Belsenpark – Bautagebuch

  • Wohnbauten

    Die Wohnquartiere wurden mittlerweile zugänglicher und ich habe gestern zwei Eingänge aus der Nähe fotografiert. Der zweite wirkt noch elegant, aber die erste Fassade tatsächlich trist:







    Der künftige Park wurde erst einmal mit Baucontainern zugestellt.

  • Ende Juli 2014

    Das verklinkerte Wohnhaus westlich von Belmundo/Lavista wurde zuletzt vor einigen Monaten gezeigt, nur noch am Staffelgeschoss muss was gemacht werden:



    Die Fassaden von Belmundo/Lavista schreiten ebenso voran, auch die EG-Ladenlokale und die Staffelgeschosse wurden weitestgehend verglast. Hier die komplette umfassende Zusammenfassung der gestalterischen Herausstellungsmerkmale beider Bauten: Das eine Dingsda hat die Lüftungen neben den Fenstern schwarz, das andere Dingsda braun. Oder auch umgekehrt. Hier merkt man ganz besonders, wieviel mehr Aufwand in einen PR-gerechten Namen als in ordentliche Gestaltung gesteckt wird:


  • August 2014

    Diesmal habe ich mir die Baustellen vom Süden angeschaut - zuerst Belmundo (Braune-Lüftungen-Dingens), wo die Nordseite (hinten) an der Fußgängerstraße liegen wird. Die Gasse im Süden wird der Anlieferung dienen, doch die Ostfassade hätte durchaus Fenster bzw. Auslagen haben können - dort wird es einen Platz geben:





    Genauso die Westseite - die blinde Wand dort hätte nicht sein müssen:





    LeMarron - die Außenwände kriegen derzeit Naturstein, das ist tröstlich. Der zum Süden offene Innenhof wird gerade verputzt - ich fand einen Hinterhof, von dem man diese Fassaden recht gut sieht (anders als von der angrenzenden Gasse, wo der Sockelbereich alles verdeckt):







    Die Südfassade des Wohngebäudes weiter westlich wurde kürzlich entrüstet - das dürfte in etwa ihr Endzustand sein:



  • September 2014

    Eine interessante Perspektive entlang der künftigen Fußgängerstraße, die meisten Gebäude inzwischen entrüstet. Auf der Belmundo-Fassade sieht man die ersten Mieter-Logos wie auch Holzmuster-Platten am EG:





    Der Eingang näher - links sieht man Lochbleche, wo die Löcher interessante Muster bilden (wenigstens das kann also der Bau bieten):





    Die Lochbleche am Hinterausgang (die Südseite) näher:





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    Erg. 18.09: Das letzte Foto des Rheinbahnhauses, das bald weiteren Wohnungen weichen wird:





    Links Lavista, rechts das entrüstete Riviera-Wohnhaus, welches danach aus der Nähe gezeigt wird:









    Ins Belmundo-EG zieht gerade eine REWE-City-Filiale ein - der Eingang im Norden, zur Fußgängerzone hin.

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  • Ende September 2014

    Zwei neue Blicke auf die Wohnbauten - die Würfel-Lampen passen, doch eine TG-Lüftung vor dem Balkon dürfte selten ein Traum sein? Man hätte die Lüftungen-Dächer begrünen sollen:







    Das Riviera-Wohnhaus kriegt am EG eine dunkle Naturstein-Sorte. LeMarron dürfte fast fertig verputzt bzw. mit Naturstein belegt sein - vor allem am Staffelgeschoss erkennt man ganz gut die Gestaltung mit Profilen:







    Belmundo kriegt gerade am erkerartigen Staffeldingens die gleichen Holzmuster-Fassadenplatten wie die am EG. Die Glaswand rechts wurde in kleinere Fenster aufgeteilt - sie wirken wie Sprossen (aus dieser Perspektive sieht man leider wenig davon):



  • Oktober 2014

    ^ Ende September schieb ich über die Aufteilung des großen Nordfassade-Fensters von Belmundo in kleine Segmente, was wie ein Sprossenfenster wirkte - leider zeigte das letzte Foto des Vorbeitrags es nicht. Heute nutzte ich eine bessere Perspektive - dem Fenster wurden seitdem Lamellen vorgesetzt, die ohne direkte Sonnenanstrahlung rein dekorative Funktion haben:





    Soweit ich mich erinnere, der auskragende Erker beherbergt zwei Geschosse - ablesbar vorne am dunklen Band in der Mitte. Schade, dass nicht möglich war, einen zweigeschossigen Raum mit ca. 7 Meter hohem Fenster zu bauen - ich könnte mir vorstellen, durch dieses hätten die Mieter einen atemberaubenden Blick auf die Innenstadt. Zumindest hätte die obere dieser Etagen etwas zurückgesetzt als ein offenes Mezzanin gebildet werden können, das und eine komplett durchsichtige Glaswand hätten die Wirkung gesichert.

