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Alt 05.03.15, 14:05   #91
tunnelklick
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Mietpreisbremse ist beschlossen worden

Der Bundestag hat heute die sog. Mietpreisbremse beschlossen. Das Gesetz besagt im Grundsatz:

Wird ein Mietvertrag über Wohnraum abgeschlossen, der in einem durch Rechtsverordnung der Landesregierung bestimmten Gebiet mit einem angespannten Wohnungsmarkt liegt, so darf die Miete zu Beginn des Mietverhältnisses die ortsübliche Vergleichsmiete (§ 558 Absatz 2) höchstens um 10 Prozent übersteigen. (§ 556 d Abs. 1 – neue Vorschrift)

Die Gebiete mit angespanntem Wohnungsmarkt legen die Landesregierungen fest; solche Gebietsfestlegungen kennen wir seit langem von den Regelungen über Kündigungsschutz beim Umwandlung von Wohngebäuden in Eigentumswohnungen und bei den Vorschriften über die Senkung der Kappungsgrenze bei Mieterhöhungen.
Allerdings ist das Verfahren für Landesregierungen hier komplizierter geworden: es reicht nicht, wie bisher die Gemeinden enumerativ in der Verordnung zu bezeichnen, es muss vielmehr genau begründet werden, warum der Wohnungsmarkt angespannt ist.

Dies kann insbesondere dann der Fall sein, wenn
1. die Mieten deutlich stärker steigen als im bundesweiten Durchschnitt,
2. die durchschnittliche Mietbelastung der Haushalte den bundesweiten Durchschnitt deutlich übersteigt,
3. die Wohnbevölkerung wächst, ohne dass durch Neubautätigkeit insoweit erforderlicher Wohnraum geschaffen wird, oder
4. geringer Leerstand bei großer Nachfrage besteht.

Eine solche Gebietsfestsetzung muss spätestens am 31. Dezember 2020 in Kraft treten und sie muss begründet werden. Aus der Begründung muss sich ergeben, auf Grund welcher Tatsachen ein Gebiet mit einem angespannten Wohnungsmarkt im Einzelfall vorliegt. Ferner muss sich aus der Begründung ergeben, welche Maßnahmen die Landesregierung in dem fraglichen Gebiet und Zeitraum ergreifen wird, um Abhilfe zu schaffen.

Ein solcher Begründungsaufwand ist neu und macht die Rechtsverordnungen natürlich angreifbar, wenn die Annahmen statistisch nicht richtig belegt sind. Und außerdem muss die Landesregierung in der Begründung der rechtsverordnung die Maßnahmen benennen, wie sie in diesen Gebieten dem Wohnungsmangel abhelfen will; irgendwelche programmatischen Aussagen in Regierungs- oder Presseerklärungen reichen nicht aus.

Wie rasch angesichts des Begründungsaufwandes die Länderverordnungen erlassen werden, wie rasch also die Mietpreisbremse wirklich in Kraft tritt und wann sie dann auch im Markt wirksam wird, bleibt abzuwarten. Eigentlich ist heute faktisch keine Mietpreisbremse beschlossen worden, sondern nur die Voraussetzungen dafür, dass die Länder in diesem Sinne tätig werden können.

Der Verweis auf die ortsübliche Vergleichsmiete als Referenz für die Bestimmung der zulässigen Miethöhe begrenzt die Mietpreisbremse von vornherein auf Gebiete, in denen sich die ortsübliche Vergleichsmiete überhaupt einfach und zuverlässig feststellen lässt; das dürfte nur in Städten der Fall sein, die einen einfachen oder qualifizierten Mietspiegel oder wenigstens eines Mietdatenbank im Sinne der §§ 558c ff. BGB herausgeben; in allen anderen Gebieten ist das Gesetz praktisch nicht anwendbar.

Ist die Miete, die der vorherige Mieter zuletzt schuldete (Vormiete), höher als die im Grundsatz zulässige Miete (= ortsbliche Vergleichsmiete plus 10%), so darf eine Miete bis zur Höhe der Vormiete vereinbart werden. Bei der Ermittlung der Vormiete unberücksichtigt bleiben Mietminderungen sowie solche Mieterhöhungen, die mit dem vorherigen Mieter innerhalb des letzten Jahres vor Beendigung des Mietverhältnisses vereinbart worden sind. Das bedeutet, eine schon erreichte Miethöhe über dem zulässigen Niveau bleibt erhalten und muss bei Neuvermietung nicht aus das Niveau "Ortsübliche +10%" zurück geführt werden.

