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Alt 01.04.09, 01:16   #1
nikolas
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Gelsenkirchen: Nordstern


Quelle: Gelsenkirchen Nordsternpark.jpg – Wikipedia GNU-Lizenz für freie Dokumentation, Urheber: Stahlkocher

Der Nordsternpark ist aus der der Deutschen Bundesgartenschau 1997 hervorgegangen. Zielsetzung der BUGA 1997 war es, auf dem 100ha grossen Gelände der ehemaligen Zeche Nordstern I/II (Architekten: Schupp&Krämer; vgl. Zollverein/ Essen) - unter Einbeziehung der historischen Bausubstanz aus den 20er Jahren - die Bundesgartenschau erstmals als Landschafts- und Gewerbepark zu präsentieren.

Die Nordsternpark- Gesellschaft als Projektentwickler verfügt aktuell noch über 2,2ha Mischgebiet, die für die Ansiedlung von Dienstleistungsbetrieben vorgesehen sind sowie 1,5ha potentieller Wohnfläche, in unmittelbarer Nähe des Rhein-Herne Kanals. Die Städte Gelsenkirchen & Essen planen hier die die Entwicklung eines durchgängigen Parkbandes, unter Einbeziehung der Projekte "Emscherinsel", Nordsternpark, Stadtquartier Graf Bismarck und Marina Essen.

Quellen:
Nordsternpark
DerWesten
DerWesten
weiterführende Informationen:
Emschertal_Emscherinsel

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Alt 31.05.09, 21:51   #2
nikolas
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Auf- und Umbau des Förderturms auf Zeche Nordstern


Quelle: Zeche Nordstern.jpg – Wikipedia GNU-Lizenz für freie Dokumentation, Urheber: Tbachner

Das Gebäudeensemble der Zeche Nordstern beherbergt seit 2003 die Hauptverwaltung der Wohnungsgesellschaft TKS.
Der Förderturm Schacht II der Zeche Nordstern soll nun sukzessive renoviert und aufgestockt werden:
  • Die unteren Etagen des Förderturms werden aktuell für die Haustechnik des Gebäudes genutzt.
  • Die Ebenen 5 und 6 sollen in ihrem bisherigen Zustand belassen werden.
  • Die Ebenen 7 bis 11 sollen zu Austellungsflächen umgestaltet werden.
  • Zudem ist die Errichtung von 4 weiteren Ebenen geplant.
  • Als Abschluss ist eine 18m hohe Herkules-Skulptur von Markus Lüpertz vorgesehen
  • Damit wird dieser Gebäudeteil die Bauhöhe von 100m knapp überschreiten.
  • Die Gesamtkosten des Projektes belaufen sich auf ca. 11 Mio EURO
  • Die Fertigstellung des Aufbaus, sowie die Instalation der Skulptur [per Helikopter] soll medienwirksam noch im Kulturhauptstadtjahr 2010 erfolgen.
Meinung:
Eine architektonisch zurückhaltende Aufstockung des Förderturmes ist m.E. durchaus zu begrüssen. Ein Herkules als Sahnehäubchen wirkt hingegen dann doch mehr als albern.

Quellen:

www.ruhr-tourismus.de

Glaskubus setzt ein Zeichen über 2010 hinaus - DerWesten

Der Machbarmacher :: K.WEST
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Alt 01.06.09, 02:30   #3
Le-Wel
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Warum sollte die Herkules-Skulptur mehr als albern wirken und der Glaskubus unter ihr angemessen - und nicht umgekehrt? Beide gehören genausowenig zur ursprünglichen Architektur der Zeche.