  • November 2014

    Lavista ist bereits praktisch fertig - auf der Nordfassade entdeckte ich perforierte Metallplatten mit Mustern ähnlich jenen, die auch Belmundo hat:







    Auch Belmundo ist praktisch fertig. Die künftige Fußgängerzone kann man inzwischen betreten, an ihr öffnen immer mehr Geschäfte:







  • Dezember 2014

    Die größte Neuigkeit zuerst - südlich von LeMarron wird an der schmalen Liefergasse in der Lücke ein weiteres Wohnhaus errichtet - wie man sieht, gerade wird an den Fundamenten gearbeitet. Die auf dem Schild links sichtbare Visualisierung ist keine architektonische Neuigkeit, aber an dieser Gasse merkt es niemand - dem Schild nach seien 50% der Wohnungen verkauft:





    LeMarron (hier links von Belmundo) scheint fertig zu sein und ist fast gerüstfrei:









    Am südlichen der Riviera-Häuser werden obskure Mauern errichtet, die kleine Gärten umzäunen - davor wird es noch einen Platz geben. Da es die Fußgängerzone und den Park geben wird, sehe ich den Sinn dieses Platzes nicht - an der Südseite hätte noch ein MFH stehen können (was ohne die Mauern geräumig genug wirken würde):







    Die entstehende Fußgängerzone vom Westen:





    Einer der Riviera-Eingänge aus der Nähe - nett designte Lampen links und rechts:





    LeMarron vom Nordwesten - die Gestaltung ist ordentlich und gefällig. Die Lüftung über dem EG am linken Bildrand stört ein wenig:





    Westlich von Lavista wird es anscheinend einen kleinen Platz mit einem Brunnen geben:





    Lavista - die EG-Läden ziehen ein. Da es an der Fußgängerzone ist, stört die blinde Wand am rechten Bildrand ein wenig:





    LeMarron vom Nordosten, links - Belmundo, rechts - Riviera und weiter der künftige Park in der Straßenperspektive:



  • ... Am südlichen der Riviera-Häuser werden obskure Mauern errichtet, die kleine Gärten umzäunen - davor wird es noch einen Platz geben. Da es die Fußgängerzone und den Park geben wird, sehe ich den Sinn dieses Platzes nicht - an der Südseite hätte noch ein MFH stehen können (was ohne die Mauern geräumig genug wirken würde)...


    Der Platz ist auf Grund eines Einspruches der Eigentümerin der südlich des Greifweges gelegenen, ehemaligen Bühnenwerkstatt des Schauspielhauses, Julia Stoschek, entstanden;
    sie hatte Bedenken, dass ihr Gebäude zu sehr eingeengt würde.


    Das Gebäude beherbergt heute die Stoschek-Collektion mit zeitgenössischer Kunst, vor allem Medienkunst.

  • ^ Du meinst wohl dieses Gebäude, von dem am rechten Rand des ersten Fotos ein wenig zu sehen ist? Der Einwand ist denkbar absurd - hinter der LeMarron-Ladezone entsteht gerade ein Wohnhaus, für das es nicht zu eng ist.


    Ich hoffe, der Platz könnte noch irgendwann nachträglich bebaut werden (falls die TG darunter darauf statisch ausgerichtet ist) - und selbst wenn z.B. mit einer 1-2-geschossigen Erweiterung der Stoschek'schen Sammlung (durch eine Brücke mit dem Altbau verbunden). Oder den Platz als einen Kunstgarten nutzen?
    Den Sinn der massiven Mauern auf dem nördlichen Teil des Platzes verstehe ich weiterhin nicht.

  • Februar 2015: Belmundo & Lavista - Endzustand

    Als ich Ende November unter #67 auf dem letzten Foto Belmundo und Lavista vom Osten gezeigt habe, fehlte hier und da etwas - links ein Fassadenstück des letzten Volgeschosses, rechts sieht man anstelle einer Scheibe des letzten Vollgeschosses eine Holzplatte. Jetzt fehlt nichts mehr, also zumindest die Fassaden dürften bereits fertig sein:





    Ob mir das Ergebnis gefallen kann? Besonders urbanes Gefühl will nicht entstehen - ein minimal besseres Gewerbegebiet gepaart mit einer vorstädtischen Wohnsiedlung.


