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Alt 04.06.12, 20:28   #136
tunnelklick
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tunnelklick hat eine wundervolle Zukunfttunnelklick hat eine wundervolle Zukunfttunnelklick hat eine wundervolle Zukunfttunnelklick hat eine wundervolle Zukunfttunnelklick hat eine wundervolle Zukunfttunnelklick hat eine wundervolle Zukunfttunnelklick hat eine wundervolle Zukunfttunnelklick hat eine wundervolle Zukunfttunnelklick hat eine wundervolle Zukunfttunnelklick hat eine wundervolle Zukunfttunnelklick hat eine wundervolle Zukunft
Der Eigentümer könnte die abschließende Entscheidung der Stadt Frankfurt am Main vermutlich stark beschleunigen, wenn er den Übernahmeantrag nach § 26 HDSchG stellt:

"§ 26 Sonstige entschädigungspflichtige Maßnahmen

(1) Stellen Maßnahmen auf Grund dieses Gesetzes eine Enteignung dar, ist eine angemessene Entschädigung in Geld zu leisten. Führt eine entschädigungspflichtige eigentumsbeschränkende Maßnahme dazu, dass der Eigentümer das Eigentum nicht mehr wirtschaftlich zumutbar nutzen kann, so kann er stattdessen die Übernahme des Eigentums gegen angemessene Entschädigung verlangen.
..."

Spätestens dann würde wohl der Stadtkämmerer dem Treiben der Denkmalschützer ein Ende bereiten.
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Alt 07.09.12, 14:37   #137
SLIVER
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SLIVER befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Der ehemalige Bundesrechnungshof ist eine Beleidigung an die Stadt Frankfurt und an den Denkmalschutz.
Nach 10 Jahren muss man einfach einsehen, dass dieses Gebäude keine Zukunft hat.
Es geht nicht nur um die Kosten einer Sanierung. Kein Unternehmen, Hotel oder Einrichtung kann sich auf seiner Broschüre mit diesem Gebäude präsentieren.

Davon abgesehen hat die Struktur des Gebäudes überhaupt keinen Zusammenhang (mehr) mit seiner Umgebung.

Man kann nur auf die Idee von Tunnelklick hoffen....
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Alt 16.09.12, 14:41   #138
Beggi
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Beggi genießt höchstes AnsehenBeggi genießt höchstes AnsehenBeggi genießt höchstes AnsehenBeggi genießt höchstes AnsehenBeggi genießt höchstes AnsehenBeggi genießt höchstes AnsehenBeggi genießt höchstes AnsehenBeggi genießt höchstes AnsehenBeggi genießt höchstes AnsehenBeggi genießt höchstes AnsehenBeggi genießt höchstes Ansehen
Ob der Gebäudekomplex abgerissen wird oder ob mit hohen Geldsummen die Erhaltung des ehemaligen Bundesrechnungshofes angestrebt wird, ist weiterhin unklar. Klar war heute aber die Sicht auf den eingezäunten Streitfall.

Ehemaliger Bundesrechnungshof mal im Sonnenlicht:

__________________
Foto(s) von Beggi, falls keine andere Quellenangabe vorhanden.
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Alt 05.11.12, 11:25   #139
Lucas 2011
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Lucas 2011 wird schon bald berühmt werdenLucas 2011 wird schon bald berühmt werden
Wie die FNP heute berichtet hat die Denkmalschutzbehörde ein Gutachten vorgelegt, nachdem der ehemalige Bundesrechnungshof doch erhalten werden kann.

Es ist schon unglaublich, mit welcher Verbissenheit die Denkmalschutzbehörde den Erhalt des Gebäudes erzwingen will. Die Entscheidung jetzt dadurch beeinflussen zu wollen, dass man die Bruchbude auch noch als "Kulturdenkmal des Jahres 2012" auszeichnet, muss man schon fast als Amtsmissbrauch bezeichnen.