Skulpturen ähnlicher Höhe von Lüpertz sind auch auf den Dächern zweier Wohnhochhäuser in Düsseldorf geplant: Königskinder
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Alt 01.06.09, 11:49   #4
nikolas
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Der Hercules von Gelsenkirchen



Quelle: FPN - Fassadenplanung Natterer GmbH

@Le-Wel
1) Weil der Förderturm durch seine Aufstockung eine Funktionserweiterung erfährt, bzw. weil diese Aufstockung eine tragfähige Umnutzung überhaupt erst möglich macht.
2) Weil sich mir die Sinnhaftigkeit dieses Projektes komplett verschließt.
Da soll ein mythologischer Muskelprotz medienwirksam per Helikopter auf den Förderturm einer alten Zeche transloziert werden: "Hurra, hurra der semi-deus ex machina ist da!" Und was macht er dann dort? Den Augiasstall ausputzen? Den Strukturwandel vorantreiben? Nein, jetzt mal ernsthaft; welchen Bezug nimmt denn die Lüpertsskulptur zum Gebäudeensemble, zur Region etc...auf?
Für Investorenarchitektur im Medienhafen mag solch ein Vorgehen zur Stärkung der eigenen USP durchaus angebracht erscheinen, bei einem Schupp/ Krämer Bau ist dieses name dropping schlichtweg überflüssig.
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Alt 01.06.09, 18:18   #5
Le-Wel
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Die Sinnhaftigkeit dieses Projektes entspricht ungefähr dem Ansinnen, Austellungsflächen unbedingt in einem Kubus auf dem Dach eines Förderturms unterbringen zu wollen - die Umnutzung eines der vielen Industriebauwerke auf dem Boden käme auf jeden Fall billiger. Wenn man schon abheben möchte - nicht, dass ich es prinzipiell hinterfrage - kann man genausogut eine weitere Skulptur aufs Dach setzen. Sollen in den paar Stockwerken darunter keine Skulpturen gezeigt werden?

Anscheinend verspricht sich jemand Touristen davon - genauso vom Kubus wie auch von der Skulptur.
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Alt 28.09.09, 15:25   #6
nikolas
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Spatenstich für Umbau des Nordsternturms


Quelle: THS

Pressemitteilung:
"Ein - im wahrsten Sinne des Wortes - kultureller Höhepunkt wird in Gelsenkirchen gebaut: Der THS-Schachtturm im Nordsternpark wird mit einem gläsernen Kubus und einer 18 Meter hohen Bergmannsplastik des Künstlers Markus Lüpertz gerkrönt und zur Aussichtsplattform umgestaltet.
Im Kulturhauptstadt-Jahr gehört der knapp 100 Meter hohe Turm zu den sieben offiziellen RUHR.2010-Hochpunkten. Am Freitag kam der Förderbescheid der Bezirksregierung Münster über sechs Millionen Euro, heute wurde der erste Spatenstich gefeiert.
Mit den Fördermitteln werden die Ebenen 5 bis 11 im Förderturm zu einer musealen Ausstellungsfläche für Videokunst aus der Sammlung Goetz umgebaut. Außerdem entsteht eine öffentlich zugängliche Dachterrasse.
Infos: www.gelsenkirchen.de"

Quelle: Presseverteiler Informationsdienst Ruhr
siehe auch:
DAF-Gelsenkirchen
Spatenstich für THS-Turm auf Nordstern - DerWesten
Videokunst im Zechenturm - DerWesten
Kritik: David Schraven: Der Lüpertz-Koloss oder Bedienung im Nordsternpark » ruhrbarone
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Alt 23.10.09, 12:32   #7
Kostik
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Kostik braucht man einfachKostik braucht man einfachKostik braucht man einfachKostik braucht man einfachKostik braucht man einfachKostik braucht man einfach
Umbau der Nordsternturms

Ich find dieses Projekt einfach nur Super

Besonders die große Statue, die schon aus der Ferne Blicke auf sich ziehen wird. Ich hoffe deshalb auf eine gelungene Lichtillumination.

Wird die Kulturlandschaft im Ruhrgebiet bereichern und sicher für noch mehr
Touristen sorgen.
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Alt 18.09.10, 20:17   #8
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Richtfest am Nordsternturm

Am NT2 wurde heute Richtfest gefeiert.

