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Alt 14.01.11, 16:39   #31
piTTi
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piTTi hat die ersten Äste schon erklommen...
Im aktuellen Stadtstreicher werden bekannte Chemnitz dazu befragt, was ihnen an ihrer Heimatstadt gefällt und was eher nicht. Bei den negativen Sachen zieht sich die sparsame Jugendförderung wie ein roter Faden durch die Antworten.

Mein Highlight: Jan Kummers Grund, der für Chemnitz spricht.

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Alt 14.01.11, 17:59   #32
cherubino
 
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Meinst Du den Vorschlag mit den Parkhäusern? Was ist daran unsinnig? Die Idee ist doch gut. Im Karree Markusstraße gibt es einen konkreten Plan für genau so ein Parkhaus.
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Alt 14.01.11, 18:09   #33
piTTi
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piTTi hat die ersten Äste schon erklommen...
Parkhäuser? Unsinnig? Ich verstehe gerade ehrlich gesagt nix.
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Alt 14.01.11, 18:12   #34
LE Mon. hist.
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LE Mon. hist. braucht man einfachLE Mon. hist. braucht man einfachLE Mon. hist. braucht man einfachLE Mon. hist. braucht man einfachLE Mon. hist. braucht man einfachLE Mon. hist. braucht man einfach
Diese Kreuzdiskussion ist irgendwie verwirrend. Zum Parken auf dem Kaßberg vielleicht mal später oder anderer Stelle. Zuvor frohe Kunde aus dem Radio (man möge mir das Doppelposting verzeihen, denn ich gedenke, es gehört auch unbedingt in diesen Thread):

detektor.fm
Attraktiver Osten: immer mehr Zuwanderung in die neuen Bundesländer
von Lina Bartnik am 14.01.2011 um 12:16 Uhr
Das Institut für Wirtschaftsforschung in Halle sagt den neuen Bundesländern eine Zuwanderungswelle voraus. Der Osten werde wirtschaftlich immer attraktiver und habe zum ersten Mal mehr Zu - als Abwanderer.
http://detektor.fm/wirtschaft/attrak...bundeslaender/

Mehr dazu im Leipzig-Klatsch: http://www.deutsches-architektur-for...497#post285497
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Alt 14.01.11, 18:28   #35
piTTi
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piTTi hat die ersten Äste schon erklommen...
^

Ach so, jetzt habe ich es auch verstanden. Manchmal sollte man halt doch zitieren.
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Alt 24.01.11, 20:22   #36
cherubino
 
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Monatliches Treffen des Stadtforum Chemnitz

08. Februar 2011

Umweltzentrum, Henriettenstraße 5,
Veranstaltungsraum 2.OG

Thema:

“Wohnen an der verkehrsberuhigten Bahnhofstrasse”
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Alt 25.01.11, 18:41   #37
lguenth1
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lguenth1 ist im DAF berühmtlguenth1 ist im DAF berühmt
Die heute vorgestellten Pläne zum Behördenumbau sind sehr überraschend - und aus Chemnitzer Sicht erfreulich. Der Sitz der neuen Landesdirektion soll tatsächlich Chemnitz sein, zudem zieht das Landesamt für Archäologie von Dresden nach Chemnitz (Quelle). Nennenswert größere Beschäftigtenzahlen werden damit sicher nicht verbunden sein, die Befürchtungen in der Region sind damit aber hinfällig. Das Landesamt für Archäologie könnte eventuell die noch ungenutzte Etage im Schocken belegen.

Vom Statistischen Landesamt gibt es zudem noch vorläufige Bevölkerungszahlen, die wie erwartet mal wieder deutlich von den Zahlen der Stadt abweichen, den grundsätzlichen, erfreulichen Trend aber bestätigen: Link.
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Alt 25.01.11, 20:36   #38
Der Seb
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Der Seb befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Ich hätte ehrlich nicht mehr damit gerechnet, dass Chemnitz noch den Zuschlag für den Sitz der fusionierten Landesdirektion erhält. Alles schien ja auf Leipzig hinauszulaufen. Umso erfreuter bin ich aber darüber, dass man sich doch für Westsachsen als Standort entschieden hat. Chemnitz bietet m.E. aufgrund seiner zentralen Lage ohnehin die besten Standortvoraussetzungen. Auch Sachsen-Fernsehen weiß darüber zu berichten -> http://www.sachsen-fernsehen.de/defa...howNews=920916

Den Umzug des Landesamtes für Archäologie halte ich für ebenso begrüßenswert. Aufgrund der Errichtung des Landesmuseums für Archäologie ist die Verlagerung der Behörde nach Chemnitz ebenso konsequent wie sinnvoll -> http://www.sachsen-fernsehen.de/defa...howNews=920885
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Alt 31.01.11, 12:04   #39
LE Mon. hist.
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LE Mon. hist. braucht man einfachLE Mon. hist. braucht man einfachLE Mon. hist. braucht man einfachLE Mon. hist. braucht man einfachLE Mon. hist. braucht man einfachLE Mon. hist. braucht man einfach
Die Zahlen des Statistischen Landesamtes für Ende 2010 sind da:

http://www.statistik.sachsen.de/down...11/mi01911.pdf

Stadt Chemnitz:

31.12.2008: 243880
31.12.2009: 243089
31.12.2910: 243053

Bevölkerungsabnahme:
2008 -> 2009: -791 (-0,3 %)
2009 -> 2010: -36 (-0,0 %)

Dresden (+0,9 %) und Leipzig (+0,5 %) wachsen, der ganze große Rest schrumpft vor sich hin, am stärksten der Landkreis Görlitz, Mittelsachsen, der Erzgebirgskreis und Nordsachsen.

FP 31.1.2011
Bevölkerungsrückgang in Sachsen hält an
Nur Dresden und Leipzig verzeichneten ein Einwohnerplus
http://www.freiepresse.de/NACHRICHTE...ES/7580050.php
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Alt 31.01.11, 20:44   #40
lguenth1
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lguenth1 ist im DAF berühmtlguenth1 ist im DAF berühmt
Das zumindest im sächsischen Innenministerium ein grundsätzliches Umdenken in Sachen Stadtumbau stattgefunden hat, zeigt der heutige FP-Artikel. Innenminister Ulbig fordert klipp und klar, den Abriß in den Plattenbausiedlungen am Stadtrand zu forcieren, die organisierte Wohnungswirtschaft widerspricht erwartungsgemäß. Ein positives Beispiel: In Werdau wird bis zum Jahr 2017 nahezu eine komplette Plattensiedlung von der Bildfläche verschwinden. Für die Mieter der Plattenquartiere werden Wohnungen in der Werdauer Innenstadt beschafft. Auch dazu habe ich einen Artikel gefunden: Link. Der entscheidende Punkt dabei: "Die Reduzierung ist Bestandteil des Entwicklungskonzeptes, das der Stadtrat bereits Ende 2008 für die Sorge beschlossen hat." Mit etwas Mut kann man viel erreichen...
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Alt 01.02.11, 11:08   #41
Untermieter
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Untermieter befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
zu grob

Zitat:
Zitat von lguenth1 Beitrag anzeigen
... den Abriß in den Plattenbausiedlungen am Stadtrand zu forcieren ... positives Beispiel: ... eine komplette Plattensiedlung von der Bildfläche verschwinden ... Mit etwas Mut kann man viel erreichen...
Das mag alles sein und ich schätze deine sachliche Herangehensweise an die Problematik, die vielen Daten, Fakten, Statistiken, die du zusammenstellst.

Und dennoch: die Argumente, die Klarenbach drüben im Nachbarthread (Stadt der Moderne) zum Wohnen in der Platte bringt, lassen sich damit nicht vom Tisch wischen. Insofern schade, dass darauf nicht eingegangen wird. Allein mit "Altbau óle - Platte weg" wird (und darf! - wir leben nicht in einer Diktatur) man das Problem nicht lösen. Es gibt sehr wohl Argumente für das Wohnen in der Platte und vielleicht würde es hilfreich sein, die dortigen Mieter einzubinden, zu klären, was im Altbau stört, diese Mängel beseitigen. Und natürlich müsste man in der Platte differenzieren in erhaltenswerte Standorte, müsste die Vorzüge dort noch verstärken (zu enge Bebauung ausdünnen, Flächen noch weiter begrünen, parkähnliche Anlagen schaffen; zu hohe Bebauung auf eine erträgliche Höhe stutzen (wobei die Kosten für den partiellen Rückbau kaum zu tragen sind, ich wäre diesbezüglich sehr gespannt auf die Umgestaltung des unteren Sonnenberg), Fronten und Fluchten auflockern) und nicht erhaltenswerte Standorte am Ende von Versorgungstrassen, Außenbereiche. Problem im Heckert: grad die ganz außen stehenden Gebäude sind angesichts des Blicks ins Erzgebirge wohl besonders nachgefragt - abgesehen von der Fußballfrage ;-) verständlich. Den Altbaufreunden sind in der Tat Exkursionen in Platten-Perlen wie die Kräutersiedlung Gorbitz oder auch in -heute vielleicht nur in Ansätzen zu erahnende- zukünftig attraktive Wohngebiete in waldparkartiger Umgebung wie in Halle-Neustadt, ja selbst in ein wirklich nicht schönes Wohngebiet wie Halle-Silberhöhe ob des dort entstandenen parkähnlichen Grünzugs zu empfehlen. Dann muss man noch nicht mal die enge lokale Bindung der Ureinwohner dieser Platten haben, um auch positives an jenen Wohnstandorten zu entdecken und damit den eingeforderten Mut zum Kahlschlag für ein zu grobes Werkzeug zu halten.

Dessen ungeachtet bleibt natürlich stehen, dass sich Stadt und GGG stärker als bisher für ihre alten Stadtgebiete engagieren müssen, enger und sturer an den vorhandenen Visionen festhalten sollten, Perforation und Raubbau an Baukultur und Stadtbild viel mehr eindämmen müssten. Einfache Lösungen dürfte es dafür kaum geben und insofern ists gut, wenn eine breite Öffentlichkeit immer wieder Achtung und Mühe einfordert...
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Alt 01.02.11, 20:12   #42
lguenth1
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lguenth1 ist im DAF berühmtlguenth1 ist im DAF berühmt
Klar, die aufgeführten Argumente müssen nicht verkehrt sein, basieren aber immer auf Ausagen von Akteuren, die ein Interesse am Schönreden der Plattenbaugebiete haben - seien es die Großvermieter oder die dortigen Einwohner. Wenn noch zwei, drei Monate ins Land gestrichen sind und die Zahlen somit belastbar sind, werde ich die angebliche Attraktivität der Plattenbaugebiete mal anhand einer Statistik untermauern oder entlarven. Ich bin selber gespannt und ärgere mich nur, daß ich erst vor einem Monat auf die Idee gekommen bin, wo ich entsprechende Zahlen herbekomme. Aber schon nach dem einen Monat halte ich die Aussagen der Wohnungswirtschaft für fragwürdig...

P.S.: Die Verbindung von Halle-Neustadt und dem Wort "attraktiv" in Deinem Beitrag ist sehr gewagt
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Alt 03.02.11, 17:24   #43
Klarenbach
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Ich finde den FP-Artikel vom 31.1. ja regelrecht bizarr. Da ist von einem "Abrissrückstand" die Rede, und es wird so getan, als ob dies ein Problem wäre. Vielleicht stammen die Journalisten ja noch aus der DDR-Zeit, als man jeden noch so blödsinnigen Plan unbedingt erfüllen musste.

Offenbar ist es so, dass sich vielerorts die Bevölkerungs- und Leerstandszahlen viel positiver als geplant entwickelt haben und dass deshalb die Hauseigentümer weniger Abrisse durchführen. Diese Entwicklung sollte doch ein Grund zur Freude sein, zumal der Staat aufgrund dieser Entwicklung auch Fördergelder für den Abriss spart. Dass Herr Ulbig dies als Problem ansieht, beweist nur, dass er mit seinem Amt überfordert ist.

Wenn hohe Abrisszahlen Städte nach oben bringen würden, dann müsste es Weisswasser und Hoyerswerda blendend, Potsdam und Jena dagegen richtig schlecht gehen.
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Alt 03.02.11, 18:18   #44
lguenth1
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In Chemnitz allein liegt der Leerstand bei 20 %, sachsenweit gehen die Einwohnerzahlen mit Ausnahme der Großstädte aktuell und vor allem perspektivisch zurück. Selbst die Wohnungsunternehmen fordern mehr Anreize für Abrißmaßnahmen (Link). Mir ist nicht ganz klar, wie man einem Innenminister, der das Offensichtliche anspricht, Überforderung unterstellen kann...
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Alt 03.02.11, 22:06   #45
Klarenbach
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Iguenth1

Offenbar gab es da ein Missverständnis. Ich hatte Deinen Beitrag so verstanden, dass Du den Abriss in den Plattenbaugebieten forcieren willst.
Im verlinkten FP-Artikel wird nun aber der schleppende Abriss darauf zurückgeführt, dass der Abriss von Altbauten nicht über das Stadtumbau Ost-Programm förderfähig ist. Die Privateigentümer von Altbauten, die einen besonders hohen Leerstand aufweisen, würden deshalb kaum abreißen.

"Dabei handle es sich überwiegend um Altbauten, die vor 1949 errichtet worden sind, so der Arbeitskreis weiter. "Mit der gegenwärtigen politischen Strategie, alle Gebäude mit Baujahr vor 1949 grundsätzlich und ohne Einzelfallprüfung zu schützen, also den Abriss per Gesetzeskraft zu verbieten, sind private Einzeleigentümer praktisch vom Stadtumbau ausgeschlossen." In ihrem Positionspapier fordern die großen Vermieter daher, private Eigentümer unbedingt stärker in die Stadtentwicklung einzubinden. Dafür müssten aber nach ihren Worten die Vorschriften für den Abriss von Altbauten gelockert und finanzielle Anreize in Aussicht gestellt werden."

Die Forderung der Wohnungsunternehmen gehen also dahin, den Abriss von Altbauten mehr zu fördern. Das ist nun aber ein ganz anderes Thema, über das man differenziert diskutieren müsste.
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