http://www.fnp.de/fnp/region/lokales...292829.de.html
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Alt 05.11.12, 11:57   #140
RMA
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RMA hat eine wundervolle ZukunftRMA hat eine wundervolle ZukunftRMA hat eine wundervolle ZukunftRMA hat eine wundervolle ZukunftRMA hat eine wundervolle ZukunftRMA hat eine wundervolle ZukunftRMA hat eine wundervolle ZukunftRMA hat eine wundervolle ZukunftRMA hat eine wundervolle ZukunftRMA hat eine wundervolle ZukunftRMA hat eine wundervolle Zukunft
Das Problem ist halt, dass man in den letzten Jahren sehr viele hochwertige 1950er Jahre-Bauten bedenkenlos weggerissen hat. An der Stelle der Denkmalschützer würde ich hier anstatt dieser Sturkopf-Mentalität eher einen Handel machen, etwa die Garantie, dass die Landwirtschaftliche Rentenbank, einer der letzten vollständig erhaltenen Großbauten der 1950er Jahre, nicht durch (eine offenbar geplante) Aufstockung verstümmelt wird.
__________________
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Alt 05.11.12, 17:04   #141
Megaxel
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Man muss mittlerweile ja froh sein, wenn überhaupt was passiert. Wenn "Kuhhandel", dann wohl nur mit dem gleichen Eigentümer (was kümmerts die Rentenbank, was am Rechnungshof passiert. Ich könnte mir als Gegenleistung für den Erhalt eine höhere Ausnutzung des nicht-denkmalgeschützten Teils des Areals vorstellen. Allerdings muss dann eine optisch ansprechende Lösung für das ganz Objekt gefunden werden.
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Alt 05.11.12, 17:20   #142
Rohne
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Und dann maßstabsprengende Bauhöhen auf dem restlichen Areal zulassen? Bloß nicht!
Das Problem ist ganz eindeutig der Teil der unter Denkmalschutz steht. Die einzig sinnvolle Lösung für Diesen ist Abriss und Neubau, als Blockrandbebauung unter Wiederaufnahme einiger der alten Gassen und eventuell zumindest Teilen des Großen Speichers. Den nicht unter Denkmalschutz stehenden Teil dagegen könnte man zur Not sogar stehen lassen.
Lieber noch 10 Jahre leer stehen lassen (mit der Hoffnung dass der Klotz irgendwann von selbst in sich zusammenfällt), als irgendwelche halbgaren Lösungen zu produzieren die man hinterher wieder bereut und auch längerfristig nicht mehr los wird.
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Alt 05.11.12, 19:50   #143
Megaxel
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Zitat:
Zitat von Rohne Beitrag anzeigen
Und dann maßstabsprengende Bauhöhen auf dem restlichen Areal zulassen? Bloß nicht!
Was ist denn in Frankfurt nicht maßstabssprengend? An der Berliner braucht's für mich jedenfalls keine einheitlichen Traufhöhen.
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Alt 06.11.12, 22:22   #144
Rohne
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Nur weil wir Hochhäuser haben heißt das noch lange nicht dass man überall Höhenwildwuchs zulassen sollte. Das Areal befindet sich mitten in der Altstadt in direkter Nachbarschaft zu Hirschgraben, Bethmannhof und Rathaus mit Langem Franz - da sind die Umgebung überragende Gebäudehöhen mal absolut inakzeptabel!
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Alt 06.11.12, 23:26   #145
marty-ffm
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marty-ffm ist im DAF unverzichtbarmarty-ffm ist im DAF unverzichtbarmarty-ffm ist im DAF unverzichtbarmarty-ffm ist im DAF unverzichtbarmarty-ffm ist im DAF unverzichtbarmarty-ffm ist im DAF unverzichtbarmarty-ffm ist im DAF unverzichtbarmarty-ffm ist im DAF unverzichtbar
Mit dem Abriss dieses überhaupt nicht in seine Umgebung passenden Kastens hätte man die einmalige Gelegenheit, auch an dieser Stelle ein wenig Altstadt-Reparatur zu leisten. Denkmalschutz hin oder her: ich kann sowieso nicht recht verstehen, weshalb ein Gebilde, das einen historischen Zustand endgültig zerstört hat, sogar noch Denkmalschutz erhält und damit über das Zerstörte erhoben wird.

Hier wäre sogar jegliche sich an der alten Straßenführung orientierende Neubebauung ein Segen für diese kaputte Ecke - hervorgerufen durch dieses kaputte Gebäude.
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Alt 07.11.12, 08:22   #146
frank353
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frank353 sorgt für eine nette Atmosphärefrank353 sorgt für eine nette Atmosphärefrank353 sorgt für eine nette Atmosphäre
Das hat etwas mit Ideologie zu tun. Die progressive Fraktion aus Beamten, SPD und Architekten sehen in Gebäuden vor 1920 den Ausdruck einer rückwärtsgewandte und reaktionären Gesellschaft. Frei nach dem Motto: Wer in einer Stadt mit schönen alten Gebäuden lebt, wählt auch CDU. Ausserdem müssen die Entscheidungstäger in der Stadt ihre Errungenschaften aus den 1950-60er Jahren verteidigen.