Entsprechendes gilt bei zuvor erfolgten Modernisierungen. Hat der Vermieter in den letzten drei Jahren vor Beginn des Mietverhältnisses Modernisierungsmaßnahmen im Sinne des § 555b durchgeführt, so darf die zulässige Miete um den Betrag überschritten werden, der sich bei einer Mieterhöhung nach § 559 Absatz 1 bis 3 und § 559a Absatz 1 bis 4 ergäbe.
Bei der Berechnung nach Satz 1 ist von der ortsüblichen Vergleichsmiete (§ 558 Absatz 2) auszugehen, die bei Beginn des Mietverhältnisses ohne Berücksichtigung der Modernisierung anzusetzen wäre. Bedeutet: die Modernsierungserhöhung (11% der Kosten der wohnwertverbssernden Maßnahmen) wird rausgerechnet, dann die zulässige Miete "Ortsübliche +10%" ermittelt und dann der 11%-Zuschlag wieder drauf.

Die neuen Vorschriften sind nicht anzuwenden auf Wohnungen, die nach dem 1. Oktober 2014 erstmals genutzt und vermietet wird und auch nicht auf die erste Vermietung nach umfassender Modernisierung.

Ich bin sehr gespannt, was das gibt; sicher ein Beschäftigungsprogramm für die Anwaltschaft.
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Alt 05.03.15, 22:54   #92
nothor
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nothor ist essentiellnothor ist essentiellnothor ist essentiellnothor ist essentiellnothor ist essentiellnothor ist essentiellnothor ist essentiellnothor ist essentiellnothor ist essentiell
Ganz interessant in diesem Zusammenhang der Beitrag von ZDFzoom:

Mediathek: http://www.zdf.de/ZDFmediathek#/beit...etpreisbremse?

Das grundsätzliche Problem bei Niegrigpreisigem Wohnraum ist tatsächlich, dass davon kaum etwas gebaut wird und die vorhandenen Wohnungen Paketweise aus der Mietpreisbindung herausfallen. Dagegen entfaltet das Gesetz leider keine Wirkung.

Allerdings halte ich schon allein die Einführung des Bestellerprinzips bei der Maklerbezahlung auf dem Mietwohnungsmarkt schon für sehr hilfreich. Sofern das von findigen Maklern nicht unterwandert wird.
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Fotos von mir, andernfalls ist die Urheberschaft angegeben.

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Alt 10.05.15, 09:07   #93
Echnaton
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Echnaton braucht man einfachEchnaton braucht man einfachEchnaton braucht man einfachEchnaton braucht man einfachEchnaton braucht man einfachEchnaton braucht man einfach
Interessante Übersicht zu der Entwicklung der Immobilienpreise, Mietpreise sowie der Differenz nach Städten. Das könnte für manche Stadt ein Indikator für eine Preisblase sein...
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"Die technischen Gründe, mit denen einst das System des öffentlich-rechtlichen Rundfunks gerechtfertigt wurde, sind heutzutage weitgehend verblasst." Wiss. Beirat beim BmF
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Alt 22.09.15, 14:12   #94
iconic
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IVD Wohnpreis-Spiegel 2015

Zitat:
PRESSEMITTEILUNG

IVD: Mietentwicklung stabilisiert sich auf hohem Niveau
 Kaufpreisanstiege bei Eigentumswohnungen unter Vorjahresniveau
 Mietanpassungen als Vorzieheffekte der Mietpreisbremse bleiben aus
 Großstädte weiter mit höchsten Kauf‐ und Mietpreisanstiegen

Berlin, 22. September 2015 – Die Mietpreisentwicklung in Deutschland hat sich weiter stabilisiert. Im bundesweiten Schnitt gab es einen Anstieg von etwas weniger als drei Prozent im Vergleich zum Vorjahr. In den deutschen Großstädten betrug die durchschnittliche Miete im Erhebungszeitraum 7,80 Euro Nettokaltmiete pro Quadratmeter. Bei Eigentumswohnungen liegen die erfassten Kaufpreisanstiege unter dem Vorjahresniveau. So wurde in den Großstädten mit mehr als 500.000 Einwohnern ein Kaufpreisanstieg von 6,66 Prozent für Bestandswohnungen ermittelt, im Vorjahr waren es noch 9,12 Prozent. „Wir erleben zwar weiter deutliche Preisanstiege, die Intensität geht aber zurück. Die Kaufpreisanstiege sind angesichts des zum Teil hohen Zuzugs in den Metropolen auf einem überschaubaren Niveau geblieben“, erklärt Jürgen Michael Schick, Präsident des Immobilienverband Deutschland IVD, die Wertentwicklung auf dem deutschen Immobilienmarkt.