Bilder: Nordsternturm Gelsenkirchen - DerWesten

NT2 – Projektdaten

Höhe
Gesamtensemble 103 m
Herkules-Skulptur Höhe: 18 Meter mit Sockel, Gewicht: 20t

Nutzungsaufteilung Etagen
Bestandsturm Ebene 1 – 4 Haustechnik THS Verwaltungsgebäude
Bestandsturm Ebene 5-11 Nordstern VideoKunstZentrum –
Sammlung Goetz / neuer berliner
kunstverein
Neubauebenen 12 - 13 Forum für das Ruhrgebiet
Neubauebenen 14 - 16 Privatwirtschaftliche Nutzung
Neubauebene 17 Öffentliche Dachterrasse

Baukosten

Gesamt 13,6 Mio. Euro
davon förderfähig bis zu 7 Mio. Euro

Bauzeitenplan in Meilensteinen
Spatenstich 28.09.2009
Richtfest Sommer 2010
Eröffnung Nordstern VideoKunstZentrum Herbst 2010
Installation Herkules September 2010

Quelle und weiterführendes: Hintergrundinformation_Nordsterntur m
UPDATE November 2010: THS-Zentrale: Nordstern wächst - DerWesten
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Alt 05.11.10, 01:37   #9
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Hier haben wir im letzten Jahr über die Statue auf dem Nordstern-Förderturm diskutiert. Nach der WAZ (29.10.2010) wird die 18 Meter hohe Statue gerade in Teilen nach Gelsenkirchen gebracht. Dort wird sie montiert, bemalt, auf den Turm gebracht (85 Meter Höhe) und am 17. Dezember enthüllt. Die Kosten der Statue betrugen zwei Mio. EUR.

Die Rheinische Post (4.11.2010) veröffentlicht in ihrem Artikel über den Herkules ein Foto und ein Video (ungefähr zwei Minuten). Die Statue besteht aus 240 Einzelteilen, die mit 2500 Nähten verbunden werden. Vor dem endgültigen Zusammenbau in Gelsenkirchen wird sie mit dem internen Stahlgerüst gestärkt. Der Löwenkopf auf der Brust symbolisiert die Kraft des Strukturwandels des Ruhrgebiets. Die Statue wird zum Teil bunt bemalt - weil auch die Statuen im antiken Griechenland (vermutlich) bemalt wurden.

Der Transportleiter sagt im Video, der Herkules sei eine der größten Statuen, die jemals gefertigt würden. Der Autor des Artikels vermutet, sie könnte womöglich zum neuen Wahrzeichen des Ruhrgebiets werden.
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Alt 19.12.10, 17:42   #10
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Der Herkules von Gelsenkirchen steht


Quelle:THS


Am Freitagabend ist die 18m hohe Herkulesfigur von Markus Lüpertz auf dem 85m hohen THS-Turm offiziell enthüllt worden. Die Statue setzt sich aus 240 Einzelteilen zusammen, wird durch 2500 Nähte zusammengehalten, wiegt 23 Tonnen, misst von Kopf bis Fuß 18m und besteht aus 240m³ Aluminium.

BILDER:
Herkules auf Nordstern - DerWesten
Herkules aus der Luft - DerWesten
Zeche Nordstern Herkules 3.jpg – Wikipedia
Zeche Nordstern Herkules 2.jpg – Wikipedia
VIDEO: Herkules in Gelsenkirchen - DerWesten
Begleitausstellung: Ausstellung im Lehmbruck-Museum: Lüpertz tadelt Ruhr.2010 und die Küppersmühle - DerWesten

Die RP ONLINE greift die im DAF geführte Diskussion um die Lüpertz-Statue auf und fasst sie folgendermaßen zusammen: "Befürworter eines gewissenhaften Denkmalschutzes dagegen fragen sich, warum man ein technikgeschichtliches Wahrzeichen des Ruhrgebiets durch eine gläserne Aufstockung und dann noch durch einen aufgesetzten Riesen aus der Retorte verhunzt. Denkmalschutz sollte immer Möglichkeiten für eine neue Nutzung eines Gebäudes ermöglichen, dabei aber niemals dessen Charakter opfern, sagt man."

Quellen:
Herkules auf dem Zechenturm | RP ONLINE

Herkules in Gelsenkirchen enthüllt - DerWesten

Skulptur auf THS-Turm: Lüpertz’ Herkules thront nun über dem Revier - DerWesten
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Alt 21.12.10, 03:13   #11
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Unternehmenscampus THS/Evonik Immobilien


Quelle: Gelsenkirchen nordstern.jpg – Wikipedia GNU-Lizenz für freie Dokumentation, Urheber: Marc Schuelper



THS und EVONIK Immobilien planen im Zuge ihrer Fusion, auf der
ehemaligen Zeche Nordstern , einen gemeinsamen Unternehmenscampus zu errichten.

Was bisher bekannt ist:
  • Nordstern soll zum Immobilien-Dienstleistungszentrum der beiden Tochterunternehmen ausgebaut werden.
  • Ehemalige Bestandsgebäude wie die Lohnhalle sollen dazu in Stand gesetzt werden,
  • zudem ist ein neuer Bürokomplex an der freistehenden Fassade des alten Kessel- und Maschinenhauses geplant.
Quellen:
Property Magazine - Newsletter Date-Up

THS und Evonik planen Campus auf Nordstern - DerWesten
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Alt 21.12.10, 20:13   #12
Hancock
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^^^^ Nur einen Beitrag früher wurde die Aufstockung als nicht denkmalgerecht kritisiert. Warum sollten beim Anbau an das Kessel- und Maschinenhaus andere Massstäbe gelten?

Ich kann nicht die Entscheidung gutheissen, Büros für 1000 Mitarbeiter weit von der Innenstadt und der ÖV-Infrastruktur zu bauen, praktisch inmitten eines Freilichtmuseums. Später wundert man sich, dass das Ruhrgebiet zersiedelt und unstrukturiert wird. OK, THS hat bereits Büros vor Ort, aber den Neubau hätte man als Beitrag zur Optimierung der Struktur des Ruhrgebiets nutzen können. Der derzeitige Sitz von Evonik Immobilien, dem Fusionspartner, liegt wesentlich zentraler (lassen wir hier beiseite, ob es Essen oder Gelsenkirchen sein soll).
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Alt 21.12.10, 20:29   #13
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Zitat:
Zitat von Hancock Beitrag anzeigen
^^^^ Nur einen Beitrag früher wurde die Aufstockung als nicht denkmalgerecht kritisiert. Warum sollten beim Anbau an das Kessel- und Maschinenhaus andere Massstäbe gelten?
An wen richtet sich deine Kritik? Wer hat was kritisiert?

Vom ehemaligen Kessel- und Maschinenhaus existiert lediglich noch die abgestützte Fassade. Beim potentiellen Neubau gilt es diese lediglich zu integrieren. Ansonsten haben die Projektplaner dort freies Spiel...
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Alt 09.01.12, 02:52   #14
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Eröffnung des Nordsternturm verzögert sich auf Sommer 2012



