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Alt 04.01.11, 09:40   #31
lguenth1
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Die FP bringt heute ein großes Interview mit dem neuen CAWG-Vorstandvorsitzenden Jens Ueberschär, der dort den in den Ruhestand verabschiedeten Curt Bertram abgelöst hat. Dabei wird auch ausführlich auf den Brühl eingegangen. Die Forderung an die Stadt nach weiterer Konkretisierung der Pläne ist dabei absolut nachvollziehbar. Ich würde aber auch gerne etwas konkreter wissen wollen, was genau an den Denkmalschutzauflagen aus CAWG-Sicht zu überarbeiten wäre:

Zitat:
Die Stadt muss ein Viertel, in dem Fall den Brühl, zum förderfähigen Gebiet erklären und den Unternehmen Immobilien zu einem symbolischen Preis überlassen. Und das Ganze muss eine konzertierte Aktion sein, bei der sich viele Investoren beteiligen und auch das Umfeld attraktiv gestaltet wird. Denn es nützt gar nichts, wenn ein Investor zwei Häuser am Brühl kauft und alles andere bleibt, wie es ist. (...)

Außerdem muss man sich entscheiden, was aus den Gebäuden werden soll. Und da muss man auch ehrlich sagen, dass Studenten die Kaltmieten für einen sanierten Altbau von mindestens sechs Euro je Quadratmeter kaum werden zahlen können. Man muss also die Förderkulisse schaffen, um ein Studenten- oder Familienwohnen in den sanierten Gebäuden anbieten zu können. (...)

Die Stadt muss von ihren Forderungen herunter, die Gebäude zum Verkehrswert zu verkaufen. Außerdem müssen Zugeständnisse an Investoren bezüglich der Denkmalschutzauflagen möglich sein und die bereits erwähnten föderalen Rahmenbedingungen geschaffen werden. Im Gegenzug könnten wir uns durchaus ein Engagement gemeinsam mit anderen Wohnungsunternehmen vorstellen.
Aussagen zu Yorckgebiet und Gablenz siehe hier.
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Alt 18.03.11, 19:22   #32
lguenth1
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"Rückschlag für City-Campus" heißt es heute in der Freien Presse (Link). Nach den ursprünglichen Plänen war vorgesehen, in der Alten Post (Luftbild) die wirtschaftswissenschaftliche Fakultät unterzubringen. Die Verkaufsverhandlungen zwischen der Eigentümergesellschaft Alte Post GbR auf der einen und Stadt, TU und Freistaat auf der anderen Seite sind jetzt aber gescheitert. Probleme waren wohl die lange Zeit bis zum voraussichtlichen Baubeginn 2020 und die hohen Preisvorstellungen der Eigentümer.
Die Planungen zum Innenstadtcampus gehen jetzt ohne das Gebäude weiter. Dort soll offensichtlich ein Hotel und ein Pflegeheim errichtet werden. Es werden mehrere Alternativstandorte untersucht, speziell die leerstehende Karl-Liebknecht-Schule am Brühl (Luftbild) scheint gut im Rennen zu liegen. Die dürfte zwar wesentlich weniger Fläche bieten, wäre aber sonst weiter relativ perspektivlos geblieben. Wenn tatsächlich private Gelder in die Post investiert werden und gleichzeitig die Pläne an anderer Stelle weiter vorangetrieben wären, könnte das im Endergebnis sogar besser für Chemnitz sein.
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Alt 19.03.11, 07:51   #33
chemnitzer
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chemnitzer befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Genau meine Meinung. Es ist zwar ein Rückschlag für den City Campus aber wäre ein Schritt nach vorn für die Belebung des Brühls.
Wie bereits von lguenth1 geschrieben, private Investoren bei der alten Post. Die dafür geplanten Gelder können in die derzeit leerstehende Karl-Liebknecht-Schule fließen, damit wäre der Brühl von der Uni "umgeben".
Nun bitte zügig mit der Realisierung beginnen.
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Alt 19.03.11, 11:46   #34
John28
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John28 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Die gleichen Gedanken hatte ich auch beim Lesen des Artikels. Bleibt zu hoffen das es keine 2 Sterne-Absteige wird, sondern eine gute innerstädtische Adresse.
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Alt 30.03.11, 12:07   #35
LE Mon. hist.
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LE Mon. hist. braucht man einfachLE Mon. hist. braucht man einfachLE Mon. hist. braucht man einfachLE Mon. hist. braucht man einfachLE Mon. hist. braucht man einfachLE Mon. hist. braucht man einfach
Zum Umbau der „Alten Aktienspinnerei" zur Zentralbibliothek der Technischen Universität, von dem "ein städtebaulicher Urknall ausgehen" soll, heißt es heute in den DNN, dass ab 2013 die Bagger rollen sollen. Die Planungen sehen vor, der im Krieg beschädigten, schmutziggrauen Industriebau von 1860 mit einem transparenten „Solargeschoss" aufzustocken, mit viel Glas und Photovoltaik.