Quelle, vollständige PM: http://ivd.net/fileadmin/user_upload...-2016_21.9.pdf
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Alt 28.09.15, 14:10   #95
iconic
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Studie zur Wohnsituation für Studenten

Zitat:
PRESSEMITTEILUNG
Bundesweites Ranking aller 87 Hochschulstädte mit mehr als 5000 Studierenden: Wohnsituation für Studenten wird zum Semesterstart in noch mehr Städten kritisch

Zahl der Standorte mit angespannter Situation des studentischen Wohnungsmarktes steigt von 32 auf 39 / Schwierigste Lage in München vor Frankfurt und Hamburg / Verschärfter Engpass gegenüber Vorjahr vor allem in Freiburg, Tübingen, Aachen, Gießen oder Marburg / 23 Kriterien von Mieten über Erstsemester-Zahlen bis zu Attraktivität im Ausland geprüft

Berlin, 28.09.2015 – Für viele Studierende wird es zum Wintersemester 2015/16 noch schwieriger, eine passende Unterkunft zu finden. Die Zahl der Städte in Deutschland, in denen eine angespannte Situation auf dem studentischen Wohnungsmarkt festzustellen ist, stieg von 32 auf 39. Am schwierigsten ist die Suche nach der passenden Wohnung in München, vor Frankfurt am Main und Hamburg. Verschlechtert hat sich die Situation im Vergleich zum Vorjahr vor allem in renommierten Universitätsstädten wie Freiburg, Tübingen, Aachen, Gießen oder Marburg. Das sind die Kernergebnisse des neuen bundesweiten Ranking des Immobilienentwicklers GBI AG. Dessen Abteilung Research & Analyse hat alle 87 deutschen Hochschulstandorte mit mehr als 5000 Studenten detailliert untersucht. Jeweils 23 Faktoren von den Miet- und WG-Preisen über Leerstands-Quoten, die Entwicklung der Studierenden- und Erstsemester-Zahlen, die Altersstruktur der Bewohner bis hin zur Attraktivität der Stadt bei in und ausländischen Studierenden wurden geprüft und gewichtet.