Quelle: FPN - Fassadenplanung Natterer GmbH

PM: "
Die Eröffnung des Nordsternturms verzögert sich und wird nun auf den Sommer 2012 verlegt. Dann sollen alle Gebäudeteile – öffentliche wie privat genutzte – gemeinsam in Betrieb genommen werden. Zu diesem Schritt hat sich die Geschäftsführung der THS nun unter Berücksichtigung aller noch anstehenden Arbeiten entschlossen. „Der Nordsternturm ist baulich wie brandschutztechnisch ein sehr komplexes Vorhaben. Wir haben es zum einen in wesentlichen Teilen mit einem Denkmal zu tun und zum anderen mit einem Hochhaus zweiter Kategorie, für das besondere Bestimmungen gelten. Im konkreten Fall müssen aufgrund der gegebenen historischen Räumlichkeiten auch Sondermaßnahmen getroffen werden, um die behördlichen Auflagen erfüllen zu können. Das hat in dem einen oder anderen Fall mehr Zeit in Anspruch genommen als ursprünglich zu erwarten war“, erläutert THS Geschäftsführer Hans-Jürgen Schneider die Entscheidung.
Schneider zeichnet innerhalb der gemeinsamen Geschäftsführung von Evonik Immobilien und THS für die Ressorts Personal und Verwaltung verantwortlich und kümmert sich seit Jahresbeginn auch um das Standortkonzept: Die bisherige THS Hauptverwaltung auf Nordstern wird zum Verwaltungssitz des zukünftig drittgrößten Wohnungsunternehmens in Deutschland weiter entwickelt, das aus der Zusammenführung von Evonik Immobilien und THS zu Beginn 2012 entstehen soll.
Gleich mehrere Faktoren haben zu der unerfreulichen, aber unumgänglichen Terminverschiebung für die Turmeröffnung geführt:
- Im Projektverlauf sind mehrfach Umplanungen von Materialitäten, Bauverfahren und Technischer Gebäudeausrüstung notwendig geworden. Zudem stellte sich ein erhöhter Sanierungsbedarf im Innern des Bestandsturmes heraus.
- Anfang Juli 2011 warf ein im Rahmen der Bauarbeiten aufgetretenes Brandereignis die Arbeiten durch Löschwasserschäden über sämtliche Etagen bis zu 13. Ebene erheblich zurück.
Länger hinziehen werden sich zum anderen notwendige technische Nacharbeiten am Herkules auf der Spitze des Erschließungsturms. Im Rahmen der Aufstellung der Skulptur erfolgte eine Begutachtung durch Sachverständige des TÜV Rheinland. Dabei wurden technische Mängel erkannt, die alleine schon aufgrund des besonderen Aufstellungsortes der Plastik und der damit verbundenen erschwerten Zugänglichkeit nur relativ langwierig behoben werden können. Die Standsicherheit der Skulptur ist hierbei nicht betroffen. Der Herkules muss für die Nachbesserungen nicht vom Turm herunter; die Arbeiten können vor Ort durchgeführt werden. Dabei werden Verbindungsstücke zwischen dem Tragwerk und der Skulpturhülle nachgearbeitet. Derzeit läuft eine Ausschreibung bei entsprechenden Fachfirmen, aber die lange Zeit der Umsetzung bis in das kommende Jahr hinein lässt sich aufgrund der einschränkenden Bedingungen bereits jetzt absehen.
Insgesamt führen diese Einzelfaktoren bei einem komplexen Bauwerk wie dem Nordsternturm mit privaten und öffentlichen Gebäudeteilen unterschiedlicher Nutzung zu zahlreichen Interdependenzen, die nun letztendlich die bedauerliche Verschiebung des Öffnungstermins begründen. Hans-Jürgen Schneider ergänzt: „Auch im Interesse der größtmöglichen Sicherheit für Besucher wie Mitarbeiter haben wir entschieden, dass wir den Turm erst nach einer Gesamtfertigstellung eröffnen.
Über die notwendige Verschiebung hat die Geschäftsführung der THS zuvor alle entscheidenden Stellen informiert, u. a. die Bezirksregierung in Münster, den Oberbürgermeister der Stadt Gelsenkirchen sowie die Partner des Videokunstzentrums.
Die Ertüchtigung der Bestandsetagen im historischen, denkmalgeschützten ehemaligen Förderturm ist im Wesentlichen abgeschlossen. Hier fehlt der finale Ausbau, der vom kuratorischen Konzept der ersten Ausstellung des dort vorgesehen Videokunstzentrums abhängt, das derzeit mit den Partnern in München und Berlin endabgestimmt wird.
„Im nächsten Sommer sollen sowohl die Neubauetagen bezogen als auch Videokunstzentrum und Besucherterrasse eröffnet werden. Dann ist der Nordsternturm jenes attraktive Kultur- und Ausflugsziel für Besucher der Ruhrmetropole, das wir in diesem Jahr leider noch nicht bieten können“, umreißt Hans-Jürgen Schneider die Perspektive für das kommende Jahr."

Quelle:
THS-Wohnen.de: THS verschiebt Eröffnung des Nordsternturms

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Alt 02.02.12, 19:05   #15
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Hotel - Erweiterungsbau

Für rund 2,8 Millionen Euro entsteht ein weiterer kleiner Baustein zur Reaktivierung des Nordsterngeländes. Wie DerWesten berichtet erweitert das Restaurant Heiner's am Nordsternpark sein Angebot vor Ort um ein Hotel der Kategorie 4-Sterne plus. Die 25 Dopellzimmer werden teils in ehemaligen Büroräumen, teils in einem Erweiterungsneubau (Dieser entsteht allerdings erst nach der Eröffnung, in einer zweiten Bauphase) untergebracht. Die Fertigstellung des I.BA´s ist für Mai 2012 vorgesehen.
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