DNN-Online, 30.03.2011, 11:27 Uhr
Sachsen
Wissenschaft bringt neues Leben in sächsische Innenstädte
http://www.dnn-online.de/nachrichten...n-a-23685.html
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Alt 04.04.11, 18:39   #36
Tyron
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Tyron könnte bald berühmt werden
Zitat:
Zitat von John28 Beitrag anzeigen
Die gleichen Gedanken hatte ich auch beim Lesen des Artikels. Bleibt zu hoffen das es keine 2 Sterne-Absteige wird, sondern eine gute innerstädtische Adresse.
Also ob das funktioniert, dort ein weiteres Hotel unterzubringen? So weit ich es in Erinnerung habe, befinden sich gleich zwei weitere in unmitterbarer Umgebung: der Chemnitzer Hof (vier Sterne) und schräg gegenüber noch eins (das Europa?) mit zwei Sternen. Das Mercure (drei Sterne) ist auch nicht weit entfernt und im neuen Rawema plant Investor Kellnberger - wenn ich richtig informiert bin - ein Zwei Sterne-Hotel zu etablieren.

Wenn der neue Uni-Campus kommt, wäre es womöglich sogar besser, in der Alten Post ein Hostel unterzubringen. So ein Hostel wird ja vornehmlich von jungen Leuten besucht und würde noch zusätzlich zu einer Belebung dieses Areals beitragen. Umgekehrt profitiert das Hostel von seiner Lage - eingebettet zwischen Campus und Hauptbahnhof.

Angesichts all dieser Pläne, kann man schon ins schwärmen geraten. Wenn sich die wirtschaftswissenschaftliche Fakultät nun auch noch am Brühl angesiedelt, dann wird der Boulevard und das ganze Viertel garantiert wieder zu neuem Leben erwachen. Gastronomie, Künstlerateliers und Läden im Erdgeschoss. Obendrüber Wohnungen für junge Leute/junggebliebene/Studenten. Hauptbahnhof, Uni-Bibliothek, Mensa, Schillerpark, Theaterplatz, Landesmuseum und neue City nur einen Katzensprung entfernt. Das Ganze noch von Speer und Partner generalgeplant. Meine Güte, was für eine Chance für das Viertel und die ganze Stadt das doch ist!

Geändert von Tyron (04.04.11 um 18:59 Uhr)
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Alt 04.04.11, 19:14   #37
lguenth1
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Stimmt, erst neulich war wieder ein Artikel in der Zeitung, in dem die Auslastung und die erzielbaren Zimmerpreise der Chemnitzer Hotels bitter beklagt werden. Da die Chemnitzer Hotelgäste aber fast ausschließlich als Geschäftsreisende kommen, die Wirtschaft bis zur Fetigstellung in einigen Jahren sich weiter positiv entwickeln dürfte und die Lage an sich nicht besser sein könnte, sehe ich durchaus gute Chancen. Wenn nicht, sollte es ein kleines Problem sein, das Verhältnis von Hotel und Pflegeheim zu ändern. Das Pflegeheim sehe ich übrigens auch nicht unbedingt als Problem, da es zum zukünftig weltbekannten Szeneviertel Brühl (leicht ironisch ) eine ausreichende Entfernung hat.

P.S.: Wegen Plänen in Schwärmen zu geraten, habe ich mir abgewöhnt, weil die sich allzuoft als Luftschlösser erwiesen haben...
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Alt 05.04.11, 15:13   #38
Hannes Kuhnert
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Hannes Kuhnert sitzt schon auf dem ersten Ast
Zitat:
Zitat von Tyron Beitrag anzeigen
Also ob das funktioniert, dort ein weiteres Hotel unterzubringen? So weit ich es in Erinnerung habe, befinden sich gleich zwei weitere in unmitterbarer Umgebung: der Chemnitzer Hof (vier Sterne) und schräg gegenüber noch eins (das Europa?) mit zwei Sternen.
Letzteres ist seit letztens das Hotel an der Oper und hat vier Sterne.