Im Gegensatz zum konservativen München sollte Frankfurt nach dem Krieg neu gestaltet werden. Ausserdem wird zum Teil heute noch die Ansicht vertreten, dass die Rekonstruktion von Vorkriegsgebäuden einen Versuch der Geschichsrevision darstellt.

Vielleicht liege ich falsch, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass in München, Hamburg oder Leipzig ein ähnlich herutergekommenes Gebäude, in einem Gewirr von Beton und wirrer Strassenführung so lange neben der Paulskirche und dem Rathaus überlebt hätte. Beide übrigens auch nach fast 70 Jahren nicht in den alten historischen Zustand versetzt.
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Alt 05.12.12, 12:37   #147
Schmittchen
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Schmittchen genießt höchstes AnsehenSchmittchen genießt höchstes AnsehenSchmittchen genießt höchstes AnsehenSchmittchen genießt höchstes AnsehenSchmittchen genießt höchstes AnsehenSchmittchen genießt höchstes AnsehenSchmittchen genießt höchstes AnsehenSchmittchen genießt höchstes AnsehenSchmittchen genießt höchstes AnsehenSchmittchen genießt höchstes AnsehenSchmittchen genießt höchstes Ansehen
Kompromisslösung?

Das Journal Frankfurt schreibt heute von einem sich anbahnenden Kompromiss zwischen der Stadt, der Landesdenkmalbehörde und den Projektentwicklern OFB und Fay. Planungsdezernent Olaf Cunitz habe die Parteien an einen Tisch geholt. Der gefundenen Lösung zufolge soll vom denkmalgeschützten Bestand das Hauptgebäude und der Ostflügel stehen bleiben. Geplant ist dort die Wiederherstellung der Fassade in den Farben schwarz-rot-gold und der Erhalt der bauzeitlichen Treppenhäuser. Für diesen Teil ist Büronutzung vorgesehen.

Dafür kann der westliche Teil abgerissen werden. An dessen Stelle soll ein Hotel und weitere Büros neu gebaut werden. Im Erdgeschoss ist Einzelhandel und Gastronomie vorgesehen. Ein weiteres, freistehendes Gebäude mit Wohnungen ist an der Ecke Bethmannstraße und Kornmarkt vorgesehen.

Es soll ein Architekturwettbewerb ausgerichtet werden.

Ganz zweifelfrei geht aus dem Text nicht hervor was nun zusätzlich abgerissen werden kann. Neben dem nicht denkmalgeschützte Bauteil D, wie ursprünglich vorgesehen, nun wohl auch der Bauteil C. Der Rest bliebe erhalten (wobei ich mir vorstellen kann, dass die Stadt die Anmietung der dort entstehenden Büros in Aussicht gestellt hat). Für das Wohnhaus dürfte das viertelkreisförmige Areal südlich des durch Bauteil A und B gebildeten Winkels vorgesehen sein. Für den Hotel- und Büroneubau stünde dann das gesamte Grundstück westlich von Bauteil B zur Verfügung.


Bild: Google

Schrägluftbild des denkmalgeschützte Teils:


Bild: Planungsdezernat Frankfurt am Main

Edit: Übersicht gibt auch dieses Foto. Die städtische Pressemitteilung liegt nun auch vor, unten der Text ungekürzt.

(pia) Für die Zukunft des Areals des ehemaligen Bundesrechnungshofs in der Berliner Straße wurde in den Verhandlungen ein Durchbruch erreicht. Wie die Verantwortlichen der Stadt, der Landesdenkmalbehörde und der Projektentwicklung Fay und OFB erklärten, konnte eine grundsätzliche Einigung dahingehend erzielt werden, städtebaulich prägnante Bauteile des Denkmals zu sichern und in die Entwicklung des Areals zu integrieren.

„Nach monatelangem Ringen um die denkmalpflegerisch wünschenswerte Entwicklung des Projektes auf dem Areal des ehemaligen Bundesrechnungshofes in der Berliner Straße haben sich die Stadt Frankfurt, die Landesdenkmalbehörde und die Investorengemeinschaft Fay und OFB auf eine tragfähige Lösung geeinigt und die Schritte zur zügigen Realisierung dieses Vorhabens gemeinsam festgelegt“, erklärt Frankfurts Bürgermeister und Planungsdezernent Olaf Cunitz. „Ich bin froh, dass es mir gelungen ist, die Beteiligten für diese intensiven Beratungen an einen Tisch zu bringen und letztlich ein für alle Seiten akzeptables Ergebnis zu erreichen. Auch wenn wir noch nicht am Ziel sind, so haben wir eine wichtige Hürde auf dem Weg dahin genommen.“

Das Hauptgebäude und der Ostflügel des denkmalgeschützten Bestands bleiben für eine Büronutzung erhalten, während im westlichen Teil des Areals eine Neubebauung vorgesehen ist. Dort sind ein Hotel und weitere Büros vorgesehen. Im Erdgeschoss soll eine öffentliche Nutzung zum Beispiel durch Einzelhandel und Gastronomie zur Belebung der Innenstadt beitragen. Auf dem südöstlichen Bereich des Grundstücks, an der Ecke Bethmannstraße und Kornmarkt, ist ein neues freistehendes Gebäude für Wohnungen geplant. Auf der Basis dieser Eckpunkte wird nun unter Beteiligung der Fachämter ein Wettbewerbsverfahren vorbereitet, um ein überzeugendes Bebauungskonzept zu finden.

Die originalen Treppenhäuser sowie wesentliche Teile der charakteristischen Fassade können so gesichert werden und erhalten auch wieder das ursprüngliche Farbbild. Mit dem nun gefundenen Kompromiss ist der vollständige Abriss entbehrlich und der Weg für eine Lösung in der Weise bereitet, dass der geschichtlichen Bedeutung des Ortes Rechnung getragen wird. „Damit kann“, so Cunitz, „ein lang ersehnter Impuls im Kern der Innenstadt gesetzt werden. Ein Leerstand an zentraler Stelle unserer Stadt wird somit ein Ende finden und eine wünschenswerte städtebauliche Neuordnung des Areals kann in Angriff genommen werden.“ Die schwerwiegenden Schäden am Tragwerk hingegen machen eine wesentliche Erneuerung im Inneren des Gebäudes erforderlich.

„Wir möchten der Bedeutung des ehemaligen Bundesrechnungshofes als Kulturdenkmal für die Geschichte der jungen Bundesrepublik und den Wiederaufbau Frankfurts in den fünfziger Jahren Rechnung tragen“, kommentierte Cunitz abschließend. „Wir freuen uns, wenn sich Bauherren und Investoren in Frankfurt engagieren. Aber wir haben auch eine besondere Verantwortung gegenüber den baulichen Zeugnissen und dem kulturellen Erbe der Nachkriegszeit. Ich bin den Unternehmen OFB und Fay sehr dankbar, dass sie bereit sind, eine städtebauliche Entwicklung unter größtmöglichem Erhalt der denkmalgeschützten Bausubstanz zu realisieren.“
Schmittchen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.12.12, 13:17   #148
frank353
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Für mich stellt sich die Frage, ob der Westteil des neuen Areals dem Strassenverlauf folgen soll, was ich wünschenswert fände, und ob eine Durchgängigkeit vom Norden zur Weißfrauenstraße erreicht werden kann. Dies wurde ja auch im Speer Gutachten gefordert. Die Vorkriegs-Wege- und Strassenführung wird auf Grund der Berliner Strasse und des Theatertunnels sicher nicht mehr herzustellen sein. Die Wiederhesrellung des Patrizier Hofes "Großer Speicher" ist mit dem "Kompromiß" leider auch vom Tisch.
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Alt 05.12.12, 18:49   #149
Rohne
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Die sollen sich bloß nicht darauf einlassen. "Städtebaulich prägnant", wie es in der Meldung heißt, ist der gesamte Komplex. Leider nur im negativsten Sinne, so dass nur durch Komplettabriss und vollständiger städtebaulicher Neuordnung, idealerweise auf Grundlage des Vorkriegswegenetzes mit durchgängiger Blockrandbebauung eine sinnvolle Reparatur dieser katastrophalen Situation möglich ist. Und das auch noch direkt neben dem Rathaus!
Das ist ja wohl nicht deren Ernst dort auch noch ein freistehendes Gebäude dazusetzen zu wollen?

Dann lieber noch 10 Jahre weiter Brache aber mit einer ordentlichen Lösung am Ende, und nicht die langfristige Manifestierung dieser unerträglichen Situation durch irgendwelche Kompromisse mit den sogenannten Denkmalschützern.
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Alt 05.12.12, 19:13   #150
epizentrum
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Die ganze Misere entsteht meiner Meinung nach vor allem durch den quer zur Berliner stehenden Riegel: Zu hoch, völlig außerhalb irgendwelcher Achsen, ein echter städtebaulicher Stolperstein. Ich halte es für einen Fehler, ihn stehenzulassen.
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