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Alt 04.07.05, 20:01   #1
LugPaj
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Wie weiter wachsen? Stadtplanung & Siedlungsentwicklung Region

Diese (gebietsmaessige) Erweiterung beruht auch auf der Pendler-Analyse

Mein Fazit dieser Pendleranalyse: Da das Muencher Umland Muencher Immobilienpreisniveau und Mietniveau erreicht hat,
muessen manche Leute immer von weiter her pendeln.

=> Wann kommt endlich der Wohnhochhauscluster bestehend aus 100 Hochhaeusern an der Muencher Peripherie? ^o^'
Ok....der wird nicht so bald kommen, aber trotzdem will ich der Stadt mal eine absolut zu zoegerliche Politik im Ausweisen von Wohnbaugebieten vorwerfen...

Interessant ist auch, dass davon ausgegangen wird, dass die Umlandgemeinden von Muenchen (=Speckguertel) in den naechsten 10 Jahren ein Wachstum von 15 0000 Leuten haben werden.
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Alt 04.07.05, 20:12   #2
pflo777
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pflo777 ist einfach richtig nettpflo777 ist einfach richtig nettpflo777 ist einfach richtig nettpflo777 ist einfach richtig nettpflo777 ist einfach richtig nett
ja dieser hirnrissige schwachsinn mit dieser ewigen ausdehnung und suburbanisierung.....

die amis habens inzwischen gecheckt--- da ziehen die leute wie die verrückten zurück in die innestädte. Schnauze voll von suburbia.
Ich bin für den bau eines 300m hohen wohnhochauses (oder 2 oder 3) am stachus..

Und das ist jetzt kein witz !!
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Alt 04.07.05, 20:51   #3
Jai-C
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Zitat:
=> Wann kommt endlich der Wohnhochhauscluster bestehend aus 100 Hochhaeusern an der Muencher Peripherie? ^o^'
Nicht in der Peripherie sondern in Zentrumsnähe brauchen wir die... da sind die ganzen In-Viertel (Schwabing, Haidhausen, Bogenhausen, Westend...) mit ihrem akuten Wohnungsmangel.

Gerade am nördlichen mittleren Ring könnten weitere Türme entstehen - die vorhanden Blocks aus den 70ern kann man dafür plattmachen. Die Höhe kann auch gerne unter Kronawitter-Maß bleiben.
Genial wären IMO auch ein paar Wohntürme rund um die Highlight-Tower, z.B. auf der anderen Seite der Autobahn (reichlich freie Fläche ist ja vorhanden).
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Alt 04.07.05, 21:05   #4
MartyMUC
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Zitat:
Zitat von LugPaj
Mein Fazit dieser Pendleranalyse: Da das Muencher Umland Muencher Immobilienpreisniveau und Mietniveau erreicht hat,
muessen manche Leute immer von weiter her pendeln.
Mein Fazit: Pendlerpauschale streichen!
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Alt 04.07.05, 22:40   #5
LugPaj
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@ Jai, mit der Peripherie meinte ich eigentlich am / kurz hinter dem Mittleren Ring. Oft gibts da wirklich erbaermliche Viertel, um die es nicht schade waere....allerdings innerhalb des Mittleren Rings, etwa in Schwabing oder so, wuerde es einfach zuviel zerstoeren.
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Alt 04.07.05, 22:46   #6
Jai-C
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Zitat:
Zitat von LugPaj
@ Jai, mit der Peripherie meinte ich eigentlich am / kurz hinter dem Mittleren Ring. Oft gibts da wirklich erbaermliche Viertel, um die es nicht schade waere....allerdings innerhalb des Mittleren Rings, etwa in Schwabing oder so, wuerde es einfach zuviel zerstoeren.
Am Ring oder kurz dahinter wäre IMO ideal - dadurch gäbe es auch keine Probleme mit der Verkehrsanbindung. Ich warte nur bis irgendein Investor mit einem vernünftigen Entwurf daherkommt und endlich der Damm bricht... und damit meine ich nicht so komische Würfel-Häuser wie das Park Plaza!