Die Idee, in dieser Ecke noch ein Hotel einzurichten, könnte etwas mit realitätskonformer Aufbruchsstimmung zu tun haben …

Zitat:
Zitat von Tyron Beitrag anzeigen
Wenn der neue Uni-Campus kommt, wäre es womöglich sogar besser, in der Alten Post ein Hostel unterzubringen.
Zum gelobten Plan von Speer und Partner gehören die Wirtschaftswissenschaften und m. W. noch mehr im ehemaligen Postgebäude. Inzwischen ja an dessen statt das Schulgebäude an der Mühlenstraße im Gespräch. Die Vorstellung, dass der Bereich dazwischen davon noch mehr profitieren könnte, ist nicht von der Hand zu weisen, aber im Verlust des unmittelbaren räumlichen Zusammenhangs der Uni-Einrichtungen liegt die Gefahr, dass es insgesamt gar nicht richtig funktioniert.
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Alt 05.04.11, 15:25   #39
Hannes Kuhnert
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Hannes Kuhnert sitzt schon auf dem ersten Ast
Zitat:
Zitat von lguenth1 Beitrag anzeigen
Da die Chemnitzer Hotelgäste aber fast ausschließlich als Geschäftsreisende kommen, die Wirtschaft bis zur Fetigstellung in einigen Jahren sich weiter positiv entwickeln dürfte und die Lage an sich nicht besser sein könnte, sehe ich durchaus gute Chancen. Wenn nicht, sollte es ein kleines Problem sein, das Verhältnis von Hotel und Pflegeheim zu ändern. Das Pflegeheim sehe ich übrigens auch nicht unbedingt als Problem, da es zum zukünftig weltbekannten Szeneviertel Brühl (leicht ironisch ) eine ausreichende Entfernung hat.
Es gibt eh schon eine Seniorenresidenz richtig am Brühl, Ecke Karl-Liebknecht-Straße/Untere Aktienstraße. Ja, da wurden sicher mit beachtlichem Aufwand mehrere Altbauten im Zusammenhang barrierefrei hergerichtet!

Lärm und so scheint für ein Pflegeheim eh nicht schlimm zu sein, siehe die Einrichtung an der Leipziger Straße.
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Alt 13.05.11, 19:00   #40
lguenth1
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Die Pläne eines an der TU angesiedelten Forschungsprojektes, das Eckhaus Brühl 51 zum Kulturzentrum "B51 - House of Rock" umzubauen, sind weiter in der Schwebe. Grund dafür seien notwendig gewordene Bauarbeiten in dem Gebäude, die das geplante Budget weit übersteigen.
In den vergangenen Monaten wurden schon etwa 20.000 Euro in den Umbau des Gebäudes investiert. Nach einem Brandschutzgutachten seien nun aber umfangreiche Umbauarbeiten notwendig geworden. Dadurch benötige man statt der geplanten 25.000 Euro etwa den sechsfachen Betrag. Von diesem Umfang zeigte sich der Initiator überrascht: "Unsere ursprüngliche Absprache mit der GGG war: reingehen, Farbe an die Wand und los geht's.". Man sehe sich nicht in der Pflicht, eine Immobilie der Stadt zu sanieren. So habe man nicht gewusst, dass ein Brandschutzgutachten angefertigt und eine komplette Heizstation in das Gebäude eingebaut werden muss. Die GGG widerspricht dem: "Dem Mieter des Gebäudes ,House of Rock' war und ist der bauliche Zustand sowie die Notwendigkeit von umfangreichen Leistungen bekannt". Ob zusätzliche Mittel von Stadt oder TU bereitgestellt werden, ist noch unklar.
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Alt 01.06.11, 12:54   #41
LE Mon. hist.
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Finanzminister Georg Unland äußert sich zum Innenstadtumbau

In der heutigen FP findet sich mal wieder ein Artikel mit einem Überblick über die aktuellen Bauvorhaben in der Innenstadt.