Wohnungsnot erschwert notwendige Flexibilität der Studenten
„Zwar ist in einigen Städten der dringend erforderliche Neubau von kleineren und damit preisgünstigeren Wohnungen, die auch Studierende nutzen können, bereits angelaufen. Dennoch reichen diese Fortschritte eindeutig nicht, den strukturellen Mangel zu beheben“, berichtet Dr. Stefan Brauckmann, Leiter der Abteilung Research & Analyse der GBI AG: „So ist nicht nur die Zahl der Standorte mit angespanntem studentischen Wohnungsmarkt von 32 auf 39 gestiegen, mittlerweile erkennen wir bei 19 dieser Städte akute Schwierigkeiten bei der ausreichenden Versorgung der Studierenden mit passendem Wohnraum.“ In den Vorjahren gehörten nur jeweils 13 Hochschulstandorte zu dieser Kategorie. Nach der aktuellen Studie ist nun beispielsweise in Aachen, Bonn und Düsseldorf zu Semesterbeginn ebenfalls ein deutlicher Mangel an Unterkünften, für die das meist knappe Budget der Studenten ausreicht, zu erwarten. Dr. Brauckmann: „Gerade weil im Bachelor- und Master-System von Studierenden eine immer größere Orts-Flexibilität verlangt wird, ist die Situation problematisch. Immer weniger Studierende können notfalls bei Eltern oder Verwandten unterkommen, da diese für die meisten zu weit entfernt wohnen.“ Betroffene sind daher insbesondere ausländische Studenten, die häufig nur zu überhöhten Preisen eine Bleibe finden. Auch der durchschnittliche Anspannungsfaktor beim studentischen Wohnen erhöht sich dieses Jahr weiter, von 33,7 auf 34,5 Punkte. Maximal möglich sind 100 Punkte. München erreicht mit 80 Punkten den mit Abstand höchsten Wert, nach 79 im Vorjahr. „Es ist bemerkenswert, dass dort trotz der bereits hohen Punktzahl die Wohnungssuche noch schwieriger geworden ist“, betont Dr. Eike Winkler, zuständig für Markt- und Standortanalysen im Bereich des studentischen Wohnens in der Research-Abteilung der GBI AG. Auf den Plätzen hinter München gibt es im Jahr 2015 Veränderungen. Frankfurt überholte mit Hamburg den bisherigen Zweiten. Einen Platztausch gab es auch zwischen Stuttgart (nun Vierter) und Köln (jetzt Fünfter). Verschlechtert hat sich die Wohnsituation im Vergleich zum Vorjahr vor allem in renommierten Universitätsstädten mittlerer Größe. In Freiburg stieg der Anspannungsfaktor von 58,5 auf 63,5 Punkte. So rückte die Stadt im Ranking schwieriger Märkte von Platz 9 auf 6 vor. Auch in Tübingen (58 statt 52 Punkte, Platz 12 auf 9), Aachen (53,5 statt 48 Punkte, Platz 16 auf 13) und Gießen (42,5 statt 36 Punkte, Platz 31 auf 25) verschärfte sich die Lage. „In solchen Mittelstädten macht sich der gegenwärtige Zustrom von Studierenden besonders bemerkbar“, so Dr. Brauckmann. Dort gibt es aufgrund der Städtestruktur kaum kurzfristig zu aktivierende Reserven an angemessenen Wohnungen. „Dennoch wird vielerorts zu wenig getan, dem entgegen zu wirken“, konstatiert Dr. Brauckmann: „So werden für Studierende benötigte kleinere Apartments nicht errichtet, da es aufgrund der Bauauflagen günstiger ist, große Wohnungen zu bauen. Hier ist ein Umdenken in Stadtverwaltungen nötig, der Kleinwohnungsbau sollte erleichtert werden.“

Quelle: http://www.gbi.ag/wp-content/uploads..._GBI_final.pdf

Hier noch ein recht ausführlich recherchierter Beitrag in der "Welt" zum Thema: http://www.welt.de/finanzen/immobili...Wohnungen.html
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Alt 26.11.15, 17:27   #96
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Preise von Eigentumswohnungen im europäischen Vergleich

Nach dem „Deloitte Property Index 2015“ ist München mit 6.300 Euro pro Quadratmeter für Neubauobjekte mittlerweile nach London und Paris auf Platz drei der teuersten Märkte für Eigentumswohnungen in Europa. Hier das Ranking der untersuchten Städte:

Quelle und vollständiger Report: http://www2.deloitte.com/content/dam...index_2015.pdf
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Alt 26.11.15, 17:31   #97
Schmitz
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Schmitz sitzt schon auf dem ersten Ast
Zitat:
Zitat von iconic Beitrag anzeigen
Nach dem „Deloitte Property Index 2015“ ist München mit 6.300 Euro pro Quadratmeter für Neubauobjekte mittlerweile auf Platz drei der teuersten Märkte für Eigentumswohnungen in Europa. ]
Danke. Meines Erachtens ist München aber auf Platz 4.

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Alt 24.05.16, 13:13   #98
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Was bekommt man aktuell für 1 Mio. Euro?

- 3.102 m² Wohnfläche in einer Burg nahe Dresden
- 1.073 m² Wohnfläche in Tuttlingen, Baden-Württemberg
- 705 m² Wohnfläche in Delve, Schleswig-Holstein
- 675 m² Wohnfläche in Grömitz, Schleswig-Holstein
- 100 m² Wohnfläche in München, Stadtteil Schwabing
- 72 m² Wohnfläche inkl. Dachterrasse in München an der Theresienwiese

Quelle: http://www.deal-magazin.com/news/5/5...se-in-Muenchen
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Alt 06.07.16, 11:13   #99
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Colliers International: Deutsche Bürovermietungsmärkte

Zitat:
Colliers International: Deutsche Bürovermietungsmärkte im ersten Halbjahr 2016 in äußerst starker Verfassung