Btw - Es gab vor kurzem einen Wettbewerb für ein Wohnhochhaus im Zentrum, allerdings innerhalb des Altstadtringes, was ich für totalen Schwachsinn halte.
Link: http://www.muenchen.de/Rathaus/plan/...aeuser/131777/

Nachtrag: Ich glaube das Thema ist einen eigenen Thread wert... => http://deutsches-architektur-forum.d...ead.php?t=4385
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Alt 06.06.08, 12:00   #7
LugPaj
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Siedlungsentwicklung Region München

Seit gestern gibt es wieder die "Zukunft Muenchen" Ausstellung in der Ratshausgalerie (11-19 Uhr), geoeffnet bis zum 17. Juli.

In der SZ steht hierzu ein grosser Artikel. Anscheinend arbeitet Stadtbauraetin Merk an einer grossen Vorlage fuer Impulse fuer die Entwicklung Muenchens bis 2030. In der SZ wird hierzu ueber neue Siedlungsgebiete an der Peripherie, sowie schon recht konkret ueber Aufstockungen von Gebaeuden in der Sonnenstrasse, sowie neue Hochhaueser allgemein spekuliert.

Merk meint allgemein, dass die Zukunft urbaner und hoeher sein wird, als derzeit.
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Die gefährlichste Weltanschauung ist die Weltanschauung derer, die die Welt nie angeschaut haben.
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Alt 20.08.08, 15:23   #8
iconic
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iconic kann im DAF auf vieles stolz seiniconic kann im DAF auf vieles stolz seiniconic kann im DAF auf vieles stolz seiniconic kann im DAF auf vieles stolz seiniconic kann im DAF auf vieles stolz seiniconic kann im DAF auf vieles stolz seiniconic kann im DAF auf vieles stolz seiniconic kann im DAF auf vieles stolz seiniconic kann im DAF auf vieles stolz seiniconic kann im DAF auf vieles stolz seiniconic kann im DAF auf vieles stolz sein
Interessanter Beitrag in der TZ zu den Zukunftsperspektiven der Stadt. Bevölkerungswachstum, Verkehrskollaps, renommierte Forschungs- und Bildungseinrichtungen, Zusammenwachsen des Wirtschaftsraums München-Rosenheim-Augsburg-Ingolstadt, Verschärfung der Wohnungsnot, Überalterung, Zunahme der Armut, herausragende Jobperpektiven und eine niedrige Arbeitslosenquote - das alles bietet München im Jahre 2025:

http://www.tz-online.de/de/aktuelles...kel_44794.html
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Alle von mir geposteten Bilder sind, wenn nicht anders angegeben, von mir selbst gemacht.
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Alt 16.01.10, 21:06   #9
todasch
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todasch ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
ich weiß nicht, wo dieses thema hingehört, deshalb stelle ich es mal hier rein.
die januar-ausgabe der "standpunkte" des münchner forums sind erschienen und auch online abrufbar:
http://www.muenchner-forum.de/litera...te_2010_01.pdf
themen u.a.:
- leitlinien für die planung von freiham gefordert
- immer weiter steigende immobilienpreise in m. vs. unterdurchschnittliche einkommensentwicklung
- nachverdichtung in m. für bezahlbaren wohnraum
- kritik an der planung für das ehem. heizkraftwerk müllerstraße
- planung für das stadtwerke-areal zschokkestraße.
- 2. s-bahntunnel vs. südring

auch wenn ich die ansichten der redaktion nicht in allen punkten teile, finde ich die "standpunkte" eine sehr anregende und informative lektüre.
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Alt 15.11.10, 21:50   #10
lotz86
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lotz86 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Prognos-Studie: Zukunftsatlas 2010

Zitat:
Nirgendwo sind die Zukunftschancen laut einer Studie besser als in München und seinem Umland. [...] Bundesweiter Spitzenreiter ist der Landkreis München, gefolgt von der Landeshauptstadt. Der Landkreis Starnberg liegt hinter Erlangen auf Platz vier. [...] Hamburg findet sich auf Platz 27, Köln auf 56 und Berlin auf 270.
SZ-Artikel vom 15.11.2010
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/...land-1.1024215

Den Studie (PDF) findet ihr hier:
http://www.prognos.com/fileadmin/pdf...inen_Blick.pdf
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Alt 21.09.11, 10:13   #11
Isek
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Langfristige Siedlungsentwicklung

Unter dem Arbeitstitel "Langfristige Siedlungsentwicklung" initiierte die Stadt München vor etwa 2 Jahren per Stadtratsentscheid einen Wettbewerb zur städtebaulichen Planung für einen erweiterten Planungshorizont bis in die Mitte dieses Jahrhunderts hinein. Ziel ist primär die Schaffung einer Grundlage für die Fortschreibung des Flächennutzungsplans.

Die Arbeiten gliedern sich in 4 größere Teilprojekte, die folgende Charakteristika zeigen:

Strategiegutachten Umstrukturierung (Lot 1)
Testplanungen und Umsetzungsstrategien zur Ermittlung von Chancen und Risiken einer aktiven Umstrukturierungsstrategie für Gewerbegebiete zur Stärkung der Wohnfunktion und zur Verbesserung der Umweltbedingungen.

Strategiegutachten Stadtrand / Landschaft (Lot 2)
Testplanungen und Umsetzungsstrategien für eine stadt- und landschaftsverträgliche Siedlungs- und Freiraumentwicklung am Stadtrand und Gestaltung des Randes der Kernstadt als Grenze von Siedlungsraum und freier Landschaft.

Strategiegutachten zur qualifizierten Verdichtung (Lot 3)
Testplanungen und Umsetzungsstrategien für eine qualifizierte Verdichtung bzw. Ergänzung bestehender Innenstadt-, Siedlungs- und Einfamilienhausgebiete unter Berücksichtigung der Freiraumqualitäten und der Umweltbelange

Gutachten zum räumlich-gestalterischen Leitbild (Lot 4)
Zu diesem Thema wird eine Materialrecherche und eine konzeptionelle Vorstudie vergeben. Dazu gehört die Untersuchung der Konsequenzen der verschiedenen Teilstrategien (Lot 1-3) für das räumliche Leitbild der Stadtentwicklung.


Weitere Hintergrundinformationen mit dem Ausschreibungstext oder den Vergabeunterlagen sind auf der Seite der Stadt München nachzulesen.
http://www.muenchen.de/Rathaus/plan/...dex/index.html


Die Wettbewerbsentscheidung ist anscheinend bereits im Sommer 2011 gefallen. Anscheinend haben

Studio UC/ Klaus Overmeyer, Berlin: Lot 1 Umstrukturierung

Fink + Jocher Architekten BDA, München: Lot 2 Qualifizierte Verdichtung

Stein + Schultz Stadt-, Regional- und Freiraumplaner, Frankfurt/Main: Lot 3 Stadtrand/Landschaft

Machleidt + Partner Büro für Städtebau, Berlin
sowie
Burger Landschaftsarchitekten Susanne Burger und Peter Kühn Partnerschaft, München:
jeweils Lot 4 Räumlich-gestalterisches Leitbild

gewonnen.

Es dürften nun schrittweise Informationen zu den Ergebnissen dieses politisch und sozial brisanten Gutachtens durchsickern.
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München - Stadt ohne Stadtplanung oder die Stadt der vergebenen Möglichkeiten
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Alt 30.09.11, 09:32   #12
hiTCH-HiKER
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Hier ein Artikel in der Abendzeitung, der meine Theorie bestätigt, dass es völliger Schwachsinn ist aufs Land rauszuziehen:

KLICK

Wenn man bedenkt dass die verlorene Zeit noch gar nicht eingerechnet wurde und man sich als Radlfahrer auch die kompletten MVV-Kosten sparen kann, dann ist es (zumindest ohne Kinder) finanziell gesehen einfach nur dumm außerhalb der Stadt zu wohnen.
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Alt 02.10.11, 12:42   #13
Andi_777
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Kann das sein, dass die Studie vergessen hat die Enternungspauschale (0,30€ pro km!) einzuberechnen?! Zumindest wird im Artikel davon nichts erwähnt und die Beispielrechnung deutet auch darauf hin. Für zwei meiner Freunde führt das immerhin dazu, dass sie über's Jahr komplett kostenlos mit dem Zug pendeln.
Wie schlecht kann eine solche Studie überhaupt sein?!

Zudem geht's vielen beim Wohnen auf dem Land garnicht um's Geldsparen. Die ausschlaggebenden Faktoren sind oft ganz andere (Eigenheim bauen (in der Stadt praktisch nicht möglich), größeres Grundstück, weniger urbane Externalitäten (Lärm, Luft, Hektik), mehr suburbane Eigenschaften (Nachbarschaft, Heimat, Tierhaltung, Natur)).
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Alt 03.10.11, 12:13   #14
hiTCH-HiKER
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Schon klar, dass einer 5-köpfigen Familie mit Anspruch auf viel Platz und Garten gar nichts anderes übrig bleibt als weit weg vom begehrten Lebensraum zu wohnen.
Dann geht die Rechnung vermutlich auch auf, erst recht wenn man auf das Zweitauto verzichten kann und in der Nähe eines Bahnhofs wohnt.

Und es ist klar, dass die ruhigen, grünen Fleckchen mit netter Nachbarschaft in Nymphenburg und Bogenhausen zu den teuersten Vierteln Europas gehören.

Und dass die Entfernungspauschale eine Farce für unsere Umwelt ist, so wie die Subventionierung vom Bergbau, das zweifelt auch niemand an!

Also soll die Studie eher Haushalten ohne Kindern und mit zwei Autos aufzeigen, dass das Argument "weit draußen lebe ich billiger" an den Haaren herbeigezogen und umwelttechnisch eine Katastrophe ist.
Ohne Auto in der Stadt zu leben, das ist für den Menschen und die Umwelt praktisch immer die bessere Wahl für diese Konstellation und für die Zeit und Nerven.
Man glaubt es kaum, aber selbst diese einfache Rechnung ist vielen schon zu kompliziert.
Das sind dann die jungen Menschen, die nie Zeit haben und ständig nur im Streß sind... wen wundert das?
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Alt 04.10.11, 06:44   #15
Andi_777
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@ Hitch-Hiker:

Du hast mich schon verstanden, gibst nur vor es nicht zu haben

Dass die Entfernungspauschale auch den Effekt hat Pendelräume zu vergrößern stimmt. Du solltest sie jedoch differenzierter betrachten. Das sind immerhin typische Werbungskosten. Nicht jeder findet an seinem Wohnort arbeit und muss oft pendeln, auch ohne extra auf's Land gezogen zu sein. Immerhin ist nicht jeder frei wie ein Vöglein. Glückliche Menschen haben in der Regel eine Beziehung und können daher nicht nur dem eigenen Arbeitsort hinterherziehen. Menschen mittleren Alters haben zudem noch Kinder ("früher" war das der Regelfall, diese Studie ist sich da schon zu schön und untersucht natürlich nur DINKS, die sich i.d.R. sowieso als Yuppies fühlen und daher die falsche Zielgruppe für eine Pendelstudie sind), die ein ständiges Hinterherziehen des Jobs verkomplizieren.

Menschen, die aus der Stadt in's Umland ziehen (ein anderer Fall also), sei es jedoch ebenso wenig verwehrt. Wie gesagt sind die Gründe weitaus vielfältiger als nur paar Euros zu sparen. S.o.
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