FP, 01.06.2011
Chemnitz: 100 Millionen Euro für Stadtumbau
Gesicht der Innenstadt soll sich im kommenden Jahrzehnt verändern - Finanzminister sagt Geld zu
http://www.freiepresse.de/LOKALES/CH...kel7670433.php

Viel neues ist nicht dabei, aber der derzeitige Planungsstand wird jeweils kurz skizziert und es gibt eine Finanzzusage der Landesregierung. Bei einer öffentlichen Diskussion auf Einladung des CDU-Kreisverbandes am Montagabend sicherte Finanzminister Georg Unland vor rund 100 Vertreter_innen aus Politik und Wirtschaft zu, dass in den nächsten zehn bis zwölf Jahren 100 Millionen Euro Landesgeld in den Chemnitzer Stadtumbau fließen sollen.

Den Stein ins Rollen bekommen wollen Stadt und Freistaat mit dem Umbau der Alten Aktienspinnerei an der Straße der Nationen zur Zentralbibliothek der Technischen Universität (TU). Laut Unland ist das Projekt finanziell abgesichert: "Wir haben es bereits abgehakt." Bauliche und statische Untersuchungen seien abgeschlossen, 2012 werde die Planung beginnen, etwa ein Jahr später der Bau. Immobilien für die Umsiedlung von geistes- und wirtschaftswissenschaftlichen Fakultäten würden nahe dem neuen Campus gesucht. Ziel sei, die "etwas unglückliche bauliche Entwicklung der TU", die Zergliederung in vier Standorte, zu ändern.

So noch nicht gehört hatte ich die begrüßenswerte Entscheidung des Freistaates, die Schaffungen von neuen Unterkünften für Student_innen durch Landesmittel zu unterstützen. Und das nicht nicht an der Reichenhainer Straße, wie es vom Studentenwerk Chemnitz-Zwickau vorgeschlagen wurde, sondern am Brühl. Unland meint: "Hier kann sich ein Studentenviertel entwickeln" und erhofft sich davon die dringend benötigte Initialzündung für den Brühl. "Wenn man nichts unternimmt, besteht die Gefahr, dass der Bereich City-Ost implodiert."

Ebenfalls schon länger bekannt ist, dass der Freistaat das Haus der ehemaligen SED-Bezirksleitung an der Brückenstraße für die Landesbehörden umbauen will und bis zu 4000 Landesbedienstete hier arbeiten sollen. Auch hier beginnt die Feinplanung 2012. Allerdings stellte Unland fest, dass der Platz für alle Landesbehörden nicht reicht: "Es kommen höchstens zwei Einrichtungen unter: Landesdirektion, Steueramt oder Justizzentrum." Über die angelaufene Suche nach weiteren Immobilien verriet der Minister keine Einzelheiten.

Speisen sollen die Student_innen des Innenstadt-Campus künftig zusammen mit den tausenden Landesbediensteten in einer neuen Mensa. Nach Unlands Überlegungen soll diese daher nicht wie in den ursprünglichen von der Stadt mit dem Architektenbüro Speer entwickelten Plänen neben der Aktienspinnerei auf dem Gelände des Busbahnhof entstehen, sondern näher an die Innenstadt heranrücken. Wo dafür Platz sein soll, ist mir zwar nicht klar, aber wenn das den denkmalgeschützen Busbahnhof retten kann, wäre ich sehr dafür.

Beim Busbahnhof unterstützt der Freistaat die Überlegungen von Städte- und Verkehrsplanern, den alten Busbahnhof neben der Aktienspinnerei abzureißen und näher an den Hauptbahnhof mit den Einfahrten für das Schienenprojekt Chemnitzer Modell heranzurücken. Auf der Fläche des Busbahnhofes wird damit Platz für einen Park. Unland: "Auf der freiwerdenden Fläche könnte der Central Park von Chemnitz, die grüne Lunge der Stadt, entstehen, mit Sichtachsen zwischen den TU-Gebäuden."

Angesprochen werden auch die - nach meiner bescheidenen Einschätzung unwahrscheinlichen - Pläne, in der Nähe des Landesarchäologiemuseums ein neues Depot des Landesamtes für Archäologie einzurichten. Dazu mehr im entsprechenden Thread unter http://www.deutsches-architektur-for...668#post302668
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Alt 01.06.11, 13:05   #42
LE Mon. hist.
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Vorbereitungen für eine Wiederbelebung des Brühls

Bereits am Montag, 30. Mai 2011, berichtete die Chemnitzer Morgenpost über

Neues Leben auf dem Brühl
http://www.sz-online.de/Nachrichten/...icleid-2776975

Ausgangspunkt ist das Straßenfest, das am Wochenende auf dem Brühl gefeiert wurde. Erik Escher, der Pressesprecher der GGG, der etwa ein Drittel der Brühl-Immobilien gehört, sieht demnach positiv in die Zukunft: „Mit der Ansiedlung von Teilen der TU Chemnitz wäre die Voraussetzung geschafft, eine weitere und vor allem zügige Entwicklung des gesamten Brühl-Bereiches zu ermöglichen.“ Noch in diesem Jahr solle mit der Sanierung des Gebäudes Georgstraße 20 begonnen werden ( http://www.bing.com/maps/?v=2&cp=sg6...20&form=LMLTCC ). Bereits in den vergangenen Jahren habe die GGG einen hohen sechsstelligen Betrag in die Wohnhäuser Brühl 28, 41, 43, 45, 47 und 49 investiert. Erst im Mai wurde der Brühl 24 fertig. „Dort bieten wir junges und studentisches Wohnen. Die Vermietung der 13 Wohnungen läuft ausgesprochen gut“, sagt Erik Escher.

Baubürgermeisterin Petra Wesseler führte zu den aktuellen Planungen seitens der Stadt aus: „Gegenwärtig wird ein Maßnahmeplan erarbeitet. Dabei sollen Varianten zur Umgestaltung der Fußgängerzone entwickelt werden, die im Herbst 2011 öffentlich diskutiert werden sollen.“
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Alt 01.06.11, 13:13   #43
rotwang
 
Beiträge: n/a
„Mit der Ansiedlung von Teilen der TU Chemnitz wäre die Voraussetzung geschafft, eine weitere und vor allem zügige Entwicklung des gesamten Brühl-Bereiches zu ermöglichen.“

Das ist a eine Lüge oder zumindest eine Krasse Fehleinschätzung der Situation oder b ein Feigenblatt der Unfähigkeit dieses Unternehmens. Die Wahrheit ist nämlich, das Investoren die in Chemnitz am Brühl mit Sanieren loslegen wollen, Schlange stehen. Wenn man sich dort umhört, heißt es, die GGG beharrt weiter auf unrealistischen Verkaufspreisen für die Häuser am Brühl oder die Zusammenarbeit mit dem Unternehmen wäre nicht gut.
Würde man Investoren und GGG richtig koordinieren und würde die Stadt Ihrer Aufsichtspflicht gegenüber der GGG nachkommen und dafür sorgen, das die Gebäude abverkauft werden, der Brühl wäre in wenigen Jahren durchsaniert.

Im übrigen sind die allmonatlichen Meldungen ala "Am Brühl könnte es bald losgehen" hochgradig peinlich. Jeder in Chemnitz weiß warum der Brühl heute so aussieht wie er aussieht.
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Alt 02.06.11, 02:40   #44
rotwang
 
Beiträge: n/a
Hier noch einmal der richtige Link zum Artikel über den "Stadtumbau"

http://www.freiepresse.de/LOKALES/CH...kel7671373.php

Hier finden sich zwischen den Zeilen spannente Aussagen zu wichtigen Fragen.
So spricht der Minister überraschend vom Aufbruch des Gebäudes der Staatsorgane um eine Anbindung der Innenstadt zum Brühl zu schaffen. Eine super Neuigkeit, denn in den Kochschen Entwürfen war davon nichts mehr zu sehen.

Der Minister meint überhaupt, die anstehenden Investitionen sollten dazu genutzt werden um städtebauliche Misstände in der Innenstadt zu beseitigen. Das klingt vielversprechend. Der Minister denkt mit.
Wäre das Hochwasser nicht gewesen, würde ich sagen schaut bei der Suche nach Immobilien mal die Haase Fabrik an der Chemnitz an.
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Alt 10.06.11, 16:44   #45
lguenth1
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lguenth1 ist im DAF berühmtlguenth1 ist im DAF berühmt
Der Brühl als Heimat für studentisches Leben? Der erste Versuch mit der Beta-Bar droht schon wieder an massiven Anwohnerbeschwerden zu scheitern, wie man hier nachlesen kann. Damit setzen sich die nervtötenden Diskussionen fort, die es bei allem gibt, was eine Großstadt vom Kuhdorf unterscheidet (ExKa, Weltecho, Sommerkino, Stadtfeste, ...).
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