosswohnungen

Das Deal Magazin veröffentlichte gestern eine Studie, nach der Ende 2012 ca. 688.000 marktfähige Geschosswohnungen leer standen, was eine Quote von 3,3% ausmacht - Ende 2011 waren es noch 717.000 WE. In dieser Zeit wurden bundesweit 76.000 neue Geschosswohnungen fertiggestellt.
Die niedrigsten Quoten gibt es in München mit 0,5% und Hamburg mit 0,7% - besonders hoch sind sie in Salzgitter (11,3%) und Chemnitz (9,6%).

Das Fazit der Studie ist, dass der Abbau der Leerstände in letzter Zeit den Preisanstieg etwas ausbremsen konnte, doch Neubau sei zwingend notwendig - besonders in den Wachstumsregionen.
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Alt 13.11.14, 13:47   #86
Bau-Lcfr
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Mietanstieg gestoppt

Das Deal Magazin berichtete heute, dass die deutschlandweit durchschnittliche Miete für nach 1949 errichtete Wohnungen mit mittlerem Wohnwert auf 5,78 EUR/Qm Nettokaltmiete angestiegen ist - mit 2,1% gegenüber dem Vorjahr nur knapp über der Inflationsrate. In einigen Metropolen wie Düsseldorf, Frankfurt am Main, Dresden, Bonn und Wiesbaden seien die Mieten nicht gestiegen. Sogar in München (bundesweit teuerste Wohnungsmarkt mit 12 EUR/Qm im Schnitt bei Prämissen wie darüber) betrug der Anstieg laut Artikel nur 0,84%. Inflationsbereinigt lägen die Mieten unter dem Niveau vor 20 Jahren.

Einen stärkeren Anstieg gab es in Berlin (+5,7%) und Essen (+7,7%)
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Alt 15.11.14, 12:16   #87
Max BGF
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Max BGF hat die Renommee-Anzeige deaktiviert
Ist für den ländlichen Bereich von unseren Sozialgerechtigkeitspolitikern ein Mietpreissockel angedacht, um die Folgen der Landflucht abzumildern?
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Alt 15.11.14, 13:30   #88
Informatikfuzzi
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Informatikfuzzi könnte bald berühmt werden
Zitat:
Zitat von Max BGF Beitrag anzeigen
Ist für den ländlichen Bereich von unseren Sozialgerechtigkeitspolitikern ein Mietpreissockel angedacht, um die Folgen der Landflucht abzumildern?
Welcher Politiker sind denn gemeint?

- Die Politiker die mittlerweile jährlich die Grunderwerbsteuer hochschrauben?
- Die Politiker die bei Bauland-Verkäufen nur noch großkotzige Bauträger mit Höchstpreisen zulassen und Privatpersonen ausschließen?
- Die Politiker die seit über 1 Jahr eine Mietpreisbremse ankündigen, aber nicht verabschieden?
- Die Politiker die seit Jahren eine Neufassung des Maklerrechts erfolgreich verhindern?
- Die Politiker die immer höhere Energiestandards beim Bau umgesetzt haben wollen, obwohl vieles davon sehr umstritten ist?

"Geld regiert die Welt"

Die ganzen schrumpfenden Dörfer am A*sch der Welt sind doch akzeptierter Kollateralschaden damit es in den großen Städten nur die Richtung "rauf" gibt. Und in diesen Boomregionen wird es Bürgern unterhalb eines gewissen Einkommens bald genauso ergehen. Denn mit höheren Immopreisen und höheren Mieten bekommt der Staat über die Steuern immer mehr Geld in die Kasse. Und mit dem Geld kann man dann wieder Lockangebote an Firmen zur Ansiedlung finanzieren und das zieht dann wieder Neubürger mit dem passenden Geldbeutel an.
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Alt 17.11.14, 11:22   #89
Isek
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Zitat:
Zitat von Bau-Lcfr Beitrag anzeigen
Sogar in München (bundesweit teuerste Wohnungsmarkt mit 12 EUR/Qm im Schnitt bei Prämissen wie darüber) betrug der Anstieg laut Artikel nur 0,84%.
Interessant, wie immer derartige Meldungen vom Realgeschehen abweichen. Persönlich kenne ich aus 2 Familien die in Genossenschaftswohnungen für 10,50 bzw. 12,10 aktuell keinen in München, der auch nur annähnernd um die 12 Euro pro Quadratmeter mietet. Selbst am Frankfurter Ring werden WG-taugliche Wohnungen für 16 Euro pro Quadratmeter vermietet. Und die gehen weg mit Provision und Massenbesichtigung. In zentrumsnahen Gegenden geht unter 18 Euro gar nichts mehr. Ein Kollege hat letzte Woche zähneknischend für 19,40 Euro pro Quadratmeter eine 65 qm - 70er Jahrebau in Haidhausen gemietet. Und das nach etwa 3 Monaten intensivster Suche! Unter oder um die 12 Euro geht wirklich nur noch in der Genossenschaft oder absolut peripher im München-Modell-Block: So z.B. ein Hilfsarbeiter in meiner Abteilung der parktisch aus Spaß an der Arbeit arbeitet, weil er trotz Arbeit nicht über H4 Niveau kommt. Der zahlt für seine 3 Zimmer Wohnung mit 3 Kindern auch fast 13,00 Euro pro qm; 6. Stock Plattenbau Fasanerie - bei Nachbarn die ihm schon 2mal die Schuhe vor der Türe weggeklaut haben. Ich weiß nicht wovon die Statistiker nachts träumen. Für mich liegt der Durchschnittspreis bei Neuvermietungen eher um die 17 Euro. Seblst ich zahle in meiner Abfuckwohnung am Ring und schon seit 15 jähriger Miete bei nur 2 maliger Mieterhöhung (gemittelt p.a. ca. 2,4 %) 13,80 Euro pro qm.
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München - Stadt ohne Stadtplanung oder die Stadt der vergebenen Möglichkeiten
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Alt 18.02.15, 15:56   #90
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Kaum Anzeichen für deutschlandweite Immobilienpreisblase

PM: "Trotz steigender Preise gibt es kaum Hinweise auf eine deutschlandweite Preisblase bei Wohnimmobilien. Zu diesem Ergebnis kommt das Immobilienpreis-Monitoring des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) in Essen. Es wertete die Daten des Internetportals ImmobilienScout24 aus. Die Wissenschaftler sahen nur in wenigen Arbeitsmarktregionen Hinweise auf stark ansteigende Immobilienpreise, die durch die Erwartung weiterer Teuerungen getrieben werden. So gibt es bei Wohnungen in elf der 128 ausgewiesenen Arbeitsmarktregionen Anzeichen für übersteigerte Preiserwartungen, in fünf weiteren liegen schwache Hinweise vor. Ähnlich sieht es bei Wohnhäusern aus. Zu den Arbeitsmarktregionen, die erste Anzeichen einer Überhitzung zeigen, zählen Köln und Frankfurt. In Braunschweig, Hannover, Stuttgart und Augsburg gibt es schon länger Hinweise auf eine übertriebene Preisentwicklung."

Quelle: idr
Infos: www.rwi-essen.de
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Ein Leuchtturm ohne Meer ist eine Bauruine!
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