•TOP 7 im ersten Halbjahr mit höchstem Flächenumsatz seit 10 Jahren
•Leerstandsquote erreicht in einigen Büromärkten bereits kritisch-niedriges Niveau
•Spitzenmieten erneut gestiegen

Düsseldorf/München, 5. Juli 2016 – Der deutsche Bürovermietungsmarkt präsentiert sich derzeit in sehr guter Verfassung. Nach Angaben von Colliers International wurden im ersten Halbjahr 2016 knapp 1,7 Millionen Quadratmeter Bürofläche in den sieben größten Märkten des Landes vermietet, das sind 9,3 Prozent mehr als in der Vergleichsperiode des Vorjahres. Zugleich ist es das stärkste Umsatzergebnis eines ersten Halbjahres in den letzten zehn Jahren und erreicht das Niveau aus dem Boomjahr 2008.

Quelle: https://www.colliers.de/presse/colli...er-verfassung/
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Alt 04.08.16, 15:47   #100
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JLL Daten zum Wohnungsmarkt

Angebotsmieten:
Zitat:
FRANKFURT, 04. August 2016 – Der Mietpreisanstieg auf dem Wohnungsmarkt in den acht von JLL untersuchten Städten, Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln, Leipzig, München und Stuttgart hat sich im ersten Halbjahr 2016 weiter beschleunigt. Über alle Städte hinweg ist in diesen ersten sechs Monaten (gegenüber H1 2015) mit einem Plus von 6 % der stärkste Mietpreiszuwachs in einem Jahresvergleich seit Beginn der Untersuchung in 2004 zu notieren, er reicht in den einzelnen Städten von 4 % bis 7 %. Seit 2004 beträgt der Mietpreisanstieg in den Städten damit insgesamt zwischen 21 % (Köln) und 59 % (Berlin). Die Dynamik bei den Kaufpreisen für Eigentumswohnungen hält ebenfalls an: die hohen Wachstumsraten der vorherigen Halbjahre wurden in sechs Städten übertroffen. Nur Berlin und Leipzig blieben hier außen vor. Der Kaufpreisanstieg in den ersten sechs Monaten gegenüber 2004 erreicht damit eine Spanne von 54 % (Köln) bis 104 % (Berlin) – ohne Leipzig, das lediglich um 2 % zulegte. Dort hatte nach dem ersten Boom infolge der Wiedervereinigung die Nachfrage wieder deutlich nachgelassen.
Den höchsten Anstieg bei den angebotenen Mietpreisen** im ersten Halbjahr 2016 gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres verzeichnete mit einem Plus von rund 8 % Düsseldorf, gefolgt von Leipzig (7 %). In Köln, Hamburg, München, Berlin und Stuttgart bewegte sich der Anstieg auf Jahressicht zwischen 5 und 6 %. Frankfurt bildet das Schlusslicht mit + 4 %. „In allen Städten außer Frankfurt und Stuttgart liegen den aktuellen Entwicklungen stark steigende Preise im Neubauangebot zugrunde, die in der Regel hochwertiger und damit teurer als Wohnungen aus dem Bestand sind“, so Roman Heidrich, bei JLL Team Leader Residential Valuation Advisory Berlin. Und weiter: „Die Steigerungsraten für Bestandsmieten liegen in den untersuchten Städten zwischen 1 und 3 Prozentpunkten niedriger, aber mit 3 bis 7 % auf Jahressicht immer noch deutlich über dem Trendverlauf der Vorjahre. Damit lässt sich zugleich in keinem der untersuchten Wohnungsmärkte die Wirksamkeit der Mietpreisbremse beobachten. Unbeeindruckt vom verfehlten Regulierungsinstrument steigen die Mieten aufgrund des deutlichen Nachfrageüberhangs weiter.“
Quelle: http://www.jll.de/germany/de-de/docu..._staedte_1.pdf

Graphik:

Quelle: http://www.jll.de/germany/de-de/docu..._staedte_1.pdf



Kaufpreise:
Zitat:
Wer eine Wohnung kaufen will, muss in München am tiefsten in die Tasche greifen. 6.490 Euro/m² werden im Mittel für einen Quadratmeter aufgerufen und damit auf Jahressicht 12,5 % mehr. Alle anderen Städte liegen weit unter den Angeboten der Isarmetropole. Nach einer kurzen Stagnation sind die Preise in Frankfurt um 5,5 % auf 4.210 Euro/m² gestiegen. Weiter kräftig zulegt haben sie in Stuttgart: dort betrug der Zuwachs 16,8 % auf 3.900 Euro/m². „In den letzten Jahren führte ein überproportional zunehmender Zuwachs an Einwohnern bei viel zu geringem Neubau zu einer Preiserhöhung von durchschnittlich 15 % pro Jahr. Auch im Bestand haben sich die Preise deutlich verteuert“, so Grimm. 3.880 Euro/m² kostet im Durchschnitt eine Eigentumswohnung in Hamburg. Es ist unter den acht Städten mit 2,4 % der moderateste Anstieg. Mit einem Plus von 5,2 % auf Jahressicht setzte sich der Aufwärtstrend des letzten Jahres in Düsseldorf fort. In der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt muss im Mittel mit Kaufpreisen von 3.320 Euro/m² gerechnet werden. Düsseldorfs Kaufpreisniveau hat zum ersten Mal die Hauptstadt erreicht, bei 9,9 % lag die Steigerung in Berlin. Köln blieb, im Gegensatz zum Mietwohnungsmarkt, bei den Kaufpreisen hinter Düsseldorf – dies trotz eines Plus von 9,3% auf 3.100 Euro/m². Den mit knapp über 20 % höchsten Anstieg aller acht von JLL untersuchten Städte verzeichnete der nach wie vor mit Abstand preiswerteste Markt: In Leipzig konnten sich Kaufwillige im Mittel für 1.620 Euro/m² eine Eigentumswohnung zulegen.
Quelle: http://www.jll.de/germany/de-de/docu..._staedte_1.pdf

Graphik:

Quelle: http://www.jll.de/germany/de-de/docu..._staedte_1.pdf
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Alt 19.09.16, 21:58   #101
Häuser
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Refurbishment

zu, o.g. Thema Mietpreisbremse kann man ein Jahr später sagen : sie bringt nichts. 1) weil keine Strafe bei Missachtung droht 2) es zu viele Schlupflöcher gibt

aber ein anderes interessantes Thema:

"Refurbishment"

In den Top 7-Standorten werden dieses Jahr 690.000 Quadratmeter Bestandsfläche runderneuert

Etwa 60 Prozent der gesamten Bestandsentwicklungsfläche entfallen auf Wohnungen, nur ein Fünftel auf Büroräume

Bei mehr als 1/4 der Bestandsgebäude werden Büros in Wohnungen umgebaut.

Spitzenreiter ist hier Berlin, gefolgt von Düsseldorf und Hamburg.
Hingegen ist Hamburg führend in Revitalisierung bestehender Bürogebäude (Axel-Springer-Gebäude, ehemalige Spiegel Gebäude Finnlandhaus) obwohl fast gleichauf mit Berlin und Düsseldorf.

Hier der ganze Bericht von Hochtief
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Alt 20.10.16, 11:51   #102
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Wohnmarktbericht Deutschland 2016 von NAI Apollo Group

Der Wohnmarktbericht Deutschland 2016 von NAI Apollo Group, u.a. mit diesen Ergebnissen:

Quelle: http://www.nai-apollo.de/documents/1...hland_2016.pdf


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Alt 21.11.16, 09:12   #103
TowerMaranhão
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Die Bundesregierung hat ihren Klimabericht vorgelegt und möchte ihre ehrgeizigen Klimaziele offenbar durch noch schärfere Vorschriften für die Bauwirtschaft erreichen. Wir dürfen uns also auf noch einfachere Architektur und noch teurere Immobilien freuen. Ich weiß nicht, was ich dazu noch sagen soll. Ich hatte eigentlich darauf gesetzt, dass die Regierung vergangene Verschärfungen wieder zurücknimmt, weil sie erkennt, dass die Vorschriften ein gesundes Maß längst überschritten haben und kaum noch nennenswerte Einsparungen mittels vertretbarer Kosten möglich sind. Offenbar handelt es sich um das Ergebnis eines hastig zusammengeschusterten Berichtes, aus Angst, beim Klimagipfel mit völlig leeren Händen dazustehen, weil man sich zu nichts anderem durchringen konnte. Die Bauwirtschaft reagiert, indem sie die Zusammenarbeit im Bündnis für bezahlbares Wohnen auf Eis legt. Das Vertrauen sei zerstört.
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaf...-14532239.html
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Alt 13.12.16, 10:51   #104
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Preise für Wohneigentum in Mittelstädten

Zitat:
Mit 4.118 Euro pro Quadratmeter im Median ist Konstanz das teuerste Pflaster unter den Mittelstädten. 2011 kostete der Quadratmeter hier noch 2.892 Euro, das entspricht einem Preisanstieg von 42 Prozent. Die Lage am Bodensee verspricht hohe Lebensqualität und die direkte Nachbarschaft zur Schweiz, Österreich und Liechtenstein macht Konstanz zum idealen Wohnort für Pendler.

Am zweitteuersten sind Immobilien in Tübingen. Hier liegt der Preis für eine Eigentumswohnung bei 3.858 Euro pro Quadratmeter, das sind 38 Prozent mehr als vor 5 Jahren (2.802 Euro). Die Universitätsstadt liegt rund 30 Kilometer südlich von Stuttgart und stellt damit eine gute Wohnalternative für Berufstätige dar, die in der Landeshauptstadt arbeiten. Hohe Preise im deutschlandweiten Vergleich zahlen Käufer auch im bayerischen Rosenheim. Wer in der Bilderbuchstadt mit Alpenpanorama nach einer Immobilie sucht, muss mit Preisen von 3.820 Euro pro Quadratmeter rechnen. Das sind 95 Prozent mehr als noch vor 5 Jahren (1.960 Euro). Rosenheim lockt mit seiner attraktiven Lage zwischen Chiemsee und Wendelstein und einer guten Zugverbindung nach München.
Quelle: https://presse.immowelt.de/pressemit...te-boomen.html


Bildquelle: https://presse.immowelt.de/fileadmin...telstaedte.pdf
Vollständige Liste: https://presse.immowelt.de/fileadmin...telstaedte.pdf
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Alt 17.01.17, 11:20   #105
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JLL Daten zum Wohnungsmarkt

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Untersuchungsergebnisse für die einzelnen Städte im Überblick:

Mieten in Berlin mit höchstem Mietpreisanstieg erstmals über 10,00 Euro/m²/Monat

München festigt seinen Status als teuerste Mietstadt mit einer erneut hohen Wachstumsrate von 9,7 % auf Jahressicht. Für eine Mietwohnung müssen im Mittel 17,55 Euro/m²/Monat kalkuliert werden. In Frankfurt setzt sich der Aufwärtstrend der letzten drei Jahre fort. Die Mieten verteuern sich um 4,2 % auf 13,50 Euro/m²/Monat, damit zeigt Frankfurt im Jahresvergleich zum zweiten Mal in Folge den geringsten Anstieg der untersuchten acht Städte. Mit einem Zuwachs von 5,9 % stiegen die Mieten in Stuttgart auf 13,05 Euro/m²/Monat und näherten sich preislich weiter der Mainmetropole an. Auf dem Hamburger Mietmarkt stagnierten die Mieten nach einem starken Anstieg auf Jahressicht H1 2016 / H1 2015 bei alleiniger Betrachtung des zweiten Halbjahres bei 11,50 Euro/m²/Monat. Mit +10,0 % verbucht Köln das zweithöchste Mietpreiswachstum der untersuchten Städte (auf 11,00 Euro/m²/Monat). Damit vergrößert die Domstadt auch den Abstand zu Düsseldorf (+ 6,5 % auf 10,65 Euro / m² / Monat). Einmal mehr erfahren die Angebotsmieten in Berlin mit 12,3 % auf Jahressicht den größten Preisschub. Das Mietpreisniveau klettert erstmals über die 10 Euro-Marke auf 10,15 Euro/m²/Monat. Leipzig verzeichnet weiter ein vergleichsweise niedriges Mietniveau von 6,35 Euro/m²/Monat. Der Aufwärtstrend (+ 6 % auf Jahressicht) scheint sich zu stabilisieren.

In Berlin und Stuttgart erhöhten sich die Mieten auf Jahressicht noch einmal stärker als beim Vergleich H1 2016 / H1 2015. In Berlin fiel der prozentuale Anstieg sogar so stark aus wie seit 2012 nicht mehr, womit sich das Mietpreisniveau Berlins mit großen Schritten weiter Köln und Düsseldorf annähert. Dieser Trend wird aller Voraussicht nach auch in den nächsten Jahren anhalten. „Die Einwohnerzahl hat sich in Berlin seit 2010 um fast 8 % erhöht. Sollte die aktuelle Prognose von 4 Mio. Einwohnern im Jahr 2030 eintreffen, wäre dies aus heutiger Sicht eine weitere Steigerung um fast 15 %. Demgegenüber steht ein Wohnungsbestand, der sich zwischen 2010 und 2015 um nicht einmal 2 % erhöht hat“, so Heidrich. Und weiter: „Trotz verstärkter Neubauaktivitäten seit dem Jahr 2013 zeigte sich zuletzt wieder eine Abschwächung beim Anstieg der Bautätigkeit in Berlin. Viele Baugenehmigungen wurden strategisch für Weiterverkäufe von Grundstücken eingeholt, um Planungssicherheit in einem zunehmend stärkeren regulatorischen Umfeld zu erlangen. Vorbild könnte dabei Hamburg sein: durch ein höheres Neubauvolumen konnte in der Hansestadt der Mietpreisanstieg verlangsamt werden.“




Eigentumswohnungen in Berlin nun teurer als in Düsseldorf – Stuttgart mit höchster Zuwachsrate

Die höchsten angebotenen Kaufpreisanstiege bei Eigentumswohnungen verzeichneten im zweiten Halbjahr 2016 Stuttgart, Leipzig und Frankfurt. „Trotz weiterhin beachtlicher Zuwächse über alle Städte hinweg wurde dabei mit 10 % der geringste Jahresanstieg seit 2011 beobachtet“, so Grimm.

München bleibt mit 6.580 Euro/m² die mit Abstand teuerste Stadt zum Kauf einer Eigentumswohnung. Auf Jahressicht steigen die Preise mit 8,2 % noch deutlich, allerdings fällt der Preisanstieg bei alleiniger Betrachtung der zweiten Jahreshälfte 2016 zum ersten Mal seit 2011 merklich schwächer aus als in den Vorjahren (+1,3 %). Nach einer Seitwärtsbewegung im Vorjahr verzeichnet Frankfurt 2016 wieder ein deutliches Plus am Markt für Eigentumswohnungen (+10,5 %) auf 4.370 Euro/m². Aufgrund der höchsten Zuwachsrate aller untersuchten Städte von 16,9 % hat sich Stuttgart preislich nun vor Hamburg geschoben. Eigentumswohnungen kosten nun am Neckar 4.050 Euro/m², in Hamburg hingegen 4.020 Euro/m², trotz Fortsetzung des Wachstumstrends mit +5,9 % auf Jahressicht. Berlin überholt zum ersten Mal Düsseldorf und verteuert sich um 9,6 % auf 3.510 Euro/m². Auch in Düsseldorf steigen die Kaufpreise, wie schon in den letzten drei Jahren, weiter. Auf Jahressicht schlägt ein Plus von 5,1 % auf 3.410 Euro/m² zu Buche. Bei alleiniger Betrachtung des zweiten Halbjahres stagnieren die Preise in Köln zwar nahezu bei 3.140 Euro/m², auf Jahressicht schlägt noch einmal ein Plus von knapp 8 % zu Buche. Einem kräftigeren Anstieg in den ersten sechs Monaten 2016 (+8 %) stiegen die Preise im zweiten Halbjahr in Leipzig weniger stark (+ 5 %). Auf Jahressicht steht damit ein Zuwachs von 13,3 % auf 1.700 Euro/m². „Ein Ende des Aufwärtstrends der Kaufpreise ist auch 2017 nicht zu erwarten. Die sich abzeichnenden Zinserhöhungen für Baufinanzierungen, die bereits zum Jahresende 2016 sichtbar wurden, könnten kurzfristig den Markt sogar noch einmal beleben. Allerdings ist selbst bei leicht steigenden Zinsen in den untersuchten Großstädten nur eine geringfügige Abschwächung der Preisdynamik zu erwarten. Der Eigenkapitalanteil bei Finanzierung bleibt unverändert hoch und der Nachfragedruck auf den Wohnungsmärkten in den Wirtschaftszentren steigt weiter an“, so Sebastian Grimm.

Quelle: http://www.jll.de/germany/de-de/Docu..._staedte_1.pdf
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