    Kurz vor dem Speichern merke ich rechts eine Holzplatte auf der Höhe des 1. OG, die es zuvor nicht gab - wohl ein Fenster zerbrochen.


    Die Baggerarbeiten am Ende der Fußgängerstraße - ich nehme an, dass die Asphaltierung nur provisorisch ist und irgendwann ein wertiger Belag kommt, bald womöglich. Auf einem der Fotos vom Dezember sieht man neben einem Brunnen westlich von Lavista die Platz-Pflasterung. Auf baldige Pflasterarbeiten würde auch hindeuten, dass mit Kunststoff-Geländern ein Fußgängerweg am Straßenrand markiert wurde - den es im Herbst noch nicht gab.

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  • Verschiedene Bauten

    Das Haus Riviera scheint bereits fertig zu sein. Gut, dass die Sichtbeton-Wand der TG-Zufahrt bewachsen und dadurch weitgehend versteckt wird:





    Mitte Dezember schien es, als ob es neben Lavista einen Wasserbecken geben könnte - dieser wurde inzwischen mit Erde befüllt, ist also nur für Pflanzen bestimmt. Schade - im Sommer tun öffentliche Brunnen der Stadt gut.
    Dahinter sieht man LeMarron - ebenso praktisch im Endzustand:





    Im Dezember kritisierte ich die öden Mauer an einem der Häuser - davor und dahinter wird Erde aufgeschüttet, wodurch sie niedriger scheinen und weniger auffallen werden:





    Mitte Dezember zeigte ich die beginnenden Arbeiten an einem weiteren Wohnhaus - inzwischen ist dort die Baugrube fast komplett ausgehoben:



  • März 2015

    Als ich gestern vorbeiging, fiel mir das Wohngebäude mit schwarz-weißer Fassadengestaltung auf - einige Blicke aus anderen Perspektiven (damals im beinahe fertigen Zustand) gab es unter #61 und #65. Die Wohnhäuser weiter westlich sind komplett weiß (s. links) - hier wirkt der starke Farbkontrast plastischer, verleiht dem Bau irgendwie mehr Charakter:





    Das neue Wohnhaus in der Lücke bekommt Fundamente unter dem Erschliessungskern:





    Der Platz vor Belmundo wurde recht wohnlich eingerichtet:



  • April 2015

    Das neue Wohnhaus südlich von der Anlieferungsgasse erreicht inzwischen das Straßennveau:





    Ein weiterer begrünter Platz entsteht - im Hintergrund sieht man die vor einiger Zeit erwähnten Mauern, dahinter wurden Gärten eingerichtet. Die sehr breite Treppe zur Liefergasse empfinde ich als übertrieben:







    Ein historischer Blick - eins der neuen Wohnhäuser, dahinter (rechts) das zum Abriss bestimmte Rheinbahnhaus:





    Leider hat die neue Einkaufsstraße nicht durchgehend Läden im EG - an einer Stelle gibt es bloß Wohnungen (auf der anderen Seite gibt es die darüber erwähnten Gärten). Wieso wurden nicht einfach 1-2 Lokale mehr geschaffen? Direkt gegenüber gibt es welche.
    Weiter links eröffnete kürzlich eine Rossmann-Filiale:





    Die Lampen finde ich etwas stilvoller als die kürzlich besprochenen an der Florastraße mit vergleichbaren kantigen Formen.
    Die Straßenoberflächen sind weiterhin weitgehend provisorisch, doch ich fand eine Stelle, wo die Hauptstraße gepflastert wurde - vielleicht auf Probe. So wird es mal aussehen:



  • Mai 2015: Kunst am Bau

    Während die Kommunalpolitik über die Kunst am Bau an öffentlichen Bauten diskutiert, wurde am künftigen Belsenpark welche privat aufgestellt:









    Die Gestaltung des Innenhofs von LeMarron kann man am besten vom benachbarten Hinterhof sehen. Rechts - die neueste Baustelle des Quartiers:





    Die Baustelle von der Gasse gesehen - sie erreicht das Straßenniveau:





    Die bisher unordentlich wirkende Gasse wird gerade gepflastert - zunächst der östliche Teil am Belsenplatz.

