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Alt 17.01.17, 13:58   #1081
iconic
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Zitat:
Zitat von Pumpernickel Beitrag anzeigen
ist es nichts besonderes,selbst für eine fensterlose Kellerwohnung, nur mit künstlicher Belüftung, ordentlich Asche auf den Tisch legen zu müssen. Früher Waschküche mit Schlitzfenster zur Hauptverkehrsstraße, jetzt "gemütliches Souterrain-Studio in verkehrsgünstiger Lage".
Richtig. Das ist in Muc zur Zeit faktisch immer noch verboten:
Zitat:
(1) Wohnungen und Aufenthaltsräume sind in Kellergeschossen zulässig, wenn die natürliche oder festgelegte Geländeoberfläche, die sich an die Außenwände mit notwendigen Fenstern anschließt, in einer ausreichenden Entfernung nicht mehr als 0,70 m über dem Fußboden liegt. Ein Lichteinfallwinkel von höchstens 45 Grad zur waagrechten ist einzuhalten.
Quelle: http://www.bauarchiv.de/neu/baurecht...uordnung47.htm

Wäre das erlaubt, würde der Markt für Kellerwohnungen boomen! Ich kenne viele Leute, die würden für eine fensterlose Souterrainwohnung in Schwabing oder in der Maxvorstadt sofort 20 €/qm bezahlen. Die Frage ist nur: tut man der Stadt und den Menschen einen Gefallen, wenn man die Wohnnutzung in Souterrains erlaubt? Vermutlich ja, denn es würde den Markt entlasten und auf der Stelle unendliche viele zusätzliche Unterkünfte in hochattraktiven Lagen ermöglichen.
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Alt 17.01.17, 14:23   #1082
Isek
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Zitat:
Zitat von Jöran Beitrag anzeigen
Letztlich ist die Anzahl der Wohneinheiten ein harter Regulator für die Anzahl der Neueinwohner. Mehr als 20 000 Neueinwohner/Jahr kann es mit 8500 WE/Jahr nicht geben. Der Rest (also die, die sich die dann immer weiter steigenden Preise nicht leisten können), werden halt immer weiter raus ziehen, nach Augsburg, Rosenheim, Ebersberg, oder sich kleine und kleinste Wohnungen leisten.
Wohlgemerkt, bei 20 000/Jahr landet man im Jahr 2030 auch bei 1,8 mio Einwohnern.
Das Bevölkerungswachstum war selbst mit der Flüchtlingswelle 2016 mit 22.000 relativ moderat. Von den Monatszahlen gibt es einen deutlichen Trend nach unten. Die Verknappungspolitik wirkt also zumindest in Teilen. Vor allem wenn man sich die Zusammensetzung des Zuzuges ansieht: Es kommen fast ausschließlich Nicht-EU-Ausländer, die zum großen Teil nur durch staatliche Subvention hier leben können. Bei den EU-Ausländern und vor allem Inländern ist das Wachstum sehr sehr moderat. Diese Leute müssen nämlich für ihren Wohnraum finanziell selbst aufkommen!

Auf jedenfall ist das Wachstum von Städten, die keine Verknappungspolitik treiben DEUTLICH höher: Wien legte 2016 um gut 40.000 Einwohner zu und in Berlin glaube ich sind es ca. 70.000. Wobei auch dort vermutlich 2/3 des Zuwachses in den unteren sozialen Schichten stattfindet.

Unter den politischen und stadtplanerischen Randbedingungen kann ich mir für 2030 HÖCHSTENS 1,8 Millionen vorstellen. Alles andere: Wie und wo soll das gehen? Und, wer soll den dann zu fördernden Wohnraum bezahlen? Nur eine einfache Rechnung: Es kommen 300.000 neue Einwohner. Davon sind 2/3 nicht fähig ihren Wohnraum zu zahlen und fallen in die Förderung. Das macht 200.000 Menschen. Im Schnitt liegt die Belegungsziffer pro Wohnung bei 4. Macht 50.000 Sozialwohnungen oder Wohnungen im Privatmarkt, die durch Wohngeld finanziert werden. Sagen wir mal konservativ 1.200 Euro pro Wohnung (sicher mehr bis 2030 bzw. auch mit Hausgeld und NK, Warmwasser, Heizung usw.). Macht jährliche Mittel NUR für Wohnraum:

50.000 x 1.200 x 12 = 720 Millionen Euro

Daneben kommt dann noch der komunale Anteil an H4.
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Alt 17.01.17, 14:31   #1083
Isek
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Zitat:
Zitat von Pumpernickel Beitrag anzeigen
In Paris, Madrid und Rom liegt die Wohnfläche pro Kopf jeweils um die 33 sqm (Eurostat). In München liegt sie 1/3 höher. Rein rechnerisch haben auf der selben Ist-Wohnfläche also 1/3 mehr Menschen Platz. Mag eine Milchmädchenrechnung sein, aber zeigt, wenn das Angebot nicht mit der Nachfrage Schritt hält, dann endet die Nachfrage nicht, sondern sie sucht sich ihre Wege.

...

Prognosen sind in Deutschland in den letzten Jahren eher zu niedrig gegriffen ausgefallen. Die 1,9 Mio. halte ich auf keinen Fall für unrealistisch. Nur wird es dann halt in München deutlich unbequemer als jetzt.
In bestimmten Vierteln wird sich durch weitere Verteuerung und die Stagnation beim Bau neuer Wohnungen wieder eine Verringerung der Einwohnerzahl ergeben. Wohnungen sind dann entweder reine Renditeobjekte oder Kapitalsicherung oder werden von sehr reichen Menschen mit einer geringen Belegungsziffer bewohnt. So passiert es auch schon jetzt in einigen Teilen Schwabings, Haidhausens und im Glockenbach. Auf Ebene der Stadtteile ist die Schwanthaler Höhe sogar im Ganzen 2016 geschrumpft! Hier greift eben genau dieser Prozess: Praktisch Null Neubau, Luxusrenovierungen im Bestand führen zu größeren Wohnungen, in denen weniger Menschen leben.
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Alt 17.01.17, 16:25   #1084
iconic
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Zitat von Isek Beitrag anzeigen
Es kommen fast ausschließlich Nicht-EU-Ausländer,
Aus welchen Zahlen siehst du das? Lt. Stadt lag die Zahl der EU-Ausländer im Dezember immerhin noch um 11.643 Personen (5,5 Prozent) höher als im Dezember 2015:

Quelle: https://www.muenchen.de/rathaus/dam/...v_stand_01.pdf

Zitat:
Davon sind 2/3 nicht fähig ihren Wohnraum zu zahlen und fallen in die Förderung.
Dass immer mehr Einwohner nicht mehr in der Lage sind, die Mietkosten zu bezahlen, liegt doch gerade an dem knappen Wohnraum. Falls irgendwann wirklich wieder mehr Wohnraum in der Region vorhanden ist und eine gewisse Entspannung auf dem Markt stattfindet (und dass dieser Zustand nicht utopisch ist, zeigen andere europäische Regionen, die das in den letzten Jahren erreicht haben), können auch die Einkommensgrenzen bei der Förderung wieder angehoben werden.
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Alt 17.01.17, 17:19   #1085
MiaSanMia
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Zitat:
Zitat Pumpernickel:
Bisher köchelt doch München sehr für sich selbst, bestenfalls ist man "gönnerhaft" andere Kommunen als Trabanten zu dulden, solange sie münchner Partikularinteressen zumindest dienlich sind.
Na das gilt sicher nicht für die Umlandgemeinden. Die Stadt, allen voran OB Reiter müht sich doch seit Jahren ab, die Gemeinden zum Wachstum zu bewegen. Nur wenn die nicht wollen, kann die Stadt auch nichts machen. Der Freistaat könnte einschreiten aber den interessiert das nicht groß.

Zitat:
Zitat Iconic:
Ich kenne viele Leute, die würden für eine fensterlose Souterrainwohnung in Schwabing oder in der Maxvorstadt sofort 20 €/qm bezahlen.
Zwischen "würden bezahlen" und tatsächlich dauerhaft drin leben ist schon ein gewaltiger Unterschied. Fensterlose Wohnungen machen einen kaputt.

Zitat:
Zitat Iconic:
Die Kernstadt München könnte noch viel stärker davon profitieren, dass diese Städte [Augsburg, Rosenheim]mit ihren bereits vorhandenen Strukturen weiteres Wachstum aufnehmen
Wollen diese Städte überhaupt noch mehr Wachstum? Zumindest bei Rosenheim trifft dies dem Vernehmen nach nicht zu. Den Bürgern dort ist der Münchner, der sich dort vergleichsweise günstig einmietet und mit seinem guten Einkommen die Preise treibt, ein Dorn im Auge. Eine gemeinsame Sache würde eventuell auch das Gehaltsgefüge in Rosenheim nochmal steigern, allerdings ist vielen dann die "Ruhe" doch lieber. Nicht immer liegt es an München, dass Dinge nicht so schnell voran gehen, wie sie es könnten.

Zitat:
Zitat Pumpernickel:
Man hat von Außen den Eindruck, dass dieses "Fettauge" Deutschlands es inzwischen schon zu lange und zu sehr gewohnt ist, ganz oben auf zu schwimmen und das für eine Selbstverständlichkeit hält
Da ist durchaus was dran. Das ambivalente an der Sache ist nur, dass die Staatsregierung in Sachen Wirtschaft Berge versetzt, um hier das neue europäische "Silicon Valley" zu schaffen, wie es zuletzt wieder verkündet wurde, Unternehmen zu Höchstleistungen verhilft und in die Bildung investiert wie sonst kaum jemand. In Sachen Wohnen überlässt man München und Region aber sich selbst. Das verstehe ich nicht. Zumindest hat man in der Staatskanzlei aber mittlerweile erkannt, dass die Infrastruktur massiv ausgebaut werden muss.

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Aktueller Bevölkerungsbestand zum 30. November 2016: 1 544 041 Personen

https://www.muenchen.de/rathaus/Stad...v-lkerung.html

Geändert von MiaSanMia (17.01.17 um 19:05 Uhr)
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Alt 17.01.17, 21:19   #1086
LugPaj
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Zitat:
Zitat von MiaSanMia Beitrag anzeigen
Der Freistaat könnte einschreiten aber den interessiert das nicht groß.
Kann er wirklich? Hat er die Befugnis dazu?
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Die gefährlichste Weltanschauung ist die Weltanschauung derer, die die Welt nie angeschaut haben.
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Alt 18.01.17, 01:56   #1087
MiaSanMia
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Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.

Er könnte auf höherer Ebene versuchen, Auflagen- und Gesetzesänderungen anzustoßen.

Er könnte es unterlassen, Wohnungen an private Investoren zu verkaufen, die die Stadt nachher für das zehnfache wieder zurückkaufen muss, um vor Luxussanierungen zu schützen.

Er könnte seine Areale wie den Steuercampus deutlich effizienter bebauen.

Er könnte als Moderator dafür sorgen, dass sich die Zusammenarbeit von München und Umland einfacher und effektiver gestaltet.

Er kann München mit mehr Geld für den Wohnungsbau unterstützen.

Warum sollte es auf Bundeslandebene keine Einflussmöglichkeit geben? Bei anderen Dingen mischt sich die Landes CSU auch ständig ein, beim Wohnungsbau hört man dagegen wenig.
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Alt 18.01.17, 07:13   #1088
Pumpernickel
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Die Länder sind Träger des Bundes, die Kommunen und Kreise ihre Untergliederungen. Das Zentrum aller Staatlichkeit sind die Länder. Klar hat der Freistaat Bayern die Kompetenzen.

Von Änderungen im Baurecht bis zu neuen Gebietsreformen, kann der Landtag alles mögliche beschließen. Ab und zu macht er das ja sogar, vgl. die 10*h Regelung für Windräder in Bayern. Aber im Großen und Ganzen scheint er die Kommunen selbst köcheln zu lassen.
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Alt 18.01.17, 07:21   #1089
Schachbrett
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Schachbrett sitzt schon auf dem ersten Ast
Der Freistaat könnte sogar zunächst "Denkanstösse" geben so wie z.B. ein " Gross- München- Gesetz ", sodass das Umland zumindest einmal nachdenkt.
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Alt 18.01.17, 07:29   #1090
Schachbrett
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Schachbrett sitzt schon auf dem ersten Ast
Momentan läuft ja die DLD- Konferenz in München mit Spitzenkräften der Digital- Welt und Entscheidern aus der Industrie.
Das passt so gar nicht zur Städtebaulichen Wirklichkeit dieser Stadt in dieser Zeit zusammen.
Die einen diskutieren über künstliche Inteligenz, fliegende Fahrzeuge, Gebäude aus dem Drucker und die Stadt drumrum spielt "Dorf".

Was geht hier vor ?
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Alt 18.01.17, 07:43   #1091
Munich_2030
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@MiaSanMia: Stimme zu 100% mit Dir in allen Punkten überein.

Liegt denn dem Freistaat nichts daran, München zu einer absoluten Weltstadt und Vorzeigemetropole zu machen?

Kann da nur an Italien erinnern, wo sich landesweit die Politiker dafür einsetzen, daß Milano in 15-20 Jahren auf einer Ebene mit London, New York, Hongkong stehen soll. Eine moderne, europäische Megacity!

@schachbrett: Genau das ist der Widerspruch. München+Umland=finanzstärkte Region Europas.

Jetzt heißt es sogar, MUC bald das 2. Silicon Valley ?

Aber wie Du sagtest, paßt das Gesamtstadtbild überhaupt nicht dazu. Es gibt immer noch so viele Ecken in München, die scheinen den Weltkrieg überlebt zu haben und gammeln im Osten (um die Neumarkter, hinter den BVT, südlich des Werksviertels) vor sich hin.

Im Norden schaut es ähnlich aus. Vom Westen und Süden will ich erst gar nicht anfangen.

Das hat absolut nichts mit einer modernen Metropole zu tun. Da ist teilweise 40-60 Jahre nichts geschehen. Alles wurde seinem Schicksal überlassen.
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Alt 19.01.17, 10:32   #1092
Schachbrett
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Silicon Valley hin oder her, wir haben hier vor Ort einige Elite-Universitäten, Forschungsinstitute, Grosse weltweit operierende Industriekonzerne,
Finanzunternehmen, Versicherungen, Hightechfirmen ohne Ende, die Creme der Eliten, die viel wissen und können in einer "toleranten und weltoffenen" Stadt.
Wie gesagt, für mich passt das überhaupt nicht mit der extrem schleppenden und kleinkarierten Stadtplanung und Stadtentwicklung zusammen.
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Alt 19.01.17, 11:49   #1093
Pumpernickel
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Die TU München entwickelt sich langsam zu sowas wie dem europäischen MIT, was umso erstaunlicher ist, da andere Hochschulen wie zB die ETH Zürich pro Student deutlich mehr Staatsknete zur Verfügung haben - aber mit weniger Resultaten. Das liegt sicherlich auch an der enorm guten Vernetzung mit anderen staatlichen und auch vielen privaten Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen im Raum München.

Man kann die Münchner Schotterebene zwischen Alpen und den Mittelgebirgen schon als Silicon Valley bezeichnen - mit einem größeren Schwerpunkt auf Forschung, Industrie und B2B Anwendungen, weniger auf E-Commerce und Consumer Electronics, wie jenes in Kalifornien (daher sind die Firmen von dort in der Öffentlichkeit auch präsenter, diese sind stark B2C ausgerichtet). Es gibt auch viele "hidden champions" in Südbayern, wie z. B. Amadeus mit seinem zentralen Rechenzentrum in Erding, dort wird ein Großteil der weltweiten Flugbuchungen gemanagt, ist der breiten Öffentlichkeit aber kaum bekannt.
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Alt 19.01.17, 12:08   #1094
Schachbrett
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@Pumpernickel:
B2B ist glaub ich eine eher typisch deutsche Stärke im Gegensatz zu B2C.
Für mich waren die ETH und die RWTH die herausragenden Elite- Unis im technischen Bereich.
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Alt 19.01.17, 12:58   #1095
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"The Technical University of Munich is the only institution outside the US, UK or Japan to make it into the top 10 in the new Global University Employability Survey, designed by French human resources company Emerging and published exclusively in Times Higher Education (see box below for details of the methodology)." (https://www.timeshighereducation.com...y-ranking-2016)

Usw.

Man kann sich jetzt zig Rankings um die Ohren hauen, das ist gar nicht der Sinn der Sache. Die TUM ist aufjedenfall - seltsamerweise insb. innerhalb Deutschlands - noch stark unterschätzt. Wie auch insgesamt das Forschungscluster. "Garching" ist zB der breiten, nationalen Öffentlichkeit noch kein geläufiger Begriff, sollte es aber.
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