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  • Ende Mai 2015

    An vielen Stellen wird gepflastert, es werden auch Ummauerungen für Begrünung eingerichtet. Mein erster Gedanke gestern war, dass die breiten Ummauerungen mit dem vielen Pflaster wie steinerne Wüste wirken könnten - der zweite, dass sie so breit sind, damit man darauf sitzen kann:





    Dahinter sieht man das entstehende EG des neuesten Wohnhauses. Der Eingang von Lavista mit großen schwarzen Flächen sollte wohl minimalistische Eleganz bieten, die Feuerwehrschriften neben dem Eingang machen dies zunichte - auf einer detailreichen Fassade würden sie nicht so stark auffallen. Das Foyer dahinter ist klein und bieder:





    Als ich vor Monaten den Blick vom Osten gezeigt habe, fehlte hier und da noch eine Fensterscheibe - jetzt sind alle da:





    In einem Teil des Erdgeschosses eines der Wohnhäuser fehlte der Mut zu Verkaufslokalen an der Fußgängerzone, die Gärten der EG-Wohnungen werden mit Mauern vor Blicken geschützt - diese Mauer wird durch eine Erdaufschüttung etwas kaschiert. Die Bepflanzung startet gerade:





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    Erg. 09.06: Man sieht jetzt gut, dass das neue Haus zwar bodentiefe Fenster, aber eine Hochparterre haben wird - straßenebene Wohnungen an einer schmalen Gasse, die dem Anliefern der Läden dient, könnten besonders unangenehm sein:





    Die Sitz-Rechtecke wurden bereits begrünt - die paar Pflanzen wirken in meinen Augen eher wie Unkraut als wie richtige Gärten. Man hätte sie z.B. durchdacht und nicht ganz zufällig anordnen können:





    Im Hintergrund ein neuer Laden und von diesem umarmt einer der LeMarron-Eingänge - er wirkt mE ganz stilvoll. Die Lampen links und rechts passen ebenfalls dazu.

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  • Das Foyer dahinter ist klein und bieder:


    Deine Äußerungen werden für mich immer absurder. Wohnst selbst mit Frau (wie von dir berichtet) auf 40 oder 45m², sparen wollend für eine Vergrößerung der Wohnfläche in der Zukunft, beklagst jetzt den "kleinen und biederen" Eingangsbereich einer Wohnanlage, die dennoch vermutlich noch für viele Jahre deinen finanziellen Rahmen sprengen würde.
    Hattest mal lobend erwähnt, dass in Tokio, einer Weltmetropole, die Wohnfläche pro Einwohner nur 10 - 20m² betragen würde.
    Und jetzt das mitleidige Bedauern, dass die Bewohner dieser Häuser einen solch bescheidenen Eingang haben.
    Also der Bettler klagt den Fürsten an, wieso er nicht so prunkvoll bauen kann wie der König.
    Da bin ich jetzt wirklich ratlos.:confused:

  • ^ Im Text zwischen den ersten beiden Fotos im Beitrag von Bau-Lcfr bezieht sich im ersten Satz auf das obere Foto, also das Wohnhaus.
    Der zweite Satz bezieht sich auf das untere Foto, das Büro- und Geschäftshaus "LaVista" http://www.omnicon.de/projekte…/lavista-duesseldorf.html.
    Daher passt dein Vergleich nicht so richtig - er spart übrigens nicht auf eine größere Wohnung, sondern gibt sein Geld lieber für Reisen aus (jeder, wie es ihm gefällt....).
    Dass man ein pompöses oder auch nur großes Foyer in einem Gebäude mit vielen verschiedenen Firmen als Mieter braucht, bezweifele ich - anderes sieht es bei Gebäuden aus, die speziell für einen Mieter gebaut werden, da hat man dann auch meistens einen Empfang/Anmeldung.

  • Gut, das ist dann mein Versehen, dann möchte ich aber zu dieser Aussage von Bau-Lcfr Stellung beziehen: "Der Eingang von Lavista mit großen schwarzen Flächen sollte wohl minimalistische Eleganz bieten, die Feuerwehrschriften neben dem Eingang machen dies zunichte - auf einer detailreichen Fassade würden sie nicht so stark auffallen."


    Es ist doch gerade beabsichtigt, dass Feuerwehrschriften und Anschlüsse im Ernstfall für die Feuerwehrleute schnell erkennbar sind; eine Vogelscheuche auf dem Feld wird auch gut für alle Vögel sichtbar platziert.

  • Juli 2015

    Ob ein Garten im Unkraut-Look die richtige Idee ist?





    Von dem neuen Mehrfamilienhaus sieht man bereits Obergeschosse. Die blinden Wände an den Seiten ermöglichen weitere MFHs, die die bisherige Hinterhofbauten ersetzen könnten - so wird der Straßenblock ergänzt:





    Auf den Plätzen wurden schicke Holzbänke installiert: